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EP 0 499 577 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.1994 Patentblatt 1994/37 |
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Anmeldetag: 17.01.1992 |
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Verpackungsteil zur Aufnahme länglicher Gegenstände
Packaging element for maintaining long objects
Eléments d'emballage pour le maintien d'objets allongés
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
15.02.1991 CH 485/91
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.1992 Patentblatt 1992/34 |
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Patentinhaber: Dividella AG |
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CH-9472 Grabs (CH) |
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Erfinder: |
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- Traber, Roman
CH-9470 Buchs (CH)
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Vertreter: Wenger, René et al |
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Hepp, Wenger & Ryffel AG
Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 516 902 US-A- 4 181 220
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FR-A- 1 127 584
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verpackungsteil zur Aufnahme länglicher Gegenstände, insbesondere
Ampullen, gemäss dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche 1, 5 und 6. Derartige
Verpackungsteile bilden vielfach eine Einlage in einer stabilen Schachtel, wobei die
zu verpackenden Gegenstände vor Schlägen und Stössen geschützt sind und eine gegenseitige
Berührung vermieden wird. Derartige Verpackungseinlagen werden auch als Wellenteile
bezeichnet.
[0002] Die FR-A-1,049,050 zeigt ein gattungsmässig vergleichbares Verpackungsteil für Ampullen,
bei dem jedoch die einzelnen Ampullen in die Wellentäler zwischen den Kammern eingelegt
werden. Der Trägerzuschnitt ist auf beiden Seiten des Formzuschnitts derart verlängert,
dass er gleichzeitig einen Schachtelkörper mit einem Schachteldeckel bildet. Die Ampullen
sind somit nach dem Öffnen der Verpackung nicht über ihren gesamten Umfang geschützt
und die Stabilisierung in Axialrichtung wird mit dem Öffnen der Schachtel ebenfalls
aufgehoben.
[0003] Die FR-A-1,127,584 zeigt ebenfalls ein Verpackungsteil für Ampullen bestehend aus
einem Trägerzuschnitt und aus einem darauf befestigten Formzuschnitt. Die Ampullen
sind zwar hier in die einzelnen Kammern eingeschoben, doch ist eine Längsstabilisierung
durch mit dem Verpackungsteil verbundene Sicherungselemente überhaupt nicht vorgesehen.
[0004] Die DE-U-85 16 902.1 zeigt eine Verpackung für ein stangenförmiges Teil, insbesondere
für eine Leuchtstoffröhre, welche durch ein Vierkanthohlprofil gebildet wird. Zur
Sicherung des Verpackungsgutes in Längsrichtung sind Eindrückungen vorgesehen, welche
aus dem ursprünglichen Profil nach innen umklappbar sind.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verpackungsteil der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem die länglichen Gegenstände über ihren gesamten Aussenumfang
geschützt und gleichzeitig in ihrer Längsrichtung stabilisiert sind. Die Herstellung
und Abfüllung der Verpackungsteile soll möglichst einfach sein, so dass sie sich auch
für automatische Verpackungslinien eignen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit
einem Verpackungsteil gelöst, das die Merkmale im Anspruch 1 aufweist.
[0006] Damit lässt sich die Kammeröffnung auf einfachste Weise verriegeln, ohne dass ein
zusätzliches Teil oder eine Klebeoperation erforderlich wäre. Die Herstellung des
Sicherungselements erfolgt einstückig zusammen mit dem Trägerzuschnitt. Die erforderlichen
Umklappungen lassen sich mit relativ einfachen Mitteln in der Verpackungslinie automatisieren.
Ein derart verpackter Gegenstand ist auch nach dem Entfernen oder Öffnen der äusseren
Verpackung allseitig geschützt und fällt auch in vertikaler Lage nicht aus der Kammer
heraus. Bei der äusseren Verpackung kann es sich z.B. um eine separate Schachtel,
um eine Schrumpffolie oder sogar um einen Bestandteil des Trägerzuschnitts handeln,
wie dies in der FR-A-1 049 050 dargestellt ist.
[0007] Die Verlängerung des Trägerzuschnitts mit dem Sicherungsstreifen bildet eine Art
Stossicherung in Längsrichtung. Ein derartiger Sicherungsstreifen kann an beiden Enden
der Kammern angeordnet werden. Wenn die Gegenstände einen Abschnitt aufweisen, der
aus der Kammer ragt, wie z.B. die Spiesse der Ampullen, so können im Sicherungsstreifen
und/oder in der Abwinklung im Bereich jeder Kammeröffnung Aussparungen angeordnet
sein. Diese Aussparungen können sich über die Falzkante zwischen Sicherungsstreifen
und Abwinklung erstrecken und die Abwinklung kann gegen den Trägerzuschnitt gerichtet
sein. Der Sicherungsstreifen steht dabei schräg zum Trägerzuschnitt, wobei die Ampullenspiesse
in den Öffnungen gehalten sind. Damit sind auch die relativ empfindlichen Ampullenspiesse
gut geschützt.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist durch die Merkmale im Anspruch 5 gekennzeichnet.
Auch mit dieser Massnahme lässt sich die Kammeröffnung auf einfachste Weise versperren,
wobei ausserdem noch eine Versteifung des Kammerquerschnitts erreicht wird. Die Ampullenspiesse
liegen auf den umgeklappten Laschen, wobei letztere gleichzeitig den Ampullenkörper
in Längsrichtung festhalten. Die Sicherungslasche kann durch einen Einschnitt am Kammerende
gebildet werden, der parallel zum Rand der Kammer verläuft.
[0009] Weitere Vorteile können erreicht werden, wenn die Kammern auf einer Seite im Anschluss
an die Sicherungslaschen ausgeschnitten sind. Auf diese Weise ist das Verpackungsgut
von aussen gut sichtbar und es können ggf. auch Beschriftungen gelesen werden, ohne
dass ein Herausziehen aus den Kammern erfordelich ist. Selbstverständlich könnten
entsprechende Ausschnitte an beliebigen Stellen an den Kammern angeordnet sein. Die
Ausschnitte könnten dabei auch ein dekoratives Element bilden.
[0010] Besonders vorteilhaft haben die Kammern einen polygonalen Querschnitt mit wenigstens
fünf Ecken. Dadurch werden Gegenstände mit rundem Querschnitt gut gehalten, wobei
auch eine Versteifung der Kammern in Längsrichtung eintritt. Die Kammern haben besonders
vorteilhaft einen sechseckigen Querschnitt, könnten aber auch achteckig ausgebildet
sein.
[0011] Weitere Vorteile und Einzelmerkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und aus den Zeichnungen. Es zeigen:
- Figur 1
- die perspektivische Darstellung eines Verpackungsteils vor dem Umklappen der Sicherungselemente,
- Figur 2
- das Verpackungsteil gemäss Figur 1 mit einer in der Kammer gesicherten Ampulle,
- Figur 3
- eine Ansicht der Rückseite des Verpackungsteils gemäss Figur 2,
- Figur 4
- einen Querschnitt durch ein alternatives Ausführungsbeispiel,
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung eines Verpackungsteils für Ampullen mit Stützbett,
und
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung eines alternativen Ausführungsbeispiels.
[0012] Das Verpackungsteil gemäss Figur 1 besteht im wesentlichen aus einem Trägerzuschnitt
2 und aus einem darauf befestigten Formzuschnitt 3. Diese Zuschnitte können aus Karton,
aus Kunststoff oder aus einem Laminat verschiedener Materialien bestehen. Der Formzuschnitt
3 ist bereits mäanderförmig gefaltet und mit dem Trägerzuschnitt verklebt oder verschweisst.
Dabei werden parallel nebeneinanderliegende, prismatische Kammern 4 gebildet, die
an ihren Stirnseiten die Oeffnungen 5 und 5′ aufweisen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
weisen die Seitenwände der Kammern bereits Falzlinien 13 auf, damit aus der viereckigen
eine sechseckige Kammerform gebildet werden kann. Es wäre aber auch denkbar, die Kammern
4 nicht eckig, sondern abgerundet und wellenförmig auszubilden.
[0013] Die Deformation des Formzuschnitts und dessen Verbindung mit dem Trägerzuschnitt
erfolgt in einem vorausgehenden Arbeitsgang, wobei verschiedene Verfahren zur Anwendung
gelangen können. So ist es z.B. möglich, Einzelzuschnitte zu verarbeiten. Denkbar
ist aber auch eine kontinuierliche Herstellung, wobei der Trägerzuschnitt und der
Formzuschnitt von Materialrollen abgezogen werden und wobei jede einzelne Kammer 4
kontinuierlich erzeugt wird. Anschliessend erfolgt eine Abtrennung des Bahnmaterials
in Einzelzuschnitte.
[0014] Der Trägerzuschnitt 2 ist über die Breite des Formzuschnitts 3 hinaus verlängert.
An diese Verlängerung 6 schliessen sich in der gleichen Ebene unmittelbar ein Sicherungsstreifen
7 und eine Abwinklung 8 an. Zwischen der Abwinklung 8, dem Sicherungsstreifen 7 und
der Verlängerung 6 sind wiederum Falzlinien 9 angeordnet. In der axialen Verlängerung
der einzelnen Kammern 4 sind Aussparungen 10 ausgeschnitten, die sich beim Ausführungsbeispiel
über den Sicherungsstreifen 7 und die Abwinklung 8 erstrecken. Die Konfiguration und
Anordnung dieser Aussparungen hängt jedoch sehr stark von den Gegenständen ab, die
in den Kammern 4 gesicher werden sollen.
[0015] Am hinteren Ende der Kammern 4 sind ausserdem noch parallel zur Aussenkante verlaufende
Einschnitte 12 angebracht, mit denen aus dem Formzuschnitt 3 eine Sicherungslasche
11 an jeder Kammer gebildet wird. Diese Einschnitte 12 werden vorzugsweise vor der
Deformation des Formzuschnitts angebracht.
[0016] Figur 2 zeigt das Verpackungsteil gemäss Figur 1 nach dem Füllen mit einer Ampulle
1. Vor dem Füllvorgang wird in Pfeilrichtung a ein Druck auf die Oberseite der Kammern
4 ausgeübt, wobei die Seitenwände der Kammern um die Falzlinien 13 nach aussen geknickt
werden und die Kammern dabei eine wabenartige, sechseckige Konfiguration erhalten.
Ersichtlicherweise könnten die Seitenwände der Kammern 4 auch mehrfach geknickt werden,
so dass die Kammern eine annähernd kreisförmige Konfiguration erhalten.
[0017] Vor dem Füllen wird ausserdem die Abwinklung 8 relativ zum Sicherungsstreifen 7 abgewinkelt
und der Sicherungsstreifen wird seinerseits gegen die Oeffnungen 5 der Kammern umgeklappt.
Dabei entsteht die rampenförmige Konfiguration gemäss Figur 2, bei welcher die Abwinklung
8 gegen die Verlängerung 6 gerichtet ist und die Oeffnungen 5 teilweise versperrt.
[0018] Die Aussparungen 10 bilden jetzt eine Aufnahmeöffnung für die Ampullenspiesse 14,
die bei dieser Anordnung geschützt werden. Da die sechseckigen Kammern die Tendenz
haben, wieder in die viereckige Konfiguration gemäss Figur 1 zurückzukehren, werden
die Ampullen durch die Kammerwände auch noch federnd festgehalten, so dass sich die
Ampullen nicht einmal um ihre eigene Achse drehen können. Nach dem Füllen einer Kammer
wird die Sicherungslasche 11 gegen das Zentrum der Kammer umgeklappt, wie dies aus
Figur 3 besser ersichtlich ist. Die Sicherungslasche 11 bildet so eine Sperre an der
Kammeröffnung 5′ und verhindert, dass die Ampulle 1 wieder nach rückwärts herausrutschen
kann. Die Ampullen oder ggf. auch andere längliche Gegenstände wie z.B. technische
Geräte usw. sind auf diese Weise allseitig geschützt und können auf einfache Weise
verpackt werden.
[0019] Selbstverständlich können die Sicherungselemente an den Kammeröffnungen auf ganz
unterschiedliche Weise ausgebildet werden. So wäre es z.B. möglich, die Abwinklung
8 derart breit auszubilden, dass die Oeffnungen 5 vollständig verschlossen werden.
Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Abwinklung 8 nicht gegen die
Verlängerung 6, sondern von dieser weg gerichtet ist. Der Sicherungsstreifen 7 verläuft
dabei parallel zur Ebene der Verlängerung 6. Der Sicherungsstreifen könnte aber anderseits
auch so ausgebildet sein, dass er für die Ampullenspiesse eine fast allseitig geschlossene
Schutzkammer bildet. Zu diesem Zweck müsste zwischen der Verlängerung 6 und dem Sicherungsstreifen
7 noch ein zusätzlicher Wandabschnitt angeordnet werden, dessen Breite etwa der Breite
der Abwinklung 8 entspricht.
[0020] Figur 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verpackungsteils, bei dem das Sicherungselement
auf beiden Seiten der Kammern aus dem Formzuschnitt 3 gebildet ist. Die drei Kammern
4a, 4b und 4c sind in verschiedenen Verformungsstadien dargestellt. Der Trägerzuschnitt
2 hat etwa die gleiche Breite wie der Formzuschnitt 3. Beim Verpackungsgut handelt
es sich ebenfalls um Ampullen 1 mit einem Ampullenspiess 14.
[0021] Die Kammer 4a hat im Querschnitt etwa die gleiche Ausgangsform wie in Figur 1 dargestellt.
Am hinteren Ende der Kammer bildet ein Einschnitt 12 eine Sicherungslasche 11. Der
Einschnitt 12' ist in einem grösseren Abstand zum Aussenrand angeordnet als der Einschnitt
12. Er trennt jedoch ebenfalls eine Art Sicherungslasche ab, die jedoch auch noch
die Funktion eines Stützbettes 15 übernimmt.
[0022] Die Kammer 4b ist um die seitlichen Falzlinien 13 bereits zu einem sechseckigen Querschnitt
deformiert. Bevor in eine derartige Kammer eine Ampulle geschoben werden kann, wird
das Stützbett 15 nach innen geklappt. Jetzt kann von der Rückseite her eine Ampulle
1 in die Kammer eingeschoben werden, deren Spiess 14 auf das Stützbett 15 zu liegen
kommt. Gleichzeitig bildet das Stützbett einen Anschlag für die Schulterpartie der
Ampulle 1. Diese Position ist bei der Kammer 4c dargestellt. Jetzt braucht nur noch
die Sicherungslasche 11 eingeklappt zu werden, um die Ampulle 1 auch noch an ihrem
Boden abzustützen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Ampullenspiess 14 optimal
geschützt.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel gemäss Figur 6 sind ebenfalls auf beiden Seiten der Kammern
4 Sicherungslaschen 11 und 11′ dargestellt. Beim Verpackungsgut handelt es sich nicht
um Ampullen, sondern um etwa zylindrische Fläschchen 17 mit einem Verschlussdeckel
18. An die Sicherungslaschen 11′ schliesst sich ein Ausschnitt 16, der sich in der
Breite etwa trapezartig erweitert, an. Selbstverständlich könnte der Ausschnitt aber
auch eine andere Form aufweisen und es könnte sich ein gleichförmiger Ausschnitt auch
noch an die Sicherungslaschen 11 anschliessen. Der Ausschnitt erleichtert einerseits
das Herausziehen der Fläschchen und er ermöglicht eine leichte Identifikation des
Verpackungsinhaltes. Aehnliche Ausschnitte können selbstverständlich auch bei anderen
Ausführungsbeispielen angebracht werden.
1. Verpackungsteil zur Aufnahme länglicher Gegenstände, insbesondere Ampullen (1), bestehend
aus einem Trägerzuschnitt (2) und aus einem darauf befestigten Formzuschnitt (3),
der mit dem Trägerzuschnitt mehrere nebeneinanderliegende, an den Stirnseiten offene
Kammern (4) begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten der Kammern ein
Sicherungselement (7, 11) angeordnet ist, das zum Arretieren des Gegenstandes vor
die Kammeröffnung (5, 5') klappbar ist, dass der Trägerzuschnitt (2) wenigstens auf
einer Seite über den Formzuschnitt (3) ragt und dass das Sicherungselement ein umklappbarer
Sicherungsstreifen (7) mit einer Abwinklung (8) ist, der am verlängerten Trägerzuschnitt
angeordnet ist und der sich über mehrere Kammern erstreckt, wobei die Abwinklung (8)
die Oeffnungen (5) wenigstens teilweise verschliesst.
2. Verpackungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Sicherungsstreifen
(7) und/oder in der Abwinklung (8) im Bereich jeder Kammeröffnung (5) eine Aussparung
(10) angeordnet ist.
3. Verpackungsteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aussparungen
(10) über die Falzlinie zwischen dem Sicherungsstreifen (7) und der Abwinklung (8)
erstrecken und dass die Abwinklung gegen den Trägerzuschnitt (2) gerichtet ist.
4. Verpackungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das
Sicherungselement nur auf einer Seite der Kammern einen Sicherungsstreifen mit einer
Abwinklung aufweist und dass auf der gegenüberliegenden Seite an jeder Kammer eine
Sicherungslasche (11) aus dem Formzuschnitt (3) ausgeschnitten ist, die aus der ursprünglichen
Begrenzungswand der Kammer gegen das Kammerinnere klappbar ist.
5. Verpackungsteil zum Verpacken von Ampullen mit einem etwa zylindrischen Ampullenkörper
und mit einem Ampullenspiess, bestehend aus einem Trägerzuschnitt (2) und aus einem
darauf befestigten Formzuschnitt (3), der mit dem Trägerzuschnitt mehrere nebeneinanderliegende,
an den Stirnseiten offene Kammern (4) begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden
Seiten der Kammern ein Sicherungselement angeordnet ist, das zum Arretieren des Gegenstandes
vor die Kammeröffnung (5, 5') klappbar ist, indem je eine Sicherungslasche aus dem
Formzuschnitt ausgeschnitten ist, die aus der ursprünglichen Begrenzungswand der Kammer
gegen das Kammerinnere klappbar ist, wobei die Sicherungslaschen auf einer Seite der
Kammern durch einen Einschnitt gebildet sind, dessen Abstand zum Aussenrand grösser
ist, als auf der gegenüberliegenden Seite und diese Sicherungslaschen im umgeklappten
Zustand ein Stützbett (15) für die Ampullenspiesse bilden.
6. Verpackungsteil zur Aufnahme länglicher Gegenstände, insbesondere Ampullen (1), bestehend
aus einem Trägerzuschnitt (2) und aus einem darauf befestigten Formzuschnitt (3),
der mit dem Trägerzuschnitt mehrere nebeneinanderliegende, an den Stirnseiten offene
Kammern (4) begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten der Kammern ein
Sicherungselement (7, 11) angeordnet ist, das zum Arretieren des Gegenstandes vor
die Kammeröffnung (5, 5') klappbar ist, indem je eine Sicherungslasche aus dem Formzuschnitt
ausgeschnitten ist, die aus der ursprünglichen Begrenzungswand der Kammer gegen das
Kammerinnere klappbar ist, wobei die Kammern auf einer Seite im Anschluss an die Sicherungslaschen
einen Ausschnitt (16) aufweisen.
7. Verpackungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kammern einen sechseckigen Querschnitt aufweisen.
1. Packaging component for accommodation of longitudinal items, in particular ampules
(1), comprising a carrier sheet (2) and a shaped sheet (3) which is attached to it
and defining, together with the carrier sheet, the limits of a plurality of adjacent
chambers (4), said chambers being open at their faces, characterized in that a securing
element (7, 11) is arranged on both sides of the chambers, said securing element being
able to be folded in front of the chamber opening in order to retain the item in a
fixed position, that the carrier sheet (2) protrudes beyond the shaped sheet (3) at
least at one side and that the securing element is a foldable securing strip (7) with
a bent over section (8), said securing strip being arranged on the elongated carrier
sheet and extending alongside a plurality of chamber openings, the bent over section
(8) at least partly closing off the openings (5).
2. Packaging component according to claim 1, characterized in that an aperture (10) is
arranged in the securing strip (7) and/or in the bent over section (8) in the area
of each chamber opening (5).
3. Packaging component according to claim 2, characterized in that the apertures (10)
extend over the fold line between the securing strip (7) and the bent over section
(8) and that the bent over section is directed towards the carrier sheet (2).
4. Packaging component according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the
securing element possesses a securing strip with a bent over section only on one side
of the chambers and that at the opposite side a securing strap (11) is cut out of
the shaped sheet (3) at each chamber, said securing strap being able to be folded
away from the original limiting wall of the chamber towards the inside of the chamber.
5. Packaging component for packaging of ampules which possess an approximately cylindrical
ampule body and with an ampule point, said packaging component comprising a carrier
sheet (2) and a shaped sheet (3) attached to it, said shaped sheet defining the limits,
together with the carrier sheet, of a plurality of adjacent chambers (4) which are
open at their faces, characterized in that a securing element is arranged at both
ends of the chambers, said securing element being able to be folded in front of the
chamber opening (5, 5') in order to retain the item, since a securing strap is in
each case cut out of the shaped sheet, said securing strap being able to be folded
out from the original limiting wall of the chamber towards the inside of the chamber,
the securing straps on one side of the chambers being formed by an incision, said
incision having a distance from the outer edge which is larger than at the opposite
side and that these securing straps, when folded over, form a support bed (15) for
the ampule points.
6. Packaging component for the accommodation of longitudinal items, in particular ampules
(1), comprising a carrier sheet (2) and a shaped sheet (3) attached to it and defining,
together with the carrier sheet, the limits of a plurality of adjacent chambers (4)
which are open at their faces, characterized in that a securing element (7, 11) is
arranged at both ends of the chambers, said securing element being able to be folded
in front of the chamber opening (5, 5') in order to retain the item, since in each
case a securing strap is cut out of the shaped sheet, said securing strap being able
to be folded away from the original limiting wall of the chamber towards the inside
of the chamber, the chambers on one side possessing a cut out (16) at their connection
with the securing straps.
7. Packaging component according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the
chambers possess a hexagonal cross section.
1. Elément d'emballage pour recevoir des objets oblongs, notamment des ampoules (1),
formé d'une pièce découpée de support (2) et d'une pièce découpée profilée (3) fixée
sur celle-ci, qui délimite avec la pièce découpée de support plusieurs chambres (4)
juxtaposées et ouvertes au niveau de leurs faces frontales, caractérisé en ce qu'il
est prévu, des deux côtés des chambres, un élément de blocage (7, 11) qui est apte
à être rabattu devant l'ouverture de chambre (5, 5') pour arrêter l'objet, en ce que
la pièce de support (2) dépasse de la pièce profilée (3) au moins sur un côté et en
ce que l'élément de blocage consiste en une bande de blocage (7) apte à être rabattue
et pourvue d'une partie repliée (8), qui est disposée au niveau de la pièce de support
prolongée et s'étend sur plusieurs chambres, la partie repliée (8) fermant au moins
partiellement les ouvertures (5).
2. Elément d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un évidement (10)
est prévu dans la bande de blocage (7) et/ou dans la partie pliée (8), dans la zone
de chaque ouverture de chambre (5).
3. Elément d'emballage selon la revendication 2, caractérisé en ce que les évidements
(10) s'étendent sur la ligne de pliage définie entre la bande de blocage (7) et la
partie pliée (8), et en ce que celle-ci est dirigée vers la pièce de support (2).
4. Elément d'emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément
de blocage ne comporte une bande de blocage avec une partie pliée que sur un côté
des chambres, et en ce qu'une patte de blocage (11) est découpée dans la pièce profilée
(3), du côté opposé, au niveau de chaque chambre, laquelle patte de blocage (11) est
apte à être rabattue à partir de la paroi de délimitation d'origine de la chambre
en direction de l'intérieur de la chambre.
5. Elément d'emballage pour emballer des ampoules comprenant un corps d'ampoule approximativement
cylindrique et une queue d'ampoule, formé d'un pièce découpée de support (2) et d'une
pièce découpée profilée (3) fixée sur celle-ci, qui délimite avec la pièce découpée
de support plusieurs chambres (4) juxtaposées et ouvertes au niveau de leurs faces
frontales, caractérisé en ce qu'il est prévu, des deux côtés des chambres, un élément
de blocage qui est apte à être rabattu devant l'ouverture de chambre (5, 5') pour
arrêter l'objet, des pattes de blocage respectives étant découpées dans la pièce profilée,
lesquelles pattes de blocage sont aptes à être rabattues à partir de la paroi de délimitation
d'origine de la chambre en direction de l'intérieur de la chambre, étant précisé que
d'un côté des chambres, les pattes de blocage sont formées par une entaille dont l'écartement
par rapport au bord extérieur est plus grand que du côté opposé, et que ces pattes
de blocage définissent à l'état rabattu une surface d'appui (15) pour les queues des
ampoules.
6. Elément d'emballage pour recevoir des objets oblongs, notamment des ampoules (1),
formé d'un pièce découpée de support (2) et d'une pièce découpée profilée (3) fixée
sur celle-ci, qui délimite avec la pièce découpée de support plusieurs chambres (4)
juxtaposées et ouvertes au niveau de leurs faces frontales, caractérisé en ce qu'il
est prévu, des deux côtés des chambres, un élément de blocage (7, 11) qui est apte
à être rabattu devant l'ouverture de chambre (5, 5') pour arrêter l'objet, des pattes
de blocage respectives étant découpées dans la pièce profilée, lesquelles pattes de
blocage sont aptes à être rabattues à partir de la paroi de délimitation d'origine
de la chambre en direction de l'intérieur de la chambre, étant précisé que les chambres
présentent, d'un côté, dans le prolongement des pattes de blocage, une échancrure
(16).
7. Elément d'emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les
chambres présentent une section transversale hexagonale.