[0001] Die Erfindung betrifft eine Koaxialcigarette der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw.
der im Oberbegriff des Anspruchs 2 angegebenen Gattung.
[0002] In verschiedenen Veröffentlichungen sind sogenannte "koaxiale rauchbare Artikel"
beschrieben worden. Bei diesen koaxialen rauchbaren Artikeln handelt es sich in der
Regel um Koaxial-Cigarren oder -Cigaretten mit einem Innenkern, der durch einen Mantel
aus Tabakmaterial umgeben ist. Eine derartige Koaxialcigarette wurde z. B. in der
FR-PS 998 556 erwähnt. Ihr Innenkern bestand aus einem Tabak geringerer Qualität,
ihr Mantel aus einem höherwertigen Tabak. Dadurch wurde es möglich, Einsparungen im
Hinblick auf das benötigte Tabakmaterial zu erzielen.
[0003] Auch aus weiteren Vorveröffentlichungen gehen derartige Koaxialcigaretten hervor,
so z. B. aus der FR-PS 1 322 254, der US-PS 3 614 956, der US-PS 4 219 031, der GB-OS
2 070 409 und der GB-PS 1 086 443. Eine relativ weit entwickelte Koaxialcigarette
wird in der DE-OS 36 02 846 beschrieben. Diese weist jedoch keinen Filter auf, der
die unerwünschten Rauchbestandteile abfangen könnte.
[0004] Bei der Koaxialcigarette nach der US-PS 3 356 094 sind ein inneres Hohlrohr und eine
Aerosol-Kammer mit einem engen Auslaß vorgesehen. Diese Art von Koaxialcigarette ist
jedoch praktisch nicht verwendbar, da sie nur aufgrund eines sehr kostspieligen Verfahrens
herzustellen ist und außerdem aufgrund der verschiedenen voneinander getrennten Bestandteile
ein ungewöhnliches Rauchmuster hat, das für diese charakteristisch ist.
[0005] Aus der DE 40 20 496 A1 ist eine Koaxialcigarette bekannt, die von einer metallischen
Folienhülle eingehüllt ist. Der dadurch gebildete, Tabak enthaltende Raum ist von
einem Hohlzylinder aus Kohlenstoff-Brennstoff umgeben, der von einer luftdurchlässigen
Hülle umgeben ist. Schließlich weist die bekannte Cigarette einen Filter an einem
Ende auf.
[0006] Hätte die bekannte Cigarette gemäß der DE 40 20 496 A1 einen Zugwiderstand von 10
mm WS/cm Tabakstrang, so würden sich durch Umrechnung daraus für den Kern 0,10 bis
0,33 mm WS cm²/ mg errechnen lassen.
[0007] Diese Ausgestaltung führt sowohl zu einer Verteuerung als auch zu einer Verkomplizierung
der Herstellung dieser bekannten Koaxialcigarette, wobei gleichzeitig die Akzeptanzdieses
Produktes für den Konsumenten sinkt, da sowohl ein ungewöhnliches Rauchmuster als
auch ein reduziertes Raucherlebnis beim Abrauchen dieser Koaxialcigarette entstehen.
[0008] Die gattungsgemäße Koaxialcigarette nach der DE-PS 37 43 597 ist zusätzlich mit einem
ventilierten Koaxialfilter mit einem Filterkern versehen, dessen Innendurchmesser
etwa dem Durchmesser des Innenkerns der Koaxialcigarette entspricht und der einen
Filtermantel aufweist. Außerdem hat der Filterkern eine luftundurchlässige Umhüllung.
Der Filtermantel weist eine luftdurchlässige Umhüllung auf. Die Umhüllung des Innenkerns
der Koaxialcigarette und die Umhüllung des Außenmantels derselben sind mit Glimmsalzen
versehen, wobei der Zugwiderstand des Innenkerns niedriger ist als der Zugwiderstand
des Außenmantels der Koaxialcigarette. Diese bekannte Koaxialcigarette hat den Vorteil,
daß unerwünschte Verbrennungsprodukte zu einem großen Teil in dem Koaxialfilter zurückgehalten
werden.
[0009] Nachteilig bei der gattungsgemäßen Koaxialcigarette ist jedoch, daß deren Herstellung
relativ kompliziert und teuer ist.
[0010] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Nachteilen des bekannten
Standes der Technik abzuhelfen. Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Koaxialcigarette der angegebenen Gattung zu schaffen, die einerseits kostengünstiger
herstellbar ist und andererseits ein günstiges Verhältnis von erwünschtem Nikotin
und Aromabestandteilen bei gleichzeitiger Verminderung unerwünschter Gasphasenbestandteile
im Hauptrauch ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird sowohl durch eine Koaxialcigarette mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 als auch durch eine Koaxialcigarette mit den Merkmalen des Patentanspruchs 2 gelöst.
[0012] Zweckmäßige Ausgestaltungen gehen aus den Merkmalen in den Unteransprüchen hervor.
[0013] Es hat sich in äußerst überraschender Weise gezeigt, daß unerwünschte Rauchbestandteile
auch dann in einer Koaxialcigarette zurückbehalten werden können, wenn ein herkömmlicher,
also kein Koaxial-Filter, verwendet wird. Dabei ist es erforderlich, daß das Verhältnis
des Zugwiderstandes pro Längeneinheit des Kerns des koaxialen Tabakstrangs zu dessen
Packungsdichte im Bereich von ca. 0,13 bis ca. 0,27 mm WS cm²/mg liegt, während das
Verhältnis aus Zugwiderstand pro Längeneinheit der Strangperipherie des koaxialen
Tabakstrangs zu deren Packungsdichte im Bereich von ca. 0,07 bis ca. 0,11 mm WS cm²/mg
liegt.
[0014] Dabei sind die Verhältnisse der Zugwiderstände pro Längeneinheit zur jeweiligen Packungsdichte
bei einer luftundurchlässigen Umhüllung für den Kern bzw. luftundurchlässiger Innen-
und Außenumhüllung und undurchlässigem Kern für die Strangperipherie und einem Durchfluß
von 17,5 ml/s gemessen worden.
[0015] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Koaxialcigarette ist es möglich, trotz Filterventilation
eine deutliche Erhöhung des Quotienten "Kondensatausbeute/Nikotinausbeute pro Cigarette"
(Abkürzung: K/N) zu erreichen, ohne daß hierfür die Verwendung eines koaxialen Filtertyps
notwendig wird. Das heißt, daß dem Konsumenten der volle Rauchgenuß zur Verfügung
steht, während gleichzeitig durch die Filterventilation unerwünschte gasförmige Rauchbestandteile
vermindert werden. Dabei ist die erfindungsgemäße Koaxialcigarette gleichzeitig ohne
grossen technischen Aufwand und ohne Verwendung besonderer Materialien herstellbar,
so daß sie kostengünstiger ist. Den Verbrauchern steht somit nicht nur theoretisch
eine Alternative zur herkömmlichen Cigarette zur Verfügung.
[0016] Die positiven Effekte lassen sich erfindungsgemäß intensivieren, wenn der verwendete
konventionelle Filter ventiliert, das heißt, mit kleinen Öffnungen bzw. Perforationen
versehen ist.
[0017] Bei einem erfindungsgemäßen Mischungsnikotin-Gehalt von mehr als ca. 3 % im Peripheriebereich
des Koaxialstrangs, wie laut Patentanspruch 1 vorgeschlagen, ergibt sich, daß der
K/N-Wert der Cigarette deutlich größer ist als der K/N-Wert der filterlosen Cigarette,
und zwar trotz Ventilationsgraden bis zu 80 %. Gleichzeitig gilt für die Tabakmischung
im Kern, daß der Mischungsnikotin-Gehalt weniger als 1,1 % beträgt. Der angegebene
Ventilationsgrad bis zu ca. 80 % steht für den Ventilationsgrad des erfindungsgemäß
verwendeten herkömmlichen Filters.
[0018] Bei der Kondensatausbeute handelt es sich um das nikotinfreie Trockenkondensat, nach
DIN gemessen. Die Nikotinausbeute wird gleichfalls nach den bekannten Norm-Vorschriften
bestimmt.
[0019] Für eine erfindungsgemäße Koaxialcigarette gemäß dem Patentanspruch 2, deren K/N-Wert
ungefähr dem K/N-Wert einer filterlosen Cigarette entspricht, ergibt sich ein Mischungsnikotin-Gehalt
im Strangkern von mehr als 3 % und ein Mischungsnikotingehalt in der Strangperipherie
von weniger als 1,1 %.
[0020] Als Filter kann jeder im Handel erhältliche oder sonstige nach dem Stand der Technik
bekannte Filter verwendet werden. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, daß der
Zugwiderstand des verwendeten Filters größer ist als 15 mm Wassersäule (mm WS), geschlossen
gemessen.
[0021] Eine bei dem verwendeten Filter vorteilhafterweise vorgesehene Ventilationszone sollte
bei einem gegebenen Zugwiderstand des Koaxialstrangs Ventilationsgrade im Bereich
von ca. 40 bis ca. 80 % erlauben.
[0022] Besonders zweckmäßig ist es, einen Celluloseacetatfilter mit einem Zugwiderstand
zwischen 40 und 80 mm WS und/oder einem Ventilationsgrad zwischen 40 und 80 % zu verwenden.
Dabei sind die erzielten Effekte umso stärker, je höher der Ventilationsgrad des Filters
ist.
[0023] Die erfindungsgemäße Koaxialcigarette weist in der Regel einen koaxialen Tabakstrang
auf, dessen Gesamtdurchmesser zwischen ca. 7 und 9 mm liegt. Der Strangkern hat einen
Durchmesser zwischen 3 und 6 mm, wobei Durchmesser zwischen 4,5 und 5,5 mm bevorzugt
sind.
[0024] Die Luftdurchlässigkeit der Umhüllung des Strangkerns, das ist die innere Umhüllung
des Koaxialstranges, die in der Regel aus Cigarettenpapier oder Tabakfolie besteht,
ist vorzugsweise kleiner als 25 ISO-Einheiten. Die äußere Umhüllung des Tabakstrangs,
die im allgemeinen aus Cigarettenpapier oder Tabakfolie besteht, weist vorzugsweise
eine Luftdurchlässigkeit auf, die zwischen 25 und 50 ISO-Einheiten liegt.
[0025] Gegeben seien beispielsweise zwei filterlose Koaxialstränge mit einem K/N-Wert von
7,2 (Fall A) bzw. 8,6 (Fall B). An diese Stränge werden gleiche ventilierte Filter
mit einem Ventilationsgrad von ca. 75 % und einem Zugwiderstand von 70 mm WS, geschlossen
gemessen, angesetzt.
[0026] Würde ein herkömmlicher, normaler Strang verwendet, so würde dieser Ventilationsgrad
und die damit verbundene Verdünnung des Rauches zu einer deutlichen Erniedrigung des
K/N-Wertes führen. Hierzu wird auf den Artikel "Beiträge zur Tabakforschung", Band
7, Heft 5, September 1974, Seiten 282 ff. von V. Norman verwiesen. Diese Erniedrigung
liegt für vorliegende Ventilationsgrade z. B. in einem Bereich von 30 bis 40 %, sollte
also zu einem K/N-Wert von etwa 4 (Fall A) bzw. 5 (Fall B) führen.
[0027] Bei einer Koaxialcigarette gemäß der vorliegenden Erfindung ergeben sich für die
beiden, hier zu unterscheidenden Fälle (A, B) jedoch die nachfolgenden Werte:
[0028] Fall A: Bei einem Verhältnis des Zugwiderstandes zur Packungsdichte für den Kern
des Koaxialstranges von 0,23 und für den Mantel von 0,08 wird der K/N-Wert 7,3 wobei
der Mischungsnikotin-Gehalt im Kern 0,9 % und im Mantel 4,5 % beträgt.
[0029] Fall B: Bei einem Verhältnis des Zugwiderstandes zur Packungsdichte im Kern von 0,17
und im Mantel von 0,09 ergibt sich ein K/N-Wert von 13,3, wobei der Gehalt des Mischungsnikotins
im Kern 4,5 % und im Mantel 0,9 % beträgt.
[0030] Diese Werte zeigen in beeindruckender Weise die Vorteile der Koaxialcigarette nach
der vorliegenden Erfindung, das heißt, ein günstiges Verhältnis von erwünschtem Nikotin
und Aromabestandteilen bei gleichzeitiger Verminderung unerwünschter Gasphasenbestandteile
durch Ventilation, verbunden mit dem angestrebten vollen Geschmackseindruck. Dabei
weist die vorliegende Erfindung eine herausragende Praktikabilität auf, die dem Konsumenten
eine echte Alternative zur herkömmlichen Cigarette bietet.
[0031] Im folgenden wird die Koaxialcigarette nach der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf die beigefügte Figur erläutert, die einen Längsschnitt durch die Koaxialcigarette
zeigt. Dabei werden weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung offenbart.
[0032] Die erfindungsgemäße Koaxialcigarette 10 weist einen koaxialen Tabakstrang auf, an
den sich ein herkömmlicher, handelsüblicher Filter 15 anschließt. Der Filter 15 ist
mit Ventilationsöffnungen 28 versehen. Diese Ventilationsöffnungen befinden sich vorteilhafterweise
in einem nicht explizit dargestellten Filterbelagpapier, das gleichzeitig zur Befestigung
des Filters am Tabakstrang dient. Das vom Filterbelagpapier überdeckte Filterumhüllungspapier
ist luftdurchlässig oder wie das Belagpapier perforiert. Am Ende 22 des Filters 15
befindet sich die Zugöffnung, an der der Konsument zieht bzw. saugt, um die Inhaltsstoffe
des abbrennenden Tabaks zu genießen.
[0033] Der koaxiale Tabakstrang 12 besteht aus einem Kern 14 und einer Peripherie bzw. einem
Mantel 18. Der Kern 14 ist mit einer Umhüllung 16 versehen, die in der Regel aus Cigarettenpapier
oder Tabakfolie besteht. Auch die Peripherie 18 ist von einer Umhüllung 20 umgeben,
die ebenfalls aus Cigarettenpapier oder einer Tabakfolie besteht.
[0034] Erfindungsgemäß weisen der Kern 14 des Koaxialstrangs 12 und die Peripherie 18 des
Koaxialstrangs 12 unterschiedliche Verhältnisse des Zugwiderstandes pro Längeneinheit
zur Packungsdichte auf. So liegt dieses Verhältnis für den Kern 14 zwischen ungefähr
0,13 und ungefähr 0,27 mm WS cm²/mg. Dieses Verhältnis liegt für die Peripherie 18
des Tabakstrangs 12 zwischen ungefähr 0,07 und ungefähr 0,11 mm WS cm²/mg. Durch diese
unterschiedlichen Werte in Kombination mit bestimmten Nikotingehalten der Mischungen
im Kern und Peripherie ist es möglich, trotz Filterventilation eine Erniedrigung des
Quotienten K/N zu verhindern, so daß dieser Quotient, im Vergleich zur filterlosen
Cigarette, sogar erhöht werden kann. Dieses kann aus geschmacklichen Gründen erwünscht
sein, wobei gleichzeitig unerwünschte Gasphasenbstandteile im Hauptrauch durch Ventilation
vermindert werden.
[0035] Der Durchmesser der erfindungsgemäßen Koaxialcigarette 10 liegt in der Regel zwischen
7 und 9 mm, wobei Werte zwischen 7,2 und 8 mm bevorzugt werden. Der Strangkern 14
weist Durchmesser zwischen 3 und 6 mm, vorzugsweise zwischen 4,5 und 5,5 mm auf.
[0036] Die Luftdurchlässigkeit der Umhüllung 16 des Strangkerns ist kleiner als 25 ISO-Einheiten,
während die Luftdurchlässigkeit der Umhüllung 20 des Mantels 18 zwischen ungefähr
25 und ungefähr 59 ISO-Einheiten liegt.
[0037] Der Filter 15 hat einen Zugwiderstand, der größer ist als ca. 15 mm WS. Die über
vorzugsweise mehrere Ventilationsöffnungen 28 erzielte Ventilation liegt im Bereich
von ca. 40 bis 80 %. Als Filter empfiehlt sich dabei insbesondere ein Celluloseacetatfilter
mit einem Zugwiderstand zwischen 40 und 80 mm Wassersäule (geschlossen gemessen) und
einem Ventilationsgrad zwischen ungefähr 40 und ungefähr 80 %.
[0038] Bei einer Koaxialcigarette 10 gemäß der vorliegenden Erfindung ergaben sich für die
beiden zu unterscheidenden Fälle (A, B) die nachfolgenden Werte, wobei im Fall A der
Quotient K/N ungefähr dem der filterlosen Cigarette entspricht, während er im Fall
B deutlich größer ist:
[0039] Fall A: Bei einem Verhältnis des Zugwiderstandes zur Packungsdichte für den Kern
14 des Koaxialstranges 20 von 0,23 und für den Mantel 18 von 0,08 betrug der K/N-Wert
7,3, mit einem Mischungsnikotin-Gehalt im Kern 14 von 0,9 % und mit einem Mischungsnikotin-Gehalt
im Mantel 18 von 4,5 %.
[0040] Fall B: Bei einem Verhältnis des Zugwiderstandes zur Packungsdichte im Kern 14 von
0,17 und im Mantel 18 von 0,09 ergab sich ein K/N-Wert von 13,3 bei einem Mischungsnikotin-Gehalt
im Kern 14 von 4,5 % und im Mantel 18 von 0,9 %.
[0041] Dabei wurde ein filterloser Koaxialstrang 12 mit einem K/N-Wert von 7,2 (Fall A)
bzw. 8,6 (Fall B) verwendet, an den ein ventilierter Filter 15 mit einem Ventilationsgrad
von etwa 75 % und einem Zugwiderstand von 70 mm WS (geschlossen gemessen) angesetzt
wurde.
[0042] Verglichen mit dem K/N-Wert des Koaxialstranges ohne Filter ergibt sich also im Fall
A praktisch keine Änderung (K/N = 7,3), wohingegen im Fall B eine deutliche Erhöhung
festzustellen ist (K/N = 13,3 verglichen mit K/N = 8,6 für den filterlosen Koaxialstrang).
In beiden Fällen führt die Filterventilation zu einer überproportionalen Verminderung
unerwünschter Gasphasenbestandteile im Hauptrauch, wie in der zitierten Literaturstelle
beschrieben.
1. Koaxialcigarette mit
a) einem koaxialen Strang, wobei der Kern des Stranges aus einer anderen Mischung
aus einem weitgehend rückstandsfrei verglimmenden Material, insbesondere Tabakmaterial,
als die Peripherie des Stranges besteht,
b) einer Umhüllung des Strangkerns aus Cigarettenpapier oder Tabakfolie,
c) einer Umhüllung der Strangperipherie aus Cigarettenpapier oder Tabakfolie, und
d) einem Filtermundstück,
dadurch gekennzeichnet,
e) daß das Verhältnis des Zugwiderstandes des Kerns (14) pro Längeneinheit zu dessen
Packungsdichte im Bereich von ca. 0,13 bis ca. 0,27 mm WS cm²/mg liegt (gemessen bei
luftundurchlässiger Umhüllung und einem Durchfluß von 17,5 ml/s);
f) daß das Verhältnis des Zugwiderstandes der Peripherie (18) pro Längeneinheit zu
deren Packungsdichte im Bereich von ca. 0,07 bis ca. 0,11 mm WS cm²/mg liegt (gemessen
bei luftundurchlässiger Umhüllung innen und außen, einem undurchlässigen Kern und
einem Durchfluß von 17,5 ml/s);
g) daß das Filtermundstück ein konventioneller Filter (15), vorzugsweise vom ventilierten
Typ ist; und
h) daß der Nikotingehalt der Mischung des Kerns (14) größer als 3 Gew.-% und der Nikotingehalt
der Mischung der Peripherie (18) des Stranges kleiner als 1,1 Gew.-% ist.
2. Koaxialcigarette mit
a) einem koaxialen Strang, wobei der Kern des Stranges aus einer anderen Mischung
aus einem weitgehend rückstandsfrei verglimmenden Material, insbesondere Tabakmaterial,
als die Peripherie des Stranges besteht,
b) einer Umhüllung des Strangkerns aus Cigarettenpapier oder Tabakfolie,
c) einer Umhüllung der Strangperipherie aus Cigarettenpapier oder Tabakfolie, und
d) einem Filtermundstück,
dadurch gekennzeichnet,
e) daß das Verhältnis des Zugwiderstandes des Kerns (14) pro Längeneinheit zu dessen
Packungsdichte im Bereich von ca. 0,13 bis ca. 0,27 mm WS cm²/mg liegt (gemessen bei
luftundurchlässiger Umhüllung und einem Durchfluß von 17,5 ml/s);
f) daß das Verhältnis des Zugwiderstandes der Peripherie (18) pro Längeneinheit zu
deren Packungsdichte im Bereich von ca. 0,07 bis ca. 0,11 mm WS cm²/mg liegt (gemessen
bei luftundurchlässiger Umhüllung innen und außen, einem undurchlässigen Kern und
einem Durchfluß von 17,5 ml/s);
g) daß das Filtermundstück ein konventioneller Filter (15), vorzugsweise vom ventilierten
Typ ist; und
h) daß der Nikotingehalt der Mischung des Kerns (14) kleiner als 1,1 Gew.-% und der
Nikotingehalt der Mischung der Peripherie (18) des Stranges größer als 3 Gew.-% ist.
3. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Filter (15) einen Zugwiderstand hat, der größer ist als 15 mm WS.
4. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 oder 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Filter mit einer Ventilationszone (28) versehen ist.
5. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 oder 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Filter (15) mit einer Ventilationszone (28) versehen ist, die bei gegebenem
Zugwiderstand des Koaxialstranges (12) einen Ventilationsgrad im Bereich von etwa
40 bis 80 % aufweist.
6. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 oder 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Filter (15) ein Celluloseacetatfilter ist, der einen Zugwiderstand zwischen
40 und 80 mm WS und/oder einen Ventilationsgrad zwischen etwa 40 und 80 % aufweist.