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EP 0 505 694 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.08.1994 Patentblatt 1994/34 |
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Anmeldetag: 01.02.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B05B 15/12 |
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Vorbehandlungsanlage zur Sprüh-Vorbehandlung von in einer nachgeordneten Beschichtungsanlage
zu beschichtenden Gegenständen
Pretreatment installation for the pretreatment by spraying of objects to be coated
in a subsequent coating installation
Installation de prétraitement pour le prétraitement par pulvérisation d'objets à revêtir
dans une installation de revêtement subséquente
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
27.03.1991 DE 4110032
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.1992 Patentblatt 1992/40 |
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Patentinhaber: Merkenschlager, Thomas |
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D-90408 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Merkenschlager, Thomas
D-90408 Nürnberg (DE)
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Vertreter: Rau, Manfred, Dr. Dipl.-Ing. et al |
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Rau, Schneck & Hübner
Patentanwälte
Königstrasse 2 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 230 147
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US-A- 3 459 201
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Vorbehandlungsanlage zur Sprüh-Vorbehandlung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Vorbehandlungsanlagen, wie sie z.B. aus der US-A-3 459 201 bekannt sind,
dienen z.B. dazu, Bauteile, wie Verkleidungselemente, Fensterrahmen od.dgl. von Fett
und Schmutz zu befreien, um diese Bauteile anschließend beschichten zu können, z.B.
durch Pulverbeschichtung, Lackierung oder Eloxieren.
[0003] Diese Vorbehandlung kann z.B. das Entfetten mit einem schwach alkalischen Medium
in einer ersten Einrichtung, das anschließende Spülen mit Wasser, das Neutralisieren
mit schwacher Schwefelsäure, einen weiteren Spülgang, das Chromatieren mit schwacher
Chromsäure, das Spülen mit vollentsalztem Wasser und das Reinspülen umfassen, d.h.
also insgesamt sieben Arbeitsgänge, wobei das jeweilige Medium aufgesprüht und in
einer Wanne aufgefangen wird. Die aufgefangenen Medien können, soweit es sich nicht
um Spülwasser handelt, wieder verwendet werden. Dementsprechend muß natürlich dafür
Sorge getragen werden, daß sich nicht die Medien unterschiedlicher Arbeitsgänge vermischen.
Um dies zu erreichen, werden herkömmlicherweise die einzelnen Vorbehandlungseinrichtungen,
d.h. die Sprühdüsen und die zugeordnete Auffangwanne in großen Abständen voneinander
angeordnet. Dies führt dazu, daß derartige Vorbehandlungsanlagen zusätzlich zu dem
Platzbedarf für die eigentliche Beschichtungsanlage erheblichen Raum beanspruchen
und große Transportwege erforderlich machen.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorbehandlungsanlage
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daS bei unveränderter Wirksamkeit eine
kompakte, platzsparende Bauweise erreicht wird, und daß sichergestellt ist, daß die
einzelnen Sprühmedien absolut sicher voneinander getrennt werden, wobei gleichwohl
ein ungehinderter Transport mittels der Transporteinrichtung möglich sein soll.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1.
[0006] Dies bedeutet, daß die Heb- und Senkbewegung der Aufwickelwelle koordiniert mit der
Auf- und Abwickelbewegung erfolgt, so daß im abgesenkten Zustand das Trennelement
aufgewickelt ist und dementsprechend die oberhalb der Auffangwannen z.B. an der Gebäudedecke
befestigte Transporteinrichtung die Halteeinrichtungen mit den zu behandelnden Teilen
taktweise vorwärts transportieren kann, ohne daß die Trennelemente den Transport behindern
würden. Beim Hochfahren der Aufwickelwellen wird das Trennelement abgewickelt und
sorgt nun beim Ruhen der Transporteinrichtung für eine sichere Trennung.
[0007] Bei einer denkbaren konstruktiven Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Aufwickelwelle
in Querrichtung seitlich über die Transporteinrichtung hinausragt und an dieser endseitig
Zahn- oder Reibräder angeordnet sind, die ein Reibband oder Kettenband oder einen
Zahnriemen derart umschlingt, daß das eine Band- bzw. Riemenende ortsfest oberhalb
der Transporteinrichtung gelagert ist, während das andere Band- oder Riemenende unter
Verkürzung bzw. Verlängerung von einem Antrieb, der im Bereich der Gebäudedecke angeordnet
sein kann, auf- bzw. abgewickelt wird.
[0008] Eine alternative konstruktive Ausführungsform sieht vor, daß auf jeder Aufwickelwelle
wenigstens ein Antrieb sitzt, der mit einer Aufwickelrolle verbunden ist, um die ein
oberhalb der Transporteinrichtung befestigter Halteriemen oder Haltegurt derart aufwickelbar
ist, daß sich beim Aufwickeln die Wickelwelle dreht und absenkt bzw. angehoben wird
und gleichzeitig das Trennelement auf- bzw. abgerollt wird.
[0009] Bei dieser Lösung zieht sich also die Aufwickelwelle aufgrund des dort angeordneten
Antriebes praktisch selbst nach oben in die trennende Position.
[0010] Grundsätzlich würde es vorteilhaft sein, die Unterkante des Trennelements mit dem
Bereich zwischen den Längskanten zweier Auffangwannen fest zu verbinden, um eine Desorientierung
der Unterkante zu verhindern. Hierdurch kann auch mit verhältnismäßig dünnen Trennelementen
gearbeitet werden.
[0011] In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, an der Aufwickelwelle ähnlich wie bei
einem Festerrollo Federn anzubringen, die beim Drehen der Aufwickelwelle beim Hochziehen
derselben bedingt durch den Abrollvorgang aufgrund der Befestigung der Unterkante
aufgezogen werden und die dann beim Absenken der Aufwickelwelle dafür sorgen, daß
diese unter der Einwirkung der Federn in Drehung versetzt und das Trennelement aufgewickelt
wird.
[0012] Um zu vermeiden, daS bei der Sprühbehandlung an den zu behandelnden Gegenständen
Sprühschatten entstehen, ist mit besonderem Vorteil weiterhin vorgesehen, daß die
Sprühdüsen längs der Halteeinrichtungen auf- und abfahrbar angeordnet sind. Die Sprühdüsen
können beispielsweise an einer die Halteeinrichtungen U-förmig umgreifenden Leitung
angebracht sein, wobei eine flexible Schlauchleitung die formfeste U-förmige Leitung
mit dem Sprühmedium versorgt und die Auf- und Abbewegung ausgleicht.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht bzw. Schnittdarstellung und
- Fig. 2
- eine Aufsicht einer erfindungsgemäßen Vorbehandlungsanlage.
[0014] Eine in der Zeichnung dargestellte Vorbehandlungsanlage umfaßt eine Mehrzahl von
Auffangwannen 1, wobei in der Zeichnung der Einfachheit halber nur vier Wannen 1a
bis 1d dargestellt sind, obwohl für die meisten praktischen Anwendungen mehrere derartiger
Wannen, z.B. sieben solche Wannen vorgesehen sein werden.
[0015] In der Praxis kann z.B. eine erste Wanne zum Beizentfetten mittels einer schwach
alkalischen Lösung, eine zweite Wanne zum Spülen mit Wasser, eine dritte Wanne zum
Dekapieren (Neutralisieren) für schwache, z.B. 1o%ige Schwefelsäure, eine vierte Wanne
zum Spülen, eine fünfte Wanne zum Chromatieren mit schwacher Chromsäure, eine sechste
Wanne zum Spülen mit vollentsalztem Wasser und eine siebte Wanne zum Reinspülen vorgesehen
sein.
[0016] Im Bereich der Decke 2 des Gebäudes, in dem die erfindungsgemäße Anlage untergebracht
ist, ist eine Transporteinrichtung 3 vorgesehen, welche Schienen 4 umfaßt, auf welchen
motorisch taktweise angetrieben Träger 5 laufen, an welchen ebenfalls nur schematisch
angedeutete Halteeinrichtungen 6 für die daran hängenden, zu behandelnden Gegenstände
7 angebracht sind.
[0017] Die Transporteinrichtung 3 transportiert die Halteeinrichtungen 6 in Richtung des
Pfeils 8 in Fig. 1 taktweise derart, daß die Halteeinrichtungen 6 jeweils über einer
Wanne 1 für die Dauer einer nachfolgend noch zu beschreibenden Sprühbehandlung verbleiben,
um dann jeweils wieder einen weiteren Transportschritt, z.B. von der Wanne 1a zur
Wanne 1b, weitertransportiert zu werden.
[0018] Im Bereich jeder Wanne 1 sind Sprühdüsen 9 angeordnet, welche an einer rechteckigen,
ringförmig geschlossenen Leitung 1o ausgebildet sind, wobei jede Leitung 1o einen
in Fig. 2 nur schematisch angedeuteten zentralen Zufluß 11 aufweist.
[0019] Die Ring-Leitungen 1o sind über außerhalb der jeweiligen Wanne 1 vorgesehene Lager
12 an Halteeinrichtungen 13 mittels in der Zeichnung im einzelnen nicht dargestellten
Antrieben (Motor 23') in vertikaler Richtung verfahrbar (Pfeil 14 in Fig. 1), so daß
die zu behandelnden Gegenstände 7 in vertikaler Richtung gesehen von allen Seiten
besprüht werden und auf diese Weise Sprühschatten vermieden werden.
[0020] Immer dann, wenn die Transporeinrichtung 3 einen taktweisen Transport in den Bereich
der Behandlungsanlage hinein bzw. von einer Wanne zur nächsten bewerkstelligt, werden
die Leitungen 1o nach unten abgesenkt, so daß die Halteeinrichtungen 6 für die zu
behandelnden Gegenstände 7 mit denselben frei passieren können.
[0021] Zwischen den einzelnen Auffangwannen 1 sind Trennelemente 15 in Form von gegenüber
schwachen Laugen und Säuren beständigen Vorhängen bzw. Rollos vorgesehen.
[0022] Diese Trennelement sind mit ihrer Unterkante 16 mit dem Bereich 17 zwischen zwei
Auffangwannen 1 bzw. mit dem Randbereich der jeweils äußersten Auffwangwannen verbunden.
Aufwickelwellen 18 sind mit dem entgegengesetzten Endbereich 19 der Trennelemente
15 verbunden und ihrerseits im Bereich der Decke 2 über Seilzüge 2o gelagert. Die
Enden der Wickelwellen 18 sind jeweils an einem horizontalen Träger 21 drehbar gelagert,
wobei die beiden horizontalen Träger 21 an der Halteeinrichtung 13 beiderseits geführt
sind und mittels eines Seilzuges 22 und eines zugeordneten Motors 23 anhebbar und
absenkbar sind.
[0023] Im Bereich des Trägers 21 bzw. der Enden der Aufwickelwellen 18 ist eine Spiralfeder
vorgesehen, welche wie bei einem Springrollo aufgezogen wird, wenn der Träger 21 und
damit die Aufwickelwellen 18 nach oben gezogen werden, so daß diese in der Zeichnung
nicht dargestellten Federn andererseits beim Absenken des Trägers 21 und der Aufwickelwellen
18 die Aufwickelwellen 18 in Richtung des Pfeils 24 antreiben, so daß beim Absenken
der Aufwickelwellen 18 bis in den Bereich unmittelbar oberhalb der Wannen 1 die Trennelemente
15 unter dem Einfluß der Drehwirkung dieser Federn aufgewickelt werden.
[0024] Die vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Anlage arbeitet also so, daß in der
Ausgangsposition die Aufwickelwellen 18 und die Leitungen 1o abgesenkt sind bis in
den Bereich unterhalb des unteren Endes 25 der Halteeinrichtungen 6. Dementsprechend
können die Halteeinrichtungen 6 mit den zu behandelnden Gegenständen 7 in den Bereich
der Wannen 1 bzw. taktweise von einer Wanne 1a zu einer Wanne 1b bzw. 1c bzw. 1d verfahren
werden. Nachdem die Transporteinrichtung 3 nach einer derartigen taktweisen Transportbewegung
zum Stillstand gekommen ist, werden zunächst die Aufwickelwellen 18 mit dem Träger
21 nach oben gefahren, so daß die Trennelemente 15 zwischen deren Unterkante 16 und
der nach oben bewegten, in Fig. 1 in ihrer oberen Endlage dargestellten Aufwickelwelle
18 gespannt werden. Damit ist trotz der räumlichen Nähe zweier benachbarter Auffangwannen
1 der Raum oberhalb derselben hermetisch von der jeweils benachbarten Wanne getrennt.
[0025] Es können nun die Leitungen 1o mit den Sprühdüsen 9 in Richtung des Pfeils 14 nach
unten und oben verfahren werden, so daß die Gegenstände 7 aus unterschiedlichen Winkeln
und damit sehr gleichmäßig besprüht werden.
[0026] Nachdem die Leitungen 1o wieder sämtlich abgesenkt sind, was nach einer oder mehreren
Auf- und Abbewegungen der Fall sein kann, werden auch die Aufwickelwellen 18 wieder
abgesenkt, wobei die beim vorherigen Anheben gespannten Spiralfedern nun die Aufwickelwellen
18 in Drehung setzen, so daß nach dem vollständigen Absenken der Aufwickelwellen 18
die Trennelemente 15 sich auf den Aufwickelwellen 18 im Bereich unterhalb des unteren
Endes 25 der Halteeinrichtungen 6 befinden.
[0027] Die Transporteinrichtung 3 kann nun einen weiteren, taktweisen Transportschritt veranlassen.
[0028] Dementsprechend ist es aufgrund der erfindungsgemäßen Lösung möglich, auf engstem
Raum eine sehr intensive Behandlung vorzunehmen.
1. Vorbehandlungsanlage zur Sprüh-Vorbehandlung von in einer nachgeordneten Beschichtungsanlage
zu beschichtenden Gegenständen (7), wobei jeweils eine Mehrzahl derartiger Gegenstände
(7) an Halteeinrichtungen (6) einer Transporteinrichtung (3) angeordnet ist und von
der Transporteinrichtung (3) taktweise nacheinander einer Mehrzahl von Sprüh-Vorbehandlungseinrichtungen
mit Auffangwannen (1) für das Behandlungsmedium zugeführt wird, wobei die Auffangwannen
(1) unmittelbar benachbart angeordnet sind, und wobei im Bereich (17) der Kanten zwischen
zwei Auffangwannen (1a bzw. 1b bzw. 1c bzw. 1d) eine unter Freigabe des Transportweges
aus diesem herausbewegbare Trennelemente (15) aufweisende Trenneinrichtung angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtungen eine Aufwickelwelle (18) umfassen, die unter Übertragung einer
Drehbewegung auf die Welle (18) anhebbar bzw. absenkbar ist, wobei das Trennelement
(15) in einem solchen Wickelsinn auf die Aufwickelwelle (18) aufgewickelt ist, daß
beim drehangetriebenen Absenken der Aufwickelwelle (18) das Trennelement (15) aufgewickelt
und beim drehangetriebenen Anheben der Aufwickelwelle (18) das Trennelement (15) abgewickelt
wird.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennelemente (15) zum Herausbewegen aus dem Transportweg aufrollbar ausgebildet
sind.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennelemente (15) durch Folien, beschichtete Gewebe, rolloartige Lamellenanordnungen
od.dgl. gebildet sind.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennelemente (15) durch PVC-Gewebe gebildet sind.
5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelwelle (18) in Querrichtung seitlich über die Transporteinrichtung (3)
hinausragt und an dieser endseitig Zahn- oder Reibräder angeordnet sind, die ein Reibband
oder Kettenband oder ein Zahnriemen derart umschlingt, daß das eine Band- bzw. Riemenende
ortsfest oberhalb der Transporteinrichtung (3) gelagert ist, während das andere Band-
oder Riemenende unter Verkürzung bzw. Verlängerung von einem Antrieb auf- bzw. abgewickelt
wird.
6. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Aufwickelwelle (18) wenigstens ein Antrieb sitzt, der mit einer Aufwickelrolle
verbunden ist, um die ein oberhalb der Transporteinrichtung befestigter Halteriemen
oder Haltegurt derart aufwickelbar ist, daß sich beim Aufwickeln die Wickelwelle (18)
dreht und abgesenkt bzw. angehoben wird und gleichzeitig das Trennelement (15) auf-
bzw. abgerollt wird.
7. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante (16) des Trennelements (15) mit dem Bereich (17) zwischen zwei Auffangwannen
(1) verbunden ist, daß die Aufwickelwelle (18) durch einen deckenseitigen Antrieb
(23) anhebbar und absenkbar ist, und daß auf der Aufwickelwelle (18) Federeinrichtungen
derart angeordnet sind, daß diese beim Hochfahren gespannt werden und beim Absenken
die Aufwickelwelle (18) zum Aufwickeln des Trennelements (15) antreiben.
8. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Sprühdüsen (9) längs der Halteeinrichtungen (13) auf- und abfahrbar angeordnet sind.
9. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der taktweise Transport derart gesteuert ist, daß ein Transportschritt dann und nur
dann erfolgt, wenn die Trennelemente (15) und gegebenenfalls Sprühdüsen (9) sich jeweils
in ihrer untersten Position befinden.
1. Pretreatment installation for the pretreatment by spraying of objects (7) to be coated
in a subsequent coating installation, a plurality of such objects (7) being arranged
on retaining devices (6) of a conveying equipment (3) and being supplied one after
the other in cycles to a plurality of devices for the pretreatment by spraying with
collecting basins (1) for the treatment agent, the collecting basins (1) being arranged
directly adjacent, and a separating device with separating elements (15) removable
from the conveying path thus clearing the latter being arranged in the zone (17) of
the edges between two collecting basins (1a and 1b and 1c and 1d, respectively), characterized in that the separating devices comprise a take-up shaft (18), which is movable upwards and
downwards by the transmission of rotation to the shaft (18), the separating element
(15) being wound on the take-up shaft (18) in such a direction of winding that the
separating element (15) is wound up when the take-up shaft (18) is lowered driven
in rotation and that the separating element (15) is unwound the take-up shaft (18)
is raised driven in rotation.
2. Installation according to claim 1, characterized in that for clearing the conveying path, the separating elements (15) are windable.
3. Installation according to claim 2, characterized in that the separating elements (15) are formed by foils, coated tissues, blind-like lamellar
structures or the like.
4. Installation according to claim 3, characterized in that the separating elements (15) are formed by PVC tissue.
5. Installation according to claim 1, characterized in that the take-up shaft (18) extends crosswise beyond the sides of the conveying equipment
and in that toothed gears or friction gears are arranged on the latter's ends, which
are looped by a friction belt or a chain or a toothed belt such that one end of the
belt or chain is positioned to be stationary above the conveying equipment (3), whereas
the other end of the belt or chain is being wound up or unwound by shortening or lengthening
by means of a drive.
6. Installation according to claim 1, characterized in that at least one drive is located on each take-up shaft (18) and is connected with a
take-up reel, around which a retaining strap or a retaining belt fixed above the conveying
equipment is windable such that the take-up shaft (18) rotates during the winding-up
operation and is lowered or raised and that the separating element (15) is simultaneously
wound up or unwound, respectively.
7. Installation according to claim 1, characterized in that the lower edge (16) of the separating element (15) is joined to the zone (17) between
two collecting basins (1), in that the take-up shaft (18) is movable upward or downward
by an overhead drive (23), and in that spring units are arranged on the take-up shaft
(18) such that they are tensed by the upward motion and that they drive the take-up
shaft (18) to wind up the separating element (15) during the downward motion.
8. Installation according to claim 1, characterized in that spraying nozzles (9) are arranged to be movable upward and downward along the retaining
devices (13).
9. Installation according to claim 1, characterized in that the conveyance in cycles is controlled such that a conveying cycle takes place when
and solely when the separating elements (15) and possibly the spraying nozzles (9)
are in their lowermost position.
1. Installation de prétraitement pour le prétraitement par pulvérisation d'objets (7)
à revêtir dans une installation de revêtement subséquente, une multitude de tels objets
(7) étant arrangée sur des soutiens (6) d'une installation de transport (3) et amenée
successivement par cycles à partir de l'installation de transport (3) à une multitude
de dispositifs de prétraitement par pulvérisation avec des cuves (1) pour recueillir
l'agent de traitement, les cuves à recueillir (1) étant contiguës et un dispositif
de séparation présentant des éléments (15) de séparation déplaçables hors de la voie
de transport en libérant celle-ci étant arrangé dans la zone (17) des arêtes entre
deux cuves à recueillir (respectivement, 1a et 1b et 1c et 1d), caractérisée en ce que les dispositifs de séparation comprennent un arbre enrouleur (18) à déplacement respectivement
vers le haut et vers le bas en transmettant un mouvement de rotation sur l'arbre (18),
l'élément de séparation (15) étant enroulé sur l'arbre enrouleur (18) dans un tel
sens d'enroulement que l'élément de séparation (15) est enroulé lors du déplacement
vers le bas de l'arbre enrouleur (18) par entraînement rotatif et que l'élément de
séparation (15) est déroulé lors du déplacement vers le haut de l'arbre enrouleur
(18) par entraînement rotatif.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de séparation (15) sont enroulables pour le déplacement hors de la voie
de transport.
3. Installation selon la revendication 2, caractérisée en ce que les éléments de séparation (15) sont formés par des feuilles, des tissus revêtus,
des arrangements lamellaires en stores, ou analogue.
4. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que les éléments de séparation (15) sont formés par des tissus en C.P.V.
5. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arbre enrouleur (18) dépasse l'installation de transport (3) des deux côtés dans
le sens transversal et que des roues d'engrenage ou de friction sont arrangées aux
extrémités de celle-ci, sur lesquelles une bande de commande à friction ou une chaîne
ou une courroie de soutien bouclent de telle sorte que l'une des extrémités de la
bande ou de la courroie soit stationnaire au dessus de l'installation de transport
(3), tandis que l'autre extrémité de la bande ou de la courroie soit enroulée ou déroulée
par raccourcissement ou allongement à l'aide d'une commande.
6. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur chaque arbre enrouleur (18) il y a au moins une commande rattachée à une bobine
à enroulement, autour de laquelle une courroie de soutien ou une sangle de soutien
fixée au dessus de l'installation de transport est enroulable de telle sorte que l'arbre
enrouleur (18) tourne lors de l'enroulement et soit déplacé vers le bas ou vers le
haut et qu'en même temps l'élément de séparation (15) soit enroulé ou déroulé.
7. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arête inférieure (16) de l'élément de séparation (15) est rattachée à la zone (17)
entre deux cuves à recueillir (1), en ce que l'arbre enrouleur (18) est déplaçable
vers le haut ou vers le bas à l'aide d'une commande (23) par le haut, et en ce que
des dispositifs de ressort sont arrangés sur l'arbre enrouleur (18) de telle sorte
que ceux-ci soient bandés lors du déplacement vers le haut et actionnent l'arbre enrouleur
(18) lors du déplacement vers le bas pour l'enroulement de l'élément de séparation
(15).
8. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que des pulvérisateurs (9) sont arrangés le long des soutiens (13) de façon à être déplaçables
vers le haut et vers le bas.
9. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le transport en cycles est commandé en sorte qu'il y ait un cycle de transport chaque
fois que et seulement quand les éléments de séparation (15) et, s'il y a lieu, les
pulvérisateurs (9) se trouvent dans leur position la plus basse.

