(19)
(11) EP 0 494 328 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.03.1995  Patentblatt  1995/13

(21) Anmeldenummer: 91100249.1

(22) Anmeldetag:  09.01.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A61G 15/16

(54)

Vorrichtung zur Halterung und Wiederfreigabe eines Ablagetabletts, insbesondere eines zahnärztlichen Instrumentenablagetabletts

Device for holding and releasing a stowage tray, especially a stowage tray for dental instruments

Dispositif pour retenir et relâcher une tablette de rangement, particulièrement une tablette de rangement d'instruments dentaires


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE DK FR IT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.07.1992  Patentblatt  1992/29

(73) Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Baum, Marcus, Dipl.-Ing.
    W-6140 Bensheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 158 912
DE-A- 1 953 694
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Halterung und Wiederfreigabe eines Ablagetabletts an bzw. von einem Träger, der eine Stellfläche aufweist zur Auflage von zumindest einem Teil des Ablagetabletts und der benachbart der Stellfläche eine Ausnehmung enthält, in die ein Randteil des Ablagetabletts einführbar ist und der weiterhin eine Klemmmechanik enthält, welche das Ablagetablett durch eine Klemmverbindung im Bereich des Randteils festhält und diese Klemmverbindung bei Betätigung einer Entriegelungseinrichtung wieder löst.

    [0002] Bei einer bekannten solchen Vorrichtung (DE-34 13 871), welche im besonderen dazu ausgebildet ist, ein Instrumentenablagetablett zu haltern, welches einen nach unten gezogenen Randendteil aufweist, enthält der Träger ein verschiebbar gehaltertes Tragteil, welches eine horizontale Auflagefläche für das Tablett und benachbart der Auflagefläche eine Vertiefung enthält, in die der Randendteil des Ablagetabletts formschlüssig eingreift. Der Träger ist ferner mit einem in einem der Randhöhe des Ablagetabletts entsprechenden Abstand von der Vertiefung angeordneten Vorsprung versehen, der bei aufgelegtem Ablagetablett die obere Fläche des Randes wenigstens teilweise übergreift.

    [0003] Zur Halterung des Ablagetabletts wird dieses mit seinem unteren Randendteil in die Vertiefung des verschiebbar gehalterten Tragteils eingesetzt. Danach werden Ablagetablett und Tragteil in Richtung des Vorsprunges verschoben und anschließend nach unten gedrückt, wodurch ein Zapfen des Tragteils an einem Anschlag einer weiteren Vertiefung im Tragteil zur Anlage kommt. Das Entnehmen geschieht in umgekehrter Reihenfolge, d.h. Tragteil und Ablagetablett müssen zunächst leicht angehoben die Eingriffsverbindung sodann gelöst werden.

    [0004] Obgleich sich die bekannte Vorrichtung gut bewährt hat, ist bei der dort vorgesehenen Mechanik nicht auszuschließen, daß sich die Klemmverbindung bei unbeabsichtigtem übermäßigem Druck von unten gegen das Ablagetablett lösen kann.

    [0005] Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, demgegenüber eine Verbesserung zu erzielen und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, bei der sichergestellt ist, daß das Ablagetablett sich nicht ungewollt aus der Halterung lösen kann bzw. versehentlich gelöst werden kann.

    [0006] Vorteile der Erfindung sind, daß das Ablagetablett in Einhandbedienung selbsttätig sicher gerastet werden kann, in der Raststellung auch bei versehentlichem Entgegenstoßen sicher verbleibt und daß die gesamte Rastmechanik vergleichsweise einfach in einem Träger eingebaut werden kann, ohne daß auf die Konstruktion des Trägers besonders geachtet zu werden braucht.

    [0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Figuren 1 bis 3 zeigen dabei die erfindungsgemäße Vorrichtung im Schnitt, und zwar in drei verschiedenen Phasen, wobei die Figur 1 die Vorrichtung in einer Stellung zeigt, in der das Ablagetablett in den Träger eingesetzt, jedoch noch nicht gerastet ist, und die Figuren 2 und 3 die Vorrichtung einerseits in einer Raststellung und andererseits in einer Entnahmestellung zeigen.

    [0008] Bevor die Funktionsweise näher erläutert wird, zunächst eine Beschreibung des konstruktiven Aufbaus der Vorrichtung.

    [0009] Ein in der Zeichnung nur ausschnittsweise dargestelltes Instrumentenablagetablett 1 soll an einem Träger 2 lösbar gerastet werden. Hierzu ist der Träger 2 mit einer Ausnehmung 3 versehen, die in der Bauhöhe etwa der Bauhöhe des Instrumentenablagetabletts 1 entspricht. Die Ausnehmung 3 bildet bodenseitig eine nach außen etwas vorgezogene Stellfläche 4, auf der das Ablagetablett in der Einschubphase zumindest über einen Teil seiner Fläche abstellbar ist. Die Stellfläche 4 ist so bemessen, daß sie zusammen mit der deckseitigen Fläche der Ausnehmung das Ablagetablett bereits zu Beginn der Einschubphase ausreichend hält. Etwa mittig der Ausnehmung 3 ist im Träger 2 ein Betätigungsstift 5 horizontal verschiebbar gelagert. Der Betätigungsstift steht in Wirkverbindung mit einem im Träger 2 schwenkbar gelagerten Klemmhebel 6, der wiederum mit einem Gleitstein 7 zusammenwirkt. Der Gleitstein 7 ist in einer im Träger 2 montierten Bodenplatte 8 längsverschiebbar geführt, wozu seitlich entsprechende Führungsleisten 9 vorgesehen sind. Der mittels einer horizontalen Achslagerung 10 kippbar gelagerte Klemmhebel 6 enthält zwei abgewinkelte Schenkel, von denen der eine eine mit der einen Stirnseite des Betätigungsstiftes 5 zusammenwirkende Betätigungsfläche 11 und der andere einen Rasthaken 12 aufweist. Letzterer greift in der gezeichneten Einschubstellung durch eine Ausnehmung 13 des Trägers 2 hindurch.

    [0010] Der Gleitstein 7, der, wie später noch näher erläutert wird, als Rest- und Kraftübertragungsglied dient, weist eine Nut 14 auf (Fig. 2), die durch eine Anschlagkante 15 (Fig. 3) begrenzt ist, welche in der in Figur 1 gezeigten Einschubstellung unter Wirkung der Kraft einer Feder 16 am Rasthaken 12 anliegt. Die Nut 14 geht an der Anschlagkante 15 über in einen keilförmigen Ansatz mit einer schrägen Fläche 17. An der gegenüberliegenden Seite weist der Gleitstein eine weitere schräge Fläche 18 auf, deren Funktion ebenfalls später noch näher erläutert wird.

    [0011] Die Feder 16 ist als Schenkelfeder ausgebildet, wobei der eine Schenkel an einem Zapfen 19 des Gleitsteins 7 und der andere an einem ortsfesten, dem Träger 2 zugeordneten Zapfen 20 eingehängt ist. Die Zapfen 19 und 20 bilden in der dargestellten Einschubstellung gegenüber der Vertikalen einen Winkel (α) von etwa 10°. Infolge dieser Anordnung ergibt sich bei einer bestimmten Federkraft (FS) in der in Figur 1 gezeigten Kraftrichtung eine relativ kleine Kraftkomponente (FH) in horizontaler Ebene, dagegen eine relativ große Kraftkomponente (Fv) in vertikaler Richtung. Mit der relativ kleinen Kraft FH, die die Feder auf den Gleitstein 7 in horizontaler Richtung ausübt, wird der Rasthaken 12 in der gezeichneten Einschubstellung mit relativ geringer Reibkraft gehalten. Der Rastmechanismus ist in dieser Stellung für eine das Einführen und Wiederentnehmen des Ablagetabletts ermöglichenden Freigabestellung vorbereitend gespannt.

    [0012] Am Träger 2 ist ferner ein Auslösehebel 21 schwenkbar gelagert. Der Auslösehebel 21 ist über eine Mitnehmerstange 22 mit dem Gleitstein 7 verbunden, indem das eine Ende der Mitnehmerstange 22 mittels Zapfen 23 in einer Nut des Auslösehebels 21 eingehängt ist, während das andere Ende mittels Zapfen 24 längs des Gleitsteines 7 bis zu einem Anschlag 25 beweglich geführt ist.

    Zur Funktionsweise:



    [0013] Beim Einschieben des Ablagetabletts 1 in die Ausnehmung 3 des Trägers 2 kommt die eine Stirnseite des Tabletts an der einen Stirnseite des Betätigungsstiftes 5 zur Anlage. Der Betätigungsstift 5 bewirkt bei weiterem Einschieben des Ablagetabletts eine Kippung des Klemmhebels um die Achslagerung 10. Dabei wird die Haltekraft des Klemmhebels, die durch Anliegen der Kante am Rasthaken 12 erzeugt wird, aufgehoben. Der Rasthaken kommt sodann mit einer Fläche 26 auf der Keilfläche 17 zu liegen. Wegen der relativ geringen horizontalen Haltekraft FH, mit der der Gleitstein 7 gegen den Klemmhebel 12 drückt, ist das Entriegeln des Klemmhebels 6 mit geringem Kraftaufwand möglich.

    [0014] Mit weiterem Einschieben des Ablagetabletts in die Ausnehmung 3 wird der Rasthaken entlang der Keilfläche 17 zwangsgeführt, wodurch der Klemmhebel 6 so weit gekippt wird, bis schließlich das freie Ende des Rasthakens 12 gegen eine Fläche 27 einer entsprechend geformten Griffmulde des Ablagetabletts gedrückt wird. Bei diesem Vorgang ändert dabei die Feder 16 ihre Kraftrichtung, wodurch sie mit einer zunehmend größer werdenden Kraftkomponente in waagerechter Richtung wirkt und dabei den Klemmhebel mit zunehmend größer werdender Kraft gegen die Fläche 27 des Ablagetabletts drückt. In der Raststellung ist das Ablagetablett in der Ausnehmung 3 durch Klemmwirkung fest fixiert (Fig. 2). Der Rasthaken 12 liegt mit maximaler Klemmkraft am Ablagetablett an. Infolge der Längsbewegung, die der Gleitstein 7 in bezug auf die Bodenplatte 8 ausgeführt hat, kommt der Anschlag 25 in die in Figur 2 gezeigte Position, in der er sich unmittelbar vor dem Zapfen 24 des einen Endes der Mitnehmerstange 22 befindet.

    [0015] Zur Entnahme des Ablagetabletts wird der Auslösehebel 21 nach unten geschwenkt (Fig. 3). Dabei wird über die Mitnehmerstange 22 der Gleitstein 7 entgegen der Kraft der Feder 16 in Entnahmerichtung, also in der Darstellung nach links, bewegt. Bei diesem Vorgang kommt schließlich die Fläche 18 des Gleitsteins 7 am rechten Schenkel des Klemmhebels 6 zur Anlage und schwenkt diesen zurück in die Ausgangsposition.

    [0016] Nach Zurückklappen des Auslösehebels 21 in die waagerechte Ausgangsstellung, welches vorteilhafterweise selbsttätig mittels einer gesonderten, hier nicht dargestellten Rückstellfeder erfolgen kann, wird der Gleitstein 7 wieder so weit nach rechts gezogen, bis er mit der Kante 15 am Rasthaken 11 mit Vorspannung anliegt. Die Rastmechanik ist sodann wieder vorbereitend gespannt.

    [0017] Die Anordnung des Schwenkhebels 21 bietet den Vorteil, das Ablagetablett mit einer Hand derart zu entriegeln, daß weder das Ablagetablett noch der Träger festgehalten zu werden braucht. Es ist somit eine einhändige Entriegelung der Klemmverbindung ohne Positionsverschiebung des Trägers möglich, was sich als besonders vorteilhaft bei beweglichen Tragarmsystemen erweist.

    [0018] Die gesamte Klemmechanik ist vorteilhafterweise als Baugruppe auf der Bodenplatte 8 befestigt, die ihrerseits wieder leicht lösbar am Träger gehaltert ist. Nachdem die Mitnehmerstange 22 am Auslösehebel 21 nur eingehängt ist, kann die gesamte Mechanik bei Bedarf leicht vom Träger gelöst werden.

    [0019] Abschließend sei darauf hingewiesen, daß anstelle der beschriebenen Schenkelfeder auch andere geeignete Kraftquellen vorgesehen werden können. Ebenso ist es nicht zwingend notwendig, daß die vorgesehene Kraftquelle ihre Kraftrichtung in der Einschubphase ändert. Die vorgesehene Lösung hat jedoch den Vorteil, daß die Kante 15 und die mit ihr zusammenwirkende Fläche am Klemmhebel 6 durch die relativ kleine Krafteinwirkung einem relativ geringen Verschleiß unterworfen sind.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur Halterung und Wiederfreigabe eines Ablagetabletts (1) an bzw. von einem Träger (2), der eine Stellfläche (4) aufweist zur Auflage von zumindest einem Teil des Ablagetabletts, der benachbart der Stellfläche eine Ausnehmung (3) enthält, in die ein Randteil des Ablagetabletts einführbar ist und der weiterhin eine Klemmmechanik aufweist, die ein Mittel (7) enthält, welches ein Klemmittel (6) unter Einwirkung einer Kraftguelle (16) mit Vorspannung (FH) in einer das Einführen und Wiederentnehmen des Ablagetabletts ermöglichenden Freigabestellung hält, diese Freigabestellung selbsttätig bei weiterem Einführen des Ablagetabletts aufhebt und welches im eingeschobenen Zustand das Klemmittel (6) veranlaßt, unter Einwirkung der Kraftquelle (16) das Ablagetablett in einer Klemmstellung zu halten, und der ferner ein Auslösemittel (21) aufweist, welches das Klemmittel (6) wieder in die Freigabestellung zurückführt.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Klemmechanik ein schwenkbeweglich gehaltertes Klemmittel (6) aufweist, welches aus der Freigabestellung in die Klemmstellung bewegbar ist und in letzterer Stellung an der Unterseite des Randteils des Ablagetabletts (1) dieses gegen eine Wandung der Ausnehmung (3) drückend klemmend festhält, bei der die Klemmechanik ferner ein innerhalb der Ausnehmung (3) im Träger (2) angeordnetes und in und entgegengesetzt der Entnahmerichtung bewegliches Betätigungsmittel (5) enthält, welches vom Ablagetablett bei dessen Einführen in die Ausnehmung (3) betätigt wird und das Klemmmittel (6) im Sinne der Klemmung des Ablagetabletts um eine Achslagerung (10) schwenkt, bei der ferner ein in und entgegengesetzt der Entnahmerichtung bewegbar angeordnetes und mit dem Klemmittel (6) zusammenwirkendes Rast- und Kraftübertragungsmittel (7) vorhanden ist, welches das Klemmittel (6) in der Freigabestellung festhält und in der Klemmstellung Hilfe der Kraftquelle (16) gegen das Ablagetablett (1) drückt, und bei der weiterhin ein aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verstellbares Auslösemittel (21) vorhanden ist, welches bei Verstellung das Rast- und Kraftübertragungsmittel (7) in Entnahmerichtung bewegt, wobei dabei das Klemmittel (6) aus der Klemmstellung in die Freigabestellung zurückgeführt wird.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Zurückführen des Klemmittels (6) in die Freigabestellung selbsttätig durch eine Zwangsführung zwischen Rast- und Kraftübertragungsmittel (7) einerseits und Klemmittel (6) andererseits unter Einwirkung der Kraftquelle (16) erfolgt.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Rast- und Kraftübertragungsmittel ein im Träger (2) längsverschiebbar geführter Gleitstein (7) ist, der eine Nut (14) aufweist, in die ein Rasthaken (12) des Klemmittels (6) eingreifen kann, und der im Anschluß an die Rastnut einen keilförmigen Ansatz mit einer schrägen Fläche (17) aufweist, auf den der Rasthaken mit einer Fläche (25) aufliegt, wobei die Kraftquelle (16) so ausgebildet und angeordnet ist, daß bei einer Bewegung des Gleitsteins in die Klemmstellung auf das Klemmittel (6) eine zunehmend größere Kraft ausgeübt wird.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der als Klemmittel ein im Träger (2) um eine Achslagerung (10) schwenkbar gelagerter Klemmhebel (6) vorgesehen ist, der zwei abgewinkelte Schenkel aufweist, von denen der eine mit dem Betätigungsmittel (5) zusammenwirkt und der andere den in die Nut (14) des Gleitsteines (7) eingreifenden Rasthaken (12) enthält.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der als Betätigungsmittel ein im Träger (2) gelagerter Stift (5) vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende mit einer Betätigungsfläche (11) des Klemmhebels (6) und mit seinem anderen Ende mit dem in die Ausnehmung (3) einführbaren Randteil des Ablagetabletts (1) zusammenwirkt.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem als Auslösemittel zum Verstellen der Rastmittel ein von Hand betätigbarer Schwenkhebel (21) vorgesehen ist, der mittels eines Mitnehmers (22) mit dem Rast- und Kraftübertragungsmittel (7) derart verbunden ist, daß bei Betätigung des Schwenkhebels der Klemmhebel (6) in die Freigabestellung und das Betätigungsmittel (5) in Entnahmerichtung verstellt werden.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der eine in der Kraftrichtung veränderbare Kraftquelle (16) vorhanden ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Kraftquelle (16) eine entgegengesetzt der Entnahmerichtung gerichtete Kraftkomponente (FH) erzeugt, die in der Freigabestellung kleiner ist als in der Klemmstellung.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei der als Kraftquelle eine entgegen der Entnahmerichtung wirkende Schenkelfeder (16) vorgesehen ist, deren Enden sich einerseits am Träger (2) und andererseits an dem Rast- und Übertragungsmittel (7) abstützen.
     
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die Klemmechanik (6, 7, 16) als Baugruppe auf einer Bodenplatte (8) montiert ist, die ihrerseits im Träger (2) lösbar gehaltert ist.
     


    Claims

    1. Device for mounting a stowage tray (1) on, and releasing it from, a holder (2) which has a setting-down surface (4) for the depositing of at least part of the stowage tray and contains, adjacent to the setting-down surface, a cut-out portion (3) into which an edge portion of the stowage tray can be inserted, the said holder furthermore having a clamping mechanism containing a means (7) which holds a clamping means (6), under the influence of a power source (16) with pretensioning (FH), in a release position which permits the insertion and removal again of the stowage tray, which means (7) automatically cancels the said release position when the stowage tray is inserted further, and, in the pushed-in condition, causes the clamping means (6) to hold the stowage tray, under the influence of the power source (16), in a clamping position, and the said holder further having a triggering means (21) which conducts the clamping means (6) back into the release position again.
     
    2. Device according to Claim 1, wherein the clamping mechanism has a clamping means (6) which is mounted for pivoting movement, can be moved out of the release position and into the clamping position and, in the latter position at the underside of the edge portion of the stowage tray (1), holds the latter fast against a wall of the cut-out portion (3) in a pressing and clamping manner, wherein the clamping mechanism further contains an actuating means (5) which is disposed inside the cut-out portion (3) in the holder (2) and can be moved in the direction of removal and oppositely thereto and which is actuated by the stowage tray, on the insertion of the latter into the cut-out portion (3), and pivots the clamping means (6) about a spindle bearing (10) for the purpose of clamping the stowage tray, wherein moreover a detent and power transmitting means (7), which is disposed so as to be moveable in the direction of removal and oppositely thereto and acts in conjunction with the clamping means (6), is present, which holds the clamping means (6) fast in the release position and, in the clamping position, presses it against the stowage tray (1) with the aid of the power source (16), and wherein, furthermore, a triggering means (21), which can be displaced out of a first position and into a second position, is present, which moves in the direction of removal when the detent and power transmitting means (7) is displaced, the clamping means (6) being conducted back out of the clamping position and into the release position during this process.
     
    3. Device according to Claim 2, wherein the conducting back of the clamping means (6) into the release position occurs automatically through guidance by constraint between the detent and power transmitting means (7) on the one hand and the clamping means (6) on the other, under the influence of the power source (16).
     
    4. Device according to Claim 1, wherein the detent and power transmitting means is a sliding block (7) which is guided in the holder (2) in a longitudinally displaceable manner and has a groove (14) into which a detent hook (12) on the clamping means (6) can engage, which sliding block (7) has, following the detent groove, a wedge-shaped extension with an inclined surface (17), on which extension the detent hook rests by means of a surface (25), the power source (16) being so constructed and disposed that, when the sliding block moves into the clamping position, an increasingly greater force is exerted upon the clamping means (6).
     
    5. Device according to Claim 4, wherein there is provided, as the clamping means, a clamping lever (6) which is mounted in the holder (2) for pivoting movement about a spindle bearing (10) and which has two angled legs, one of which works in conjunction with the actuating means (5) while the other contains the detent hook (12) which engages into the groove (14) in the sliding block (7).
     
    6. Device according to Claim 5, wherein there is provided, as the actuating means, a pin (5) which is mounted in the holder (2) and works, with one of its ends, in conjunction with an actuating surface (11) on the clamping lever (6) and, with its other end, in conjunction with the edge portion of the stowage tray (1), which edge portion can be inserted into the cut-out portion (3).
     
    7. Device according to Claim 1, wherein there is provided, as the triggering means for displacing the detent means, a pivoting lever (21) which can be actuated by hand and is connected, by means of an entraining device (22), to the detent and power transmitting means (7) in such a way that, when the pivoting lever is actuated, the clamping lever (6) is displaced into the release position and the actuating means (5) is displaced in the direction of removal.
     
    8. Device according to Claim 1, wherein a power source (16) which is variable in the direction of force is present.
     
    9. Device according to Claim 8, wherein the power source (16) generates a component of force (FH) which is directed oppositely to the direction of removal and which is smaller in the release position than in the clamping position.
     
    10. Device according to Claim 9, wherein there is provided, as the power source, a leg spring (16) which works against the direction of removal and the ends of which are supported, on the one hand, against the holder (2) and, on the other hand, against the detent and transmitting means (7).
     
    11. Device according to one of Claims 1 to 10, wherein the clamping mechanism (6, 7, 16) is fitted, as an assembly, on a bottom plate (8) which, in turn, is detachably mounted in the holder (2).
     


    Revendications

    1. Dispositif pour fixer une tablette de rangement (1) à un support (2) et la libérer à nouveau de ce support, qui possède une surface de réglage (4), qui sert à supporter au moins une partie de la tablette de rangement, et qui comporte, au voisinage de la surface de réglage, un logement (3), dans lequel une partie marginale de la tablette de rangement peut être introduite et qui possède en outre un système mécanique de blocage, qui comporte un moyen (7), qui maintient un moyen de blocage (6) sous l'action d'un générateur de force (16) appliquant une précontrainte (FH), dans une position de dégagement permettant l'introduction et le retrait de la tablette de rangement, supprime automatiquement cette position de dégagement lors d'une introduction plus conséquente de la tablette de rangement et, à l'état inséré, amène le moyen de blocage (6) à retenir, sous l'action du générateur de force (16), la tablette de rangement dans une position bloquée, et qui comporte en outre un moyen de déclenchement (21), qui ramène à nouveau le moyen de blocage (6) dans la position de dégagement.
     
    2. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel le système mécanique de blocage comporte un moyen de blocage (16) qui est fixé de manière à être déplaçable par pivotement et qui peut être amené de la position de dégagement dans la position de blocage et que, dans cette dernière position, contre la face inférieure de la partie marginale de la tablette de rangement (1), maintient fermement cette dernière, par blocage par compression, contre une paroi du logement (30), et dans lequel en outre le dispositif mécanique de blocage comporte un moyen d'actionnement (5) qui est disposé à l'intérieur du logement (3) dans le support (2) et est déplaçable dans la direction de retrait et en sens opposé et qui est actionné par la tablette de rangement, lors de l'insertion de cette dernière dans le logement (3) et fait basculer le moyen de blocage (6) autour d'un axe de tourillonnage (10), pour bloquer la tablette de rangement, et dans lequel, en outre, il est prévu un moyen d'encliquetage et de transmission de force (7), qui est disposé de manière à être déplacable dans la direction de retrait et en sens opposé et coopère avec le moyen de blocage (6) et qui maintient fermement le moyen de blocage (6) dans la position de dégagement et, dans la position de blocage, repousse le moyen de blocage au moyen du générateur de force (16) contre la tablette de rangement (1), et dans lequel en outre il est prévu un moyen de déclenchement (21) déplaçable depuis une première position dans une seconde position et qui se déplace dans la direction de retrait, lors du déplacement du moyen d'encliquetage et de transmission de force (7), auquel cas le moyen de blocage (6) est ramené de la position de blocage dans la position de dégagement.
     
    3. Dispositif suivant la revendication 2, dans lequel le retour du moyen de blocage (6) dans la position de dégagement s'effectue automatiquement au moyen d'un guidage imposé entre le moyen d'encliquetage et de transmission de force (7), d'une part, et le moyen de blocage (6), d'autre part, sous l'action du générateur de force (16).
     
    4. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel le moyen d'encliquetage et de transmission de force est un coulisseau (7) qui est guidé avec possibilité de déplacement longitudinal dans le support (2) et possède une rainure (14), dans laquelle peut s'engager un crochet d'encliquetage (12) du moyen de blocage (6), et qui possède, à la suite de la rainure d'encliquetage, un appendice saillant en forme de coin possédant une surface oblique (17), sur laquelle le crochet d'encliquetage s'appuie par une surface (25), le générateur de force (16) étant agencé et disposé de telle sorte que, lorsque le coulisseau vient dans la position de blocage, une force de plus en plus élevée est appliquée au moyen de blocage (6).
     
    5. Dispositif suivant la revendication 4, dans lequel il est prévu, comme moyen de blocage, un levier de blocage (6), tourillonné dans le support (2) de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe de tourillonnage (10) et qui possède deux branches coudées, dont l'une coopère avec le moyen d'actionnement (5) et dont l'autre comporte le crochet d'encliquetage (12), qui s'engage dans la rainure (14) du coulisseau (7).
     
    6. Dispositif suivant la revendication 5, dans lequel il est prévu comme moyen d'actionnement une tige (5) montée dans le support (2) et qui coopère, par l'une de ses extrémités, avec une surface d'actionnement (11) du levier de blocage (6), et par son autre extrémité, avec la partie marginale, qui peut être introduite dans le logement (3), de la table de rangement (1).
     
    7. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel il est prévu comme moyen de déclenchement pour le déplacement des moyens d'encliquetage, un levier pivotant (21) qui peut être actionné manuellement et est relié, à l'aide d'un organe d'entraînement (22), au moyen d'encliquetage et de transmission de force (7), de sorte que lors de l'actionnement du lever pivotant, le levier de blocage (6) peut être amené dans la position de dégagement et le moyen d'actionnement (5) peut être déplacé dans la direction de retrait.
     
    8. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel il est prévu un générateur de force (16) dont la direction de force peut être modifiée.
     
    9. Dispositif suivant la revendication 8, dans lequel le générateur de force (16) produit une composante de force (FH), qui est dirigée en sens opposé de la direction de retrait et qui est plus faible dans la position de dégagement que dans la position de blocage.
     
    10. Dispositif suivant la revendication 9, dans lequle il est prévu, comme générateur de force, un ressort à branches (16), qui agit en sens opposé de la direction de retrait et dont les extrémités prennent appui, d'une part, sur le support (2) et, d'autre part, sur le moyen d'encliquetage et de transmission (7).
     
    11. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 10, dans lequel le système mécanique de blocage (6,7,16) est monté sous la forme d'un module sur une plaque de base (8), qui est retenue, pour sa part, de façon amovible dans le support (2).
     




    Zeichnung