[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Flaschenkästen, insbesondere Bier-, Cola-, Fanta-,
Apfelsaft- und Sprudelkästen mit X- förmigem Grundformat, (Fig.2 u.Fig.8) das eine
rechteckige Grundfläche von vorzugsweise 300mm x 400mm begrenzt und mit herkömmlichen
Kästen von 300mmx 4oomm stapelbar sind.
[0002] Flaschenbier, Cola, Fanta, Sprudel ecet. wird zur Zeit ausschließlich in rechteckigen
Gebinden von 20 bzw. 12 Flaschen geliefert. An dieser Kastenform wird schon seit Jahrzehnten
festgehalten, obwohl nachweislich die heutigen und künftigen Konsumenten durch die
fortschreitende Technisierung und Automatisierung nicht mehr in dieser körperlichen
und muskulösen Verfassung sind als es die früheren Generationen waren. Eine Erleichterung
für den Transport der Getränkekästen wurde im allgemeinen bis heute noch nicht getroffen.
[0003] Hier setzt nun diese Erfindung ein. Diese Aufgabe 'wurde dadurch gelöst, die Flaschenkästen
der eingangs genannten Art mit X- förmigem Grundformat (Fig.2 u.Fig.8) kleiner als
die meist verbreiteten Euro-Kästen zu gestalten. Mit dieser Verkleinerung und die
Reäuzierung von 20 auf 18 bzw. von 12 auf 11 Flaschen werden die Kästen bedeutend
leichter. Durch das nach innen einziehen der Seitenwände (20, 30) wird eine großzügige
Beinfreiheit geschaffen, die für das bequeme Tragen über einen integrierten Griff
(22, 32) oder wegklappbaren Bügel, notwendig ist. Der Griff ist so angeordnet, (Fig.1
Fig.7) daß die Beinfreiheit beim Anheben so genutzt wird, daß der Kastenschwerpunkt
mit dem Lastarm eine Gerade bildet, und somit kein Drehmoment, sondern nur noch die
Gewichtskraft des Kastens 'wirksam wird. Das Eliminieren des Drehmoments hat zur Folge,
daß durch den gestreckten, dicht am Körper anliegende Tragarm die eingangs angeführten
Flaschenkästen erheblich leichter und bequemer zu tragen sind.
[0004] Die bequeme Tragweise und das Ausschalten des Drehmoments wird auch bei 20 und 12
Flaschen (Fig.4, Fig.10) erreicht. Die Abmessungen der Kästen sind die gleichen wie
bei 18 und 11 Flaschen.
[0005] Eine besonders wichtige Ausführungsform ist in den Figuren 13 bis 15 dargestellt.
Dabei ist die eine Seitenwand nach innen eingezogen, und zwar derart, daß eine konkave
Fläche entsteht. Die Fläche ist dabei derart gestaltet, daß sie sich beim Tragen des
Kastens an das Bein des Trägers anschmiegt. Auf die Ansprüche 3 und 6 wird verwiesen.
1. Flaschenkasten, insbesondere Flaschenbierkasten Cola-, Fanta-, Apfelsaft- und Sprudelkasten
etc. mit einem Gefache (23, 33, 43, 53) für den Halt sowie die gegenseitige Beabstandung
der Flaschen, dadurch gekennzeichnet. daß der Grundriß des Kastens im wesentlichen
X-förmig gemäß, den Fig. 2 u. 8 oder an nur einer Kastenseite gemäß den Fig. 5 u.
11 nach innen eingezogen ist und daß das Gefache nach (23 u. 33) 18 Bierflaschen bzw.
11 Cola-, Fanta-, Apfelsaft- und Sprudelflaschen, oder nach (43 u. 53) 2o Bierflaschen
bzw. 12 Cola-, Fanta-, Apfelsaftund Sprudelflaschen aufnehmen kann.
2. Flaschenkasten nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (2o, 3o)
und der Rand (21, 31) symmetr. oder die Seitenwände (4o, 5o) und der Rand (41, 51)
asymmetr., nach innen gezogen sind.
3. Flaschenkasten nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß nur die Seitenwände (2o,
3o, 4o, 5o) symmetr/asymmetr nach innen gezogen sind und der Rand (21, 31, 41, 51)
eine Rechteckform beibehält in der Tragegriffe eingearbeitet sind.
4. Flaschenkasten nach :Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand (21,
31, 41, 51) oder auch an den Seitenwänden (2o, 3o, 4o, 5o) ein oder zwei Tragegriffe
(22, 32, 42, 52) eingearbeitet sind, oder über der längsseitigen Schwerpunktachse
des Kastens ein feststehender oder wegklappbarer Tragebügel angebracht ist.
5. Flaschenkasten nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Flaschenkasten
Fig. 1, Fig. 4, Fig. 7 u. Fig. 1o eine rechteckige Grundfläche von 3oo mm x 4oo mm
u. eine Höhe von 26o mm bzw. 35o mm nicht übersteigt.
6. Flaschenkasten, insbesondene nach einem den Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die eingezogene Seitenwand konkav gestaltet ist, um sich den Form des beines des
Trägens anzuschmiegen.