[0001] Ein Gerät zum Mischen und Ausbringen von Mehrkomponenten-Massen mit den im ersten
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen ist aus DE-A-3 723 517 bekannt. Dort werden
die zum Auspressen der Kartuschen dienenden Kolben von einem Motor angetrieben, der
gleichzeitig eine Welle zum Antrieb des Mischerelements dreht.
[0002] Bei dem bekannten Gerät enthalten die Kartuschen die miteinander zu mischenden Komponenten,
beispielsweise eines Klebstoffs, die chemisch miteinander reagieren und innerhalb
kurzer Zeit aushärten. Nach Entleeren der Kartuschen werden die Kolben durch entgegengesetzte
Drehung des Motors aus ihnen nach hinten herausgezogen, woraufhin die Kartuschen entnommen
und durch neue ersetzt werden können. Obwohl die bekannte Vorrichtung für die Rückziehbewegung
einen Eilgang vorsieht, gestaltet sich der Austausch der Kartuschen verhältnismäßig
zeitraubend.
[0003] Will man die Kartuschen im teilgefüllten Zustand auswechseln, um die gleiche Vorrichtung
zum Mischen und Ausbringen eines anderen Materials zu verwenden, so ergibt sich wiederum
die Notwendigkeit, die Kolben durch Umsteuern des Motors zurückzuziehen, wobei nun
nach Einsetzen der anderen, möglicherweise ebenfalls nur noch teilgefüllten Kartuschen
der langsame Vorwärtsgang eingeschaltet werden muß, so daß entsprechend viel Zeit
vergeht, bis die Kolben zur Anlage kommen. Ferner läßt sich wegen des erheblichen
Leervorschubs die erste Teilmenge des neuen Materials in der Praxis nur schwer dosieren.
[0004] Aus EP-B-0 057 465 ist ein Gerät zum Mischen und Ausbringen von zwei Komponenten-Massen
bekannt, bei denen der Mischkopf lösbar ist, so daß aus den gleichen Kartuschen mehrere
Ausbringvorgänge mit zwischenzeitlichen längeren Unterbrechungen möglich sind. Vor
jedem erneuten Ausbringen wird dabei der Mischkopf mit dem inzwischen ausgehärteten
Gemisch abgenommen und durch einen neuen Mischkopf ersetzt.
[0005] Bei diesem Gerät werde die Kolben in den Kartuschen über als Gewindespindeln ausgebildete
Kolbenstangen vorgeschoben, die jeweils über einen Zahnradträger angetrieben werden.
Ist eine Kartusche entleert worden, so befindet sich das eine Ende der Kolbenstange
am vordersten Ende der Kartusche, während ihr anderes Ende nur noch wenig am hinteren
Ende des Zahnradträgers herausragt. Nach Einsetzen einer neuen vollen Kartusche wird
der Zahnradträger umgedreht und so aufgesetzt, daß nun das kurze Ende der Kolbenstange
auf den in der Kartusche befindlichen Kolben wirkt. Dadurch wird ein zeitraubendes
Zurückschrauben der Kolbenstangen vermieden.
[0006] Auch hier besteht die Schwierigkeit, daß beim Auswechseln teilgefüllter Kartuschen
die Kolbenstangen durch Umsteuern des Antriebs oder auch manuell derart gegenüber
den Zahnradträgern verdreht werden müssen, um sie in Anlage mit den in den neuen Kartuschen
befindlichen Kolben zu bringen. Wird diese Stellung nicht genau erreicht, so ergibt
sich bei erneuter Inbetriebnahme zunächst ein Leervorschub mit der Folge, daß eine
etwa vorgegebene Relation zwischen Beaufschlagungszeit und ausgebrachter Gemischmenge
nicht eingehalten wird.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten
Art anzugeben, die ein rasches, mühe- und problemloses Auswechseln der Kartuschen
- auch im teilgefüllten Zustand - gestattet.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 gekennzeichnet. Danach
wird beim Kartuschenwechsel der motorische (und immer verhältnismäßig langsame) Antrieb
ausgekuppelt, so daß die Kolben sich unmittelbar und mit wesentlich höherer Geschwindigkeit
manuell vor- und zurückführen lassen. Nach dem Einsetzen der neuen Kartuschen werden
die Kolben dabei manuell so weit eingefahren werden, bis sie spürbar auf den Kartuscheninhalt
treffen, so daß beim nachfolgenden motorischen Vorschub Leerbewegungen vermieden werden.
[0009] Die Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 ist insofern von Vorteil, als die
Kupplung gleichzeitig mit dem Kolbenantrieb ein- und ausgerückt wird, so daß ein manueller
Kolbenantrieb dann und nur dann möglich ist, wenn der motorische Antrieb ausgeschaltet
ist. Ein weiterer, sehr wesentlicher Vorteil der gleichzeitigen Abschaltung von Motor
und Kupplung besteht darin, daß die Kolben am Ende jedes Ausbringvorgangs entlastet
werden und dadurch ein unerwünschtes Nachfließen der Komponenten vermieden wird.
[0010] In der Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 3 läßt sich auch die das Mischerelement
antreibende Welle durch Axialverschiebung von diesem entkuppeln. Dadurch wird es möglich,
die Kartuschen samt Mischkopf als Einheit durch eine quer zur Vorschubrichtung der
Kolben erfolgende Bewegung zu entnehmen.
[0011] Die Gestaltung nach Anspruch 4 bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß beim manuellen
Herausführen der Kolben aus den Kartuschen automatisch auch die Welle vom Mischkopf
entkoppelt wird, ohne zusätzliche Handgriffe zu erfordern. Nach dem Einsetzen des
neuen Kartuschensatzes sorgt dabei die gemäß Anspruch 6 vorgesehene Feder dafür, daß
beim Einführen der Kolben in die Kartuschen die Welle automatisch wieder an den Mischkopf
angekoppelt wird. Anspruch 6 gibt eine konstruktiv einfache Maßnahme für die Mitnahme
der Welle durch die Kolben an.
[0012] Gemäß Anspruch 7 dient zum manuellen Verschieben der Kolben vorteilhafterweise ein
Handrad, das unmittelbar auf der die Kolben treibenden Abtriebswelle der Kupplung
befestigt ist und daher eine unmittelbare Betätigung der Kolben gestattet. Gemäß Anspruch
8 sind dabei die Kolben miteinander verbunden und gemeinsam vor- und zurückbewegbar.
[0013] In der weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 9 ist jeder
Kolben an die ihn antreibende Kolbenstange lose angekoppelt, so daß er sich innerhalb
der Kartusche selbsttätig zentrieren kann, auch wenn die Kolbenstange außer Fluchtung
mit der Kartuschenachse gerät. Eine derartige mangelnde Fluchtung kann insbesondere
bei hochviskosen Massen und gemeinsamen Antrieb der Kolben auftreten. Die Maßnahmen
der Ansprüche 10 und 11 dienen dazu, ein müheloses Einführen der Kolben in die hinteren
Kartuschenenden trotz ihrer losen Ankopplung an die Kolbenstangen zu gewährleisten.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Darin zeigen
- Figur 1
- einen horizontalen Längsschnitt durch ein Misch- und Ausbringgerät längs der Linie
I-I der Figur 3,
- Figur 2
- einen Querschnitt längs der Linie II-II der Figur 3, und
- Figur 3
- einen vertikalen Längsschnitt längs der Linie III-III nach Figur 2.
[0015] Gemäß den Zeichnungen umfaßt das Gerät ein generell mit 10 bezeichnetes Gehäuse,
eine schalenförmige Aufnahme 11 für zwei parallel zueinander liegende Kartuschen 12,
13, an deren vorderem Ende ein Mischkopf 14 befestigt ist, in den Kartuschen 12, 13
verschiebbare Kolben 15, 16, einen Elektromotor 17 für den Kolbenantrieb, eine parallel
zu den Kartuschen 12, 13 und zwischen diesen verlaufende Welle 18, die an ihrem vorderen
Ende mit einem in dem Mischkopf 14 drehbar gelagerten Mischerelement 19 in Eingriff
steht, und einen Elektromotor 20 zum Antrieb der Welle 18. Die Kartuschen 12, 13 sind
mit unterschiedlichen Durchmessern dargestellt, was dem Fall entspricht, daß bei gleicher
Vorschubgeschwindigkeit der Kolben 15, 16 die Komponenten in einem von 1:1 verschiedenen
Verhältnis dem Mischkopf 14 zugeführt werden.
[0016] Die beiden Kolben 15 und 16 sind über Gelenke 23, 24 mit im Querschnitt kreuz- bzw.
winkelförmigen Kolbenstangen 25 bzw. 26 verbunden, die an ihrem hinteren Ende über
eine Traverse 27 starr miteinander verbunden sind. Die Gelenke 23, 24 bilden eine
derartige lose Kopplung, daß die Kolben 15, 16 relativ zu ihren Kolbenstangen 25,
26 schwenkbar sowie geringfügig seitlich verschiebbar sind. Dadurch wird erreicht,
daß die Kolben 15, 16 sich innerhalb der Kartuschen 12, 13 selbst zentrieren können
und nicht verkanten und blockieren, wenn die Kolbenstangen 25, 26 beim Vorschub oder
beim Zurückziehen außer Fluchtung mit den Kartuschenachsen gelangen sollten. Dadurch
wird die Leichtgängigkeit der Kolbenbewegung sichergestellt.
[0017] Der Kolbenantrieb erfolgt von dem Motor 17 über ein Untersetzungsgetriebe 28 auf
die Antriebsscheibe 29 einer Magnetkupplung 30, deren Abtriebsscheibe 31 auf eine
Zwischenwelle 32 aufgekeilt ist. An ihrem anderen Ende trägt die Zwischenwelle 32
ein an der Außenseite des Gehäuses 10 zugängliches Handrad 33. Die Zwischenwelle 32
treibt zwei Ketten 34, an denen die die Kolbenstangen 25, 26 miteinander verbindende
Traverse 27 befestigt ist.
[0018] Der Antrieb der Welle 18 erfolgt von dem Motor 20 über ein Getriebe 35, ein auf dessen
Abtriebswelle sitzendes Ritzel 36 und ein mit diesem kämmendes, auf der Welle 18 befestigtes
Ritzel 37.
[0019] Die Welle 18 ist in Axialrichtung verschiebbar gelagert und wird in Eingriffsrichtung
mit dem Mischerelement 19 (in Figur 1 und 3 nach rechts) durch eine Druckfeder 38
vorgespannt, die zwischen dem Ritzel 37 und einem hinteren Lagerbügel 39 angeordnet
ist. Die miteinander kämmenden Zähne der Ritzel 36 und 37 weisen eine ausreichende
axiale Länge auf, um noch in Eingriff zu bleiben, wenn die Welle 18 gemäß Figur 1
und 3 so weit nach links verschoben ist, daß ihr am vorderen Ende vorgesehener Sechskant
40 aus seinem Eingriff mit dem Mischerelement 19 zurückgezogen ist.
[0020] In Figur 1 sind die Kolben 15, 16 in einer Stellung gezeigt, in der sie gerade noch
in das hintere Ende der Kartuschen 12, 13 eingreifen. In dieser Stellung liegen ihre
hinteren Flächen an der Vorderfläche des Ritzels 37 an. Werden die Kolben 15, 16 noch
weiter nach links zurückgeführt, so nehmen sie das Ritzel 37 nach links mit, wodurch
die Welle 18 außer Eingriff mit dem Mischerelement 19 gebracht wird.
[0021] In der in Figur 1 gezeigten Stellung befinden sich die Kolben 15, 16 innerhalb der
Führungszylinder 41 bzw. 42, die eine zylindrische innere Führungsfläche aufweisen
und sich in Richtung der Kartuschen 12, 13 mit einer sich erweiternden Kegelfläche
öffnen. Die Führungszylinder 41, 42 übernehmen die Führung der mit den Kolbenstangen
25, 26 lose gekoppelten Kolben 15, 16, wenn diese sich außerhalb der Kartuschen 12,
13 befinden, und bewirken ein fluchtendes Einführen der Kolben in die Kartuschen.
Die Kegelflächen erleichtern das Einführen der Kolben 15, 16 in die Führungszylinder
41, 42 für den Fall, daß diese bei fehlenden Kartuschen 12, 13 vorgeschoben worden
sind.
[0022] Die Komponenten der zu erzeugenden Masse können unmittelbar in die Kartuschen 12,
13 eingefüllt sein, wobei in diesem Fall die Kolben 15, 16 auf ein die Kartuschen
nach hinten verschließendes Vorschubelement arbeiten. In anderer Ausführungsform können
die Komponenten in Folienbeuteln enthalten sein, die in die Kartuschen 12, 13 eingelegt
werden und mit Hilfe der Kolben 15, 16 ausgedrückt werden.
[0023] Beim Betrieb wird zunächst eine aus gefüllten Kartuschen 12, 13 mit an diese angesetztem
Mischkopf 14 bestehende Einheit in die Aufnahme 11 des Gerätes eingelegt, und die
Kolben 15, 16 werden bei ausgerückter Magnetkupplung 30 mit Hilfe des Handrades 33
soweit vorgeschoben, daß sie auf der hinteren Begrenzung der Füllung (den oben erwähnten
Vorschubelementen oder Folienbeuteln) aufliegen. Sodann werden mit einem (nicht gezeigten)
Schalter gleichzeitig die beiden Elektromotoren 17 und 20 eingeschaltet und die Magnetkupplung
30 eingerückt. Die Kolben 15, 16 werden dabei langsam innerhalb der Kartuschen 12,
13 vorgeschoben, wodurch die beiden Komponenten in den Mischkopf 14 eingedrückt werden.
Gleichzeitig rotiert das Mischerelement 19 und bewirkt eine Vermischung der Komponenten
unter Bildung einer gebrauchsfertigen Masse, die an der Ausbringöffnung 22 des Mischkopfes
14 herausgepreßt wird. Nach Ausbringen einer gewünschten Menge wird das Gerät abgeschaltet.
Die Kolben 15, 16 befinden sich dann in einer Zwischenstellung im Innern der Kartuschen
12, 13.
[0024] Soll nun mit dem gleichen Gerät ein anderes Material angemischt und ausgebracht werden,
so lassen sich die Kolben 15, 16 durch Drehen des Handrades 33 aus den Kartuschen
12, 13 nach hinten herausführen. Am Ende dieser Rückführbewegung nehmen die Kolben
15, 16 das Ritzel 37 gegen die Vorspannung der Druckfeder 38 in Figur 1 nach links
mit, wodurch der am vorderen Ende der Welle 18 vorgesehene Sechskant 40 außer Eingriff
mit dem Mischerelement 19 gelangt. In dieser Stellung kann die aus den Kartuschen
12, 13 sowie dem Mischkopf 14 bestehende Einheit in einer zur Vorschubrichtung der
Kolben 15, 16 senkrechten Richtung, nämlich in Figur 2 nach oben, aus dem Gerät entnommen
und durch einen anderen Kartuschensatz mit Mischkopf ersetzt werden.
[0025] Da die Bewegung der Kolben 15, 16 beim Herausziehen aus den Kartuschen 12, 13 ebenso
wie beim Einführen in diese manuell anhand des Handrades 33 erfolgt, das auf der die
Ketten 34 und damit die Kolben unmittelbar antreibenden Zwischenwelle 32 sitzt, läßt
sich diese Bewegung schnell und für den Anwender einsichtig durchführen. Ein Wechsel
der Kartuschen, sei es bei Teilfüllung zum Produktwechsel, sei es beim Ersatz vollständig
entleerter Kartuschen, ist daher schnell und mit wenigen Handgriffen durchzuführen.
1. Gerät zum Mischen und Ausbringen von Mehrkomponenten-Massen mit
einem Gehäuse (10) zur Aufnahme von mindestens zwei jeweils eine Komponente enthaltenden
Kartuschen (12, 13) mit einem an diese angeschlossenen Mischkopf (14),
einer motorisch angetriebenen Welle (18) zum Drehantrieb eines in dem Mischkopf
(14) angeordneten Mischerelements (19), und
Kolben (15, 16), die zum Auspressen der Kartuschen (12, 13) über eine Kupplung
(30) mit einem motorischen Antrieb (17) verbunden und zum Auswechseln der Kartuschen
(12, 13) mit einer gegenüber ihrer Vorschubbewegung höheren Geschwindigkeit zurückbewegbar
sind,
gekennzeichnet durch eine außerhalb des Gehäuses (10) zugängliche Handhabe (33)
zum manuellen Vor- und Zurückführen der Kolben (15, 16) bei ausgerückter Kupplung
(30).
2. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Kupplung eine gleichzeitig mit dem Ein- und Ausschalten
des motorischen Kolbenantriebs (17) ein- und ausgerückbare Magnetkupplung (30) ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Welle (18) in dem Gehäuse (10) axial verschiebbar
gelagert und durch Zurückziehen von dem Mischerelement (19) entkoppelbar ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, wobei ein Kolbenvorschubelement parallel zu der Welle (18)
bewegbar ist und im letzten Teil seiner Rückziehbewegung die Welle (18) formschlüssig
mitnimmt.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, mit einer die Welle (18) in Richtung ihres Eingriffs
mit dem Mischerelement (19) vorspannenden Feder (38).
6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Welle (18) über ein Paar von gegeneinander
axial verschiebbaren Ritzeln (36, 37) angetrieben ist und das auf der Welle (18) befestigte
Ritzel (37) eine Anschlagfläche für die Kolben (15, 16) aufweist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Handhabe als Handrad (33) ausgebildet
ist, das auf der die Kolben (15, 16) treibenden Abtriebswelle (32) der Kupplung (30)
befestigt ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Kolben (15, 16) zur gemeinsamen
Vor- und Rückbewegung miteinander verbunden sind.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei jeder Kolben (15, 16) an einer mit dem
Antrieb verbundenen Kolbenstange (25, 26) lose angekoppelt ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, wobei hinter jeder Kartusche (12, 13) eine Zentrierführung
(41, 42) für den jeweiligen Kolben (15, 16) vorgesehen ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, wobei die Zentrierführung (41, 42) eine innere Zylinderfläche
aufweist, die sich mit einer nach außen erweiternden Kegelfläche zu der betreffenden
Kartusche (12, 13) hin öffnet.