(19)
(11) EP 0 501 520 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
02.09.1992  Patentblatt  1992/36

(21) Anmeldenummer: 92103522.6

(22) Anmeldetag:  29.02.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G10G 1/02
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT

(30) Priorität: 01.03.1991 DE 4106571

(71) Anmelder: Wolf, Robert
D-83209 Prien (DE)

(72) Erfinder:
  • Wolf, Robert
    D-83209 Prien (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Tonleiter-/Griffanzeiger


    (57) Bei einem Tonleiter-/Griffanzeiger ist es vorgesehen, ein bewegliches Teil als Schieber (14) auszubilden, der gegenüber einem Grundteil (12) verschiebbar ist und in einem Fenster (22) des Grundteils mit Feldern (32) den jeweiligen Saiten des Instruments zugeordnete Tonleitern wiederzugeben.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Tonleiter-/Griffanzeiger, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Ein derartiger Griffanzeiger, eigentlich jedoch kein Tonleiteranzeiger, ist beispielsweise aus der EP-A-245 273 bekannt geworden und dient zur Anzeige von Akkorden, die sich auf einem gitarrenartigen Instrument spielen lassen. Hierzu sind bei dem bekannten Anzeiger eine Mehrzahl von Schablonen, die je teilweise durchsichtig ausgestaltet sind, schwenkbeweglich gelagert, wobei die Schablone, die der gewünschten Tonart bzw. dem gewünschten Tongeschlecht entspricht, in eine Anzeigeposition gebracht werden kann. Mit der Anzeige soll dem Übenden das Spielen der gewünschten Akkorde sowie der zugehörige Fingersatz erleichtert werden.

    [0003] Für den Anfänger lassen sich mit derartigen Griffanzeigern die den jeweiligen Tonarten und Tongeschlechtern zugeordneten Akkorde je recht gut erfassen, so daß ein derartiger Griffanzeiger - insofern entsprechend dem aus der DE-GM 83 01 929.4 bekannten Quintenzirkel - zur tonartabhängigen Einübung der Grundakkorde in der Musikerziehung eingesetzt werden kann.

    [0004] Trotz des vergleichsweise komplexen Zuordnungssystem der Anzeigemarkierungen zu den jeweils zu spielenden Tönen ist jedoch der bekannte Anzeiger als Hilfsinstrument für das Einüben von Läufen, insbesondere im Jazzbereich, weniger geeignet. Vielmehr müßten hierfür die verschiedenen Schablonen je in die unterschiedlichen Anzeigepositionen gebracht werden, was jedoch während des Spiels ungünstig zu bewerkstelligen wäre. Auch erfordert bei dem bekannten Griffanzeiger ein Transponieren eine gewisse gedankliche Umsetzung, zumal der lediglich sporadische Benutzer die für den bekannten Griffanzeiger verwendeten Symbole bei dem erneuten Einsatz zunächst wieder nachvollziehen müßte.

    [0005] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Tonleiter-/Griffanzeiger gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, der für den Fortgeschrittenen, nur gelegentlich auf das Hilfsmittel zurückgreifenden Spieler besser geeignet ist und dennoch auch das Spielen von Läufen erlaubt.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0007] Besonders günstig bei dem erfindungsgemäßen Tonleiter-/Griffanzeiger ist die sequentielle Anordnung und Ablesbarkeit der Noten in Abhängigkeit von der gewünschten Tonart in Verbindung mit dem ausgewählten Tongeschlecht. Hierdurch ist es in gegen- über den bekannten Anzeigern vereinfachter Weise möglich, die häufig vorkommenden Läufe zu üben und einzuspielen, während die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, unmittelbar Akkorde abzulesen. Dies ist darin begründet, daß in dem erfindungsgemäßen Fenster die der jeweiligen Tonart bzw. dem jeweiligen Tongeschlecht entsprechenden Tonleitern je unmittelbar ersichtlich sind, wobei es besonders günstig ist, daß eine Bewegung des beweglichen Teils in Saitenrichtung erfolgen kann, so daß das gesamte Griffbritt ohne weiteres und bei vergleichsweise geringem Platzbedarf abbildbar ist. Durch die vereinfachte Tonangabe wie "1" für die Tonika, "4" für die Subdominante, "5" für die Dominante, lassen sich sowohl Tonleitern als auch die gewünschten Akkorde unmittelbar ersehen, auch wenn die erfindungsgemäße Bedienhilfe lediglich sporadisch eingesetzt wird, so daß nicht stets ein erneutes Erlernen erforderlich ist.

    [0008] Besonders günstig ist es auch, daß erfindungsgemäß das Tonleiter-/Griffanzeigesystem aus einer Mehrzahl von Schiebern bestehen kann, die je den verschiedenen Tongeschlechtern entsprechen können. Der Gitarrist kann so ohne Eingriff in den Schiebemechanismus mit einer Voreinstellung ein komplettes Programm durchziehen, indem er die Mehrzahl der vorbereiteten Anzeiger je nach dem gewünschten Tongeschlecht berücksichtigt.

    [0009] Ein weiterer mit der erfindungsgemäßen linearen Ausgestaltung des Anzeigers verbundener Vorteil liegt darin, daß ein Anzeiger beidseitig verwendbar ist. Auf der Rückseite können beispielsweise Markierungen bzw. Felder für ein weiteres Tongeschlecht angebracht sein, wobei die besonders günstige Möglichkeit besteht, die Zuordnung der Grundtonarten zwischen beispielsweise Dur und einem weiteren Tongeschlecht auf dem Schieber so zu wählen, wie es der in der Praxis am häufigsten vorkommenden Kombination entspricht. Hierzu ist es erforderlich, die Anordnung so zu wählen, daß ein Drehen des Anzeigers um eine Schieberlängsachse zur ableserichtigen Anordnung der Rückseite führt.

    [0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist es möglich, einen Grundteil des Anzeigers an Gitarre oder Baß anzubringen, so daß ein Verschieben des Schiebers mit einer Hand möglich ist, wobei ggf. durch das Anbringen eines Griffs an dem Schieber die Handhabung griffunterstützt werden kann.

    [0011] Bei dieser Ausgestaltung, die ein Umschalten zwischen verschiedenen Tonarten während des Spielens erlaubt, ist eine Rastung der Schiebeposition günstig.

    [0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anzeigers lassen sich in einem Nebenfenster einem Haupt-Tonartenfenster zugeordnet die je entsprechenden Tonarten anderer Tongeschlechter anzeigen. Bekanntlich entspricht C-Dur a-Moll, so daß bei der gleichen Schiebereinstellung die zugeordnete Moll-Tonleiter als Nebenakkord unter Berücksichtigung des entsprechenden Versatzes gespielt werden kann. Besonders günstig ist es hierbei, daß die Tonartenabfolge in mit höheren Bünden abnehmenden Tonarten angeordnet sind. Hiermit ist es möglich, das Nebenfenster sowohl durch Anordnung an der horizontalen Schiebeposition des Haupt-Tonartenfensters vorzusehen, aber auch, unter Verwendung der gleichen Tonartenmarkierungen auf dem Schieber, in einer horizontal versetzten Position, so daß die Anordnungsreihenfolge von rechts nach links folgende Tongeschlechter wiedergiebt: ionisch bzw. Dur, dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch, äolisch bzw. Moll und lokrisch.

    [0013] Während die Ausgestaltung mit dem an der horizontalen Stelle des Haupttonartenfensters angeordneten Nebentonartenfenster einen in horizontaler Richtung kompakten Aufbau des erfindungsgemäßen Anzeigers ermöglicht, erlaubt die Ausgestaltung des bzw. der Nebentongeschlechtfenster mit unterschiedlichen horizontalen Positionen unter Verwendung der Markierungen des Haupttongeschlechts auf dem Schieber eine Höhe des erfindungsgemäßen Anzeigers, die die Breite eines Griffbretts nur um weniges übersteigt.

    [0014] Erfindungsgemäß ist es besonders günstig, das Griffbrett beispielsweise bis zum 13. Bund abzubilden. Mit dieser Ausgestaltung läßt sich der ganz überwiegende Teil der in der Praxis vorkommenden Läufe abdecken, wobei es selbstverständlich auch möglich ist, das Hauptfenster durch eine Erweiterung auf das gesamte Griffbrett von beispielsweise bis zu 24 Bünden auszubauen.

    [0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.

    [0016] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine leicht schematisierte perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tonleiter-/Griffanzeigers in einer Ausführungsform; und
    Fig. 2
    eine schematische Ansicht des Schiebers für den Anzeiger gemäß Fig. 1.


    [0017] Ein in Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel dargestellter Tonleiter-/Griffanzeiger 10 weist ein Grundteil 12 sowie ein gegenüber dem Grundteil 12 bewegliches Teil 14 auf, das als Schieber ausgebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Grundteil 12 mit einer Längsausnehmung 16 ausgestattet, die die Aufnahme des beweglichen Teils oder Schiebers 14 erlaubt. Hierzu weist das Grundteil 12 eine Vorderwand 18, eine obere Übergangswand 20 sowie eine nicht dargestellte Rückwand und eine untere Übergangswand auf, die die Längsausnehmung 16 umschließen.

    [0018] Das Innenmaß des Grundteils 12 ist knapp großer als die Außenabmessungen des flächig ausgebildeten Schiebers 14, der verkantungssicher zwischen der oberen Übergangswand 20 und der unteren Übergangswand geführt ist.

    [0019] Die Vorderwand 18 weist ein Hauptfenster 22 auf, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel von einem durchsichtigen Material abgedeckt ist und eine matrixartige Markierung für Bünde 24 sowie Saiten 26 aufweist. In der dargestellten Ausführungsform ist der Anzeiger 10 für das Spielen einer sechssaitigen Gitarre ausgebildet, so daß die Saiten in vertikaler Richtung in der natürlichen Abfolge angeordnet sind und dementsprechend mit E, B bzw. H, G, D, A und E von oben nach unten bezeichnet sind. Ein erster Feld L entspricht der Leersaite, während sich nach rechts die Felder 1 bis 13 erstrecken, die den jeweiligen Bünden 24 entsprechen.

    [0020] Unterhalb des Hauptfensters, in dem dargestellten Ausführungsbeispiels unterhalb der Leersaitenfelder, ist ein Haupt-Tonartenfenster 28 ausgebildet, das den Blick auf den jeweils angewählte Tonart freigibt.

    [0021] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schieber in der Position dargestellt, in welcher die Haupttonart C ist. Da es sich um einen Dur-Anzeiger handelt, ist der erste Bund der B-Saite mit "1" markiert, der dritte Bund der B-Saite sowie die Leersaite D mit 2, usw. Es ist ersichtlich, daß neben den so markierten Felder 32 je Leerfelder 33 verbleiben, die nicht mit Ziffern markiert sind, wobei zudem die spielbaren Felder 32 farblich hervorgehoben sind, so daß auf einen Blick klar ist, welche Noten in der jeweiligen Tonart gespielt werden können.

    [0022] Unterhalb des Haupttonartenfensters 28 ist ein Nebentonartenfenster 30 angeordnet, das parallel zu der dargestellten Tonart C-Dur die jeweiligen parallelen bzw. entsprechenden Tonarten in anderen Tongeschlechtern wiedergibt. So entspricht beispielsweise die C-Dur-Tonleiter der a-Moll-Tonleiter, was die der Harmonie zugehörigen Töne angeht, während natürlich die Tonika um eine Sext verschoben ist. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die sieben parallel bestehenden Tongeschlechter untereinander angeführt, wobei der Schieber 14 mit entsprechenden Markierungen versehen ist, so daß die Zuordnung zwischen zu spielenden Saiten und dem angewählten Tongeschlecht stets klar ist.

    [0023] Die Markierungen des im Beispielsfall als Dur-Schieber ausgebildeten Schiebers 14 sind aus Fig. 2 ersichtlich. Die je zu spielenden Tönen entsprechenden Noten bzw. Bünde sind je hervorgehoben und in der Tonreihenfolge aufgeführt. Besonders günstig ist es, daß durch einfaches Verschieben des Schiebers um ein Feld nach links die Haupttonart von C auf H bzw., in der neueren Diktion, B wechselt, wobei die Leersaiten, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, die Töne 1 bei der B-Saite sowie 4 bei den E-Saiten, entsprechend also dem vierten Ton der Tonleiter, wiedergeben. Es ist besonders günstig, daß sich hier eine der Harmonie entsprechende Zuordnung zwischen zu spielenden Bünden und den Noten durch einfaches Verschieben ohne weiteres wiedergeben und anzeigen läßt. Dieser Vorteil nutzt die Tatsache aus, daß die Bünde in Halbtonabstand angeordnet sind bzw. eine Verschiebung um zwei Halbtonschritte, also einen Ganztonschritt, einem Transponieren um einen Ganztonschritt, wie von A auf G, gleichkommt.

    [0024] Es versteht sich, daß bei anderen Tongeschlechtern entsprechend andere Markierungen auf dem Schieber 14 angebracht sein müssen. Diese Tatsache läßt sich insbesondere dadurch ausnutzen, daß eine Mehrzahl der vergleichsweise preisgünstigen Anzeiger 10 bereitgestellt werden, die je in die gewünschten Schieberpositionen vorbereitet werden, so daß ein Umstellen während des Abspielens nicht mehr erforderlich ist.

    [0025] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist es es ferner vorgesehen, die nicht dargestellte Rückseite des Anzeigers 10 mit entsprechenden Fenstern und den Schieber 14 mit einer entsprechenden Rückseite auszugestalten. Hierbei ist es besonders günstig, wenn eine Drehung um die in Fig. dargestellten horizontale Querachse 34 erfolgen kann, denn dann kann die Zuordnung der Schiebeposition zwischen Vor- und Rückseite mit dem konstanten Abstand erfolgen, der in der Praxis am häufigsten gewünscht ist.

    [0026] Alternativ kann auch eine andere Harmonie wie eine Ganzton-Tonleiter, eine Molltonleiter oder dgl. auf der Rückseite des Schiebers 14 mit entsprechenden Feldern 32 markiert sein.

    [0027] Besonders günstig ist es, daß sich mit dem erfindungsgemäßen Anzeiger Läufe und die diesen zugehörigen Griffe besonders flüssig üben und spielen lassen, wobei zugleich ein einfaches Transponieren möglich ist. Es versteht sich, daß hieraus auch in einfacher Weise etwaige gewünschte Akkorde ableitbar sind.


    Ansprüche

    1. Tonleiter-/Griffanzeiger für gitarrenartige Instrumente, mit Bünden entsprechenden Markierungen auf einem Grundteil und unterschiedlichen Tonarten entsprechenden Feldern auf einem gegenüber dem Grundteil beweglichen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil (14) gegenüber dem Grundteil (12) verschiebbar ist und in einem Fenster (22) des Grundteils (12) mit Feldern (32) den jeweiligen Saiten (26) des Instruments zugeordnete Tonleitern wiedergegeben sind.
     
    2. Tonleiter-/Griffanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (22) sich über die den spielbaren Bünden entsprechenden Felder (32) erstreckt und eine matrixartige Zuordnung eines Bundes (24) und einer Saite (26) zu dem jeweiligen Ton (z.B. Tonika, Dominante, Subdominante) der jeweiligen Tonart in dem vorgegebenen Tongeschlecht erlaubt.
     
    3. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil als Schieber (14) ausgebildet ist, der tongeschlechtspezifisch ist und insbesondere austauschbar ist.
     
    4. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (22) ein Haupttonartenfenster (28) aufweist, mit welchem in jeder Schiebeposition des Schiebers eine eindeutige Tonartanzeige wiedergebbar ist, wobei die Tonarten in Richtung höherer Bünde (24) in absteigender Reihenfolge angeordnet sind.
     
    5. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nebenfenster (30) an der Schiebeposition eines Haupttonartenfensters (28) angeordnet ist, mit welchem anzeigbar ist, welcher anderen Tonart die ausgewählte Haupttonart bei welchem Tongeschlecht entspricht.
     
    6. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den in der jeweiligen Tonart und dem jeweiligen Tongeschlecht spielbaren Noten entsprechenden Felder (34) auf dem Schieber (14) hervorgehoben, insbesondere farbig markiert, ausgestaltet sind.
     
    7. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand des Grundteils (12) mit einem weiteren Fenster und die Rückseite des Schiebers mit weiteren Feldern ausgestattet sind, die eine andere Harmonie als die Felder∼der Vorderseite wiedergeben.
     
    8. Tonleiter-/Griffanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeiger eine Mehrzahl von Grundteilen (12) und in diese eingeführten Schiebern (14) aufweist, die je unterschiedlichen Harmonien entsprechen, wobei die Schieber (14) in den gewünschten Tonleitern entsprechende Stellungen positionierbar sind.
     
    9. Tonleiter-/Griffanzeiger für gitarrenartige Instrumente, mit Bünden und Saiten des Instruments entsprechenden Markierungen auf einem Grundteil und unterschiedlichen Tonarten entsprechenden Feldern auf einem gegenüber dem Grundteil beweglichen Schieber, die eine matrixartige Zuordnung eines Bündes und einer Saite zu dem jeweiligen Ton erlauben, wobei die Felder des Schiebers in Fenstern des Grundteils den jeweiligen Saiten des Instruments zugeordnete Töne wiedergeben, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fenster (22) sich über sämtliche, dem spielbaren Bünden und Saiten entsprechende Felder (32) des Schiebers (14) sowie über die Leerseiten erstreckt, daß unterhalb des Fensters (22) zusätzlich ein Haupttonartenfenster (28) angebracht ist, mit welchem in jeder Schiebeposition des Schiebers (14) eine eindeutige Tonartanzeige wiedergebbar ist, wobei die Tonarten auf dem Schieber (14) in Richtung höherer Bünde (24) in absteigender Reihenfolge angegeben sind, daß ein Nebenfenster (30) unterhalb der Position des Hauptonartenfensters (28) angeordnet ist, mit welchem anzeigbar ist, welcher anderen Tonart die ausgewählte Haupttonart bei unterschiedlichem Tongeschlecht entspricht, und daß die Felder (32) des Schiebers (14) mit den Intervallen entsprechender Zahlen bezeichnet sind, die in Zusammenhang mit dem Nebenfenster (30) die Zuordnung der jeweiligen Töne in einem vorgegebenen Tongeschlecht erlauben.
     




    Zeichnung