| (19) |
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(11) |
EP 0 503 239 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.1995 Patentblatt 1995/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.01.1992 |
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| (54) |
Wanne, insbesondere Sanitärwanne, mit Luftsprudeleinrichtung
Aerated bath
Baignoire avec dispositif d'aération
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
15.03.1991 DE 4108364
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.09.1992 Patentblatt 1992/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Ucosan B.V. |
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NL-9301 ZR Roden (NL) |
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Erfinder: |
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- Dijkhuizen, Okko K.,
c/o Keil & Schaafhausen
W-6000 Frankfurt am Main 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Keil, Rainer A., Dipl.-Phys. Dr. et al |
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KEIL & SCHAAFHAUSEN
Patentanwälte
Eysseneckstrasse 31 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 411 930 DE-C- 3 707 937
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DE-A- 3 707 108 GB-A- 1 507 743
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wanne, insbesondere Sanitärwanne, mit Luftsprudeleinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anpruchs 1.
[0002] Derartige bekannte Wannen haben in der Regel mehrere Luftaustrittsdüsen, welche über
den Wannenboden und/oder die Wannenseitenwandungen verteilt sind. Offene Düsen stellen
die einfachste Möglichkeit dar, dem Wannenwasser Luft zur Bildung eines Luftsprudels
zuzuführen. Wenn bei einem solchen System das Gebläse ausgeschaltet wird oder ausfällt,
d.h. keine Luft mehr durch Düsen zugeführt wird, kann das Wannenwasser in die Düse
und die Rohrleitungen eindringen. Nach der Benutzung kann dieses Wasser zwar aus der
Luftzuführungsleitung abgelassen werden, es bleiben jedoch immer Seifen- und Schmutzreste
zurück, welche die Ansiedlung von Bakterien fördern. Aus hygienischen Gründen ist
dies unerwünscht.
[0003] Bei den aus der DE-C-3 707 937 und DE-A-3 707 108 bekannten Wannen mit Luftsprudeleinrichtung
ist daher in einem mehr oder weniger großen Abstand vor dem Luftaustritt in das Wannenwasser
ein Rückschlagventil vorgesehen. Solche Systeme haben jedoch den Nachteil, daß einerseits
bei Luftdruckabfall Wannenwasser in das Ventilgehäuse jedenfalls bis zu dem Rückschlagventil
eindringen und dort zu der unerwünschten Verunreinigung führen kann, und daß andererseits
die Rückschlagventile unter dem geringen Druck der für die Erzeugung des Luftsprudels
vorgesehenen Druckluft öffnen und demnach auch die Rückstellkraft für den Verschlußkörper
verhältnismäßig niedrig sein müssen. Dies hat zur Folge, daß bereits bei geringer
Verschmutzung und/oder Beschädigung von Verschlußkörper und/oder Ventilsitz kein zuverlässiger
Abschluß des Rückschlagventils mehr erfolgt; dadurch besteht wiederum die Gefahr,
daß, wie bei offenen Düsen, auch die Luftzuführungsleitung in unerwünschter Weise
mit Wannenwasser gefüllt wird, wenn der Luftdruck abfällt.
[0004] Die GB-A-1 507 743 zeigt ein Ventil für Gasversorgungssystem, bei welchem ein Verschlußglied
aufgrund von Schwerkraft auf einem Ventilsitz aufliegt und mittels einer elastischen
Membran in die Öffnungs- bzw. Schließstellung gesteuert wird. Die elastische Membran
wird auf der einen Seite von dem in der Gasleitung herrschenden Druck und auf der
anderen Seite von dem außerhalb der Gasleitung herrschenden Druck beaufschlagt und
spricht somit auf diesen Differenzdruck an. Übersteigt der außerhalb der Gasleitung
herrschende Druck den Druck innerhalb der Gasleitung bzw. fällt der Druck innerhalb
der Gasleitung auf Werte unterhalb des äußeren Drucks ab, wird das Ventil geschlossen.
In allen anderen Fällen bleibt dieses Ventil geöffnet.
[0005] Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Luftzuführungsleitungssystem einer Badewanne
mit bspw. desinfizierender Flüssigkeit zu reinigen, um den Anforderungen an die Hygiene
zu entsprechen. Derartige Systeme sind jedoch verhältnismäßig aufwendig.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Wanne der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei welcher mit einfachen und leicht montierbaren Mitteln das Eindringen
von Wannenwasser in die Luftzuführungsleitung und das Ventilgehäuse vermieden ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Hierdurch wird stets ein betriebssicherer Verschluß des Ventils gewährleistet, weil
der Verschlußkörper von dem Ventilsitz nicht wie bei bekannten Lösungen unmittelbar
von der Kraft des in Richtung des Wanneninraumes strömenden Druckluft von seinem Ventilsitz
abgehoben wird, sondern entgegen dieser Richtung, wodurch eine beliebig große Fläche
der Betätigungseinrichtung mit dem anstehenden Druck des Druckmittels beaufschlagt
und dadurch eine beliebig große Öffnungskraft erzielt werden kann. Dementsprechend
groß kann auch die Rückstellkraft sein, welche nach Druckabfall den Verschlußkörper
auf seinen Ventilsitz preßt, so daß ein betriebssicherer Verschluß erreicht wird.
Es ist ferner nicht erforderlich, daß die zur Erzeugung des Luftsprudels zuzuführende
Druckluft selbst für die Öffnung des Ventils verwendet wird; es können auch beliebige
andere flüssige oder gasförmige Druckmittel für das Öffnen und Schließen des Ventils
unabhängig von der anstehenden Druckluft eingesetzt werden.
[0009] Die Erfindung kann insbesondere dadurch auf einfache Weise verwirklicht werden, daß
die von dem Druckfluid in Öffnungsrichtung des Ventilkörpers beaufschlagte Fläche
der Betätigungseinrichtung wesentlich, d.h. z.B. um ein Vielfaches, größer ist als
die von dem Druckfluid, insbesondere von der dem Wanneninnenraum zur Erzeugung des
Luftsprudels zuzuführenden Druckluft, in Schließrichtung des Verschlußkörpers beaufschlagte
rückwärtige Fläche des Verschlußkörpers.
[0010] Es ist ferner von besonderem Vorteil, wenn das Kraftübertragungselement als unter
dem Druck des Druckfluids ausweichendes balg-, membran- oder kolbenförmiges Kraftübertragungselement
ausgebildet ist.
[0011] Das Kraftübertragungselement kann dabei selbst als eine die Rückstellkraft aufbringendes
federelastisches Element ausgebildet sein, so daß es einer besonderen Rückstellfeder
nicht bedarf.
[0012] Eine konstruktiv einfache Lösung besteht darin, daß der Verschlußkörper über eine
Bestätigungsstange mit dem Kraftübertragungselement verbunden ist.
[0013] Zur Vereinfachung der Montage und Demontage kann das Kraftübertragungselement mit
dem Ventilgehäuse lösbar verbunden sein.
[0014] Dem gleichen Zweck dient es, wenn die Betätigungsstange mit dem Kraftübertragungselement
lösbar verbunden ist.
[0015] Eine kompakte Bauweise wird erzielt, wenn die Rückstellfeder schraubenlinienförmig
als Druck- oder Zugfeder ausgebildet ist, die Betätigungsstange umgibt und sich einerseits
an einer Schulter des Ventilgehäuses und andererseits an einer Schulter der Betätigungsstange
abstützt.
[0016] Wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die dem Wanneninnenraum zugekehrte
Stirnfläche des Verschlußkörpers in dessen Schließstellung mit den benachbarten Stirnflächen
einer Ventilkappe bzw. dessen Ventilhäuses fluchtet bzw. diese überragt, wird zusätzlich
vermieden, daß Rückstände von Wannenwasser oberhalb des Verschlußkörpers stehenbleiben.
[0017] Eine Ablagerung von Schmutz, Kalk u. dgl. im Düsenbereich kann dadurch vermieden
werden, daß der Verschlußkörper einen vorderen, vorzugsweise zylindrischen Schiebeabschnitt
aufweist, welcher in spielfreier Passung in einem Luftaustrittskanal der Ventilkappe
bzw. des Ventilgehäuses geführt ist.
[0018] Dabei kann der Verschlußkörper einen hinteren konischen Schließabschnitt aufweisen,
welcher mit einem komplementär konisch ausgebildeten Ventilsitz der Ventilkappe bzw.
des Ventilgehäuses zusammenwirkt, so daß die Schließfunktion zuverlässig erfüllt wird.
[0019] In diesem Zusammenhang ist es auch zweckmäßig wenn der Verschlußkörper aus flexiblem
Material, wie Gummi oder Kunststoff, besteht.
[0020] Wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Ventilgehäuse wenigstens einen Luftzutrittsanschluß
und wenigstens einen Luftaustrittsanschluß besitzt, können die einzelnen Luftdüsen
in Reihe geschaltet werden, so daß ein Verteiler mit erheblichem Mehraufwand an Leitungen
vermieden ist.
[0021] Die Positionierung der Düse in der Wannenwand kann dadurch erleichtert werden, daß
die Ventilkappe das stirnseitige Ende des Ventilgehäuses mit einem Flanschabschnitt
axial und radial überkragt.
[0022] Dabei kann der Flanschabschnitt der Ventilkappe jedenfalls mit seinem äußeren Rand,
ggf. unter Zwischenlage einer Dichtungsscheibe, an der Innenfläche der Wannenwand
anliegen.
[0023] Wenn die Ventilkappe mit dem Ventilgehäuse verschraubbar ist, kann das Ventilgehäuse
von außen durch eine Öffnung in die Wannenwand eingeschoben und dann von dem Wanneninnenraum
aus mit der Ventilkappe verschraubt werden.
[0024] Dabei ragt das Ventilgehäuse zweckmäßigerweise mit seinem hinteren Ende aus der Wannenwand
heraus und ist dort mittels einer Gegenmutter an der Wannenwand festgelegt.
[0025] Wenn der größte Durchmesser des Ventilgehäuses nicht größer ist als die Öffnung in
der Wannenwand für die Aufnahme der jeweiligen Düse, kann auch das Ventilgehäuse selbst
mit einem stirnseitigen Umfangsflansch den die das Ventilgehäuse aufnehmende Öffnung
begrenzenden Bereich der Wannenwand radial überkragen. In diesem Falle wird das Ventilgehäuse
von dem Wanneninnenraum aus in die Öffnung der Wannenwandung gesteckt und durch eine
rückwärtige Gegenmutter gesichert.
[0026] Während die Erfindung in erster Linie für die Erzeugung eines reinen Luftsprudels
bestimmt ist, kann sie auch mit einer Eintrittsdüse von Wasser zur Schaffung einer
sogenannten Whirlpool-Wanne kombiniert sein, bei welcher entweder nur Luft, entweder
nur Wasser oder ein Luft/Wasser-Gemisch dem Wannenwasser zugeführt wird. In diesem
Falle mündet der Luftaustrittskanal der Ventilkappe bzw. des Ventilgehäuses unmittelbar
oder mittelbar in den Wasseraustrittskanal bzw. Wasseraustrittsstrom einer Whirlpool-Düse.
[0027] Mit der Erfindung ist somit eine Wanne mit Luftzuführungseinrichtung vorgeschlagen,
bei welcher infolge der verhältnismäßig großen Öffnungskraft, die zur Verfügung steht,
auch eine verhältnismäßig große Schließkraft eingesetzt werden kann, so daß die Düse
bei Druckluftabfall schnell, vollständig und zuverlässig geschlossen ist. Dadurch
können kein Wasser und/oder Verschmutzung in das Düsengehäuse und/oder Rohrleitungen
eindringen. Ein Reinigungssystem ist entbehrlich, ebenso ein Trockenblasen des Düsengehäuses
und/oder von Rohrleitungen. Wasser kann insbesondere auch nicht bis zu dem Gebläse
für die Drucklufterzeugung vordringen, wodurch die Sicherheit des Systems verbessert
wird. Die Montage ist aufgrund einfacher Konstruktion sehr leicht und schnell vorzunehmen.
Jede Luftaustrittsdüse hat nur wenige Teile, wodurch auch die Herstellung vereinfacht
ist. Trotz der hohen Öffnungs- und Schließkraft des Systems ist nur ein geringer Druck
des Gebläses erforderlich, welches demgemäß nur einen geringen Betriebsdruck zu erzeugen
braucht und deswegen kostengünstig ist.
[0028] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
[0029] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch im Längsschnitt eine die Erfindung aufweisende Badewanne,
- Fig. 2
- im Vertikalschnitt eine nach der Erfindung ausgebildete Luftaustrittsdüse mit Ventil
und Betätigungseinrichtung, eingesetzt in eine Wannenwand,
- Fig. 3
- eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Luftaustrittsdüse im Vertikalschnitt,
eingesetzt in eine Wannenwand,
- Fig. 4
- schematisch im Vertikalschnitt eine nach der Erfindung ähnlich Fig. 2 ausgebildete
Luftaustrittsdüse in Kombination mit einer Whirlpool-Düse,
- Fig. 5a
- schematisch im Vertikalschnitt eine Whirlpool-Düse ähnlich der von Fig. 4, und
- Fig. 5b
- eine Ansicht des Düsengehäuses der Whirlpool-Düse von Fig. 5a aus Richtung Vb gesehen.
[0030] Eine in Fig. 1 dargestellte als Badewanne ausgebildete Wanne 1 ist mit einer Luftzuführungseinrichtung
zum Erzeugen eines Luftsprudels in dem im Wanneninnenraum 6 aufgenommenen Wannenwasser
ausgestattet. Die Luftzuführungseinrichtung hat mehrere, in diesem Fall im Boden der
Wanne 1 angeordnete Luftaustrittsdüsen, welchen von einem Gebläse 29 über eine Luftanschlußleitung
30, einen Verteiler 31 und je eine Luftzuführungsleitung 3 Druckluft zur Erzeugung
der Luftsprudel zugeführt wird. Jede Luftaustrittsdüse hat ein Ventil 2 zur Vermeidung
des Rückflusses von Wannenwasser in das Ventilgehäuse und in die Luftzuführungsleitung
3.
[0031] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, hat das Ventil 2 einen Verschlußkörper 4, welcher von
einer als schraubenlinienförmige Druckfeder ausgebildeten Rückstellfeder 5 gegen einen
auf der Rückseite einer Ventilkappe 15 ausgebildeten Ventilsitz 19, also in Richtung
auf den Wanneninnenraum 6 gesehen, gedrückt wird. Zu diesem Zweck stützt sich die
Rückstellfeder 5 an ihrem vorderen Ende an eine Schulter 12 einer Betätigungsstange
9, welche an ihrem Vorderende den Verschlußkörper 4 trägt, und an ihrem rückwärtigen
Ende an einer Schulter 11 eines Ventilgehäuses 10 ab. Die wanneninnenseitige Stirnfläche
13 des Verschlußkörpers 4 fluchtet mit den angrenzenden Stirnflächen 14 der Ventilkörper
15. Der Ventilkörper 4 hat einen vorderen zylindrischen Schiebeabschnitt 16, welcher
spielfrei in einem Luftaustrittskanal 17 geführt ist, während der hintere Teil des
Verschlußkörpers 4 von einem konischen Schließabschnitt 18 gebildet ist, welcher in
den entsprechend konisch gebildeten Ventilsitz 19 paßt. Die Ventilkappe 15 ist von
dem Wanneninnenraum 6 aus in das Ventilgehäuse 10 eingeschraubt und überkragt letzteres
axial und radial mit einem Flanschabschnitt 21, so daß sein äußerer Rand über den
die zur Aufnahme des Ventilgehäuses 10 bestimmte Öffnung 27 begrenzenden Bereich der
Wannenwand 24 überkragt. Der Flanschabschnitt 21 liegt unter Zwischenlage einer Dichtungsscheibe
22 an der wanninnenseitigen Stirnfläche des Ventilgehäuses 10 und der Innenfläche
23 der Wannenwand 24 an. Der vordere zylindrische Teil des Ventilgehäuses 3 ragt mit
seinem rückwärtigen Ende aus der Wannenwand 24 heraus und trägt dort ein Außengewinde,
auf welchem eine Gegenmutter 25 zur Festlegung des Ventilgehäuses 10 an der Wannenwand
24 aufgenommen ist. Das Ventilgehäuse 10 weitet sich an seinem rückwärtigen Ende kammerartig
aus und ist mit einem seitlichen Luftzutrittsanschluß 20 versehen. Die dem Verschlußkörper
4 gegenüberliegende Wand des Gehäuses 10 ist als membranförmiges Kraftübertragungselement
8 ausgebildet, dessen wirksame Fläche die rückwärtige, von der über den Luftzutrittsanschluß
20 zugeführten Druckluft beaufschlagte Fläche des Verschlußkörpers 4 wesentlich, d.h.
um ein Vielfaches übersteigt. Das membranartige Kraftübertragungselement 8 aus flexiblem
Material, wie Gummi, ist mit seinem äußeren abgewinketen Rand lösbar über das freie
rückwärtige Ende des Ventilgehäuses 10 gestülpt. Zur besseren Halterung ist dort ein
Umfangswulst 35 am Ventilgehäuse 10 ausgebildet. In der Mitte des membranförmigen
Kraftübertragungselementes 8 ist das rückwärtige Ende einer Betätigungsstange 9 lösbar
aufgenommen. Zu diesem Zweck weist das Kraftübertragungselement 8 eine Ausbuchtung
36 und das rückwärtige Ende der Betätigungsstange 9 Arretierungsvorsprünge 37 auf.
Das Kraftübertragungselement 8 und die Betätigungsstange 9 bilden somit neben der
Rückstellfeder 5 eine Betätigungseinrichtung 7 für den Verschlußkörper 4.
[0032] Wenn nun von dem Gebläse 29 über die Luftzuführungsleitung 3 und den Luftzutrittsanschluß
20 Druckluft in das Gehäuse 10 gelangt, während sich der Verschlußkörper 4 in seiner
dargestellten, in der Zeichnung oberen, Schließstellung befindet, vergrößert sich
der Druck in dem Ventilgehäuse 10. Dabei ist die auf die rückwärtige Fläche des Verschlußkörpers
4 ausgeübte Kraft entsprechend dem Flächenverhältnis wesentlich geringer als die auf
das Kraftübertragungselement 8 ausgeübte Kraft. Wenn der Druck so weit angestiegen
ist, daß die auf das Kraftübertragungselement 8 ausgeübte Kraft die Rückstellkraft
der Rückstellfeder 5 überschreitet, verformt sich das Kraftübertragungselement 8 nach
außen, nimmt die Betätigungsstange 9 dabei mit und hebt den Verschlußkörper 4 mit
seinem Schließabschnitt 18 von dem Ventilsitz 19 ab, so daß Druckluft mit verhältnismäßig
niedrigem Druck durch den Luftaustrittskanal 17 in das Wannenwasser zur Erzeugung
eines Luftsprudels austreten kann. Wenn das Gebläse 29 abgeschaltet wird oder der
Luftdruck in dem Ventilgehäuse 10 aus einem sonstigem Grunde absinkt, wird der Verschlußkörper
4 von der Rückstellfeder 5 mit erheblicher Schließkraft wieder in Richtung des Wanneninnenraumes
6 in seine Schließstellung an den von der Ventilkappe 15 gebildeten Ventilsitz 19
gedrückt. Auf diese Weise wird vermieden, daß Wannenwasser in das Innere des Ventilgehäuses
10 oder in die Luftzuführungsleitung 3 eintreten kann.
[0033] Ersichtlich ist es nicht erforderlich, daß die Betätigungseinrichtung 7 von der Druckluft
selbst beaufschlagt wird, welche dem Wanneninnenraum 6 zur Erzeugung des Luftsprudels
zugeführt wird. Für die Beaufschlagung der Betätigungseinrichtung kann auch ein anderes
flüssiges oder gasförmiges Druckmittel eingesetzt werden, welches dem Anschlußstutzen
20 zugeführt wird. In diesem Falle wäre dann der hintere kammerartige von dem sonstigen
Druckmittel beaufschlagte Abschnitt des Ventilgehäuses 10 von dem vorderen zylindrischen
Abschnitt des Ventilgehäuses 10 dicht abgetrennt. Die der Erzeugung des Luftsprudels
dienende Druckluft würde z.B. seitlich dem Inneren des vorderen zylindrischen Abschnitts
des Ventilgehäuses 10 zugeführt. In diesem Fall muß allerdings dafür Sorge getragen
werden, daß, wenn die Druckluftzufuhr unterbrochen ist oder abfällt, gleichzeitig
auch die Zufuhr des gesonderten Druckmittels unterbrochen wird, so daß der Verschlußkörper
4 sofort unter der Wirkung der Rückstellfeder 5 oder der von dem Kraftübertragungselement
8 ausgeübten Rückstellkraft in seine Schließstellung überführt wird. Dies kann bspw.
durch eine nicht dargestellte Ventilsteuerung für die Druckmittelzufuhr erfolgen.
[0034] Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Ventilgehäuse
10 an seinem rückwärtigen Ende nicht kammerartig aufgeweitet, sondern hat insgesamt
eine im wesentlichen zylindrische Gestalt, deren Durchmesser bis auf einen vorderen
Umfangsflansch 26 den Innendurchmesser der Öffnung 27 in der Wannenwand 24 nicht überschreitet.
Das Ventilgehäuse 10 wird mit Hilfe des Umfangsflansches 26 und einer auf das rückwärtige
Ende aufgeschraubten Gegenmutter 25 in der Wannenwandung 24 festgespannt. Von dem
Wanneninnenraum 6 aus ist in das vordere Ende des Ventilgehäuses 10 die Ventilkappe
15 eingeschraubt, welche mit ihrem Flanschabschnitt 21 den Umfangsflansch 26 überkragt
und welche den konischen Ventilsitz 19 für den Verschlußkörper 4 und den Luftaustrittskanal
17 bildet. Zur Abdichtung ist zwischen Ventilkappe 15 und Ventilgehäuse 10 ein O-Ring
32 vorgesehen.
[0035] Das Kraftübertragungselement 8 ist bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung insgesamt balgartig aus flexiblem Material ausgebildet und mit einem
vorderen Kragen 38 mittels einer Schelle 34 unter Zwischenlage eines O-Ringes 33 auf
dem rückwärtigen Ende des Ventilgehäuses 10 festgespannt. Die Betätigungsstange 9
ragt durch das balgartige Kraftübertragungselement 8 hindurch und ist mittels Arretierungsvorsprüngen
37 in einer äußeren Ausbuchtung 36 der dortigen Wandung des Kraftübertragungselements
8 aufgenommen. Die Ausbuchtung 36 verlängert sich nach Art eines Stutzens in den Luftzutrittsanschluß
20.
[0036] Bei Zuführung von Druckluft dehnt sich das balgartige Kraftübertragungselement 8
aus, so daß über die Betätigungsstange 9 der Verschlußkörper 4 von dem Ventilsitz
19 abgehoben wird. Denn auch hier ist aufgrund der gewählten Flächenverhältnisse die
auf das rückwärtige Ende der Betätigungsstange 9 mittels des Kraftübertragungselements
8 übertragene Kraft wesentlich größer als die Kraft, welche die der Erzeugung des
Luftsprudels Druckluft auf die verhältnismäßig kleine rückwärtige Fläche des Verschlußkörpers
4 ausüben kann. Aufgrund der balgartigen Ausbildung des Kraftübertragungselementes
8 aus flexiblem Material wird von diesem selbst eine Rückstellkraft auf das rückwärtige
Ende der Betätigungsstange 9 in Richtung Wanneninnenraum 6 ausgeübt, wenn die Druckluftzufuhr
unterbrochen wird oder abfällt, so daß in diesen Fällen der Verschlußkörper 4 sofort
in seinen Ventilsitz 19 zurückgedrückt wird, um ein Eindringen von Wannenwasser in
das Innere des Ventilgehäuses 10 und die Luftzuführungsleitung 3 zu verhindern. Auch
hier ist die Rückstellkraft erheblich größer als die Kraft, welche die Druckluft auf
die rückwärtige Fläche des Verschlußkörpers 4 in Schließstellung ausüben kann.
[0037] Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Ventil
2 ähnlich ausgebildet, wie die Ausführungsform gemäß Fig. 2, jedoch zu einer Whirlpool-Düse
28 kombiniert, mit Hilfe welcher Wasser, Luft oder ein Luft/Wasser-Gemisch dem Wanneninnenraum
6 zugeführt werden kann. Zu diesem Zweck ist der vordere zylindrische Abschnitt des
Ventilgehäuses 10 in ein mittels rückwärtiger Gegenmutter 39 und vorderem von einem
Sichtring 44 abgedeckten Umfangsflansch 49 an der Wannenwand 24 gehaltenen Düsengehäuse
40 derart eingeschraubt, daß der Luftaustrittskanal 17 bei Öffnen des Ventils 2 über
einen Verbindungskanal 41 und eine Ringkammer 42 Druckluft unterhalb eines Verteilertellers
43 dem dort ggf. vorhandenen Wasseraustrittsstrom zuführen kann.
[0038] Bei dem in den Fig. 5a und 5b dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um
eine ähnliche Kombination eines erfindungsgemäßen Ventils 2 zu einer Whirlpool-Düse
28. Dabei bildet das Düsengehäuse 40 selbst quasi die Ventilkappe 15 mit dem Ventilsitz
19 für den Verschlußkörper 4 des Ventils 2, wobei auch hier das Ventilgehäuse 10 mit
seinem vorderen zylindrischen Abschnitt in eine Gewindebohrung 40 eingeschraubt und
mit einer Gegenmutter 46 festgelegt ist. Die Positionierung des Düsengehäuses 40 in
der Öffnung 27 der Wannenwand 24 erfolgt mittels einer Montagehülse 47 unter Einfügung
eines O-Ringes 45, wobei in diesem Fall der vordere Umfangsflansch 49 an der Montagehülse
47 ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform ist in dem Düsengehäuse 40 zusätzlich
ein Reinigungsflüssigkeitskanal 48 vorgesehen, welchem Reinigungsflüssigkeit für den
Teil der Whirlpool-Düse 28 zugeführt werden kann, der für Wasser zugänglich ist.
Bezugszeichenliste:
[0039]
- 1
- Wanne
- 2
- Ventil
- 3
- Luftzuführungsleitung
- 4
- Verschlußkörper
- 5
- Rückstellfeder
- 6
- Wanneninnenraum
- 7
- Betätigungseinrichtung
- 8
- Kraftübertragungselement
- 9
- Betätigungsstange
- 10
- Ventilgehäuse
- 11
- Schulter
- 12
- Schulter
- 13
- Stirnfläche
- 14
- Stirnfläche
- 15
- Ventilkappe
- 16
- Schiebeabschnitt
- 17
- Luftaustrittskanal
- 18
- Schließabschnitt
- 19
- Ventilsitz
- 20
- Luftzutrittsanschluß
- 21
- Flanschabschnitt
- 22
- Dichtungsscheibe
- 23
- Innenfläche
- 24
- Wannenwand
- 25
- Gegenmutter
- 26
- Umfangsflansch
- 27
- Öffnung
- 28
- Whirlpool-Düse
- 29
- Gebläse
- 30
- Luftanschlußleitung
- 31
- Verteiler
- 32
- O-Ring
- 33
- O-Ring
- 34
- Schelle
- 35
- Umfangswulst
- 36
- Ausbuchtung
- 37
- Arretierungsvorsprünge
- 38
- Kragen
- 39
- Gegenmutter
- 40
- Düsengehäuse
- 41
- Verbindungskanal
- 42
- Ringkammer
- 43
- Verteilerteller
- 44
- Sichtring
- 45
- O-Ring
- 46
- Gegenmutter
- 47
- Montagehülse
- 48
- Reinigungsflüssigkeitskanal
- 49
- Umfangsflansch
- FK
- Fläche des Kraftübertragungselements
- FV
- Fläche des Verschlußkörpers
1. Wanne, insbesondere Sanitärwanne, mit einer eine Luftaustrittsdüse bildenden Luftzuführungseinrichtung
zum Erzeugen eines Luftsprudels in dem Wannenwasser, einem Ventil (2) zur Vermeidung
des Rückflusses von Wannenwasser in die Luftzuführungsleitung (3), wobei das Ventil
(2) einen mit einem Ventilsitz (19) zusammenwirkenden Verschlußkörper (4) aufweist,
welcher mittels eines Druckfluids gegen die Wirkung einer Rückstellkraft, z.B. die
Wirkung einer Rückstellfeder (5), aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung
bewegbar ist, in welcher Druckluft in den Wanneninnenraum (6) austreten kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellkraft auf den Verschlußkörper (4) in einer Richtung einwirkt, welche
der Strömungsrichtung der dem Wanneninnenraum (6) zur Erzeugung des Luftsprudels zuzuführenden
Druckluft im Bereich des Ventilsitzes (19) gleichgerichtet ist und daß das Druckfluid
zur Erzeugung des Luftsprudels über eine an den Verschlußkörper (4) gekoppelte Betätigungseinrichtung
(7) auf den Verschlußkörper (4) in eine Richtung einwirkt, welche der Strömungsrichtung
der dem Wanneninnenraum (6) zur Erzeugung des Luftsprudels zuzuführenden Druckluft
im Bereich des Ventilsitzes (19) entgegengerichtet ist, und daß die Betätigungseinrichtung
(7) ein Kraftübertragungselement (8) aus flexiblem Material aufweist, welches an einem
stromabwärtigen, kammerartigen Ende des Ventilgehäuses angeordnet und mit dem Druckfluid
beaufschlagbar ist.
2. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Druckfluid in Öffnungsrichtung
des Verschlußkörpers (4) beaufschlagte Fläche (FK) der Betätigungseinrichtung (7) wesentlich, d.h. z.B. um ein Vielfaches, größer ist
als die von dem Druckfluid, insbesondere von der dem Wanneninnenraum (6) zur Erzeugung
des Luftsprudels zuzuführenden Druckluft, in Schließrichtung des Verschlußkörpers
(4) beaufschlagte rückwärtige Fläche (FV) des Verschlußkörpers (4).
3. Wanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement (8) als unter dem Druck des Druckfluids ausweichendes
balg-, membran- oder kolbenförmiges Kraftübertragungselement (8) ausgebildet ist.
4. Wanne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement (8)
selbst als ein die Rückstellkraft aufbringendes federelastisches Element ausgebildet
ist.
5. Wanne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (4)
über eine Betätigungsstange (9) mit dem Kraftübertragungselement (8) verbunden ist.
6. Wanne nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement
(8) mit dem Ventilgehäuse (10) lösbar verbunden ist.
7. Wanne nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (9)
mit dem Kraftübertragungselement (8) lösbar verbunden ist.
8. Wanne nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder
(5) schraubenlinienförmig als Druck- oder Zugfeder ausgebildet ist, die Betätigungsstange
(9) umgibt und sich einerseits an einer Schulter (11) des Ventilgehäuses (10) und
andererseits an einer Schulter (12) der Betätigungsstange (9) abstützt.
9. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Wanneninnenraum
(6) zugekehrte Stirnfläche (13) des Verschlußkörpers (4) in dessen Schließstellung
mit den benachbarten Stirnflächen (14) eine Ventilkappe (15) bzw. des Ventilgehäuses
(10) fluchtet bzw. diese überragt.
10. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper
(4) einen vorderen, vorzugsweise zylindrischen Schiebeabschnitt (16) aufweist, welcher
in spielfreier Fassung in einem Luftaustrittskanal (17) der Ventilkappe (15) bzw.
des Ventilgehäuses (10) geführt ist.
11. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper
(4) einen hinteren konischen Schließabschnitt (18) aufweist, welcher mit einem komplementär
konisch ausgebildeten Ventilsitz (19) der Ventilkappe (15) bzw. des Ventilgehäuses
(10) zusammenwirkt.
12. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper
(4) aus flexiblem Material, wie Gummi oder Kunststoff, besteht.
13. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse
(10) wenigstens einen Luftzutrittsanschluß (20) und wenigstens einen Luftaustrittsanschluß
besitzt.
14. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkappe
(15) das stirnseitige Ende des Ventilgehäuses (10) mit einem Flanschabschnitt (21)
überkragt.
15. Wanne nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschabschnitt (21) der
Ventilkappe (15) jedenfalls mit seinem äußeren Rand, ggf. unter Zwischenlage einer
Dichtungsscheibe (22), an der Innenfläche (23) der Wannenwand (24) anliegt.
16. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkappe
(15) mit dem Ventilgehäuse (10) verschraubbar ist.
17. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse
(10) mit seinem hinteren Ende aus der Wannenwand (24) herausragt und dort mittels
einer Gegenmutter (25) an der Wannenwand (24) festgelegt ist.
18. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse
(10) mit einem stirnseitigen Umfangsflansch (26) den die das Ventilgehäuse (10) aufnehmende
Öffnung (27) begrenzenden Bereich der Wannenwand (24) überkragt.
19. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftaustrittskanal
(17) der Ventilkappe (15) bzw. des Ventilgehäuses (10) unmittelbar oder mittelbar
in den Wasseraustrittsstrom einer Whirlpool-Düse (28) mündet.
1. A bath, more particularly a sanitary bath, having an air supply device forming an
air outlet nozzle, to produce an air spray in the bath water, and a valve (2) to prevent
the backflow of bath water into the air supply device (3), the valve (2) having a
valve seating (19) and a valve body (4) which can be dislodged by a compression fluid,
against the action of a return force provided by a return spring (5) for example,
from a closed setting to an open setting admitting compressed air into the bath space
(6), characterized in that the return force acting on the valve body (4) acts in the
same direction in the vicinity of the valve seating (19) as the compressed air stream
admitted to produce the air spray, in that the compression fluid producing the air
spray acts on the valve body (4), through an actuator (7) linked to the valve body
(4), in the vicinity of the valve seating (19), in the opposite direction from the
compressed air stream admitted into the bath space (6) to produce the air spray, and
in that the actuator (7) has a force transmission element (8) made from a flexible
material, which fits on the downstream end compartment of the valve housing and can
be actuated by the compression fluid.
2. A bath as in Claim 1, characterized in that the surface area (FK) of the actuator (7) exposed to the compression fluid in the opening direction of
the valve body (4) substantially exceeds, i.e. by a multiple factor for example, the
rear surface area (FV) exposed to the compression fluid in the closing direction of the valve body (4),
more particularly exposed to the compressed air admitted into the bath space (6) to
produce the air spray.
3. A bath as in Claim 1 or 2, characterized in that the force transmission element (8)
is adapted as a bellows-, diaphragm- or piston-type force transmission element (8)
acting under the pressure of the compression fluid.
4. A bath as in Claim 3, characterized in that the force transmission element is itself
adapted as a spring element which applies the return force.
5. A bath as in Claim 3 or 4, characterized in that the valve body (4) is linked to the
force transmission element (8) by means of an actuation rod (9).
6. A bath as in any of Claims 3 to 5, characterized in that the force transmission element
(8) is detachably connected to the valve housing (10).
7. A bath as in Claim 5 or 6, characterized in that the actuation rod (9) is detachably
connected to the force transmission element (8).
8. A bath as in any of Claims (5) to (7), characterized in that the return spring (5)
is adapted as a helical compression or tension spring surrounding the actuation rod
(9) and abutting on a shoulder (11) in the valve housing (10) at one end and a shoulder
(12) on the actuation rod (9) at the other end.
9. A bath as in any of Claims 1 to 8, characterized in that the endface (13) of the valve
body (4) facing the bath space (6) in its closed setting, is flush with or protrudes
beyond the adjacent endfaces (14) of a valve cap (15) or the valve housing (10).
10. A bath as in any of Claims 1 to 9, characterized in that the valve body (4) has a
frontal sliding section (16), preferably cylindrical, which fits with zero clearance
in an air outlet channel (17) in the valve cap (15) or the valve housing (10).
11. A bath as in any of Claims 1 to 10, characterized in that the valve body (4) has a
conical closure section (18) at its rear end, fitting on a complementarily adapted
conical valve seating (19) in the valve cap (15) or the valve housing (10).
12. A bath as in any of Claims 1 to 11, characterized in that the valve body (4) is made
from a flexible material such as rubber or synthetic rubber.
13. A bath as in any of Claims 1 to 12, characterized in that the valve housing (10) has
at least one air inlet union (20) and at least one air outlet union.
14. A bath as in any of Claims 1 to 13, characterized in that a flange section (21) on
the valve cap (15) extends over the endface of the valve housing (21).
15. A bath as in Claim 14, characterized in that at least the outer rim of the flange
section (21) on the valve cap (15) lies on the inner face (23) of the bath wall (24),
optionally through an interposed sealing washer (22).
16. A bath as in any of Claims 1 to 15, characterized in that the valve cap (15) can be
screwed into the valve housing (10).
17. A bath as in any of Claims 1 to 16, characterized in that the rear end of the valve
housing (10) protrudes out of the bath wall (24) and is there secured to the bath
wall (24) by means of a closure nut (25).
18. A bath as in any of Claims 1 to 17, characterized in that a peripheral flange (26)
on the valve housing (10) extends over an area of the bath wall (24) containing the
hole (27) provided for the valve housing (10).
19. A bath as in any of Claims 1 to 18, characterized in that the air outlet channel (17)
in the valve cap (15) or the valve housing (10) discharges indirectly or directly
into the outgoing water stream from a whirlpool nozzle (28).
1. Baignoire, en particulier baignoire sanitaire, comportant un dispositif d'alimentation
en air qui forme une buse de sortie d'air aux fins de produire des bulles d'air dans
l'eau de la baignoire, une valve (2) destinée à empêcher une remontée d'eau de la
baignoire dans la conduite (3) d'alimentation en air, la valve (2) présentant un obturateur
(4) qui coopère avec un siège (19) de valve, lequel obturateur, au moyen d'un fluide
sous pression qui agit à l'encontre d'une force de rappel, par exemple à l'encontre
d'un ressort de rappel (5), est amené d'une position de fermeture dans une position
d'ouverture dans laquelle de l'air sous pression peut s'échapper dans l'espace intérieur
de la baignoire, caractérisée par le fait que la force de rappel agit sur l'obturateur
(4) dans une direction qui est identique à la direction d'écoulement dans la région
du siège (19) de valve de l'air sous pression amené dans l'espace intérieur (6) de
la baignoire aux fins de générer des bulles d'air et par le fait que pour générer
les bulles d'air, le fluide sous pression agit par l'intermédiaire d'un dispositif
d'actionnement (7) couplé à l'obturateur (4) dans une direction qui, dans la région
du siège de valve (19), est opposée à la direction d'écoulement de l'air sous pression
envoyé dans l'espace intérieur (6) de la baignoire pour générer les bulles et par
le fait que le dispositif d'actionnement (7) comporte un élément (8) de transmission
de force en matériau souple qui est disposé à une extrémité aval en forme de peigne
de l'enveloppe de la valve et est sollicité par le fluide sous pression.
2. Baignoire selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la surface (FK) du dispositif d'actionnement (7) sollicitée par le fluide sous pression dans la
direction de l'ouverture de l'obturateur (4) est sensiblement plus grande, c'est-à-dire
par exemple plus grande d'un multiple, que la surface arrière (FV) de l'obturateur (4) sollicitée dans la direction de la fermeture de l'obturateur
(4) par le fluide sous pression, notamment par l'air sous pression introduit dans
l'espace intérieur (6) de la baignoire aux fins de générer des bulles d'air.
3. Baignoire selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée par le fait
que l'élément de transmission de force (8) est agencé sous la forme d'un élément (8)
à soufflet, à membrane ou à piston qui cède sous la pression du fluide sous pression.
4. Baignoire selon la revendication 3, caractérisée par le fait que l'élément de transmission
de force (8) est agencé lui-même sous la forme d'un élément élastique qui génère la
force de rappel.
5. Baignoire selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisée par le fait
que l'obturateur (4) est relié à l'élément de transmission de force (8) par l'intermédiaire
d'une tige (9) d'actionnement.
6. Baignoire selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée par le fait que l'élément
de transmission de force (8) est lié de manière démontable à l'enveloppe (10) de la
valve.
7. Baignoire selon la revendication 5 ou la revendication 6, caractérisée par le fait
que la tige d'actionnement (9) est liée de manière démontable à l'élément de transmission
de force (8).
8. Baignoire selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisée par le fait que le ressort
de rappel (5) est agencé sous forme de ressort hélicoïdal de compression ou de traction,
qu'il entoure la tige d'actionnement (9) et prend appui d'une part sur un rebord (11)
de l'enveloppe (10) de valve et d'autre part sur un rebord (12) de la tige d'actionnement
(9).
9. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait que, lorsque
l'obturateur (4) est en position fermée, la face frontale (13) dudit obturateur (4)
tournée vers l'espace intérieur (6) de la baignoire est dans le plan ou dépasse des
surfaces frontales (14) voisines d'une coiffe (15) de valve ou de l'enveloppe (10)
de valve.
10. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que l'obturateur
(4) comporte une partie (16) coulissante antérieure, de préférence cylindrique, qui
est guidée sans jeu dans un canal (17) de sortie d'air de la coiffe (15) de valve
ou de l'enveloppe (10) de valve.
11. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait que l'obturateur
(4) comporte une partie (16) postérieure de fermeture, conique, qui coopère avec un
siège (19) de valve de forme conique complémentaire de la coiffe (15) de valve ou
de l'enveloppe (10) de valve.
12. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée par le fait que l'obturateur
(4) est en matériau souple tel que du caoutchouc ou un matériau synthétique.
13. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait que l'enveloppe
(10) de valve comporte au moins un raccord (20) d'entrée d'air et au moins un raccord
de sortie d'air.
14. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée par le fait que la coiffe
(15) de valve recouvre par une partie formant bride (21) l'extrémité frontale de l'enveloppe
(10) de valve.
15. Baignoire selon la revendication 14, caractérisée par le fait que la partie formant
bride (21) de la coiffe (15) de valve est toujours appliquée avec étanchéité, le cas
échéant avec interposition d'un d'un joint (22), sur la surface intérieure (23) de
la paroi (24) de la baignoire.
16. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée par le fait que la coiffe
(15) de valve peut être vissée sur l'enveloppe (10) de valve.
17. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée par le fait que l'enveloppe
(10) de valve, à son extrémité postérieure, fait saillie par rapport à la paroi (24)
de la baignoire et est fixée à ce niveau sur la paroi (24) de la baignoire au moyen
d'un contre-écrou (25).
18. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée par le fait que l'enveloppe
(10) de valve, par un rebord (26) périphérique côté face frontale, recouvre la zone
de la paroi (24) de baignoire qui délimite l'orifice (27) recevant l'enveloppe (10)
de valve.
19. Baignoire selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée par le fait que le canal
de sortie d'air (17) de la coiffe (15) de valve ou de l'enveloppe (10) de valve débouche
directement ou indirectement dans le flux d'eau sortant d'une buse (28) de bain bouillonnant.