[0001] Die Erfindung betrifft einen tragbaren Brenner mit einer ersten Injektordüse für
Brenngas, die im Bereich einer ersten Ansaugstelle für Primärluft am Eintrittsende
eines ersten Mischrohres angeordnet ist, mit einem Drallerzeuger, der mit Abstand
vor dem eine Zweite Düse mit einer Düsenachse bildenden Austrittsende des ersten Mischrohres
in diesem angeordnet ist, und mit einem zweiten Mischrohr, dessen Innenquerschnitt
(F2) größer ist als der Innenquerschnitt (F1) des ersten Mischrohres und das konzentrisch
zum Austrittsende des unmittelbar eine Brennerflamme erzeugenden ersten Mischrohres
angeordnet ist, ein Eintrittsende für die Brennerflamme und zweite Ansaugstellen für
Sekundärluft im Bereich des Austrittsendes des ersten Mischrohres besitzt und sich
in Strömungsrichtung bis zu seinem Austrittsende erstreckt.
[0002] Das Brenngas wird üblicherweise durch Verdampfen von Flüssiggas wie Propan, Butan
oder Gemischen daraus und deren druckgeregelte Abgabe gewonnen.
[0003] Es ist bekannt, daß ein Gasstrahl beim Eintritt in ein zunächst ruhendes gasförmiges
Medium dieses in Bewegung setzt, gewissermaßen mitreißt und in die gleiche Richtung
fördert. Dieser, auch als Injektorvorgang bezeichnete Vorgang beruht auf Reibung,
Turbulenzen und Diffusionsvorgängen. Er spielt sich auch in freier Atmosphäre ab.
Man kann den Wirkungsgrad aber dadurch steigern, daß man diese Vorgänge geführt in
einem rohrförmigen Gehäuse ablaufen läßt, das sich aus Düsen, Leitungsabschnitten,
Ein- und Austrittsöffnungen zusammensetzt. Bekannte Anwendungsbeispiele sind der Strahlsauger
bzw. die Strahlpumpe, einschließlich der Diffusionspumpe, und der Gasbrenner, einschließlich
des aus dem Schulunterricht geläufigen Bunsen-Brenners.
[0004] Der Anfangsimpuls des in der Regel durch eine Düse erzeugten Gasstrahls (Umsetzung
von Druck in Geschwindigkeit) verteilt sich auf das mitgerissene Gas. Bei mangelnder
Führung wird der Gasstrahl im Querschnitt rasch zunehmend größer und langsamer, bis
sich die Energie durch Reibung verbraucht und/oder - nach Abzug der Verluste - wieder
in Druck umgesetzt hat.
[0005] Dennoch hat aber ein Gasstrahl in zunächst ruhender Luft eine ganz erhebliche Reichweite,
was sich aus Beispielen des täglichen Lebens ablesen läß: Man kann eine Kerze durch
Atemluft noch aus zwei Metern Entfernung - wenn auch nicht ausblasen - wohl aber zum
Flackern bringen. Beim Start eines Düsenflugzeugs reicht der Düsenstrahl kilometerweit
in die Landschaft, so daß nachfolgende Starts bis zur Beruhigung der Atmosphäre aufgeschoben
werden müssen.
[0006] Medien unterschiedlicher Dichten und/oder Temperaturen sind besonders schlecht mischbar.
Es stellt sich über lange Strecken eine "Temperaturschichtung" ein.
[0007] Durch die DE-OS 22 54 891 sind Gasbrenner der eingangs beschriebenen Art bekannt,
die zum Schrumpfen oder Schweißen von Kunststoffolien vorgesehen sind und die infolgedessen
Heißgas mit niedrigen Austrittstemperaturen erzeugen müssen. Bei den offenbarten Ausführungsbeispielen
ist das zweite Mischrohr entweder (A) auf der gesamten Länge ohne Durchbrechungen
ausgeführt, oder (B) die Durchbrechungen erstrecken sich bis zum Austrittsende oder
jedenfalls bis in die unmittelbare Nähe des Austrittsendes des zweiten Mischrohres.
Die Sekundärluft strömt infolgedessen im wesentlichen in axialer Richtung ein, was
nachfolgend noch näher erläutert werden soll.
[0008] Im Fall (A) ist das zweite Mischrohr am Eintrittsende aufgeweitet und bildet mit
den benachbarten Wänden der Brennkammer einen Einlaufkonus bzw. eine Art räumlicher
Krümmer, der die angesaugte Kaltluft in der Nähe der Wandung des Mischrohres in eine
rein axiale Richtung umlenkt, bevor die Kaltluft die Brennerflamme erreicht. Ein Temperaturausgleich
kann dabei nur durch die Divergenz des Flammenstrahls und Randturbulenzen erfolgen.
Da die Austrittsöffnung der Brennkammer jedoch oval bzw. schlitzförmig ist, kann dies
nur in einer Ebene geschehen. Eine Temperaturschichtung bleibt so zumindest über eine
beträchtliche Länge des zweiten Mischrohres erhalten, so daß an der Austrittsöffnung
des zweiten Mischrohres ein Temperaturprofil mit einem Maximum in der Mitte erzeugt
wird: Der heiße Kern des Gasstrahls reicht entsprechend weit.
[0009] Auch im Fall (B) ist das zweite Mischrohr am Eintrittsende vollständig offen. Durch
die gleichmäßige Verteilung der Perforationen über den ganzen oder allergrößten Teil
der Länge des Mischrohres hat dieses praktisch keine Wirkung mehr: Der Heißgasstrahl
wirkt wie ein freier Strahl, worauf auch ausdrücklich hingewiesen wird. Im Ergebnis
erfolgt die Ansaugung im wesentlichen in axialer Richtung: Kaltluft und Heißgasströmung
fließen im wesentlichen parallel zueinander, und es entsteht ein weitreichender Gasstrahl
mit heißem Kern, also mit einer Temperaturschichtung, die nur allmählich, d.h. mit
zunehmendem Abstand von der Brennkammer, durch Strahldivergenz und Mischung verringert
wird.
[0010] Allen Brennern ist gemeinsam, daß sich durch begrenzte Dimensionen, unvermeidbare
Einbauten wie Flammenhalter, unterteilte Ansaugkanäle etc. in der Strömung und in
der Flamme unterschiedliche Mischungsverhältnisse von Brenngas und Luft und dadurch
zusätzlich lokal begrenzte Zonen unterschiedlicher Temperaturen ausbilden, die in
der Flamme auch deutlich als helle und dunkle Streifen bzw. "Schlieren" erkennbar
sind.
[0011] Soweit bei den bekannten Lösungen Drallerzeuger für die Erzeugung einer Drallstömung
verwendet werden, verstärkt sich dadurch die Temperaturschichtung, die auch durch
das ovale bzw. schlitzförmige Ende der Brennkammer nicht wieder aufgehoben werden
kann. Hierauf wird nachfolgend noch näher eingegangen:
[0012] Durch die US-PS 4 013 395 ist es bekannt, vom einzigen Mischrohr durch einen als
Flammenhalter dienenden Drallerzeuger in Form radialer Leitschaufeln eine Brennkammer
abzugrenzen. Durch den Drallerzeuger wird das zunächst noch kalte Gemisch aus Brenngas
und Umgebungsluft in eine rasche Umdrehung versetzt, die sich in der Brennkammer um
deren Achse fortsetzt. Durch die dadurch bedingten Zentrifugalkräfte werden die relativ
kälteren Gasströme (mit hoher Dichte) an die Wand der Brennkammer geschleudert und
kühlen diese, während sich die relativ heißeren Gasströme (mit geringerer Dichte)
in einer Kernzone sammeln. Diese Kernzone ist die eigentliche, sehr heiße, Arbeitsflamme,
die sehr weit aus der Brennermündung herausragt. Ein zweites Mischrohr besitzt dieser
bekannte Brenner nicht. Ein solcher Brenner dient bevorzugt zum Schweißen und Hartlöten
von Metallen.
[0013] Die DE-OS 22 54 891 und die US-PS 4 013 395 verfolgen diametral entgegengesetzte
Wege und Ziele.
[0014] Durch die EP-OS 0 240 751 ist ein Niederdruck-Handbrenner bekannt, bei dem ohne einen
Drallerzeuger ein heißer Flammenkern durch einen Mantelstrom von kühler Umgebungsluft
von der Brennkammerwand getrennt ist. Auch hierbei wird eine heiße, weitreichende
Flamme erzeugt, die aus der Brennkammer austritt. Der die Brennkammerwand kühlende
Mantelstrom wird durch das Ansaugen der Umgebungsluft durch die Rückseite des Brenners
erreicht, in der Öffnungen vorhanden sind, die einen Luftstrom parallel zur Brennkammerwand
und in deren unmittelbarer Nähe erzeugen. Diese Parallelströmung ist gewollt und erschwert
einen Mischvorgang.
[0015] Durch die GB-PS 304 938 ist ein gattungsfremder Brenner mit zwei in Reihe geschalteten
Injektionssystemen für die Ansaugung von Primär- und Sekundärluft bekannt, der mit
einer festen Leitung unter senkrechter Ausrichtung aller Düsen stationär verschraubt
werden soll. Dabei soll durch mehrere Einstellvorrichtungen und die Konstruktionsvorschrift
für die Strömungskanäle erreicht werden, daß das jeweilige Gas-Luft-Gemisch den Querschnitt
des einer jeden Düse nachgeordneten Strömungskanals vollständig ausfüllt und eine
solche Strömungsgeschwindigkeit bei abgestuften stöchiometrischen Mischungsverhältnissen
erreicht, daß die Brennerflamme nicht in die Strömungskanäle zurückschlägt. Bestimnungsgemäß
brennt im letzten, kalten Injektionsrohr keine Flamme. Vielmehr tritt aus der letzten
Mündung eine weitreichende heiße Flamme aus. Eine Verwirbelung der Gase innerhalb
des Brenners soll sogar ausdrücklich vermieden werden.
[0016] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Brenner der eingangs angegebenen
Art dahingehend zu verbessern, daß er bei begrenzter Länge des zweiten Mischrohres
einen Heißgasstrom relativ niedriger Temperatur und mit möglichst gleichmäßiger Temperaturverteilung
erzeugt. Insbesondere soll keine sichtbare Flamme aus der Austrittsöffnung des zweiten
Mischrohres austreten, um mit dem Brenner auch bei unsachgemäßer Bedienung temperaturempfindliche
Werkstoffe wie Dachpappe, Dachfolien u.dgl. verarbeiten zu können.
[0017] Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei dem eingangs beschriebenen Brenner
gemaß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß
a) zwischen dem Austrittsende des ersten Mischrohres und dem Eintrittsende des zweiten
Mischrohres ein den radialen Abstand zwischen beiden Rohrenden zumindest im wesentlichen
ausfüllender Füllkörper mit einer sich im wesentlichen radial zur Düsenachse (A-A)
erstreckenden Stirnfläche angeordnet ist, aus der das die zweite Düse bildende Austrittsende
des ersten Mischrohres um ein vorgegebenes Maß "s" herausragt, und daß
b) die zweiten Ansaugstellen für die Sekundärluft ausschließlich im Bereich des Austrittsendes
des ersten Mischrohres angeordnet und radial auf die Düsenachse ausgerichtet sind,
derart, daß die Sekundärluft im wesentlichen senkrecht bzw. radial auf die Anfangsstrecke
der in Richtung der Düsenachse verlaufenden Brennerflamme auftrifft, und daß das zweite
Mischrohr zwischen den zweiten Ansaugstellen und seinem Austrittsende einen geschlossenen
Mantelteil aufweist, dessen Länge mindestens das Dreifache der axialen Ausdehnung
der zweiten Ansaugstellen besitzt.
[0018] Durch das Merkmal a) wird die Ausbildung einer von Anfang an achsparallelen Strömung
der Sekundärluft verhindert bzw. unterdrückt.
[0019] Durch das Merkmal b) wird erreicht, daß die angesaugte Sekundärluft im rechten Winkel
auf die Anfangsstrecke der Brennerflamme auftrifft und deren Verwirbelung und Mischung
mit der Sekundärluft zu einem sehr frühen Zeitpunkt begünstigt. Die quer angesaugte
Sekundärluft dient also gewissermaßen dazu, eine eventuelle kühle Rand- oder Mantelströmung,
die aufgrund des Drallerzeugers zu erwarten wäre, aufzureißen und ihre Neubildung
zu verhindern. Die quer eintretende Sekundärluft bremst nicht nur den Drall- und Zentrifugaleffekt,
der im Ende des ersten Mischrohres zwar erwünscht ist, sondern auch die Ausbildung
einer übergroßen Axialgeschwindigkeit im Bereich der Strahlachse. Die Folge ist eine
große Gleichförmigkeit im diametralen Temperaturprofil am Austrittsende des zweiten
Mischrohres. Da eine große Menge Sekundärluft angesaugt wird, ist die mittlere Temperatur
des Heißgases verhältnismäßig niedrig; sie liegt zwischen etwa 500 und 650 °C. Vor
allem tritt keine Flamme aus dem Brenner aus, so daß sich temperaturempfindliche Werkstoffe
wie Dachpappen und Dachfolien auch von ungeübten Personen problemlos verarbeiten lassen.
Die inhärente Sicherheit des Brenners ist wegen der Gewährleistungsverpflichtung z.B.
einer Dachdeckerfirma von ganz ausschlaggebender Bedeutung.
[0020] Es ist dabei von Bedeutung, daß die Auslegung des ersten Injektorsystems so erfolgt,
daß ein weitgehend stöchiometrisches Gasgemisch erzeugt wird, das bereits eine vollständige
Verbrennung erlaubt. Die Beimischung großer Mengen von Sekundärluft dient also nicht
zur Fortsetzung des Verbrennungsvorgangs, sondern zur Herabsetzung der Temperatur
bei gleichzeitiger Erhöhung der mittleren Strömungsgeschwindigkeit, da der Wärmeübergang
mit der Strömungsgeschwindigkeit verbessert wird.
[0021] Die relative Kürze des zweiten Mischrohres verbilligt die Herstellung und erleichtert
den Gebrauch. Durch das Fehlen jeglicher Öffnungen im Bereich jenseits der zweiten
Ansaugstellen wird der Mischvorgang über den ganzen Querschnitt des zweiten Mischrohres
begünstigt. Es kann auch nicht der Fall eintreten, daß Energieverluste durch Aufspreizung
des Heißgasstroms und Vermischung mit abseits liegenden Luftvolumina eintreten, wie
dies beim Stand der Technik mit solchen zweiten Mischrohren der Fall ist, die über
ihre ganze Länge oder zumindest den größten Teil ihrer Länge mit großen Öffnungen
versehen sind, so daß sich praktisch ein Freistrahl ausbildet. Dies führt nämlich
wiederum zu einer Temperaturschichtung.
[0022] Eine besonders einfache Brennerkonstruktion ergibt sich dann, wenn der Füllkörper
als ein rotationssymmetrisches Teil mit einer Innenbohrung für das Einsetzen des ersten
Mischrohres und mit mindestens einer Außenfläche für das Aufsetzen des zweiten Mischrohres
ausgebildet ist. Der Füllkörper ist in diesem Fall das einzige und auch einfach gestaltete
und gestaltfeste Kupplungsteil zwischen den beiden Mischrohren.
[0023] Man kann hiermit auch die unterschiedliche Wirkung ausschließlich axialer und radialer
Ansaugung der Sekundärluft auf eindrucksvolle Weise demonstrieren: Man versehe den
Füllkörper mit axialen Ansaugöffnungen für Sekundärluft. Verschließt man jetzt die
radialen Ansaugöffnungen im zweiten Mischrohr, so tritt die Flamme in Form eines heißen
Kerns aus dem zweiten Mischrohr aus. Man kann in diesem Fall auch den Brenner an der
Austrittsöffnung des zweiten Mischrohres anzünden, wodurch gleichfalls die ungenügende
Gasmischung demonstriert wird. Bei der erfindungsgemäßen radialen Anströmung gelingt
dies nicht, weil ganz offensichtlich die Zündgrenze des Gasgemischs an allen Stellen
unterschritten wird. Man muß in diesem Fall den Brenner durch die radialen Ansaugöffnungen
hindurch zünden.
[0024] Es ist weiterhin besonders vorteilhaft, wenn das die Düse bildende Austrittsende
des ersten Mischrohres um 4 bis 15 mm, vorzugsweise um 6 bis 12 mm, aus der Stirnfläche
des Füllkörpers hervorsteht. Ein praktisch erprobter Wert liegt bei 9 mm. Dieser Düsenüberstand
ermöglicht eine ausreichende Überlappung des Düsenrandes mit der nachstehend noch
näher erläuterten, durch die Schlitze erzeugten Querströmung.
[0025] Die Düse am Ende des ersten Mischrohres ist gewissermaßen die Injektordüse für das
zweite Mischrohr. Ihre Wirkung ist nicht unbedingt davon abhängig, daß die Düse durch
eine Verengung des ersten Mischrohres gebildet wird; die Erhöhung der Gasgeschwindigkeit
durch den Verbrennungsvorgang ist bereits ausreichend für die Erzeugung eines Ansaugeffekts.
Es ist aber vorteilhaft, die Wirkung der Düse durch eine Strömungsverengung zu erhöhen,
dadurch nämlich, daß die kreisförmige Stirnkante des Austrittsendes des ersten Mischrohres
auf dem Gesamtumfang abgerundet um ein solches Maß einwärts gebogen ist, daß der Austrittsdurchmesser
um 15 bis 25 %, vorzugsweise um 19 bis 21 %, gegenüber dem Innendurchmessers des ersten
Mischrohres verringert ist.
[0026] Zur Erzielung eines guten Mischeffekts von Brenngas und Primärluft ist es besonders
vorteilhaft, wenn das Verhältnis des Abstandes (d) von der endseitigen Stirnfläche
des Drallerzeugers bis zur Stirnkante des Austrittsendes des ersten Mischrohres zum
Innendurchmesser (D1) des ersten Mischrohres mindestens 1,0, vorzugsweise 1,1 bis
1,5, beträgt.
[0027] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn der Drallerzeuger Leitschaufeln
besitzt, die um die Achse (A-A) des ersten Mischrohres verteilt angeordnet sind und
deren Anstellwinkel gegenüber der Achse (A-A) am Außendurchmesser des Drallerzeugers
kleiner ist als 40 Grad, vorzugsweise kleiner als 35 Grad. Dabei hat sich gezeigt,
daß der Anstellwinkel mit steigender Brennerleistung bei gegebenen Abmessungen der
Mischrohre kleiner zu wählen ist. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der Drallerzeuger
auf der Eintrittsseite deutlich angefast ist und wenn der Winkel der Mantellinien
der Fase gegenüber einer radialen Ebene mit dem Anstellwinkel der Leitschaufeln gegenüber
der Achse A-A zumindest weitgehend übereinstimmt.
[0028] Besonders optimale Brenneigenschaften werden dann erzielt, wenn das Verhältnis des
Innenquerschnitts (F2) des zweiten Mischrohres zum Innenquerschnitt (F1) des ersten
Mischrohres zwischen 4,0 und 4,8, vorzugsweise etwa 4,3 beträgt.
[0029] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Brenners sind die zweiten Ansaugstellen
als achsparallele, auf den Umfangs des zweiten Mischrohres verteilte Schlitze ausgebildet,
deren auf den Füllkörper bzw. die Düse ausgerichtete Endabschnitte sich mindestens
teilweise mit dem aus der Stirnfläche des Füllkörpers hervorstehenden Teilabschnitt
des ersten Mischrohres überlappen.
[0030] Dabei soll der Anteil aller Schlitze, in Umfangsrichtung gesehen, am Gesamtumfang
des zweiten Mischrohres mindestens 50 Prozent betragen. Eine Obergrenze ist nur durch
die Festigkeitsgrenzen des Materials des zweiten Mischrohres gegeben, da die Schlitze
naturgemäß eine Materialschwächung mit sich bringen.
[0031] Ferner soll das Verhältnis der Summe der Querschnittsflächen aller Schlitze zum Innenquerschnitt
des zweiten Mischrohres mindestens 1,2 betragen und vorzugsweise wischen 1,4 und 1,5
liegen.
[0032] Auch ist es günstig, wenn das Verhältnis der Länge jedes einzelnen Schlitzes zur
über den Füllkörper überstehenden Länge des zweiten Mischrohres zwischen 0,10 und
0,20, vorzugsweise zwischen 0,14 und 0,17, liegt. Dadurch ist eine hinreichend große
geschlossene Länge des zweiten Mischrohres gewährleistet.
[0033] Zur gleichzeitigen Bearbeitung großer Flächen ist es weiterhin von Vorteil, wenn
der Brenner mit mehreren gleichartigen Brennern unter paralleler Ausrichtung ihrer
Achsen (A-A) zueinander und Bildung einer Brennerbatterie an einem Querträger befestigt
und an eine gemeinsame, parallel zum Querträger verlaufende Gasversorgungsleitung
angeschlossen sind.
[0034] Um dabei eine Brennerbewegung in konstantem Abstand über die zu bearbeitende Fläche
zu gewährleisten, ist es günstig, wenn die Brennerbatterie mit Fahrrollen versehen
ist, deren waagrechte Drehachsen senkrecht zu den Brennerachsen (A-A) verlaufen.
[0035] Um dabei die Heißgase auf die vorgegebene Bearbeitungsfläche zu konzentrieren und
insbesondere im Freien den störenden Einfluß von Seitenwind zu verringern, ist es
weiterhin vorteilhaft, wenn beiderseits der Brennerbatterie Leitbleche angeordnet
sind, deren senkrechte Hauptebenen parallel zu den Brennerachsen verlaufen.
[0036] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus
Kombinationen von Merkmalen aus den Unteransprüchen untereinander und mit denen des
Hauptanspruchs sowie aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0037] Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Figuren
1 bis 6 näher erläutert.
[0038] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Axialschnitt durch den Brenner,
- Figur 2
- eine Draufsicht in axialer Richtung auf die ebene Stirnfläche des Drallerzeugers innerhalb
des ersten Mischrohres in vergrößertem Maßstab,
- Figur 3
- eine Seitenansicht senkrecht zur Achse des Drallerzeugers nach Figur 2
- Figur 4
- einen Brenner nach Figur 1, der durch einen Handgriff zu einem Handbrenner ausgestaltet
ist,
- Figur 5
- eine Vereinigung mehrerer Brenner nach Figur 1 zu einer fahrbaren Brennerbatterie
in betriebsbereitem Zustand, und
- Figur 6
- eine Brennerbatterie nach Figur 3 mit nach oben und hinten geschwenkten Leitblechen.
[0039] In Figur 1 ist ein Grundelement eines tragbaren Brenners 1 mit einer ersten Injektordüse
2 gezeigt, der das Brenngas über eine Leitung 3 von einem nicht gezeigten Flüssiggasbehälter
zugeführt wird. Die Injektordüse 2 ist im Bereich einer ersten Ansaugstelle 4 für
Primärluft am Eintrittsende 5 eines ersten Mischrohres 6 angeordnet. Die Ansaugstelle
4 besteht aus vier auf den Umfang verteilten radialen Bohrungen 7. Im ersten Mischrohr
befindet sich unmittelbar im Anschluß an die Bohrungen 7 ein Einsatz 8, der ein Venturirohr
bildet. An den Einsatz 8 schließt sich eine Mischstrecke 9 an, die in einen Drallerzeuger
10 übergeht, der aus einer Nabe mit radial abstehenden Leitschaufeln 11 besteht. Die
Leitschaufeln können auch durch Materialabschnitte zwischen schrägen Bohrungen in
einem zylindrischen Körper gebildet sein.
[0040] Der Anstellwinkel der Leitschaufeln 11 am Außendurchmesser des Drallerzeugers 10
bzw. der Achsen der Bohrungen gegenüber der Achse (A-A) beträgt dabei 30 Grad. Der
Drallerzeuger 10 besitzt eine endseitige Stirnfläche 12, die mit einem Abstand "d"
von 32 mm vor dem eine zweite Düse mit einer Düsenachse bildenden Austrittsende 13
des ersten Mischrohres 6 angeordnet ist. Der Innendurchmesser "D1" des ersten Mischrohres
beträgt 26 mm, so daß das Verhältnis von d:D1 = 1,23 beträgt.
[0041] Wie aus den Figuren 2 und 3 deutlicher hervorgeht, besitzt der Drallerzeuger 10 fünf
Leitschaufeln 11 und fünf dazwischenliegende Kanäle 11a mit einem Anstellwinkel von
30 Grad. Auf der der Stirnfläche 12 gegenüberliegenden Eintrittsseite ist der Drallerzeuger
zwecks Bildung einer Fase kegelförmig überdreht, und zwar unter dem gleichen Winkel
von 30 Grad, allerdings gegenüber einer zur Achse A-A radialen Ebene. Dadurch wird
die Strömung begünstigt, und es kann zur Leistungserhöhung mehr Luft-Brenngas-Gemisch
durchgesetzt werden. Der Durchmesser der kleinsten Umlaufkante an der Fase beträgt
dabei in etwa dem Kerndurchmesser des Drallerzeugers 10.
[0042] Die kreisförmige Stirnkante 14 des Austrittsendes 13 des ersten Mischrohres 6 ist
abgerundet so weit einwärts gebogen, daß der freie Durchmesser "Dd" der Düse 21 mm
beträgt, d.h. der Durchmesser ist um 19,23 %, der Querschnitt um 34,76 % vermindert;
die Austrittsgeschwindigkeit wird entsprechend erhöht.
[0043] Das erste Mischrohr 6 ist mit seinem stromabwärts befindlichen Ende in eine Innenbohrung
15 eines Füllkörpers 16 eingesetzt, der als ein rotationssymmetrisches Teil ausgebildet
ist und mindestens eine Außenfläche 17 für das Aufsetzen eines zweiten Mischrohres
18 aufweist. Dieses zweite Mischrohr ist gleichfalls zylindrisch ausgebildet, hat
eine über die Stirnfläche 21 des Füllkörpers 16 überstehende Länge L = 295 mm, und
sein Innenquerschnitt "F2" ist bei einem Durchmesser von 54 mm größer als der Innenquerschnitt
"F1" des ersten Mischrohres 6, nämlich 2.289 mm² : 530 mm². Mithin beträgt das Verhältnis
des Innenquerschnitts (F2) des zweiten Mischrohres 18 zum Innenquerschnitt (F1) des
ersten Mischrohres 6 etwa 4,31. Das zweite Mischrohr 18 ist konzentrisch zum Austrittsende
13 des ersten Mischrohres 6 angeordnet und besitzt ein Eintrittsende 19 für die Brennerflamme
und zweite Ansaugstellen 20 für Sekundärluft.
[0044] Durch den Füllkörper 16 wird der radiale Abstand zwischen dem Austrittsende 13 des
ersten Mischrohres 6 und dem Eintrittsende 19 des zweiten Mischrohres geschlossen.
Die Stirnfläche 21 des Füllkörpers erstreckt sich im wesentlichen radial zur Düsenachse
(A-A), und aus ihr ragt das die zweite Düse bildende Austrittsende 13 des ersten Mischrohres
6 um ein vorgegebenes Maß "s" heraus, das im vorliegenden Fall 9 mm beträgt.
[0045] Die zweiten Ansaugstellen 20 für die Sekundärluft sind ausschließlich im Bereich
des Austrittsendes 13 des ersten Mischrohres 6 angeordnet und radial auf die Düsenachse
A-A ausgerichtet. Dadurch wird die Sekundärluft im wesentlichen senkrecht auf die
Anfangsstrecke der in Richtung der Düsenachse verlaufenden Brennerflamme gerichtet.
[0046] Zwischen den zweiten Ansaugstellen 20 und seinem Austrittsende 23 weist das zweite
Mischrohr 18 einen geschlossenen Mantelteil 18a auf, dessen Länge das 5,17-Fache der
axialen Ausdehnung der zweiten Ansaugstellen 20 besitzt. Auf Lage und Dimensionierung
dieser zweiten Ansaugstellen ist besondere Aufmerksamkeit zu richten:
[0047] Die zweiten Ansaugstellen 20 sind als achsparallele, auf den Umfang des zweiten Mischrohres
18 äqudistant verteilte Schlitze 24 ausgebildet. Es handelt sich um 7 Schlitze mit
einer Breite von 13 mm, die an ihren beiden Enden halbkreisförmig abgerundet sind.
Die Länge "LS" beträgt 47 mm, so daß sich ein Eintrittsquerschnitt von 475 mm² pro
Schlitz bzw. ein Gesamtquerschnitt von 3.325 mm² errechnet. Das Verhältnis dieses
Gesamtquerschnitts zum Innenquerschnitt des zweiten Mischrohres beträgt 1,45.
[0048] Die auf den Füllkörper 16 ausgerichteten Endabschnitte 24a der Schlitze 24 überlappen
sich um etwa 7 bis 8 mm mit dem aus der Stirnfläche 21 des Füllkörpers 16 hervorstehenden
Teilabschnitt des ersten Mischrohres 16. Durch die Länge der Schlitze ist auch gewährleistet,
daß die Sekundärluft auf einen beträchtlichen Teil der Anfangsstrecke der nicht dargestellten
Flamme auftrifft und deren Verwirbelung erzwingt.
[0049] Die Breite der achsparallelen Stege 25 zwischen den Schlitzen beträgt 11 mm, so daß
der Anteil aller Schlitze 24, in Umfangsrichtung gesehen, am Gesamtumfang des zweiten
Mischrohres 18 = 13 : (11 + 13) bzw. 54,1 Prozent beträgt.
[0050] Figur 1 zeigt den Grundbaustein für verschiedene Ausbaustufen des erfindungsgemäßen
Brenners. Figur 4 zeigt, daß daraus durch Ansetzen eines Handgriffs 26 mit einem Anschlußgewinde
27 für einen Gassschlauch an den Füllkörper 16 ein Handbrenner gebildet werden kann.
[0051] In einem Verbindungsstück 28 zwischen dem Handgriff 27 und dem Füllkörper 16 befindet
sich ein Gasventil 29 mit einem Einstellknopf 29a. Das Verbindungsstück 28 ist jenseits
des Gasventils 29 über eine Gasleitung 30 mit der Injektordüse 2 verbunden. Der Handbrenner
kann durch einen Piezozünder ergänzt werden, dessen eine Zündelektrode sich vor der
Stirnkante 14 des ersten Mischrohres befindet (nicht dargestellt).
[0052] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Brennerbatterie 31 zum gleichzeitigen Beheizen großer
Flächen. Die Brennerbatterie wird dadurch gebildet, daß ein Brenner 1a nach Figur
1 mit mehreren gleichartigen Brennern 1b, 1c, 1d, ... unter paralleler Ausrichtung
ihrer Achsen (A-A) zueinander an einem Querträger 32 befestigt und an eine gemeinsame,
parallel zum Querträger verlaufende Gasversorgungsleitung 33 angeschlossen sind.
[0053] An dem Querträger 32 ist weiterhin eine Führungsstange 34 mit einem Handgriff 35
angebracht, und an der Führungsstange ist eine Zuführungsleitung 36 mit einem Gasventil
37 befestigt, die an einen Gasschlauch 38 angeschlossen ist, der zu einem nicht dargestellten
Flüssiggasbehälter mit Druckregler führt.
[0054] Um eine derartige Brennerbatterie durch eine gehende Person in konstantem Abstand
über eine Bearbeitungsfläche führen zu können, ist die Brennerbatterie 31 mit Fahrrollen
39 versehen, von denen nur eine dargestellt ist und deren waagrechte Drehachsen senkrecht
zu den Brennerachsen verlaufen.
[0055] Zur Konzentration der Wärme und zur weitgehenden Beseitigung des störenden Einflusses
von Seitenwind sind beiderseits der Brennerbatterie 31 Leitbleche 40 und 41 angeordnet,
deren senkrechte Hauptebenen parallel zu den Brennerachsen verlaufen. Die Unterkanten
42 der Leitbleche befinden sich knapp oberhalb der Bearbeitungsfläche. Wie aus Figur
4 hervorgeht, sind die Leitbleche nach oben und hinten schwenkbar befestigt.
1. Tragbarer Brenner (1) mit einer ersten Injektordüse (2) für Brenngas, die im Bereich
einer ersten Ansaugstelle (4) für Primärluft am Eintrittsende (5) eines ersten Mischrohres
(6) angeordnet ist, mit einem Drallerzeuger (10), der mit Abstand vor dem eine zweite
Düse mit einer Düsenachse bildenden Austrittsende (13) des ersten Mischrohres in diesem
angeordnet ist, und mit einem zweiten Mischrohr (18), dessen Innenquerschnitt (F2)
größer ist als der Innenquerschnitt (F1) des ersten Mischrohres und das konzentrisch
zum Austrittsende des unmittelbar eine Brennerflamme erzeugenden ersten Mischrohres
angeordnet ist, ein Eintrittsende (19) für die Brennerflamme und zweite Ansaugstellen
(20) für Sekundärluft im Bereich des Austrittsendes (13) des ersten Mischrohres (6)
besitzt und sich in Strömungsrichtung bis zu seinem Austrittsende (23) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) zwischen dem Austrittsende (13) des ersten Mischrohres (6) und dem Eintrittsende
(19) des zweiten Mischrohres (18) ein den radialen Abstand zwischen beiden Rohrenden
zumindest im wesentliche ausfüllender Füllkörper (16) mit einer sich im wesentlichen
radial zur Düsenachse (A-A) erstreckenden Stirnfläche (21) angeordnet ist, aus der
das die zweite Düse bildende Austrittsende (13) des ersten Mischrohres (6) um ein
vorgegebenes Maß "s" herausragt, und daß
b) die zweiten Ansaugstellen (20) für die Sekundärluft ausschließlich im Bereich des
Austrittsendes (13) des ersten Mischrohres (6) angeordnet und radial auf die Düsenachse
(A-A) ausgerichtet sind, derart, daß die Sekundärluft im wesentlichen senkrecht auf
die Anfangsstrecke der in Richtung der Düsenachse verlaufenden Brennerflamme auftrifft
und daß das zweite Mischrohr (18) zwischen den zweiten Ansaugstellen (20) und seinem
Austrittsende (23) einen geschlossenen Mantelteil (18a) aufweist, dessen Länge mindestens
das Dreifache der axialen Ausdehnung der zweiten Ansaugstellen (20) besitzt.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (16) als ein rotationssymmetrisches Teil mit einer Innenbohrung
(15) für das Einsetzen des ersten Mischrohres (6) und mit mindestens einer Außenfläche
(17) für das Aufsetzen des zweiten Mischrohres (18) ausgebildet ist.
3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Düse bildende Austrittsende (13) des ersten Mischrohres (6) um 4 bis
15 mm, vorzugsweise um 6 bis 12 mm, aus der Stirnfläche (21) des Füllkörpers (16)
hervorsteht.
4. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmige Stirnkante (14) des Austrittsendes (13) des ersten Mischrohres
(6) um 15 bis 25 %, vorzugsweise um 19 bis 21 %, des Innendurchmessers des ersten
Mischrohres (6) abgerundet einwärts gebogen ist.
5. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Abstandes (d) von der endseitigen Stirnfläche (12) des Drallerzeugers
(10) bis zur Stirnkante (14) des Austrittsendes der ersten Mischrohres (6) zum Innendurchmesser
(D1) des ersten Mischrohres (6) mindestens 1,0, vorzugsweise 1,1 bis 1,5, beträgt.
6. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallerzeuger (10) um die Achse (A-A) des ersten Mischrohres (6) verteilte
Leitschaufeln (11) besitzt, deren Anstellwinkel gegenüber der Achse (A-A) am Außendurchmesser
des Drallerzeugers kleiner ist als 30 Grad, vorzugsweise kleiner als 20 Grad, wobei
der Anstellwinkel mit steigender Brennerleistung bei gegebenen Abmessungen kleiner
gewählt wird.
7. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Innenquerschnitts (F2) des zweiten Mischrohres (18) zum Innenquerschnitt
(F1) des ersten Mischrohres (6) zwischen 4,0 und 4,8, vorzugsweise etwa 4,3 beträgt.
8. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Ansaugstellen (20) als achsparallele, auf den Umfangs des zweiten
Mischrohres (18) verteilte Schlitze (24) ausgebildet sind, deren auf den Füllkörper
(16) ausgerichtete Endabschnitte (24a) sich mindestens teilweise mit dem aus der Stirnfläche
(21) des Füllkörpers (16) hervorstehenden Teilabschnitt des ersten Mischrohres (6)
überlappen.
9. Brenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil aller Schlitze (24), in Umfangsrichtung gesehen, am Gesamtumfang
des zweiten Mischrohres (18) mindestens 50 Prozent beträgt.
10. Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Summe der Querschnittsflächen aller Schlitze (24) zum Innenquerschnitt
"F2" des zweiten Mischrohres (18) mindestens 1,2 beträgt und vorzugsweise wischen
1,4 und 1,5 liegt.
11. Brenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Länge "LS" jedes einzelnen Schlitzes (24) zur über den Füllkörper
(16) überstehenden Länge "L" des zweiten Mischrohres (18) zwischen 0,10 und 0,20,
vorzugsweise zwischen 0,14 und 0,17, beträgt.
12. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallerzeuger (10) auf seiner Anströmseite angefast ist, wobei der Durchmesser
der kleinsten Umlaufkante der Fase im wesentlichen dem Kerndurchmesser (Außendurchmesser
minus radiale Leitschaufellänge) entspricht.
13. Brenner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel der Leitschaufeln (11) zur Achse (A-A) im wesentlichen gleich
groß ist wie der Winkel zwischen den Mantellinien der Fase und einer zur Achse (A-A)
radialen Ebene.
14. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (1, 1a) mit mehreren gleichartigen Brennern (1b, 1c, 1d, ...) unter
paralleler Ausrichtung ihrer Achsen (A-A) zueinander und Bildung einer Brennerbatterie
(31) an einem Querträger (32) befestigt und an eine gemeinsame Gasversorgungsleitung
(33) angeschlossen sind.
15. Brenner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerbatterie (31) mit Fahrrollen (39) versehen ist, deren Drehachsen
senkrecht zu den Brennerachsen (A-A) verlaufen.
16. Brenner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Brennerbatterie (31) Leitbleche (40, 41) angeordnet sind, deren
Hauptebenen parallel zu den Brennerachsen (A-A) verlaufen.
17. Brenner nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (40, 41) schwenkbar am Querträger (32) angeordnet sind.
1. Portable burner (1), comprising a first injector nozzle (2) for fuel gas arranged
in the area of a first suction point (4) for primary air at the inlet end (5) of a
first mixing tube (6), a whirl generator (10) arranged at a distance in front of outlet
end (13), which forms a second nozzle with a nozzle axis, of the first mixing tube,
and with a second mixing tube (18), the inside cross-section (F2) of which is greater
than the inside cross-section (F1) of the first mixing tube and which is arranged
concentrally to the outlet end of a first mixing tube which directly produces a burner
flame, an inlet end (19) for the burner flame and second suction points (20) for secondary
air in the area of the outlet end (13) of the first mixing tube (6), and which extends
in the flow direction up to its outlet end (23), characterized in that
a) between the outlet end (13) of the first mixing tube (6) and the inlet end (19)
of the second mixing tube (18) is arranged a filler element (16), which at least substantially
fills the radial distance between both tube ends, having an end surface (21), which
extends essentially radially to the nozzle axis (A-A) and from which the outlet end
(13) of the first mixing tube (6) forming the second nozzle protrudes by a specified
measure "s", and that
b) the second suction points (20) for the secondary air are arranged exclusively in
the area of the outlet end (13) of the first mixing tube (6) and radially aligned
relative to the nozzle axis (A-A), so that the secondary air essentially hits the
starting path of the burner flame vertically, extending in the direction of the nozzle
axis, and that the second mixing tube (18) comprises between the second suction points
(20) and its outlet end (23) a sealed casing portion (18a) the length of which is
at least three times that of the axial extent of the second suction points (20).
2. Burner according to claim 1, characterized in that the filler element (16) is arranged as a rotation-symmetrical part with an inside
bore (15) for insertion of the first mixing tube (6) and with at least one outside
surface (17) for placing the second mixing tube (18) thereon.
3. Burner according to claim 1, characterized in that the outlet end (13) of the first mixing tube (6) which forms the nozzle protrudes
between 4 and 15 mm, preferably between 6 and 12 mm, from the end surface (21) of
the filler element (16).
4. Burner according to claim 1, characterized in that the circular end edge (14) of the outlet end (13) of the first mixing tube (6) is
inwardly bent and rounded off between 15 and 25%, preferably between 19 and 21%, of
the inside diameter of the first mixing tube (6).
5. Burner according to claim 1, characterized in that the ratio of the distance (d) from the end surface (12) of the whirl generator (10)
to the end edge (14) of the outlet end of the first mixing tube (6) to the inside
diameter (D1) of the first mixing tube is at least 1.0, preferably between 1.1 and
1.5.
6. Burner according to claim 1, characterized in that the whirl generator (10) comprises guide vanes (11) which are spaced around the axis
(A-A) of the first mixing tube (6), the application angle of which relative to the
axis (A-A) on the outside diameter of the whirl generator is less than 30 degrees,
preferably less than 20 degrees, and that the application angle is chosen smaller
with increasing burner output and at specified dimensions.
7. Burner according to claim 1, characterized in that the ratio of the inside cross-section (F2) of the second mixing tube (18) to
the inside cross-section (F1) of the first mixing tube (6) is between 4.0 and 4.8,
preferably approximately 4.3.
8. Burner according to claim 1, characterized in that the second suction points (20) are arranged as axis-parallel slots (24) spaced over
the periphery of the second mixing tube (18), and that their end sections (24a), which
are oriented towards the filling element (16), at least partially overlap with portion
of the first mixing tube (6) which protrudes from the end (21) of the filler element
(16).
9. Burner according to claim 8, characterized in that the proportion of all slots (24), as seen in the peripheral direction, relative to
the total periphery of the second mixing tube (18) is at least 50%.
10. Burner according to claim 9, characterized in that the ratio of the sum of the cross-sectional surfaces of all slots (24) relative to
the inside cross-section "F2" of the second mixing tube (18) is at least 1.2 and preferably
between 1.4 and 1.5.
11. Burner according to claim 8, characterized in that the ratio of the length "LS" of each individual slot (24) relative to the length
"L" protruding over the filler element (16) of the second mixing tube (18) is between
0.10 and 0.20, preferably between 0.14 and 0.17.
12. Burner according to claim 1, characterized in that the whirl generator (10) is phased on its input side, and that the diameter of the
smallest peripheral edge of the phase corresponds essentially with the core diameter
(outside diameter minus radial guide-vane length).
13. Burner according to claim 12, characterized in that the application angle of the guide vanes (11) relative to the axis (A-A) is essentially
equal the angle between the casing lines of the phase and a plane radial to the axis
(A-A).
14. Burner according to claim 1, characterized in that the burner (1, 1a) together with a plurality of identical burners (1b, 1c, 1d, 1...)
is attached, with parallel alignment of their axes A-A), to a transverse support (32)
and connected to a communal gas-supply line (33) whilst establishing a burner battery
(31).
15. Burner according to claim 14, characterized in that the burner battery (31) is provided with mobility rollers (39), the rotary axes of
which extend vertically to the burner axes (A-A).
16. Burner according to claim 14, characterized in that on both sides of the burner battery (31) are fitted guide plates (40, 41) the
main planes of which extend parallel to the burner axes (A-A).
17. Burner according to claim 16, characterized in that the guide plates (40, 41) are pivotably arranged on the transverse support (32).
1. Brûleur portable (1) comportant une première buse d'injection (2) pour du gaz combustible,
laquelle est agencée dans la région d'un premier emplacement d'aspiration (4) pour
de l'air primaire à l'extrémité d'entrée d'un premier tube de mélange (6), comprenant
un générateur de tourbillons (10), qui est agencé dans le premier tube de mélange
et à distance avant l'extrémité de sortie (13) de ce premier tube de mélange, ladite
extrémité formant une seconde buse avec un axe de buse, et comprenant un second tube
de mélange (18), dont la section transversale intérieure (F2) est supérieure à la
section transversale intérieure (F1) du premier tube de mélange, et qui est agencé
concentriquement par rapport à l'extrémité de sortie du premier tube de mélange qui
produit directement une flamme de brûleur, ledit second tube de mélange (18) possédant
une extrémité d'entrée (19) pour la flamme et des seconds emplacements d'aspiration
(20) pour de l'air secondaire dans la région de l'extrémité de sortie (13) du premier
tube de mélange (6), et s'étendant en direction d'écoulement jusqu'à son extrémité
de sortie (23),
caractérisé en ce que
a) entre l'extrémité de sortie (13) du premier tube de mélange (6) et l'extrémité
d'entrée (19) du second tube de mélange (18) est agencé un corps de remplissage (16),
qui remplit au moins essentiellement la distance radiale entre les deux extrémités
de tube et présente une surface frontale (21) qui s'étend sensiblement radialement
par rapport à l'axe de buse (A-A), l'extrémité de sortie (13) du premier tube de mélange
(6), qui forme la seconde buse, dépassant de ce corps de remplissage (16) d'une distance
"s" prédéterminée, et en ce que
b) les seconds emplacements d'aspiration (20) pour l'air secondaire sont agencés exclusivement
dans la région de l'extrémité de sortie (13) du premier tube de mélange (6) et sont
dirigés radialement vers l'axe de buse (A-A), de telle sorte que l'air secondaire
atteint sensiblement perpendiculairement le tronçon initial de la flamme de brûleur
qui s'étend dans la direction de l'axe de buse, et que le second tube de mélange (18)
présente entre les seconds emplacements d'aspiration (20) et son extrémité (23) une
partie d'enveloppe fermée (18a), dont la longueur est au moins le triple de l'extension
axiale des seconds emplacements d'aspiration (20).
2. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de remplissage (16)
est réalisé sous la forme d'une pièce à symétrie de révolution, comportant un perçage
intérieur (15) pour la mise en place du premier tube de mélange (6), et au moins une
surface extérieure (17) pour la mise en place du second tube de mélange (18).
3. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité de sortie (13)
du premier tube de mélange (6), qui forme la buse, dépasse de 4 à 15 mm, de préférence
de 6 à 12 mm, au-delà de la surface frontale (21) du corps de remplissage (16).
4. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arête frontale circulaire
(14) de l'extrémité de sortie (13) du premier tube de mélange (6) est incurvée vers
l'intérieur et de manière arrondie, sur 15 à 25 %, de préférence 19 à 21 %, du diamètre
intérieur du premier tube de mélange (6).
5. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport entre la distance
(d) depuis la surface frontale terminale (12) du générateur de tourbillons (10) jusqu'à
l'arête frontale (14) de l'extrémité de sortie du premier tube de mélange (6), et
le diamètre intérieur (D1) du premier tube de mélange (6) s'élève à au moins 1,0,
de préférence 1,1 à 1,5.
6. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de tourbillons
(10) possède des pales de guidage (11) réparties autour de l'axe (A-A) du premier
tube de mélange (6), dont l'angle d'inclinaison par rapport à l'axe (A-A) au niveau
du diamètre extérieur du générateur de tourbillons est inférieur à 30°, de préférence
inférieur à 20°, et en ce que l'angle d'inclinaison est choisi plus faible pour des
capacités croissantes de brûleur, pour des dimensions données.
7. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport entre la section
transversale intérieure (F2) du second tube de mélange (18) et la section transversale
intérieure (F1) du premier tube de mélange (6) est compris entre 4,0 et 4,8, de préférence
environ 4,3.
8. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les seconds emplacements d'aspiration
(20) sont réalisés sous la forme de fentes (24) parallèles à l'axe et réparties à
la périphérie du second tube de mélange (18), dont les tronçons d'extrémité (24a)
dirigés vers le corps de remplissage (16) recouvrent au moins partiellement le tronçon
partiel du premier tube de mélange (6) qui dépasse au-delà de la surface frontale
(21) du corps de remplissage (16).
9. Brûleur selon la revendication 8, caractérisé en ce que la proportion de toutes les
fentes (24), vues dans la direction périphérique, s'élève à au moins 50 %, par rapport
à la circonférence totale du second tube de mélange (18).
10. Brûleur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le rapport entre la somme
des surfaces de section transversale de toutes les fentes (24) et la section transversale
intérieure "F2" du second tube de mélange (18) s'élève à au moins 1,2, et est de préférence
compris entre 1,4 et 1,5.
11. Brûleur selon la revendication 8, caractérisé en ce que le rapport entre la longueur
"LS" de chaque fente individuelle (24) et la longueur "L" du second tube de mélange
(18) qui dépasse au-delà du corps de remplissage (16) est compris entre 0,10 et 0,20,
de préférence entre 0,14 et 0,17.
12. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de tourbillons
(10) présente un chanfrein sur son côté amont, le diamètre de la plus petite arête
périphérique du chanfrein correspondant sensiblement au diamètre de l'âme (diamètre
extérieur moins longueur radiale des pales de guidage).
13. Brûleur selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'angle d'inclinaison des
pales de guidage (11) par rapport à l'axe (A-A) est sensiblement égal à l'angle entre
les lignes enveloppes du chanfrein et un plan radial par rapport à l'axe (A-A).
14. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le brûleur (1, 1a) est fixé
avec plusieurs brûleurs du même type (1b, 1c, 1d, ...), avec agencement parallèle
de leurs axes (A-A) les uns par rapport aux autres et en formant une batterie de brûleurs
(31), sur un élément de support transversal, et ils sont raccordés à une conduite
d'alimentation en gaz commune (33).
15. Brûleur selon la revendication 14, caractérisé en ce que la batterie de brûleurs (31)
est dotée de galets de déplacement (39), dont les axes de rotation s'étendent perpendiculairement
aux axes des brûleurs (A-A).
16. Brûleur selon la revendication 14, caractérisé en ce que des tôles de guidage (40,
41) sont agencées des deux côtés de la batterie de brûleurs (31), dont les plans principaux
s'étendent parallèlement aux axes des brûleurs (A-A).
17. Brûleur selon la revendication 16, caractérisé en ce que les tôles de guidage (40,
41) sont agencées de manière à pouvoir basculer sur l'élément de support transversal
(32).