[0001] Die Erfindung betrifft einen Tonleiter-/Griffanzeiger, gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
[0002] Ein derartiger Griffanzeiger, eigentlich jedoch kein Tonleiteranzeiger, ist beispielsweise
aus der EP-A-245 273 bekannt geworden und dient zur Anzeige von Akkorden, die sich
auf einem gitarrenartigen Instrument spielen lassen. Hierzu sind bei dem bekannten
Anzeiger eine Mehrzahl von Schablonen, die je teilweise durchsichtig ausgestaltet
sind, schwenkbeweglich gelagert, wobei die Schablone, die der gewünschten Tonart bzw.
dem gewünschten Tongeschlecht entspricht, in eine Anzeigeposition gebracht werden
kann. Mit der Anzeige soll dem Übenden das Spielen der gewünschten Akkorde sowie der
zugehörige Fingersatz erleichtert werden.
[0003] Für den Anfänger lassen sich mit derartigen Griffanzeigern die den jeweiligen Tonarten
und Tongeschlechtern zugeordneten Akkorde je recht gut erfassen, so daß ein derartiger
Griffanzeiger - insofern entsprechend dem aus der DE-GM 83 01 929.4 bekannten Quintenzirkel
- zur tonartabhängigen Einübung der Grundakkorde in der Musikerziehung eingesetzt
werden kann.
[0004] Trotz des vergleichsweise komplexen Zuordnungssystem der Anzeigemarkierungen zu den
jeweils zu spielenden Tönen ist jedoch der bekannte Anzeiger als Hilfsinstrument für
das Einüben von Läufen, insbesondere im Jazzbereich, weniger geeignet. Vielmehr müßten
hierfür die verschiedenen Schablonen je in die unterschiedlichen Anzeigepositionen
gebracht werden, was jedoch während des Spiels ungünstig zu bewerkstelligen wäre.
Auch erfordert bei dem bekannten Griffanzeiger ein Transponieren eine gewisse gedankliche
Umsetzung, zumal der lediglich sporadische Benutzer die für den bekannten Griffanzeiger
verwendeten Symbole bei dem erneuten Einsatz zunächst wieder nachvollziehen müßte.
[0005] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Tonleiter-/Griffanzeiger gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, der für den Fortgeschrittenen, nur gelegentlich
auf das Hilfsmittel zurückgreifenden Spieler besser geeignet ist und dennoch auch
das Spielen von Läufen erlaubt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Besonders günstig bei dem erfindungsgemäßen Tonleiter-/Griffanzeiger ist die sequentielle
Anordnung und Ablesbarkeit der Noten in Abhängigkeit von der gewünschten Tonart in
Verbindung mit dem ausgewählten Tongeschlecht. Hierdurch ist es in gegen- über den
bekannten Anzeigern vereinfachter Weise möglich, die häufig vorkommenden Läufe zu
üben und einzuspielen, während die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, unmittelbar
Akkorde abzulesen. Dies ist darin begründet, daß in dem erfindungsgemäßen Fenster
die der jeweiligen Tonart bzw. dem jeweiligen Tongeschlecht entsprechenden Tonleitern
je unmittelbar ersichtlich sind, wobei es besonders günstig ist, daß eine Bewegung
des beweglichen Teils in Saitenrichtung erfolgen kann, so daß das gesamte Griffbritt
ohne weiteres und bei vergleichsweise geringem Platzbedarf abbildbar ist. Durch die
vereinfachte Tonangabe wie "1" für die Tonika, "4" für die Subdominante, "5" für die
Dominante, lassen sich sowohl Tonleitern als auch die gewünschten Akkorde unmittelbar
ersehen, auch wenn die erfindungsgemäße Bedienhilfe lediglich sporadisch eingesetzt
wird, so daß nicht stets ein erneutes Erlernen erforderlich ist.
[0008] Besonders günstig ist es auch, daß erfindungsgemäß das Tonleiter-/Griffanzeigesystem
aus einer Mehrzahl von Schiebern bestehen kann, die je den verschiedenen Tongeschlechtern
entsprechen können. Der Gitarrist kann so ohne Eingriff in den Schiebemechanismus
mit einer Voreinstellung ein komplettes Programm durchziehen, indem er die Mehrzahl
der vorbereiteten Anzeiger je nach dem gewünschten Tongeschlecht berücksichtigt.
[0009] Ein weiterer mit der erfindungsgemäßen linearen Ausgestaltung des Anzeigers verbundener
Vorteil liegt darin, daß ein Anzeiger beidseitig verwendbar ist. Auf der Rückseite
können beispielsweise Markierungen bzw. Felder für ein weiteres Tongeschlecht angebracht
sein, wobei die besonders günstige Möglichkeit besteht, die Zuordnung der Grundtonarten
zwischen beispielsweise Dur und einem weiteren Tongeschlecht auf dem Schieber so zu
wählen, wie es der in der Praxis am häufigsten vorkommenden Kombination entspricht.
Hierzu ist es erforderlich, die Anordnung so zu wählen, daß ein Drehen des Anzeigers
um eine Schieberlängsachse zur ableserichtigen Anordnung der Rückseite führt.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist es möglich, einen Grundteil
des Anzeigers an Gitarre oder Baß anzubringen, so daß ein Verschieben des Schiebers
mit einer Hand möglich ist, wobei ggf. durch das Anbringen eines Griffs an dem Schieber
die Handhabung griffunterstützt werden kann.
[0011] Bei dieser Ausgestaltung, die ein Umschalten zwischen verschiedenen Tonarten während
des Spielens erlaubt, ist eine Rastung der Schiebeposition günstig.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anzeigers lassen sich
in einem Nebenfenster einem Haupt-Tonartenfenster zugeordnet die je entsprechenden
Tonarten anderer Tongeschlechter anzeigen. Bekanntlich entspricht C-Dur a-Moll, so
daß bei der gleichen Schiebereinstellung die zugeordnete Moll-Tonleiter als Nebenakkord
unter Berücksichtigung des entsprechenden Versatzes gespielt werden kann. Besonders
günstig ist es hierbei, daß die Tonartenabfolge in mit höheren Bünden abnehmenden
Tonarten angeordnet sind. Hiermit ist es möglich, das Nebenfenster sowohl durch Anordnung
an der horizontalen Schiebeposition des Haupt-Tonartenfensters vorzusehen, aber auch,
unter Verwendung der gleichen Tonartenmarkierungen auf dem Schieber, in einer horizontal
versetzten Position, so daß die Anordnungsreihenfolge von rechts nach links folgende
Tongeschlechter wiedergiebt: ionisch bzw. Dur, dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch,
äolisch bzw. Moll und lokrisch.
[0013] Während die Ausgestaltung mit dem an der horizontalen Stelle des Haupttonartenfensters
angeordneten Nebentonartenfenster einen in horizontaler Richtung kompakten Aufbau
des erfindungsgemäßen Anzeigers ermöglicht, erlaubt die Ausgestaltung des bzw. der
Nebentongeschlechtfenster mit unterschiedlichen horizontalen Positionen unter Verwendung
der Markierungen des Haupttongeschlechts auf dem Schieber eine Höhe des erfindungsgemäßen
Anzeigers, die die Breite eines Griffbretts nur um weniges übersteigt.
[0014] Erfindungsgemäß ist es besonders günstig, das Griffbrett beispielsweise bis zum 13.
Bund abzubilden. Mit dieser Ausgestaltung läßt sich der ganz überwiegende Teil der
in der Praxis vorkommenden Läufe abdecken, wobei es selbstverständlich auch möglich
ist, das Hauptfenster durch eine Erweiterung auf das gesamte Griffbrett von beispielsweise
bis zu 24 Bünden auszubauen.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine leicht schematisierte perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tonleiter-/Griffanzeigers
in einer Ausführungsform; und
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht des Schiebers für den Anzeiger gemäß Fig. 1.
[0017] Ein in Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel dargestellter Tonleiter-/Griffanzeiger
10 weist ein Grundteil 12 sowie ein gegenüber dem Grundteil 12 bewegliches Teil 14
auf, das als Schieber ausgebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Grundteil 12 mit einer Längsausnehmung 16 ausgestattet, die die Aufnahme des beweglichen
Teils oder Schiebers 14 erlaubt. Hierzu weist das Grundteil 12 eine Vorderwand 18,
eine obere Übergangswand 20 sowie eine nicht dargestellte Rückwand und eine untere
Übergangswand auf, die die Längsausnehmung 16 umschließen.
[0018] Das Innenmaß des Grundteils 12 ist knapp großer als die Außenabmessungen des flächig
ausgebildeten Schiebers 14, der verkantungssicher zwischen der oberen Übergangswand
20 und der unteren Übergangswand geführt ist.
[0019] Die Vorderwand 18 weist ein Hauptfenster 22 auf, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
von einem durchsichtigen Material abgedeckt ist und eine matrixartige Markierung für
Bünde 24 sowie Saiten 26 aufweist. In der dargestellten Ausführungsform ist der Anzeiger
10 für das Spielen einer sechssaitigen Gitarre ausgebildet, so daß die Saiten in vertikaler
Richtung in der natürlichen Abfolge angeordnet sind und dementsprechend mit E, B bzw.
H, G, D, A und E von oben nach unten bezeichnet sind. Ein erster Feld L entspricht
der Leersaite, während sich nach rechts die Felder 1 bis 13 erstrecken, die den jeweiligen
Bünden 24 entsprechen.
[0020] Unterhalb des Hauptfensters, in dem dargestellten Ausführungsbeispiels unterhalb
der Leersaitenfelder, ist ein Haupt-Tonartenfenster 28 ausgebildet, das den Blick
auf den jeweils angewählte Tonart freigibt.
[0021] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schieber in der Position dargestellt,
in welcher die Haupttonart C ist. Da es sich um einen Dur-Anzeiger handelt, ist der
erste Bund der B-Saite mit "1" markiert, der dritte Bund der B-Saite sowie die Leersaite
D mit 2, usw. Es ist ersichtlich, daß neben den so markierten Felder 32 je Leerfelder
33 verbleiben, die nicht mit Ziffern markiert sind, wobei zudem die spielbaren Felder
32 farblich hervorgehoben sind, so daß auf einen Blick klar ist, welche Noten in der
jeweiligen Tonart gespielt werden können.
[0022] Unterhalb des Haupttonartenfensters 28 ist ein Nebentonartenfenster 30 angeordnet,
das parallel zu der dargestellten Tonart C-Dur die jeweiligen parallelen bzw. entsprechenden
Tonarten in anderen Tongeschlechtern wiedergibt. So entspricht beispielsweise die
C-Dur-Tonleiter der a-Moll-Tonleiter, was die der Harmonie zugehörigen Töne angeht,
während natürlich die Tonika um eine Sext verschoben ist. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die sieben parallel bestehenden Tongeschlechter untereinander angeführt, wobei
der Schieber 14 mit entsprechenden Markierungen versehen ist, so daß die Zuordnung
zwischen zu spielenden Saiten und dem angewählten Tongeschlecht stets klar ist.
[0023] Die Markierungen des im Beispielsfall als Dur-Schieber ausgebildeten Schiebers 14
sind aus Fig. 2 ersichtlich. Die je zu spielenden Tönen entsprechenden Noten bzw.
Bünde sind je hervorgehoben und in der Tonreihenfolge aufgeführt. Besonders günstig
ist es, daß durch einfaches Verschieben des Schiebers um ein Feld nach links die Haupttonart
von C auf H bzw., in der neueren Diktion, B wechselt, wobei die Leersaiten, wie aus
Fig. 2 ersichtlich ist, die Töne 1 bei der B-Saite sowie 4 bei den E-Saiten, entsprechend
also dem vierten Ton der Tonleiter, wiedergeben. Es ist besonders günstig, daß sich
hier eine der Harmonie entsprechende Zuordnung zwischen zu spielenden Bünden und den
Noten durch einfaches Verschieben ohne weiteres wiedergeben und anzeigen läßt. Dieser
Vorteil nutzt die Tatsache aus, daß die Bünde in Halbtonabstand angeordnet sind bzw.
eine Verschiebung um zwei Halbtonschritte, also einen Ganztonschritt, einem Transponieren
um einen Ganztonschritt, wie von A auf G, gleichkommt.
[0024] Es versteht sich, daß bei anderen Tongeschlechtern entsprechend andere Markierungen
auf dem Schieber 14 angebracht sein müssen. Diese Tatsache läßt sich insbesondere
dadurch ausnutzen, daß eine Mehrzahl der vergleichsweise preisgünstigen Anzeiger 10
bereitgestellt werden, die je in die gewünschten Schieberpositionen vorbereitet werden,
so daß ein Umstellen während des Abspielens nicht mehr erforderlich ist.
[0025] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist es es ferner vorgesehen, die nicht dargestellte
Rückseite des Anzeigers 10 mit entsprechenden Fenstern und den Schieber 14 mit einer
entsprechenden Rückseite auszugestalten. Hierbei ist es besonders günstig, wenn eine
Drehung um die in Fig. dargestellten horizontale Querachse 34 erfolgen kann, denn
dann kann die Zuordnung der Schiebeposition zwischen Vor- und Rückseite mit dem konstanten
Abstand erfolgen, der in der Praxis am häufigsten gewünscht ist.
[0026] Alternativ kann auch eine andere Harmonie wie eine Ganzton-Tonleiter, eine Molltonleiter
oder dgl. auf der Rückseite des Schiebers 14 mit entsprechenden Feldern 32 markiert
sein.
[0027] Besonders günstig ist es, daß sich mit dem erfindungsgemäßen Anzeiger Läufe und die
diesen zugehörigen Griffe besonders flüssig üben und spielen lassen, wobei zugleich
ein einfaches Transponieren möglich ist. Es versteht sich, daß hieraus auch in einfacher
Weise etwaige gewünschte Akkorde ableitbar sind.
1. Tonleiter-/Griffanzeiger für gitarrenartige Instrumente, mit Bünden entsprechenden
Markierungen auf einem Grundteil und unterschiedlichen Tonarten entsprechenden Feldern
auf einem gegenüber dem Grundteil beweglichen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil (14) gegenüber dem Grundteil (12) verschiebbar ist und in
einem Fenster (22) des Grundteils (12) mit Feldern (32) den jeweiligen Saiten (26)
des Instruments zugeordnete Tonleitern wiedergegeben sind.
2. Tonleiter-/Griffanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster
(22) sich über die den spielbaren Bünden entsprechenden Felder (32) erstreckt und
eine matrixartige Zuordnung eines Bundes (24) und einer Saite (26) zu dem jeweiligen
Ton (z.B. Tonika, Dominante, Subdominante) der jeweiligen Tonart in dem vorgegebenen
Tongeschlecht erlaubt.
3. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das bewegliche Teil als Schieber (14) ausgebildet ist, der tongeschlechtspezifisch
ist und insbesondere austauschbar ist.
4. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fenster (22) ein Haupttonartenfenster (28) aufweist, mit welchem in jeder
Schiebeposition des Schiebers eine eindeutige Tonartanzeige wiedergebbar ist, wobei
die Tonarten in Richtung höherer Bünde (24) in absteigender Reihenfolge angeordnet
sind.
5. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Nebenfenster (30) an der Schiebeposition eines Haupttonartenfensters (28)
angeordnet ist, mit welchem anzeigbar ist, welcher anderen Tonart die ausgewählte
Haupttonart bei welchem Tongeschlecht entspricht.
6. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die den in der jeweiligen Tonart und dem jeweiligen Tongeschlecht spielbaren Noten
entsprechenden Felder (34) auf dem Schieber (14) hervorgehoben, insbesondere farbig
markiert, ausgestaltet sind.
7. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückwand des Grundteils (12) mit einem weiteren Fenster und die Rückseite
des Schiebers mit weiteren Feldern ausgestattet sind, die eine andere Harmonie als
die Felder∼der Vorderseite wiedergeben.
8. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anzeiger eine Mehrzahl von Grundteilen (12) und in diese eingeführten Schiebern
(14) aufweist, die je unterschiedlichen Harmonien entsprechen, wobei die Schieber
(14) in den gewünschten Tonleitern entsprechende Stellungen positionierbar sind.
9. Tonleiter-/Griffanzeiger für gitarrenartige Instrumente, mit Bünden und Saiten des
Instruments entsprechenden Markierungen auf einem Grundteil und unterschiedlichen
Tonarten entsprechenden Feldern auf einem gegenüber dem Grundteil beweglichen Schieber,
die eine matrixartige Zuordnung eines Bündes und einer Saite zu dem jeweiligen Ton
erlauben, wobei die Felder des Schiebers in Fenstern des Grundteils den jeweiligen
Saiten des Instruments zugeordnete Töne wiedergeben, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Fenster (22) sich über sämtliche, dem spielbaren Bünden und Saiten entsprechende Felder
(32) des Schiebers (14) sowie über die Leerseiten erstreckt, daß unterhalb des Fensters
(22) zusätzlich ein Haupttonartenfenster (28) angebracht ist, mit welchem in jeder
Schiebeposition des Schiebers (14) eine eindeutige Tonartanzeige wiedergebbar ist,
wobei die Tonarten auf dem Schieber (14) in Richtung höherer Bünde (24) in absteigender
Reihenfolge angegeben sind, daß ein Nebenfenster (30) unterhalb der Position des Hauptonartenfensters
(28) angeordnet ist, mit welchem anzeigbar ist, welcher anderen Tonart die ausgewählte
Haupttonart bei unterschiedlichem Tongeschlecht entspricht, und daß die Felder (32)
des Schiebers (14) mit den Intervallen entsprechender Zahlen bezeichnet sind, die
in Zusammenhang mit dem Nebenfenster (30) die Zuordnung der jeweiligen Töne in einem
vorgegebenen Tongeschlecht erlauben.