| (19) |
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(11) |
EP 0 505 318 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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29.09.1999 Patentblatt 1999/39 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.05.1995 Patentblatt 1995/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.03.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D06F 89/00 |
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| (54) |
Faltvorrichtung für Wäschestücke
Folding device for clothes
Dispositif de pliage pour vêtement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.03.1991 CH 75491
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1992 Patentblatt 1992/39 |
| (73) |
Patentinhaber: JENSEN AG BURGDORF |
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CH-3400 Burgdorf (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wertmüller, Ferdinand
CH-3424 Niederösch (CH)
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| (74) |
Vertreter: Wagner, Wolfgang, Dr. Phil., Dipl.-Phys. et al |
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c/o Zimmerli, Wagner & Partner AG
Löwenstrasse 19 8001 Zürich 8001 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 262 374 US-A- 2 793 854
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DE-A- 3 419 146
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[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Faltvorrichtung für Wäschestücke
gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Bei Faltvorrichtungen dieser Gattung ist nach bekannter Art die erste Faltstation
längs der Eingaberichtung der Wäschestücke dreigeteilt, in ein Mittelteil und zwei
dieses Mittelteil je seitlich überlappende Seitenteile. Die Seitenteile sind gegenüber
dem Mittelteil höhenversetzt montiert. Sowohl das Mittelteil als auch die Seitenteile
sind mit umlaufenden Gurten zum Transportieren der Wäschestücke versehen. Die Seitenteile
sind mit ihren Fördergurten relativ zum Mittelteil und quer zur genannten Eingaberichtung
verschiebbar angeordnet. Dabei gleiten die Gurten entlang ihren Umlenkwalzen, wodurch
sie schnell verschleissen. In Längsrichtung über dem Mittelteil erstrecken sich zwei
Faltschablonen. Diese sind quer zur Eingaberichtung der Wäschestücke zueinander beabstandet.
Der Abstand ist einstellbar. Um Wäschestücke mit unterschiedlicher Breite in der Längsrichtung
zu falten muss vor dem Zuführen eines entsprechenden Wäschestückes in die erste Faltstation
zuerst der Abstand der beiden Faltschablonen entsprechend der Breite dieses zu faltenden
Wäschestükkes eingestellt werden und dann müssen die Seitenteile an die Faltschablonen
zugestellt werden. Das zu faltende Wäschestück liegt später unter den Faltschablonen
auf dem Mittelteil und den gegenüber dem Mittelteil überhöhten beiden Seitenteilen
auf. Je ein für die vorgesehene Längsfaltung günstiger Anstellwinkel für unmittelbar
unterhalb der Seitenteile angeordnete Faltschieber ist durch den Höhenversatz und
die Distanz zwischen einer der Faltschablonen und dem benachbarten zugestellten Seitenteil
definiert. Die später auf den Seitenteilen aufliegenden Randbereiche des zu faltenden
Wäschestückes können dann durch das Verschieben der genannten Faltschieber quer zur
Eingaberichtung gegen die Mitte der ersten Faltstation über die Faltschablonen gelegt
und so in der Längsrichtung gefaltet werden. Erst nach den vorgenannten Einstell-
und Zustelloperationen kann das Wäschestück der ersten Faltstation zugeführt werden.
Es liegt dann in dieser zum Längsfalten optimal auf. Es ist im weiteren eine speicherprogrammierbare
Steuerung vorhanden, in welcher unter anderem Einstell- und Zustelldaten für verschiedene
Breiten von längs zu faltenden Wäschestükken gespeichert sind und so Einstell- und
Zustelloperationen anhand einer manuellen Vorwahl vorgenommen werden können. Damit
nicht für jedes einzugebende Wäschestück der Schablonenabstand verändert werden muss,
werden die Wäschestücke nach ihrer Art oder Breite vorsortiert. Gleichartige Wäschestücke
werden nacheinander mit den für sie spezifischen Einstellungen gefaltet. Dann werden
die Einstellungen verändert, um eine zweite Gruppe von Wäschestücken zu falten. Dieser
Vorgang wiederholt sich je nach der Anzahl der gebildeten Gruppen von Wäschestücken.
[0003] Diese bekannte Faltvorrichtung ist nicht dazu geeignet, um Wäschestücke unsortiert
zu falten. Es müsste nicht nur praktisch vor jedem einzugebenden Wäschestück eine
entsprechende Vorwahl zum Einstellen der Schablonen getroffen werden, sondern es hat
sich ausserdem gezeigt, dass sich durch das ständige Verstellen der Seitenteile die
daran angeordneten Transportgurte zu stark abnutzen würden, was zu unerwünschten Störungen
und Arbeitsausfällen führen würde. Zudem ist für eine solche Arbeitsweise der pneumatisch
wirkende Verstellmechanismus für die Faltschablonen und für die Seitenteile zu langsam.
Diese genannten nachteiligen Wirkungen sind einem gewünschten hohen Wäschedurchsatz
hinderlich.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Faltvorrichtung der eingangs genannten
Gattung dahingehend zu verbessern, dass beim Eingeben von unsortierten Wäschestücken
die genannten Nachteile, wie das praktisch ununterbrochene manuelle Vorwählen von
geeigneten Einstellungen der ersten Faltstation für Wäschestücke unterschiedlicher
Breite und das zu starke Abnutzen der Transportgurte, nicht mehr auftreten. Ebenfalls
der Wäschedurchsatz soll erhöht werden.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Faltvorrichtung, die die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale aufweist, gelöst.
[0006] Durch das Vorhandensein der Abtasteinrichtung im Wäschezuführförderer wird die Breite
eines zu faltenden Wäschestückes bestimmt, und der Abstand der Faltschablonen wird
automatisch dem zu faltenden Wäschestück angepasst. Dadurch, dass die Faltschieber
neu eine Doppelaufgabe zu erfüllen haben und nicht mehr nur zum Umlegen der auf den
Seitenteilen der ersten Faltstation aufliegenden Wäschestückbereiche um die Faltschablonen
bestimmt sind, sondern auch dazu vorgesehen sind, bereits vor dem Zuführen des zu
faltenden Wäschestückes in eine geeignete Ausgangsposition relativ zur Lage der Faltschablonen
eingestellt zu werden, ist es im wesentlichen nicht mehr notwendig, die Seitenteile
wie bis anhin oft zu verschieben. Sie werden vielmehr in einer von mehreren voreinstellbaren
Lagen gehalten. Dadurch werden die Transportgurte geschont und die genannte Abnutzung
derselben wird vermieden. Das Wäschestück, das wie bis anhin auf dem Mittelteil und
auf den überhöht dazu angeordneten Seitenteilen aufliegend, unterhalb der Faltschablonen
hindurch, in die erste Faltstation eingeführt wird, erhält den günstigen Anstellwinkel
für die Längsfaltung nicht mehr durch den Höhenversatz und die Distanz zwischen der
Faltschablone und dem zugestellten benachbarten Seitenteil. Der Anstellwinkel ist
nun durch den Höhenversatz und die Distanz zwischen je einer Faltschablone und der
eingestellten Ausgangsposition des zugestellten benachbarten Faltschiebers definiert.
Die Faltschieber lassen sich schneller zustellen als früher die Seitenteile, weil
sie keine umlaufenden Transportgurte aufweisen.
[0007] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass im Wäschezuführförderer quer zur
Eingaberichtung des Wäschestückes drei Lichtschranken versetzt zueinander angeordnet
sind und zusammen die genannte Abtasteinrichtung bilden. Eine der Lichtschranken ist
vorteilhafterweise in der Mitte des Zuführförderers bzw. auf der Längsachse der Faltvorrichtung
montiert. Je nach der Breite eines auf den Zuführförderer aufgelegten Wäschestückes
sprechen eine oder mehrere der Lichtschranken an. Die Steuereinheit ist befähigt,
anhand der von den Lichtschranken erhaltenen Signale den Abstand der Faltschablonen
sowie die Ausgangsposition der Faltschieber geeignet einzustellen. Diese Ausgangsposition
wird zweckmässigerweise so festgelegt, dass die Distanz zwischen einer inneren Abschlusskante
eines jeden der Faltschieber und einer äusseren Kante der diesem Schieber benachbarten
Faltschablone unabhängig vom Abstand der beiden Faltschablonen konstant gehalten ist.
[0008] Indem die Verstellung der Faltschablonen und der Faltschieber über mit einem reversierbaren
Elektromotor angetriebene Spindeln mit je einem gegenläufigen Vorschubgewinde erfolgt,
kann ein gewünschte Einstellung der Faltschablonen und der Faltschieber rasch vorgenommen
werden.
[0009] Um einen möglichst grossen Breitenbereich von zu faltenden Wäschestücken überstreichen
zu können, hat es sich als Vorteil erwiesen, die Seitenteile gleichwohl verschiebbar
anzuordnen. Für extrem breite, bzw. extrem schmale Wäschestücke können die Seitenteile
zwischen einer äusseren Endlage oder einer inneren Endlage geringfügig seitwärts verschoben
werden.
[0010] Um einheitliche Längsfaltungen und stapelbar gefaltete Wäschestücke zu erhalten,
werden die zu faltenden Wäschestücke durch die Abtasteinrichtung und die Steuereinheit
in einer von mehreren Gruppen mit einheitlicher Längsfaltung zugeordnet. Anhand von
für jede der Gruppen in der Steuereinheit gespeicherten Vorgaben werden dann geeignete
Abstände der Faltschablonen und Ausgangspositionen der Faltschieber ausgewählt. Da
eine bevorzugte Ausführungsform der Faltvorrichtung drei Wäscheausfördereinrichtungen
umfasst, hat essich als zweckdienlich erwiesen, Vorgaben für drei Gruppen vorzusehen,
wobei alle Vorgabewerte vorgängig dem Falten eines Arbeitsloses einstellbar sind.
[0011] Eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemässen Faltvorrichtung ist im folgenden
anhand von Figuren beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- eine isometrische Ansichtsdarstellung einer erfindungsgemässen Faltvorrichtung, ohne
Wäschestück,
- Fig. 2
- die Faltvorrichtung gemäss der Fig. 1 mit einem der ersten Faltstation zuzuführenden
Wäschestück,
- Fig. 3
- eine isometrische Darstellung des Verstellmechanismus der Faltschablonen und der Seitenteile
der ersten Faltstation, und
- Fig. 4
- eine isometrische Darstellung des Verstellmechanismus der Faltschieber der ersten
Faltstation.
[0012] Anhand der Fig. 1 und 2 soll der prinzipielle Aufbau der erfindungsgemässen Faltvorrichtung
für Wäschestücke beschrieben und dessen Wirkungsweise erklärt werden.
[0013] Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Wäschezuführförderer bezeichnet, auf den zu faltende
Wäschestücke aufgelegt werden. Der Wäschezuführförderer 1 ist mit umlaufenden Transportgurten
38 ausgerüstet. Die Umlaufrichtung der genannten Transportgurte auf der Oberseite
des Wäschezuführförderers 1 entspricht der Eingaberichtung der Wäschestücke. In der
genannten Umlaufrichtung oder Eingaberichtung der Wäschestücke an den Wäschezuführförderer
1 anschliessend umfasst die Faltvorrichtung eine erste Faltstation 2. An diese anschliessend
ist eine zweite Faltstation 3 vorhanden. Unterhalb der ersten Faltstation 2 ist die
Faltvorrichtung mit einer oder mehreren Wäscheausfördereinrichtungen ausgestattet.
In den Fig. 1 und 2 sind lediglich die Umrisse einer einzigen Wäscheausfördereinrichtung
gezeichnet. Eine Steuereinheit 5, die im gezeigten Ausführungsbeispiel seitlich vom
Wäschezuführförderer 1 angeordnet ist, ist zum Steuern der Faltvorrichtung vorgesehen.
[0014] Die erste Faltstation 2, welche zum Falten der Wäschestücke längs ihrer Eingaberichtung
bestimmt ist, ist in der genannten Eingaberichtung im wesentlichen dreigeteilt und
umfasst ein Mittelteil 6 und zwei seitlich daran anschliessende höhergelegene Seitenteile
7 und 8. Jeder dieser Teile ist je mit umlaufenden Transportgurten 38' ausgerüstet.
Die Umlaufrichtung dieser letzteren Gurten 38' entspricht der Umlaufrichtung der Transportgurte
38 des Wäschezuführförderers. Längs über das Mittelteil 6 erstrecken sich zwei Faltschablonen
9, 10, die quer zur genannten Eingaberichtung der Wäschestücke voneinander beabstandet
sind. Der Abstand zwischen den beiden Faltschablonen ist in den Fig. 1 und 2 mit dem
Buchstaben a bezeichnet. Die zwei Faltschablonen 9, 10 sind quer zur genannten Eingaberichtung
verschiebbar, wobei sich der Abstand der Faltschablonen symmetrisch zur Längsachse
der Faltvorrichtung verteilt. Der dazu erforderliche Verschiebemechanismus ist im
wesentlichen in einer mit 69 bezeichneten Traverse, welche sich, immer in der genannten
Eingaberichtung betrachtet, am Beginn der ersten Faltstation 2 quer über die Faltvorrichtung
erstreckt, untergebracht. Die Funktionsweise des Verschiebemechanismus ist in einer
weiteren Figur dargestellt und weiter hinten beschrieben. Die Seitenteile 7, 8 sind
gegenüber dem Mittelteil 6 höhenversetzt bzw. überhöht angeordnet und überlappen den
letzteren seitlich. Unmittelbar unter den genannten Seitenteilen 7, 8 ist je ein mit
11 und 12 bezeichneter Faltschieber untergebracht. Die beiden Faltschieber 11, 12
sind ebenfalls quer zur genannten Eingaberichtung verschiebbar angeordnet.
[0015] Auf der der ersten Faltstation 2 abgewandten Seite des Wäschezuführförderers 1 ist
eine mit 13 bezeichnete Abtasteinrichtung vorhanden, welche im bevorzugten Ausführungsbeispiel
drei Lichtschranken 15, 16, 17 umfasst. Diese Lichtschranken sind als reflektierende
Lichtschranken ausgeführt und in Querrichtung zum Wäschezuführförderer 1 versetzt
zueinander angeordnet. Die erste Lichtschranke 15 ist im wesentlichen in der Mitte
und die zwei anderen 16, 17 sind seitlich davon montiert. Die Lichtstrahlen der Lichtschranken
sind einem auf dem Wäschezuführförderer liegenden Wäschestück 14 zugewandt. Sie treten
durch einen Spalt, der zwischen dem Gehäuse des Wäschezuführförderers 1 und dem der
ersten Faltstation 2 abgewandten Ende der Transportgurte 38 gebildet ist, hindurch
und treffen auf ein auf dem Wäschezuführförderer 1 aufgelegtes Wäschestück 14 auf.
Durch den seitlichen Versatz der drei genannten Lichtschranken 15, 16, 17 lassen sich
die auf dem Wäschezuführförderer aufgelegten Wäschestücke in drei Gruppen mit unterschiedlicher
Breite unterteilen, je nachdem, ob am Wäschestück nur die erste 15 oder auch die zweite
16 und dritte Lichtschranke 17 abgedeckt wird.
[0016] Die Wirkungsweise der Faltvorrichtung, insbesondere das Zuführen eines Wäschestückes
und dessen Längsfaltung desselben wird im folgenden anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben.
Ein Wäschestück 14 wird längs einer seiner Seiten gespannt und auf die Transportgurte
38 des Wäschezuführförderers 1 aufgelegt. Die Transportgurte 38 werden durch die Steuereinrichtung
5 kurzzeitig gestoppt und das Wäschestück 14 wird mit einer in den Figuren nicht dargestellten
Saugvorrichtung auf den Transportgurten festgehalten. Mit den Lichtschranken 15, 16,
17 wird die Breite des Wäschestückes bestimmt. Signale von jeder der Lichtschranken
15, 16, 17 teilen der Steuereinheit 5 mit, ob die entsprechende Lichtschranke vom
aufgelegten Wäschestück überdeckt ist oder nicht. Anhand von in der Steuereinheit
5 gespeicherten Vorgaben wird nun der Abstand a der Faltschablonen 9, 10 entsprechend
der Breite des Wäschestückes bzw. dem in der Steuereinheit 5 vorgegebenen Wert verändert.
Gleichzeitig mit dem Verändern des Abstandes a werden auch die beiden Faltschieber
11, 12, die sich unter den Seitenteilen befinden, in eine zum Längsfalten des zuzuführenden
Wäschestükkes günstige Ausgangsposition gebracht. Die Ausgangsposition von jedem Faltschieber
11, 12 ist so bestimmt, dass die Distanz b von je einer inneren Abschlusskante 18,
19 eines Faltschiebers 11, 12 bis zu einer benachbarten äusseren Kante einer Faltschablone
9, 10 unabhängig vom Abstand a zwischen den beiden Faltschablonen 9, 10 konstant ist.
Die Distanz b ist dabei so gross, dass das später zugeführte Wäschestück 14 je im
Bereich zwischen den inneren Abschlusskanten 18, 19 und je der benachbarten äusseren
Kante der Faltschablone 9, 10 gegenüber der Oberfläche des Mittelteiles 6 einen Anstellwinkel
a von 30° - 60° einschliesst. Nachdem aufgrund der Breitenmessung des Wäschestückes
mit der Abtasteinrichtung 13 der Abstand a zwischen den Faltschablonen 9, 10 und die
Ausgangsposition der Faltschieber 11, 12 bzw. die Zustellung der letzteren an die
Faltschablonen 9, 10 erfolgt ist, werden die Transportgurte 38 wieder in Umlauf versetzt
und das Wäschestück 14 wird der ersten Faltstation 2 zugeführt, indem es von den Transportgurten
38' der letzteren übernommen und weiterbefördert wird. Das Wäschestück wird dabei
unter den beiden Faltschablonen 9, 10 hindurchgeführt. Es liegt in seinem mittleren
Bereich auf dem Mittelteil 6 und mit seinen Randbereichen auf den Seitenteilen 7,
8 auf. Sobald sich das Wäschestück vollständig in der ersten Faltstation 2 befindet,
wird nach bekannter Art, durch eine nicht dargestellte weitere Lichtschranke gesteuert,
der Umlauf der Transportgurte 38' gestoppt. Einer der Faltschieber 11, 12 nach dem
anderen wird nun ab der Ausgangsposition, beispielsweise über einen Pneumatikzylinder
betätigt, zur Mitte der ersten Faltstation 2 hin verschoben. Dabei wird der entsprechende,
auf einem der Seitenteile 7, 8 aufliegende Randbereich des längs zu faltenden Wäschestückes
14 über wenigstens eine der Faltschablonen 9, 10 gelegt. Nachdem beide Faltschieber
11, 12 sich wieder in ihrer Ausgangsposition befinden, ist im gezeigten Beispiel das
zugeführte Wäschestück dreigeteilt längsgefaltet. Die Transportgurte 38' der ersten
Faltstation 2 werden wieder in Umlauf versetzt und das Wäschestück würd zur Querfaltung
der zweiten Faltstation 3 zugeführt. Von dort gelangt es dann an die Wäscheausfördereinrichtung
4.
[0017] In der Fig. 3 ist der Verstellmechanismus zum Einstellen des Abstandes a zwischen
den beiden Faltschablonen 9, 10 dargestellt. Die Umrisse des Wäschezuführförderers
1 der ersten Faltstation 2 sowie der Abdeckung der Traverse 69 sind in der Figur 3
strichpunktiert dargestellt. Die Faltschablonen 9, 10, die sich im wesentlichen über
die ganze Länge der ersten Faltstation 2 erstrecken, sind an ihrem dem Wäschezuführförderer
1 zugewandten Ende je an einem L-förmigen Faltschablonenträger 29, 30 befestigt. Diese
sind durch deren sich quer zur Längsrichtung der Faltschablonen 9, 10 erstrekkenden
Schenkel zum Einstellen des Abstandes a mittels einer ersten Spindel 21, die mit einem
gegenläufigen Vorschubgewinde 22a, 22b versehen ist, quer zur genannten Längsrichtung
der Faltschablonen verschiebbar.
[0018] Die erste Spindel 21 ist über einen Zahnriemen 28 mit einer zweiten Spindel 26 gekoppelt.
Diese ist über einen Antriebsriemen 27 mittels einem reversierbaren Elektromotor 20
antreibbar. Auf der zweiten Spindel 26 ist ebenfalls ein gegenläufiges Vorschubgewinde
34a, 34b vorhanden, das zum Verschieben von zwei Tragwinkeln 39, 40 in der gleichen
Richtung wie die vorgenannten Schablonenträger 29, 30 bestimmt ist. An diesen Tragwinkeln
39, 40 sind einerseits Leitbleche 41, 42 befestigt, welche dazu bestimmt sind, ein
immer gleich günstiges Einführen von Wäschestücken, unabhängig von der Stellung der
beiden Faltschieber 9, 10 zueinander, zu gewährleisten. Andererseits sind die Tragwinkel
39, 40 dazu bestimmt, um auf einer Gleitwelle 33 gelagerte Supports 31, 32 von einer
äusseren Endlage in eine innere Endlage oder umgekehrt zu verschieben. Mit den genannten
Supports 31, 32 sind die eingangs beschriebenen Seitenteile 7, 8 der ersten Faltstation
2 verbunden. In der Fig. 3 ist nur der Seitenteil 8, in seiner inneren Endlage gezeichnet
bzw. teilweise dargestellt. An jedem der genannten Supports 31, 32 ist im weiteren
je ein Führungskamm 36, 37 zum seitlichen Führen der in dieser Figur nicht dargestellten
Transportgurte der genannten Seitenteile 7, 8 vorgesehen. Sichtbar ist in der Fig.
3 im weiteren ein Teil des einen Faltschiebers 12, der unmittelbar unterhalb des einen
Seitenteiles 8 angeordnet ist.
[0019] Nehmen wir an, die beiden Spindeln 21, 26 werden vom Elektromotor 20 so angetrieben,
dass der Abstand a der Faltschablonen 9, 10 vergrössert wird, indem sich einerseits
die Faltschablonen 29, 30 und andererseits die Tragwinkel 39, 40 je auf ihren Spindeln
21, 26 voneinander wegbewegen, dann gelangen zu irgendeinem Zeitpunkt die zu den Faltschablonen
9, 10 parallelen Schenkel der Tragwinkel 39, 40 mit den genannten Supports 31, 32
in Berührung und verschieben die Supports infolge des weiteren Antriebes der genannten
Spindeln nach aussen. Die Seitenteile 7, 8 werden in die äussere Endlage verschoben.
Wenn der Abstand a der Faltschieber 9, 10 verkleinert wird, bewegen sich infolge des
anders gerichteten Spindelantriebes die Faltschablonenträger 29, 30 und die Tragwinkel
39, 40 aufeinander zu. Die Supports 31, 32 verbleiben vorerst in ihrer äusseren Endlage,
bis die Tragwinkel 39, 40 sich einander soweit genähert haben, dass je eine Mitnehmerscheibe
44 an jedem der Supports 31, 32 zum Anliegen kommt, wodurch die letzteren beim weiteren
Aufeinanderzubewegen der Tragwinkel 39, 40 in die innere Endlage verschoben werden.
Jede der Mitnehmerscheiben 44, von denen in der Fig. 3 nur eine sichtbar ist, ist
über je eine Mitnehmerstange 43 mit dem entsprechenden Tragwinkel 39, 40 verbunden.
Entsprechende Ausschnitte 45 zum Durchführen der Mitnehmerstangen 43 sind in den Supports
31, 32 vorhanden.
[0020] Die inneren und äusseren Endlagen werden sicherheitshalber durch je einen inneren
Endschalter 24 und einen äusseren Endschalter 25 überwacht. Die Endschalter werden
von den quer zu den Faltschablonen 9, 10 sich erstreckenden Schenkeln der Faltschablonenträger
29, 30 betätigt. An dem dem Zahnriemen 28 abgewandten Ende der ersten Spindel 21 ist
eine Zähleinrichtung 23, 35 zum Zählen der Anzahl Umdrehungen der Spindel vorgesehen.
Diese Zähleinrichtung besteht aus einem Tastorgan, beispielsweise einem induktiven
Näherungsschalter 23 und einem am Wellenende angeordneten und mit der Welle umdrehenden
Positionsgeber 35, beispielsweise einem gegenüber dem Spindelschaft vorstehenden Teil
aus einem ferromagnetischen Material. Mittels der Zähleinrichtung abgegebenen Impulsen
kann die vorgenannte Steuereinheit den aktuellen Abstand a der beiden Faltschablonen
9, 10 berechnen.
[0021] Die beiden genannten Tragwinkel 39, 40 sind im weiteren ebenfalls dazu bestimmt,
die Ausgangsposition der vorgenannten Faltschieber 11, 12 in Abhängigkeit des Abstandes
a der beiden Faltschablonen 9, 10 einzustellen. Ein Beispiel der dazu erforderlichen
Anordnung ist in der Fig. 4 gezeigt. Dort ist im wesentlichen die erste Faltstation
2 sichtbar, an die, wie schon gesagt, am einen Ende der Wäschezuführförderer 1 und
am anderen Ende die zweite Faltstation 3 anschliesst. Die beiden tafelförmigen Faltschieber
11, 12 sind an ihren je den bereits genannten Abschlusskanten 18, 19 gegenüberliegenden
Seiten mit je einem Längsträger 55, 56 verbunden. Diese Längsträger können beispielsweise
Vierkantrohre sein. An dem in der Fig. 4 linken Längsträger 55 sind ein vorderes und
ein hinteres Führungsrohr 50 je an den Stellen 57 rechtwinklig zum einen Längsträger
55 befestigt. In das vordere und das hintere Führungsrohr 50 erstrecken sich verschiebbar
je eine vordere und hintere Führungswelle 49, deren den Führungsrohren 50 abgewandten
Stirnseiten 53 je mit dem Maschinengestell der Faltvorrichtung verbunden sind. Gegengleich
umfasst der rechte Längsträger 56 ein vorderes und ein hinteres Führungsrohr 52, welche
Führungsrohre je an den Stellen 58 mit dem rechten Längsträger 56 ebenfalls rechtwinklig
verbunden sind. In diese Führungsrohre 52 ragen Führungswellen 51, die ihrerseits
an den den Führungsrohren 52 abgewandten Stirnseiten 54 mit dem Maschinengestell verbunden
sind. Durch diese Anordnung von Führungsrohren und Führungswellen sind die Faltschieber
in Querrichtung zur ersten Faltstation 2 verschiebbar gelagert. Zwischen den vorderen
und hinteren Führungsrohren bzw. Führungswellen sind zwei Pneumatikzylinder 59, 60
angeordnet. Jeder der Pneumatikzylinder ist mittels je einer Führungsbuchse 67, 68
auf einer Zylinderführwelle 65, 66 quer zur Längsrichtung der ersten Faltstation 2
verschiebbar gelagert. Die Kolbenstange 61 des ersten Pneumatikzylinders ist mit einem
am linken Längsträger 55 angebrachten Befestigungswinkel 62 verbunden. Die Kolbenstange
63 des zweiten Pneumatikzylinders 60 steht in Verbindung mit einem Befestigungswinkel
64, welcher am rechten Längsträger 56 angeordnet ist. Die beiden Kolbenstangen 61,
63 sind in der ausgefahrenen Warteposition gezeichnet.
[0022] Ein Seilzug 47, der über mehrere Umlenkrollen 46, welche am Maschinengestell befestigt
sind, mehrmals umgelenkt ist, ist einerseits mit einer Seilklemme 48 mit dem Tragwinkel
39 verbunden und ist andererseits an den Stellen 70 und 71 am Gehäuse je des ersten
und zweiten Pneumatikzylinders befestigt.
[0023] Wenn sich der Tragwinkel 39 zum Verkleinern des Abstandes a der beiden in dieser
Fig. 4 nicht dargestellten Faltschablonen 9, 10 in die mit dem Pfeil A angegebene
Richtung verschiebt, verschiebt sich das Gehäuse des ersten Pneumatikzylinders 59
auf der Zylinderführwelle 65, in die mit A' angegebene Richtung. Die ausgefahrene
Kolbenstange 61 des ersten Pneumatikzylinders bewegt den Faltschieber 11 ebenfalls
in der Richtung A'zur Mitte der Faltstation hin. Das Gehäuse des zweiten Pneumatikzylinders
60 wird auf der zweiten Zylinderführwelle 66 in Richtung des Pfeiles A" verschoben.
Die ausgefahrene zweite Kolbenstange 63 dient als Mitnehmer zur Verschieben des Faltschiebers
12 ebenfalls in der Richtung A" gegen die Mitte der ersten Faltstation 2. Auf diese
Weise werden die Ausgangspositionen der Faltschieber 11, 12 eingestellt. Da die Vorschübe
der Tragwinkel 39, 40 und der Faltschablonenträger 29, 30 (Fig. 3) gleich sind, ist
der Abstand b (Fig. 1 und 2) von den Abschlusskanten 18, 19 bis zu je der benachbarten
Faltschablonen 9, 10 konstant.
[0024] Zum Auslösen des Längsfaltvorganges werden, wie bereits beschrieben, ab der eingestellten
Ausgangsposition der Faltschieber 11, 12 die Pneumatikzylinder 59 und 60 nacheinander
betätigt. Die erste Kolbenstange 61 des ersten Pneumatikzylinders 59 wird eingefahren
und der eine Faltschieber 11 bewegt sich über die Faltschablonen 9, 10 zum Ausführen
der einen Längsfaltung. Nachdem der eine Faltschieber 11 wieder in die Ausgangsposition
zurückgekehrt ist, wird durch das Betätigen des zweiten Pneumatikzylinders 60 die
zweite Kolbenstange 63 eingefahren und der andere Faltschieber 12 führt die zweite
Längsfaltung aus.
[0025] Durch den Antrieb mittels reversierbarem Elektromotor und mittels Spindelstangen
lassen sich die Einstell- bzw. Zustellbewegungen der Faltschablonen bzw. der Faltschieber
äusserst rasch vollziehen. Obschon diese Einstellungen bzw. Zustellungen für die nicht
sortierten Wäschestücke häufig erforderlich sind, wird ein hoher Wäschedurchsatz erreicht.
Die Transportgurte werden geschont, weil eine Verstellung der Seitenteile der ersten
Faltstation nur dann notwendig ist und vorgenommen wird, wenn auf ein extrem breites
Wäschestück ein extrem schmales oder umgekehrt folgt.
1. Faltvorrichtung für Wäschestücke, mit einem Wäschezuführförderer (1), einer ersten
Faltstation (2) zum Falten der Wäsche längs zur Eingaberichtung, einer zweiten Faltstation
(3) zum Falten der Wäschestücke quer zur Eingaberichtung, einer Wäscheausfördereinrichtung
(4) sowie mit einer Steuereinheit (5), wobei die erste Faltstation (2) längs zur Eingaberichtung
dreigeteilt ist in ein Mittelteil (6) und zwei seitlich und höhenversetzt dazu angeordnete
Seitenteile (7, 8), welcher Mittelteil und welche Seitenteile als Förderer mit umlaufenden
Transportgurten (38') ausgebildet sind, und wobei die erste Faltstation (2) zwei sich
parallel zur Eingaberichtung erstreckende, über dem Mittelteil (6) angeordnete und
quer zur genannten Richtung verstellbare und voneinander beabstandete Faltschablonen
(9, 10) aufweist sowie zwei gegenüber den Faltschablonen (9, 10) höhenversetzte Faltschieber
(11, 12) umfasst, welche unter den Seitenteilen (7, 8) angeordnet und quer zur Eingaberichtung
je zu den Faltschablonen hin und her verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Wäschezuführförderer (1) eine Abtasteinrichtung (13) zum Feststellen der Breite
eines zum Falten einzugebenden Wäschestücks vorgesehen ist und dass die Abtasteinrichtung
(13) die Steuereinheit (5) mit Signalen beaufschlagt, welche zum Einstellen des dem
zu faltenden Wäschestück angepassten Abstandes (a) der Faltschablonen (9, 10) voneinander
und zum Zustellen der Faltschieber (11, 12) an die Faltschablonen (9, 10) bestimmt
sind, wobei dadurch ein Anstellwinkel a für das zu faltende Wäschestück zwischen je
einer Faltschablone und dem der betreffenden Faltschablone zugestellten benachbarten
Faltschieber gebildet ist und wobei die Seitenteile (7, 8) mit den Faltschablonen
(9, 10) derart in Wirkverbindung stehen, dass sie bei Verstellungen derselben dann
in eine äussere Endlage oder in eine innere Endlage verschoben werden, wenn dabei
eine Mindestdistanz bzw. eine Höchstdistanz zwischen der Faltschablone und dem benachbarten
Seitenteil erreicht wird.
2. Faltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung
(13) ein in Querrichtung zum Wäschezuführförderer (1) mittig angeordnetes erstes Abtastelement
(15) umfasst, sowie mindestens ein seitlich zum ersten Abtastelement (15) versetzt
angeordnetes zweites Abtastelement (16, 17) aufweist.
3. Faltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung
(13) drei Abtastelemente umfasst und dass jedes der Abtastelemente als reflektierende
Lichtschranke (15, 16, 17) ausgeführt ist.
4. Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Distanz (b) einer inneren Abschlusskante (18, 19) von je einem Faltschieber (11, 12)
im zugestellten Zustand bis zu einer äusseren Kante der benachbarten Faltschablone
(9, 10) unabhängig von einem Abstand (a) der beiden Faltschablonen voneinander im
wesentlichen konstant ist.
5. Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Faltschablonen (9, 10) mittels einer mit einem Motor (20) angetriebenen Spindel (21)
mit gegenläufigem Vorschubgewinde (22a, 22b) symmetrisch zur Längsachse der Faltvorrichtung
verstellbar sind und dass zum Ermitteln des Abstandes (a) der Faltschablonen (9, 10)
ein Tastorgan (23) zum Zählen der Spindelumgänge vorhanden ist.
6. Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
maximale Verstellbereich der Faltschablonen (9, 10) durch einen inneren (24) und einen
äusseren Endschalter (25) überwacht ist.
7. Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder
der Seitenteile (7, 8) der ersten Faltstation (2) quer zur Eingaberichtung verschiebbar
angeordnet ist, und für extrem breite Wäschestücke in der äusseren Endlage und für
extrem schmale Wäschestücke in der inneren Endlage positioniert ist.
8. Faltvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Endlagen
der Seitenteile (7, 8) in Abhängigkeit des Abstandes (a) der Faltschablonen (9, 10)
zwangsläufig steuerbar sind.
9. Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass anhand
der von der Abtasteinrichtung (13) gelieferten Signale die Steuereinheit (5) befähigt
ist, aus mehreren gespeicherten Vorgaben einen für das zu faltende Wäschestück (14)
geeigneten Abstand (a) der Faltschablonen (9, 10) auszuwählen.
1. Folding apparatus for flatwork articles comprising a feed conveyor (1), a first folding
station (2) for folding the article longitudinally with respect to the feed direction,
a second folding station (3) for folding the article transversely with respect to
the feed direction, an exit conveyor (4) and a control unit (5), the first folding
station (2) being divided into three parts longitudinally with respect to the feed
direction, i.e. into a middle section (6) and two laterally disposed and vertically
offset side sections (7, 8), which middle section and which side sections are in the
form of conveyors having revolving conveyor belts (38'), and the first folding station
(2) having two folding templates (9, 10) extending parallel to the feed direction,
being disposed over the middle section (6) and being adjustable transversely to said
direction and being a distance apart, as well as two shuttle plates (11, 12) which
are vertically offset with respect to the folding templates (9, 10), are disposed
below the side sections (7, 8) and are each displaceable towards and away from the
folding templates transversely to the feed direction,
characterized in that a scanning device (13) for determining the width of a flatwork
article to be fed for folding is provided on the article feed conveyor (1) and that
the determining device (13) sends signals to the control unit (5) which are intended
for adjusting the spacing (a) between the folding templates (9, 10), which spacing
is adapted to the flatwork article to be folded, and for delivering the shuttle plates
(11, 12) to the folding templates (9, 10), a setting angle α for the flatwork article
to be folded consequently being formed between each folding template and the adjacent
shuttle plate delivered to the relevant folding template, and the side sections (7,
8) interacting with the folding templates (9, 10) in such a way that, in the event
of misadjustments thereof, they are then moved to an outer end position or to an inner
end position if a minimum distance or a maximum distance between the folding template
and the adjacent side section is reached.
2. Folding apparatus according to claim 1, characterized in that the determining device
(13) comprises a first scanning element (15) disposed centrally in the transverse
direction with respect to the feed conveyor (1), and has at least one second scanning
element (16, 17) disposed laterally offset with respect to the first scanning element
(15).
3. Folding apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the determining
device (13) comprises three scanning elements and in that each of the scanning elements
is designed as a reflecting photoelectric barrier (15, 16, 17).
4. Folding apparatus according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the
distance (b) of an inner edge (18, 19) of each one of the sliders (11, 12) in the
delivered state to an outer edge of the adjacent folding template (9,10) is essentially
constant independently of a spacing (a) of the two folding templates from each other.
5. Folding apparatus according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the
folding templates (9, 10) are adjustable symmetrically with respect to the longitudinal
axis of the folding apparatus by means of a motor (20)-driven spindle (21) with an
opposed feed thread (22a, 22b), and in that a contact element (23) for counting the
revolutions of the spindle is provided to ascertain the spacing (a) of the folding
templates (9, 10).
6. Folding apparatus according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the
maximal range of adjustment of the folding templates (9, 10) is monitored by an inner
(24) and an outer limit switch (25).
7. Folding apparatus according to one of the Claims 1 to 6, characterized in that each
of the side sections (7, 8) of the first folding station (2) is displaceably disposed
transversely to the feed direction and is positioned in the outer end position for
extremely wide flatwork articles and in the inner end position for extremely narrow
flatwork articles.
8. Folding apparatus according to claim 7 characterized in that the said stop positions
of the side sections (7,8) are controllable necessarily as a function of the spacing
(a) of the folding templates.
9. Folding apparatus according to one of the claims 1 to 8, characterized in that on
the basis of the signals delivered by the determining device (13) the control unit
(5) is enabled to select a spacing (a) of the folding templates (9, 10) suitable for
the article to be folded from several stored spacings.
1. Dispositif de pliage pour pièces de linge, avec un transporteur d'alimentation de
linge (1), une première station de pliage (2) pour le pliage du linge longitudinalement
à la direction d'entrée, une seconde station de pliage (3) pour le pliage du linge
transversalement à la direction d'entrée, un dispositif d'évacuation du linge (4)
de même qu'une unité de commande (5), la première station de pliage (2) étant divisée
longitudinalement à la direction d'entrée en trois parties, une partie centrale (6)
et deux parties latérales (7, 8) disposées latéralement et décalées en hauteur, la
partie centrale et les parties latérales étant exécutées sous forme de transporteur
avec des courroies transporteuses (38') tournantes, et la première station de pliage
comprenant deux gabarits de pliage (9, 10) s'étendant parallèlement à la direction
d'entrée, disposées au-dessus de la partie centrale (6), écartés l'un de l'autre et
réglables transversalement dans la direction mentionnée de même que deux poussoirs
de pliage (11, 12) et décalés au hauteur relativement aux gabarits de pliage (9, 10)
qui sont disposés sous la partie latérale (7, 8) et sont coulissables dans une direction
et l'autre transversalement à la direction d'entrée respectivement par rapport au
gabarit de pliage, caractérisé en ce que un dispositif de palpage (13) pour la détermination
de la largeur d'une pièce de linge à plier est prévu sur le transporteur d'alimentation
de linge (1), en ce que le dispositif de palpage (13) amène à l'unité de commande
(5) des signaux qui sont destinés au réglage de l'écartement des gabarits de pliage
(9, 10) adaptés à la pièce de linge à plier et à l'approche des poussoirs de pliage
(11, 12) sur les gabarits de pliage (9, 10), l'angle d'incidence alpha de la pièce
de linge à plier étant constitué entre respectivement un gabarit de pliage et le poussoir
de pliage contigu regardant le gabarit de pliage considéré et les parties latérales
(7, 8) étant en une telle communication active avec les gabarits de pliage (9, 10)
qu'en déplacement des gabarits de pliage elles sont déplacées dans une position d'extrémité
extérieure ou intérieure, si en même temps une distance minimale ou respectivement
maximale est atteinte entre le gabarit de pliage et la partie latérale contiguë.
2. Dispositif de pliage selon la revendication 1 caractérisé en ce que le dispositif
de palpage (13) comprend un premier élément de palpage (15) disposé au centre dans
la direction transversale par rapport au transporteur d'alimentation de linge (1)
de même qu'au minimum un second élément de palpage (16, 17) disposé de façon décalée
latéralement par rapport au premier élément de palpage (15).
3. Dispositif de pliage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif
de palpage (13) comprend trois éléments de palpage et en ce que chacun des éléments
de palpage est exécuté sous la forme d'une barrière lumineuse réfléchissante (15,
16, 17).
4. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la
distance (b) d'un bord de fermeture intérieur (18, 19) de respectivement un poussoir
de pliage (11, 12) à l'état fermé est pour l'essentiel constant jusqu'à un bord extérieur
du gabarit de pliage contigu (9, 10) indépendamment d'un écartement (a) des deux gabarits
de pliage entre eux.
5. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les
gabarits de pliage (9, 10) sont réglables au moyen d'une vis (21) entraînée par un
moteur (20) avec un filetage d'avance en opposition (22a, 22b) symétriquement par
rapport à l'axe longitudinal du dispositif de pliage et en ce que un organe de palpage
(23) est prévu pour compter le nombre de tour de la vis pour déterminer l'écartement
(a) des gabarits de pliage (9, 10).
6. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
domaine de réglage maximal des gabarits de pliage (9, 10) est surveillé par un interrupteur
de fin de course interne (24) et un externe (25).
7. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que chacune
des parties latérales (7, 8) de la première station de pliage (2) est disposée de
façon coulissable transversalement à la direction d'entrée et est positionnée soit
dans une position d'extrémité extérieure pour des pièces de linge extrêmement larges
soit dans une position d'extrémité intérieure pour des pièces de linge extrêmement
étroites.
8. Dispositif de pliage selon la revendication 7, caractérisé en ce que les positions
d'extrémité mentionnées des parties latérales (7, 8) sont commandables sans forcer
en fonction de l'écartement (a) des gabarits de pliage (9, 10).
9. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que sur
la base des signaux fournis par le dispositif de palpage (13), l'unité de commande
(5) est en mesure de sélectionner, à partir de plusieurs données mémorisées, l'écartement
(a) des gabarits de pliage (9, 10) convenant pour la pièce de linge à plier (14).