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(11) |
EP 0 499 708 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.12.1991 |
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Vorrichtung zum lösbaren Verbinden eines Ausstellarms mit einem Hilfslenker
Releasable assembly device of a stay with a link arm
Dispositif pour l'assemblage décrochable d'un bras de compas avec un bras auxiliaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
22.02.1991 DE 9102070 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.08.1992 Patentblatt 1992/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH
Baubeschläge |
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D-71254 Ditzingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Renz, Walter, Dipl.-Ing. (FH)
W-7257 Ditzingen (DE)
- Linse, Rolf, Dipl.-Ing. (FH)
W-7000 Stuttgart 30 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Patentanwälte |
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Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 014 049 DE-A- 3 738 360 DE-U- 8 902 627 GB-A- 989 858
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DE-A- 2 044 178 DE-C- 18 277 GB-A- 628 288 US-A- 2 896 287
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- IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN Bd. 23, Nr. 7B, Dezember 1980, Seiten 3124 - 3125;
BROWN, FITTS, HERMAN, VIGIL: 'RETAINER CLIPS FOR D-SHAPED SHAFTS'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausstellschere eines wenigstens kippbaren Flügels
eines Fensters, einer Tür o.dgl., mit einem Ausstellarm und einem Hilfslenker und
mit einer lösbaren Verbindung des Austellarms mit einem Hilfslenker, wobei der Ausstellarm
am Flügel und an einem festen Rahmen jeweils zumindest drehbar lagerbar und der Hilfslenker
drehbar am Flügel sowie am Ausstellarm anlenkbar ist, wobei außerdem das ausstellarmseitige
Lager des Hilfslenkers aus einem am Ausstellarm angebrachten Lagerbolzen und einer
Lagerbohrung des Hilfslenkers besteht. Diese Merkmale sind aus dem nächstliegenden
Stand der Technik DE-A-2 044 178 bekannt. Der Ausstellarm sichert und begrenzt auch
meist die Kippbewegung eines zumindest kippbaren Flügels.
[0002] Falls der Flügel zusätzlich drehbar ist, kann er gegenüber dem in Schließstellung
befindlichen Flügel arretiert werden. Zur Verbreiterung der Abstützbasis ist am Ausstellarm
vielfach ein Hilfslenker angelenkt. Er ist einenends oben am Flügel drehbar gelagert
und anderenends an einer vorbestimmten Stelle zwischen den beiden Lagerstellen des
Ausstellarms am Flügel einerseits und am festen Rahmen andererseits. Üblicherweise
ist eine der Anlenkstellen des Ausstellarms, bspw. die flügelseitige, dreh- und schiebbar.
Außerdem sind die flügelseitigen Lagerstellen des Ausstellarms und des Hilfslenkers
üblicherweise an einem sogenannten Scherenstulp angebracht, der eine Treibstange zum
Umschalten des Beschlags bzw. zum Einriegeln des Flügels in der Schließstellung überdeckt.
Wenn der Ausstellarm flügelseitig dreh- und schiebbar gelagert ist, so reicht am festen
Rahmen ein einfaches Drehlager aus.
[0003] Bspw. bei einem Dreh- und Kippbeschlag kann der Ausstellarm lösbar am festen Rahmen
gelagert sein, während dann sein flügelseitiges Ende dreh- und schiebbar und in der
Regel ebenfalls lösbar, insbesondere am genannten Scherenstulp, gehalten ist. Der
Hilfslenker ist üblicherweise am Flügel nur drehbar aber nicht lösbar gehalten.
[0004] Bzgl. der drehbaren Verbindung zwischen Ausstellarm und Hilfslenker bestehen bei
den Herstellern von Fenstern und Türen unterschiedliche Forderungen. Diese ergeben
sich einerseits aus dem Fertigungsablauf bei der Herstellung und zum anderen aus unterschiedlichen
Gewohnheiten beim Transport des Fensters bzw. der Tür zur Baustelle.
[0005] Ein Teil der Hersteller fordert, daß sowohl der Ausstellarm als auch der Hilfslenker
vom Flügel bzw. Scherenstulp nicht gelöst werden können. Dies ist dann von Bedeutung,
wenn bei der Herstellung der Flügel und der Blendrahmen vollkommen getrennt voneinander
gefertigt und erst am Ende des Montagebands zusammengeführt werden. Die aus Ausstellarm
und Hilfslenker bestehende Schere ist dann am Flügel und darf sich beim innerbetrieblichen
Transport oder auch beim Transport zur Baustelle nicht lösen. Dies ist aber nur dann
gewährleistet, wenn sich die Verbindung zwischen Ausstellarm und Hilfslenker nicht
von selbst lösen kann. Eine Möglichkeit dies zu erreichen besteht darin, daß man den
Hilfslenker am Ausstellarm drehbar annietet.
[0006] Andere Fertiger stört es, wenn sich der Ausstellarm bei nicht eingehängtem Flügel
relativ lose am Scherenstulp befindet. Sie bevorzugen die Befestigung des Ausstellarms
am Blendrahmen. An der Baustelle, gegebenenfalls auch schon in der Werkstatt, soll
es dann möglich sein, die Verbindung zwischen Hilfslenker und Ausstellarm herzustellen.
Zu diesem Zwecke kann man einen Lagerbolzen am Ausstellarm in eine Lagerbohrung des
Hilfslenkers einstecken und eventuell diese Verbindung in bekannter Weise sichern.
[0007] Es liegt nun die Aufgabe vor, eine gattungsgemäße Vorrichtung so weiterzubilden,
daß man den Wünschen beider Seiten gerecht werden kann, d.h. eine Verbindung von Hilfslenker
und Ausstellarm zu schaffen, die eine sichere Verbindung gewährleistet, leicht lösbar
und preisgünstig herzustellen ist. Außerdem soll diese Vorrichtung den besonderen
Problemen einer Massenproduktion mit den dort unvermeidlichen Fertigungstoleranzen
gerecht werden.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Vorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gekennzeichnet ist, daß der Hilfslenker
eine Sperrvorrichtung mit zwei jeweils gegen eine Rückstellkraft in eine wirkungslose
Stellung verschwenk- und/oder biegbaren, in ihrer Sperrstellung in eine Umfangsnut
des über die Lagerbohrung überstehenden Lagerbolzenendes eingreifenden Sperrbacken
aufweist, und daß im Bereich der freien Enden der Sperrbacken ein bügelförmiges, federelastisch
aufspreizbares Betätigungsorgan angebracht ist. Aufgrund dieser lösbaren Verbindung
von Ausstellarm und Hilfslenker kann man im erstgenannten Falle den Ausstellarm am
festen Rahmen lösen und während des Transports die Ausstellschere am Flügel belassen.
[0009] Im zweiten Falle wird die Verbindung zwischen dem Ausstellarm und dem Hilfslenker
- gegebenenfalls vor dem Einbau - einfach gelöst. Man kann dann den Ausstellarm während
des Transports am festen Rahmen halten. Der Hilfslenker bleibt dabei am Flügel.
[0010] Die Verbindung zwischen dem Ausstellarm und dem Hilfslenker ist durch einfaches Einstecken
des Bolzens am Ausstellarm in die Lagerbohrung am Hilfslenker rasch problemlos und
sicher durchzuführen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet einerseits dieses
rasche und problemlose Zusammenstecken und sie gewährleistet andererseits die sofortige
Sicherung des Bolzens in der Lagerbohrung. Über die Einsteckbewegung des Lagerbolzens
werden nämlich die in den Bewegungsbereich des letzteren hineinragenden Sperrbacken
vom Lagerbolzen federelastisch zur Seite gedrückt. Wenn der Lagerbolzen vollständig
eingeschoben ist, befindet sich seine Umfangsnut genau in der Schwenkebene der Sperrbacken,
so daß diese unter dem Einfluß der Federkraft in die Ringnut eintreten können. Der
Lagerbolzen kann jetzt aus der Lagerbohrung nicht mehr herausgezogen werden. Wenn
man jedoch diese Verbindung zu einem späteren Zeitpunkt lösen will, so bedarf es lediglich
einer Überführung der Sperrbacken in ihre wirkungslose Stellung bei gleichzeitiger
Erzeugung oder Verstärkung der Rückstellkraft. Wenn man sie in dieser Lage festhält,
so läßt sich der Lagerbolzen problemlos aus der Lagerbohrung herausziehen. Weil das
federelastisch aufspreizbare Betätigungsorgan mit den freien Enden der Sperrbacken
verbunden ist, bewirkt ein Aufspreizen des Betätigungsorgans, bspw. durch einen Druck
auf den Bügelrücken, ein Auseinandergehen der sperrbackenseitigcn Bügelenden und damit
auch ein Auseinandergehen der beiden Sperrbacken bzw. Sperrbackenenden in ihre wirkungslose
Stellung. Weil das bügelförmige Betätigungsorgan federelastisch ist, kehrt es nach
Wegfall der Betätigungskraft automatisch in seine Ausgangsform zurück und bringt dadurch
die beiden Sperrbacken wieder in ihre Sperrstellung.
[0011] Eine sehr vorteilhafte Ausbildung dieser Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungsorgan einstückig mit den Sperrbacken gefertigt ist und sich die
Verbindungsstellen insbesondere an den Außenflanken der Sperrbacken befinden. Dadurch
erhält man eine besonders breite Basis für das Betätigungsorgan und somit besonders
günstige Hebelverhältnisse.
[0012] Das Betätigungsorgan weist in bevorzugter Art am Übergang in die Sperrbacken eine
verringerte Dicke auf. Dadurch entstehen an diesen Bereichen gelenkartige Verbindungen,
welche die Betätigung erleichtern. Im übrigen handelt es sich beim Betätigungsorgan
um einen bzgl. der Ebene des Hilfslenkers hochkant stehenden Steg, dessen Höhe etwa
der Dicke des Hilfslenkers entspricht oder sie geringfügig übertrifft.
[0013] Um die Elastizität und die Betätigung noch weiter zu verbessern, weist das Betätigungsorgan
insbesondere etwa in der Bügelmitte, zusätzlich noch eine verringerte Dicke auf. Es
entsteht demnach an dieser Stelle ein weiteres, mittiges Gelenk.
[0014] Die beiden Sperrbacken sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung an ihrem vom
Betätigungsorgan abgewandten Ende mittels eines Verbindungsstegs miteinander verbunden.
Sie bilden also mit dem Verbindungssteg zusammen ein etwa U-förmiges, insbesondere
recht flaches Bauteil. Dadurch sind dann beim Anlenken an einem Scherenstulp dort
keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen, um den notwendigen Platzbedarf zu schaffen.
[0015] Die Sperrbacken, der Verbindungssteg und das Betätigungsorgan sind in vorteilhafter
Weise einstückig aus Kunststoff hergestellt. Dieses Teil kann mit sehr geringen Kosten
und recht präzise als Spritzgußteil hergestellt werden, wobei die erwähnten Gelenke
gleich mit ausgeformt werden können.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Sperrbacken an seinem dem Verbindungssteg zugekehrten Endbereich einen quer zu seiner
Ebene abstehenden, insbesondere angeformten Befestigungszapfen aufweist, der in einer
Befestigungsbohrung des Hilfslenkers drehbar gehalten ist. Den Zapfen kann man entweder
in die Bohrung einpressen oder aber einschieben und anschließend plastisch aufweiten.
Denkbar ist auch die Anformung eines Nietkopfs am freien Zapfenende nach dem Einstecken.
[0017] Eine andere Ausbildung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 8. Die dort erwähnten
Befestigungshaken beschleunigen die genaue Anbringung am Hilfslenker und sie tragen
selbstverständlich auch zum sicheren Festhalten an letzterem bei. Weil sie sich jedoch
beim Niederdrücken des Betätigungsorgans auseinanderbewegen und sie dabei eine etwa
kreisförmige Bahn um ihren zugehörigen Befestigungszapfen ausführen, ist der linke
und rechte stirnseitige Bereich des Hilfslenkers entsprechend bogenförmig gestaltet.
Dadurch ist dann gewährleistet, daß die Befestigungshaken dieses freie Ende des Hilfslenkers
stets gleich gut umgreifen. Zweckmäßigerweise entspricht die Höhe des Betätigungsorgans,
quer zur Ebene des Hilfslenkers gemessen, etwa der Dicke des letzteren zzgl. der Sperrbackendicke.
Man erhält so trotz relativ dünnwandiger Sperrbacken ein kräftiges Betätigungsorgan.
[0018] Die Außenflächen der Befestigungsbacken bilden zweckmäßigerweise zugleich einen Anschlag
für das eingedrückte Betätigungsorgan. Er verhindert, daß das Betätigungsorgan über
die Waagerechte gedrückt wird. Dies stellt das Zurückfedern sicher.
[0019] Eine besonders bevorzugte Variante der Erfindung ist in Anspruch 10 beschrieben.
Der Verbindungssteg übernimmt dabei die Funktion einer beidendig angelenkten Verbindungslasche
zwischen den vom Betätigungsorgan abgewandten Enden der beiden Sperrbacken. Aufgrund
der Schrägstellung ist ein gleich starkes und gleichzeitiges Auseinanderspreizen und
Schließen der Sperrbacken gewährleistet.
[0020] Weitere Ausgestaltungen dieser Vorrichtung und die daraus resultierenden Vorteile
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
[0021] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
beinhaltet ein Ausführungsbeispiel. Es stellen dar:
- Figur 1
- eine Schrägbilddarstellung der Ausstellschere vor dem Ankuppeln des Ausstellarms am
Hilfslenker und einem Scherenstulp des Flügels;
- Figur 2
- eine Seitenansicht des Ausstellarms und Hilfslenkers mit der Vorrichtung;
- Figur 3
- eine Draufsicht auf die dem Ausstellarm zugekehrte Seite des Hilfslenkers;
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Gegenseite.
[0022] Am oberen Ende eines nicht dargestellten Flügels eines Fensters, einer Tür o.dgl.
ist eine Treibstange 1 im Sinne des Doppelpfeils 2 verschiebbar gelagert. Mit ihrer
Hilfe kann der Beschlag bspw. von Verriegeln auf Kippen und ggf. auch auf Drehen umgeschaltet
werden. Beim Verriegeln wirken Verriegelungsglieder 3 mit nicht gezeigten Schließblechen
am festen Rahmen zusammen. Die Treibstange 1 ist von einem sog. Scherenstulp 4 überdeckt.
Er ist, soweit erforderlich, mit Durchtrittsschlitzen, Befestigungsbohrungen und angeformten
Erhebungen versehen. An einer derartigen Erhebung befindet sich ein schlüssellochartiger
Längsschlitz 5. In den erweiterten Teil kann man den verdickten Kopf 6 eines Lagerbolzens
7 am flügelseitigen Ende 8 eines Ausstellarms 9 einstecken. Der Schaft des Lagerbolzens
7 ist dann im langgestreckten schmalen Schlitzteil dreh- und schiebbar. Das nicht
dargestellte andere Ende des Ausstellarms 9 ist zumindest drehbar an einem festen
Rahmen gelagert. Zwischen diesen beiden Lagern befindet sich noch ein Lagerbolzen
10. Er erstreckt sich in gleicher Richtung wie der Lagerbolzen 7 und kann in eine
Lagerbohrung 11 eines Hilfsslenkers 12 eingesteckt werden. Das flügelseitige Ende
des Hilfslenkers 12 ist drehbar am Flügel bzw. am Scherenstulp 4 gelagert. Die Lagerachse
13 ist einer weiteren Erhebung des Scherenstulps 4 zugeordnet.
[0023] Die drehbaren Lagerverbindungen des Ausstellarms 9 sind beide lösbar. Außerdem ist
die Lagerverbindung zwischen dem Ausstellarm 9 und dem Hilfslenker 12 in der nachstehend
beschriebenen Weise zu lösen. Zu diesem Zwecke befindet sich am Lagerbolzen 10 eine
Umfangsnut 14. Zweckmäßigerweise ist das freie Ende des Lagerbolzens 10 mit einer
Fase 15 versehen.
[0024] An der vom Ausstellarm 9 wegweisenden Unterseite 16 des Hilfslenkers 12 liegen zwei
parallele Sperrbacken 17 und 18 flach an. Ihre innenliegenden Enden sind beim Ausführungsbeispiel
mittels eines Verbindungsstegs 19 miteinander verbunden, so daß insgesamt ein etwa
U-förmiges Gebilde entsteht. In Normalstellung ragen die inneren Kanten der Sperrbacken
17 und 18 gemäß Figur 3 in den Bewegungsbereich des Lagerbolzens 10 hinein. Die nach
innen vorstehenden Bereiche 20 und 21 haben eine etwa mondsichelförmige Gestalt.
[0025] Jeder Sperrbacken ist mittels eines angeformten, quer zu seiner Ebene abstehenden
Befestigungszapfens 22 bzw. 23 am Hilfslenker 12 drehbar gehalten, wobei jeder Zapfen
in eine Befestigungsbohrung 24 bzw. 25 eingreift. Die sichere Verbindung kann in bekannter
Weise hergestellt werden.
[0026] Während sich die beiden Befestigungszapfen 22 und 23 am Innenbereich, also nahe dem
Verbindungssteg 19 befinden, ist am äußeren Endbereich jedes Sperrbackens ein Befestigungshaken
26 bzw. 27 angebracht, insbesondere angeformt. Jeder umgreift die zugeordnete Stirnkante
28 bzw. 29. Diese Stirnkanten sind bogenförmig gestaltet, wobei der Krümmungsmittelpunkt
etwa mit der geometrischen Achse der Befestigungszapfen 22 bzw. 23 zusammenfällt.
Dadurch ist ein stets gleichbleibendes Umgreifen auch dann gewährleistet, wenn sich
die Befestigungshaken 26 und 27 im Sinne der Pfeile 30 bzw. 31 von innen nach außen
bewegen.
[0027] Hiermit ist gewissermaßen schon angedeutet, daß jeder Sperrbacken 17 bzw. 18 um seine
Befestigungszapfen 23 bzw. 24 verschwenkbar bzw. ausbiegbar ist. Wenn man nämlich
den Lagerbolzen 10 in Figur 1 von oben her im Sinne des Pfeils 32 in die Lagerbohrung
11 einsteckt, so drückt er beim Austreten aus dieser Bohrung die mondsichelartigen
Bereiche 20 und 21 der Sperrbacken 17 bzw. 18 im Sinne der Pfeile 30 bzw. 31 zur Seite.
Dies ist aufgrund der Fase 15 besonders leicht möglich. Sobald die Umfangsnut 14 in
der Bewegungsebene der Sperrbacken 17 und 18 angekommen ist, können diese mit ihren
Bereichen 20 und 21 federelastisch in die Umfangsnut 14 einrasten. Dadurch ist dann
der Lagerbolzen 10 in der Lagerbohrung 11 aushebesicher gehalten.
[0028] Um nun trotzdem eine Demontage des Ausstellarms 9 vom Hilfslenker 12 zu ermöglichen,
ist an den äußeren freien Enden der Sperrbacken 17 und 18 ein bügelförmiges, federelastisch
aufspreizbares Betätigungsorgan 33 angebracht, vorzugsweise angeformt. Dabei sind
die Bügelenden vorzugsweise den Außenflanken der Sperrbacken zugeordnet, so daß ein
möglichst breiter Bügel verwendet werden kann. Trotzdem steht aber weder der Bügel
noch die U-förmige Einheit aus Sperrbacken und Verbindungssteg 19 über die Außenkontur
des Hilfslenkers 12 über. In axialer Richtung steht aber das Betätigungsorgan 33 über,
weil dies zur einfachen Betätigung zweckmäßig ist. Wenn man nun auf das Betätigungsorgan
33 im Sinne des Pfeils 34 einwirkt und dadurch diesen Bügel flachdrückt, so hat dies
ein Auseinanderspreizen der Sperrbacken 17 und 18 im Sinne der Pfeile 30 und 31 zur
Folge. Dadurch treten dann die Bereiche 20 und 21 der Sperrbacken aus der Umfangsnut
14 des Lagerbolzens 10 aus, so daß letzterer aus der Lagerbohrung 11 herausgezogen
werden kann.
[0029] Die Verbindungsstellen am Übergang 35 bzw. 36 vom Betätigungsorgan 33 zum zugeordneten
Sperrbacken 17 bzw. 18 sind dadurch als Gelenke ausgebildet, daß dort die Dicke des
stegartigen Sperrbackens, bspw. auf die Hälfte reduziert ist. In der Bügelmittel 37
ist nochmals eine solche Querschnittsverringerung vorgenommen, so daß auch dort eine
Gelenkstelle entsteht.
[0030] In Figur 4 ist mittels einer strichpunktierten Linie eine gedachte Längsachse 38
des Verbindungsstegs 19 eingezeichnet. Sie verläuft schräg gegenüber einen gedachten
zur Längsachse 39 des Hilfslenkers 12 verlaufenden senkrechten Querachse, die bspw.
durch die Kante 40 des Hilfslenkers 12 symbolisiert sein kann. Desweiteren erkennt
man aus Figur 4, daß die Längsachse 38 gewissermaßen hinter dem Befestigungszapfen
22 und vor dem Befestigungszapfen 23 verläuft. Es entsteht dadurch eine schrägstehende
Verbindung, die in der Art einer beidendig angelenkten Lasche wirkt und das gleichmäßige
Öffnen und Schließen der Sperrvorrichtung gewährleistet.
1. Ausstellschere eines wenigstens kippbaren Flügels eines Fensters, einer Tür o.dgl.,
mit einem Ausstellarm und einem Hilfslenker und mit einer lösbaren Verbindung des
Ausstellarms (9) mit dem Hilfslenker (12), wobei der Ausstellarm (1) am Flügel und
an einem festen Rahmen jeweils zumindest drehbar lagerbar und der Hilfslenker (12)
drehbar am Flügel sowie am Ausstellarm (9) anlenkbar ist, wobei außerdem das ausstellarmseitige
Lager des Hilfslenkers (12) aus einem am Ausstellarm (9) angebrachten Lagerbolzen
(10) und einer Lagerbohrung (11) des Hilfslenkers (12) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfslenker (12) eine Sperrvorrichtung mit zwei jeweils gegen eine Rückstellkraft
in eine wirkungslose Stellung verschwenk- und/oder biegbaren, in ihrer Sperrstellung
in eine Umfangsnut (14) des über die Lagerbohrung (11) überstehenden Lagerbolzenendes
eingreifenden Sperrbacken (17,18) aufweist, und daß im Bereich der freien Enden der
Sperrbacken (17,18) ein bügelförmiges, federelastisch aufspreizbares Betätigungsorgan
(33) angebracht ist.
2. Ausstellschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (33)
einstückig mit den Sperrbacken (17,18) gefertigt ist und sich die Verbindungsstellen
(35,36) insbesondere an den Außenflanken der Sperrbacken (17,18) befinden.
3. Ausstellschere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (33)
am Übergang (35,36) in die Sperrbacken (17,18) eine verringerte Dicke aufweist.
4. Ausstellschere nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan
(33) etwa in der Bügelmitte eine verringerte Dicke aufweist.
5. Ausstellschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Sperrbacken (17,18) an ihrem vom Betätigungsorgan (33) abgewandten Ende
mittels eines Verbindungsstegs (19) miteinander verbunden sind.
6. Ausstellschere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrbacken (17,18),
der Verbindungssteg (19) und das Betätigungsorgan (33) einstückig aus Kunststoff hergestellt
sind.
7. Ausstellschere nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sperrbacken
(17,18) an seinem dem Verbindungssteg (19) zugekehrten Endbereich einen quer zu seiner
Ebene abstehenden, insbesondere angeformten Befestigungszapfen (22,23) aufweist, der
in einer Befestigungsbohrung (24,25) des Hilfslenkers (12) drehbar gehalten ist.
8. Ausstellschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich am betätigungsorganseitigen Ende jedes Sperrbackens (17,18) ein die ausstellarmseitige
Stirnkante (28,29) des Hilfslenkers (12) umgreifender Befestigungshaken (26,27) befindet,
und insbesondere die Sperrbacken (17,18) der vom Ausstellarm (9) abgewandten Fläche
des Hilfslenkers (12) zugeordnet sind, und daß die Stirnkante (28,29) im Bereich jedes
Befestigungshakens (26,27) konvex gekrümmt ist.
9. Ausstellschere nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Befestigungshaken
(26,27) zugleich einen Anschlag für das eingedrückte Betätigungsorgan (33) bilden.
10. Ausstellschere nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg
(19) gegenüber einer gedachten senkrechten Querachse (40) zur Längsachse (39) des
Hilfslenkers (12) geneigt verläuft, wobei eine gedachte Längsachse (38) des Verbindungsstegs
(19) vor der geometrischen Achse des einen Befestigungszapfens (23) und hinter der
geometrischen Achse des anderen Befestigungszapfens (22) verläuft.
11. Ausstellschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umfangsnut (14) des Lagerbolzens (10) scharfkantig ausgebildet und das freie Ende
des Lagerbolzens (10) angefast (15) ist.
12. Ausstellschere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrbacken (18,19) mit einem mondsichelartigen Innenbereich (20,21) in die Umfangsnut
(14) des Lagerbolzens (10) eingreifen.
1. A stay scissor assembly of an at least tiltable leaf portion of a window, a door or
the like, having a stay arm and an auxiliary link and with a releasable connection
of the stay arm (9) to the auxiliary link (12), wherein the stay arm (1) can be at
least rotatably mounted to the leaf portion and to a fixed frame respectively and
the auxiliary link (12) can be rotatably connected to the leaf portion and to the
stay arm (9), wherein in addition the mounting of the auxiliary link (12) at the stay
arm end comprises a mounting pin (10) which is carried on the stay arm (9) and a mounting
bore (11) in the auxiliary link (12), characterised in that the auxiliary link (12)
has a locking device with two locking jaws (17, 18) which are respectively pivotable
and/or bendable against a return force into an inoperative position and which in their
locking position engage into a peripheral groove (14) in the end of the mounting pin
which projects beyond the mounting bore (11), and that disposed in the region of the
free ends of the locking jaws (17, 18) is a loop-shaped, resiliently spreadable actuating
member (33).
2. A stay scissor assembly according to claim 1 characterised in that the actuating member
(33) is produced integrally with the locking jaws (17, 18) and the connecting locations
(35, 36) are disposed in particular at the outside edges of the locking jaws (17,
18).
3. A stay scissor assembly according to claim 2 characterised in that the actuating member
(33) is of a reduced thickness at the transition (35, 36) into the locking jaws (17,
18).
4. A stay scissor assembly according to claim 2 or claim 3 characterised in that the
actuating member (33) is of a reduced thickness approximately in the middle of the
loop configuration.
5. A stay scissor assembly according to one of the preceding claims characterised in
that the two locking jaws (17, 18) are connected together by means of a connecting
web (19) at their ends remote from the actuating member (33).
6. A stay scissor assembly according to claim 5 characterised in that the locking jaws
(17, 18), the connecting web (19) and the actuating member (33) are integrally made
from plastics material.
7. A stay scissor assembly according to claim 5 or claim 6 characterised in that at its
end region which is towards the connecting web (19) each locking jaw (17, 18) has
a fixing projection (22, 23) which projects transversely to its plane and which in
particular is moulded thereon and which is held rotatably in a fixing bore (25, 26)
in the auxiliary link (12).
8. A stay scissor assembly according to one of the preceding claims characterised in
that disposed at the end of each locking jaw (17, 18) which is towards the actuating
member is a fixing hook (26, 27) which embraces the end edge (28, 29) of the auxiliary
link (12), that is towards the stay arm, and in particular the locking jaws (17, 18)
are associated with the surface of the auxiliary link (12), that is remote from the
stay arm (9), and that the end edge (28, 29) is convexly curved in the region of each
fixing hook (26, 27).
9. A stay scissor assembly according to claim 8 characterised in that the outside surfaces
of the fixing hooks (26, 27) at the same time form an abutment for the actuating member
(33) when it is pressed in.
10. A stay scissor assembly according to one of claims 5 to 9 characterised in that the
connecting web (19) extends inclinedly relative to a notional perpendicular transverse
axis (40) with respect to the longitudinal axis (39) of the auxiliary link (12), wherein
a notional longitudinal axis (38) of the connecting web (19) extends in front of the
geometrical axis of the one fixing projection (23) and behind the geometrical axis
of the other fixing projection (22).
11. A stay scissor assembly according to one of the preceding claims characterised in
that the peripheral groove (14) of the mounting pin (10) is of a sharp-edged configuration
and the free end of the mounting pin (10) is bevelled (15).
12. A stay scissor assembly according to one of the preceding claims characterised in
that the locking jaws (18, 19) engage with a lunar crescent-like inner region (20,
21) into the peripheral groove (14) in the mounting pin (10).
1. Compas d'un battant de fenêtre, de porte ou autre élément similaire au moins basculant,
doté d'un bras de compas et d'un bras auxiliaire et présentant une liaison décrochable
du bras de compas (9) avec le bras auxiliaire (12), le bras de compas (1) pouvant
être monté au moins rotatif au niveau du battant et d'un dormant fixe et le bras auxiliaire
(12) pouvant être articulé libre en rotation au niveau du battant et du bras de compas
(9), le palier, côté bras de compas, du bras auxiliaire (12) étant en outre composé
d'un axe de palier (10) rapporté sur le bras de compas (9) et d'un logement de palier
(11) ménagé dans le bras auxiliaire (12), caractérisé en ce que le bras auxiliaire (12) présente un dispositif de verrouillage doté de
deux mâchoires de frein (17, 18) susceptibles d'être pivotées ou repliées dans une
position neutre à l'encontre d'une force de rappel et susceptibles, dans leur position
de verrouillage, de s'engager dans une gorge (14) de l'extrémité de l'axe de palier
dépassant du logement de palier (11), et en ce qu'au niveau des extrémités libres
des mâchoires (17, 18) est rapporté un élément d'actionnement (33) expansible, élastique
en forme d'étrier.
2. Compas selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (33)
est réalisé d'un seul tenant avec les mâchoires de frein (17, 18) et en ce que les
points de liaison (35, 36) se trouvent en particulier sur les flancs externes des
mâchoires de frein (17, 18).
3. Compas selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (33)
présente une épaisseur réduite au niveau de la transition (35, 36) vers les mâchoires
(17, 18).
4. Compas selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement
(33) présente une épaisseur réduite vers le milieu de l'étrier.
5. Compas selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux
mâchoires de frein (17, 18) sont reliées l'une à l'autre au moyen d'une barrette de
liaison (19) au niveau de leur extrémité orientée à l'opposé de l'élément d'actionnement
(33).
6. Compas selon la revendication 5, caractérisé en ce que les mâchoires de frein (17,
18), la barrette de liaison (19) et l'élément d'actionnement (33) sont réalisés monobloc
en matière plastique.
7. Compas selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que chaque mâchoire de frein
(17, 18) présente, au niveau de son extrémité orientée vers la barrette de liaison
(19), un téton de fixation (22, 23), en particulier rapporté, dépassant perpendiculairement
au plan de ladite mâchoire de frein, ledit téton de fixation étant maintenu rotatif
dans un orifice de fixation (24, 25) ménagé dans le bras auxiliaire (12).
8. Compas selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à l'extrémité,
côté élément d'actionnement, de chaque mâchoire de frein (17, 18) se trouve un crochet
de fixation (26, 27) enserrant l'arête frontale (28, 29), côté bras de compas, du
bras auxiliaire (12), en ce qu'en particulier les mâchoires de frein (17, 18) sont
agencées sur la face du bras auxiliaire (12), orientée à l'opposé du bras de compas
(9), et en ce que l'arête frontale (28, 29) est incurvée selon une forme convexe au
niveau de chaque crochet de fixation (26, 27).
9. Compas selon la revendication 8, caractérisé en ce que les surfaces externes du crochet
de fixation (26, 27) constituent en même temps une butée pour l'élément d'actionnement
(33) dans sa position enfoncée.
10. Compas selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que la barrette de
liaison (19) est inclinée par rapport à un axe transversal imaginaire (40), perpendiculaire
à l'axe longitudinal (39) du bras auxiliaire (12), un axe longitudinal imaginaire
(38) de la barrette de liaison (19) passant devant l'axe géométrique de l'un des tétons
de fixation (23) et derrière l'axe géométrique de l'autre téton de fixation (22).
11. Compas selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la gorge
(14) de l'axe de palier (10) est réalisée avec une arête vive et en ce que l'extrémité
libre de l'axe de palier (10) est chanfreinée en (15).
12. Compas selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les mâchoires
de frein (18, 19) s'engagent dans la gorge (14) de l'axe de palier (10), au niveau
d'une région interne (20, 21) en forme de croissant de lune.

