[0001] Die Erfindung betrifft einen schienengebundenen Transportwagen mit einem auf Schienenfahrwerken
abgestützten Maschinenrahmen und einem in Wagenlängsrichtung verlaufenden, oberhalb
des Maschinenrahmens angeordneten und bezüglich der Gleisebene unter Bildung eines
tiefer gelegenen Aufnahmeendes und eines höher gelegenen Abwurfendes geneigten Bodenförderband,
dem zur seitlichen Begrenzung und Bildung eines Speicherraumes parallel zueinander
verlaufende Seitenwände zugeordnet sind.
[0002] Ein derartiger Transportwagen ist bereits durch die EP-A 2 0 368 046 bekannt. Der
höher gelegene und in Förderrichtung vordere End- bzw. Abwurfbereich des Bodenförderbandes
ist über das Maschinenrahmenende vorragend ausgebildet, so daß dasabwurfseitige Ende
des Bodenförderbandes oberhalb eines unteren End- bzw. Aufnahmebereiches eines weiteren
Transportwagens zu liegen kommt. Auf diese Weise ist bei einer beliebigen Anzahl von
zu einem Zugverband miteinander verbundenen Transportwagen ein durchgehender Transport
von Schüttgut mit einer jeweils selbsttätigen Ent- und Beladung möglich. Zur Erzielung
einer entsprechenden Schütthöhe für die maximale Speicherung von Schüttgut ist der
Höhenunterschied des Bodenförderbandes zwischen Aufnahmeende und Abwurfende im wesentlichen
gleich der lichten Wandhöhe der Seitenwände. Bei einem derartigen bekannten Transportwagen
treten jedoch im Gleisbogen Probleme bezüglich einer ordnungsgemäßen Materialübergabe
von höher gelegenen Abwurf- auf das tiefer gelegene, vorgeordnete Aufnahmeende auf,
da das höher gelegene Abwurfende durch die vorragende Anordnung in einem größeren
Ausmaß von der Gleismitte wegbewegt wird.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Transportwagens
der eingangs beschriebenen Art, mit dem auch in Gleisbögen eine problemlose Schüttgutübergabe
auf einen in Transportrichtung vorgeordneten weiteren Transportwagen möglich ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bodenförderband wenigstens
in einem seiner beiden Enden in Bezug auf das in diesem Ende befindliche Schienenfahrwerk
durch einen Querverschiebeantrieb quer zur Wagenlängsrichtung verschiebbar ausgebildet
ist. Durch diese Lösung besteht die Möglichkeit, einen Endbereich des Bodenförderbandes
gegenüber der Gleismitte so weit in einer quer zur Wagen- bzw. Gleislängsrichtung
verlaufenden Richtung zu verschieben, daß auch in Gleisbögen eine überlappende Anordnung
eines Abwurfendes eines ersten Transportwagens über dem Aufnahmeende eines zweiten
Transportwagens sichergestellt ist. Dabei ist unter entsprechend weiter Querverschiebung
des Bodenförderbandes in vorteilhafter Weise auch in Gleisbögen mit relativ kleinem
Radius immer eine problemlose Übergabe des Schüttgutes möglich. Außerdem kann durch
die Querverschiebung auch die in Gleisbögen zusätzlich durch die Querneigung des Gleises
auftretende Problematik bereinigt werden, wonach das mittig vom höher gelegenen Abwurfende
abgeworfene Schüttgut entlang einer vertikalen Fallinie außermittig auf das tiefer
gelegene Aufnahmeende auftrifft. Durch eine entsprechende Querverschiebung des Abwurfendes
kann nunmehr so lange korrigierend eingegriffen werden, bis das abgeworfene Schüttgut
trotz der Querneigung mittig auf das Aufnahmeende auffällt.
[0005] Die Ausgestaltung nach Anspruch 2 hat den Vorteil, daß höher gelegene und durch seine
vorragende Anordnung in Gleisbögen besonders stark außerhalb der Gleismitte zu liegen
kommende Abwurfbereich genau über dem unverändert gleismittig liegenden hinteren Aufnahmebereich
des Bodenförderbandes zentrierbar ist.
[0006] Die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 3 und 4 gewährleistet eine problemlose Querverschiebung
des Bodenförderbandes unter ständiger sicherer Abstützung am Maschinenrahmen.
[0007] Die in Anspruch 5 gekennzeichnete Variante ergibt eine konstruktiv besonders einfache
und stabile Lösung für eine problemlose Querverschiebung des höher gelegenen Abwurfbereiches
des Bodenförderbandes.
[0008] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 6 ermöglicht ohne Beeinträchtigung der Verschiebbarkeit
eine problemlose Übertragung der durch die Neigung des Bodenförderbandes in dessen
Längsrichtung wirksamen Schubkräfte auf den Maschinenrahmen.
[0009] Eine Weiterbildung gemäß Anspruch 7 ermöglicht entweder in Verbindung mit der vorher
erwähnten Querverschiebung des Bodenförderbandes relativ zum Maschinenrahmen bzw.
auch ohne diese Lösung eine Querverschiebung des Bodenförderbandes mitsamt dem Maschinenrahmen
relativ zum Gleis. Damit ist ebenfalls eine von Gleisbögen unabhängige Zentrierung
des vorragenden Abwurfbereiches des Bodenförderbandes für eine ungehinderte Übergabe
des Schüttgutes auf ein weiteres in Transportrichtung folgendes Bodenförderband möglich.
[0010] Mit der in Anspruch 8 und 9 angeführten Schiebewand ist für Überstellfahrten eine
ungehinderte, aus der Auslenkung in Gleisbögen resultierende Querbewegung des vorragenden
Abwurfbereiches des Bodenförderbandes möglich.
[0011] Die Ausbildung gemäß Anspruch 10 ermöglicht eine in Abhängigkeit von der gewünschten
Schütthöhe stehende optimale Höhenverstellung des Bodenförderbandes. Werden beispielsweise
in Serie hintereinander angeordnete Bodenförderbänder lediglich für den Durchtransport
von Schüttgut eingesetzt, ist jeweils eine Absenkung der Bodenförderbänder in Bezug
auf den Maschinenrahmen möglich. Erst wenn das Schüttgut gespeichert wird, muß lediglich
das in Transportrichtung hintere Bodenförderband zur Bildung einer gewünschten Schütthöhe
im Übergabebereich angehoben werden.
[0012] Die Ausbildung gemäß Anspruch 11 ermöglicht eine vorteilhafte Höhenverstellung des
Bodenförderbandes in seinen höher gelegenen Endbereich, so daß dieses von einer das
Lichtraumprofil überschreitenden Arbeitsposition ohne Umrüstarbeiten rasch in eine
innerhalb des Lichtraumprofils befindliche Überstellposition verstellbar ist. Durch
die Kombination eines Höhen- und Querverschiebeantriebes gemäß Anspruch 12 sind die
erwähnten Vorteile bezüglich einer auch in Gleisbögen gesicherten ordnungsgemäßen
Übergabe des Schüttgutes und einer auf den Arbeitseinsatz beschränkten Positionierung
des Bodenförderbandes außerhalb des Lichtraumprofils erzielbar.
[0013] Die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 13 und 14 ermöglicht bei konstruktiv sehr einfacher
Ausbildung des Stützrahmens eine wahlweise Kombination der Höhenverstellung mit der
Querverschiebung, wobei in jeder Verstellposition eine sichere Abstützung des Bodenförderbandes
am Maschinenrahmen gewährleistet ist.
[0014] Die durch Anspruch 15 gekennzeichnete Abstützung des hinteren, tiefer gelegenen Aufnahmebereiches
sichert einerseits eine stabile Lagerung des Bodenförderbandes am Maschinenrahmen
und ermöglicht andererseits aber auch eine ungehinderte Höhen- und Querverstellung
des höher gelegenen Abwurfbereiches.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Transportwagens mit
einem in seinem Abwurfbereich angehobenen, durchgehend ausgebildeten Bodenförderband,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Transportwagens gemäß Fig. 1, wobei jedoch das Bodenförderband
im Bereich des Abwurfendes für die Überstellposition abgesenkt ist,
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht eines Stützrahmens zum Abstützen und Höhenverstellen
des Bodenförderbandes.
Fig. 4 eine Ansicht des Stützrahmens und Bodenförderbandes gemäß Pfeil IV in Fig.
3,
Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht des in Transportrichtung hinteren Aufnahmeendes
des Transportwagens und
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf zwei Transportwagen in einem Gleisbogen und
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Transportwagens mit einem querverschiebbaren
Schienenfahrwerk.
[0017] Ein in den Fig. 1 und 2 dargestellter Transportwagen 1 besteht im wesentlichen aus
einem auf Schienenfahrwerken 2 abgestützten Maschinenrahmen 3 und einem in Wagenlängsrichtung
verlaufenden Bodenförderband 4. Dieses ist in einem Tragrahmen 5 gelagert, der mit
zwei parallel zueinander und in Wagenlängsrichtung verlaufenden Seitenwänden 6 verbunden
ist. Das einen Antrieb 7 mit variabler Umlaufgeschwindigkeit aufweisende Bodenförderband
4 ist unter Bildung eines tiefer gelegenen Aufnahmeendes 8 und eines höher gelegenen
Abwurfendes 9 in Bezug auf den Maschinenrahmen 3 geneigt angeordnet. Durch einen Pfeil
10 ist die Transportrichtung des Bodenförderbandes 4 angedeutet. Das höher gelegene
Abwurfende 9 des Bodenförderbandes 4 ragt derart über das vordere Ende des Maschinenrahmens
3 vor, daß das abgeworfene Schüttgut auf das Aufnahmeende 8 eines weiteren angekuppelten
Transportwagens 1 fällt. Im Bereich des höher gelegenen Abwurfendes 9 des Bodenförderbandes
4 sind am Maschinenrahmen 3 befestigte und quer zur Wagenlängsrichtung verlaufende
Schienen 11 zur Abstützung eines mit dem Tragrahmen 5 bzw. Bodenförderband 4 verbundenen
Stützrahmens 12 angeordnet. Der Stützrahmen ist sowohl mit einem Querverschiebeantrieb
13 als auch mit einem Höhenverstellantrieb 14 verbunden. Die für die diversen Antriebe
erforderliche Energie wird von einem Verbrennungsmotor 15 geliefert. Das tiefer gelegene
Aufnahmeende 8 des Bodenförderbandes 4 ist auf einem um eine vertikale Achse 16 verdrehbaren
Drehkranz bzw. einer Abstützung 17 gelagert. Der mit dem Bodenförderband 4 verbundene
Tragrahmen 5 ist zusätzlich noch um eine quer zur Wagenlängsrichtung verlaufende Achse
18 verschwenkbar auf der genannten Abstützung 17 befestigt.
[0018] Ein im tiefer gelegenenen Aufnahmeende 8 des Bodenförderbandes 4 befindlicher Abschnitt
jeder Seitenwand 6 ist durch eine parallel zur Seitenwandebene in Wagenlängsrichtung
verschiebbare Schiebewand 19 gebildet.
[0019] Das in Fig. 2 ersichtliche Bodenförderband 4 befindet sich in einer durch entsprechende
Beaufschlagung des Höhenverstellantriebes 14 abgesenkten Position für Überstellfahrten,
bei der insbesondere die oberen Kanten der Seitenwände im Bereich des Abwurfendes
9 innerhalb des vorschriftsmäßigen Lichtraumprofils angeordnet sind. Dabei befinden
sich die beiden Schiebewände 19 in einer vorgeschobenen Position, so daß das Abwurfende
9 des nachgeordnete Bodenförderbandes 4 in Gleisbögen eine ungehinderte Auslenkbewegung
durchführen kann.
[0020] Der in Fig. 3 vergrößert dargestellte Stützrahmen 12 weist zwei parallel zueinander
in Wagenlängsrichtung verlaufende und zur Ebene des Maschinenrahmens 3 geneigt angeordnete
Stützträger 20 auf, deren tiefer gelegene Enden gelenkig mit dem Stützrahmen 12 und
deren höher gelegene Enden mit Spurkranzrollen 21 verbunden sind. Diese sind in der
Ebene des Bodenförderbandes 4 im Tragrahmen 5 verschiebbar gelagert. Ein horizontaler,
mit dem Höhenverstell- und Querverschiebeantrieb 13,14 sowie mit den beiden Stützträgern
20 verbundener Trägerrahmen 22 ist durch vier Spurkranzrollen 23 auf den beiden quer
zur Wagenlängsrichtung verlaufenden Schienen 11 abstützbar.
[0021] Wie in Fig. 4 ersichtlich, wurde der Stützrahmen durch Beaufschlagung des mit dem
Maschinenrahmen 3 verbundenen Querverschiebeantriebes 13 mitsamt den Höhenverstellantrieben
14, dem Tragrahmen 5 und dem Förderband 4 sowie den Seitenwänden 6 in Bezug auf die
Mitte des Maschinenrahmens 3 querverschoben. Diese Querverschiebung kann - in Abhängigkeit
vom Radius der Gleiskrümmung - unabhängig von der Höhenverstellung des Bodenförderbandes
4 durch die beiden Höhenverstellantriebe 14 sowie auch unabhängig vom Transport des
Schüttgutes durchgeführt werden.
[0022] Die in Fig. 5 vergrößert dargestellte Schiebewand 19 ist auf Rollen 24 gelagert und
mit Hilfe eines Verschiebeantriebes 25 von einer mit vollen Linien dargestellten hinteren
Arbeits- in eine mit strichpunktierten Linien dargestellte vordere Überstellposition
verschiebbar.
[0023] In der schematischen Darstellung gemäß Fig. 6 ist deutlich ersichtlich, daß das vorkragende
Abwurfende 9 des rechten Bodenförderbandes 4 mittig gegenüber dem mit vollen Linien
dargestellten Maschinenrahmen 3 versetzt angeordnet ist. Damit ist auch in Gleisbögen
(durch eine Gleisachse 26 dargestellte) sichergestellt, daß das Abwurfende 9 über
dem vorgeordneten Aufnahmeende 8 eines weiteren Bodenförderbandes 4 zu liegen kommt.
[0024] Im folgenden wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Transportwagens näher
beschrieben.
Die Bodenförderbänder 4 eines aus mehreren aneinander gekuppelten Transportwagen 1
gebildeten Verladezuges befinden sich während der Überstellfahrt zur Baustelle in
der in Fig. 2 dargestellten, abgesenkten Überstellposition. Die Schiebewände 19 befinden
sich jeweils in ihrer vorderen Endposition, so daß die vorragenden Abwurfenden 9 ungehindert
in Gleisbögen bewegbar sind. In der Gleisbaustelle wird beispielsweise durch eine
Reinigungsmaschine Abraum auf das hinterste Bodenförderband 4 abgeworfen (siehe Fig.1).
Unter Inbetriebnahme der verschiedenen Antriebe 7 für die einzelnen Bodenförderbänder
4 wird das Schüttgut unter jeweiliger Übergabe vom hinteren auf den vorderen Transportwagen
1 zum vordersten Wagen des Verladezuges transportiert. Dabei wird das Bodenförderband
4 des unmittelbar hinter dem vordersten Transportwagen 1 befindlichen Wagens durch
Beaufschlagung der Höhenverstellantriebe 14 angehoben, so daß unter Bildung einer
entsprechenden Schütthöhe der durch die Seitenwände 6 gebildete Speicherraum des vordersten
Transportwagens 1 gefüllt wird. Gleichzeitig mit der Anhebung werden die beiden Schiebewände
19 des das Schüttgut speichernden vordersten Transportwagens 1 in die hintere Endposition
verschoben (siehe Fig. 1 bzw. 5).
[0025] Sobald der Verladezug im Rahmen der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt während des
Speicherns in einen Gleisbogen einfährt, wird das höher gelegene und vorragende Abwurfende
9 jedes Transportwagens 1 unter Beaufschlagung des jeweiligen Querverschiebeantriebes
13 so lange querverschoben, bis das jeweilige Abwurfende 9 genau mittig über dem vorgeordneten
Aufnahmeende 8 des vorgeordneten Transportwagens 1 liegt. Diese Steuerung kann beispielsweise
auch durch entsprechende, an den Schiebewänden 19 montierte und das Abwurfende 9 kontaktierende
Endschalter automatisch durchführt werden. Die Beladung wird derart durchgeführt,
daß im Bereich der Schiebewände 19 kein Schüttgut gespeichert wird. Zum Auffüllen
des zweiten Transportwagens 1 kann das Bodenförderband 4 des ersten Wagens abgesenkt
werden, während das nachgeordnete Bodenförderband 4 zur Erzielung einer entsprechenden
Schütthöhe angehoben wird. Auf diese Weise werden - beginnend mit dem ersten, vordersten
Transportwagen - sämtliche Transportwagen 1 sukzessive aufgefüllt. Abweichend von
der beschriebenen Lösung ist es natürlich auch möglich, beispielsweise das hintere,
tiefer gelegene Aufnahmeende 8 mit Hilfe eines Querverschiebeantriebes relativ zum
Maschinenrahmen querverschiebbar auszubilden, während das vordere, höher gelegene
Abwurfende nicht querverschiebbar ist. Damit kann durch eine entsprechende Querverstellung
des Aufnahmeendes auch in Gleisbögen eine ungehinderte Materialübergabe vom nachauf
den vorgeordneten Transportwagen erfolgen.
[0026] Ein in Fig. 7 dargestellter Transportwagen mit einem durchgehenden Bodenförderband
27, mit Seitenwänden 28 und einem Maschinenrahmen 29 weist ein gegenüber diesem querverschiebbares
Schienenfahrwerk 30 auf. Dieses ist in einer an der Unterseite des Maschinenrahmens
29 befestigten Querführung 31 gelagert und mit einem Querverschiebeantrieb 32 verbunden.
Mit einem derartigen Transportwagen kann - zur Sicherstellung einer geordneten Materialübergabe
vom vorragenden Abwurf- auf das vorgeordnete Aufnahmeende in Gleisbögen - das Abwurfende
mitsamt dem Maschinenrahmen 29 in Bezug auf die Gleismitte querverschoben werden.
Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, durch Anordnung entsprechender Höhenverstellantriebe
das Bodenförderband 27 relativ zum Maschinenrahmen 29 der Höhe nach zu verstellen.
1. Schienengebundener Transportwagen mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Maschinenrahmen
und einem in Wagenlängsrichtung verlaufenden, oberhalb des Maschinenrahmens angeordneten
und bezüglich der Gleisebene unter Bildung eines tiefer gelegenen Aufnahmeendes und
eines höher gelegenen Abwurfendes geneigten Bodenförderband, dem zur seitlichen Begrenzung
und Bildung eines Speicherraumes parallel zueinander verlaufende Seitenwände zugeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenförderband (4;27) wenigstens in einem seiner beiden Enden (8,9) in
Bezug auf das in diesem Ende befindliche Schienenfahrwerk ( 2;30) durch einen Querverschiebeantrieb
(13;32) quer zur Wagenlängsrichtung verschiebbar ausgebildet ist.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das höher gelegene Abwurfende (9)
des Bodenförderbandes (4) querverschiebbar ausgebildet und das hintere, tiefer gelegene
Aufnahmeende (8) des Bodenförderbandes (4) um eine senkrecht zu diesem oder zur Ebene
des Maschinenrahmens (3) verlaufende Achse (16) drehbar am Maschinenrahmen (3) gelagert
ist.
3. Wagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im höher gelegenen Abwurfende
(9) des Bodenförderbandes ( 4) eine am Maschinenrahmen (3 ) befestigte, quer zur Wagenlängsrichtung
verlaufende Schiene ( 11) zur Abstützung eines mit dem Bodenförderband ( 4) verbundenen
Stützrahmens (12 ) angeordnet ist.
4. Wagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Bodenförderband ( 4)
verbundene Stützrahmen ( 12) auf zwei quer zur Wagenlängsrichtung und parallel zueinander
verlaufenden Schienen ( 11) abgestützt ist, die bezüglich eines Drehzapfens des darunter
befindlichen Schienenfahrwerkes ( 2) in gleichen Abständen distanziert sind.
5. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen
( 12) als Spurkranzrollen ( 23) zur Auflage auf den Schienen (11) aufweisender Schlitten
ausgebildet und mit dem am Maschinenrahmen ( 3) angelenkten Querverschiebeantrieb
(13) verbunden ist.
6. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere, tiefer
gelegene Aufnahmeende (8) des Bodenförderbandes (4) auf einem um eine vertikale Achse
(16) verdrehbaren Drehkranz (17) gelagert ist.
7. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines
der Schienenfahrwerke (30) in einer zur Wagenlängsrichtung senkrecht verlaufenden
Richtung verschiebbar am Maschinenrahmen (29) gelagert und mit dem Querverschiebeantrieb
(32) verbunden ist.
8. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein im tiefer
gelegenen Aufnahmeende (8) des Bodenförderbandes ( 4) befindlicher Abschnitt jeder
Seitenwand (6) durch eine parallel zur Seitenwandebene in Wagenlängsrichtung verschiebbare
Schiebewand (19) gebildet ist.
9. Wagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiebewand (19) mit einem
Verschiebeantrieb ( 25) verbunden ist.
10. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenförderband
(4) durch einen Höhenverstellantrieb (14) in Bezug auf den Maschinenrahmen ( 3) höhenverstellbar
ausgebildet ist.
11. Wagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenverstellantrieb ( 14)
im Bereich des über den Maschinenrahmen ( 3) vorragenden Abwurfendes (9) des Bodenförderbandes
(4) angeordnet, ist, das im gegenüberliegenden Aufnahmeende (8) um eine quer zur Wagenlängsrichtung
verlaufende Achse (18) verschwenkbar am Maschinenrahmen (3) gelagert ist.
12. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenverstellantrieb
(14 ) zwischen Bodenförderband ( 4) und dem als querverschiebbaren Schlitten ausgebildeten
Stützrahmen ( 12) angeordnet ist.
13. Wagen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Schienen (11) querverschiebbar
gelagerte Stützrahmen (12) mit zwei parallel zueinander in Wagenlängsrichtung verlaufenden
und zur Ebene des Maschinenrahmens ( 3) geneigt angeordneten Stützträgern (20) verbunden
ist, deren tiefer gelegene Enden gelenkig mit dem Stützrahmen (12) und deren höher
gelegene Enden mit Spurkranzrollen (21) verbunden sind.
14. Wagen nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem
Stützträger (20) verbundenen Spurkranzrollen (21) auf dem Tragrahmen (5) in dessen
Längsrichtung verschiebbar gelagert sind.
15. Wagen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Höhenverstellantrieben
(14) weiter distanzierte Aufnahmeende (8) des Bodenförderbandes (4) auf einer Abstützung
(17) um eine quer zur Wagenlängsrichtung verlaufende Achse (18) verschwenkbar gelagert
ist, wobei die Abstützung (17) selbst um eine vertikale Achse (16) drehbar am Maschinenrahmen
( 3) gelagert ist.