| (19) |
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(11) |
EP 0 502 021 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.06.1994 Patentblatt 1994/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.11.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 73/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9001/992 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9108/147 (13.06.1991 Gazette 1991/13) |
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| (54) |
VERPACKUNG ZUR SICHTBAREN DARBIETUNG EINES VERKAUFSARTIKELS
PACKAGING PERMITTING THE VISUAL DISPLAY OF AN ARTICLE FOR SALE
EMBALLAGE POUR PRESENTER DE MANIERE VISIBLE UN ARTICLE DESTINE A LA VENTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
30.11.1989 DE 3939583 09.03.1990 DE 4007600
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.1992 Patentblatt 1992/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERGNER, Rainer
D-4000 Düsseldorf 13 (DE)
- MEYER, Klaus
D-4040 Neuss 1 (DE)
- HALM, Hans
D-4690 Herne 1 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 387 827
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US-A- 3 315 931
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Verpackung zur sichtbaren Darbietung zumindest
eines insbesondere zylindrischen oder tubenförmigen Verkaufsartikels auf einem kartenartigen
Karton, wobei der Verkaufsartikel zwischen zwei aufeinanderliegenden Kartonkarten
klemmend gehalten ist und in der ersten Kartonkarte in die Querschnittsfläche des
Verkaufsartikels teilweise überdeckender Größe zumindest eine Ausstanzung und in der
zweiten Kartonkarte eine die Ausstanzung sowie die Querschnittsfläche des Verkaufsartikels
überdeckende, an die Außenkontur des Verkaufsartikels adaptierte Auswölbung ausgebildet
ist.
[0002] Weiterhin richtet sich die Erfindung auf einen Zuschnitt für eine Verpackung zur
sichtbaren Darbietung zumindest eines insbesondere zylindrischen oder tubenförmigen
Verkaufsartikels auf einem kartenartigen Karton, wobei der Zuschnitt aus zwei längs
einer Faltrillung oder einer Falzlinie aufeinanderklappbar miteinander verbundenen
Kartonkarten besteht und die erste Kartonkarte eine Ausstanzung von die Querschnittsfläche
des Verkaufsartikels teilweise überdeckender Größe aufweist.
[0003] Es sind sogenannte Blisterkarten bekannt, bei welchen ein kartenartiger Karton, auf
welchem der Verkaufsartikel dargeboten wird, zumindest einseitig von einer Kunststoffhülle
überdeckt ist. Im Rahmen der Umweltdiskussion geraten aber Kunststoffe zunehmend in
die Kritik.
[0004] Eine gattungsgemäße Verpackung und ein gattungsgemäßer Zuschnitt sind aus der US-A-3,315,931
bekannt. Die dort beschriebene Display-Verpackung weist in ihrer Vorderseite eine
Ausstanzung und auf ihrer Rückseite eine Auswölbung aus. Bodenseitig ist die Auswölbung
mit Verschlußlaschen verschlossen. In die Auswölbung ist ein Verkaufsartikel einzustellen.
Durch den geschlossenen Boden wird verhindert, daß der Verkaufsartikel aus der Display-Verpackung
herausrutschen kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, die die sichtbare Darbietung
des Verkaufsartikels auf einem kartenartigen Karton unter Verzicht auf eine Kunststoffumhüllung
ermöglicht, wobei der Verkaufsartikel nur unter Zerstörung der Verpackung dieser entnommen
werden kann.
[0006] Bei einer Verpackung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß die Auswölbung in der zweiten Kartonkarte aus einem aufgrund einer
eine netzartige Struktur ergebenden Schlitzstanzung herausdrückbaren bzw. herausdehnbaren
Bereich gebildet ist oder daß die Auswölbung eine an die nicht von der Ausstanzung
aufgenommene Außenkontur des Verkaufsartikels adaptierte Prägung ist, die den Verkaufsartikel
in die den Verkaufsartikel teilweise aufnehmende Ausstanzung drückt und dort klemmend
hält.
[0007] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es nun möglich, insbesondere einen
zylindrischen oder tubenförmigen Gegenstand in einer Alternative zu bekannten Blisterpackungen
zu präsentieren, bei welcher der Gegenstand körperlich sichtbar ist, ein insbesondere
einteiliger und einseitig bedruckbarer Kartonzuschnitt Verwendung finden kann und
bei welcher der Verkaufsartikel nicht ohne Zerstörung der Verpackung dieser entnommen
werden kann. Der Verkaufsartikel wird rückseitig durch die Auswölbung gehalten. Nach
vorne kann der Verkaufsartikel nicht durch die Ausstanzung hindurch gelangen, da diese
kleiner als die Querschnittsfläche des Verkaufsartikels ausgebildet ist. Die Auswölbung
ist entweder aus einem aufgrund einer eine netzartige Struktur ergebenden Schlitzstanzung
herausdrückbaren bzw. herausdehnbaren Bereich gebildet oder eine an die nicht von
der Ausstanzung aufgenommene Außenkontur des Verkaufsartikels adaptierte Prägung.
[0008] Die Auswölbung ist ohne großen technischen Aufwand herstellbar, wenn die Schlitzstanzung
aus in mehreren parallelen Reihen versetzt angeordneten Stanzschnitten besteht, wie
dies die Erfindung in Ausgestaltung vorsieht. Durch Eindrücken dieses speziell gestanzten
Bereiches läßt sich dann eine netzartig strukturierte Wölbung herstellen. Zur Entnahme
des Verkaufsartikels kann diese später gegebenenfalls zerstört werden.
[0009] Zweckmäßig ist es gemäß Weiterbildung der Erfindung weiterhin, daß die Schlitzstanzung
O- oder U-förmig ausgebildet ist.
[0010] Gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die erste Kartonkarte durch einen
Steg getrennte Ausstanzungen auf. Durch den Steg kann der Verkaufsartikel klemmend
in der Wölbung gehalten werden. Die Entnahme des Verkaufsartikels aus der Verkaufspackung
ist dann durch Zerstörung dieses Steges möglich.
[0011] Um die Möglichkeiten der klemmenden Erfassung des mit der Verpackung darzubietenden
Verkaufsartikels weiter zu verbessern, was insbesondere bei tubenförmigen Verkaufsartikeln
zweckmäßig ist, ist gemäß Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Ausstanzung
in mittiger Verlängerung ihres oberen Bereiches um eine T-förmige Schlitzstanzung
ergänzt ist.
[0012] In Ausgestaltung sieht die Erfindung weiterhin eine Ausstanzung mit der Höhe des
Verkaufsartikels entsprechender Länge und mit die Breite des Verkaufsartikels etwas
unterschreitender Breite vor.
[0013] Aufgrund der speziellen Ausbildung der Ausstanzung wird der darzubietende Verkaufsartikel
von den oberen Rändern der Ausstanzung klemmend gehalten und verhindert die die Abmessung
des darzubietenden Verkaufsartikels unterschreitende Breite der Ausstanzung ein Hindurchrutschen
bzw. ein Durchfallen des Verkaufsartikels in Richtung auf die Vorderseite der Kartonkarte.
Rückseitig wird der darzubietende Verkaufsartikel durch die Prägung gehalten.
[0014] Für die Bildung einer Standfläche der Verpackung ist es weiterhin zweckmäßig, daß
die Prägung die gesamte zweite Kartonkarte in Richtung parallel zu der Faltrillung
durchzieht und die Ausstanzung die erste Kartonkarte nur bereichsweise durchzieht,
wie es die Erfindung in Weiterbildung vorsieht.
[0015] Um in der erfindungsgemäßen Verpackung auch Tuben präsentieren und diese sicher befestigen
zu können, sieht die Erfindung auch vor, daß in den Seitenwandbereichen der Prägung
Schlitze oder linienförmige Öffnungen ausgebildet sind. In diese Öffnungen können
dann die flachen unteren Tubenkanten eingeführt und die Tube somit fixiert werden,
wohingegen sich die Ausbildung der Ausstanzung sowie der Prägung an der Größe des
zylindrischen Bereiches der darzubietenden Tube orientieren.
[0016] Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß die Verpackung aus zwei an einer gemeinsamen
Seitenkante miteinander verbundenen und aufeinanderliegenden Kartonkarte besteht,
die in Bereichen außerhalb der Ausstanzung und der Auswölbung miteinander verklebt
oder verschweißt sind. Hierdurch ist es möglich, den darzubietenden Verkaufsartikel
auch in Bereiche zwischen den beiden Kartonkarten einzuschieben, die außerhalb der
Ausstanzung und des gewölbten Bereiches liegen. Beispielsweise können Tuben mit ihrem
flachen unteren Ende unter Ausbildung eines Spaltes im unteren Bereich der Ausstanzung
zwischen die Kartonkarten geschoben werden und hier zusätzlich Halt durch Klemmung
und Reibung finden. Der Spalt zwischen den beiden Kartonkarten bildet sich, da die
an die Ausstanzung und die Wölbung angrenzenden Kartonbereiche nicht mit Klebstoff
versehen sind und die Kartonkarten somit wieder ein wenig voneinander abgehoben werden
können. Zumindest in den äußeren Bereichen der Kartonkarten sind diese natürlich durch
Verkleben, Verschweißen, etc. miteinander verbunden. Die erste und die zweite Kartonkarte
sind mittels einer an einer gemeinsamen Kartonseite ausgebildeten Faltrillung oder
Falzlinien aufeinanderklappbar aneinander angelenkt sind. Hierdurch ist es möglich,
die Verpackung aus einem einteiligen und einseitig bedruckten bzw. bedruckbaren Kartonzuschnitt
herzustellen.
[0017] Weiterhin ist es zur Fixierung des darzubietenden Verkaufsartikels für den Fall,
daß dieser Kappen oder Verschlüsse in seinem Kopf oder Bodenbereich aufweist, die
zumindest partiell Ausnehmungen aufweisen, gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung
von Vorteil, daß zumindest eine Seitenkante der Ausstanzung, insbesondere die obere
und/oder die untere Seitenkante, profiliert ausgebildet ist.
[0018] Um nur in einer Kartonkarte ein Loch für die Aufhängung der Verpackung an einer geeigneten
Vorrichtung vorsehen zu müssen, ist die Erfindung schließlich weiterhin dahingehend
ausgestaltet, daß sich die erste Kartonkarte im Bereich einer Seitenkante über die
zweite Kartonkarte hinaus erstreckt und in diesem Bereich ein Loch ausgestanzt ist.
Durch diese spezielle Ausgestaltung werden Überlappungsfehler vermieden, die sich
ergeben könnten, wenn in beiden Kartonkarten jeweils ein Loch ausgestanzt wäre.
[0019] Bei einem Zuschnitt der eingangs bezeichneten Art wird die Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß in die zweite Kartonkarte eine aus mehreren parallelen Reihen
versetzt angeordneter Stanzschnitte bestehende, insbesondere O- oder U-förmig ausgebildete
Schlitzstanzung oder eine im aufeinandergeklappten Zustand der Kartonkarten an die
nicht von der Ausstanzung aufgenommene Außenkontur des Verkaufsartikels adaptierte
Prägung eingebracht ist, wobei die Schlitzstanzung oder die Prägung in einer die Ausstanzung
überdeckbaren Größe ausgebildet ist.
[0020] Hierdurch werden Zuschnitt geschaffen, mit denen vorstehend erläuterte Verpackung
technisch einfach und kostengünstig herzustellen ist. Insbesondere sind derartige
einteilige Zuschnitte problemlos einseitig zu bedrucken.
[0021] In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Kartonkarte zwei durch einen Steg
getrennte Ausstanzungen aufweist.
[0022] Eine Weiterbildung der Erfindung insbesondere für tubenförmige Verkaufsartikel zeichnet
sich dadurch aus, daß die Ausstanzung in mittiger Verlängerung ihres oberen Bereiches
eine T-förmige Schlitzstanzung aufweist.
[0023] Die mit den Ausgestaltungen der weiteren Unteransprüche erzielbaren Vorteile entsprechen
den vorstehend zu der Verpackung aufgeführten Vorteilen.
[0024] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt in
- Figur 1
- die Vorderseite einer erfindungsgemäßen Verpackung,
- Figur 2
- die Seitenansicht der Verpackung gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine Aufsicht von oben auf die Verpackung gemäß Figur 1,
- Figur 4
- einen vergrößerten Ausschnitt im Bereich der Ausstanzung der Verpackung gemäß Figur
1,
- Figur 5
- einen Zuschnitt für eine erfindungsgemäße Verpackung gemäß Fig. 1 in Aufsicht,
- Figur 6
- einen Schnitt durch den Zuschnitt entsprechend der Linie VI-VI in Figur 5,
- Figur 7
- die Vorderseite einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verpackung,
- Figur 8
- eine Seitenansicht der Verpackung gemäß Fig. 7,
- Figur 9
- einen Zuschnitt für die Verpackung gemäß Fig. 7 in Aufsicht,
- Fig. 10
- einen Zuschnitt gemäß Fig. 9 kurz vor dem Einlegen eines Verkaufsartikels,
- Fig. 11
- die Vorderseite eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Verpackung,
- Fig. 12
- eine Seitenansicht der Verpackung gemäß Fig. 11,
- Fig. 13
- einen Zuschnitt für eine Verpackung gemäß Fig. 11 in Aufsicht und in
- Fig. 14
- einen Zuschnitt gemäß Fig. 13 in zusammengeklapptem Zustand.
[0025] Die in den Figuren 1 bis 3 insgesamt mit 1 bezeichnete Verpackung besteht aus zwei
aufeinanderliegenden Kartonkarten 2 und 3. Die die Vorderseite 4 der Verpackung 1
bildende erste Kartonkarte 2 weist eine Ausstanzung 5 auf. Diese Ausstanzung 5 besitzt
eine Länge entsprechend der Höhe des mit der Verpackung 1 darzubietenden Verkaufsartikels
6 und eine die Breite des Verkaufsartikels 6 etwas unterschreitende Breite. Durch
diese Ausstanzung 5 wird somit ein Sichtfenster in der ersten Kartonkarte 2 geschaffen,
welches den Verkaufsartikel 6 teilweise aufnimmt. Der Verkaufsartikel 6 ist in der
Ausstanzung 5 vorzugsweise axial klemmend gehalten und ragt mit seinem vorderen Bereich
7 durch die Ausstanzung 5 hindurch und steht aus der Ebene der Vorderfläche 4 der
ersten Kartonkarte 2 heraus. Dadurch, daß die Ausstanzung 5 in der Breite kleiner
ausgebildet ist als die Breite des Verkaufsartikels 6 bzw. in dem hier dargestellten
Fall eines bekannten Klebestiftes kleiner als dessen Durchmesser ausgebildet ist,
kann der Verkaufsartikel 6 nicht ohne Gewaltanwendung und Zerstörung der Verpackung
1 durch die Ausstanzung 5 hindurchtreten. In der die rückseitige Präsentationsfläche
8 bildenden zweiten Kartonkarte 3 ist eine eine Auswölbung 19 bildende Prägung 9 ausgebildet.
Diese Prägung 9 ist in ihrer Form an die nicht von der Ausstanzung 5 aufgenommene
Außenkontur des Verkaufsartikels 6 adaptiert und überdeckt die rückseitige Außenkontur
des Verkaufsartikels 6 sowie die Ausstanzung 5. Durch die Prägung 9 ist der darzubietende
Verkaufsartikel 6 rückseitig fixiert und kann nur duch Zerstörung der Verpackung 1
entnommen werden.
[0026] Die beiden Kartonkarten 2 und 3 sind vorzugsweise in den außerhalb von Ausstanzung
5 und Prägung 9 aufeinanderliegenden Flächen miteinander verklebt. In den Figuren
5 und 6 ist ein Zuschnitt dargestellt, mit welchem die Verpackung 1 einfach herstellbar
ist. Bei diesem Zuschnitt sind die erste Kartonkarte 2 und die zweite Kartonkarte
3 entlang einer gemeinsamen Kartonseite mittels einer Faltrillung 10 aufeinanderzuklappbar
aneinander angelenkt. Die Prägung 9 durchzieht die gesamte zweite Kartonkarte 3 in
Richtung parallel zu dieser Faltrillung 10. Die Ausstanzung 5 in der ersten Kartonkarte
erstreckt sich nur über Teilbereiche parallel zur Richtung der Faltrillung 10. Dieser
insgesamt mit 11 bezeichnete e nteilige Zuschnitt kann zunächst auf den die sichtbare
Vorderseite 4 und die sichtbare Rückseite 8 bildenden Kartonkarten 2 und 3 einseitig
bedruckt werden, bevor die Ausstanzung 5, die Prägung 9 und die Prägerille 10 angebracht
werden. Durch Einsetzen des Verkaufsartikels 6 in die Ausstanzung 5 und anschließendes
Aufeinanderzuklappen der Kartonkarten 2 und 3 längs der Faltrillung 10 mit anschließendem
Verkleben der dann aufeinander aufliegenden Flächen der Kartonkarten 2 und 3, läßt
sich die Verpackung 1 bilden.
[0027] Um den darzubietenden Verkaufsartikel 6 in der Ausstanzung 5 zusätzlich zu fixieren,
ist bei dem Ausführungsbeispiel entsprechend Figur 4 die untere Seitenkante der Ausstanzung
5 in Form einer Nase bzw. bogenförmigen Rundung 12 profiliert ausgebildet. Eine derartige
Profilierung 12 kann beispielsweise in im Bodenbereich des Verkaufsartikels 6 ausgebildete
Ausnehmungen eingreifen und somit eine zusätzliche Fixierung des Verkaufsartikels
bewirken.
[0028] Längs der unteren Kante 13 schließen erste Kartonkarte 2 und zweite Kartonkarte 3
bündig zueinander ab, so daß sich eine einheitliche und gerade durchgehende Seitenkante
13 ergibt. Aufgrund der durchgehenden Ausbildung der Prägung 9 ergibt sich hierdurch
eine in Figur 2 mit 14 bezeichnete Standfläche, die ein freies Stehen der Verpackung
1 auf ebenen Flächen ermöglicht. Im der Seitenkante 13 gegenüberliegen Bereich erstreckt
sich die erste Kartonkarte 2 über die obere Kante 15 der zweiten Kartonkarte 3 hinaus.
In diesem Bereich 16 ist ein Loch 17 zur Aufhängung der Verpackung 1 an einer geeigneten
Vorrichtung ausgestanzt. Vorzugsweise ist dieses Loch 17 in Form eines sogenannten
Euro-Loches ausgebildet.
[0029] Schließlich sind in den Figuren 2, 3 und 5 Schlitze oder linienförmige Öffnungen
18 in den Seitenwandbereichen der Prägung 9 dargestellt. Für den Fall, daß mit der
erfindungsgemäßen Verpackung ein tubenförmiger Verkaufsartikel dargeboten werden soll,
werden in diese Öffnungen 18 die Seitenbereiche der flachgedrückten Tubenunterkanten
eingeführt und damit eine zusätzliche Fixierung der Tube in der Verpackung erreicht.
Im übrigen sind die Ausstanzung 5 und die Prägung 9 entsprechend der vorstehenden
Beschreibung in ihrer Größe dann an den Durchmesser des oberen Tubenbereiches adaptiert.
[0030] In den Fig. 7 - 10 und 11 - 14 sind zwei weitere Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen
Verpackung einschließlich der jeweiligen Zuschnitte dargestellt. In diesen Figuren
sind die Bezugszeichen 2 für die erste Kartonkarte, 3 für die zweite Kartonkarte,
4 für die Verpackungsvorderseite sowie 8 für die Verpackungsrückseite entsprechend
der Beschreibung zu den Fig. 1 - 6 übernommen worden, da hier gleiche Teile der Verpackung
bzw. der Zuschnitte bezeichnet werden. Bei der Verpackung 1a ist in der die Vorderseite
4 bildenden ersten Kartonkarte 2 eine Ausstanzung 20 ausgebildet. Diese Ausstanzung
20 ist etwa in ihrer Mitte durch einen Steg 21 unterbrochen, der mit der Kartonkarte
2 verbunden ist. Hierdurch ist die Ausstanzung 20 in einer Größe ausgeführt, die kleiner
als die Querschnittsfläche des zylinderförmigen Verkaufsartikels 6a ist. D. h. die
Ausstanzung 20 ist in einer die Querschnittsfläche des Verkaufsartikels 6a teilweise
überdeckender Größe ausgeführt. In Zusammenwirkung mit der beispielsweise in Figur
8 dargestellten Auswölbung 19a wird der Verkaufsartikel 6a in der Verpackung 1a durch
den Steg 21 klemmend gehalten. Der Verkaufsartikel 6a ist somit nur nach Zerstörung
des Steges 21 aus der Verpackung zu entfernen. Die Auswölbung 19a weist eine netzartig
gitterförmige Struktur auf. Zur Bildung dieser Auswölbung 19a weist der in Fig. 9
mit 11a bezeichnete Zuschnitt in der zweiten Kartonkarte 3 einen Bereich mit einer
O-förmig ausgebildeten Schlitzstanzung 22 auf. Diese Schlitzstanzung 22 ist von einer
solchen Größe, daß sie sowohl die Querschnittsfläche des Verkaufsartikels 6a als auch
die Fläche der Ausstanzung 20 überdeckt. Weiterhin weist der Zuschnitt 11a eine Falzlinie
23 auf, entlang welcher die Kartonkarte 2 und 3 des Zuschnittes 11 a miteinander verbunden
sowie aufeinanderzuklappbar sind. Im oberen Bereich des Zuschnittes 11a sind in beiden
Kartonkarten deckungsgleich übereinanderbringbar Löcher 17 ausgestanzt.
[0031] Die Herstellung der Verpackung 1a aus dem Zuschnitt 11a sei anhand der Fig. 10 erläutert.
Zunächst wird durch Ein- bzw. Herausdrücken des Bereiches mit der Schlitzstanzung
22 in Richtung des Pfeiles 24 die Auswölbung 19a gebildet. Die Auswölbung 19a ragt
aus der die Rückseite bildenden Fläche der zweiten Kartonkarte heraus. In die Auswölbung
19a wird der Verkaufsartikel 6a eingelegt. Anschließend wird die Kartonkarte 2 in
Richtung des Pfeiles 25 auf die Kartonkarte 3 geklappt, wobei vorher vorzugsweise
außerhalb der Ausstanzung 20 und der Schlitzstanzung 22 liegende Bereiche der Kartonkarte
2 und gegebenenfalls der Kartonkarte 3 mit Klebstoff versehen werden. Nachdem die
Kartonkarten 2 und 3 dann aufeinander liegen, ist die Verpackung 1a gebildet. Der
Verkaufsartikel 6a kann dieser Verpackung 1a nur nach Zerstörung der netzartigen Auswölbung
19a oder des Steges 21 entnommen werden. Die netzartige Struktur der Auswölbung 19a
stellt sich beim Herausdrücken der Schlitzstanzung 22 ein, wozu bei der Schlitzstanzung
22 die einzelnen Stanzschnitte 26 in nebeneinanderliegenden Bahnen jeweils versetzt
angeordnet sind.
[0032] Die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Verpackung 1b ist insbesondere für die Darbietung
von Tuben geeignet. Diese weist eine Ausstanzung 27 auf, deren Größe und Ausformung
im wesentlichen dem Behälterkörper der Tube 6b entspricht. Nur im unteren Bereich
wird die Querschnittsfläche der Tube 6b nicht von der Ausstanzung 27 überdeckt. Dieser
Bereich ist in der Fig. 11 gestrichelt dargestellt. In diesem Bereich ist die Tube
6b klemmend zwischen den Kartonkarten 2 und 3 gehalten. Die Verpackung 1b ist aus
dem in Fig. 13 dargestellten Zuschnitt 11b gebildet. Dieser weist in der Kartonkarte
2 neben der Ausstanzung 27 eine weitere T-förmige Schlitzstanzung 28 auf, um welche
die Ausstanzung 27 in mittiger Verlängerung ihres oberen Bereiches ergänzt ist. Durch
diese T-förmige Schlitzstanzung 28 werden zwei Bereiche 29 und 30 ausgebildet, die
bei Einfügung der Tube 6b klappenartig zurückklappen und den Verschluß 31 der Tube
klemmend erfassen. An die erste Kartonkarte 2 des Zuschnittes 11b ist mittels einer
Falzrillung 32 die zweite Kartonkarte 3 angelenkt. In dieser Kartonkarte ist eine
Schlitzstanzung 33 in Form eines auf dem Kopf stehenden U ausgebildet. Ebenso wie
bei dem Zuschnitt 11a sind hier die einzelnen Stanzschnitte 34 versetzt zueinander
angeordnet, so daß sich beim Herausdrücken der Schlitzstanzung 33 aus der Ebene der
Kartonkarte 3 wieder eine netzartig strukturierte Auswölbung 19b ergibt. Zur Herstellung
der Verpackung 1b aus dem Zuschnitt 11b wird zunächst, wie bereits vorstehend zu Verpackung
1a beschrieben, der Bereich der Schlitzstanzung 33 aus der Kartonkarte 3 herausgedrückt.
Anschließend werden außerhalb der Schlitzstanzung 33 und der Ausstanzungen 27 und
30 liegende Bereich mit Klebstoff beschichtet, bevor die Kartonkarten 2 und 3 längs
der Falzlinie 32 aufeinander zugeklappt und verklebt werden. Anschließend wird dann,
wie in Fig. 14 dargestellt, die Tube 6b in die Verpackung eingeführt. Zunächst wird
die Tube 6b in Richtung des Pfeiles 35 zwischen die aufeinanderliegenden Kartonkarten
2 und 3 geschoben. Da die Kartonkarten 2 und 3 in diesem Bereich nicht miteinander
verklebt sind, werden diese unter Bildung eines kleinen Spaltes voneinander abgehoben
und halten die Tube 6b in diesem Bereich durch Reibungskräfte zwischen sich fest.
Dieser Bereich ist in der Fig. 11 gestrichelt dargestellt. Anschließend wird die Tube
in Richtung des Pfeiles 36 in den T-förmigen Schlitz 28 gedrückt, wobei dann die klappenartigen
Bereiche 28 und 29 in Richtung auf die Auswölbung 19b nach innen klappen und dabei
den Verschluß 31 der Tube 6b klemmend erfassen. Die Tube 6b ist der Verpackung 1b
nur zu entnehmen, wenn entweder die Auswölbung 19b oder die Klappen 29 und 30 sowie
der die Tube 6b überdeckende Bereich der Kartonkarte 2 zerstört werden.
[0033] Die Zuschnitte 11a und 11b bestehen aus Kartonkarten 3 und 3, welche gleich groß
sind und jeweils in ihrem oberen Bereich Löcher 17a bzw. 17b aufweisen. Die Kartonkarten
2 und 3 dieser Zuschnitte liegen im aufeinanderzugeklappten Zustand somit deckungsgleich
aufeinander. Die die Vorderseite 4 und die Rückseite 8 bildenden Bereiche der Zuschnitte
11a und 11b können bedruckt sein.
1. Verpackung (1, 1a, 1b) zur sichtbaren Darbietung zumindest eines insbesondere zylindrischen
oder tubenförmigen Verkaufsartikels (6, 6a, 6b) auf einem kartenartigen Karton, wobei
der Verkaufsartikel (6, 6a, 6b) zwischen zwei aufeinanderliegenden Kartonkarten (2,
3) klemmend gehalten ist und in der ersten Kartonkarte (2) in die Querschnittsfläche
des Verkaufsartikels (6, 6a, 6b) teilweise überdeckender Größe zumindest eine Ausstanzung
(5, 20, 27) und in der zweiten Kartonkarte (3) eine die Ausstanzung (5, 20, 27) sowie
die Querschnittsfläche des Verkaufsartikels (6, 6a, 6b) überdeckende, an die Außenkontur
des Verkaufsartikels (6, 6a, 6b) adaptierte Auswölbung (19, 19a, 19b) ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswölbung (19a, 19b) in der zweiten Kartonkarte (3) aus einem aufgrund einer
eine netzartige Struktur ergebenden Schlitzstanzung (22, 33) herausdrückbaren bzw.
herausdehnbaren Bereich gebildet ist oder daß die Auswölbung (19) eine an die nicht
von der Ausstanzung (5) aufgenommene Außenkontur des Verkaufsartikels (6) adaptierte
Prägung (9) ist, die den Verkaufsartikel (6) in die den Verkaufsartikel (6) teilweise
aufnehmende Ausstanzung (5) drückt und dort klemmend hält.
2. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitzstanzung (22, 33) aus in mehreren parallelen Reihen versetzt angeordneten
Stanzschnitten (26, 34) besteht.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitzstanzung (22, 33) O- oder U-förmig ausgebildet ist.
4. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Kartonkarte (2) durch einen Steg (21) getrennte Ausstanzungen (20) aufweist.
5. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausstanzung (27) in mittiger Verlängerung ihres oberen Bereiches um eine T-förmige
Schlitzstanzung (28) ergänzt ist.
6. Verpackung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Ausstanzung (5) mit der Höhe des Verkaufsartikels (6) entsprechender Länge und
mit der Breite des Verkaufsartikels (6) etwas unterschreitender Breite.
7. Verpackung nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prägung (9) die gesamte zweite Kartonkarte (3) in Richtung parallel zu der
Faltrillung (10) durchzieht und die Ausstanzung (5) die erste Kartonkarte (2) nur
bereichsweise durchzieht.
8. Verpackung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Seitenwandbereichen der Prägung (9) Schlitze oder linienförmige Öffnungen
(18) ausgebildet sind.
9. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verpackung (1, 1a, 1b) aus zwei an einer gemeinsamen Seitenkante miteinander
verbundenen, aufeinanderliegenden Kartonkarte (2, 3) besteht, die in Bereichen außerhalb
der Ausstanzung (5, 20, 27) und der Auswölbung (19, 19a, 19b) miteinander verklebt
oder verschweißt sind.
10. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Seitenkante (12) der Ausstanzung (5), insbesondere die obere und/oder
die untere Seitenkante, profiliert ausgebildet ist.
11. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die erste Kartonkarte (2) im Bereich (16) einer Seitenkante über die zweite
Kartonkarte (3) hinaus erstreckt und in diesem Bereich (16) ein Loch (17) ausgestanzt
ist.
12. Zuschnitt (11, 11a, 11b) für eine Verpackung (1, 1a, 1b) zur sichtbaren Darbietung
zumindest eines insbesondere zylindrischen oder tubenförmigem Verkaufsartikels auf
einem kartenartigen Karton, wobei der Zuschnitt (11, 11a, 11b) aus zwei längs einer
Faltrillung (10) oder einer Falzlinie (23, 32) aufeinanderklappbar miteinander verbundenen
Kartonkarten (2, 3) besteht und die erste Kartonkarte (2) eine Ausstanzung (5, 20,
27) von die Querschnittsfläche des Verkaufsartikels (6, 6a, 6b) teilweise überdeckender
Größe aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die zweite Kartonkarte (2) eine aus mehreren parallelen Reihen versetzt angeordneter
Stanzschnitte (26, 34) bestehende, insbesondere O- oder U-förmig ausgebildete Schlitzstanzung
(22, 33) oder eine im aufeinandergeklappten Zustand der Kartonkarten (2, 3) an die
nicht von der Ausstanzung (5) aufgenommene Außenkontur des Verkaufsartikels (6) adaptierte
Prägung (9) eingebracht ist, wobei die Schlitzstanzung (22, 33) oder die Prägung (9)
in einer die Ausstanzung (5, 20, 27) überdeckbaren Größe ausgebildet ist.
13. Zuschnitt nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kartonkarte (2) zwei durch einen Steg (21) getrennte Ausstanzungen (20) aufweist.
14. Zuschnitt nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausstanzung (27) in mittiger Verlängerung ihres oberen Bereiches eine T-förmige
Schlitzstanzung (28) aufweist.
15. Zuschnitt nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prägung (9) die gesamte zweite Kartonkarte (3) in Richtung parallel zu der
Faltrillung (10) durchzieht und die Ausstanzung (5) die erste Kartonkarte (2) nur
bereichsweise durchzieht.
16. Zuschnitt nach Anspruch 12 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Seitenwandbereichen der Prägung (9) Schlitze oder linienförmige Öffnungen
(18) ausgebildet sind.
17. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die erste Kartonkarte (2) im Bereich (16) einer Seitenkante über die zweite
Kartonkarte (3) hinaus erstreckt und in diesem Bereich (16) ein Loch (17) ausgestanzt
ist.
18. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Seitenkante (12) der Ausstanzung (5), insbesondere die obere und/oder
untere Seitenkante, profiliert ausgebildet ist.
1. Packaging (1, 1a, 1b) for the visible proffering of at least one vendible article
(6, 6a, 6b), in particular a cylindrical or tubular one, on a cardlike piece of cardboard,
wherein the vendible article (6, 6a, 6b) is clampingly retained between two cardboard
cards (2, 3) one lying on the other and at least one punched-out portion (5, 20, 27)
of a size partially covering the cross-sectional area of the vendible article (6,
6a, 6b) is formed in the first cardboard card (2) and a convexity (19, 19a, 19b),
which is adapted to the external outline of the vendible article (6, 6a, 6b), and
covers the punched-out portion (5, 20, 27) as well as the cross-sectional area of
the vendible article (6, 6a, 6b), is formed in the second cardboard card (3), characterised
thereby, that the convexity (19, 19a, 19b) in the second cardboard card (3) is formed
of a region which is pressable or expandable outwardly by virtue of a slit punching
(22, 33) resulting in a meshlike structure or that the convexity (19) is a stamping
(9), which is adapted to the external outline, that is not taken up by the punched-out
portion (5), of the vendible article (6) and which presses the vendible article (6)
into the punched-out portion (5) partially receiving the vendible article (6) and
clampingly retains it there.
2. Packaging according to claim 1, characterised thereby, that the slit punching (22,
23) consists of several punching cuts (26, 34) arranged staggered in several parallel
rows.
3. Packaging according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the slit punching
(22, 23) is formed in O-shape or U-shape.
4. Packaging according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the
first cardboard card (2) displays punched-out portions (20) separated by a web (21).
5. Packaging according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the
punched-out portion (27) is augmented by a T-shaped slit punching (28) in central
prolongation of its upper region.
6. Packaging according to claim 1, characterised by a punched-out portion (5) with a
length corresponding to the height of the vendible article (6) and with a width falling
somewhat below the width of the vendible article (6).
7. Packaging according to claim 1 or 6, characterised thereby, that the stamping (9)
extends through the entire second cardboard card (3) in a direction parallel to the
fold grooving (10) and the punched-out portion (5) extends through the first cardboard
card (2) only in regions.
8. Packaging according to claim 6 or 7, characterised thereby, that slots or line-shaped
openings (18) are formed in the side wall regions of the stamping (9).
9. Packaging according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the
packaging (1, 1a, 1b) consists of two cardboard cards (2, 3) one lying on the other,
which are connected together at a common side edge and glued or welded together in
regions outside the punched-out portions (5, 20, 27) and the convexity (19, 19a, 19b).
10. Packaging according to one of the preceding claims, characterised thereby, that at
least one side edge (12) of the punched-out portion (5), in particular the upper and/or
the lower side edge, is formed to be profiled.
11. Packaging according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the
first cardboard card (2) in the region (16) of one side edge extends beyond the second
cardboard card (3) and a hole (17) is punched out in this region (16).
12. Blank (11, 11a, 11b) for a packaging (1, 1a, 1b) for the visible proffering of at
least one vendible article, in particular a cylindrical or tubular one, on a cardlike
piece of cardboard, wherein the blank (11, 11a, 11b) consists of two cardboard cards
(2, 3), which are connected together to be one foldable onto the other along a fold
grooving (10) or a fold line (23, 32) and the first cardboard card (2) displays a
punched-out portion (5) of a size partially covering the cross-sectional area of the
vendible article (6, 6a, 6b), characterised thereby, that a slit-punching (22, 33),
which consists of several punching cuts (26, 34) arranged staggered in several parallel
rows and in particular is formed in O-shape or U-shape or a stamping (9), which is
adapted to the external outline, that is not taken up by the punched-out portion (5),
of the vendible article (6) is introduced in the state of the cardboard cards (2,
3) folded on one another, wherein the slit punching (22, 23) or the stamping (9) is
formed in a size covering the punched-out portion (5, 20, 27).
13. Blank according to claim 12, characterised thereby, that the cardboard card (2) displays
two punched-out portions (20) separated by a web (21).
14. Blank according to claim 12 or 13, characterised thereby, that the punched-out portion
(27) displays a T-shaped slit punching (28) in central prolongation of its upper region.
15. Blank according to claim 12, characterised thereby, that the stamping (9) extends
through the entire second cardboard card (3) in a direction parallel to the fold grooving
(10) and the punched-out portion (5) extends through the first cardboard card (2)
only in regions.
16. Blank according to claim 12 or 15, characterised thereby, that slots or line-shaped
openings (18) are formed in the side wall regions of the stamping (9).
17. Blank according to one of the claims 12 to 16, characterised thereby, that the first
cardboard card (2) in the region (16) of one side edge extends beyond the second cardboard
card (3) and a hole (17) is punched out in this region (16).
18. Blank according to one of the claims 12 to 17, characterised thereby, that at least
one side edge (12) of the punched-out portion (5), in particular the upper and/or
the lower side edge, is formed to be profiled.
1. Emballage (1, 1a, 1b) adapté pour présenter à la vente de manière visible, sur un
carton en forme de carte, au moins un article (6, 6a, 6b) ayant, plus particulièrement,
la forme d'un cylindre ou d'un tube et étant maintenu entra deux cartes (2, 3) en
carton superposées qui l'immobilisent, la première carte (2) en carton étant pourvue
d'au moins une ouverture poinçonnée (5, 20, 27) de grandeur adaptée pour y engager
partiellement la surface de la section de l'article (6, 6a, 6b) et, la deuxième carte
(3) en carton étant pourvue d'une partie bombée (19, 19a, 19b) adaptée au contour
externe de l'article (6, 6a, 6b) et recouvrant l'ouverture poinçonnée (5, 20, 27)
ainsi que la surface de la section de l'article (6, 6a, 6b), cet emballage étant caractérisé
par le fait que la partie bombée (19a, 19b) est formée, dans la deuxième carte (3)
en carton, à partir d'une zone pouvant être poussée et étirée vers l'extérieur grâce
à des poinçonnages fendus (22, 23) produisant une structure réticulée, ou que cette
partie bombée (19) est constituée par une empreinte (9) adaptée au contour externe
de l'article (6) ne se trouvant pas engagé dans l'ouverture poinçonnée (5), cette
empreinte (9) pressant l'article (6) dans l'ouverture poinçonnée (5) où il est engagé
partiellement afin de le maintenir en le coinçant dans celle-ci.
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les poinçonnages fendus
(22, 33) sont constitués par plusieurs entailles (26, 34) poinçonnées disposées de
manière décalée en plusieurs rangées parallèles.
3. Emballage selon l'une ou l'autre des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
que les poinçonnages fendus (22, 23) ont une forme en O ou en U.
4. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que la première carte (2) en carton est pourvue d'ouvertures poinçonnées (20) séparées
par un intervalle (21).
5. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
qu'une ouverture poinçonnée (27) est complétée par un poinçonnage fendu (28) en forme
de T situé dans le prolongement du milieu de sa partie supérieure.
6. Emballage selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'il comporte une ouverture
poinçonnée (5) dont la longueur correspond à la hauteur de l'article (6) en vente
et dont la largeur est légèrement inférieure à la largeur de cet article (6).
7. Emballage selon l'une ou l'autre des revendications 1 ou 6, caractérisé par le fait
que l'empreinte (9) s'étend de part en part de la deuxième carte (3) en carton, parallèlement
à une rainure de pliage (10), et que l'ouverture (5) n'est poinçonnée que dans une
partie de la première carte (2) en carton.
8. Emballage selon l'une ou l'autre des revendications 6 ou 7, caractérisé par le fait
que les zones constituant les parois latérales de l'empreinte (9) sont pourvues de
fentes ou d'ouvertures alignées (18).
9. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait
que l'emballage (1, 1a, 1b) est constitué de deux cartes (2, 3) en carton superposées
et reliées l'une à l'autre par un côté latéral commun, lesquelles cartes (2, 3) sont
collées ou soudées ensemble dans des zones extérieures à l'ouverture poinçonnée (5,
20, 27) et à la partie bombée (19, 19a, 19b).
10. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait
qu'au moins un bord latéral (12) de l'ouverture poinçonnée (5), plus particulièrement
le bord supérieur et/ou inférieur, a une forme profilée.
11. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait
que la première carte (2) en carton se prolonge, dans la zone (16) d'un bord latéral,
au-delà de la deuxième carte (3) en carton et qu'un trou (17) est poinçonné dans cette
zone (16).
12. Ebauche (11, 11a, 11b) pour un emballage (1, 1a, 1b) adapté pour présenter à la vente
de manière visible, sur un carton en forme de carte, au moins un article ayant, plus
particulièrement, la forme d'un cylindre ou d'un tube, cette ébauche (11, 11a, 11b)
étant constituée de deux cartes (2, 3) en carton reliées l'une à l'autre le long d'une
rainure de pliage (10) ou d'une ligne de pliage (23, 32) et pouvant se plier en se
superposant et la première carte (2) en carton étant pourvue d'une ouverture poinçonnée
(5, 20, 27) de grandeur adaptée pour y engager partiellement la surface de la section
de l'article (6, 6a, 6b); ébauche caractérisée par le fait que la deuxième carte (3)
en carton est pourvue de poinçonnages fendus (22, 33), formant plus particulièrement
un O ou un U, comprenant plusieurs rangées parallèles d'entailles poinçonnées (26,
34) décalées entre elles, ou est pourvue d'une empreinte (9) adaptée, lorsque les
deux cartes (2, 3) en carton se chevauchent à l'état replié, au contour externe de
l'article (6) ne se trouvant pas engagé dans l'ouverture poinçonnée (5), les poinçonnages
fendus (22, 33) ou l'empreinte (9) ayant une grandeur qui leur permet de recouvrir
l'ouverture poinçonnée (5, 20, 27).
13. Ebauche selon la revendication 12, caractérisée par le fait que la carte (2) en carton
est pourvue de deux ouvertures poinçonnées (20) séparées par un intervalle (21).
14. Ebauche selon l'une ou l'autre des revendications 12 ou 13, caractérisée par le fait
que l'ouverture poinçonnée (27) est pourvue d'un poinçonnage fendu (28) en forme de
T situé dans le prolongement du milieu de sa partie supérieure.
15. Ebauche selon la revendication 12, caractérisée par le fait que l'empreinte (9) s'étend
de part en part de la deuxième carte (3) en carton, parallèlement à une rainure de
pliage (10), et que l'ouverture (5) n'est poinçonnée que dans une partie de la première
carte (2) en carton.
16. Ebauche selon l'une ou l'autre des revendications 12 ou 15, caractérisée par le fait
que les zones constituant les parois latérales de l'empreinte (9) sont pourvues de
fentes ou d'ouvertures alignées (18).
17. Ebauche selon l'une quelconque des revendications 12 à 16, caractérisée par le fait
que la première carte (2) en carton se prolonge, dans la zone (16) d'un bord latéral,
au-delà de la deuxième carte (3) en carton et qu'un trou (17) est poinçonné dans cette
zone (16).
18. Ebauche selon l'une quelconque des revendications 12 à 17, caractérisée par le fait
qu'au moins un bord latéral (12) de l'ouverture poinçonnée (5), plus particulièrement
le bord supérieur et/ou inférieur, a une forme profilée.