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(11) |
EP 0 495 387 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Anmeldetag: 09.01.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63B 49/02 |
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Saitenbespannbarer Schläger zum Spielen von Bällen, insbesondere Tennis-, Squash-Schläger
oder dergleichen
Strings tensionable racket for ball games, in particular tennis, squash or the same
Raquette à cordes pouvant être tendues, pour jeux de balles, en particulier tennis,
squash ou équivalent
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
12.01.1991 DE 9100325 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.07.1992 Patentblatt 1992/30 |
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Patentinhaber: |
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- Hafner, Dieter, Dr.
D-90482 Nürnberg (DE)
- Stippl, Hubert
D-90482 Nürnberg (DE)
- Suchy, Peter
D-91054 Erlangen (DE)
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Erfinder: |
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- Suchy, Peter
91054 Erlangen (DE)
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Vertreter: Hafner, Dieter, Dr.rer.nat., Dipl.-Phys. et al |
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Dr. Hafner & Stippl,
Patentanwälte,
Ostendstrasse 132 D-90482 Nürnberg D-90482 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 074 339 WO-A-90/14870 US-A- 4 413 822
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WO-A-89/02296 GB-A- 1 322 606
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen saitenbespannbaren Schläger zum Spielen von Bällen.
Angesprochen ist damit insbesondere der Bereich der Tennisschläger, Badmintonschläger,
Sqashschläger oder sonstiger Schläger, die einen Handgriff aufweisen, der über einen
Mittelbereich mit einem reifartigen Schlägerkopf verbunden ist, in den die die Spielfläche
bildenden Saiten einziehbar sind.
[0002] Der Mittelbereich des Schlägers wird bei herkömmlichen Schlägern durch zwei eine
etwa dreieckige Ausnehmung einschließende Rahmenzweige gebildet. Die beiden Rahmenzweige
verlaufen am handgriffsaitigen Ende zusammen und gehen in den Handgriff über. An dem
schlägerkopfsaitigen Ende fließen die Linien der beiden Rahmenzweige kontinuierlich
in den reifartigen Schlägerkopf ein. Der reifartige Schlägerkopf kann oval, elyptisch
oder einer Kreisform angenähert sein, im Stand der Technik sind unterschiedlichste
Ausformungen des reifartigen Schlägerkopfes bekannt.
[0003] Tennisschläger der neuesten Generation bestehen fast ausschließlich aus Kunststoffmaterialien.
Durch Einbindung von Graphit-, Kevlar- oder Boronfasern errreicht man mit Schlägern
relativ schlanker Ausbildung sehr hohe Festigkeiten bei relativ geringem Gewicht.
Allerdings neigen derartige Schläger dazu, die beim Schlagen eines Balles auftretenden
Vibrationen und Schwingungen nahezu ungedämpft in den Griff hineinzuübertragen. Dies
führt zum einen dazu, daß die gesamte zur Verfügung stehende Energie nicht in den
zurückzuspielenden Ball gebracht werden kann, sondern teilweise als nutzlose Schwingungsenergie
in den Körper des Spielers geht. Zum anderen fühlt sich ein derart "resonierender"
Schläger beim Schlag unangenehm an, was letztlich auch zu Ermüdungserscheinungen des
Spielers führen kann. Derartige Phänomene können sich verstärken, wenn der Ball außerhalb
des sog. "sweet spot", d.h. nicht mit dem optimalen Bereich der Schlagfläche getroffen
wird, aber auch bei Schlägen, bei denen der Ball im "sweet spot"-Bereich getroffen
wird, wird Schwingungsenergie durch den Schläger in die Hand des Spielers geleitet
und steht damit nicht mehr als Energie für den zurückzuspielenden Ball zur Verfügung.
[0004] Aus EP-A-0 074 339 A1 ist ein Schläger bekannt, bei welchem der Griff über einen
Hauptschaft und einen Nebenschaft in den Rahmen des Schlägerkopfes übergeht. Zwischen
dem Hauptschaft und dem Nebenschaft ist eine Ausnehmung angeordnet, die bezogen auf
die Längsachse des Schlägers asymmetrisch ausgebildet ist. Der Schlägerkopf ist gegenüber
der Hauptachse des Schlägers geneigt.
[0005] Aus WO-A-8 902 296 ist ebenfalls ein Tennisschläger bekannt, bei welchem zur Vibrationsdämpfung
und zur asymmetrischen Vergrößerung des sweet spots zwei Rahmenäste unterschiedlicher
Länge vorgesehen sind derart, daß die längste Längsseite seitlich versetzt zur geometischen
Schaftlängsachse angeordnet ist.
[0006] Aus WO-A-9 014 870 ist ein Tennisschläger bekannt, bei dem zur Herbeiführung einer
höheren Drehstabilität der Schlägerkopfschwerpunkt bezogen auf die verlängerte Griffachse
versetzt angeordnet ist. Dadurch ist die Ausnehmung zwischen den beiden Rahmenästen,
die zwischen Schlägerkopf und Griffbereich angeordnet sind, unsymmetrisch.
[0007] Aus GB-PS 1 322 606 ist ein symmetrischer Schläger bekannt, bei dem der Griff mittels
zweier gesonderter Rahmenäste in den Kopf übergeht. Jeder der Rahmenäste weist eine
in die Ausnehmung hineinstehende Verdickung auf.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schläger mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Anspruches 1 bezüglich seiner Schwingungs- und Resonanzeigenschaften zu verbessern.
Diese Aufgabe wird nach dem Kennzeichen des Anspruches einst dadurch gelöst, daß die
zwischen den beiden Rahmenzweigen im wesentlichen dreieckig geformte Ausnehmung bezogen
auf die durch den Griff und den Schlägerkopf mittig verlaufende Mittellängsachse des
Schlägers unsymetrisch ausgebildet ist. Defacto bedeutet dies, daß sich die beiden
angesprochenen Rahmenzweige in ihrer Formgebung unterscheiden. Beispielsweise kann
der eine Rahmenzweig dicker sein als der andere oder aber auch länger als der andere
Rahmenzweig ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, Ausbauchungen oder Verdickungen,
die in den Rahmenzweigen vorgesehen sind und in die Aufnehmung hineinstehen, an unterschiedlichen
Stellen unterschiedlich stark auszubilden. Zweck und Ziel dieser bewußt herbeigeführten
Asymetrie ist es, vom Schlägerkopf zum Griff laufende Schwingungen, die den Mittelbereich
des Schlägers, d.h. die beiden Rahmenzweige durchlaufen müssen, im Bereich der Rahmenzweige
zumindenst teilweise zu kompensieren, d.h. bezüglich ihrer Laufzeiten so zu verschieben,
daß sie sich im Griffbereich nicht mehr überlagern und damit sogar verstärken können,
sondern zumindest teilweise kompensieren, d.h. aufheben.
[0009] Gemäß Anspruch 2 sollen die 3 Ecken der Ausnehmungen mit drei unterschiedlichen Eckenrundungen
ausgerundet sein. Auch diese Maßnahme trägt dazu bei, den Mittelbereich des Schlägers
weitgehend resonanztot auszubilden, so daß der Mittelbereich gleichsam eine Schwingungstrennung
zwischen Schlägerkopf und Griff bietet, obwohl er die notwendige Festigkeit und Stabilität
aufweist, die zu einem gefühlvollen Spiel notwendig ist. Weitere vorteilhafte Merkmale
betreffend den Mittelbereich ergeben sich aus den Unteransprüchen 3-5. Messungen an
einem Schlägerprototyp haben ergeben, daß die angesprochenen Maßnahmen tatsächlich
zu einer Resonanzoptimierung des Schlägers führen.
[0010] Wird der Schlägerkopf nach den Merkmalen der Ansprüche 6-8 ausgebildet, so ergeben
sich gerade im Zusammenhang mit den Merkmalen der vorstehenden Ansprüche weitere Verbesserungen
betreffend die Resonanzeigenschaften. Werden bei dem gesamten Schläger die Verhältnisse
gewählt, wie es in den Ansprüchen 9, 10, und 11 gelehrt wird, so erhält man einen
Schläger, der einem tatsächlich das Gefühl verleiht, man treffe den Ball bei jedem
Schlag nahezu optimal und könne dem Ball einen optimierten Rückflügimpuls mitgeben.
[0011] Werden beim gesamten Schläger parallel verlaufende Rahmenflächen vermieden, so wird
sich dies ebenfalls resonanzmindernd auf den gesamten Schlägerrahmen aus. Rahmeninterne
Schwingungsreflektionen können so vermieden werden, der Schläger spielt sich insgesamt
ruhiger und angenehmer. Ansprüche 12-14 befassen sich mit einer besonders resonanzoptimierten
Querschnittsausbildung des reifartigen Schlägerkopfes, wobei hervorzuheben ist, daß
entsprechende Bereiche bei Schlägern nach dem Stand der Technik die beiden nebeneinanderliegenden
rohrförmigen Ausnehmungen nicht aufweisen, sondern lediglich nur eine rohrförmige
Ausnehmung haben, die von den in den Schlägerkopf eingezogenen Saiten durchsetzt wird.
Vorteilhaft für die resonanzoptimierten Eigenschaften des Schlägers ist es, wenn die
Saiten zwischen den beiden rohrförmigen Ausnehmungen in gesonderten Bohrungen, die
das Schlägerkopfmaterial durchsetzen, unmittelbar und ohne Zwischenschaltung von Hülsen
oder Leisten eingezogen sind.
[0012] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungsfiguren näher
erläutert. Diese zeigen:
Figur 1: eine Draufsicht auf einen Schläger nach der Erfindung
Figur 2: einen querschnitt durch den den Schlägerkopf bildenden Rahmenbereich.
[0013] Unter Bezugnahme auf Figur 1 besteht der insgesamt mit 1 bezeichnete Schläger aus
einem Handgriff 2, einem reifartigen Schlägerkopf 3, in dem die die Spielfläche 4
bildenden Saiten 5 kreuzweise einziehbar sind und einem Mittelbereich 6, der durch
zwei Rahmenzweige 7, 8 gebildet wird, die eine etwa dreieckige Ausnehmung 9 zwischen
sich einschließen.
[0014] Wie in Figur 1 deutlich zu sehen ist, ist die Ausnehmung 9 bezogen auf die durch
den Handgriff 2 und den Schlägerkopf 3 mittig verlaufende Mittellängsachse 10 des
Schlägers 2 unsymetrisch ausgebildet.
[0015] Jeder der beiden Rahmenzweige 7 und 8 weist eine in die Ausnehmung 9 hineinstehende
Verdickung 11, 12 auf, wobei die Verdickung 11 des ersten Rahmenszweiges 7 in dem
dem Handgriff 2 zugewandten Bereich der Ausnehmung 9 angeordnet ist, die Verdickung
12 hingegen befindet sich in dem dem Schlägerkopf 3 zugewandten Bereich der Ausnehmung
9.
[0016] Weiterhin ist deutlich zu sehen, daß die drei Ecken der Ausnehmung mit drei unterschiedlichen
Eckenrundungen 13, 14, 15 ausgerundet sind, wobei das Zentrum der dem Handgriff 2
zugewandten unteren Eckenrundung 13 von der Mittellängsachse 10 einen seitlichen Abstand
aufweist. Die Zentren der dem Schlägerkopf 3 zugewandten Eckenrundungen 14 und 15
weisen von der Mittellängsachse den des Schlägers 1 unterschiedliche Abstände aus.
[0017] Ferner ist die der Ausnehmung 9 zugewandte Innenkante 16 des ersten Rahmenzweiges
7 kürzer als die der Ausnehmung 9 zugewandte Innenkante 17 des zweiten Rahmenzweiges
8, was darauf zurückzuführen ist, daß die Eckenrundung 15 weiter in den Schlägerkopfbereich
hineinverlegt ist als die Eckenrundung 14 auf der anderen Seite.
[0018] Die saitenbespannbare Spielfläche 4 des Schlägerkopfes 3 wird durch 2 Kreise 18,
19 mit unterschiedlichen Radien aufgespannt, wobei die beiden Kreise im Seitenbereich
des Schlägerkopfes durch einen Übergang ineinander übergeführt werden. Die Radien
der beiden Kreise 18, 19 verhalten sich etwa wie 0,94 zu 0,83, was im wesentlichen
den Schwingungsverhältnissen zwischen Quarte und Quinte entspricht.
[0019] Das Zentrum 20 des größeren Kreises 18 ist auf dem Schnittpunkt des kleineren Kreises
19 mit der Mittellängsachse 10 angeordnet.
[0020] Die auf die Mittellängsachse 10 projezierten Abstände zwischen dem Zentrum des Griffes
- oder anders ausgedrückt - dem tatsächlichen Greifpunkt, der zwischen dem Mittelhandknochen
von Zeige- und Ringfinger liegt und dem Zentrum der dem Griff zugewandten Eckenrundungen
13 bzw. der dem Griff zugewandten Eckenrundung 13 und der dem Schlägerkopf 3 zugewandten
Eckenrundung 14 verhält sich wie 1,111 zu 0,9375, die auf die Mittellängsachse 10
projezierten Abstände zwischen dem Zentrum 21 des Griffes und der Eckenrundung 13
zu den auf die mit Längsachse projezierten Abständen zwischen der Eckenrundung 13
und der Eckenrundung 15 verhalten sich wie 1,111 zu 1,0. Mit diesen Längenverhältnissen
sind wiederum die Resonanzverhältnisse zwischen den Oberschwingungen Sekunde, Terz
und Quarz einer Grundschwingung angesprochen.
[0021] Im folgenden wird auf Figur 2 Bezug genommen. Der dort dargestellte reifartige Schlägerkopf
2 weist in seinem querschnitt zweinebeneinanderliegende rohrförmige Ausnehmungen 22,
23 auf, wobei jeder Rohrquerschnitt im wesentlichen spiralförmig ausgebildet ist,
was dadurch vorgenommen wird, daß die der Saitenbohrung 24 zugewandten Innenflächen
25 der rohrföhrmigen Ausnehmungen 22, 23 mit einem größeren Radius ausgebildet sind,
der auf der Rahmenseite, die der Spielfläche zugewandt ist bei den Punkten 26 in einen
kleineren Radius übergeht, der rahmenaussenseitig die Innenflächen der rohrföhrmigen
Ausnehmungen 22, 23 definiert. Rahmenaußenseitig gehen die Radienübergänge der schraubenförmigen
Rohrquerschnitte mit je einer konvexen Rundung 27 ineinanderüber, die sich zu beiden
Seiten der Seitenbohrung 24 gegenüberliegen.
1. Saitenbespannbarer Schläger (1) zum Spielen von Bällen, insbesondere Tennis-, Badminton-,
Squash-Schläger oder dergleichen, mit einem Handgriff (2), einem reifartigen Schlägerkopf
(3), in den die die Spielfläche bildenden Saiten einziehbar sind und einem den Handgriff
(2) und den Schlägerkopf (3) verbindenden Mittelbereich, der durch zwei eine etwa
dreieckige Ausnehmung (9) einschließende Rahmenzweige (7, 8) gebildet wird, wobei
die Ausnehmung (9) bezogen auf die durch den Handgriff (2) und den Schlägerkopf (3)
mittig verlaufende Mittellängsachse (10) des Schlägers (1) unsymmetrisch ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Rahmenzweige (7, 8) eine in die Ausnehmung hineinstehende Verdickung
(11, 12) aufweist und die Verdickung (11) des ersten Rahmenzweiges (7) in dem dem
Handgriff (2) zugewandten, die Verdickung (12) des zweiten Rahmenzweiges (8) in dem
dem Schlägerkopf (3) zugewandten Bereich der Ausnehmung (9) angeordnet ist.
2. Schläger nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß die drei Ecken der Ausnehmung (9) mit drei unterschiedlichen Eckenrundungen (13,
14, 15) ausgerundet sind.
3. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zentrum der dem Handgriff (2) zugewandten Eckenrundung (13) von der Mittellängsachse
(10) einen Abstand aufweist.
4. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentren der dem Schlägerkopf (3) zugewandten Eckenrundungen (14, 15) von der
Mittellängsachse (10) des Schlägers unterschiedliche Abstände aufweisen.
5. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die der Ausnehmung (9) zugewandte Innenkante (16) des ersten Rahmenzweiges (7)
kürzer ist als die der Ausnehmung (9) zugewandte Innenkante (17) des zweiten Rahmenzweiges
(8).
6. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die saitenbespannbare Spielfläche (4) des Schlägerkopfes (3) durch zwei Kreise
(18, 19) unterschiedlicher Radien aufgespannt wird, deren Zentren auf der Mittellängsachse
(10) angeordnet sind.
7. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Radien der beiden Kreise (18, 19) etwa wie 0,94 zu 0,83, insbesondere
wie 0,9375 zu 0,833 erhalten.
8. Schläger nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zentrum (20) des größeren Kreises (18) auf dem Schnittpunkt des kleineren
Kreises (19) mit der Mittellängsachse (10) angeordnet ist.
9. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die auf die Mittellängsachse (10) projezierten Abstände zwischen dem Zentrum
(21) des Handgriffes (2) und dem Zentrum der dem Handgriff zugewandten Eckenrundung
(13) bzw. der dem Griff zugewandten Eckenrundung (13) und den dem Schlägerkopf (3)
zugewandten Eckenrundungen (14, 15) etwa verhalten wie 1,1 (insbesondere 1,111) zu
0,94 (insbesondere 0,9375) bzw. 1,111 zu 1,0.
10. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Radius des größeren Kreises (18) dem auf die Mittellängsachse (10) projezierten
Abstand zwischen der dem Handgriff zugewandten Eckenrundung (13) und der am schlägerkopfsaitigen
Ende des ersten Rahmenzweiges (7) angeordneten weiteren Eckenrundung (14) entspricht.
11. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
die Vermeidung parallel verlaufender Rahmenflächen.
12. Schläger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der reifartige Schlägerkopf (3) einen Querschnitt mit zweinebeneinanderliegenden
rohförmigen Ausnehmungen (22, 23) aufweist, deren Rohrquerschnitte im wesentlichen
spiralförmig ausgebildet sind.
13. Schläger nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Radienübergänge der schraubenförmigen Rohrquerschnitte mit einer konvexen
Rundung (27) versehen sind.
14. Schläger nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die beiden konvexen Rundungen (27) gegenüberliegen.
1. String-tensionable racquet (1) for ball games, more especially tennis, badminton,
squash racquets or the like, having a hand grip (2), a hoop-like racquet head (3)
into which the strings forming the playing surface are insertable, and a central portion
connecting the hand grip (2) and the racquet head (3), said central portion being
formed by two frame branches (7, 8) defining a substantially triangular recess (9),
whereby the recess (9) has a non-symmetrical configuration relative to the central
longitudinal axis (10) of the racquet (1) extending centrally through the hand grip
(2) and the racquet head (3), characterised in that each of the frame branches (7,
8) comprises a thickened portion (11, 12) extending into the recess, the thickened
portion (11) of the first frame branch (7) is disposed in the region of the recess
(9) facing the hand grip (2) and the thickened portion (12) of the second frame branch
(8) is disposed in the region of the recess (9) facing the racquet head (3).
2. Racquet according to claim 1, characterised in that the three corners of the recess
(9) are rounded-out with three different corner roundings (13, 14, 15).
3. Racquet according to one of the preceding claims 1 or 2, characterised in that the
centre of the corner rounding (13) facing the hand grip (2) has a spacing from the
central longitudinal axis (10).
4. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the centres
of the corner roundings (14, 15) facing the racquet head (3) have different spacings
from the central longitudinal axis (10) of the racquet.
5. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the inner
edge (16) of the first frame branch (7) facing the recess (9) is shorter than the
inner edge (17) of the second frame branch (8) facing the recess (9).
6. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the string-tensionable
playing surface (4) of the racquet head (3) is stretched by two circles (18, 19) of
different radii, the centres of which circles are disposed on the central longitudinal
axis (10).
7. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the radii
of the two circles (18, 19) are substantially 0.94 to 0.83, more especially 0.9375
to 0.833.
8. Racquet according to one of claims 6 or 7, characterised in that the centre (20) of
the larger circle (18) is disposed on the intersection between the smaller circle
(19) and the central longitudinal axis (10).
9. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the spacings
projected on the central longitudinal axis (10) between the centre (21) of the hand
grip (2) and the centre of the corner rounding (13) facing the hand grip, or respectively
of the corner rounding (13) facing the grip and the corner roundings (14, 15) facing
the racquet head (3), are substantially 1.1 (more especially 1.111) to 0.94 (more
especially 0.9375), or respectively 1.111 to 1.0.
10. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the radius
of the larger circle (18) corresponds to the spacing projected on the central longitudinal
axis (10) between the corner rounding (13) facing the hand grip and the further corner
rounding (14) disposed at the racquet head end of the first frame branch (7).
11. Racquet according to one of the preceding claims, characterised by the avoidance of
parallel-extending frame surfaces.
12. Racquet according to one of the preceding claims, characterised in that the hoop-like
racquet head (3) has a cross-section with two adjacently-situated tube-like recesses
(22, 23), the tube cross-sections of said recesses having a substantially helical
configuration.
13. Racquet according to claim 12, characterised in that the radii transitions of the
screw-shaped tube cross-sections are provided with a convex rounding (27).
14. Racquet according to claim 13, characterised in that the two convex roundings (27)
are situated opposite each other.
1. Raquette (1) pouvant être tendue par un cordage pour des jeux de balles, en particulier
raquette de tennis, de badminton, de squash ou analogue, comprenant une poignée (2),
une tête de raquette (3) en forme de cerceau dans laquelle peuvent être insérées les
cordes constituant la surface de jeu, et une partie centrale reliant la poignée (2)
et la tête de raquette (3), partie qui est formée par deux branches de cadre (7, 8)
enfermant un évidement (9) approximativement triangulaire, l'évidement (9) étant de
configuration asymétrique par rapport à l'axe médian longitudinal (10) de la raquette
(1), axe qui passe au milieu de la poignée (2) et de la tête de raquette (1),
caractérisée en ce que chacune des branches de cadre (7, 8) présente un épaississement (11, 12)
s'étendant dans l'évidement, et l'épaississement (11) de la première branche de cadre
(7) est disposé dans la région de l'évidement (9) qui est tournée vers la poignée
(2), tandis que l'épaississement (12) de la seconde branche de cadre (8) est disposé
dans la région tournée vers la tête de raquette (3).
2. Raquette selon la revendication 1, caractérisée en ce que les trois coins de l'évidement (9) sont arrondis avec trois arrondis différents
(13, 14, 15).
3. Raquette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le centre de l'arrondi de coin (13) tourné vers la poignée (2) se trouve
à distance de l'axe médian longitudinal (10).
4. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les centres des arrondis de coins (14, 15) tournés vers la tête de raquette
(3) se trouvent à des distances différentes de l'axe médian longitudinal (10) de la
raquette.
5. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bord intérieur (16), tourné vers l'évidement (9), de la première branche
de cadre (7) est plus court que le bord intérieur (17), tourné vers l'évidement (9)
de la seconde branche de cadre (8).
6. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la surface de jeu (4), pouvant être tendue d'un cordage, de la tête de
raquette (3) est engendrée par deux cercles (18, 19) de rayons différents, dont les
centres sont disposés sur l'axe médian longitudinal (10).
7. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les rayons des deux cercles (18, 19) se comportent environ comme 0,94 par
rapport à 0,83, notamment comme 0,9375 par rapport à 0,833.
8. Raquette selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le centre (20) du plus grand cercle (18) est disposé au point d'intersection
du plus petit cercle (19) avec l'axe médian longitudinal (10).
9. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les distances, projetées sur l'axe médian longitudinal (10), d'une part
entre le centre (21) de la poignée (2) et le centre de l'arrondi de coin (13) tourné
vers la poignée, et d'autre part entre l'arrondi de coin (13) tourné vers la poignée
et les arrondis de coins respectifs (14, 15) tournés vers la tête de raquette (3)
se comportent environ comme 1,1 (notamment 1,111) par rapport à 0,94 (notamment 0,9375)
et, respectivement, comme 1,111 par rapport à 1,0.
10. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rayon du plus grand cercle (18) correspond à la distance, projetée sur
l'axe médian longitudinal (10), entre l'arrondi de coin (13) tourné vers la poignée
et l'arrondi de coin (14) disposé à l'extrémité côté tête de raquette de la première
branche de cadre (7).
11. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'on évite que les faces du cadre soient parallèles.
12. Raquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tête de raquette (3) en forme de cerceau présente une section à deux
évidements tubulaires juxtaposés (22, 23), dont les sections tubulaires sont configurées
sensiblement en spirale.
13. Raquette selon la revendication 12, caractérisée en ce que les transitions de rayons des sections tubulaires hélicoïdales sont dotées
d'un arrondi convexe (27).
14. Raquette selon la revendication 13, caractérisée en ce que les deux arrondis convexes (27) se font face.

