[0001] Die Erfindung betrifft ein Schließsystem für ein Kraftfahrzeug gemaß Oberbegriff
von Patentanspruch 1.
[0002] Ein bekanntes Kraftfahrzeug-Schließsystem (DE 29 26 304 A1) weist einen tragbaren
Sender und einen im Kfz angebrachten Empfänger auf. Nach Empfang eines Sendersignals
werden Aggregate, wie eine Wegfahrsperre oder auch Schlösser der Fahrzeugtüren für
eine bestimmte Zeitdauer entriegelt. Nach dieser Zeitdauer werden die Schlösser wieder
automatisch verriegelt.
[0003] In der Offenlegungsschrift EP 0 143 309 ist ein Schließsystem für Kraftfahrzeuge
offenbart, bei dem erst bestimmte Kontakte betätigt werden müssen, bevor infolge eines
Sendersignals Türen oder Kofferraumdeckel des Kraftfahrzeugs geöffnet werden können.
[0004] Bei einem Schließsystem nach DE 37 12 552 A1 sind optische oder akustische Anzeigeelemente
vorgesehen, die eine erfolgte Ver- oder Entriegelung anzeigen. Allerdings soll dies
bei der Erfindung vermieden werden, damit ein unbeabsichtigtes Entriegeln durch unberechtigte
Personen nicht erkannt wird.
[0005] Eine weitere bekannte Schließeinrichtung (US 4,898,414) weist ein Schloß auf, das
den Betriebslärm beim Öffnen und Schließen der Tür dämpft und einen Feuchtigkeitsschutz
für das Schloß enthält. Diese Schließeinrichtung wird jedoch nicht über einen tragbaren
Sender bedient.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es, zu verhindern, daß ein unbeabsichtigtes ferngesteuertes
Entriegeln der betreffenden Schlösser - z.B. durch ein versehentliches Drücken auf
einen Betätigungsknopf des Senders, welcher seinerseits zufällig auch in Reichweite
des Empfängers ist - zu ständigem Entriegeln der betreffenden Schlösser führt, wodurch
jedermann in das Kfz eindringen könnte.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den im Patentanspruch 1 definierten Gegenstand
gelöst.
[0008] Diese Lösung hat den Vorteil, daß eine zusätzliche Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen
und Betreten des Kfz erreicht wird, wobei - mangels "Klack"-Geräusch im Schloß und
z.B. mangels Bewegen eines im Türinneren angebrachten, mit dem Schloß verbundenen
Stiftes für Außenstehende weder akustisch noch optisch erkennbar ist, daß das Kfz
(auch nach einem versehentlichen Aussenden des Sendersignales !) - jedenfalls für
die Dauer der Zeitspanne - an sich leicht zu öffnen und zu betreten ist.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
So ist ein Kontakt an der Kfz-Außenseite vorgesehen, durch den erst das Entriegeln
ermöglicht wird, indem er ein zusätzliches Kontaktsignal abgibt. Vorteilhafterweise
ist der Kontakt mit dem Türgriff verbunden. Es kann auch ein Verriegelungsknopf im
Kfz-Inneren vorgesehen sein, der erst in die Position "Entriegelt" bewegt wird, wenn
das Kontaktsignal vom Empfänger erhalten wurde.
[0010] Die Erfindung und Weiterbildungen derselben werden anhand des in der Figur gezeigten
schematischen Ausführungsbeispieles der Erfindung weiter erläutert.
[0011] Diese Figur zeigt also ein Beispiel für das erfindungsgemäße, durch ein Sendersignal
I fernsteuerbares Kfz-Schließsystem. Das Kfz enthält Schlösser V, welche mittels des
Senders S entriegelt werden können, um z.B. den Zutritt in das Kfz und/oder das Be-
und Entladen des Kofferraumes zu ermöglichen.
[0012] Der transportable Sender / Schlüssel S sendet, z.B. ausgelöst durch Betätigung einer
entsprechenden Drucktaste des Senders S, seine Sendersignale I zum im Kfz angebrachten
Empfänger E, welcher die Verriegelung von zumindest einem Schloß V von zumindest einer
Öffnung steuert, z.B. die Verriegelung des Schlosses V der Fahrertüre.
[0013] Dieser Empfänger E kann mindestens zwei Zustände aufweisen, nämlich
° einen ersten Zustand, in welchem er das betreffende Schloß V im verriegelten Zustand
beläßt, und in welchem er gegebenenfalls auch das zuvor unverriegelte Schloß V verriegelt,
sowie
° einen zweiten Zustand, in welchem er, veranlaßt durch das Sendersignal I, zuläßt,
daß die betreffenden Öffnung geöffnet wird.
[0014] Es kommt viel zu oft vor, daß der Besitzer des Senders S mehr oder weniger noch in
der Nähe des Kfz ist, daß also der Senders S und der Empfänger E in Reichweite zueinander
sind, und daß während dessen aus Versehen der Sender S so bedient wird, daß er Sendersignale
I ausstrahlt und dadurch versehentlich das betreffende Schloß V bzw. die betreffenden
Schlösser V entriegelt, obwohl der betreffende Besitzer des Senders S in diesem Moment
eigentlich gar nicht entriegeln will. Oft merkt dieser Besitzer gar nicht, daß er
die Entriegelung versehentlich fernsteuerte, z.B. weil er sich irgendwo anlehnte und
dabei versehentlich auf einen Betätigungsknopf des Senders S drückte, welcher seinerseits
zufällig noch in Reichweite des Empfängers E war. Auch Unbefugte, z.B. Kinder, können
mit dem Senders S spielen und sogar ohne Absicht die betreffenden Schlösser V dauerhaft
entriegeln.
[0015] Daher löst bei der Erfindung das Sendersignal I noch nicht das endgültige, andauernde
Entriegeln der betreffenden Schlösser V aus. Zur Erschwerung von Diebstählen wird
erfindungsgemäß angestrebt zu verhindern, daß ein solches ferngesteuertes Entriegeln
der betreffenden Schlösser V zu länger andauerndem bzw. ständigen Entriegeln der betreffenden
Schlösser V führt, wodurch anschließend jedermann in das Kfz eindringen könnte :
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Empfänger E nur für eine
vorgegebene, vom Sendersignal I getriggerte Zeitspanne - z.B. für 30 Sekunden - in
seinem zweiten Zustand verbleibt und das Öffnen der Öffnung zuläßt, - am Ende dieser
Zeitspanne geht der Empfänger E aber automatisch zurück in seinen ersten Zustand,
falls bis dahin noch nicht ordnungsgemäß das Öffnen der Türe bzw. das Betreten des
Kfz zumindest eingeleitet wurde. Spätestens sobald der Empfänger E in seinen ersten
Zustand übergeht, ist das Schloß V dauerhaft verriegelt und die Öffnung dauerhaft
verschlossen.
[0016] Zur Erzeugung der Zeitspanne kann der Empfänger E z.B. ein entsprechend dimensioniertes
monostabiles, vom Sendersignal I getriggertes Flipflop enthalten, oder der Empfänger
E kann dazu z.B. einen - auch für weitere Zwecke ausnutzbaren - Prozessor mit einem
Speicher sowie eine entspre-chend gestaltete Software enthalten, welche mehr oder
weniger die Funktion jenes monostabilen Flipflop nachbildet.
[0017] Die Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen und Betreten des Kfz kann zusätzlich dadurch
gesteigert werden, daß am Kfz ein Kontakt, z.B. außen an der betreffenden Öffnung
/ Türe - vgl. K, angebracht wird. Wenn dieser Kontakt K kurz vor und/oder während
des zweiten Zustandes des Empfängers E angefaßt oder betätigt wird, gibt dieser Kontakt
K über eine entsprechende elektrische Verbindung ein Kontaktsignal C an den Empfänger
E ab, wobei erst dieses Kontaktsignal C den Empfänger E endgültig veranlaßt, seinerseits
das betreffende Schloß V zu entriegeln. Falls aber der Empfänger E bis zum Ende der
Zeitspanne noch nicht jenes Kontaktsignal C erhielt, geht dieser Empfänger E automatisch
von seinem zweiten Zustand in seinen ersten Zustand über. Bei dieser Weiterbildung
ist die Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen und Betreten des Kfz zusätzlich dadurch
erhöht, daß - z.B. mangels "Klack"-Geräusch im Schloß V und mangels Bewegen eines
evtl. im Türinneren angebrachten, mit dem Schloß verbundenen Stiftes A - für Außenstehende
weder akustisch noch optisch leicht erkennbar ist, daß das Kfz (auch nach einem versehentlichen
Aussenden des Sendersignales !) - jedenfalls für die Dauer der Zeitspanne - an sich
leicht zu öffnen und zu betreten ist, solange nämlich der Empfänger E noch in seinem
zweiten Zustand ist.
[0018] Man kann auf besonders einfache, für Außenstehende sehr unauffällige Weise den Kontakt
K zum Öffnen der betreffenden Öffnung berühren bzw. betätigen, wenn der Kontakt K
- in möglichst unauffälliger Weise - so mit dem Türgriff T verbunden wird, daß er
beim Anfassen oder Betätigen des Türgriffes T das Kontaktsignal C an dem Empfänger
E abgibt und damit das Entriegeln einleitet.
[0019] Man kann bei der Erfindung auch noch auf andere Weise eine zusätzliche Sicherheit
gegen unbefugtes Öffnen und Betreten des Kfz erreichen, wobei auch dann - mangels
eines "Klack"-Geräusches im Schloß V und z.B. mangels Bewegen eines im Türinneren
angebrachten, mit dem Schloß V verbundenen Stiftes A - für Außenstehende weder akustisch
noch optisch erkennbar ist, daß das Kfz (auch nach einem versehentlichen Aussenden
des Sendersignales !) - jedenfalls für die Dauer der Zeitspanne - an sich leicht zu
öffnen und zu betreten ist:
Man kann diese Sicherheit nämlich auch dann erreichen, wenn der Empfänger E sofort
nach dem Empfang des Sendersignales I das Schloß V entriegelt. Dazu kann man das Schloß
V und/oder den Empfänger E so dimensionieren und/oder betreiben,
° daß der Empfänger E schon beim Übergang von seinem ersten Zustand in seinen zweiten
Zustand das Schloß V entriegelt, aber ohne jegliche für Außenstehende deutlich hörbaren
Auswirkungen zu erzeugen (ohne "Klack-"Geräusch des Schlosses V) und ohne für Außenstehende
optisch erkennbare Auswirkungen zu erzeugen, und
° daß der Empfänger E, falls die Öffnung nicht geöffnet wird, das Schloß V nur wahrend
der Dauer der Zeitspanne im entriegelten Zustand beläßt.
[0020] Dieses zusätzliche Ziel kann man also dadurch erreichen, daß man eine spezielle Konstruktion
bzw. Dimensionierung und einen speziellen Betrieb des Schlosses V und/oder des Empfängers
E wählt. Dazu eignet sich z.B. eine entsprechende Schalldämpfung am Schloß V. Dazu
eignet sich auch ein Verstärker V, welcher die Entriegelung so langsam durchführt,
daß dies akustisch für Außenstehende nicht mehr deutlich hörbar ist. Das Aussenden
des Sendersignales I löst bei dieser Weiterbildung der Erfindung also kein hörbares
Geräusch, z.B. "Klacken", der Entriegelung aus, weil das Schloß V und/oder der Empfänger
E entsprechend konstruiert und/oder betrieben werden.
[0021] Dieses zusätzliche Ziel kann man aber auch dann erreichen, wenn das Schloß V einen
Stift A aufweist, welcher das zugehörende Schloß V - bei Zentralverriegelung evtl.
sogar sämtliche Schlösser V sämtlicher Öffnungen gemeinsam - an sich durch Drücken
auf den Stift A zu schließen und durch Ziehen an diesem Stift A zu öffnen gestattet;
Außenstehende können an sich normalerweise leicht an der Stellung der Stifte A erkennen,
ob der Kfz entriegelt oder verriegelt ist. Um dieses Erkennen zu verhindern, kann
man zusätzlich einen Kontakt K anbringen, welcher, wenn er kurz vor und/oder während
des zweiten Zustandes des Empfängers E angefaßt oder betätigt wird, ein Kontaktsignal
C an den Empfänger E abgibt, wobei erst dieses dann entstandene Kontaktsignal C den
Empfänger E endgültig veranlaßt, seinerseits den Stift A in die Stellung "entriegelt"
zu bewegen. Der Empfänger E und/oder das Schloß V wird dann so dimensioniert, daß
das Schloß V zwar schon bei Beginn des zweiten Zustandes des Empfängers E völlig entriegelt
wird, obwohl der Empfänger E noch nicht das Kontaktsignal C erhielt; vor dem Empfang
des Kontaktsignales C bewegt aber der Empfänger E noch nicht den Stift A. Bei dieser
Weiterbildung veranlaßt also erst das Kontaktsignal C, aber noch nicht das Sendersignal
I, den Empfänger E, den Stift A sichtbar in die Stellung "entriegelt" zu bewegen.
[0022] Bei mehreren Weiterbildungen der Erfindung ist also erreichbar, daß der Übergang
des Empfängers E von seinem ersten in seinen zweiten Zustand - zumindest solange noch
nicht der entsprechende Kontakt K bzw. Türgriff T berührt bzw. betätigt ist - für
Außenstehende weder optisch noch akustisch zu erkennen ist, daß dann das betreffende
Schloß V leicht zu entriegeln ist, oder daß dann das Schloß V durch das Sendersignal
I bereits unmittelbar für die Dauer der Zeitspanne entriegelt ist, wobei bei allen
Weiterbildungen der Empfänger E von seinem zweiten Zustand automatisch in seinen ersten
Zustand übergeht und - spätestens dann - die Öffnung dauerhaft verriegelt, falls diese
Öffnung während der Zeitspanne nicht ordnungsgemäß geöffnet wurde.
1. Durch ein Sendersignal (I) fernsteuerbares Kfz-Schließsystem mit
- einem tragbaren Sender/Schlüssel (S) und
- einem im Kfz angebrachten Empfänger (E), der die Verriegelung von zumindest einem
Schloß (V) von zumindest einer Öffnung, steuert und der mindestens zwei Zustände aufweisen
kann, und zwar
-- einen ersten Zustand, in welchem der Empfänger das betreffende Schloß (V) im verriegelten
Zustand beläßt oder das zuvor unverriegelte Schloß (V) verriegelt, sowie
-- einen zweiten Zustand, in welchem der Empfänger, veranlaßt durch das Sendersignal
(I), zuläßt, daß die betreffenden Öffnung geöffnet wird, wobei der Empfänger (E) in
dem zweiten Zustand für eine vorgegebene Zeitspanne, die vom Sendersignal (I) ausgelöst
wird, das Öffnen der Öffnung zuläßt, und der Empfänger (E) am Ende der Zeitspanne,
falls bis dahin noch nicht die Öffnung geöffnet wurde, automatisch von dem zweiten
Zustand in den ersten Zustand übergeht,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Schloß (V) und/oder sein Empfänger (E) so dimensioniert und/oder betrieben sind,
daß der Empfänger von dem ersten Zustand in den zweiten Zustand ohne Erzeugung von
für Außenstehende sowohl deutlich hörbaren als auch optisch wahrnehmbaren Auswirkungen
übergeht, und
- daß am Kfz zusätzlich ein Kontakt (K) angebracht ist, der ein Kontaktsignal (C)
an den Empfänger (E) abgibt, wenn er kurz vor oder während des zweiten Zustandes des
Empfängers (E) zum Öffnen der Öffnung angefaßt oder betätigt wird, wobei erst das
Kontaktsignal (C) den Empfänger (E) endgültig veranlaßt, das betreffende Schloß (V)
zu entriegeln.
2. Schließsystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (K) mit
dem Türgriff (T) so verbunden ist, daß er beim Anfassen oder Betätigen des Türgriffes
(T) ein entsprechendes Kontaktsignal (C) an dem Empfänger (E) abgibt.
3. Schließsystem mit einem Stift (A) am Türinneren, welcher das zugehörende Schloß (V)
oder sämtliche Schlösser (V) sämtlicher Öffnungen gemeinsam durch Drücken auf den
Stift (A) zu schließen und durch Ziehen am Stift (A) zu öffnen gestattet, nach Patentanspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Kontaktsignal (C) veranlaßt wird, den Stift
in die Stellung "entriegelt" zu bewegen.
1. Motor vehicle locking system which can be remote-controlled by means of a transmitter
signal (I) and has
- a portable transmitter/key (S) and
- a receiver (E) which is mounted in the motor vehicle and controls the locking of
at least one lock (V) of at least one opening and which can have at least two states,
specifically
- - a first state in which the receiver leaves the respective lock (V) in the locked
state or locks the previously unlocked lock (V) and
- - a second state in which the receiver, prompted by the transmitter signal (I),
permits the respective opening to be opened, in which case the receiver (E), in the
second state for a prescribed time period which is triggered by the transmitter signal
(I), permits the opening to be opened, and at the end of the time period, if the opening
has not yet been opened by then, the receiver (E) changes automatically from the second
state into the first state,
characterized in that
- the lock (V) and/or its receiver (E) are dimensioned and/or operated in such a way
that the receiver changes over from the first state into the second state without
producing effects which can be either distinctly heard or visually perceived by third
parties, and
- in that a contact (K) is additionally mounted on the motor vehicle, which contact
(K) outputs a contact signal (C) to the receiver (E) when it is grasped or actuated,
in order to open the opening, just before, or during, the second state of the receiver
(E), in which case it is only the contact signal (C) which ultimately prompts the
receiver (E) to unlock the respective lock (V).
2. Locking system according to Patent Claim 1, characterized in that the contact (K)
is connected to the door handle (T) in such a way that when the door handle (T) is
grasped or actuated the said contact (K) outputs a corresponding contact signal (C)
to the receiver (E).
3. Locking system having a pin (A) on the inner side of the door, which pin (A) permits
the associated lock (V) to be closed or all the locks (V) of all the openings to be
closed together by pressing on the pin (A) and to be opened by pulling on the pin
(A), according to Patent Claim 1, characterized in that the contact signal (C) causes
the pin to move into the "unlocked" position.
1. Système de fermeture pour véhicule à moteur, télécommandable par un signal d'émetteur
(I) pourvu :
- d'un émetteur/clé (S) portable et
- d'un récepteur (E) monté dans le véhicule, qui commande le verrouillage d'au moins
une serrure (V) d' au moins une porte, et qui peut présenter au moins les deux états
suivants
-- un premier état, dans lequel le récepteur maintient la serrure concernée (V) à
l'état verrouillé ou verrouille la serrure (V) initialement déverrouillée,
-- ainsi qu'un second état, dans lequel le récepteur, commandé par le signal d'émetteur
(I) , permet l'ouverture de la porte concernée, le récepteur (E) permettant, dans
le second état, l'ouverture de la porte pendant un laps de temps donné, déterminé
par le signal d'émetteur (I), et le récepteur (E) passant de manière automatique du
second état au premier état à la fin du laps de temps, dans le cas où la porte n'a
pas été ouverte entre temps,
caractérisé en ce que
la serrure (V) et/ou son récepteur (E) sont dimensionnés et/ou actionnés de manière
telle que, dès qu'il passe du premier au second état, le récepteur déverrouille la
serrure (V) sans produire de manifestation qui soit perceptible, acoustiquement ou
optiquement, pour des personnes situées à l'extérieur et en ce que
sur le véhicule est en outre monté un contact (K) qui envoie un signal de contact
(C) au récepteur (E) lorsque l'on touche ou actionne ledit contact (K) juste avant
que le récepteur (E) soit dans le second état, ou pendant qu'il est dans cet état,
seul le signal de contact (C) amenant finalement le récepteur (E) à déverrouiller
la serrure (V).
2. Système de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le contact (K) est en liaison telle avec la poignée de porte (T) que ledit contact
transmet un signal de contact (C) au récepteur (E) lorsque l'on touche ou actionne
ladite poignée de porte (T).
3. Système de fermeture pourvu d'une tige (A) montée à l'intérieur de la porte, qui permet
de verrouiller la serrure (V) correspondante ou simultanément toutes les serrures
(V) de la totalité des portes en appuyant sur la tige (A), et de la ou les déverrouiller
en tirant la tige (A), et selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le signal de contact (C) amène la tige dans la position « déverrouillage ».