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(11) |
EP 0 501 362 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.1995 Patentblatt 1995/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.02.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F04C 13/00 |
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Zahnradpumpe
Gear pump
Pompe à engrenages
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
27.02.1991 CH 593/91
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.09.1992 Patentblatt 1992/36 |
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Patentinhaber: Maag Pump Systems AG |
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CH-8023 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Hunziker, Alfred Kurt
CH-8546 Gundetswil (CH)
- Haupt, Fritz
CH-8105 Regensdorf (CH)
- Mischler, Eduard
CH-8105 Regensdorf (CH)
- Kalt, Stefan
CH-8957 Spreitenbach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Troesch Scheidegger Werner AG |
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Patentanwälte,
Siewerdtstrasse 95,
Postfach 8050 Zürich 8050 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 969 554
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US-A- 4 153 400
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Bei bekannten Zahnradpumpen dieser Art erfolgt die Schmierung der Lager durch das
zu fördernde Produkt selber. Bei vielen Anwendungen solcher Zahnradpumpen besteht
heute die Forderung, die Reinigung vor Ort, d.h. in eingebautem Zustand derselben
unter Einsatz eines Spülmittels durchzuführen, das gleich wie das Produkt von der
Pumpe gefördert wird. Die Erfahrung Zeigt allerdings, dass in der Pumpe oft Ablagerungen
des geförderten Produktes zurückbleiben. Bei hohen Anforderungen an die Reinheit des
Produktes ist diese Reinigung demnach nicht ausreichend wirksam, indem neues Produkt
von diesen Ablagerungen kontaminiert wird.
[0003] Je nach dem Fliessverhalten besteht bei mit bekannten Zahnradpumpen geförderten Produkten
ein Problem darüberhinaus darin, dass vielfach breite Verweilzeitverteilungen auftreten.
Bei sensitiven Produkten können solche Verweilzeitverteilungen häufige Betriebsunterbrüche
zum Zweck der Reinigung notwendig machen.
[0004] Aus der GB-A- 969 554 ist eine Zahnradpumpe eingangs genannter Art bekannt, bei der
an einem der Zahnradkörper eine Gleitlagerbüchse axial verschieblich ist. Abhängig
vom Arbeitsdruck der Zahnradpumpe erfolgt die Verschiebung dieser Gleitlagerbüchse.
Nebst dem axialen Einwärtsspannen der axial beweglichen Gleitlagerbüchse wird dabei
die dynamische Dichtung, durch welche ein Antriebswellenteil der Zahnradpumpe nach
aussen geführt ist, mit dem Fördermedium gespannt. Es ist ein Ventil vorgesehen, um
den statischen Vorspanndruck für die erwähnte Dichtung vorzugeben. Ueber dieses Ventil
ist die Niederdruckseite des Gleitlagers des nach aussen geführten Zahnradkörper-Lagerzapfens
mit dem Eintrittskanal verbunden. Die Schmierung der Gleitlager durch das zu fördernde
Produkt selbst ist nicht angesprochen, ebensowenig das Vorgehen bei Reinigung vor
Ort.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Zahnradpumpe obgenannter Art bzw.
ein Betriebsverfahren hierfür so auszubilden, dass die Reinigung vor Ort, d.h. in
eingebautem Zustand, sich auf einfache Weise realisieren lässt.
[0006] Dies wird durch Ausbildung der erwähnten Zahnradpumpe nach dem kennzeichnenden Teil
von Anspruch 1 bzw. durch Ausbildung des erwähnten Betriebsverfahrens nach dem kennzeichnenden
Teil von Anspruch 11 realisiert.
[0007] Die erfindungsgemässe Lösung beruht auf der Feststellung, dass Ablagerungen in erster
Linie auf der Niederdruckseite der Gleitlager auftreten. In der Absicht, einen hohen
volumetrischen Wirkungsgrad der Zahnradpumpe zu erreichen und dabei auch die aus den
Lagerschmierströmen resultierenden Verluste als Teil des Gesamtleckstromes so klein
wie möglich zu halten, liegt der Druck an dieser mit dem Eintrittskanal verbundenen
Lagerseite meist nur gerade soviel über jenem im Eintrittskanal, dass das verbleibende
Drukgefälle für einen steten Rückfluss der Lagerschmierströme ausreicht. Mithin kann
die Strömung an der genannten Lagerseite normalerweise nicht ausreichen, um dort eine
ausreichende Spülwirkung zu entfalten.
[0008] Die erfindungsgemässe Lösung gestattet nun, in den für Ablagerungen besonders anfälligen
Zonen die Druck- und Strömungsverhältnisse betriebsmässig zu verändern und einem gegenüber
dem normalen Pumpenbetrieb höheren Druck und einer intensivierten Strömung auszusetzen.
Die intensivierte Strömung, welche in der Regel bei der Reinigung vor Ort mit einem
von der Pumpe geförderten Spülmittel erzeugt wird, lässt sich gegebenenfalls auch
im Produkt-Förderbetrieb anwenden, so z.B. bei einem hochempfindlichen Produkt, indem
eine Spülung mittels diesem durch eine zeitweise, z.B. periodisch intensivierte Strömung
erfolgt.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gemäss Anspruch 3 oder Anspruch
4 weist das Durchlasssystem die Hochdruckseite der Gleitlager umgehende Abschnitte
auf. Im Normalbetrieb kann das Ventilorgan den umgehenden Abschnitt absperren. Zur
Reinigung kann er freigegeben werden, um eine erhöhte Strömungsgeschwindigkeit niederdruckseitig
der Gleitlager zu erzeugen.
[0010] Es gelingt auch, für die Leckströmung Anpassungen an die Fliesseigenschaften unterschiedlicher
gefördeter Medien, wie z.B. des bei einer Reinigung vor Ort verwendeten Spülmittels,
die sich von jenen des bestimmungsgemäss zu fördernden Produktes stark unterscheiden
können, vorzunehmen.
[0011] Nachfolgend sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen
Zahnradpumpe sowie Verfahren zu deren Betrieb anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0012] Es zeigen
- Fig. 1
- ein Prinzipschema des Durchlasssystems der Zahnradpumpe nach der ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- ein Fliessschema entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 1 und
- Fig. 3
- die zweite Ausführungsform in einem weiteren Prinzipschema.
[0013] Mit 2 ist in Fig. 1 allgemein eine Zahnradpumpe bezeichnet, die einen Eintrittskanal
4 sowie einen Austrittskanal 6 für ein zu förderndes Produkt besitzt. Ein Durchlasssystem
8 ist schematisch als den Austrittskanal 6 mit dem Eintrittskanal 4 verbindend dargestellt
und umfasst die für einen Lagerschmierstrom vorhandenen Abschnitte. Vereinfachend
ist dabei nur ein Lager 12 dargestellt und dieses für die schematische Darstellung
mit dem Laufspielspalten desselben gleichgesetzt. Zwischen dem Austrittskanal 6 und
der Druckseite 14 des Lagers 12 ist schematisierend ein Durchlassabschnitt 10 dargestellt,
der die bei Innenlagerung vorhandene Verbindung zur Druckseite der Zahnradpumpe andeutet.
Anderseits ist der Eintrittskanal 4, der an der Saugseite der Pumpe 2 liegt, mit der
Niederdruckseite 16 des Lagers 12 über einen Durchlassabschnitt 18 verbunden.
[0014] Das Durchlassystem 8 weist einen Bypassabschnitt 20 auf, der die Niederdruckseite
16 des Lagers 12 mit dem Austrittskanal 6 bzw. der Druckseite der Zahnradpumpe 2 verbindet.
Der Bypassabschnitt 20 enthält ein verstellbares Ventilorgan 22 in Form eines Drosselventiles.
[0015] Im Fliesschema nach Fig. 2 ist das Durchlassystem 8 im Zusammenhang mit einer schematischen
Schnittdarstellung der Zahnradpumpe 2 gezeigt. Diese umfasst Zahnradkörper 32 und
34, die in einem Gehäuse 30 angeordnet sind und deren Lagerzapfen 36 von Gleitlagerbüchsen
12a der Lager 12 aufgenommen werden. Die Antriebswelle 38 des Zahnradkörpers 32 ist
aus dem Gehäuse 30 herausgeführt und mit einem nicht dargestellten Antriebsmotor gekuppelt.
Die Lagerzapfen 36 der Zahnradkörper 32 und 34 begrenzen zusammen mit den Gleitlagerbüchsen
12a vergrössert dargestellte Laufspielspalte 12b. Die Zahnradkörper 32 bzw. 34 umfassen
miteinander kämmende Zahnräder 42 und 44. An den diesen abgekehrten Seiten der Lager
12 schliesst beidseits je ein Sammelraum 46 an. Beide Sammelräume 46 sind über sich
vereinigende Stränge des Durchlassabschnittes 18 mit der Eintrittsseite 4 der Pumpe
2 verbunden. Bei 48 sind Wellendichtungen angedeutet, die die Sammelräume 46 zusammen
mit der Antriebswelle 38 gegen aussen abdichten.
[0016] Aus der vorstehenden Erläuterung der Fig. 2 wird schon klar, dass der in Fig. 1 dargestellte
Durchlassabschnitt 10 die Verbindung zwischen dem die Zahnräder 42, 44 aufnehmenden
Innenraum des Gehäuses 30 und den Laufspielspalten 12b der Lager 12 andeutet. An den
den Zahnrädern 42 und 44 zugekehrten Seiten der Spalte 12b herrscht mithin annähernd
der gleiche Druck, wie am Austritt 6 der Pumpe 2; diese Seiten entsprechen demnach
der Druckseite 14 des Lager 12 in Fig. 1. Andererseits entsprechen die Sammelräume
46 in Fig. 2 der Niederdruckseite 16 dieses Lagers.
[0017] Wie nun aus der Darstellung nach Fig. 2 weiter deutlich wird, ist der Bypassabschnitt
20 nach Fig. 1 in zwei Stränge verzweigt, die je an einen der Sammelräume 46 angeschlossen
sind. Jeder der Stränge enthält dabei ein Ventilorgan 22. Es bleibt nachzutragen,
dass die Ventilorgane 22 mit einer nicht dargestellten, elektromagnetische Betätigungsorgane
aufweisenden Steuereinrichtung verbunden sind. Selbstverständlich können die Betätigungsorgane
alternativ pneumatischer oder hydraulischer Art sein.
[0018] Im normalen Förderbetrieb der Pumpe 2 sind die Ventilorgane 22 üblicherweise vollständig
geschlossen, so dass kein gefördertes Produkt den Bypassabschnitt 20 durchströmen
kann. Soll die Pumpe 2, z.B. nach einem abgeschlossenen Fördervorgang bzw. der Förderung
eines anderen Produktes gereinigt werden, wobei die Pumpe ein Spülmittel fördert,
so können die Sammelräume 46 durch Oeffnen beider Ventilorgane 22 unmittelbar, d.h.
unter Umgehung der Lager 12, mit einem Spülstrom dieses Spülmittels beschickt werden.
Da der nun über die Stränge des Bypassababschnittes 20 fliessende Spülstrom von der
Druckseite 6 der Pumpe 2 abgeleitet ist, lassen sich auf der Niederdruckseite 16 der
Lager 12 gegenüber dem Schmierstrom erheblich höhere Strömungsgeschwindigkeiten erreichen.
In den potentiellen Totraumbereichen allfällig vorhandene Produktablagerungen werden
damit zuverlässig ausgespült und über die Stränge des Durchlassabschnittes 18 abgeleitet.
Es kann zweckmässig sein, nicht beide Ventilorgane 22 in gleichem Mass zu öffnen,
um unterschiedlichen Strömungsverhältnissen in den beiden Sammelräumen 46 Rechnung
zu tragen. Der Oeffnungsgrad der Ventilorgane kann veränderlich und damit den Fliesseigenschaften
eines Spülmittels anpassbar ausgestaltet sein.
[0019] Da der vom Bypassabschnitt 20 stammende Spülstrom die Tendenz hat, den über die Lager
12 normalerweise fliessenden Strom zu drosseln, kann es weiterhin zweckmässig sein,
die Ventilorgane während des Reinigungsbetriebes nur phasenweise zu öffnen. Dies ermöglicht
den freien Abfluss des nun durch das Spülmittel gebildeten Lagerschmierstromes und
gestattet, auch die Lagerspalte 12b zuverlässig zu reinigen.
[0020] Die vorstehend erläuterte Spülwirkung des aus dem Bypassabschnitt 20 stammenden Stromes
lässt sich in gewissen Anwendungen im Produktförderbetrieb ebenfalls vorteilhaft ausnützen.
Bei sensitiven Produkten kann durch z.B. periodisches Oeffnen der Ventilorgane erreicht
werden, dass nunmehr ein aus dem Produkt gebildeter Spülstrom die Sammelräume 46 und
damit auch die potentiellen Toträume durchfliesst und dabei der Bildung von Ablagerungen
in diesen entgegenwirkt oder diese Ablagerungen vermeidet. Den Fliesseigenschaften
des jeweiligen Produktes kann bei entsprechender Ausgestaltung der Ventilorgane und
ihrer Betätigung durch Einstellen eines entsprechenden Oeffnungsgrades Rechnung getragen
werden.
[0021] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von jenem nach Fig. 1 und
2 hauptsächlich dadurch, dass das Durchlassystem ohne einen Bypassabschnitt auskommt.
Das in Fig. 3 mit 50 bezeichnete Durchlassystem enthält in seinem an die Niederdruckseite
16 des Lagers 12 anschliessenden Durchlassabschnitt 52 ein als Drosselventil ausgestaltetes
Ventilorgan 54, das elektromagnetisch betätigbar sein kann. Dieses Ventilorgan ist
bei der normalen Produktförderung beispielsweise halb offen und gestattet nur den
Abfluss des für den Betrieb benötigten Lagerschmierstromes. Für den Reinigungsbetrieb,
bei welchem die internen Verluste in der Föderleistung der Pumpe 2 ohne Bedeutung
sind, wird das Ventilorgan 54 dagegen voll geöffnet. Damit kann der das Lager 12 umfassende
Teil des Durchlasssystemes und können insbesondere die potentiellen Toträume auf der
Niederdruckseite dieses Lagers mit einem Spülstrom erhöhter Geschwindigkeit ausgewaschen
werden. Es versteht sich, dass obwohl nur ein Lager erwähnt und gezeigt ist, das Durchlasssystem
auch hier sämtliche Lager der Pumpe 2 umfasst und dass der Abschnitt 52 für jede Gehäuseseite
je einen entsprechenden Strang sowie gegebenenfalls je ein Ventilorgan 54 aufweisen
kann. Auch hier kann anstelle einer elektromagnetischen Betätigung des bzw. der Ventilorgane
ein hydraulisches oder pneumatisches Betätigungsorgan vorgesehen sein.
[0022] Es besteht auch bei dieser Ausführungsform die Möglichkeit, vom Ventilorgan im Produktföderbetrieb
ebenfalls Gebrauch zu machen. Durch Veränderung des Oeffnungsgrades des Ventilorganes
lässt sich der Lagerschmierstrom unabhängig von anderen Betriebsparametern beeinflussen.
Der Lagerschmierstrom kann mithin dem Fliessverhalten des Produktes angepasst werden
oder es kann dieser während des Förderbetriebes für ein Produkt verändert werden.
[0023] Die Erfindung lässt sich mit Erfolg auch dort anwenden, wo Produkte zu fördern sind,
die durch thermische und/oder mechanische Einflüsse bei der Lagerschmierung degradieren.
Bei solchen Produkten wird der Lagerschmierstrom nicht zum Eintrittskanal 4 zurückgeführt,
sondern getrennt abgeleitet. Bei einer erfindungsgemäss ausgestalteten Zahnradpumpe
ist ein Ventilorgan für diesen Anwendungsfall im Ableitabschnitt oder in jedem der
Stränge desselben angeordnet und gestattet, die Strömung durch die Lager im vorstehend
erläuterten Sinn zu beeinflussen.
1. Zahnradpumpe, insbesondere zur Förderung pastöser Produkte, mit einem einen Eintrittskanal
(4) und einen Austrittskanal (6) aufweisenden Gehäuse (30), Zahnradkörpern (32, 34),
deren Lagerzapfen (36) in im Gehäuse vorgesehenen Gleitlagern (12) drehbar abgestützt
sind, sowie mit einem entlang einem der Gleitlager führenden, dessen Hochdruckseite
mit dem Eintrittskanal (4) verbindenden Durchlasssystem (8), das eine Leckströmung
des geförderten Produktes erlaubt und das mindestens ein Ventilorgan (22) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlasssystem beide Gleitlager eines Zahnradkörpers
umfasst und das mindestens eine Ventilorgan (22), verstellbar, die Strömung an beiden
beeinflusst.
2. Zahnradpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Ventilorgan
(22) während des Betriebes der Zahnradpumpe verstellbar ist.
3. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlasssystem
einen die Hochdruckseite eines der Gleitlager umgehenden, die Gleitlager mit dem Austrittskanal
(6) verbindenden Bypass-Abschnitt (20) umfasst.
4. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlasssystem
einen die Hochdruckseite eines der Gleitlager umgehenden, die Gleitlager mit dem Eintrittskanal
(4) verbindenden Bypass-Abschnitt (18, 52) umfasst.
5. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens
eine Ventilorgan in einem Bypass-Abschnitt (20, 18, 52) angeordnet ist.
6. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitlager
beider Zahnradkörper auf jeder Seite, abgesetzt von ihrer Hochdruckseite, durch einen
Strang (52) des Durchlasssystems verbunden sind.
7. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedem
mit dem Durchlasssystem verbundenen Gleitlager ein Ventilorgan zugeordnet ist.
8. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlasssystem
den niederdruckseitigen Abschluss eines der Gleitlager mit dem Eintrittskanal (4)
verbindet.
9. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlasssystem
den niederdruckseitigen Abschluss eines der Gleitlager mit dem Austrittskanal (6)
verbindet.
10. Zahnradpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens
eine Ventil als Drossel ausgebildet ist.
11. Verfahren zum Betrieb einer Zahnradpumpe mit einem, einen Eintrittskanal (4) und einen
Austrittskanal (6) aufweisenden Gehäuse (30), mit Zahnradkörpern (32, 34), deren Lagerzapfen
(36) in im Gehäuse (30) vorgesehenen Gleitlagern (12) drehbar abgestützt sind, bei
welchem im Betrieb ein einstellbarer Leckstrom des geförderten Mediums entlang einem
der Lager eines Zahnradkörpers zurück in den Eintrittskanal (4) der Pumpe getrieben
wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Leckstrom als Schmierstrom entlang beiden Gleitlagern
eines Zahnradkörpers getrieben wird und die Strömungsverhältnisse an beiden mit dem
Einlasskanal (4) verbundenden Lagerseiten verändert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsverhältnisse
während des Förderbetriebes der Zahnradpumpe verstellt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsverhältnisse
während der Förderung eines bestimmten Mediums zeitweilig verändert werden oder in
Abhängigkeit vom geförderten Medium.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Reinigungsbetrieb
der Zahnradpumpe die Strömungsverhältnisse mittels eines Spülmittels erzeugt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verändern
der Strömungsverhältnisse während des Pumpenbetriebes abwechselnd eine Schmierströmung
und eine Spülströmung eingesetzt wird.
1. Gear pump, in particular for pumping paste-like products, with a housing (30) with
an inlet channel (4) and an outlet channel (6), gearwheel bodies (32, 34) of which
the journals (36) are supported to rotate in plain bearings (12) provided in the housing,
and with a passage system (8) leading along one of the plain bearings and connecting
its high pressure side to the inlet channel (4), which allows a leakage flow of the
product pumped and which comprises at least one valve element (22), characterized
in that the passage system covers both plain bearings of a gearwheel body and at least
one valve element (22), adjustable, which affects the flow to both.
2. Gear pump according to Claim 1, characterized in that at least one valve element (22)
is adjustable during operation of the gear pump.
3. Gear pump according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the passage system
comprises a bypass section (20) bypassing the high pressure side of one of the plain
bearings and connecting the plain bearings to the outlet channel (6).
4. Gear pump according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the passage system
comprises a bypass section (18, 52) bypassing the high pressure side of one of the
plain bearings and connecting the plain bearings to the inlet channel (4).
5. Gear pump according to Claim 3 or Claim 4, characterized in that at least one valve
element is arranged in a bypass section (20, 18, 52).
6. Gear pump according to any of Claims 1 to 5, characterized in that the plain bearings
of the two gearwheel bodies are connected on each side, offset from their high pressure
sides, by a section (52) of the passage system.
7. Gear pump according to any of Claims 1 to 6, characterized in that a valve element
is allocated to each plain bearing connected to the passage system.
8. Gear pump according to any of Claims 1 to 7, characterized in that the passage system
connects the low pressure end of one of the plain bearings with the inlet channel
(4).
9. Gear pump according to any of Claims 1 to 8, characterized in that the passage system
connects the low pressure end of one of the plain bearings with the outlet channel
(6).
10. Gear pump according to any of Claims 1 to 9, characterized in that at least one valve
is designed as a choke.
11. Process for operation of a gear pump with a housing (30) with an inlet channel (4)
and an outlet channel (6), gearwheel bodies (32, 34) of which the journals (36) are
supported to rotate in plain bearings (12) provided in the housing (30), in which
during operation an adjustable leakage flow of the pumped medium is pumped along one
of the bearings of a gearwheel body back into the inlet channel (4) of the pump, characterized
in that the leakage flow is pumped as a lubricating flow along both plain bearings
of a gearwheel body and the flow conditions are changed on the two bearing sides connected
with the inlet channel (4).
12. Process according to Claim 11, characterized in that the flow conditions are adjusted
during the pumping operation of the gear pump.
13. Process according to Claim 11 or Claim 12, characterized in that the flow conditions
during pumping of a certain medium are changed temporarily or as a function of the
medium pumped.
14. Process according to any of Claims 11 to 13, characterized in that for operation of
the gear pump in cleaning mode, the flow conditions are generated by means of a rinsing
agent.
15. Process according to any of Claims 11 to 14, characterized in that a lubricating flow
and a rinsing flow are applied alternately during pump operation by changing the flow
conditions.
1. Pompe à engrenages, en particulier pour le transport de produits pâteux, formée d'un
carter (30) contenant un canal d'entrée (4) et un canal de sortie (6), d'organes d'engrenage
(32, 34) dont les tourillons (36) sont en appui en rotation dans des paliers lisses
(12) prévus dans le carter, et d'un système de circulation (8) qui longe l'un des
paliers lisses, qui relie le côté haute pression de ce palier au canal d'entrée (4),
qui permet un courant de purge du produit transporté et qui comprend au moins un organe
formant soupape (22), caractérisée en ce que le système de circulation comprend les
deux paliers lisses d'un organe d'engrenage, et l'organe ou les organes formant soupapes
(22), réglables, influent sur l'écoulement au niveau des deux paliers.
2. Pompe à engrenages selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'organe ou les
organes formant soupapes (22) sont réglables pendant le fonctionnement de la pompe
à engrenages.
3. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le
système de circulation comprend une section de dérivation (20) qui contourne le côté
haute pression de l'un des paliers lisses et qui relie les paliers lisses au canal
de sortie (6).
4. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le
système de circulation comprend une section de dérivation (18, 52) qui contourne le
côté haute pression de l'un des paliers lisses et qui relie les paliers lisses au
canal d'entrée (4).
5. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisée en ce que l'organe
ou les organes formant soupapes sont disposés dans une section de dérivation (20,
18, 52).
6. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les
paliers lisses des deux organes d'engrenage sont reliés de chaque côté par un tronçon
(52) du système de circulation en étant décalés par rapport à leur côté haute pression.
7. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un
organe formant soupape est associé à chacun des paliers lisses reliés au système de
circulation.
8. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le
système de circulation relie l'extrémité située côté basse pression de l'un des paliers
lisses au canal d'entrée (4).
9. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le
système de circulation relie l'extrémité située basse pression de l'un des paliers
lisses au canal de sortie (6).
10. Pompe à engrenages selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la
ou les soupapes sont conçues comme des soupapes d'étranglement.
11. Procédé pour l'exploitation d'une pompe à engrenages formée d'un carter (30) contenant
un canal d'entrée (4) et un canal de sortie (6), et d'organes d'engrenage (32, 34)
dont les tourillons (36) sont en appui en rotation dans des paliers lisses (12) prévus
dans le carter (30), selon lequel, en marche, un courant de purge réglable de l'agent
transporté est ramené, le long de l'un des paliers d'un organe d'engrenage, dans le
canal d'entrée (4) de la pompe, caractérisé en ce que le courant de purge circule
sous la forme d'un courant de lubrification le long des deux paliers lisses d'un organe
d'engrenage, et les conditions d'écoulement au niveau des deux côtés du palier reliés
au canal d'entrée (4) sont modifiées.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que les conditions d'écoulement
sont réglées pendant le fonctionnement de la pompe à engrenages.
13. Procédé selon l'une des revendications 11 à 12, caractérisé en ce que les conditions
d'écoulement sont modifiées provisoirement pendant le transport d'un agent défini,
ou en fonction de l'agent transporté.
14. Procédé selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que pour le nettoyage
de la pompe à engrenages, les conditions d'écoulement sont générées à l'aide d'un
agent de lavage.
15. Procédé selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que grâce à la modification
des conditions d'écoulement pendant le fonctionnement de la pompe, on met en oeuvre
alternativement un courant de lubrification et un courant de lavage.