[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer aus einer Kopsvorbereitungsstation,
einem Umlaufpuffer und mehreren Spulstellen bestehenden Spulmaschine, bei der in die
aus mehreren unterschiedlichen Vorbereitungsplätzen bestehende Kopsvorbereitungsstation
neu einlaufendes Kopse im Sinne des Auffindens des jeweiligen Garnendes und dessen
Plazieren an einer vorbestimmten Stelle in bezug auf die zugeordnete Spinnhülse für
das Umspulen an den Spinnstellen vorbereitet und bei erfolgreicher Vorbereitung in
den Umlaufpuffer und von diesem in die einzelnen Spulstellen eingespeist werden. Die
Erfindung betrifft weiterhin eine neue Auslegung einer aus einer Kopsvorbereitungsstation,
einem Umlaufpuffer und mehreren Spulstellen bestehenden Spulmaschine.
[0002] Bei einer bekannten Spulmaschine, welche später näher im Zusammenhang mit der Fig.
1 beschrieben wird, handelt es sich bei den neu einlaufenden Kopsen um solche, die
direkt von der Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommen, und solche, die
bereits teilweise in den Spulstellen der Spinmaschine abgewickelt sind, wobei aber
das Garnende verlorengegangen ist. Bei der Vorbereitung dieser verschiedenen Kopse
wird nach dem Auffinden des Garnendes dieses üblicherweise in das obere Ende der Spinnhülse
eingeführt, da das Garnende in den Spulstellen dann zuverlässig angesaugt und erfaßt
werden kann. Auch andere vorbestimmte Stellen für das Plazieren des Garnendes sind
denkbar.
[0003] Obwohl mehrere unterschiedliche Vorbereitsplätze in der Kopsvorbereitungsstation
vorgesehen sind, wobei die Vorbereitungsplätze üblicherweise mit unterschiedlichen
Sucheinrichtungen vorgesehen sind um das Garnende in den verschiedenen möglichen Stellungen
am Kops zu finden, gelingt es manchmal nicht, beim ersten Durchlauf das Garnende tatsächlich
zu finden. Diese Tatsache, d.h. daß das Garnende noch nicht gefunden ist, wird ausgenützt,
um den jeweiligen Kops als Problemfall zu erkennen und ihn einem gesonderten Vorbereitungsplatz
zuzuführen, der dann in Betrieb genommen wird, um den Kops noch intensiver zu untersuchen,
in einem Versuch, das Garnende zu ermitteln. Diese intensivere Untersuchung dauert
in der Praxis etwa dreimal so lang wie eine normale Untersuchung in einem der anderen
Vorbereitungsplätze.
[0004] Bei manchen Spulmaschinen ist es möglich, Spinnkopse zu ermitteln, welche mehrmals
durch die Kopsvorbereitungsstation gelaufen sind ohne das Garnende erfolgreich zu
finden. Solche Kopse werden üblicherweise einer Handvorbereitungsstation zugeführt,
um dort von der Bedienung der Spulmaschine gelegentlich von Hand untersucht zu werden
um das Garnende doch ausfindig zu machen.
[0005] Bei den bisher bekannten Spulmaschinen sind alle automatischen Vorbereitungsplätze,
d.h. auch der Vorbereitungsplatz für Problemfälle in Reihe angeordnet, und zwar üblicherweise
derart, daß diese Vorbereitungsplätze um einen Kopsrevolver oder -Karussell angeordnet
sind. Die Kopse werden beispielsweise von dem Revolver bei einer Einlaufstation aufgenommen
und zu einer Abgabestation transportiert und laufen in Schritten an den einzelnen
Vorbereitungsplätzen vorbei. Wird das Garnende an einem Vorbereitungsplatz erfolgreich
gefunden, so läuft der jeweilige Kops aufgrund des vorgesehenen Transportsystems dennoch
an allen Vorbereitungsplätzen vorbei, wird aber nicht mehr an den weiteren Vorbereitungsplätzen
untersucht, um zu verhindern, daß das Garn durch die Sucharbeit unnötig beeinträchtigt
wird. Liegen Problemfälle vor, so daß sie langsamer untersucht werden müssen, so führt
dies aufgrund der gewählten Auslegung der Kopsvorbereitungsstation bzw. des gewählten
Transportsystems in der Kopsvorbereitungsstation zu einer Herabsetzung des gesamten
Suchablaufes auch an allen weiteren Vorbereitungsplätzen, da die an diesen weiteren
Plätzen wartenden Kopse müssen solange dort beharren, bis der Problemfall an dem gesonderten
Vorbereitungsplatz für Problemfälle untersucht worden ist.
[0006] Diese Verlangsamung führt daher insgesamt zu einer Herabsetzung der Ausnützung der
Spulmaschine. Manchmal müssen Spulstellen leerstehen, weil sie noch auf umspulbare,
d.h. vorbereitete Spinnkopse warten.
[0007] In letzter Zeit sind vor allem von der Firma Maschinenfabrik Rieter AG Vorschläge
gemacht worden, für einen neuen Ansetzroboter, welcher zur Behebung von Fadenbrüchen
an der Ringspinnmaschine ein neues Ansetzverfahren einsetzt. Nach diesem Verfahren
wird ein Fadenbruch mit Hilfe einer vorgegebenen Länge eines Hilfsfadens behoben.
Der Hilfsfaden wird zunächst mit seinem einen Ende vom Ansetzroboter um den Spinnkops
herumgewunden, ohne den Versuch zu unternehmen, dieses Ende des Hilfsfadens an das
gebrochene Garnende zu verbinden. Nach diesem Herumwickeln dieses einen Endes des
Hilfsfadens um den Spinnkops wird das andere Ende des Hilfsfadens in den aus dem Streckwerk
heraustretenden Faserstrom gebracht und in diesen eingebunden. Das andere Ende des
Hilfsfadens wird daher mit dem eigentlichen Spinngarn verbunden. Beim Umspulen des
Spinnkops in der Spulmaschine wird der Ansetzer zwischen dem eigentlichen Spinngarn
und dem Hilfsfaden als eine längere Dickstelle vom Garnreiniger erkannt, und in der
betreffenden Spulstelle der Spulmaschine aus dem Garn herausgetrennt. Verschiedene
Vorschläge sind dann gemacht worden, wie der Hilfsfaden insgesamt entfernt werden
kann, siehe beispielsweise die deutsche Patentanmeldung P 39 32 667.5 der Firma Maschinenfabrik
Rieter AG, oder die erst am 15. Februar 1991 eingereichte deutsche Patentanmeldung
der gleichen Firma mit der Bezeichnung "Verfahren zur Reinigung von Garnfehlern an
einer Spulstelle" (Anwaltsaktenzeichen R 3101). Das Ergebnis dieser Umspulverfahren
ist aber, daß das Garnende sozusagen verlorengeht, denn der Hilfsfaden ist mit seinem
anderen Ende nur um den Spinnkops herumgewunden, nicht aber mit dem eigentlichen Spinngarn
verbunden.
[0008] Da das Garnende beim Umspulen verlorengeht, werden solche Kopse automatisch der Kopsvorbereitungsstation
wieder zugeführt, was deutlich macht, daß eine hohe Kapazität der Kopsvorbereitungsstation
notwendig ist, um die Anzahl der erneut zugeführten neu vorzubereitenden Spinnkopsen
zu bewältigen. Man muß sich nämlich vor Augen halten, daß das Einsetzen von Ansetzrobotern
zu einer höheren Arbeitsleitung der Ringspinnmaschine führen soll. Diese höhere Arbeitsleistung
wird aber eine erhöhte Fadenbruchzahl bewirken, so daß die Kapazität der Spulmaschine
ebenfalls erhöht werden muß.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Betrieb einer
Kopsvorbereitungsstation bzw. eine neuartige Kopsvorbereitungsstation zu schaffen,
welche unter Anwendung der bekannten Elemente, vor allem an den Kopsvorbereitungsplätzen
die Kopsvorbereitungsarbeit mit hoher Wirtschaftlichkeit durchführen kann, so daß
die Wirtschaftlichkeit der Spulmaschine als Ganzes erhöht wird, in dem Sinne, daß
die Spulstellen möglichst vollständig ausgelastet sind und im Regelfall nicht auf
vorbereitete Spinnkopse warten müssen.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß in einem Verfahren der eingangs genannten
Art so vorgegangen, daß die Problemfälle in einer parallel zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße
arbeitenden, den Vorbereitungsplatz für Problemfälle aufweisenden weiteren Vorbereitungsstraße
vorbereitet werden und/oder, daß die Problemfälle in einen Speicher gespeist werden
und erst in Zeiten, zu denen die Spulstellen einen ausreichenden Arbeitsvorrat aufweisen,
in den in der erstgenannten Vorbereitungsstraße vorhandenen Vorbereitungsplatz für
Problemfälle eingespeist werden, wobei die Zufuhr der Problemfälle zu der erstgenannten
Vorbereitungsstraße immer dann unterbrochen wird, wenn der Arbeitsvorrat der Spulstellen
eine vorbestimmte Untergrenze unterschreitet.
[0011] Die Erfindung beruht daher auf den Erkenntnissen, daß eine Möglichkeit zur Bewältigung
der Problemfälle, ohne die Taktzeit der nicht mit Problemfällen beschäftigten Vorbereitungsplätze
herabzusetzen, darin liegt, der Vorbereitungsplatz für Problemfälle in einer zu der
erstgenannten Vorbereitungsstraße parallel arbeitende Vorbereitungsstraße zu verlegen.
Jedoch werden alle Spinnkopse, die mit normaler Geschwindigkeit bearbeitet werden
können, bei dieser normalen Geschwindigkeit bearbeitet und nur diejenigen Spinnkopse,
die als Problemfälle gelten und mit der herabgesetzten Geschwindigkeit vorbereitet
werden müssen, werden bei dieser herabgesetzten Geschwindigkeit vorbereitet. Diese
gesonderte Vorbereitung der Problemfälle in einer weiteren Vorbereitungsstraße bedeutet,
daß der bisherige Vorbereitungsplatz für Problemfälle aus der erstgenannten Vorbereitungsstraße
herausgetrennt werden kann und für sich in der parallel arbeitenden Vorbereitungsstraße
weiter betrieben wird. Die Spinnkopse werden dann zwischen den beiden Straßen unterteilt,
je nachdem, ob sie als Normalfälle oder als Problemfälle gelten. Diese Entscheidung
kann, wie gewohnt, am Ende des ersten Durchlaufs durch die erstgenannte Vorbereitungsstraße
getroffen werden. Beispiele für Verfahren dieser Art sind vor allem in den Unteransprüchen
2 und 3 angegeben worden. Durch das Heraustrennen der Vorbereitungsstation für Problemfälle
aus der erstgenannten Vorbereitungsstraße, wird er meistens die Form einer unvollständigen
Einheit aufweisen, in dem Sinne, daß das Garnende möglicherweise gefunden werden kann,
daß aber die Einrichtungen dann fehlen, um das Garnende in die Spinnhülse zu plazieren.
In diesem Falle ist es sinnvoll, wenn der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße
mit dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße verbunden ist, so daß die Spinnkopse
mit den gefundenen Garnenden diese Straße nocheinmal durchlaufen. Noch günstiger ist
es aber, den Vorbereitungsplatz für Problemfälle in der weiteren Vorbereitungsstraße
als vollständiger Vorbereitungsplatz auszugestalten, in dem Sinne, daß das gefundene
Garnende auch in die gewünschte Stelle in bezug auf die Spinnhülse gebracht werden
kann. Im letzten Fall können dann die Spinnkopse aus der weiteren Vorbereitungsstraße
dem Ausgang der erstgenannten Vorbereitungsstraße bzw. dem Eingang des Umlaufpuffers
zugeführt werden.
[0012] Eine andere Möglichkeit um die erfindungsgemäße Aufgabe zu lösen, besteht aber darin,
die Problemfälle zu speichern und erst in Zeiten, zu denen die Spulstellen einen ausreichenden
Arbeitsvorrat aufweisen, dem Vorbereitungsplatz für Problemfälle zuzuführen, wobei
dieser Vorbereitungsplatz dann ohne weiteres wie bisher in der erstgenannten Vorbereitungsstraße
angeordnet sein kann. Wenn aber der Arbeitsvorrat der Spulstellen eine vorbestimmte
bzw. vorbestimmbare Untergrenze unterschreitet, so muß die Zufuhr der Problemfälle
abgeschaltet werden, da sonst die Gefahr grob wäre, daß die Spulstellen wiederum auf
neue vorbereitete Spinnkopse warten müssen. Ein Verfahren dieser Art erfordert, daß
man den Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer ermittelt, was u.a. durch laufende Zählung der
in den Umlaufpuffer eingehenden, vorbereiteten Kopse und der die Spulstellen verlassenden
Kopse ermittelt werden kann.
[0013] Wie soeben erwähnt, erfolgt beim Stand der Technik die Entscheidung, ob ein Spinnkops
als Problemfall zu behandeln ist, durch die Feststellung, ob am Ende der Vorbereitungsstraße
das Garnende tatsächlich gefunden worden ist.
[0014] Dieses Verfahren bedeutet aber, daß Problemfälle erst die Vorbereitungsstraße für
Normalfälle durchlaufen müssen, so daß sie die Arbeitsleistung dieser Vorbereitungsstraße
herabsetzen. Um dem entgegenzutreten, sieht die Erfindung vor, daß man versuchen sollte,
die Entscheidung, ob ein Normalfall oder ein Problemfall vorliegt, in einem früheren
Stadium zu treffen. Dies ist zwar nicht ganz einfach, es kann aber gesagt werden,
daß mißgebildete Spinnkopse im Regelfall eher Problemfälle darstellen, als Spinnkopse,
die keine Mißbildung aufweisen. Diese Mißbildung kann in der geometrischen Form oder
Größe des Spinnkops zu finden sein, kann aber auch sich dadurch bemerkbar machen,
daß beispielsweise eine vorgesehene Oberwindung oder Unterwindung fehlt. Solche Mißbildungen
können aber automatisch erkannt werden. Nach einer besonderen Verfahrensvariante der
Erfindung, werden daher solche Spinnkopse, die Mißbildungen aufweisen, automatisch
als Problemfälle betrachtet, und entweder der weiteren Vorbereitungsstraße oder einer
Pufferstrecke, d.h. einem Puffer für Problemfälle zugeführt, je nach der konkreten
Auslegung der Kopsvorbereitungsstation. Die erfindungsgemäßen Varianten, die mit dieser
Vorerkennung von Problemfällen arbeiten, sind beispielsweise in den Verfahrensansprüchen
5 bis 7 konkret angegeben. Auch in diesen Fällen werden aber Kopse, die sich am Ende
der normalen Vorbereitungsstraße als Problemfälle erwiesen haben, dem Puffer bzw.
der weiteren Vorbereitungsstraße für Problemfälle zugeführt.
[0015] Die deutsche Patentanmeldung P 40 24 307.9 beschreibt ein Materialflußverfolgungssystem,
das auch bei Spinnkopsen angewandt werden kann, und keine konkrete Numerierung der
Spinnkopse erfordert. Mittels dieses Systems, ist es ohne weiteres möglich, Spinnkopse
zu identifizieren, welche mehrmals die Kopsvorbereitungsstation durchlaufen haben,
d.h. Problemfälle, welche nicht ohne weiteres maschinelle zu verarbeiten sind. Durch
Anwendung dieses Systems können solche Spinnkopse aussortiert und einer Handvorbereitungsstation
zugeführt werden, wie im Anspruch 8 angegeben. Nach manuellem Suchen des Garnendes,
können solche Spinnkopse dann der normalen Kopsvorbereitungsstation wieder zugeführt
werden, wie im Anspruch 9 angegeben.
[0016] Wie anfangs erwähnt, befaßt sich die Erfindung ebenfalls mit Auslegungen von Spulmaschinen,
welche es ermöglichen, das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen. Beispiele für
solche Spulmaschinen sind den weiteren Patentansprüchen 10 bis 18 zu entnehmen.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend näher erläutert im Zusammenhang mit Ausführungsbeispielen
und unter Bezugnahme auf die Zeichnung, in welcher zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten, nicht zur Erfindung gehörenden
Maschine zur Erläuterung des üblichen Betriebsverfahrens,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer ersten und einer zweiten Variante einer
erfindungsgemäßen Spulmaschine zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Betriebsverfahrens,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Spulmaschine,
welche die Überwachung des Arbeitsvorrats im Umlaufpuffer beinhaltet,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Spulmaschine,
Fig. 5 eine noch weitere schematische Darstellung einer alternativen erfindungsgemäßen
Spulmaschine,
Fig. 6 eine noch weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäße Spulmaschine,
Fig. 7 noch eine schematische Darstellung einer Kopsvorbereitungsstation einer erfindungsgemäßen
Spulmaschine und
Fig. 8 und 9 noch weitere schematische Darstellungen von möglichen Kopsvorbereitungsstationen
von erfindungsgemäßen Spulmaschinen.
[0018] In allen Ausführungsbeispielen werden die gleichen Bezugszahlen für gleiche oder
gleichartige Elemente verwendet.
[0019] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer bekannten Spulmaschine 10, welche
aus einer Kopsvorbereitungsstation 12, einem Umlaufpuffer 14 und mehreren Spulstellen
16 besteht. Von der Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommende Spinnkopse
wie 18, d.h. neu einlaufende Kopse L werden in der Kopsvorbereitungsstation 12 vorbereitet,
in dem Sinne, daß das Garnende 20 gefunden und in das obere Ende der Spinnhülse 22
eingesteckt wird, wie bei dem Spinnkops 18.1 am Ausgang der Kopsvorbereitungsstation
12 gezeigt ist. Solche erfolgreich vorbereitete Spinnkopse 18.1 werden in den Umlaufpuffer
14 eingespeist und von hier aus in die einzelnen Spulstellen 16 weitergeführt, sobald
eine dieser Spulstellen leer wird. Das Leerwerden von einzelnen Spulstellen kann aus
verschiedenen Gründen stattfinden. Eine Möglichkeit ist, daß der Spinnkops vollständig
umgespult worden ist, so daß das Garn vollständig auf die Kreuzspule umgewickelt worden
ist und nur noch die leere Hülse 22 verbleibt. Eine solche leere Spinnhülse ist bei
der linken Spulstelle 16 der Fig. 1 gezeigt. Eine andere Möglichkeit ist, daß ein
Fadenbruch stattgefunden hat, so daß der Spinnkops nur teilweise umgewickelt werden
konnte, bevor das Gainende verlorenging. Diese Möglichkeit ist bei der mittleren Spulstelle
der Fig. 1 gezeigt. In diesem Fall muß der Spinnkops wieder der Kopsvorbereitungsstation
zugeführt werden, um das Garnende erneut zu finden. Bei der rechten Spulstelle 16
der Fig. 1 wird gerade umgespult, so daß im Augenblick keine Spinnhülse und kein teilweiser
abgewickelter Spinnkops diese Spulstelle verläßt.
[0020] Die die Spulstellen verlassenden Hülsen und teilweise abgewickelte Spinnkopse werden
in einer Garnrestfühlstation 24 untersucht um festzustellen, ob es sich um leere oder
fast leere Spinnhülsen handelt, welche entsprechend dem Pfeil 26 ausgeschieden werden,
oder ob es sich um teilweise abgewickelte Spinnkopse handelt, welche dann entsprechend
dem Pfeil 28 dem Eingang 30 der Kopsvorbereitungsstation als rücklaufende Kopse K
zugeführt werden müssen, zusammen mit den von der Ringspinnmaschine kommenden Spinnkopse
18.
[0021] Die Spinnkopse werden am Eingang der Kopsvorbereitungsstation 30 in einen Kopsrevolver
31 bzw. Kopskarussell eingeladen, welcher im Regelfall acht Kopsaufnahmestellen aufweist,
und die Kopse schrittweise zwischen dem Eingang 30 und dem Ausgang 32 der Kopsvorbereitungsstation
bewegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, hat der Kopsrevolver acht Stationen, an denen
die Spinnkopse vorbei transportiert werden. Diese acht Stationen sind mit den Buchstaben
A, B, C, D, E, F, G und H gekennzeichnet. Eingehende Spinnkopse 18 werden im Platz
A vom Kopsrevolver aufgenommen und verlassen den Kopsrevolver wieder beim Platz F,
sofern das Garnende erfolgreich gefunden und plaziert werden konnte, sowie bei dem
Spinnkops 18.1 gezeigt, d.h., ein erfolgreich vorbereiteter Spinnkops vorliegt. Kopse,
die nicht erfolgreich bearbeitet werden können, werden an den hier leeren Stationen
G und H vorbei transportiert, und zurück zu der Eingangsstation A gebracht. An den
Stellen B, C, D und E befinden sich vier verschiedene Vorbereitungsplätze für das
Aufsuchen des Garnendes und dessen Plazieren in die Spinnhülse 22. Der Vorbereitungsplatz
an der Stelle B, welcher nachfolgend Vorbereitungsplatz B genannt wird, ist für die
Problemfälle gedacht und wird nur dann benutzt, wenn ein Spinnkops über die leeren
Stationen G und H zurückgeführt worden ist, weil das Garnende nicht erfolgreich gefunden
ist. An den Stellen C, D und E befinden sich andere Vorbereitungsplätze, welche jeweils
ausgelegt sind, um das Garnende bei einer bestimmten Form des Spinnkops zu finden
und in die leere Hülse einzusetzen.
[0022] Laufen Spinnkopse mehrfach mit dem Kopsrevolver herum, so werden sie als nicht automatisch
vorbereitbar eingestuft und sie werden über die Förderbahn 34 einer Handvorbereitungsstation
36 zugeführt. Diese Handvorbereitungsstation wird von Zeit zu Zeit von der Bedienung
betreut und es erfolgt hier eine manuelle Suche nach dem Garnende. Wird das Garnende
gefunden, so werden die Spinnkopse über die Förderbahn 38 dem Eingang 30 der Kopsvorbereitungsstation
wieder zugeführt.
[0023] In Zeiten, zu denen der Vorbereitungsplatz B für Problemfälle nicht in Betrieb ist,
gelingt es, 21 Kopse pro Minute in der Kopsvorbereitungsstation für das nachfolgende
Umspulen vorzubereiten. Wird aber der Vorbereitungsplatz B für Problemfälle in Betrieb
genommen, so muß der Taktzyklus des Kopsrevolvers abgesenkt werden und es gelingt
dann nunmehr nur noch 7 Kopse pro Minute vorzubereiten.
[0024] Da die Kopse sich von dem Platz A bis zum Platz F bewegen, um den Kopsrevolver herum,
wird dieser Weg angefangen vom Eingang der Kopsvorbereitungsstation 30 bis zum Ausgang
32 nachfolgend als eine erste Kopsvorbereitungsstraße 40 bezeichnet.
[0025] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Erste und zweite Möglichkeiten, dies zu
erreichen, sind in der Fig. 2 gezeigt. Hier ist nur die Kopsvorbereitungsstation gezeigt
und man siehtdaß, die Ausbildung des Kopsrevolvers gleichgeblieben ist. Der Vorbereitungsplatz
B für Problemfälle ist jedoch aufgehoben worden und in eine weitere Vorbereitungsstraße
42 gelegt, dessen Eingang am Ausgang der Kopsvorbereitungsstation, d.h. der erstgenannten
Kopsvorbereitungsstraße 40 angeordnet ist und dessen Ausgang zu dem Eingang 30 der
Kopsvorbereitungsstation, d.h. der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße führt. In
dieser Zeichnung deutet das Bezugszeichen 44 auf eine Förderbahn, welche zu den eigentlichen
Betriebselementen des Vorbereitungsplatzes B führt und im gleichen Sinne deutet das
Bezugszeichen 46 auf eine Förderbahn, welche die im Vorbereitungsplatz B behandelten
Spinnkopse zum Kopsrevolver zurückführen. Es soll an dieser Stelle gesagt werden,
daß man entweder die Betriebselemente von der bisherigen Station B bei dem Kopsrevolver
herausnehmen und an der gezeigten Stelle d.h. in der Vorbereitungsstraße 42 plazieren
oder aber, falls dies aus irgendwelchem Grund nicht erwünscht ist, einfach ein zweiter
Satz der entsprechenden Elemente in der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 anordnen
kann. Bis jetzt ist angenommen worden, daß es sich bei diesen Betriebselementen des
Vorbereitungsplatzes B um eine unvollständige Kopsvorbereitungseinheit handelt, bei
der es zwar möglich ist, das Garnende zu finden, die Einheit aber nicht extra ausgebildet
ist um das gefundene Garnende auch in die Spinnhülse zu plazieren. Sollten aber die
Elemente zum Plazieren des Garnendes in der Spulenhülse auch vorgesehen sein, so ist
es nicht mehr erforderlich, die Kopse dem Eingang 30 der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße
40 zuzuführen, sondern sie können entsprechend der gestrichelt dargestellten Linie
48 dem Ausgang der erstgenannten Kopsvorbereitungsstrabe zugeführt werden, bzw. der
Förderbahn, welche von dem Ausgang 32 zu dem Eingang des Umlaufpuffers führt. Da die
vorbereiteten Kopse dann nicht mehr über den Kopsrevolver laufen müssen, wird mit
dieser Variante die Arbeitsleistung des Kopsrevolvers erhöht.
[0026] Auch bei diesem Beispiel werden Spinnkopse, welche mehrmals um den Kopsrevolver herumgelaufen
sind, ausgeschieden und einer Handvorbereitungsstation 36 zugeführt.
[0027] An dieser Stelle soll auf die Fig. 8 und 9 hingewiesen werden, welche im Grunde genommen
das Gleiche zeigen, wie die Fig. 2, jedoch mit der Ausnahme, daß der Kopsrevolver
nunmehr durch in Reihe angeordnete Kopsvorbereitungsplätze C, D und E ersetzt worden
ist. Die Fig. 9 zeigt die äquivalente Form der ersten erfindungsgemäben Variante der
Fig. 2 mit den Vorbereitungsplätzen C, D und E in Reihe angeordnet, während der Platz
B eine nicht vollständige Kopsvorbereitungseinheit darstellt, so daß die hier behandelten
Spinnkopse der durch die Vorbereitungsplätze C, D und E gebildeten "Schnellstraße"
wieder zugeführt werden müssen.
[0028] Bei der Fig. 8 dagegen ist der Vorbereitungsplatz B ebenfalls mit den weiteren Einheiten
C, D und E in Reihe angeordnet, so daß entsprechend der zweiten erfindungsgemäßen
Variante der Fig. 2 die vollständig vorbereiteten Spinnkopse am stromabwärtigen Ende
der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 40 dieser wieder zugeführt werden können. Da
bei dieser Variante Spinnkopse am Ende der weiteren Vorbereitungsstraße 42 ohne weiteres
vorkommen können, welche nicht vorbereitet werden konnte, werden sie in der Schleife
50 dem Eingang der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 wieder zugeführt.
[0029] Sollten nach mehrfachen Versuchen die Spinnkopse nicht erfolgreich vorbereitet werden
können, so müssen sie der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt werden. Nach erfolgreicher
Handvorbereitung werden die Spinnkopse entweder mittels der Förderbahn 52 dem Eingang
der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 zugeführt oder entsprechend der Förderbahn
54 dem Eingang der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße 40 zugeschickt.
[0030] Die Ausführung der Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsvariante der Erfindung, bei
der es darauf ankommt, den Arbeitsvorrat der Spulstellen, gemessen durch die Anzahl
der Spinnkopse im Umlaufpuffer zu überwachen und eine Bearbeitung der Problemfälle
im Vorbereitungsplatz B der Vorbereitungsstraße 40 mit der herabgesetzten Taktzeit
des Kopsrevolvers nur dann zuzulassen, wenn der Arbeitsvorrat ausreichend hoch liegt.
[0031] Dieses Konzept beinhaltet, daß am Ausgang des Kopsrevolvers als Problemfälle erkannte
Spinnkopse müssen in einem Puffer 56 oder einer Pufferstrecke gespeichert werden,
solange, bis der Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer einen Stand erreicht hat, bei dem es
möglich ist, die Taktzeit des Kopsrevolvers herabzusetzen und die Problemfälle zu
bearbeiten.
[0032] Der Puffer für Problemfälle ist hier mit dem Bezugszeichen 56 gekennzeichnet. Am
Ende des Puffers befindet sich ein Schaltelement 58, welches über eine Steuerleitung
58 geöffnet wird, wenn der Arbeitsvorrat den vorbestimmbaren Stand erreicht hat. Dieser
Stand wird von dem Computer 62 ermittelt, welcher Signale von den verschiedenen Sensoren
S1, S2, S3 und S4 erhalten kann. An dieser Stelle soll betont werden, daß es verschiedene
Möglichkeiten gibt, anhand dieser Sensorsignale (wobei nicht alle notwendig sind)
den Arbeitsvorrat zu ermitteln, wovon einige nachfolgend später kurz erläutert werden.
Es müssen nicht alle Sensoren S1, S2, S3 und S4, sowie in der Fig. 3 gezeigt, vorgesehen
werden. Die Fig. 3 zeigt auch, daß Spinnkopse, die mehrfach durch den Kopsrevolver
31 transportiert werden, ohne das Garnende zu finden, der Handvorbereitungsstation
36 zugeführt werden. Nach der Handvorbereitung werden diese Spinnkopse dem Eingang
der Kopsvorbereitungsstraße 40 wieder zugeführt.
[0033] Für die Ermittlung des Arbeitsvorrats im Umlaufpuffer genügt es eigentlich, nur mittels
der Schalter S1 alle neu in den Umlaufpuffer eingehenden Spinnkopse aufzuzählen und
von dieser Zahl die Anzahl der zu den Spinnstellen gehenden Kopse, welche sich aus
den Signalen der weiteren Schalter S3 ermitteln läßt, zu subtrahieren. Eine andere
Möglichkeit besteht darin, nur mit den Signalen der Schalter S1 und S4 zu arbeiten,
denn der eine Schalter S1 gibt die Anzahl der dem Umlaufpuffer zugeführten Kopse an,
während der andere Schalter S4 die Zahl der die Spulstellen insgesamt verlassenden
Spinnkopse ermittelt und der Unterschied stellt den Arbeitsvorrat dar. Bei diesen
beiden Methoden sollte der konkrete Arbeitsvorrat in bestimmten Zeitintervallen neu
ermittelt bzw. ausgeführt und dann durch neue Zahlen für die einlaufenden und auslaufenden
Kopse korrigiert werden, so daß man die Speicherung von sehr großen Zahlen vermeiden
kann, die sonst entstehen würden, wenn man die Signale von den Schaltern S und S4
laufend aufzählt.
[0034] Diese Schwierigkeit läßt sich beispielsweise auch dadurch umgehen, daß man den Arbeitsvorrat
einmal pro Umlauf des Umlaufpuffers aktualisiert.
[0035] Bei diesem Verfahren weiß man, wieviele Spinnkopse in der genannten Zeit dem Umlaufpuffer
zugeführt sind, beispielsweise vom Schalter S1 am Eingang des Umlaufpuffers. Wenn
man auch die Signale vom Schalter S2 berücksichtigt, das sind die Kopse, die im Umlaufpuffer
zirkulieren und nicht von den Spulstellen aufgenommen werden, so kann man pro Umlaufzeit
des Umlaufpuffers den jeweiligen Arbeitsvorrat ermitteln.
[0036] Die Fig. 4 zeigt eine besonders interessantes Verfahren, bei dem eine Vorentscheidung
getroffen wird, ob sich die einzelnen Spinnkopse möglicherweise als Problemfälle erweisen
werden. Alle eingehenden Spinnkopse, d.h. egal, ob sie von der Ringspinnmaschine oder
von einem Kopsspeicher kommen (L), oder teilweise abgewickelte, rückgeführte Kopse
von den Spulstellen darstellen (R), passieren eine Entscheidungsstation 70, welche
die Entscheidung trifft, ob die Spinnkopse eine normale Form aufweisen, so daß die
Wahrscheinlichkeit höher ist, daß das Garnende zuverlässig gefunden werden kann, oder
ob sie eine Mißbildung aufweisen, in dem Sinne, daß das Auffinden des.Garnendes eher
schwierig sein wird, so daß sich die Spinnkopse eher als Problemfälle erweisen werden.
[0037] Im Falle von normalen Spinnkopsen, werden diese über eine erste Kopsvorbereitungsstraße
40 durch eine Reihenanordnung von Kopsvorbereitungsplätzen beispielsweise den Plätzen
C, D und E geführt.
[0038] Mißgebildete Spinnkopse werden dagegen einer weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42
zugeführt, welche eine Reihenanordnung von Kopsvorbereitungsplätzen B, C, D und E
aufweist. Spinnkopse, welche am Ende der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40 nicht erfolgreich
vorbereitet sind, werden entsprechend dem Pfeil 72 der weiteren Kopsvorbereitungsstraße
42 zugeführt. Spinnkopse, welche mehrfach durch die weitere Kopsvorbereitungsstraße
42 gelaufen sind, ohne das Garnende erfolgreich zu finden, werden ausgeschieden und
wie üblich der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt. Spinnkopse, die am Ausgang der
weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 erfolgreich vorbereitet sind, werden zusammen
mit den in der ersten Vorbereitungsstraße 40 erfolgreich vorbereiteten Spinnkopsen
zusammengeführt und dem Umlaufpuffer zugeführt. Kopse, die in der Handvorbereitungsstation
36 erfolgreich vorbereitet sind, in dem Sinn, daß das Garnende gefunden wird, werden
entweder der weiteren Vorbereitungsstraße 42 oder der normalen Vorbereitungsstraße
40 zugeführt, wobei die Entscheidung davon abhängig gemacht werden kann, wie die jeweilige
Arbeitsauslastung der beiden Vorbereitungsstraßen momentan aussieht.
[0039] Die Fig. 5 zeigt eine Abwandlung der Anordnung von Fig. 4, bei der nur der Kopsvorbereitungsplatz
B in der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 vorgesehen ist, und alle diesen Kopsvorbereitungsplatz
B verlassenden Spinnkopse dem Eingang der ersten Kopsvorbereitungsstation 40 zugeführt
werden, so daß sie die Reihenanordnung der Kopsvorbereitungsplätze C, D und E durchlaufen.
Am Ende der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40 werden Kopse erkannt, welche nicht erfolgreich
vorbereitet sind, und sie werden über die Förderbahn 74 dem Eingang der weiteren Kopsvorbereitungsstraße
42 zugeführt. Spinnkopse, welche sich mehrfach als nicht vorbereitbar erwiesen haben,
werden über die Förderbahn 76 der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt. Kopse, bei
denen das Garnende in der Handvorbereitungsstation 36 gefunden worden ist, werden
dann entweder dem Eingang der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40 (Pfeil 78 oder dem
Eingang der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 Pfeil 80) zugeführt.
[0040] Eine weitere Möglichkeit mit dieser Vorentscheidung zu arbeiten, ist in der Fig.
6 dargestellt. Auch hier werden alle von der Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher
kommenden Kopse und auch der Rücklauf von der Spule der Entscheidungsstation 70 zugeführt.
Die für normal gehaltenen Spinnkopse werden der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40
zugeführt, welche hier eine Reihenanordnung der Kopsvorbereitungsstation B, C und
D enthält. Mißgebildete Kopse werden aber einer Pufferstrecke 46 zugeführt und dort
gespeichert, bis der Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer so groß ist, daß sie der normalen
ersten Vorbereitungsstraße zugeführt werden können. Dies erfolgt beispielsweise durch
Schließen des Schaltelements 58 über die Steuerleitung 60 vom Mikrocomputer 62, welcher
wie bisher beschrieben, aus den Signalen S1, S2, S3, S4 (oder nur einige davon) den
Arbeitsvorrat ermittelt. Erst beim Schließen des Schaltelementes 58 wird der Vorbereitumgsplatz
B für Problemfälle in Betrieb genommen und die Taktzeit der ersten Kopsvorbereitungsstraße
herabgesetzt. Am Ausgang der ersten Kopsvorbereitungsstraße werden diejenigen Spinnkopse
ermittelt, welche mehrfach diese Straße durchlaufen haben, ohne das Garnende zu finden.
Solche werden wie gewohnt der Handvorbereitungsstation 36 wieder zugeführt. In dieser
Station wird das Garnende manuell gesucht und in Fällen, wo das Garnende gefunden
wird, wird der Kops dem Eingang der ersten Vorbereitungsstraße 40 wieder zugeführt.
[0041] Spinnkopse, bei denen das Garnende beim ersten Durchlauf bzw. (x-1)-Mal nicht gefunden
worden ist, werden der Pufferstrecke 46 wieder zugeführt, und zwar hier über die Förderbahn
82. Entsprechende Schalteinrichtungen zum Schalten zwischen den einzelnen Förderbahnen
müssen vorgesehen werden. Solche Schalteinrichtungen sind aus der Fördertechnik gut
bekannt und daher weder hier noch in Verbindung mit den weiteren Figuren extra beschrieben.
Die Fig. 6 zeigt noch eine Besonderheit, nämlich eine Entleerungsmöglichkeit 84 für
den Fall, daß die Pufferstrecke zu voll werden sollte. Die so entleerten Spinnkopse
könnten beispielsweise entweder der Handvorbereitungsstation 36 wieder zugeführt werden,
oder anderweitig gespeichert werden, bis bessere Arbeitsbedingungen für die Abarbeitung
dieser Kopse eintreten.
[0042] Schließlich zeigt die Fig. 7 eine Ausführungsform ähnlich der Ausführungsform der
Fig. 3, bei der aber die Kopsvorbereitungsplätze B, C, D und E in der Reihe angeordnet
sind.
[0043] Grundsätzlich gilt, daß eine Reihenanordnung der Kopsvorbereitungsplätze je nach
Belieben anstelle des Kopsrevolvers eingesetzt werden kann und umgekehrt.
[0044] Bei allen Ausführungsbeispielen beinhaltet die Entscheidung, ob ein bestimmter Kops
mehrfach durch die Vorbereitungsstraße gelaufen ist, ohne erfolgreich vorbereitet
zu werden, implizit die Ermittlung des Kopsflusses durch die Kopsvorbereitungsstation
bzw. Spulmaschine. Es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden, wie diese Kopsflußverfolgung
vorgenommen werden kann. Manche, zum Stand der Technik gehörende Vorschläge, beinhalten
die Numerierung der einzelnen Kopse, so daß diese aufgrund der Numerierung verfolgt
werden können. Ein weiteres System, das den besonderen Vorteil aufweist, daß eine
konkrete Numerierung der Spinnkopse nicht erforderlich ist, ist in der noch nicht
veröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 40 24 307.9 der Maschinenfabrik Rieter
AG beschrieben, deren Inhalt zum Inhalt dieser Anmeldung gemacht wird.
1. Verfahren zum Betrieb einer aus einer Kopsvorbereitungsstation (12), einem Umlaufpuffer
(14) und mehreren Spulstellen (16) bestehenden Spulmaschine (10), bei der in die aus
mehreren unterschiedlichen Vorbereitungsplätzen (B, C, D, E) bestehende Kopsvorbereitungsstation
(12) neu einlaufende, von einer Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommende
Kopse (18) sowie teilweise abgewickelte, von den Spulstellen (16) kommende Kopse (18)
im Sinne des Auffindens des jeweiligen Garnendes (20) und dessen Plazieren an einer
vorbestimmten Stelle in bezug auf die zugeordnete Spinnhülse (22) für des Umspulen
an den Spinnstellen (16) vorbereitet und bei erfolgreicher Vorbereitung in den Umlaufpuffer
(14) und von diesem in die einzelnen Spulstellen (16) eingespeist werden, während
bei nicht erfolgreicher Vorbereitung die Kopse als Problemfälle betrachtet und einer
länger anhaltenden Vorbereitung unterzogen werden, wobei die beispielsweise um einen
Kopsrevolver (31) oder in Reihe angeordneten Kopsvorbereitungsplätze (B, C, D, E)
eine Vorbereitungsstraße (40) bilden, und wobei für die Problemfälle ein automatischer
Vorbereitungsplatz (B) sowie ggf. eine Handvorbereitungsstation (36) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Problemfälle in einer parallel zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40)
arbeitenden, den Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle aufweisenden weiteren Vorbereitungsstraße
(42) vorbereitet werden und/oder, dab die Problemfälle in einen Speicher (56) gespeist
werden und erst in Zeiten, zu denen die Spulstellen (16) einen ausreichenden Arbeitsvorrat
aufweisen, in den in der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) vorhandenen Vorbereitungsplatz
(B) für Problemfälle eingespeist werden, wobei die Zufuhr der Problemfälle zu der
erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) immer dann unterbrochen wird, wenn der Arbeitsvorrat
der Spulstellen eine vorbestimmte Untergrenze unterschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung des Vorbereitungsplatzes (B) für Problemfälle als unvollständige
Vorbereitungsstation in dem Sinne, daß das Garnende (20) zwar dort gefunden, aber
nicht in die vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22) gebracht werden
kann, die hier erfolgreich vorbereiteten Kopse wieder in die erstgenannte Vorbereitungsstraße
(40) gespeist werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung des Vorbereitungsplatzes (B) für Problemfälle als vollständige
Vorbereitungsstation in dem Sinne, daß das Garnende (20) dort gefunden und in die
vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22) gebracht werden kann, die hier
erfolgreich vorbereiteten Kopse (18.1) in die erstgenannte Vorbereitungsstraße (40)
stromab der dort vorgesehenen Vorbereitungsplätze eingespeist werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer (14) durch laufende Zählung der in diesen eingehenden
vorbereiteten Kopse und der die Spulstellen verlassenden Kopse ständig ermittelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder einlaufende Kops (18) untersucht wird, um festzustellen, ob er eine Mißbildung
aufweist, bei der das Aufinden des Garnendes wahrscheinlich schwierig ist, und daß
solche von vorneherein möglicherweise als Problemfälle zu betrachtenden Kopse in einen
ersten Puffer (56) eingespeist werden, während normale Kopse der erstgenannten Vorbereitsstraße
(40) direkt oder über einen weiteren Puffer zugeführt werden, wobei die im ersten
Puffer (56) enthaltenen Kopse nur dann der den Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle
aufweisenden Vorbereitungsstraße (40) zugeführt werden und der entsprechende Vorbereitungsplatz
(B) in Betrieb genommen wird, wenn der Arbeitsvorrat der Spulstellen (16) genügend
groß ist, und daß etwaige, erst am Ende der Vorbereitungsstraße (40) als Problemfälle
erkannten, d.h. unerfolgreich vorbereitete Kopse dem ersten Puffer (56) zugeführt
werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder einlaufende Kops (18) untersucht wird, um festzustellen, ob er eine Mißbildung
aufweist, bei der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, und
daß solche von vorneherein möglicherweise als Problemfälle zu betrachtenden Kopse
in die weitere Vorbereitungsstraße (42) eingespeist werden und nach dem Durchlaufen
dieser Vorbereitungsstraße (42) und erfolgreicher Vorbereitung mit den erfolgreich
vorbereiteten Kopsen von der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) dem Umlaufpuffer
(14) zugeführt werden, wobei etwaige, erst am Ende der ersten Vorbereitungsstraße
(40) als Problemfälle erkannte, unerfolgreich vorbereiteten Kopse, dem Eingang der
zweiten Vorbereitungsstraße (42) zugeführt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder einlaufende Kops untersucht wird, um festzustellen, ob er eine Mißbildung
aufweist, bei der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, und
daß solche von vorneherein möglicherweise als Problemfälle zu betrachtenden Kopse
in die weitere Vorbereitungsstraße (40) eingespeist und am Vorbereitungsplatz (B)
für Problemfälle teilweise vorbereitet werden, in dem Sinne, daß zwar das Garnende
(20) womöglich gefunden wird, dieses aber nicht an die erwünschte Stelle in bezug
auf die Spinnhülse (22) plaziert wird, und daß die so teilweise vorbereiteten Kopse
dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) zugeführt werden, wobei etwaige,
erst am Ende der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) als Problemfälle erkannten,
d.h. unerfolgreich vorbereiteten Kopse, dem Eingang der weiteren Vorbereitungsstraße
(42) zugeführt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fluß der einzelnen Kopse durch die Kopsvorbereitungsstation und vorzugsweise
durch die gesamte Spulmaschine ständig überwacht wird, beispielsweise unter Anwendung
der Lehre der deutschen Patentanmeldung P 40 24 307.9 (Materialflußverfolgung), so
daß Kopse ermittelt werden können, die trotz einer vorgebbaren Anzahl von Vorbereitungsversuchen
nicht vorbereitet werden können, und daß solche Kopse einer Handvorbereitungsstation
zugeführt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von der Handvorbereitungsstation kommenden Kopse bei denen das Garnende erfolgreich
gefunden wurde, der erstgenannten Vorbereitungsstraße oder ggf. der weiteren Vorbereitungsstation
zugeführt werden.
10. Spulmaschine, bestehend aus einer Kopsvorbereitungsstation (12), einem Umlaufpuffer
(19) und mehreren Spulstellen (16), wobei in die Kopsvorbereitungsstation (12) neu
einlaufende, von einer Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommende Kopse
sowie teilweise abgewickelte, von den Spulstellen (16) kommende Kopse im Sinne des
Auffindens des jeweiligen Garnendes (20) und dessen Plazieren an einer vorbestimmten
Stelle in bezug auf die zugeordnete Spinnhülse (22) in der aus mehreren unterschiedlichen
Vorbereitungsplätzen (B, C, D, E) bestehenden Kopsvorbereitungsstation (12) für das
Umspulen an den Spinnstellen (16) vorbereitet und bei erfolgreicher Vorbereitung in
den Umlaufpuffer (14) und von diesem in die einzelnen Spulstellen (16) eingespeist
werden, während bei nicht erfolgreicher Vorbereitung die Kopse als Problemfälle betrachtet
und einer länger anhaltenden Vorbereitung unterzogen werden, wobei die beispielsweise
um einen Kopsrevolver (31) oder in Reihe angeordneten Kopsvorbereitungsplätze eine
Vorbereitungsstraße (40) bilden und für die Problemfälle mindestens ein automatischer
Vorbereitungsplatz (B) sowie ggf. eine Handvorbereitungsstation (36) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch
eine parallel zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) arbeitenden, einen oder
den Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle aufweisenden Vorbereitungsstraße (42)
und/oder durch einen Speicher (56) für die Problemfälle sowie eine Einrichtung (62,
60, 58) zur Ermittlung des Arbeitsvorrats der Spulstellen (16) und zur Einspeisung
der im Speicher (56) vorhandenen Problemfälle, in den in der ersten Vorbereitungsstraße
(40) vorhandenen Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle, wenn der Arbeitsvorrat oberhalb
einer vorgebbaren Grenze liegt und zur Unterbrechung dieser Einspeisung der Problemfälle
wenn der Arbeitsvorrat der Spulstellen (16) einer vorbestimmten Untergrenze unterscheidet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anfang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) mit dem Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) zur Übernahme von in der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) nicht erfolgreich vorbereiteten Kopse verbunden ist, daß der in der weiteren
Vorbereitungsstraße (42) vorgesehene Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle als unvollständige
Vorbereitungsstation ausgebildet ist, in dem Sinne, daß das Garnende (20) dort zwar
gefunden, aber nicht in die vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22)
gebracht werden kann, und däß der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) zu
dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) führt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anfang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) mit dem Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) zur Übernahme von in der erstgenannten Vorbereitungsstraße
nicht erfolgreich vorbereiteten Kopse verbunden ist, daß der in der weiteren Vorbereitungsstraße
(42) vorgesehene Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle als vollständige Vorbereitungseinheit
ausgebildet ist, in dem Sinne, daß das Garnende (20) dort gefunden, und auch in die
vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22) gebracht werden kann, und daß
der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) zurück zu dem Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) führt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (62) zur Ermittlung des Arbeitsvorrats im Umlaufpuffer Zähleinrichtungen
(S1, S2, S3) umfaßt, welche die eingehenden und auslaufenden Kopse laufend zählt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Untersuchungsstation (70) zur Untersuchung von jedem von der Ringspinnmaschine
kommenden Kops vorgesehen ist, um festzustellen, ob er eine Mißbildung aufweist, bei
der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, daß eine Einrichtung
vorgesehen ist zur Einspeisung solcher von vorneherein möglicherweise als Problemfälle
zu betrachtenden Kopse in einen ersten Puffer (56), während der Ausgang der Untersuchungsstation
(70) direkt oder über einen weiteren Puffer mit der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) verbunden ist, um normale Kopse dieser Straße zuzuführen, daß die Einrichtung
zur Ermittlung (62, 60, 58) des Arbeitsvorrats der Spulstellen (16) bzw. des Umlaufpuffers
(14) und zur Steuerung des Ausganges des ersten Puffers mit einem Schaltelement (58)
an seinem Ausgang verbunden ist, wobei dieser Ausgang über das Schaltelement mit der
erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) zur Leitung von Problemfällen in diese Vorbereitungsstraße
(40) verbunden ist, daß ferner die genannte Einrichtung zur Ermittlung des Arbeitsvorrats
vorzugsweise mit dem Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle in der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) verbunden ist und diesen zur Vorbereitung von Problemfällen
in Betrieb setzt, wobei beim Absinken des Arbeitsvorats unter eine vorgegebene Grenze,
die genannte Einrichtung (62, 60, 58) das Schaltelement (58) bzw. den Betrieb des
Vorbereitungsplatzes für Problemfälle ausschaltet, und daßeine Einrichtung vorgesehen
ist, um am Ausgang am der erstgenannten Vorbereitungsstraße nicht erfolgreich vorbereitete
Kopse zu ermitteln und diese dem ersten Puffer (56) zuzuführen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Untersuchungsstation (70) zur Untersuchung von jedem von der Ringspinnmaschine
kommenden Kops vorgesehen ist, um festzustellen, ob er eine Mißbildung aufweist, bei
der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, daß eine Einrichtung
vorgesehen ist zur Einspeisung solcher von vorneherein möglicherweise als Problemfälle
zu betrachtenKopseden in die weitere Vorbereitungsstraße (42), daß der Ausgang der
Untersuchungsstation (70) direkt oder über einen weiteren Puffer mit der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) verbunden ist, um normale Kopse dieser Straße zuzuführen;
daß der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) mit der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) verbunden ist, vorzugsweise stromab der dort vorgesehenen Vorbereitungsplätze
(C, D, E) und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um am Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße nicht erfolgreich vorbereitete Kopse zu ermitteln und diese der
weiteren Vorbereitungsstraße zuzuführen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Untersuchungsstation (70) zur Untersuchung von jedem von der Ringspinnmaschine
kommenden Kops vorgesehen ist, um festzustellen, ob er eine Mißbildung aufweist, bei
der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, daß eine Einrichtung
vorgesehen ist zur Einspeisung solcher von vorneherein möglicherweise als Problemfälle
zu betrachtenden Kopse in die weitere Vorbereitungsstraße (40), daß der dort vorhandene
Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle unvollständig ist, in dem Sinne, daß zwar
das Garnende (20) womöglich gefunden wird, dieses aber nicht an die erwünschte Stelle
in bezug auf die Spinnhülse (22) plaziert wird, daß der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße
(42) mit dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) verbunden ist; und
daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um am Ausgang der erstgenannten Vorbereitungsstraße
nicht erfolgreich vorbereitete Kopse zu ermitteln und diese der weiteren Vorbereitungsstraße
(42) zuzuführen.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kopsflußüberwachungssystem vorgesehen ist, beispielsweise nach der Lehre der
deutschen Patentanmeldung P 40 24 307.9, um Kopse festzustellen, welche trotz einer
vorgebbaren Anzahl von Vorbereitungsversuchen nicht vorbereitet werden konnten, und
daß ein vom Kopsflußüberwachungssystem gesteuertes Schaltelement vorgesehen ist um
solche Kopse einer Handvorbereitungsstation zuzuführen.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Verbindung vom Ausgang der Handvorbereitungsstation zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße.