| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 500 705 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.11.1990 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT9000/111 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9107/229 (30.05.1991 Gazette 1991/12) |
|
| (54) |
ZERKLEINERUNGSVORRICHTUNG
CRUSHING DEVICE
DISPOSITIF DE BROYAGE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
21.11.1989 DE 8913711 U 22.06.1990 AT 1330/90
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.09.1992 Patentblatt 1992/36 |
| (73) |
Patentinhaber: FALKNER, Raimund |
|
A-6426 Roppen Nr. 64 (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- FALKNER, Raimund
A-6426 Roppen Nr. 64 (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Hofinger, Engelbert, DDr. et al |
|
Patentanwälte Torggler & Hofinger
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 142 162 DE-A- 2 943 570 FR-A- 2 329 939
|
CH-A- 604 896 DE-A- 3 705 623
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung insbesondere für Abfallmaterial
mit einem Antrieb und mit einem eine obere Einfüllöffnung aufweisenden Gehäuse, in
dessen unterem Teil ein Paar von sich gegenläufig drehenden, ineinandergreifenden
Zerkleinerungswalzen angeordnet ist, die jeweils mehrere zahnradartige Zerkleinerungsscheiben
aufweisen, die durch Distanzscheiben axial beabstandet sind und deren Zähne umfangseitige
Schneidelemente bilden.
[0002] Eine derartige Zerkleinerungsvorrichtung, mit vier in einem, Quadrat angeordneten
Zerkleinerungswalzen ist beispielsweise aus der AT-B 359 812 bekannt, die zahnradartigen
Zerkleinerungsscheiben jeder Walze greifen in die durch die Distanzscheiben gebildeten
Zwischenräume zweier anderer Walzen ein. Jede Zerkleinerungswalze ist auf einer Welle
angeordnet, die außerhalb des Arbeitsraumes über ein Getriebe an einen gemeinsamen
Antriebsmotor angeschlossen ist. Da stark schwankende Belastungen auftreten, müssen
die Getriebe massiv ausgebildet werden.
[0003] Aus der EP-A 142 162 ist eine Vorrichtung zum Brechen und/oder Entschalen von Kerngut
bekannt, wobei eine Ausführung miteinander fluchtende, zahnradartig mit Spiel ineinandergreifende
Scheibenpaare aufweist, die zu zwei Walzen zusammengefaßt sind, von denen mindestens
eine antreibbar ist.
[0004] Da die Zerkleinerungswalzen der AT-B 359 812 einer Feinzerkleinerung von zuvor grobzerkleinerten
Abfall dienen, und die der EP-A 142 162 ebenfalls kleines Gut bearbeiten, sind in
beiden Fällen keine Vorkehrungen getroffen bzw. erforderlich, um die Zerkleinerungswalzen
freizuhalten und eben Blockierungen zu verhindern.
[0005] Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine derartige Zerkleinerungsvorrichtung
so auszubilden, daß beide Zerkleinerungswalzen von einem Antriebsmotor ohne Zwischengetriebe
angetrieben und in einfacher Weise von sich zwischen den Zerkleinerungsscheiben verklemmendem
Material freigehalten werden können.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zerkleinerungsscheiben der beiden
Zerkleinerungswalzen jeweils miteinander fluchten, daß die Zerkleinerungsscheiben
der zweiten Zerkleinerungswalze auf einer antriebslosen Welle angeordnet und durch
ihren Eingriff in die angetriebene Zerkleinerungsscheibe angetrieben sind, und daß
in den fluchtenden Zwischenräumen zwischen den Zerkleinerungsscheiben Abweis-, Leit-
oder Räumelemente angeordnet sind. Auf diese Weise findet nicht nur die Kraftübertragung
zwischen den Zerkleinerungswalzen direkt in der gesamten Länge statt, sondern es wird
möglich, gemeinsame Abweis-, Leit- oder Räumelemente zwischen den Zerkleinerungsscheibenpaaren
anzuordnen. Als zusätzlicher Vorteil ergibt sich, daß eine in Umfangsrichtung formschlüssige
Verbindung zwischen der nicht angetriebenen Welle und den darauf angeordneten Zerkleinerungsscheiben
entbehrlich ist.
[0007] In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, daß die Höhe der Zähne größer als
ihre Eingriffstiefe ist. Durch die Differenz zwischen Zahnhöhe und Eingriffstiefe
verbleibt in jeder Zahnlücke trotz des eingreifenden Zahnes der anderen Zerkleinerungsscheibe
ein ausreichender Freiraum für das zerkleinerte Material.
[0008] Größere Freiräume für zwischen die kämmenden Zähne gelangendes Material ergeben sich
weiters einerseits dadurch, daß die Höhe der Zähne zumindest der doppelten Eingriffstiefe
entspricht und/oder dadurch, daß jede Zerkleinerungsscheibe an zumindest einer Seite
in die Zahnlücken offene Ausnehmungen aufweist. Diesem Zweck dient weiters auch eine
Ausführung, in der die Zähne einen verjüngten Zahnfuß aufweisen. Die Schwächung der
einzelnen Schneidezähne stellt dabei wegen des Vielfacheingriffes über die gesamte
Länge der Zerkleinerungswalzen keine wesentliche Schwächung der Kraftübertragung dar.
[0009] Die Zerkleinerungswalzen können unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei die
kleinere Zerkleinerungswalze mit dem Antrieb versehen ist. Dadurch werden nicht nur
die Zerkleinerung begünstigende unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten der beiden
Zerkleinerungswalzen erzielt, sondern es findet auch eine kraftsparende Übersetzung
statt, die es gestattet, einen schwächer dimensionierten Antriebsmotor zu verwenden.
[0010] Eine weitere Ausführung sieht vor, daß in die Zwischenräume beider Zerkleinerungswalzen
eingreifende Räumelemente durch Zahnscheiben einer unterhalb der beiden Zerkleinerungswalzen
angeordneten, angetriebenen dritten Walze gebildet sind. Auf diese Weise ist der Durchtritt
durch die Zwischenräume zwischen den Zerkleinerungsscheiben unmöglich, da diese passierendes,
nicht- bzw. nur teilzerkleinertes Material zwangsläufig von den Zahnscheiben der dritten
Walze ergriffen und zerkleinert wird. Durch den Eingriff der Zahnscheiben in die fluchtenden
Zwischenräume beider Zerkleinerungswalzen kann weiters auch kein Material in die an
der Unterseite wieder außer Eingriff kommenden Zerkleinerungsscheiben eindringen,
sodaß die dritte Walze einerseits als dritte Zerkleinerungswalze und andererseits
als Räumwalze dient. Deren Drehrichtung ist dabei an sich belanglos, da sie in jedem
Fall gleichsinnig zu einer und gegensinnig zur zweiten Zerkleinerungswalze ist.
[0011] An sich sind Zerkleinerungsvorrichtungen mit drei Zerkleinerungswalzen bekannt, beispielsweise
aus der DE-A 32 34 485 oder der DE-A 26 00 454. Da jedoch in beiden Zerkleinerungsvorrichtungen
die Zerkleinerungsscheiben der beiden oberen Zerkleinerungswalzen auf Lücke versetzt
sind, greift die darunterliegende dritte Walze nur in eine der beiden Zerkleinerungswalzen
(DE-A 32 34 485), oder in keine der beiden Zerkleinerungswalzen (DE-A 26 00 454) ein.
Eine Nachzerkleinerung ist damit unvollständig, und die Räumung festgesetzter Materialteile
kann aus höchstens einer Zerkleinerungswalze erfolgen.
[0012] Die Zahnscheiben der dritten Walze können Zähne aufweisen, die durch etwa V-förmige,
gerundete Ausschnitte begrenzt sind. Die Zahnscheiben der dritten Walze ähneln damit
Kettenzahnrädern, wobei sich diese Form als besonders günstig für die Nachzerkleinerung
und die Ausräumung erwiesen hat.
[0013] Ebenso wie die Drehrichtung ist auch die Drehzahl der dritten Walze ohne besondere
Bedeutung, es hat sich jedoch als vorteilhaft gezeigt, wenn die Drehzahl der dritten
Walze größer ist.
[0014] Wenn das zu zerkleinernde Material wenig oder keine langfasrigen Anteile aufweist,
so sieht eine konstruktiv besonders vorteilhafte Ausführung vor, daß die dritte Walze
in der vertikalen Mittelebene zwischen den beiden Zerkleinerungswalzen angeordnet
ist, und die Zahnscheiben der dritten Walze an Distanzscheiben zwischen den Zerkleinerungsscheiben
beider Zerkleinerungswalzen angenähert sind. Da diese Ausführung völlig symmetrisch
ist, können ausschließlich gleiche Abweiselemente verwendet werden. Hier hat es sich
als günstig erwiesen, wenn die Achsen der drei Walzen etwa durch die Eckpunkte eines
gleichseitigen Dreiecks bestimmt sind.
[0015] Eine weitere bevorzugte Ausführung sieht vor, daß die Abweis- oder Leitelemente gehäusefest
angeordnet sind und die Distanzscheiben stützen. Hiedurch wird eine Rückführung des
Materials außerhalb der Zerkleinerungswalzen zur Seite der Eintrittsöffnung hin verhindert.
Besonders günstig ist es dabei, wenn in die Zwischenräume beider Zerkleinerungswalzen
eingreifende Abweiselemente an der Seite der Einfüllöffnung vorgesehen sind.
[0016] Dies vermeidet Betriebsstörungen durch den Einzug zu großer, sich verklemmender Materialstücke
zwischen die Zerkleinerungswalzen. Das Abweiselement weist an der Seite der Füllöffnung
vorzugsweise eine Schneidkante auf, die die Zähne der beidseitig angrenzenden Zerkleinerungsscheibe
überragt.
[0017] Das Durchzwängen von insbesondere langfasrigem Material zwischen den Zahnscheiben
der dritten Walze und den Distanzscheiben der sich gegensinnig drehenden Zerkleinerungswalze
läßt sich in einer bevorzugten Ausführung auch verhindert, wenn die dritte Walze mit
Abstand zu einer vertikalen Mittelebene zwischen den beiden Zerkleinerungswalzen angeordnet
ist und die Zahnscheiben der dritten Walze einerseits an die Distanzscheiben zwischen
den Zerkleinerungsscheiben der sich gleichsinnig drehenden Zerkleinerungswalze und
andererseits an die Abweiselemente zwischen den Zerkleinerungsscheiben der sich gegensinnig
drehenden Zerkleinerungswalze angenähert sind.
[0018] Vorteilhaft ist dabei weiters vorgesehen, daß jedes Abweiselement zwischen den Zerkleinerungsscheiben
der sich gegensinnig drehenden Zerkleinerungswalze eine zur dritten Walze gerichtete
Schneidkante aufweist.
[0019] Nachstehend werden nun Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Figuren der
beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben:
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 durch eine erste Ausführung,
- Fig. 2
- einen Teilhorizontalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht auf ein zweites Ausfühführungsbeispiel, und
- Fig. 4 bis 7
- Schnitte nach den Linien IV-IV, V-V, VI-VI und VII-VII der Fig. 3.
[0021] Eine Zerkleinerungseinrichtung dient insbesondere zur Zerkleinerung von nicht allzu
sperrigen, insbesondere kompostierbaren Abfällen aller Art, wie Papier, Karton, Holz,
Gartenabfällen, usw. und weist ein Gehäuse 1 auf, in dem zwei ineinandergreifende,
horizontal verlaufende Zerkleinerungswalzen 2,3 nebeneinander angeordnet sind. Jede
Zerkleinerungswalze 2,3 umfaßt eine in Seitenwänden des Gehäuses 1 gelagerte Welle
4,5, auf der unter Zwischenschaltung von Distanzscheiben 13 miteinander fluchtende
Paare von Zerkleinerungsscheiben 6 mit einem axialen Abstand zueinander angeordnet
sind.
[0022] Jede Zerkleinerungsscheibe 6 ist am Umfang mit gleichmäßigen Schneidelementen in
Form von Zähnen 7 versehen, sodaß sie ähnlich einem Zahnrad ausgebildet ist. Die Dicke
jeder Zerkleinerungsscheibe 6 ist bevorzugt größer als die Breite des jeweiligen durch
die Distanzscheiben 13 gegebenen Zwischenraumes 18. Die Zähne 7 je zweier Zerkleinerungsscheiben
6 greifen ineinander ein, wobei die Tiefe h der Zahnlücken 8 größer als die Eingriffstiefe
a ist. Dadurch wird ein Aufnahmeraum für das zwischen den Zähnen 7 zerkleinerte Material
gebildet, der durch eine Verjüngung des Zahnfußes 10 noch vergrößert ist. Eine Zerkleinerungswalze
3 wird somit von der anderen Zerkleinerungswalze 2 angetrieben, der ein nicht näher
gezeigter Antrieb 17 zugeordnet ist. Wie ersichtlich, besitzt daher nur eine Welle
4 einen vier- oder sechseckigen Querschnitt, wodurch die darauf aufgefädelten Zerkleinerungsscheiben
6 in Umfangsrichtung formschlüssig gehalten sind, während die Welle 5 der zweiten
Zerkleinerungswalze 3 einen runden Querschnitt besitzt. Somit stellt nur die Welle
4 eine Sonderanfertigung dar, und die Zerkleinerungsscheiben 6 und die Distanzscheiben
13 der Welle 5 sind aufgrund der zylindrischen Mittelbohrung leichter herstellbar.
Die Zähne 7 der Zerkleinerungsscheiben 6 sind in Längsrichtung umfangversetzt anordenbar,
wodurch die Zahnreihen etwa in einer Schraubenlinie liegen, die die Zerkleinerung
gegebenenfalls begünstigt. Aufgrund der fluchtenden Anordnung der Zerkleinerungsscheiben
6 und damit auch der Zwischenräume 18 ist ein Einbau von in beide Zerkleinerungswalzen
2,3 eingreifenden Abweis-, Leit- oder Räumelementen möglich. Abweiselemente 14 an
der Unterseite untergreifen eine an der Seitenwand des Gehäuses 1 angeordnete Hakenleiste,
liegen auf Trägern 15 auf und an den Distanzscheiben 13 von unten an, sodaß sie zusätzlich
Stützen für die Zerkleinerungswalzen 2,3 bilden. An der Seite der Einfüllöffnung 11
trägt jede Seitenwand eine Abstreifleiste 26, um bei einer eventuellen, kurzzeitigen
Umkehr der mit Pfeilen bezeichneten Drehrichtung der Zerkleinerungswalzen 2,3 das
Eindringen von Material zu vermeiden.
[0023] In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist unterhalb der beiden Zerkleinerungswalzen
2,3 eine dritte, angetriebene Walze 21 vorgesehen, die ebenfalls aus Distanzscheiben
25 und Zahnscheiben 22 zusammengesetzt ist und deren Drehrichtung beliebig ist. Zwischen
den Zähnen 23 der Zahnscheibe 22 sind etwa V-förmige, gerundete Ausschnitte 24 vorgesehen.
Die Zahnscheiben 22 fluchten jeweils mit zwei einander gegenüberliegenden Distanzscheiben
13 der beiden Zerkleinerungswalzen 2,3 und mit den diese stützenden Abweiselementen
14, und greifen somit in die Zwischenräume 18 beider Zerkleinerungswalzen 2,3 ein.
Von den Zähnen 7 der Zerkleinerungsscheiben 6 zerkleinertes Material fällt nach unten
und wird über die darunter liegende Distanzscheibe 25 der dritten Walze 21 in einen
Auslaß 12 überführt. Durch die Zwischenräume 18 transportiertes Material trifft auf
die Zahnscheiben 22 der dritten Walze 21, deren Zähne 23 eine eventuelle Nachzerkleinerung
bewirken, sowie sich zwischen den Zähnen 7 der Zerkleinerungsscheiben 6 verhängendes
Material ausräumen und ebenfalls in den Auslaß 12 übergeben. Die Anordnung der dritten
Walze 21 ist dabei asymmetrisch, sodaß deren Zähne 23 an die Distanzscheibe 13 der
sich gleichsinnig drehenden Zerkleinerungswalze 2 angenähert sind, wobei ein Spalt
von etwa 0 bis 5 mm verbleibt. Dadurch können die im Eingriffsbereich sich gegenläufig
bewegenden Zähne 13 im Zwischenraum 18 liegendes bzw. klemmendes Material übernehmen.
Durch die Asymmetrie ist der Durchtrittsspalt zwischen den Zähnen 23 und der sich
gegensinnig drehenden zweiten Zerkleinerungswalze 3 größer und beträgt mehrere Zentimeter.
Das von den Zähnen 23, die sich in diesem Eingriffsbereich gleichläufig wie die der
zweiten Zerkleinerungswalze 3 bewegen, erfaßte nachzuzerkleinernde Material wird dabei
gegen eine Schneidkante 27 des den seitlichen Austritt sperrenden Abweiselementes
14 gedrückt und zerkleinert, sodaß das Material in die durch die Distanzscheiben 25
gebildeten Zwischenräume der dritten Walze 21 und zum Auslaß 12 überführbar ist. Somit
wird auch langfasriges Material, das nur teilzerkleinert in den Arbeitsbereich der
dritten Walze 11 gelangt, zuverlässig auf die gewünschte Größe zerkleinert. Für die
Zerkleinerung von Material ohne langfasrigen Anteil kann die dritte Walze 21 auch
symmetrisch, das heißt in der Mittelebene zwischen den beiden Zerkleinerungswalzen
2,3 angeordnet sein, wobei dann die Zähne 23 jeweils an die Distanzscheiben 13 beider
Zerkleinerungswalzen 2,3 angenähert sind.
[0024] In der Ausführung nach Fig. 3 bis 7 sind Abweis- oder Leitelemente 14 dargestellt,
die an der Seite der Einfüllöffnung 11 den Einzugsspalt teilweise überbrücken, und
sich jeweils in die gegenüberliegende Zerkleinerungswalze 2,3 erstrecken. Diese Abweiselemente
enden in einer Schneidkante 20, die die Zähne 7 der Zerkleinerungsscheiben 6 radial
überragen. Der Einzugsspalt für das zu zerkleinernde Material wird dadurch auch in
den Zwischenräumen zwischen den Zerkleinerungsscheiben 6 verkleinert und durch die
zusätzliche Schneidkante 20 wird auch die Zerkleinerungswirkung verbessert. Die die
Schneidkante 20 tragenden Abweiselemente 14 umschließen wechselweise jede zweite Distanzscheibe
13 auf den Wellen 4,5, sodaß sie kammartig ineinander ragend erscheinen. An der Gegenseite
ist jeweils ein Abweiselement 14 ähnlich Fig. 1 vorgesehen, das die Distanzscheiben
13 von unten stützt. Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Walze 21 ist auch bei dieser Ausführung
bevorzugt vorgesehen, jedoch aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht eingezeichnet.
Ebenso ist auch in der Ausführung nach Fig. 1 und 2 die Anordnung von Abweis- und
Leitelementen 14 gemäß Fig. 3 bis 7 möglich, die bis an die Seite der Einfüllöffnung
11 geführt sind.
[0025] Die Höhe h der Zähne 7 ist bevorzugt größer als die doppelte Eingriffstiefe a, sodaß
ein großer Aufnahmefreiraum am Boden jeder Zahnlücke 8 für in die Verzahnung eintretendes
Material erzielt wird. In jede Zahnlücke 8 offene seitliche Ausnehmungen 9 erleichtern
den Materialaustritt, sodaß der Boden jeder Zahnlücke 8 ähnlich einer Schneide ausgebildet
ist.
[0026] Hinsichtlich der benötigten Antriebsleistung ist es günstig, die mit dem Antrieb
17 versehene Zerkleinerungswalze 2 mit einem kleineren Durchmesser auszubilden, wobei
der größeren Zerkleinerungswalze 3 auch eine geringere Umfangsgeschwindigkeit erteilt
wird.
[0027] Gemäß Fig. 1 und 3 fällt das zerkleinerte Material durch den Auslaß 12 nach unten.
Der Auslaß 12 kann trichterartig zu einem rinnenförmigen Träger führen, in dem eine
Förderschnecke angeordnet ist. Diese kann in einem außerhalb der Zerkleinerungseinrichtung
angeordneten Maschinenteil als Preßschnecke zur Verpressung des zerkleinerten Materials
weitergeführt sein. Die trichterartige Zuführung wird dabei durch Abweis- oder Leitelemente
14 begrenzt, die auf dem Träger aufliegend fixiert sind und jeweils in einen Zwischenraum
18 zwischen zwei Zerkleinerungsscheiben 6 bis zur jeweiligen Distanzscheibe 13 ragen.
1. Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere für Abfallmaterial, mit einem Antrieb und
mit einem eine obere Einfüllöffnung aufweisenden Gehäuse (1), in dessen unterem Teil
ein Paar von sich gegenläufig drehenden, ineinandergreifenden Zerkleinerungswalzen
(2,3) angeordnet ist, die jeweils aus mehreren zahnradartigen Zerkleinerungsscheiben
(6) zusammengesetzt sind, die durch Distanzscheiben (13) axial beabstandet sind und
deren Zähne (7) umfangseitige Schneidelemente bilden, wobei die Zerkleinerungsscheiben
(6) einer Zerkleinerungswalze (2) verdrehfest auf einer mit dem Antrieb verbundenen
Antriebswelle (4) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungsscheiben
(6) der beiden Zerkleinerungswalzen (2,3) jeweils miteinander fluchten, daß die Zerkleinerungsscheiben
(6) der zweiten Zerkleinerungswalze (3) auf einer antriebslosen Welle (5) angeordnet
und durch ihren Eingriff in die angetriebene Zerkleinerungsscheibe (6) angetrieben
sind, und daß in den fluchtenden Zwischenräumen (18) zwischen den Zekleinerungsscheiben
(6) Abweis-, Leit- oder Räumelemente (14,22) angeordnet sind.
2. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h)
der Zähne (7) größer als ihre Eingriffstiefe (a) ist.
3. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhe (h) der Zähne (7) zumindest der doppelten Eingriffstiefe (a) entspricht.
4. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Zerkleinerungsscheibe (6) an zumindest einer Seite in die Zahnlücken (8)
offene Ausnehmungen (9) aufweist.
5. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne (7) einen verjüngten Zahnfuß (10) aufweisen.
6. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zahn (7) zwei Schneidkanten (19) aufweist.
7. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke der Zerkleinerungsscheiben (6) größer als die Dicke der Distanzscheiben
(13) ist.
8. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Zwischenräume (18) beider Zerkleinerungswalzen (2,3) eingreifende Räumelemente
durch Zahnscheiben (22) einer unterhalb der beiden Zerkleinerungswalzen (2,3) angeordneten,
angetriebenen dritten Walze (21) gebildet sind.
9. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnscheiben
(22) der dritten Walze (21) Zähne (23) aufweisen, die durch etwa V-förmige, gerundete
Ausschnitte (24) begrenzt sind.
10. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der
Ausschnitte (24) etwa der Tiefe der Zahnlücken (8) der Zerkleinerungsscheiben (6)
entspricht.
11. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehzahl der dritten Walze (21) größer als die der beiden Zerkleinerungswalzen
(2,3) ist.
12. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte Walze (21) in der vertikalen Mittelebene zwischen den beiden Zerkleinerungswalzen
(2,3) angeordnet ist, und die Zahnscheiben (22) der dritten Walze (21) an die Distanzscheiben
(13) zwischen den Zerkleinerungsscheiben (6) beider Zerkleinerungswalzen (2,3) angenähert
sind.
13. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen
der drei Walzen (2,3,21) etwa durch die Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks bestimmt
sind.
14. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abweis- oder Leitelemente (14) gehäusefest angeordnet sind und die Distanzscheiben
(13) stützen.
15. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zwischenräume
(18) beider Zerkleinerungswalzen (2,3) eingreifende Abweiselemente (14) an der Seite
der Einfüllöffnung (11) vorgesehen sind.
16. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweiselement
(14) an der Seite der Füllöffnung (11) eine Schneidkante (20) aufweist.
17. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die dritte Walze (21) mit Abstand zur vertikalen Mittelebene zwischen den beiden Zerkleinerungswalzen
(2,3) angeordnet ist, und die Zahnscheiben (22) der dritten Walze (21) einerseits
an die Distanzscheiben (13) zwischen den Zerkleinerungsscheiben (6) der sich gleichsinnig
drehenden Zerkleinerungswalze (2) und andererseits an die Abweiselemente (14) zwischen
den Zerkleinerungsscheiben (6) der sich gegensinnig drehenden Zerkleinerungswalze
(3) angenähert sind.
18. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Abweiselement
(14) zwischen den Zerkleinerungsscheiben (6) der sich gegensinnig drehenden Zerkleinerungswalze
(3) eine zur dritten Walze (21) gerichtete Schneidkante (27) aufweist.
19. Zerkleinerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Abweiselement (14) auf einem unterhalb der Zerkleinerungswalze (2,3) sich
parallel dazu erstreckenden Längsträger (15) aufliegt.
1. A crushing apparatus, in particular for waste material, comprising a drive and a housing
(1) which has an upper filling opening and in the lower part of which is arranged
a pair of mutually oppositely rotating interengaging crushing rollers (2, 3) which
are each composed of a plurality of gear-like crushing discs (6) which are axially
spaced by spacer discs (13) and the teeth ( 7) of which form peripheral cutting elements,
wherein the crushing discs (6) of a crushing roller (2) are non-rotatably arranged
on a drive shaft (4) connected to the drive, characterised in that the crushing discs
(6) of the two crushing rollers (2, 3) are respectively aligned with each other, that
the crushing discs (6) of the second crushing roller (3) are arranged on a drive-less
shaft (5) and are driven by their engagement into the driven crushing disc (6) and
that deflector, guide or clearing elements (14, 22) are arranged in the aligned intermediate
spaces (18) between the crushing discs (6).
2. A crushing apparatus according to claim 1 characterised in that the height (h) of
the teeth (7) is greater than their engagement depth (a).
3. A crushing apparatus according to claim 1 or claim 2 characterised in that the height
(h) of the teeth (7) corresponds at least to double the engagement depth (a).
4. A crushing apparatus according to one of claims 1 to 3 characterised in that each
crushing disc (6) has recesses (9) which open into the gaps (8) between the teeth,
at at least one side.
5. A crushing apparatus according to one of claims 1 to 4 characterised in that the teeth
(7) have a reduced tooth root (10).
6. A crushing apparatus according to one of claims 1 to 5 characterised in that each
tooth (7) has two cutting edges (19).
7. A crushing apparatus according to one of claims 1 to 6 characterised in that the thickness
of the crushing discs (6) is greater than the thickness of the spacer discs (13).
8. A crushing apparatus according to one of claims 1 to 7 characterised in that clearing
elements which engage into the intermediate spaces (18) of both crushing rollers (2,
3) are formed by toothed discs (22) of a driven third roller (21) arranged beneath
the two crushing rollers (2, 3).
9. A crushing apparatus according to claim 8 characterised in that the toothed discs
(22) of the third roller (21) have teeth (23) which are defined by approximately V-shaped
rounded cut-out portions (24).
10. A crushing apparatus according to claim 9 characterised in that the depth of the cut-out
portions (24) approximately corresponds to the depth of the gaps (8) between the teeth
of the crushing discs (6).
11. A crushing apparatus according to one of claims 8 to 10 characterised in that the
speed of rotation of the third roller (21) is higher than that of the two crushing
rollers (2, 3).
12. A crushing apparatus according to one of claims 8 to 11 characterised in that the
third roller (21) is arranged in the vertical central plane between the two crushing
rollers (2, 3) and the toothed discs (22) of the third roller (21) are disposed adjacent
the spacer discs (13) between the crushing discs (6) of the two crushing rollers (2,
3).
13. A crushing apparatus according to claim 12 characterised in that the axes of the three
rollers (2, 3, 21) are determined approximately by the corners of an equilateral triangle.
14. A crushing apparatus according to one of claims 1 to 13 characterised in that the
deflector or guide elements (14) are arranged fixedly with respect to the housing
and support the spacer discs (13).
15. A crushing apparatus according to claim 14 characterised in that deflector elements
(14) which engage into the intermediate spaces (18) of the two crushing rollers (2,
3) are provided at the side of the filling opening (11).
16. A crushing apparatus according to claim 15 characterised in that the deflector element
(14) has a cutting edge (20) at the side of the filling opening (11).
17. A crushing apparatus according to claims 8 and 14 characterised in that the third
roller (21) is arranged at a spacing relative to the vertical central plane between
the two crushing rollers (2, 3) and the toothed discs (22) of the third roller (21)
are disposed adjacent on the one hand the spacer discs (13) between the crushing discs
(6) of the crushing roller (2) which rotates in the same direction and on the other
hand the deflector elements (14) between the crushing discs (6) of the crushing roller
(3) which rotates in the opposite direction.
18. A crushing apparatus according to claim 17 characterised in that each deflector element
(14) has a cutting edge (27) which is directed towards the third roller (21), between
the crushing discs (6) of the crushing roller (3) which rotates in the opposite direction.
19. A crushing apparatus according to one of claims 14 to 18 characterised in that each
deflector element (14) lies on a longitudinal bearer (15) which extends beneath the
crushing roller (2, 3) parallel thereto.
1. Dispositif de broyage, en particulier pour des déchets, avec un entraînement et avec
un boîtier (1) présentant une ouverture supérieure de remplissage, dans la partie
inférieure duquel est disposée une paire de cylindres broyeurs (2, 3) tournant dans
des sens opposés et engrenant l'un dans l'autre, qui se composent chacun de plusieurs
disques broyeurs (6) analogues à des roues dentées, qui sont espacés axialement par
des disques de distancement (13), et dont les dents (7) constituent des éléments coupants
périphériques, les disques broyeurs (6) d'un cylindre broyeur (2) étant solidaires
en rotation avec un arbre d'entraîne- ment (4) relié à l'entraînement,
caractérisé en ce que les disques broyeurs (6) des deux cylindres broyeurs (2, 3) sont chaque
fois alignés ensemble, en ce que les disques broyeurs (6) du deuxième cylindre broyeur
(3) sont disposés sur un arbre (5) non entraîné et sont entraînés par leur engrènement
dans les disques broyeurs (6)entraînés, et en ce que, dans les espaces intermédiaires
alignés (18) entre les disques broyeurs (6), sont disposés des éléments de rejet,
de guidage ou d'évacuation (14, 22).
2. Dispositif de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la hauteur (h)
des dents (7) est plus grande que leur profondeur d'engrènement (a).
3. Broyeur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la hauteur (h) des dents
(7) correspond au moins au double de la profondeur d'engrènement (a).
4. Broyeur selon une des renvendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque disque broyeur
(6) présente, au moins sur un côté, dans les creux (8) des dents, des évidements ouverts
(9).
5. Broyeur selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les dents (7) présentent
un pied de dent (10) aminci.
6. Broyeur selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque dent (7)
présente deux arêtes coupantes (19).
7. Broyeur selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'épaisseur des
disques broyeurs (6) est plus grande que l'épaisseur des disques de distancement (13).
8. Broyeur selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, dans les intervalles
(18) entre les deux cylindres broyeurs (2, 3), des éléments évacuateurs engrenants
sont constitués par des disques dentés (22) d'un troisième cylindre entraîné (21)
disposé en dessous des deux cylindres broyeurs (2, 3).
9. Broyeur selon la revendication 8, caractérisé en ce que les disques dentés (22) du
troisième cylindre (21) présentent des dents (23) qui sont délimitées par des échancrures
arrondies (24) ayant sensiblement une forme en V.
10. Broyeur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la profondeur des échancrures
(24) correspond sensiblement à la profondeur des creux (8) des dents des disques broyeurs
(6).
11. Broyeur selon une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la vitesse de rotation
du troisième cylindre (21) est plus grande que celle des deux cylindres broyeurs (2,
3).
12. Broyeur selon une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le troisième cylindre
(21) est disposé dans le plan vertical médian entre les deux cylindres broyeurs (2,
3) et les disques dentés (22) du troisième cylindre (21) sont rapprochés des disques
de distancement (13) entre les disques broyeurs (6) des deux cylindres broyeurs (2,
3).
13. Broyeur selon la revendication 12, caractérisé en ce que les axes des trois cylindres
(2, 3, 21) sont définis approximativement par les sommets d'un triangle équilatéral.
14. Broyeur selon une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les éléments (14)
de renvoi ou de guidage sont disposés fixes dans le boîtier et soutiennent les disques
de distancement (13).
15. Broyeur selon la revendication 14, caractérisé en ce que, dans les intervalles (18)
des deux cylindres broyeurs (2, 3), des éléments de renvoi (14) engrenants sont prévus
sur le côté de l'ouverture de remplissage (11).
16. Broyeur selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'élément de renvoi (14)
du côté de l'ouverture de remplissage (11) présente une arête coupante (20).
17. Broyeur selon les revendications 8 et 14, caractérisé en ce que le troisième cylindre
(21) est disposé à distance du plan vertical médian entre les deux cylindres broyeurs
(2, 3) et les disques dentés (22) du troisième cylindre (21) sont rapprochés, d'une
part, des disques de distancement (13) entre les disques broyeurs (6) du cylindre
broyeur (2) tournant dans le même sens et, d'autre part, des éléments de renvoi (14)
entre les disques broyeurs (6) du cylindre broyeur (3) tournant en sens contraire.
18. Broyeur selon la revendication 17, caractérisé en ce que chaque élément de renvoi
(14) entre les disques broyeurs (6) du cylindre broyeur (3) tournant en sens contraire
présente une arête coupante (27) dirigée vers le troisième cylindre (21).
19. Broyeur selon une des revendications 14 à 18, caractérisé en ce que chaque élément
de renvoi (14) repose sur un longeron (15) disposé en dessous des cylindres broyeurs
(2, 3), parallèlement à ceux-ci.