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EP 0 501 913 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
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Anmeldetag: 19.02.1992 |
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Verfahren zum Betrieb einer aus einer Kopsvorbereitungsstation, einem Umlaufpuffer
und mehreren Spulstellen bestehenden Spulmaschine
Procedure for the operation of a winding machine consisting of a cops preparing station,
a circulation buffer and several winding station
Procédure pour l'opération d'une machine à retordre consistant en station à préparer
des cops, tampon de circulation et plusieurs stations à retordre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT |
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Priorität: |
20.02.1991 DE 4105281
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.09.1992 Patentblatt 1992/36 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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CH-8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Meyer, Urs Andreas
CH-8153 Rümlang (CH)
- Schreiber, Manfred
CH-8810 Horgen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 402 630 EP-A- 0 427 990
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EP-A- 0 406 541
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer aus einer Kopsvorbereitungsstation,
einem Umlaufpuffer und mehreren Spulstellen bestehenden Spulmaschine, bei der in die
aus mehreren unterschiedlichen Vorbereitungsplatzen bestehende Kopsvorbereitungsstation
neu einlaufenden Kopse im Sinne des Auffindens des jeweiligen Garnendes und dessen
Plazierens an einer vorbestimmten Stelle in bezug auf die zugeordnete Spinnhülse für
das Umspulen an den Spinnstellen vorbereitet und bei erfolgreicher Vorbereitung in
den Umlaufpuffer und von diesem in die einzelnen Spulstellen eingespeist werden. Die
Erfindung betrifft weiterhin eine neue Auslegung einer aus einer Kopsvorbereitungsstation,
einem Umlaufpuffer und mehreren Spulstellen bestehenden Spulmaschine.
[0002] Bei einer bekannten Spulmaschine, welche später näher im Zusammenhang mit der Fig.
1 beschrieben wird, handelt es sich bei den neu einlaufenden Kopsen um solche, die
direkt von der Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommen, und solche, die
bereits teilweise in den Spulstellen der Spinmaschine abgewickelt sind, wobei aber
das Garnende verlorengegangen ist. Bei der Vorbereitung dieser verschiedenen Kopse
wird nach dem Auffinden des Garnendes dieses üblicherweise in das obere Ende der Spinnhülse
eingeführt, da das Garnende in den Spulstellen dann zuverlässig angesaugt und erfaßt
werden kann. Auch andere vorbestimmte Stellen für das Plazieren des Garnendes sind
denkbar.
Eine derartige Spulmaschine ist in der DE-A-34 34 576 beschrieben.
[0003] Obwohl mehrere unterschiedliche Vorbereitsplatze in der Kopsvorbereitungsstation
vorgesehen sind, wobei die Vorbereitungsplätze üblicherweise mit unterschiedlichen
Sucheinrichtungen vorgesehen sind, um das Garnende in den verschiedenen möglichen
Stellungen am Kops zu finden, gelingt es manchmal nicht, beim ersten Durchlauf das
Garnende tatsächlich zu finden. Diese Tatsache, d.h. daß das Garnende noch nicht gefunden
ist, wird ausgenützt, um den jeweiligen Kops als Problemfall zu erkennen und ihn einem
gesonderten Vorbereitungsplatz zuzuführen, der dann in Betrieb genommen wird, um den
Kops noch intensiver zu untersuchen, in einem Versuch, das Garnende zu ermitteln.
Diese intensivere Untersuchung dauert in der Praxis etwa dreimal so lang wie eine
normale Untersuchung in einem der anderen Vorbereitungsplätze.
[0004] Bei manchen Spulmaschinen ist es möglich, Spinnkopse zu ermitteln, welche mehrmals
durch die Kopsvorbereitungsstation gelaufen sind, ohne dass das Garnendegefunden wurde.
Solche Kopse werden üblicherweise einer Handvorbereitungsstation zugeführt, um dort
von der Bedienung der Spulmaschine gelegentlich von Hand untersucht zu werden, um
das Garnende doch ausfindig zu machen.
[0005] Bei den bisher bekannten Spulmaschinen sind alle automatischen Vorbereitungsplätze,
d.h. auch der Vorbereitungsplatz für Problemfälle, in Reihe angeordnet, und zwar üblicherweise
derart, daß diese Vorbereitungsplätze um einen Kopsrevolver oder -Karussell angeordnet
sind. Die Kopse werden beispielsweise von dem Revolver bei einer Einlaufstation aufgenommen
und zu einer Abgabestation transportiert und laufen in Schritten an den einzelnen
Vorbereitungsplätzen vorbei. Wird das Garnende an einem Vorbereitungsplatz gefunden,
so läuft der jeweilige Kops aufgrund des vorgesehenen Transportsystems dennoch an
allen Vorbereitungsplätzen vorbei, wird aber nicht mehr an den weiteren Vorbereitungsplätzen
untersucht, um zu verhindern, daß das Garn durch die Sucharbeit unnötig beeinträchtigt
wird. Liegen Problemfälle vor, die langsamer untersucht werden müssen, so führt dies
aufgrund der gewählten Auslegung der Kopsvorbereitungsstation bzw. des gewählten Transportsystems
in der Kopsvorbereitungsstation zu einer Herabsetzung des gesamten Suchablaufes auch
an allen weiteren Vorbereitungsplätzen, da die an diesen weiteren Plätzen wartenden
Kopse solange dort beharren müssen, bis der Problemfall an dem gesonderten Vorbereitungsplatz
für Problemfälle untersucht worden ist.
[0006] Diese Verlangsamung führt daher insgesamt zu einer Herabsetzung der Ausnützung der
Spulmaschine. Manchmal müssen Spulstellen leerstehen, weil sie noch auf umspulbare,
d.h. vorbereitete Spinnkopse warten.
[0007] Von verschiedenen Seiten sind Vorschläge bekannt für einen Ansetzroboter, welcher
zur Behebung von Fadenbrüchen an der Ringspinnmaschine einen Hilfsfaden einsetzt.
Nach diesem Verfahren wird ein Fadenbruch mit Hilfe einer vorgegebenen Länge des Hilfsfadens
behoben. Der Hilfsfaden wird zunächst mit seinem einen Ende vom Ansetzroboter um den
Spinnkops herumgewunden, ohne den Versuch zu unternehmen, dieses Ende des Hilfsfadens
mit dem gebrochenen Garnende zu verbinden. Nach diesem Herumwickeln dieses einen Endes
des Hilfsfadens um den Spinnkops wird das andere Ende des Hilfsfadens in den aus dem
Streckwerk heraustretenden Faserstrom gebracht und in diesen eingebunden. Das andere
Ende des Hilfsfadens wird daher mit dem eigentlichen Spinngarn verbunden. Beim Umspulen
des Spinnkops in der Spulmaschine wird der Ansetzer zwischen dem eigentlichen Spinngarn
und dem Hilfsfaden als eine längere Dickstelle vom Garnreiniger erkannt, und in der
betreffenden Spulstelle der Spulmaschine aus dem Garn herausgetrennt. Verschiedene
Vorschläge sind dann gemacht worden, wie der Hilfsfaden insgesamt entfernt werden
kann, siehe beispielsweise die deutsche Patentanmeldung DE-A-39 32 667.5. Das Ergebnis
dieser Umspulverfahren ist aber, daß das Garnende sozusagen verlorengeht, denn der
Hilfsfaden ist mit seinem anderen Ende nur um den Spinnkops herumgewunden, nicht aber
mit dem eigentlichen Spinngarn verbunden.
[0008] Da das Garnende beim Umspulen verlorengeht, werden solche Kopse automatisch der Kopsvorbereitungsstation
wieder zugeführt, was deutlich macht, daß eine hohe Kapazität der Kopsvorbereitungsstation
notwendig ist, um die Anzahl der erneut zugeführten neu vorzubereitenden Spinnkopse
zu bewältigen. Man muß sich nämlich vor Augen halten, daß das Einsetzen von Ansetzrobotern
zu einer höheren Arbeitsleitung der Ringspinnmaschine führen soll. Diese höhere Arbeitsleistung
wird aber eine erhöhte Fadenbruchzahl bewirken, so daß die Kapazität der Spulmaschine
ebenfalls erhöht werden muß.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Betrieb einer
Kopsvorbereitungsstation bzw. eine neuartige Kopsvorbereitungsstation zu schaffen,
welche unter Anwendung der bekannten Elemente, vor allem an den Kopsvorbereitungsplätzen
die Kopsvorbereitungsarbeit mit hoher Wirtschaftlichkeit durchführen kann, so daß
die Wirtschaftlichkeit der Spulmaschine als Ganzes erhöht wird, in dem Sinne, daß
die Spulstellen möglichst vollständig ausgelastet sind und im Regelfall nicht auf
vorbereitete Spinnkopse warten müssen.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß in einem Verfahren der eingangs genannten
Art so vorgegangen, daß die Problemfälle in einer parallel zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße
arbeitenden, einen automatischen Vorbereitungsplatz für Problemfälle aufweisenden
weiteren Vorbereitungsstraße vorbereitet werden und/oder, daß die Problemfälle in
einen Speicher gespeist werden und erst in Zeiten, zu denen die Spulstellen einen
ausreichenden Arbeitsvorrat aufweisen, in den in der erstgenannten Vorbereitungsstraße
vorhandenen Vorbereitungsplatz für Problemfälle eingespeist werden, wobei die Zufuhr
der Problemfälle zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße immer dann unterbrochen
wird, wenn der Arbeitsvorrat der Spulstellen eine vorbestimmte Untergrenze unterschreitet.
[0011] Die Erfindung beruht daher auf den Erkenntnissen, daß eine Möglichkeit zur Bewältigung
der Problemfälle, ohne die Taktzeit der nicht mit Problemfällen beschäftigten Vorbereitungsplätze
herabzusetzen, darin liegt, den Vorbereitungsplatz für Problemfälle in einer zu der
erstgenannten Vorbereitungsstraße parallel arbeitende Vorbereitungsstraße zu verlegen.
Jedoch werden alle Spinnkopse, die mit normaler Geschwindigkeit bearbeitet werden
können, bei dieser normalen Geschwindigkeit bearbeitet und nur diejenigen Spinnkopse,
die als Problemfälle gelten und mit der herabgesetzten Geschwindigkeit vorbereitet
werden müssen, werden bei dieser herabgesetzten Geschwindigkeit vorbereitet. Diese
gesonderte Vorbereitung der Problemfälle in einer weiteren Vorbereitungsstraße bedeutet,
daß der bisherige Vorbereitungsplatz für Problemfälle aus der erstgenannten Vorbereitungsstraße
herausgetrennt werden kann und für sich in der parallel arbeitenden Vorbereitungsstraße
weiter betrieben wird. Die Spinnkopse werden dann zwischen den beiden Straßen unterteilt,
je nachdem, ob sie als Normalfälle oder als Problemfälle gelten. Diese Entscheidung
kann, wie gewohnt, am Ende des ersten Durchlaufs durch die erstgenannte Vorbereitungsstraße
getroffen werden. Beispiele für Verfahren dieser Art sind vor allem in den Unteransprüchen
2 und 3 angegeben worden. Durch das Heraustrennen der Vorbereitungsstation für Problemfälle
aus der erstgenannten Vorbereitungsstraße, wird er meistens die Form einer unvollständigen
Einheit aufweisen, in dem Sinne, daß das Garnende möglicherweise gefunden werden kann,
daß aber die Einrichtungen dann fehlen, um das Garnende in die Spinnhülse zu plazieren.
In diesem Falle ist es sinnvoll, wenn der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße
mit dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße verbunden ist, so daß die Spinnkopse
mit den gefundenen Garnenden diese Straße nocheinmal durchlaufen. Noch günstiger ist
es aber, den Vorbereitungsplatz für Problemfälle in der weiteren Vorbereitungsstraße
als vollständigen Vorbereitungsplatz auszugestalten, in dem Sinne, daß das gefundene
Garnende auch in die gewünschte Stelle in bezug auf die Spinnhülse gebracht werden
kann. Im letzten Fall können dann die Spinnkopse aus der weiteren Vorbereitungsstraße
dem Ausgang der erstgenannten Vorbereitungsstraße bzw. dem Eingang des Umlaufpuffers
zugeführt werden.
[0012] Eine andere Möglichkeit, um die erfindungsgemäße Aufgabe zu lösen, besteht aber darin,
die Problemfälle zu speichern und erst in Zeiten, zu denen die Spulstellen einen ausreichenden
Arbeitsvorrat aufweisen, dem automatischen Vorbereitungsplatz für Problemfälle zuzuführen,
wobei dieser Vorbereitungsplatz dann ohne weiteres wie bisher in der erstgenannten
Vorbereitungsstraße angeordnet sein kann. Wenn aber der Arbeitsvorrat der Spulstellen
eine vorbestimmte bzw. vorbestimmbare Untergrenze unterschreitet, so muß die Zufuhr
der Problemfälle abgeschaltet werden, da sonst die Gefahr groß wäre, daß die Spulstellen
wiederum auf neue vorbereitete Spinnkopse warten müssen. Ein Verfahren dieser Art
erfordert, daß man den Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer ermittelt, was u.a. durch laufende
Zählung der in den Umlaufpuffer eingehenden, vorbereiteten Kopse und der die Spulstellen
verlassenden Kopse ermittelt werden kann.
[0013] Wie soeben erwähnt, erfolgt beim Stand der Technik die Entscheidung, ob ein Spinnkops
als Problemfall zu behandeln ist, durch die Feststellung, ob am Ende der Vorbereitungsstraße
das Garnende tatsächlich gefunden worden ist.
[0014] Dieses Verfahren bedeutet aber, daß Problemfälle erst die Vorbereitungsstraße für
Normalfälle durchlaufen müssen, so daß sie die Arbeitsleistung dieser Vorbereitungsstraße
herabsetzen. Um dem entgegenzutreten, sieht die Erfindung vor, die Entscheidung, ob
ein Normalfall oder ein Problemfall vorliegt, in einem früheren Stadium zu treffen.
Dies ist zwar nicht ganz einfach, es kann aber gesagt werden, daß mißgebildete Spinnkopse
im Regelfall eher Problemfälle darstellen, als Spinnkopse, die keine Mißbildung aufweisen.
Diese Mißbildung kann in der geometrischen Form oder Größe des Spinnkops zu finden
sein, kann aber auch sich dadurch bemerkbar machen, daß beispielsweise eine vorgesehene
Oberwindung oder Unterwindung fehlt. Solche Mißbildungen können aber automatisch erkannt
werden. Nach einer besonderen Verfahrensvariante der Erfindung, werden daher solche
Spinnkopse, die Mißbildungen aufweisen, automatisch als Problemfälle betrachtet, und
entweder der weiteren Vorbereitungsstraße oder einer Pufferstrecke, d.h. einem Puffer
für Problemfälle zugeführt, je nach der konkreten Auslegung der Kopsvorbereitungsstation.
Die erfindungsgemäßen Varianten, die mit dieser Vorerkennung von Problemfällen arbeiten,
sind beispielsweise in den Verfahrensansprüchen 5 bis 7 konkret angegeben. Auch in
diesen Fällen werden aber Kopse, die sich am Ende der normalen Vorbereitungsstraße
als Problemfälle erwiesen haben, dem Puffer bzw. der weiteren Vorbereitungsstraße
für Problemfälle zugeführt.
[0015] Die deutsche Patentanmeldung DE-A-40 24 307.9 beschreibt ein Materialflußverfolgungssystem,
das auch bei Spinnkopsen angewandt werden kann, und keine konkrete Numerierung der
Spinnkopse erfordert. Mittels dieses Systems, ist es ohne weiteres möglich, Spinnkopse
zu identifizieren, welche mehrmals die Kopsvorbereitungsstation durchlaufen haben,
d.h. Problemfälle, welche nicht ohne weiteres maschinell zu verarbeiten sind. Durch
Anwendung dieses Systems können solche Spinnkopse aussortiert und einer Handvorbereitungsstation
zugeführt werden, wie im Anspruch 8 angegeben. Nach manuellem Suchen des Garnendes,
können solche Spinnkopse dann der normalen Kopsvorbereitungsstation wieder zugeführt
werden, wie im Anspruch 9 angegeben.
[0016] Wie anfangs erwähnt, befaßt sich die Erfindung ebenfalls mit Auslegungen von Spulmaschinen,
welche es ermöglichen, das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen. Beispiele für
solche Spulmaschinen sind den weiteren Patentansprüchen 10 bis 18 zu entnehmen.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend näher erläutert im Zusammenhang mit Ausführungsbeispielen
und unter Bezugnahme auf die Zeichnung, in welcher zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer bekannten, nicht zur Erfindung gehörenden Maschine
zur Erläuterung des üblichen Betriebsverfahrens,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer ersten und einer zweiten Variante einer erfindungsgemäßen
Spulmaschine zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Betriebsverfahrens,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Spulmaschine, welche
die Überwachung des Arbeitsvorrats im Umlaufpuffer beinhaltet,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Spulmaschine,
- Fig. 5
- eine noch weitere schematische Darstellung einer alternativen erfindungsgemäßen Spulmaschine,
- Fig. 6
- eine noch weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäße Spulmaschine,
- Fig. 7
- noch eine schematische Darstellung einer Kopsvorbereitungsstation einer erfindungsgemäßen
Spulmaschine und
- Fig. 8 und 9
- noch weitere schematische Darstellungen von möglichen Kopsvorbereitungsstationen von
erfindungsgemäßen Spulmaschinen.
[0018] In allen Ausführungsbeispielen werden die gleichen Bezugszahlen für gleiche oder
gleichartige Elemente verwendet.
[0019] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer bekannten Spulmaschine 10, welche
aus einer Kopsvorbereitungsstation 12, einem Umlaufpuffer 14 und mehreren Spulstellen
16 besteht. Von der Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommende Spinnkopse
18 (Pfeil L) werden in der Kopsvorbereitungsstation 12 vorbereitet, in dem Sinne,
daß das Garnende 20 gefunden und in das obere Ende der Spinnhülse 22 eingesteckt wird,
wie bei dem Spinnkops 18.1 am Ausgang der Kopsvorbereitungsstation 12 gezeigt ist.
Solche er folgreich vorbereiteten Spinnkopse 18.1 werden in den Umlaufpuffer 14 eingespeist
und von hier aus in die einzelnen Spulstellen 16 weitergeführt, sobald eine dieser
Spulstellen leer wird. Das Leerwerden von einzelnen Spulstellen kann aus verschiedenen
Gründen stattfinden. Eine Möglichkeit ist, daß der Spinnkops vollständig umgespult
worden ist, so daß das Garn vollständig auf die Kreuzspule umgewickelt worden ist
und nur noch die leere Hülse 22 verbleibt. Eine solche leere Spinnhülse ist bei der
linken Spulstelle 16 der Fig. 1 gezeigt. Eine andere Möglichkeit ist, daß ein Fadenbruch
stattgefunden hat, so daß der Spinnkops nur teilweise umgewickelt werden konnte, bevor
das Garnende verlorenging. Diese Möglichkeit ist bei der mittleren Spulstelle der
Fig. 1 gezeigt. In diesem Fall muß der Spinnkops wieder der Kopsvorbereitungsstation
12 zugeführt werden, um das Garnende erneut zu finden. Bei der rechten Spulstelle
16 der Fig. 1 wird gerade umgespult, so daß im Augenblick keine Spinnhülse und kein
teilweiser abgewickelter Spinnkops diese Spulstelle verläßt.
[0020] Die die Spulstellen verlassenden Hülsen und teilweise abgewickelte Spinnkopse werden
in einer Garnrestfühlstation 24 untersucht,um festzustellen, ob es sich um leere oder
fast leere Spinnhülsen handelt, welche entsprechend dem Pfeil 26 ausgeschieden werden,
oder ob es sich um teilweise abgewickelte Spinnkopse handelt, welche dann entsprechend
dem Pfeil 28 dem Eingang 30 der Kopsvorbereitungsstation als rücklaufende Kopse K
zugeführt werden müssen, zusammen mit den von der Ringspinnmaschine kommenden Spinnkopse
18.
[0021] Die Spinnkopse werden am Eingang der Kopsvorbereitungsstation 30 in einen Kopsrevolver
31 bzw. Kopskarussell eingeladen, welcher im Regelfall acht Kopsaufnahmestellen aufweist,
und die Kopse schrittweise zwischen dem Eingang 30 und dem Ausgang 32 der Kopsvorbereitungsstation
bewegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, hat der Kopsrevolver acht Stationen, an denen
die Spinnkopse vorbeitransportiert werden. Diese acht Stationen sind mit den Buchstaben
A, B, C, D, E, F, G und H gekennzeichnet. Eingehende Spinnkopse 18 werden im Platz
A vom Kopsrevolver aufgenommen und verlassen den Kopsrevolver wieder beim Platz F,
sofern das Garnende gefunden und plaziert werden konnte, wie bei dem Spinnkops 18.1
gezeigt.
[0022] Kopse, die nicht erfolgreich bearbeitet werden können, werden an den hier leeren
Stationen G und H vorbei transportiert, und zurück zu der Eingangsstation A gebracht.
An den Stellen B, C, D und E befinden sich vier verschiedene Vorbereitungsplätze für
das Aufsuchen des Garnendes und dessen Plazieren in die Spinnhülse 22. Der automatische
Vorbereitungsplatz an der Stelle B, welcher nachfolgend Vorbereitungsplatz B genannt
wird, ist für die Problemfälle gedacht und wird nur dann benutzt, wenn ein Spinnkops
über die leeren Stationen G und H zurückgeführt worden ist, weil das Garnende nicht
erfolgreich gefunden ist. An den Stellen C, D und E befinden sich andere Vorbereitungsplätze,
welche jeweils ausgelegt sind, um das Garnende bei einer bestimmten Form des Spinnkops
zu finden und in die leere Hülse einzusetzen.
[0023] Laufen Spinnkopse mehrfach mit dem Kopsrevolver herum, so werden sie als nicht automatisch
vorbereitbar eingestuft und sie werden über die Förderbahn 34 einer Handvorbereitungsstation
36 zugeführt. Diese Handvorbereitungsstation wird von Zeit zu Zeit von der Bedienung
betreut und es erfolgt hier eine manuelle Suche nach dem Garnende. Wird das Garnende
gefunden, so werden die Spinnkopse über die Förderbahn 38 dem Eingang 30 der Kopsvorbereitungsstation
wieder zugeführt.
[0024] Da die Kopse sich von dem Platz A bis zum Platz F bewegen, um den Kopsrevolver 31
herum, wird dieser Weg angefangen vom Eingang der Kopsvorbereitungsstation 30 bis
zum Ausgang 32 nachfolgend als eine erste Kopsvorbereitungsstraße 40 bezeichnet.
[0025] In Zeiten, zu denen der Vorbereitungsplatz B für problemfälle nicht in Betrieb ist,
gelingt es, 21 Kopse pro Minute in der Kopsvorbereitungsstation für das nachfolgende
Umspulen vorzubereiten. Wird aber der Vorbereitungsplatz B für Problemfälle in Betrieb
genommen, so muß der Taktzyklus des Kopsrevolvers abgesenkt werden, und es gelingt
dann nunmehr nur noch 7 Kopse pro Minute vorzubereiten.
[0026] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Erste und zweite Möglichkeiten, dies zu
erreichen, sind in der Fig. 2 gezeigt. Hier ist nur die Kopsvorbereitungsstation 12
gezeigt, und man sieht, daß die Ausbildung des Kopsrevolvers 31 gleichgeblieben ist.
Ein Vorbereitungsplatz B für Problemfälle ist in eine Vorbereitungsstraße 42 gelegt,
dessen Eingang am Ausgang der Kopsvorbereitungsstation, d.h. der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße
40 angeordnet ist und dessen Ausgang zu dem Eingang 30 der Kopsvorbereitungsstation,
d.h. der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße führt. In dieser Zeichnung deutet das
Bezugszeichen 44 auf eine Förderbahn, welche zu den eigentlichen Betriebselementen
des Vorbereitungsplatzes B führt und im gleichen Sinne deutet das Bezugszeichen 46
auf eine Pufferstrecke, welche die im Vorbereitungsplatz B behandelten Spinnkopse
zum Kopsrevolver zurückführt. Es soll an dieser Stelle gesagt werden, daß man entweder
die Betriebselemente von der bisherigen Station B bei dem Kopsrevolver 31 herausnehmen
und an der gezeigten Stelle, d.h. in der Vorbereitungsstraße 42 plazieren, oder aber,
falls dies aus irgendwelchem Grund nicht erwünscht ist, einfach einen zweiten Satz
der entsprechenden Elemente in der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 anordnen kann.
Bis jetzt ist angenommen worden, daß es sich bei diesen Betriebselementen des Vorbereitungsplatzes
B um eine unvollständige Kopsvorbereitungseinheit handelt, bei der es zwar möglich
ist, das Garnende zu finden, die als Einheit aber nicht extra ausgebildet ist, um
das gefundene Garnende auch in die Spinnhülse zu plazieren. Sollten aber die Elemente
zum Plazieren des Garnendes in der Spulenhülse auch vorgesehen sein, so ist es nicht
mehr erforderlich, die Kopse dem Eingang 30 der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße
40 zuzuführen, sondern sie können entsprechend der gestrichelt dargestellten Linie
48 dem Ausgang der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße zugeführt werden, bzw. der
Förderbahn, welche von dem Ausgang 32 zu dem Eingang des Umlaufpuffers 14 führt. Da
die vorbereiteten Kopse 18 dann nicht mehr über den Kopsrevolver 31 laufen müssen,
wird mit dieser Variante die Arbeitsleistung des Kopsrevolvers 31 erhöht.
[0027] Auch bei diesem Beispiel werden Spinnkopse 18, welche mehrmals um den Kopsrevolver
31 herumgelaufen sind, ausgeschieden und einer Handvorbereitungsstation 36 zugeführt.
[0028] An dieser Stelle soll auf die Fig. 8 und 9 hingewiesen werden, wo gegenüber Fig.
2 der Kopsrevolver 31 durch in Reihe angeordnete Kopsvorbereitungsplätze C, D und
E ersetzt worden ist. Die Fig. 9 zeigt ähnlich der ersten erfindungsgemäßen Variante
der Fig. 2 die Vorbereitungsplätze C, D und E in Reihe angeordnet, während der Platz
B eine nicht vollständige Kopsvorbereitungseinheit darstellt, so daß die hier behandelten
Spinnkopse der durch die Vorbereitungsplätze C, D und E gebildeten "Schnellstraße"
wieder zugeführt werden müssen.
[0029] Bei der Fig. 8 dagegen ist der Vorbereitungsplatz B ebenfalls mit den weiteren Einheiten
C, D und E in Reihe angeordnet, so daß entsprechend der zweiten erfindungsgemäßen
Variante der Fig. 2 die vollständig vorbereiteten Spinnkopse 18 am stromabwärtigen
Ende der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 40 dieser wieder zugeführt werden können.
Da bei dieser Variante Spinnkopse 18 am Ende der weiteren Vorbereitungsstraße 42 ankommen
können, welche nicht vorbereitet werden konnte, werden sie in der Schleife 50 dem
Eingang der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 wieder zugeführt. Sollten nach mehrfachen
Versuchen die Spinnkopse 18 nicht erfolgreich vorbereitet werden können, so müssen
sie der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt werden. Nach erfolgreicher Handvorbereitung
werden die Spinnkopse entweder mittels der Förderbahn 52 dem Eingang der weiteren
Kopsvorbereitungsstraße 42 zugeführt oder entsprechend der Förderbahn 54 an den Eingang
der erstgenannten Kopsvorbereitungsstraße 40 geschickt.
[0030] Gemäss Fig. 3 kommt es darauf an, den Arbeitsvorrat der Spulstellen, gemessen durch
die Anzahl der Spinnkopse im Umlaufpuffer, zu überwachen und eine Bearbeitung der
Problemfälle im Vorbereitungsplatz B der Vorbereitungsstraße 40 mit der herabgesetzten
Taktzeit des Kopsrevolvers nur dann zuzulassen, wenn der Arbeitsvorrat ausreichend
hoch liegt.
[0031] Dieses Konzept einhaltet, daß am Ausgang des Kopsrevolvers als Problemfälle erkannte
Spinnkopse 18 in einem Puffer 56 oder einer Pufferstrecke gespeichert werden, solange,
bis der Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer 14 einen Stand erreicht hat, bei dem es möglich
ist, die Taktzeit des Kopsrevolvers 31 herabzusetzen und die Problemfälle zu bearbeiten.
[0032] Am Ende des Puffers 56 befindet sich ein Schaltelement 58, welches über eine Steuerleitung
40 geöffnet wird, wenn der Arbeitsvorrat den vorbestimmbaren Stand erreicht hat. Dieser
Stand wird von dem Computer 62 ermittelt, welcher Signale von den verschiedenen Sensoren
S1, S2, S3 und S4 erhalten kann. An dieser Stelle soll betont werden, daß es verschiedene
Möglichkeiten gibt, anhand von Sensorsignalen den Arbeitsvorrat zu ermitteln, wovon
einige nachfolgend später kurz erläutert werden. Es müssen nicht alle Sensoren S1,
S2, S3 und S4, wie in der Fig. 3 gezeigt, vorgesehen werden. Die Fig. 3 zeigt auch,
daß Spinnkopse 18, die mehrfach durch den Kopsrevolver 31 transportiert werden, ohne
das Garnende zu finden, der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt werden. Nach der
Handvorbereitung werden diese Spinnkopse dem Eingang der Kopsvorbereitungsstraße 40
wieder zugeführt.
[0033] Für die Ermittlung des Arbeitsvorrats im Umlaufpuffer 14 genügt es eigentlich, nur
mittels des Schalters S1 am Eingang des Puffers alle neu in den Umlaufpuffer eingehenden
Spinnkopse aufzuzählen und von dieser Zahl die Anzahl der zu den Spinnstellen gehenden
Kopse, welche sich aus den Signalen der weiteren Schalter S3 ermitteln läßt, zu subtrahieren.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, nur mit den Signalen der Schalter S1 und S4
zu arbeiten, denn der eine Schalter S1 gibt die Anzahl der dem Umlaufpuffer zugeführten
Kopse an, während der andere Schalter S4 die Zahl der die Spulstellen insgesamt verlassenden
Spinnkopse ermittelt. Der Unterschied stellt den Arbeitsvorrat dar. Bei diesen beiden
Methoden sollte der konkrete Arbeitsvorrat in bestimmten Zeitintervallen neu ermittelt
werden, so daß man die Speicherung von sehr großen Zahlen vermeiden kann, die sonst
entstehen würden, wenn man die Signale von den Schaltern S1 und S4 laufend aufzählt.
[0034] Diese Schwierigkeit läßt sich beispielsweise auch dadurch umgehen, daß man den Arbeitsvorrat
einmal pro Umlauf im Umlaufpuffer aktualisiert.
[0035] Bei diesem Verfahren weiß man, wieviele Spinnkopse in der genannten Zeit dem Umlaufpuffer
zugeführt sind, beispielsweise vom Schalter S1 am Eingang des Umlaufpuffers. Wenn
man auch die Signale vom Schalter S2 berücksichtigt, das sind die Kopse, die im Umlaufpuffer
zirkulieren und nicht von den Spulstellen aufgenommen werden, so kann man pro Umlaufzeit
des Umlaufpuffers den jeweiligen Arbeitsvorrat ermitteln.
[0036] Die Fig. 4 zeigt ein besonders interessantes Verfahren, bei dem eine Vorentscheidung
getroffen wird, ob sich die einzelnen Spinnkopse möglicherweise als Problemfälle erweisen
werden. Alle eingehenden Spinnkopse, egal, ob sie von der Ringspinnmaschine oder von
einem Kopsspeicher kommen (L), oder teilweise abgewickelte rückgeführte Kopse von
den Spulstellen darstellen (R), passieren eine Entscheidungsstation 70, welche die
Entscheidung trifft, ob die Spinnkopse eine normale Form aufweisen, so daß die Wahrscheinlichkeit
höher ist, daß das Garnende zuverlässig gefunden werden kann, oder ob sie eine Mißbildung
aufweisen, in dem Sinne, daß das Auffinden des Garnendes eher schwierig sein wird,
so daß sich die Spinnkopse eher als Problemfälle erweisen werden.
[0037] Im Falle von normalen Spinnkopsen werden diese über eine erste Kopsvorbereitungsstraße
40 durch eine Reihenanordnung von Kopsvorbereitungsplätzen, beispielsweise den Plätzen
C, D und E geführt.
[0038] Mißgebildete Spinnkopse werden dagegen einer weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42
zugeführt, welche eine Reihenanordnung von Kopsvorbereitungsplätzen B, C, D und E
aufweist. Spinnkopse, welche am Ende der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40 nicht erfolgreich
vorbereitet sind,
werden entsprechend dem Pfeil 72 der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 zugeführt.
Spinnkopse, welche mehrfach durch die weitere Kopsvorbereitungsstraße 42 gelaufen
sind, ohne das Garnende erfolgreich zu finden, werden ausgeschieden und wie üblich
der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt. Spinnkopse, die am Ausgang der weiteren
Kopsvorbereitungsstraße 42 erfolgreich vorbereitet sind, werden zusammen mit den in
der ersten Vorbereitungsstraße 40 erfolgreich vorbereiteten Spinnkopsen zusammengeführt
und dem Umlaufpuffer zugeführt. Kopse, die in der Handvorbereitungsstation 36 erfolgreich
vorbereitet sind, in dem Sinn, daß das Garnende gefunden wird, werden entweder der
weiteren Vorbereitungsstraße 42 oder der normalen Vorbereitungsstraße 40 zugeführt,
wobei die Entscheidung davon abhängig gemacht werden kann, wie die jeweilige Arbeitsauslastung
der beiden Vorbereitungsstraßen momentan aussieht.
[0039] Die Fig. 5 zeigt eine Abwandlung der Anordnung von Fig. 4, bei der nur der Kopsvorbereitungsplatz
B in der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 vorgesehen ist, und alle diesen Kopsvorbereitungsplatz
B verlassenden Spinnkopse dem Eingang der ersten Kopsvorbereitungsstation 40 zugeführt
werden, so daß sie die Reihenanordnung der Kopsvorbereitungsplätze C, D und E durchlaufen.
Am Ende der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40 werden Kopse erkannt, welche nicht erfolgreich
vorbereitet sind, und sie werden über die Förderbahn 74 dem Eingang der weiteren Kopsvorbereitungsstraße
42 zugeführt. Spinnkopse, welche sich mehrfach als nicht vorbereitbar erwiesen haben,
werden über die Förderbahn 76 der Handvorbereitungsstation 36 zugeführt. Kopse, bei
denen das Garnende in der Handvorbereitungsstation 36 gefunden worden ist, werden
dann entweder dem Eingang der ersten Kopsvorbereitungsstraße 40 (Pfeil 78) oder dem
Eingang der weiteren Kopsvorbereitungsstraße 42 (Pfeil 80) zugeführt.
[0040] Eine weitere Möglichkeit, mit dieser Vorentscheidung zu arbeiten, ist in der Fig.
6 dargestellt. Auch hier werden alle von der Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher
kommenden Kopse und auch der Rücklauf von der Spulmaschine der Entscheidungsstation
70 zugeführt. Die für normal gehaltenen Spinnkopse 18 werden der ersten Kopsvorbereitungsstraße
40 zugeführt, welche hier eine Reihenanordnung der Kopsvorbereitungsstation B, C und
D enthält. Mißgebildete Kopse werden aber einer Pufferstrecke 56 zugeführt und dort
gespeichert, bis der Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer so groß ist, daß sie der normalen
ersten Vorbereitungsstraße zugeführt werden können. Dies erfolgt beispielsweise durch
Schließen des Schaltelements 58 über die Steuerleitung 60 vom Mikrocomputer 62, welcher
wie bisher beschrieben, aus den Signalen S1, S2, S3, S4 (oder nur einige davon) den
Arbeitsvorrat ermittelt. Erst beim Schließen des Schaltelementes 58 wird der Vorbereitungsplatz
B für Problemfälle in Betrieb genommen und die Taktzeit der ersten Kopsvorbereitungsstraße
herabgesetzt. Am Ausgang der ersten Kopsvorbereitungsstraße werden diejenigen Spinnkopse
ermittelt, welche mehrfach diese Straße durchlaufen haben, ohne das Garnende zu finden.
Solche werden wie gewohnt der Handvorbereitungsstation 36 wieder zugeführt. In dieser
Station wird das Garnende manuell gesucht und in Fällen, wo das Garnende gefunden
wird, wird der Kops dem Eingang der ersten Vorbereitungsstraße 40 wieder zugeführt.
[0041] Spinnkopse, bei denen das Garnende beim ersten Durchlauf bzw. nach x-1 Durchläufen
nicht gefunden worden ist, werden der Pufferstrecke 56 wieder zugeführt.
[0042] Entsprechende Schalteinrichtungen zum Schalten zwischen den einzelnen Förderbahnen
müssen vorgesehen werden. Solche Schalteinrichtungen sind aus der Fördertechnik gut
bekannt und daher weder hier noch in Verbindung mit den weiteren Figuren extra beschrieben.
Die Fig. 6 zeigt noch eine Besonderheit, nämlich eine Entleerungsmöglichkeit 84 für
den Fall, daß die Pufferstrecke zu voll werden sollte. Die so entleerten Spinnkopse
könnten beispielsweise entweder der Handvorbereitungsstation 36 wieder zugeführt werden,
oder anderweitig gespeichert werden, bis bessere Arbeitsbedingungen für die Abarbeitung
dieser Kopse eintreten.
[0043] Schließlich zeigt die Fig. 7 eine Ausführungsform ähnlich der Ausführungsform der
Fig. 3, bei der aber die Kopsvorbereitungsplätze B, C, D und E in der Reihe angeordnet
sind.
[0044] Grundsätzlich gilt, daß eine Reihenanordnung der Kopsvorbereitungsplätze je nach
Belieben anstelle des Kopsrevolvers eingesetzt werden kann und umgekehrt.
[0045] Bei allen Ausführungsbeispielen beinhaltet die Entscheidung, ob ein bestimmter Kops
mehrfach durch die Vorbereitungsstraße gelaufen ist, ohne erfolgreich vorbereitet
zu werden, implizit die Ermittlung des Kopsflusses durch die Kopsvorbereitungsstation
bzw. Spulmaschine. Es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden, wie diese Kopsflußverfolgung
vorgenommen werden kann. Manche zum Stand der Technik gehörende Vorschläge beinhalten
die Numerierung der einzelnen Kopse, so daß diese aufgrund der Numerierung verfolgt
werden können. Ein weiteres System, das den besonderen Vorteil aufweist, daß eine
konkrete Numerierung der Spinnkopse nicht erforderlich ist, ist in der Patentanmeldung
DE-A-40 24 307.9 beschrieben.
1. Verfahren zum Betrieb einer aus einer Kopsvorbereitungsstation (12), einem Umlaufpuffer
(14) und mehreren Spulstellen (16) bestehenden Spulmaschine (10), bei der in die aus
mehreren unterschiedlichen Vorbereitungsplätzen bestehende Kopsvorbereitungsstation
(12) neu einlaufende, von einer Ringspinnmaschine oder von einem Kopsspeicher kommende
Kopse (18) sowie teilweise abgewickelte, von den Spulstellen (16) kommende Kopse (18)
im Sinne des Auffindens des jeweiligen Garnendes (20) und dessen Plazieren an einer
vorbestimmten Stelle in bezug auf die zugeordnete Spinnhülse (22) für das Umspulen
an den Spulstellen (16) vorbereitet und bei erfolgreicher Vorbereitung in den Umlaufpuffer
(14) und von diesem in die einzelnen Spulstellen (16) eingespeist werden, während
bei nicht erfolgreicher Vorbereitung die Kopse als Problemfalle betrachtet und einer
länger anhaltenden Vorbereitung unterzogen werden, wobei die beispielsweise um einen
Kopsrevolver (31) oder in Reihe angeordneten Kopsvorbereitungsplätze eine Vorbereitungsstraße
(40) bilden, und wobei für die Problemfälle mindestens ein automatischer Vorbereitungsplatz
(B) sowie ggf. eine Handvorbereitungsstation (36) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Problemfälle in einer parallel zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40)
arbeitenden, einen oder den automatischen Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle
aufweisenden weiteren Vorbereitungsstraße (42) vorbereitet werden und/oder, daß die
Problemfälle in einen Puffer (56) gespeist werden und erst in Zeiten, zu denen die
Spulstellen (16) einen ausreichenden Arbeitsvorrat aufweisen, in den in der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) vorhandenen automatischen Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle
eingespeist werden, wobei die Zufuhr der Problemfälle zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) immer dann unterbrochen wird, wenn der Arbeitsvorrat der Spulstellen eine vorbestimmte
Untergrenze unterschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung des automatischen Vorbereitungsplatzes (B) für Problemfälle als
unvollständige Vorbereitungsstation in dem Sinne, daß das Garnende (20) zwar dort
gefunden, aber nicht in die vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22)
gebracht werden kann, die hier erfolgreich vorbereiteten Kopse wieder in die erstgenannte
Vorbereitungsstraße (40) gespeist werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung des automatischen Vorbereitungsplatzes (B) für Problemfälle als
vollständige Vorbereitungsstation in dem Sinne, daß das Garnende (20) dort gefunden
und in die vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22) gebracht werden kann,
die hier erfolgreich vorbereiteten Kopse (18.1) in die erstgenannte Vorbereitungsstraße
(40) stromab der dort vorgesehenen Vorbereitungsplätze eingespeist werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitsvorrat im Umlaufpuffer (14) durch laufende Zählung der in diesen eingehenden
vorbereiteten Kopse und der die Spulstellen verlassenden Kopse ständig ermittelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder einlaufende Kops (18) untersucht wird, um festzustellen, ob er eine Mißbildung
aufweist, bei der das Aufinden des Garnendes wahrscheinlich schwierig ist, und daß
solche von vorneherein möglicherweise als Problemfälle zu betrachtenden Kopse in einen
ersten Puffer (56) eingespeist werden, während normale Kopse der erstgenannten Vorbereitsstraße
(40) direkt oder über einen weiteren Puffer zugeführt werden, wobei die im ersten
Puffer (56) enthaltenen Kopse nur dann der den automatischen Vorbereitungsplatz (B)
für Problemfälle aufweisenden Vorbereitungsstraße (40) zugeführt werden und der entsprechende
automatische Vorbereitungsplatz (B) in Betrieb genommen wird, wenn der Arbeitsvorrat
der Spulstellen (16) genügend groß ist, und daß etwaige, erst am Ende der Vorbereitungsstraße
(40) als Problemfälle erkannten, d.h. unerfolgreich vorbereitete Kopse dem ersten
Puffer (56) zugeführt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder einlaufende Kops (18) untersucht wird, um festzustellen, ob er eine Mißbildung
aufweist, bei der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, und
daß solche von vorneherein möglicherweise als Problemfälle zu betrachtenden Kopse
in die weitere Vorbereitungsstraße (42) eingespeist werden und nach dem Durchlaufen
dieser Vorbereitungsstraße (42) und erfolgreicher Vorbereitung mit den erfolgreich
vorbereiteten Kopsen von der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) dem Umlaufpuffer
(14) zugeführt werden, wobei etwaige, erst am Ende der ersten Vorbereitungsstraße
(40) als Problemfälle erkannte, unerfolgreich vorbereiteten Kopse, dem Eingang der
zweiten Vorbereitungsstraße (42) zugeführt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder einlaufende Kops untersucht wird, um festzustellen, ob er eine Mißbildung
aufweist, bei der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, und
daß solche von vorneherein möglicherweise als Problemfälle zu betrachtenden Kopse
in die weitere Vorbereitungsstraße (40) eingespeist und am automatischen Vorbereitungsplatz
(B) für Problemfälle teilweise vorbereitet werden, in dem Sinne, daß zwar das Garnende
(20) womöglich gefunden wird, dieses aber nicht an die erwünschte Stelle in bezug
auf die Spinnhülse (22) plaziert wird, und daß die so teilweise vorbereiteten Kopse
dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) zugeführt werden, wobei etwaige,
erst am Ende der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) als Problemfälle erkannten,
d.h. unerfolgreich vorbereiteten Kopse, dem Eingang der weiteren Vorbereitungsstraße
(42) zugeführt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fluß der einzelnen Kopse (18) durch die Kopsvorbereitungsstation (12) und
vorzugsweise durch die gesamte Spulmaschine (10) ständig überwacht wird, so daß Kopse
ermittelt werden können, die trotz einer vorgebbaren Anzahl von Vorbereitungsversuchen
nicht vorbereitet werden können, und daß solche Kopse einer Handvorbereitungsstation
(36) zugeführt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von der Handvorbereitungsstation (36) kommenden Kopse (18), bei denen das
Garnende erfolgreich gefunden wurde, der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) oder
ggf. der weiteren Vorbereitungsstation (42) zugeführt werden.
10. Spulmaschine, bestehend aus einer Kopsvorbereitungsstation (12), einem Umlaufpuffer
(19) und mehreren Spulstellen (16), wobei in die Kopsvorbereitungsstation (12) neu
einlaufende, von einer Ringspinnmaschine oder von einem Puffer (56) kommende Kopse
(18) sowie teilweise abgewickelte, von den Spulstellen (16) kommende Kopse (18) im
Sinne des Auffindens des jeweiligen Garnendes (20) und deßen Plazieren an einer vorbestimmten
Stelle in bezug auf die zugeordnete Spinnhülse (22) in der aus mehreren unterschiedlichen
Vorbereitungsplätzen bestehenden Kopsvorbereitungsstation (12) für das Umspulen an
den Spinnstellen (16) vorbereitet und bei erfolgreicher Vorbereitung in den Umlaufpuffer
(14) und von diesem in die einzelnen Spulstellen (16) eingespeist werden, während
bei nicht erfolgreicher Vorbereitung die Kopse als Problemfälle betrachtet und einer
länger anhaltenden Vorbereitung unterzogen werden, wobei die beispielsweise um einen
Kopsrevolver (31) oder in Reihe angeordneten Kopsvorbereitungsplätze eine Vorbereitungsstraße
(40) bilden und für die Problemfälle mindestens ein automatischer Vorbereitungsplatz
(B) sowie ggf. eine Handvorbereitungsstation (36) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch
eine parallel zu der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) arbeitende, einen oder
den automatischen Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle aufweisende Vorbereitungsstraße
(42) und/oder durch einen Puffer (56) für die Problemfälle sowie eine Einrichtung
(62, 60, 58) zur Ermittlung des Arbeitsvorrats der Spulstellen (16) und zur Einspeisung
der im Puffer (56) vorhandenen Problemfälle in den in der ersten Vorbereitungsstraße
(40) vorhandenen automatischen Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle, wenn der Arbeitsvorrat
oberhalb einer vorgebbaren Grenze liegt, und zur Unterbrechung dieser Einspeisung
der Problemfälle, wenn der Arbeitsvorrat der Spulstellen (16) eine vorbestimmte Untergrenze
unterschreitet.
11. Spulmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anfang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) mit dem Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) zur Übernahme von in der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) nicht erfolgreich vorbereiteten Kopse verbunden ist, daß der in der weiteren
Vorbereitungsstraße (42) vorgesehene automatische Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle
als unvollständige Vorbereitungsstation ausgebildet ist, in dem Sinne, daß das Garnende
(20) dort zwar gefunden, aber nicht in die vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse
(22) gebracht werden kann, und daß der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße (42)
zu dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) führt.
12. Spulmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anfang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) mit dem Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) zur Übernahme von in der erstgenannten Vorbereitungsstraße
nicht erfolgreich vorbereiteten Kopse verbunden ist, daß der in der weiteren Vorbereitungsstraße
(42) vorgesehene automatische Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle als vollständige
Vorbereitungseinheit ausgebildet ist, in dem Sinne, daß das Garnende (20) dort gefunden,
und auch in die vorgesehene Stellung in bezug auf die Spinnhülse (22) gebracht werden
kann, und daß der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) zurück zu dem Ausgang
der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) führt.
13. Spulmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (62) zur Ermittlung des Arbeitsvorrats im Umlaufpuffer Zähleinrichtungen
(S1, S2, S3) umfaßt, welche die eingehenden und auslaufenden Kopse laufend zählt.
14. Spulmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Untersuchungsstation (70) zur Untersuchung von jedem von der Ringspinnmaschine
kommenden Kops vorgesehen ist, um festzustellen, ob er eine Mißbildung aufweist, bei
der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, daß eine Einrichtung
vorgesehen ist zur Einspeisung solcher von vorneherein möglicherweise als Problemfälle
zu betrachtenden Kopse in einen ersten Puffer (56), während der Ausgang der Untersuchungsstation
(70) direkt oder über einen weiteren Puffer mit der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) verbunden ist, um normale Kopse dieser Straße zuzuführen, daß die Einrichtung
zur Ermittlung (62, 60, 58) des Arbeitsvorrats der Spulstellen (16) bzw. des Umlaufpuffers
(14) und zur Steuerung des Ausganges des ersten Puffers mit einem Schaltelement (58)
an seinem Ausgang verbunden ist, wobei dieser Ausgang über das Schaltelement mit der
erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) zur Leitung von Problemfällen in diese Vorbereitungsstraße
(40) verbunden ist, daß ferner die genannte Einrichtung zur Ermittlung des Arbeitsvorrats
vorzugsweise mit dem automatischen Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle in der
erstgenannten Vorbereitungsstraße (40) verbunden ist und diesen zur Vorbereitung von
Problemfällen in Betrieb setzt, wobei beim Absinken des Arbeitsvorats unter eine vorgegebene
Grenze, die genannte Einrichtung (62, 60, 58) das Schaltelement (58) bzw. den Betrieb
des Vorbereitungsplatzes für Problemfälle ausschaltet, und daß eine Einrichtung vorgesehen
ist, um am Ausgang der erstgenannten Vorbereitungsstraße nicht erfolgreich vorbereitete
Kopse zu ermitteln und diese dem ersten Puffer (56) zuzuführen.
15. Spulmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Untersuchungsstation (70) zur Untersuchung von jedem von der Ringspinnmaschine
kommenden Kops (18) vorgesehen ist, um festzustellen, ob er eine Mißbildung aufweist,
bei der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, daß eine Einrichtung
vorgesehen ist zur Einspeisung solcher von vorneherein möglicherweise als Problemfälle
zu betrachtenden Kopse in die weitere Vorbereitungsstraße (42), daß der Ausgang der
Untersuchungsstation (70) direkt oder über einen weiteren Puffer mit der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40) verbunden ist, um normale Kopse dieser Straße zuzuführen;
daß der Ausgang der weiteren Vorbereitungsstraße (42) mit der erstgenannten Vorbereitungsstraße
(40) verbunden ist, vorzugsweise stromab der dort vorgesehenen Vorbereitungsplätze
(C, D, E) und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um am Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße nicht erfolgreich vorbereitete Kopse zu ermitteln und diese der
weiteren Vorbereitungsstraße zuzuführen.
16. Spulmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Untersuchungsstation (70) zur Untersuchung von jedem von der Ringspinnmaschine
kommenden Kops vorgesehen ist, um festzustellen, ob er eine Mißbildung aufweist, bei
der das Auffinden des Garnendes (20) wahrscheinlich schwierig ist, daß eine Einrichtung
vorgesehen ist zur Einspeisung solcher von vorneherein möglicherweise als Problemfälle
zu betrachtenden Kopse in die weitere Vorbereitungsstraße (40), daß der dort vorhandene
automatische Vorbereitungsplatz (B) für Problemfälle unvollständig ist, in dem Sinne,
daß zwar das Garnende (20) womöglich gefunden wird, dieses aber nicht an die erwünschte
Stelle in bezug auf die Spinnhülse (22) plaziert wird, daß der Ausgang der weiteren
Vorbereitungsstraße (42) mit dem Eingang der erstgenannten Vorbereitungsstraße (40)
verbunden ist; und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um am Ausgang der erstgenannten
Vorbereitungsstraße nicht erfolgreich vorbereitete Kopse zu ermitteln und diese der
weiteren Vorbereitungsstraße (42) zuzuführen.
17. Spulmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kopsflußüberwachungssystem vorgesehen ist, um Kopse (18) festzustellen, welche
trotz einer vorgebbaren Anzahl von Vorbereitungsversuchen nicht vorbereitet werden
konnten, und daß ein vom Kopsflußüberwachungssystem gesteuertes Schaltelement (38)
vorgesehen ist, um solche Kopse (18) einer Handvorbereitungsstation (36) zuzuführen.
18. Spulmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Verbindung vom Ausgang der Handvorbereitungsstation (36) zu der erstgenannten
Vorbereitungsstraße (40).
1. A method for the operation of a winding machine consisting of a cops preparing station
(12), a circulation buffer (14) and several winding stations (16), in which cops (18)
coming from a ring spinning machine or from a cops storage and newly arriving in the
cops preparing station (12) consisting of several different preparing places as well
as partly unwound cops (18) coming from the winding stations (16) are prepared in
the sense of finding the respective yarn end (20) and its placement at a predetermined
position with respect to the allocated spinning tube (22) for the rewinding at the
winding stations (16) and, when the preparation was successful, are fed to the circulation
buffer (14) and therefrom to the individual winding stations (16), whereas when the
preparation was not successful the cops are regarded as problematic cases and are
subjected to a preparation of longer duration, whereby the cops preparing places arranged
around a cops revolver (31) or in a row, for example, form a preparation line (40)
and whereby for the problematic cases at least one automatic preparing place (B) as
well as optionally a hand preparing station (36) are provided, characterized in that
the problematic cases are prepared in a further preparation line (42) operating parallel
to said above-mentioned first preparation line (40) and having a or the automatic
preparation place (B) for problematic cases and/or that the problematic cases are
supplied to a buffer (56) and will only be supplied to the automatic preparation place
(B) for problematic cases provided in the said first preparation line (40) at a time
at which the winding stations (16) have a sufficient supply of work, whereby the supply
of problematic cases to said first preparation line (40) will always be interrupted
when the supply of work of the winding stations falls below a specific lower threshold.
2. A method as claimed in claim 1, characterized in that when the automatic preparation
place (B) for problematic cases is arranged as an incomplete preparing station in
the sense that the yarn end (20) has been found there, but cannot be brought to the
intended position with respect to the spinning tube (22), the cops successfully prepared
here are fed back to the said first preparation line (40) again.
3. A method as claimed in claim 1, characterized in that when the automatic preparation
place (B) for problematic cases is arranged as a complete preparing station in the
sense that the yarn end (20) is found there and can be brought to the intended position
with respect to the spinning tube (22), the cops (18.1) successfully prepared here
are fed into the said first preparation line (40) downstream of the preparing places
provided there.
4. A method as claimed in claim 1, characterized in that the supply of work in the circulation
buffer (14) is determined permanently by continuous counting of the prepared cops
arriving there and the cops leaving the winding stations.
5. A method as claimed in claim 1, characterized in that every incoming cop (18) is examined
so as to determine whether it is provided with any deformation which renders the finding
of the yarn end (20) probably difficult and that such cops which are to be regarded
from the start as being possible problematic cases are supplied to a first buffer
(56), whereas normal cops of the said first preparation line (40) are supplied directly
or via a further buffer, with the cops contained in the first buffer (56) being supplied
to the preparation line (40) comprising the automatic preparing place (B) for problematic
cases and the respective automatic preparing place (B) being put into operation only
in the event that the supply of work for the winding stations (16) is sufficiently
large, and that any cops recognized only at the end of the preparation line (40) as
problematic cases, i.e., unsuccessfully prepared cops, are supplied to the first buffer
(56).
6. A method as claimed in claim 1, characterized in that every incoming cop (18) is examined
so as to determine whether it is provided with any deformation with which the finding
of the yarn end (20) is probably difficult and that such cops to be regarded from
the start as possibly being problematic cases are supplied to the further preparation
line (42) and after the passage through said preparation line (42) and successful
preparation are supplied with the successfully prepared cops from said first preparation
line (40) to the circulation buffer (14), whereby any unsuccessfully prepared cops
which are recognized only at the end of the first preparation line (40) as problematic
cases are supplied to the input of the second preparation line (42).
7. A method as claimed in claim 1, characterized in that every incoming cop is examined
in order to determine whether it is provided with any deformation with which the finding
of the yarn end (20) is probably difficult and that such cops which are to be regarded
from the start as being possible problematic cases are supplied to the further preparation
line (40) and are prepared partly in the automatic preparing place (B) for problematic
cases in the sense that the yarn end (20) might possibly be found, but that it is
not placed at the position desired with respect to the spinning tube (22) and that
the thus partially prepared cops are supplied to the input of said first preparation
line (40), whereby any cops which are recognized only at the end of the first preparation
line (40) as problematic cases, i.e., unsuccessfully prepared ones, are supplied to
the input of the further preparation line (42).
8. A method as claimed in one of the previous claims, characterized in that the flow
of the individual cops (18) is monitored by the cops preparing station (12) and preferably
by the entire winding machine (10), so that cops can be determined which cannot be
prepared despite a predeterminable number of preparing trials and that such cops are
supplied to a hand preparing station (36).
9. A method as claimed in one of the previous claims, characterized in that the cops
(18) in which the yarn end has been found successfully and which come from the hand
preparing station (36) are supplied to said first preparation line (40) or, optionally,
the further preparation line (42).
10. A winding machine consisting of a cops preparing station (12), a circulation buffer
(19) and several winding stations (16), whereby cops (18) coming from a ring spinning
machine or from a buffer (56) and newly arriving in the cops preparing station (12)
as well as partly unwound cops (18) coming from the winding stations (16) are prepared
in the sense of finding the respective yarn end (20) and its placement at a predetermined
position with respect to the allocated spinning tube (22) in the cops preparation
station (12) consisting of several preparing places for the rewinding at the winding
stations (16) and, when the preparation was successful, are fed to the circulation
buffer (14) and therefrom to the individual winding stations (16), whereas when the
preparation was not successful the cops are regarded as problematic cases and are
subjected to a preparation of longer duration, whereby the cop preparing places arranged
around a cops revolver (31) or in a row, for example, form a preparation line (40)
and for the problematic cases at least one automatic preparing place (B) as well as
optionally a hand preparing station (36) are provided, characterized by a preparation
line (42) operating parallel to said first preparation line (40) and having one or
the automatic preparing place (B) for problematic cases and/or by a buffer (56) for
the problematic cases as well as a device (62, 60, 58) for determining the supply
of work of the winding stations (16) and for feeding the problematic cases present
in the buffer (56) to the automatic preparing place (B) for problematic cases present
in the first preparation line (40) when the supply of work is situated over a predeterminable
threshold and for interrupting the feed of the problematic cases when the supply of
work of the winding stations (16) falls below a predetermined lower threshold.
11. A winding machine as claimed in claim 10, characterized in that the beginning of the
further preparation line (42) is connected to the output of said first preparation
line (40) for receiving cops which were not successfully prepared in said first preparation
line (40), that the automatic preparing place (B) for problematic cases provided in
the further preparation line (42) is arranged as an incomplete preparing station,
this being in the sense that the yarn end (20) is found there, but cannot be brought
to the desired position with respect to the spinning tube (22) and that the output
of the further preparation line (42) leads to the input of the first said preparation
line (40).
12. A winding machine as claimed in claim 10, characterized in that the beginning of the
further preparation line (42) is connected with the output of the said first preparation
line (40) for receiving cops not successfully prepared in said first preparation line
(40), that the automatic preparing place (B) for problematic cases as provided in
the further preparation line (42) is arranged as a complete preparation unit, this
being in the sense that that the yarn end (20) is found there and can also be brought
into the desired position with respect to the spinning tubes (22) and that the output
of the further preparation line (42) leads back to the output of said first preparation
line (40).
13. A winding machine as claimed in claim 10, characterized in that the device (62) for
determining the supply of work in the circulation buffer comprises registers (S1,
S2, S3) which continuously count the incoming and outgoing cops.
14. A winding machine as claimed in one of the previous claims 10 to 13, characterized
in that an examination station (70) is provided for examining every cop arriving from
the ring spinning machine in order to determine whether it is provided with a deformation
with which the finding of the yarn end (20) is probably difficult, that a device is
provided for feeding such cops which are regarded right from the start as being possible
problematic cases to a first buffer (56), whereas the output of the examination station
(70) is connected directly or via a further buffer with the said first preparation
line (40) so as to supply normal cops to said line, that the device for determining
(62, 60, 58) the supply of work of the winding stations (16) or the circulation buffer
(14) and for controlling the output of the first buffer is connected to a switching
element (58) at its output, with this output being connected via the switching element
to said first preparation line (40) for guiding problematic cases into said preparation
line (40), that further the said device for determining the supply of work is preferably
connected to the automatic preparing place (B) for problematic cases in the said first
preparation line (40) and puts it into operation for preparing problematic cases,
whereby the said device (62, 60, 58) switches off the switching element (58) or the
operation of the preparing place for problematic cases when the supply of work falls
below a predetermined threshold, and that a device is provided in order to determine
any unsuccessfully prepared cops at the output of the first said preparation line
and to supply these to the first buffer (56).
15. A winding machine as claimed in one of the claims 10 to 13, characterized in that
an examination station (70) is provided for examining every cop (18) coming from the
ring spinning machine in order to determine whether it is provided with a deformation
with which the finding of the yarn end (20) is probably difficult, that a device is
provided for feeding such cops which are regarded right from the start as being possible
problematic cases to the further preparation line (42), that the output of the examination
station (70) is connected directly or via a further buffer with the said first preparation
line (40) so as to supply normal cops to said line; that the output of the further
preparation line (42) is connected to said first preparation line (40), preferably
downstream of the preparing places (C, D, E) provided there, and that a device is
provided in order to determine unsuccessfully prepared cops at the output of the said
first preparation line and to supply these to the further preparation line.
16. A winding machine as claimed in one of the claims 10 to 13, characterized in that
an examination station (70) is provided for examining every cop (18) coming from the
ring spinning machine in order to determine whether it is provided with a deformation
with which the finding of the yarn end (20) is probably difficult, that a device is
provided for feeding such cops which are regarded right from the start as being possible
problematic cases to the further preparation line (40), that the automatic preparing
place (B) for problematic cases present there is incomplete, this being in the sense
that the yarn end (20) might be found, but that it is not placed to the desired position
with respect to the spinning tube (22), that the output of the further preparation
line (42) is connected to the input of said first preparation line (42); and that
a device is provided to determine unsuccessfully prepared cops at the output of said
first preparation line and to supply these to the further preparation line (42).
17. A winding machine as claimed in one of the previous claims, characterized in that
a cop flow monitoring system is provided in order to determine cops (18) which despite
a predeterminable number of preparing trials could not be prepared and that a switching
element (38) controlled by the cop flow monitoring system is provided in order to
supply such cops (18) to a hand preparing station (36).
18. A winding machine as claimed in one of the previous claims, characterized by a connection
from the output of the hand preparing station (36) to said first preparation line
(40).
1. Procédé pour le fonctionnement d'un bobinoir (10) comprenant une station de préparation
de bobines (12), un tampon de circulation (14) et plusieurs postes de bobinage (16),
dans lequel des bobines (18), arrivant nouvellement depuis une machine à filer à anneaux
ou depuis un magasin de bobines dans la station de préparation de bobines (12) constituée
par plusieurs places de préparation différentes, ainsi que des bobines (18) partiellement
débobinées, venant des postes de bobinage (16), sont préparées dans le sens de trouver
l'extrémité de fil (20) correspondante et de placer celle-ci dans un endroit prédéterminé
par rapport au fuseau de bobine (22) attribué pour le rebobinage dans les postes de
bobinage (16), et sont délivrées, lors d'une préparation couronnée de succès, dans
le tampon de circulation (14) et, depuis celui-ci, dans les postes individuels de
bobinage (16), alors que, lors d'une préparation non couronnée de succès, les bobines
sont considérées comme étant des cas a problème et sont soumises à une préparation
durant plus longtemps, et ou les places de préparation de bobines, disposées par exemple
autour d'un revolver de bobines (31) ou en rangée, forment une voie de préparation
(40), et où au moins une place de préparation automatique (B) ainsi que, le cas échéant,
une station de préparation manuelle (36) sont prévues pour les cas à problème,
caractérisé par le fait que
les cas a problème sont préparés dans une autre voie de préparation (42), travaillant
en parallèle a la voie de préparation (40) citée en premier, présentant une ou la
place de préparation automatique (B) pour des cas a problème, et/ou que les cas a
problème sont délivrés dans un tampon (56), et sont alimentés dans la place de préparation
automatique (B) pour les cas à problème existant dans la voie de préparation (40)
citée en premier, seulement lorsque les postes de bobinage (16) possèdent une réserve
de travail suffisante, et où l'alimentation des cas a problème vers la voie de préparation
(40) citée en premier est toujours interrompée, lorsque la réserve de travail des
postes de bobinage tombe en dessous d'une limite inférieure prédéterminée.
2. Procédé selon revendication 1,
caractérisé par le fait que,
lors de la formation de la place de préparation automatique (B) pour les cas à problème
comme station de préparation incomplète, dans le sens que l'extrémité de fil (20)
peut bien y être trouvée, mais ne peut être amenée dans la position prévue par rapport
au fuseau de bobine (22), les bobines préparées ici avec succès sont à nouveau délivrées
dans la voie de préparation (40) citée en premier.
3. Procédé selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
lors de la formation de la place de préparation automatique (B) pour les cas à problème
comme station de préparation complète, dans le sens que l'extrémité de fil (20) peut
y être trouvée et peut être amenée dans la position prévue par rapport au fuseau de
bobine (22), les bobines (18.1) préparées ici avec succès sont délivrées dans la voie
de préparation (40) citée en premier, en aval des places de préparation ici prévues.
4. Procédé selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
la réserve de travail dans le tampon de circulation (14) est déterminée par comptage
continu des bobines préparées entrant dans celui-ci et des bobines quittant les postes
de bobinage.
5. Procédé selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
chaque bobine (18) entrante est examinée, afin de déterminer si elle présente une
malformation, par laquelle la détection de l'extrémité de fil sera vraisemblablement
difficile, et que de telles bobines devant être considérées dès le début comme étant
éventuellement des cas à problème, sont délivrées dans un premier tampon (56), alors
que les bobines normales sont dirigées vers la voie de préparation (40) citée en premier
soit directement ou via un autre tampon, et ou les bobines, contenues dans le premier
tampon (56), ne sont dirigées vers la voie de préparation (40) présentant la place
de préparation automatique (B) pour les cas à problème, et la place de préparation
automatique (B) correspondante n'est mise en fonction, que lorsque la réserve de travail
des postes de bobinage (16) est suffisamment importante, et que des bobines, étant
reconnues seulement à la fin de la voie de préparation (40) comme étant des cas à
problème, c'est-à-dire des bobines préparées sans succès, sont dirigées vers le premier
tampon (56).
6. Procédé selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
chaque bobine (18) entrante est examinée, afin de déterminer, si elle présente une
malformation par laquelle la détection de l'extrémité de fil (20) sera vraisemblablement
difficile, et que de telles bobines, devant être considérées dès le début comme étant
éventuellement des cas à problème, sont délivrées dans l'autre voie de préparation
(42), et, après le passage à travers cette voie de préparation (42) et la préparation
couronnée de succès, sont dirigées vers le tampon de circulation (14) aves les bobines
préparées avec succès, venant de la voie de préparation (40) citée en premier, et
où des bobines, étant reconnues seulement à la fin de la première voie de préparation
(40) comme étant des cas à problème, c'est-à-dire des bobines préparées sans succès,
sont dirigées vers l'entrée de la deuxième voie de préparation (42).
7. Procédé selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
chaque bobine entrante est examinée, afin de déterminer, si elle présente une malformation
par laquelle la détection de l'extrémité de fil (20) sera vraisemblablement difficile,
et que de telles bobines, devant être considérées dès le début comme étant éventuellement
des cas à problème, sont délivrées dans l'autre voie de préparation (42), et sont
préparées partiellement dans la place de préparation automatique (B) pour les cas
à problème, dans le sens que l'extrémité de fil (20) est probablement trouvée, mais
que celle-ci n'est plas placée dans la position désirée par rapport au fuseau de bobine
(22), et que les bobines préparées ainsi partiellement sont dirigées vers l'entrée
de la voie de préparation (40) citée en premier, et où des bobines, étant reconnues
seulement à la fin de la voie de préparation (40) citée en premier comme étant des
cas à problème, c'est-à-dire des bobines préparées sans succès, sont dirigées vers
l'entrée de l'autre voie de préparation (42).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
l'écoulement des bobines individuelles (18) à travers la station de préparation de
bobines (12), et de préférence à travers tout le bobinoir (10), est constamment surveillé,
de sorte que les bobines, qui ne peuvent être préparées malgré un nombre d'essais
de préparation pouvant être prédéterminé, peuvent être détectées, et que de telles
bobines sont dirigées vers une station de préparation manuelle (36).
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
les bobines (18) venant de la station de préparation manuelle (36), dont l'extrémité
de fil a été trouvée avec succès, sont dirigées vers la voie de préparation (40) citée
en premier ou, le cas échéant, vers l'autre station de préparation (42).
10. Bobinoir constitué par une station de préparation de bobines (12), un tampon de circulation
(14) et plusieurs postes de bobinage (16), et où des bobines (18), arrivant nouvellement
depuis une machine à filer à anneaux ou depuis un tampon (56) dans la station de préparation
de bobines (12), ainsi que des bobines (18) partiellement débobinées, venant des postes
de bobinage (16), sont préparées dans la station de préparation de bobines (12) constituée
par plusieurs places de préparation différentes, dans le sens de trouver l'extrémité
de fil (20) correspondante et de placer celle-ci dans un endroit prédéterminé par
rapport au fuseau de bobine (22) attribué, pour le rebobinage dans les postes de bobinage
(16), et sont délivrées, lors d'une préparation couronnée de succès, dans le tampon
de circulation (14) et, depuis celui-ci, dans les postes individuels de bobinage (16),
alors que, lors d'une préparation non couronnée de succès, les bobines sont considérées
comme étant des cas à problème et sont soumises à une préparation durant plus longtemps,
et où les places de préparation de bobines, disposées par exemple autour d'un revolver
de bobines (31) ou en rangée, forment une voie de préparation (40), et où au moins
une place de préparation automatique (B) ainsi que, le cas échéant, une station de
préparation manuelle (36) sont prévues pour les cas à problème,
caractérisé par
une voie de préparation (42), travaillant en parallèle à la voie de préparation (40)
citée en premier, présentant une ou la place de préparation automatique (B) pour des
cas à problème, et/ou par un tampon (56) pour les cas à problème, ainsi qu'un dispositif
(62, 60, 58) servant à déterminer la réserve de travail des postes de bobinage (16)
et à alimenter les cas à problème situés dans le tampon (56) dans la place de préparation
automatique (B) pour les cas à problème existant dans la voie de préparation (40)
citée en premier, lorsque la réserve de travail se trouve au-dessus d'une limite pouvant
être prédéterminée, et à interrompre cette alimentation de cas à problème, lorsque
la réserve de travail des postes de bobinage (16) tombe en dessous d'une limite inférieure
prédéterminée.
11. Bobinoir selon revendication 10,
caractérisé par le fait que
le début de l'autre voie de préparation (42) est relié avec la sortie de la voie de
préparation (40) citée en premier, pour réceptionner les bobines n étant pas préparées
avec succès dans la voie de préparation (40) citée en premier, que la place de préparation
automatique (B) pour les cas à problème, prévue dans l'autre voie de préparation (42),
est formée comme station de préparation incomplète, dans le sens que l'extrémité de
fil (20) peut bien y être trouvée, mais ne peut être amenée dans la position prévue
par rapport au fuseau de bobine (22), et que la sortie de l'autre voie de préparation
(42) mène vers l'entrée de la voie de préparation (40) citée en premier.
12. Bobinoir selon revendication 10,
caractérisé par le fait que
le début de l'autre voie de préparation (42) est relié avec la sortie de la voie de
préparation (40) citée en premier, pour réceptionner les bobines n'étant pas préparées
avec succès dans la voie de préparation citée en premier, que la place de préparation
automatique (B) pour les cas à problème, prévue dans l'autre voie de préparation (42),
est formée comme station de préparation complète, dans le sens que l'extrémité de
fil (20) y est trouvée, et peut également être amenée dans la position prévue par
rapport au fuseau de bobine (22), et que la sortie de l'autre voie de préparation
(42) ramène vers la sortie de la voie de préparation (40) citée en premier.
13. Bobinoir selon revendication 10,
caractérisé par le fait que
le dispositif (62) servant à déterminer la réserve de travail dans le tampon de circulation
comprend des dispositifs de comptage (S1, S2, S4) qui comptent continuellement les
bobines entrantes et sortantes.
14. Bobinoir selon l'une des revendications précédentes 10 à 13,
caractérisé par le fait
qu'une station d'examination (70) est prévue pour l'examination de chaque bobine venant
de la machine à filer à anneaux, afin de déterminer, si elle présente une malformation
par laquelle la détection de l'extrémité de fil (20) sera vraisembablement difficile,
qu'un dispositif est prévu pour l'alimentation de telles bobines, devant être considérées
dès le début comme étant éventuellement des cas à problème, dans un premier tampon
(56), alors que la sortie de la station d'examination (70) est reliée directement
ou via un autre tampon avec la voie de préparation (40) citée en premier, afin d'amener
des bobines normales vers cette voie, que le dispositif (62, 60, 58) servant à déterminer
la réserve de travail des postes de bobinage (16), respectivement du tampon de circulation
(14), et servant à asservir la sortie du premier tampon, est relié à sa sortie à un
élément de circuit (58), et où cette sortie est relié, via l'élément de commutation,
à la voie de préparation (40) citée en premier, pour le guidage des cas à problème
dans cette voie de préparation (40), qu'en plus, ledit dispositif servant à déterminer
la réserve de travail est relié de préférence à la place de préparation automatique
(B) pour les cas à problème, située dans la voie de préparation (40) citée en premier,
et que ce dispositif met ladite place en marche pour la préparation des cas à problème,
et où, lors d'une baisse de la réserve de travail en dessous d'une limite prédéterminée,
ledit dispositif (62, 60, 58) met hors service l'élément de commutation (58), respectivement
le fonctionnement de la place de préparation pour les cas à problème, et qu'un dispositif
est prévu, afin de détecter les bobines préparées sans succès à la sortie de la voie
de préparation citée en premier, et de guider celles-ci vers le premier tampon (56).
15. Bobinoir selon l'une des revendications 10 à 13,
caractérisé par le fait
qu'une station d'examination (70) est prévue pour l'examination de chaque bobine (18)
venant de la machine à filer à anneaux, afin de déterminer, si elle présente une malformation
par laquelle la détection de l'extrémité de fil (20) sera vraisembablement difficile,
qu'un dispositif est prévu pour l'alimentation de telles bobines, devant être considérées
dès le début comme étant éventuellement des cas à problème, dans l'autre voie de préparation
(42), que la sortie de la station d'examination (70) est reliée directement ou via
un autre tampon à la voie de préparation (40) citée en premier, afin d'amener des
bobines normales vers cette voie; que la sortie de l'autre voie de préparation (42)
est reliée à la voie de préparation (40) citée en premier, de préférence en aval des
places de préparation (C, D, E) prévues à cet endroit, et qu'un dispositif est prévu,
afin de détecter les bobines préparées sans succès, et de guider celles-ci vers l'autre
voie de préparation.
16. Bobinoir selon l'une des revendications 10 à 13,
caractérisé par le fait que
qu'une station d'examination (70) est prévue pour l'examination de chaque bobine venant
de la machine à filer à anneaux, afin de déterminer, si elle présente une malformation
par laquelle la détection de l'extrémité de fil (20) sera vraisembablement difficile,
qu'un dispositif est prévu pour l'alimentation de telles bobines, devant être considérées
dès le début comme étant éventuellement des cas à problème, dans l'autre voie de préparation
(42), que la place de préparation automatique (B) prévue à cet endroit pour les cas
à problème, est incomplète, dans le sens que l'extrémité de fil (20) est bien trouvée,
mais que celle-ci ne peut être placée dans la position désirée par rapport au fuseau
de bobine (22), que la sortie de l'autre voie de préparation (42) est reliée à l'entrée
de la voie de préparation (40) citée en premier; et qu'un dispositif est prévu, afin
de détecter les bobines préparées sans succès à la sortie de la voie de préparation
citée en premier, et de guider celles-ci vers l'autre voie de préparation (42).
17. Bobinoir selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'un système de surveillance d'écoulement de bobines est prévu, afin de détecter
les bobines (18) qui, malgré un nombre d'essais de préparation pouvant être déterminé
à l'avance, ne pouvaient pas être préparées, et qu'un élément de circuit (38), asservi
par le système de surveillance d'écoulement de bobines, est prévu, afin de diriger
de telles bobines (18) vers une station de préparation manuelle (36).
18. Bobinoir selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
une liaison allant depuis la sortie de la station de préparation manuelle (36) vers
la voie de préparation (40) citée en premier.