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(11) |
EP 0 505 586 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1995 Patentblatt 1995/44 |
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Anmeldetag: 23.03.1991 |
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Vorrichtung zum Trocknen von Holz
Apparatus for drying wood
Dispositif de séchage du bois
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.1992 Patentblatt 1992/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Brunner, Reinhard, Dipl.-Ing. |
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30989 Gehrden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Brunner, Reinhard, Dipl.-Ing.
30989 Gehrden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Junius, Walther, Dr. |
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Wolfstrasse 24 30519 Hannover 30519 Hannover (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 629 062 DE-A- 3 715 511 DE-C- 309 086 US-A- 2 362 117
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DE-A- 3 543 248 DE-B- 1 753 854 US-A- 1 625 548
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von Holz, bestehend aus einer
Trocknungskammer, in deren Inneren eine Umwälzeinrichtung zum Umwälzen eines strömungsfähigen
Trocknungsmediums, eine Heizeinrichtung und ein Kondensator untergebracht sind, wobei
der Kondensator zumindest teilweise durch einen Teil der Wandung der Trockenkammer
gebildet ist.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-A- 37 15 511, aber auch aus der DE-A-35
43 248 bekannt geworden. Diese Bauform eines Vakuumtrockners weist den Vorteil auf,
daß alle wesentlichen Bauteile mit Ausnahme der Vakuumpumpe im Inneren der Trockenkammer
untergebracht sind, so daß der zusätzlich zur Trockenkammer aufzuwendende Bauraum
gering ist. Diese Bauform hat aber auch einen gravierenden energetischen Nachteil
durch die Art der Umwälzung des Trockenmediums: Das Trockenmedium wird von dem Ventilator
durch die zu trocknenden Hölzer und anschließend zurück entlang dem Kondensator zu
der vor dem Ventilator angeordneten Heizung geleitet. Am Kondensator wird das Trockenmedium
so weit abgekühlt, daß sich ein Teil des enthaltenen Wasserdampfes in flüssiger Form
abscheidet und abgeführt werden kann. Die entzogene Wärme muß dem Trockenmittel an
der Heizvorrichtung wieder zugeführt werden, um die erforderliche Trocknungstemperatur
aufrecht zu erhalten. Das ist energetisch sehr unwirtschaftlich, da ein Wärmetransport
von der Heizung zum Kondensator stattfindet, der dem Trocknungsprozeß nicht zugute
kommt. Zusätzlich erfordert die Abführung des nutzlosen Wärmestromes eine erhöhte
Kühlleistung am Kondensator, wodurch die Energiebilanz noch weiter verschlechtert
wird.
[0003] Ebenso unwirtschaftlich arbeiten Trocknungsvorrichtungen, bei denen die gesamte Kesselwandung
der Trockenkammer als Kondensator dient (US-A-16 25 548), selbst wenn ein im Inneren
der Trocknungskammer angeordnetes Dach das Trockengut vor herabtropfendem Kondensat
schützt.
[0004] Die Anordnung des Kondensators außerhalb des die Trocknungskammer bildenden Kessels
gemäß der DE-C-309 086 erfordert zusätzlichen Bauraum, der oft nicht zur Verfügung
steht, und bringt es mit sich, daß die Zahl der außerhalb des Kessels angeordneten
Rohre und sonstigen Bauteile vergrößert wird.
[0005] Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe
der Erfindung, mit weniger Energie und kostengünstiger die Trocknung von Holz durchzuführen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trockenkammer durch eine
innere Trennwand in einen Trocknungsraum für die Aufnahme des zu trocknenden Holzes,
der Umwälzeinrichtung und der Heizeinrichtung und einen Kondensationsraum für die
Aufnahme des Kondensators unterteilt ist, wobei das Trocknungsmedium allein im Trocknungsraum
umgewälzt wird, und daß in der Trennwand mindestens eine öffnung für den Abzweig von
Teilmengen des im Trocknungsraum umgewälzten Trocknungsmediums vorgesehen ist.
[0007] Durch den Einbau der inneren Trennwand wird erreicht, daß die Umwälzung des Trockenmediums
allein im Trocknungsraum stattfindet, wo das Trockenmedium den Kondensator nicht berührt
und somit am Kondensator nicht abgekühlt werden kann. Durch die Öffnung in der Trennwand
hat das Trockenmedium jedoch die Möglichkeit, in den Kondensationsraum einzutreten.
Dieser Weg ist eine Einbahnstraße: Durch die teilweise Evakuierung der Trockenkammer
ist praktisch sämtliche Luft aus der Trockenkammer abgeführt, das umgewälzte Trockenmedium
ist ein unter vermindertem Druck stehender Wasserdampf, der durch die Öffnung in der
Trennwand in den Kondensationsraum eintritt. Dieser wird als Wasser im Kondensationsraum
niedergeschlagen und als Wasser abgeführt. Dadurch sinkt der Druck im Kondensationsraum,
Wasserdampf aus dem Trocknungsraum wird durch die Öffnung erneut angesaugt und durch
Kondensation der Trocknungsraumatmosphäre entzogen. Die Öffnung in der Trennwand ist
somit der Eingang in eine Falle, aus der Wasserdampf nicht wieder herauskommt. Das
alles ist innerhalb der Trockenkammer angeordnet und erfordert keinen zusätzlichen
Bauraum. Die Vorrichtung arbeitet deshalb energetisch so sehr günstig, weil das erwärmte
Trocknungsmedium während seiner Umwälzung nicht am Kondensator abgekühlt und anschließend
wieder erhitzt wird.
[0008] Baulich läßt sich die Vorrichtung dadurch besonders günstig gestalten, daß der Kondensationsraum
im Bodenbereich der Trockenkammer gelegen ist und mit seiner Kammerwandung einen Behälter
für abgeschiedene Flüssigkeit bildet.
[0009] Von Vorteil kann es sein, wenn der wirksame Querschnitt der Öffnung der Trennwand
einstellbar ist, vorzugsweise mittels einer steuerbaren Ventilanordnung.
[0010] Für die Kondensation der Feuchtigkeit kann es von Vorteil sein, wenn der Behälter
eine steuerbare Auslaßvorrichtung für das Abführen der Flüssigkeit aufweist.
[0011] Dabei ist es zweckmäßig, wenn zur Ermittlung der Pegelhöhe der Flüssigkeit im Behälter
eine Meßeinrichtung vorgesehen ist, mittels deren Meßsignal die Auslaßvorrichtung
steuerbar ist.
[0012] Bei dieser Ausgestaltung ist es vorteilhaft, wenn der als Kondensator dienende Teil
der Kammerwandung mit einer Kühleinrichtung versehen ist.
[0013] Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn der als Kondensator dienende Teil der Kammerwandung
eine Begrenzungsfläche für einen Kühlluftkanal der Kühleinrichtung bildet und wenn
mindestens ein Ventilator zum Erzeugen einer Kühlluftströmung im Kühlluftkanal vorhanden
ist.
[0014] Steuerungstechnisch läßt sich der ganze Trocknungsvorgang besonders einfach in den
Griff bekommen, wenn mindestens einer der Ventilatoren drehzahlregelbar ausgebildet
ist.
[0015] Für die Steuerungstechnik ist es vorteilhaft, wenn im Behälter für abgeschiedene
Flüssigkeit, im Trocknungsraum und an der Außenluft jeweils Temperaturfühler vorgesehen
sind und wenn der jeweils drehzahlregelbare Ventilator in Abhängigkeit von den Meßsignalen
der Temperaturfühler steuerbar ist.
[0016] Die Trennwand braucht nicht fest eingebaut zu sein. Sie kann auch eingelegt oder
einfahrbar sein. In diesen Fällen ist es zweckmäßig, wenn Dichtleisten an den Seitenrändern
der Trennwand angeordnet sind.
[0017] Dieses spielt z.B. bei einer Gleiswagenbeschickung des Trocknungsraumes eine Rolle:
Hier ist es zweckmäßig, wenn die Ladeflächen der mit zu trocknendem Holz beladenen
Gleiswagen zumindest den Großteil der Trennwand zwischen Trocknungsraum und Kondensationsraum
bilden.
[0018] Insbesondere für den Betriebsbeginn ist es vorteilhaft, wenn die Heizeinrichtung
ein im Trocknungsraum angeordnetes Heizregister aufweist, wenn zumindest ein Teil
des Heizregisters als Teil eines Dampferzeugers zur wahlweisen Erzeugung von Dampf
im Trocknungsraum ausgebildet ist und wenn die Heizleistung dieses Teiles des Heizregisters
unabhängig von der Heizleistung restlicher Teile des Heizregisters einstellbar ist.
[0019] Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der für die wahlweise Dampferzeugung dienende Teil
des Heizregisters in einer Wanne gelegen ist, die über eine Rohrleitung mit ansteuerbarer
Ventilanordnung und Pumpe mit dem Behälter für im Kondensatorraum abgeschiedene Flüssigkeit
verbindbar ist.
[0020] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
der Trocknungsvorrichtung im einzelnen erläutert.
[0021] Die einzige Figur zeigt einen schematisch vereinfacht gezeichneten Querschnitt durch
die Trockenkammer der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0022] Eine als Ganzes mit 1 bezeichnete Trockenkammer in Form eines zumindest näherungsweise
kreiszylindrischen, langgestreckten Metallzylinders weist an beiden Stirnseiten nicht
dargestellte, runde Verschlußdeckel auf, von denen zumindest einer eine Beschickungstür
für das Einbringen und Austragen eines Holzstapels 3 bildet. Der Holzstapel 3 besteht
aus Schnitthölzern 4, die zur Lückenbildung mit Hilfe von Stapelleisten (nicht dargestellt)
versetzt zueinander angeordnet sind.
[0023] Die Trockenkammer 1 ist auf einem Fundament 2 gelagert und weist über einen Großteil
ihres Umfanges an der Außenseite ihrer Kammerwandung 5 eine Wärmeisolierung 7 auf,
die sich, bezogen auf die Zylinderachse, axial über die gesamte Länge der Trockenkammer
1 erstreckt. Ein Teil 9 der Kammerwandung 5, der den Bodenbereich der Trockenkammer
1 bildet, ist von der Wärmeisolation 7 freigelassen. Auf der Höhe des Überganges zwischen
dem von der Wärmeisolierung 7 freigelassenen Teil 9 und dem die Wärmeisolierung 7
aufweisenden übrigen Teil der Kammerwandung 5 ist der Innenraum der Trockenkammer
1 durch eine ebene Trennwand 11 in einen oberhalb der Trennwand 11 befindlichen Trocknungsraum
13 und einen darunterliegenden Kondensatorraum 15 unterteilt. Die Trennwand 11 ist
an ihren axial verlaufenden, an der Kammerwandung 5 anliegenden Seitenrändern gegenüber
dieser über Dichtleisten 17 abgedichtet. Die Oberseite der Trennwand 11 bildet die
Auflagefläche für den im Trocknungsraum 13 befindlichen Holzstapel 3.
[0024] Im Trocknungsraum 13 ist oberhalb des Holzstapels 3 eine sich parallel zu dessen
Oberseite erstreckende Zwischendecke 19 angeordnet. Oberhalb der Zwischendecke 19
befindet sich im Trocknungsraum ein Heizregister 21 mit mehreren in einer vertikalen
Reihe übereinander angeordneten axial verlaufenden Heizschlangen, von denen die unterste
innerhalb einer Wanne 23 gelegen ist. Die Heizleistung zumindest dieser untersten,
in der Wanne 23 befindlichen Heizschlange ist unabhängig von der Heizleistung der
übrigen Heizschlangen steuerbar. Oberhalb der Zwischendecke 19 befinden sich im Trocknungsraum
13 außerdem Ventilatoren zur Umwälzung des in der Trocknungskammer 13 befindlichen
Trocknungsmediums, also von ungesättigtem Dampf (Heißdampf) oder einem Dampf-Luft-Gemisch.
Die Ventilatoren, von denen lediglich einer schematisiert angedeutet und mit 25 bezeichnet
ist, erzeugen eine im Trocknungsraum 13 verlaufende Umwälzströmung.
[0025] Die Trennwand 11 weist eine Öffnung 27 auf, über die der Trocknungsraum 13 mit dem
Kondensatorraum 15 verbindbar ist. Der Öffnungsquerschnitt der Öffnung 27 ist mittels
einer von der Außenseite der Trockenkammer 1 her steuerbaren Ventilanordnung 29 veränderbar.
In den Kondensatorraum 15 führt von außen her ein Saugrohr 31, dessen Mündung in geringem
Abstand unterhalb der Trennwand 11 gelegen ist. Das Saugrohr 31 ist über ein Ventil
32 mit einer Saugpumpe 33 verbindbar.
[0026] An der tiefstgelegenen Stelle des Bodenbereiches mündet ein Auslaßrohr 35 in den
Kondensatorraum 15. Über das Auslaßrohr 35, eine mit diesem verbundene Pumpe 36 und
ein dieser nachgeschaltetes Auslaßventil 37 ist kondensierte Flüssigkeit 39 abführbar,
die sich im Bodenbereich des Kondensatorraumes 15 angesammelt hat.
[0027] In diesen Bodenbereich, der einen Behälter für die Ansammlung kondensierter Flüssigkeit
39 bildet, erstreckt sich ein Steigrohr 41, das mit seiner unteren Rohrmündung in
die angesammelte Flüssigkeit 39 eintaucht und mit seinem oberen Ende in der Wanne
23 am Heizregister 21 mündet. In das Steigrohr 41 sind eine Pumpe 43 und eine von
der Außenseite der Trockenkammer 1 her steuerbare Ventilanordnung 45 eingefügt.
[0028] Der von der Wärmeisolierung 7 freie Teil 9 der Kammerwandung 5, der den Kondensatorraum
15 umgibt, bildet eine innere Begrenzungsfläche eines Kühlluftkanals 47, der außenseitig
durch einen Metallmantel 49 begrenzt ist, der sich in verhältnismäßig geringem Abstand
zum Teil 9 der Kammerwandung 5 und dazu parallel erstreckt. Ein Gebläse 51 ist mit
seiner Druckseite am Kühlluftkanal 47 angeschlossen, um eine Kühlluftströmung im Luftkanal
47 in Richtung auf ein an diesem angeschlossenes Ausströmrohr 53 zu erzeugen, dessen
Ausströmquerschnitt mittels einer Drosselklappe 55 verstellbar ist.
[0029] Um die Wirksamkeit des Wärmeaustausches am als Kondensator dienenden Teil 9 der Kammerwandung
5 und damit die Kondensatorleistung zu erhöhen, können bei Bedarf verschiedene Maßnahmen
ergriffen werden. So können beispielsweise am Teil 9 der Kammerwandung 5 im Kühlluftkanal
47 Kühlrippen 57 angebracht sein, von denen in der Figur lediglich eine einzige beispielsweise
angedeutet ist. Zusätzlich könnten bei Bedarf nicht dargestellte, oberflächenvergrößernd
wirkende Rippen an der Innenseite des Teiles 9 der Kammerwandung 5 angebracht sein.
Anstelle von Kühlluft könnte ein anderes Kühlmedium, etwa Kühlwasser, durch den Kanal
47 geführt werden.
[0030] Im Trocknungsraum 13, im Kondensatorraum 15 sowie im Kühlluftkanal 47 befinden sich
Meßinstrumente zur Überwachung der Temperatur-, Druck- und sonstiger Klimawerte.
[0031] Von diesen Instrumenten sind in der Figur ein Temperaturfühler 59 zur Ermittlung
der Kerntemperatur des Holzstapels 3 sowie im Trockenraum 13 je ein Temperaturfühler
61, ein Druckfühler 62 sowie ein Meßfühler 63 für Gleichgewichtsfeuchte eingezeichnet.
Ein Temperaturfühler 65 am Boden des Behälters für angesammelte, kondensierte Flüssigkeit
39 mißt deren Temperatur. Außerdem ist im Kühlluftkanal 47 ein Temperaturfühler 67
zur Ermittlung der Kühllufttemperatur vorhanden. Außerdem sind im Kondensatorraum
15 Füllstandssensoren 70,71 und 72 vorgesehen, die auf die maximale Füllstandshöhe,
den Sollwert der Füllstandshöhe bzw. auf den Minimalwert der Füllstandshöhe der angesammelten
Flüssigkeit 39 ansprechen. Ferner ist mindestens jeweils ein Fühler (nicht dargestellt)
zur Messung der mittleren und -Kernholzfeuchte vorhanden.
[0032] Nachstehend ist ein typisches Beispiel der Betriebsweise der Vorrichtung erläutert.
Wie bereits erwähnt, bildet die Trennwand 11 die Lagerfläche für den im Trocknungsraum
13 zu trocknenden Holzstapel 3. Bei einer Gleiswagenbeschickung des Trocknungsraumes
13 kann die Anordnung so getroffen sein, daß die vorhandenen Ladeflächen der Gleiswagen
selbst die Trennwand 11 bilden, wenn dafür Sorge getragen wird, daß die Seitenränder
der Ladeflächen durch geeignete Ausbildung der Dichtleisten 17 relativ zur Kammerwandung
5 abgedichtet sind. Bei den Dichtleisten kann es sich beispielsweise um luftgefüllte,
schlauchartige Elemente handeln, die sich bei der beim Betrieb der Vorrichtung erfolgenden
Druckverminderung aufblähen und dadurch dicht anliegende Dichtungswülste bilden.
[0033] Es versteht sich, daß die Tragfähigkeit der Ladeflächen ausreichend bemessen sein
muß, um den Kräften aufgrund von Druckdifferenzen standzuhalten, die sich im Betrieb
zwischen Trocknungsraum 13 und Kodensatorraum 15 ergeben, sofern größere Druckunterschiede
zugelassen werden sollen.
[0034] Mittels der Saugpumpe 33 ist über das Ventil 32 und das Saugrohr 31 ein gewünschter
Unterdruck im Kondensatorraum 15 und, aufgrund des Vorhandenseins der Durchströmöffnung
27, auch ein Unterdruck im Trocknungsraum 13 einstellbar, wobei das Druckverhältnis
zwischen den beiden letztgenannten Räumen durch entsprechende Ansteuerung der Ventilanordnung
29 an der Öffnung 27 einstellbar ist. Durch Steuerung der Heizleistung des Heizregisters
21 wird das im Trocknungsraum 13 mittels der Ventilatoren 25 umgewälzte Trocknungsmedium
auf eine gewünschte Temperatur gebracht, um den Holzstapel 3 aufzuheizen. Aufgrund
der Meßwerte des Temperaturfühlers 59 für die Kerntemperatur des Holzes und die Fühler
61,62 und 63 für die Klimadaten im Trocknungsraum 13 wird in Abhängigkeit von den
gewählten Druckverhältnissen das gewünschte Trocknungsklima im Trocknungsraum 13 eingestellt.
Aufgrund der Trennung zwischen Trocknungsraum 13 und Kondensatorraum 15 kann der Verfahrensablauf
so gestaltet werden, daß mittels der Einstellung der Öffnungsgröße der Durchtrittsöffnung
27 durch Steuerung der Ventilanordnung 29 der Kondensationsvorgang im Kondensatorraum
15 zu einer Flüssigkeitsabscheidung führt, die der gewünschten Entfeuchtungsrate des
Holzstapels 3 im Trocknungsraum 13 entspricht. Die Kondensatorleistung ist durch die
Kühlluftführung im Luftkanal 47 steuerbar. Bei Betrieb der Vorrichtung in Gebieten
mit nicht übermäßig hohen Außenlufttemperaturen kann möglicherweise eine zusätzliche
Luftkühlung des von der Wärmeisolierung 7 freien Teiles 9 die Kammerwandung 5 unterbleiben.
Der äußere Mantel 49 am Kühlluftkanal 47 wäre bei unmittelbarer Kühlung durch Außenluft
nicht erforderlich.
[0035] Die angesammelte abgeschiedene Flüssigkeit 39 wird nach Maßgabe der die Füllstandshöhe
ermittelnden Sensoren 70,71 und 72 mittels der Pumpe 36 und des Ventiles 37 über das
Auslaßrohr 35 abgeführt.
[0036] In Fällen, in denen eine Dampfzufuhr zum Trocknungsraum 13 für dessen Klimaeinstellung
erforderlich ist, kann über das Steigrohr 41 mittels der Pumpe 49 und des Ventiles
45 abgeschiedene Flüssigkeit 39 aus dem Kondensatorraum 15 in die Wanne 23 zugeführt
und dort durch die eintauchende Heizschlange des Heizregisters 21 verdampft werden.
Die Pumpe 43 ist für einen Reversierbetrieb ausgelegt. Unter bestimmten Verfahrensbedingungen
kann das abgeschaltete Heizregister 21 als Kühlregister und damit als im Trocknungsraum
13 befindlicher Zusatzkondensator dienen, wobei abgeschiedene Flüssigkeit in der Wanne
23 gesammelt und über das Ventil 45 und die im umgekehrten Betrieb arbeitende Pumpe
43 in den Kondensatorraum 15 hinein abgeführt wird. Die Trockenkammer 1 kann aus Kostengründen
aus Stahlbeton hergestellt sein. Das im Behälter gesammelte Kondensat kann als Dämpfung
gegen Temperaturschwankungen im Kondensatorraum 15 dienen. Das dort gesammelte Wasser
kann auch umgewälzt werden, um die Wärmeübertragung zwischen dem Wasser und dem Teil
9 der Kammerwandung zu erhöhen.
[0037] Durch die Trennwand 11, die auch lageverstellbar sein kann, ist also eine Trennung
von Trockenkammer 1 und Kondensatorraum 15 erreicht, wodurch gewährleistet ist, daß
bei kontinuierlicher Trocknung der zum Einsatz kommende Kondensator im Kondensatorraum
15 nicht vom umgewälzten Trocknungsmedium angeströmt wird. Hierdurch sind Energieverluste
vermieden, durch Luft und/oder den Anteil des Dampfes, der am Kondensator nur abgekühlt,
aber nicht kondensiert wird, weil diese an den Kondensator abgegebene Wärme vom Heizregister
ständig bei der Umwälzung nachgeliefert werden muß.
1. Vorrichtung zum Trocknen von Holz,
bestehend aus einer Trocknungskammer (1), in deren Inneren eine Umwälzeinrichtung
(25) zum Umwälzen eines strömungsfähigen Trocknungsmediums, eine Heizeinrichtung (21)
und ein Kondensator untergebracht sind, wobei der Kondensator zumindest teilweise
durch einen Teil (9) der Wandung (5) der Trockenkammer (1) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trockenkammer (1) durch eine innere Trennwand (11) in einen Trocknungsraum
(13) für die Aufnahme des zu trocknenden Holzes, der Umwälzeinrichtung (25) und der
Heizeinrichtung (21) und in einen Kondensatorraum (15) für die Aufnahme des Kondensators
unterteilt ist, wobei das Trocknungsmedium allein im Trocknungsraum (13) umgewälzt
wird,
und daß in der Trennwand (11) mindestens eine Öffnung (27) für den Abzweig von Teilmengen
des im Trocknungsraum umgewälzten Trocknungsmediums vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kondensatorraum (15) im Bodenbereich der Trockenkammer (1) gelegen ist und
mit seiner Kammerwandung einen Behälter für abgeschiedene Flüssigkeit (39) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der wirksame Öffnungsquerschnitt der Öffnung (27) der Trennwand (11) einstellbar
ist, vorzugsweise mittels einer steuerbaren Ventilanordnung (29).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter eine steuerbare Auslaßvorrichtung (35,36,37) für das Abführen der
Flüssigkeit (39) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Ermittlung der Pegelhöhe der Flüssigkeit (39) im Behälter eine Meßeinrichtung
(70,71,72) vorgesehen ist, mittels deren Meßsignal die Auslaßvorrichtung ansteuerbar
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der als Kondensator dienende Teil (9) der Kammerwandung (5) mit einer Kühleinrichtung
versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der als Kondensator dienende Teil (9) der Kammerwandung (5) eine Begrenzungsfläche
für einen Kühlluftkanal (47) der Kühleinrichtung bildet
und daß mindestens ein Ventilator (51) zum Erzeugen einer Kühlluftströmung im Kühlluftkanal
(47) vorhanden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Ventilatoren (51) drehzahlregelbar ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Behälter für abgeschiedene Flüssigkeit (39), im Trocknungsraum (13) und an
der Außenluft jeweils Temperaturfühler (65,61) vorgesehen sind und daß der jeweils
drehzahlregelbare Ventilator (51) in Abhängigkeit von den Meßsignalen der Temperaturfühler
steuerbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Dichtleisten (17) an den Seitenrändern der Trennwand (11) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizeinrichtung ein im Trocknungsraum (13) angeordnetes Heizregister (21)
aufweist,
daß zumindest ein Teil des Heizregisters (21) als Teil eines Dampferzeugers zur wahlweisen
Erzeugung von Dampf im Trocknungsraum (13) ausgebildet ist und daß die Heizleistung
dieses Teiles des Heizregisters (21) unabhängig von der Heizleistung restlicher Teile
des Heizregisters (21) einstellbar ist.
12. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein für die wahlweise Dampferzeugung dienender Teil des Heizregisters (21) in
einer Wanne (23) gelegen ist, die über eine Rohrleitung (41) mit ansteuerbarer Ventilanordnung
(45) und Pumpe (43) mit dem Behälter für abgeschiedene Flüssigkeit (39) verbindbar
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß für eine Gleiswagenbeschickung des Trocknungsraumes (13) mit zu trocknendem Holz
(3,4) die Ladeflächen der Gleiswagen zumindest den Großteil der Trennwand (11) zwischen
Trocknungsraum (13) und Kondensatorraum (15) bilden.
1. Device for drying wood, consisting of a drying chamber (1), the interior of which
accommodates a circulating arrangement (25) for circulation of a fluid drying medium,
a heating arrangement (21) and a condenser, the condenser being formed at least in
part by a part (9) of the wall (5) of the drying chamber (1), characterised in that
the drying chamber (1) is divided by an internal dividing wall (11) into a drying
space (13) for receiving the wood to be dried, the circulating arrangement (25) and
the heating arrangement (21), and into a condenser space (15) for receiving the condenser,
the drying medium alone being circulated in the drying space (13), and in that at
least one opening (27) is provided in the dividing wall (11) for tapping part quantities
of the drying medium circulated in the drying space.
2. Device according to claim 1, characterised in that the condenser space (15) is located
in the area of the bottom of the drying chamber (1) and with its chamber wall forms
a container for separated liquid (39).
3. Device according to claim 1, characterised in that the effective opening cross-section
of the opening (27) of the dividing wall (11) is adjustable, preferably by means of
a controllable valve arrangement (29).
4. Device according to claim 2, characterised in that the container exhibits a controllable
outlet device (35, 36, 37) for drainage of the liquid (39).
5. Device according to claim 4, characterised in that to determine the level of the liquid
(39) in the container a measuring arrangement (70, 71, 72) is provided by means of
whose measuring signal the outlet device can be actuated.
6. Device according to claim 1, characterised in that the part (9) of the chamber wall
(5) serving as condenser is provided with a cooling arrangement.
7. Device according to claim 6, characterised in that the part (9) of the chamber wall
(5) serving as condenser forms a boundary surface for a cooling air passage (47) of
the cooling arrangement and in that at least one fan (51) is provided for producing
a flow of cooling air in the cooling air passage (47).
8. Device according to claim 7, characterised in that at least one of the fans (51) is
embodied so that its speed of rotation can be regulated.
9. Device according to claims 2 and 8, characterised in that in each case temperature
sensors (65, 61) are provided in the container for separated liquid (39), in the drying
space (13) and in the exterior air and in that the fan (51) whose speed of rotation
can be regulated can be controlled according to the measuring signals of the temperature
sensors.
10. Device according to claim 1, characterised in that sealing strips (17) are disposed
at the side edges of the dividing wall (11).
11. Device according to claim 1, characterised in that the heating arrangement exhibits
a heating radiator (21) disposed in the drying space (13), in that at least one part
of the heating radiator (21) is embodied as part of a steam generator for optional
generation of steam in the drying space (13) and in that the heating output of this
part of the heating radiator (21) can be adjusted independently of the heating output
of the remaining parts of the heating radiator (21).
12. Device according to claims 2 and 11, characterised in that a part of the heating radiator
(21) serving for optional generation of steam is located in a trough (23) which can
be connected to the container for separated liquid (39) by means of a pipe (41) with
an actuatable valve arrangement (45) and pump (43).
13. Device according to claim 10, characterised in that for rail truck feeding of the
drying space (13) with wood (3, 4) to be dried the load surfaces of the rail trucks
form at least the major part of the dividing wall (11) between the drying space (13)
and the condenser space (15).
1. Dispositif de séchage du bois, composé d'une chambre de séchage (1), à l'intérieur
de laquelle sont placés un dispositif de circulation (25) pour faire circuler un milieu
de séchage capable de s'écouler, un dispositif de chauffage (21) et un condenseur,
le condenseur étant formé au moins en partie par une partie (9) de la paroi (5) de
la chambre de séchage (1), caractérisé en ce que la chambre de séchage (1) est divisée
par une cloison séparatrice interne (11) en un espace de séchage (13), destiné à recevoir
le bois à sécher, le dispositif de circulation (25) et le dispositif de chauffage
(21), et un espace de condenseur (15) destiné à recevoir le condenseur, le milieu
de séchage étant mis en circulation seulement dans l'espace de séchage (13), et en
ce que, dans la cloison séparatrice (11), il est prévu au moins une ouverture (27)
pour l'évacuation de quantités partielles du milieu de séchage mis en circulation
dans l'espace de séchage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'espace de condenseur
(15) est placé au niveau du sol de la chambre de séchage (1) et forme avec sa paroi
de chambre un récipient pour liquide extrait (39).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section transversale
active de l'ouverture (27) de la cloison séparatrice (11) est réglable, de préférence
au moyen d'un système de soupape pilotable (29).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le récipient présente un
dispositif d'évacuation pilotable (35, 36, 37) pour évacuer le liquide (39).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que, pour déterminer le niveau
du liquide (39) dans le récipient, un dispositif de mesure (70, 71, 72) est prévu,
dont le signal de mesure permet de commander le dispositif d'évacuation.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie (9) servant de
condenseur de la paroi (5) de la chambre est munie d'un dispositif de refroidissement.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la partie (9) servant de
condenseur de la paroi (5) de la chambre forme une surface de délimitation pour un
canal d'air de refroidissement (47) du dispositif de refroidissement, et en ce qu'au
moins un ventilateur (51) est présent pour produire un écoulement d'air de refroidissement
dans le canal d'air de refroidissement (47).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins d'un des ventilateurs
(51) a une vitesse de rotation réglable.
9. Dispositif selon les revendications 2 et 8, caractérisé en ce que, dans le récipient
pour liquide extrait (39), dans l'espace de séchage (13) et à l'air extérieur, il
est prévu à chaque fois une sonde de température (65, 61), et en ce que le ventilateur
(51) à vitesse de rotation réglable peut être piloté en fonction des signaux de mesure
des sondes de température.
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que des baguettes d'étanchéité
(17) sont placées sur les bords latéraux de la cloison séparatrice (11).
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage
présente un registre chauffant (21) placé dans l'espace de séchage (13), en ce qu'au
moins une partie du registre chauffant (21) est formée en partie d'un producteur de
vapeur afin de produire au choix de la vapeur dans l'espace de séchage (13), et en
ce que la puissance de chauffage de cette partie du registre chauffant (21) est réglable
indépendamment de la puissance de chauffage des parties restantes du registre chauffant
(21).
12. Dispositif selon les revendications 2 et 11, caractérisé en ce qu'une partie du registre
chauffant (21) servant à la production au choix de vapeur est placée dans une cuve
(23) qui peut être reliée par l'intermédiaire d'une conduite (41) avec dispositif
à soupape réglable (45) et pompe (43) au récipient pour liquide extrait (39).
13. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que, pour charger un wagonnet
de l'espace de séchage (13) avec du bois à sécher (3, 4), les surfaces de chargement
du wagonnet forment au moins la plus grande partie de la cloison séparatrice (11)
entre espace de séchage (13) et espace de condenseur (15).
