| (19) |
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(11) |
EP 0 506 901 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.10.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9100/814 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9207/099 (30.04.1992 Gazette 1992/10) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM INERTISIEREN VON ABGIESSGEFÄSSEN FÜR DEN TRANSPORT VON SCHMELZFLÜSSIGEN
METALLEN
DEVICE FOR RENDERING INERT CASTING VESSELS FOR TRANSPORTING MOLTEN METALS
DISPOSITIF D'INERTISATION DE CUVES DE COULEE POUR LE TRANSPORT DE METAUX EN FUSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
20.10.1990 DE 4033482
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.1992 Patentblatt 1992/41 |
| (73) |
Patentinhaber: KLÖCKNER STAHL GMBH |
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47057 Duisburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DE HAAS, Hans
D-2804 Lilienthal-Klostermoor (DE)
- ULRICH, Klaus
D-2800 Bremen (DE)
- GRÜTZMACHER, Klaus
D-2800 Bremen (DE)
- KRAUSE, Erhard
D-2863 Ritterhude (DE)
- MOHNKERN, Horstmar
D-2863 Ritterhude (DE)
- LÖWENSTEIN, Manfred
D-2863 Ritterhude (DE)
- VOSS, Manfred
D-2800 Bremen 1 (DE)
- WITT, Joachim
D-2863 Ritterhude (DE)
- HAMMER, Uwe
D-2800 Bremen 41 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eisenführ, Speiser & Partner |
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Martinistrasse 24 28195 Bremen 28195 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 071 359 WO-A-90/08842
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EP-A- 0 383 184 DE-A- 2 632 707
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen für den
Transport von schmelzflüssigen Metallen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1.
[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung dieser Art ist aus der Patentschrift DE-PS 39 03
444 bekannt, in der eine Vorrichtung offenbart ist, die Inertgas über eine flexible
Zuleitung in der Nachbarschaft eines unter einer Auslauföffnung einer Übergabestation
positionierten Abgießgefäßes, eine daran anschließende auftrennbare Kupplung, ein
an diese anschließendes ortsfestes Leitungssystem auf der Außenfläche des Abgießgefäßes
und eine oder mehrere Eintrittsöffnung(en) in der Wand des Abgießgefäßes in den Innenraum
dieses Abgießgefäßes drückt, wobei die Eintrittsöffnung(en) so in der Wand des Abgießgefäßes
angeordnet ist/sind, daß sie stets oberhalb des maximalen Flüssigkeitspegels im Abgießgefäß
und unterhalb des oberen Randes der Öffnung des Abgießgefäßes liegt/liegen.
[0003] Bei dieser vorgenannten Vorrichtung erweist es sich jedoch als nachteilig, daß zunächst
einmal alle Abgießgefäße, die in einem Hüttenbetrieb für Transporte der beschriebenen
Art benutzt werden sollen, mit den vorbeschriebenen Eintrittsöffnungen versehen werden
müssen, wobei insbesondere zu berücksichtigen ist, daß diese Eintrittsöffnungen sowohl
den äußeren Eisenmantel als auch die üblicherweise vorhandene feuerfeste Auskleidung
jedes Abgießgefäßes durchsetzen müssen, was von vornherein impliziert, daß die Eintrittsöffnungen
in jedem Fall nur mittels aufwendiger Nacharbeit nach der üblichen Fertigstellung
eines Abgießgefäßes in dieses eingebracht werden können. Auch bei einer verschleißbedingten
Neuauskleidung eines Abgießgefäßes kann die endgültige Wiedereinbringung der Eintrittsöffnungen
erst nach allen übrigen Reparaturmaßnahmen mittels einer aufwendigen Nacharbeit erfolgen.
Darüber hinaus kann bei der vorgeschlagenen Anbringung der Eintrittsöffnungen niemals
mit Sicherheit ausgeschlossen werden, daß nicht doch - trotz des vorgegebenen Abstands
zwischen dem maximalen Flüssigkeitspegel und der Position der Eintrittsöffnungen -
beim Einfüllen des schmelzflüssigen Metalls in ein Abgießgefäß oder bei seinem Transport
in einem solchen Abgießgefäß schmelzflüssiges Metall oder Schlacke in die Eintrittsöffnungen
gelangt und diese zusetzt, was dann ebenfalls zu aufwendigen Wartungsarbeiten führt.
[0004] Als nachteilig erweist sich bei der offenbarten Vorrichtung außerdem, daß das An-
und Abkuppeln der flexiblen Inertgas-Zuleitung an das ortsfeste Leitungssystem auf
dem Abgießgefäß zusätzliche - normalerweise von Hand durchzuführende - Manipulationen
verlangt, deren tatsächliche Durchführung beispielsweise dann, wenn die Abgießgefäße
unterhalb einer Gießbühne positioniert werden, die Steuerung der Beaufschlagung der
Zuleitung mit Inertgas aber überlicherweise auf oder oberhalb der Gießbühne erfolgt,
nur mit zusätzlichem technischen Aufwand kontrolliert werden kann, deren Unterlassung
aber zu ernsthaften Beschädigungen der gesamten Vorrichtung und zum unerwünschten
Ausströmen von Inertgas führen kann.
[0005] Die vorgenannten Nachteile resultieren demzufolge einerseits in wirtschaftlich unerwünschten
erhöhten Investitions- und/oder Wartungskosten und andererseits in zusätzlichen Sicherheitsrisiken.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die vorbekannte gattungsgemäße
Vorrichtung zur Inertisierung von Abgießgefäßen für den Transport von schmelzflüssigen
Metallen dahingehend weiterzuentwickeln, daß auf die Einbeziehung der Abgießgefäße
in die eigentliche Vorrichtung zu ihrer Inertisierung verzichtet werden kann und die
Inertgas-Austrittsöffnung(en) jeder Vorrichtung über eine bzw. mehrere permanent angeschlossene
Zuleitungen mit Inertgas beaufschlagt werden, wobei diese Beaufschlagung von einem
einzigen vorgegebenen Ort aus veranlaßt und überwacht werden kann und die Investitions-
und Wartungskosten auf einem möglichst niedrigen Niveau gehalten werden können.
[0007] Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des
Patentanspruchs 1.
[0008] Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß in der Umgebung jeder Auslauföffnung
einer Übergabestation mindestens ein Inertgas-Blasrohr derart angeordnet ist, daß
es in keinem Fall den Strahl des einlaufenden schmelzflüssigen Metalls schneidet,
zumindest während der An- und Abfahrt des Abgießgefäßes sich außerhalb von dessen
Freiraumprofil befindet und vor dessen Öffnung endet und an seinem dem Abgießgefäß
zugewandten Ende einen Inertgasstrahl erzeugt, der unter einem Winkel α gegen die
Vertikale, der größer als 0° und kleiner als ein rechter Winkel ist, neben dem Strahl
des schmelzflüssigen Metalls in den Hohlraum des Abgießgefäßes eintritt, weil auf
diese Art und Weise anstelle einer umfangreichen, ggf. auch wiederholten, Nacharbeit
an einer Vielzahl von Abgießgefäßen nur eine einmalige Installation einer geeigneten
Inertgas-Blasrohranordnung in der Umgebung jeder Auslauföffnung erforderlich ist,
wobei wegen der Anordnung jedes Inertgas-Blasrohrs außerhalb des Strahls des schmelzflüssigen
Metalls für die Inertgas-Blasrohre vorteilhafterweise keine teuren hochschmelzenden
Werkstoffe, sondern nur preiswerte handelsübliche Stahlrohre verwendet und 99auch
keine Vorsichtsmaßnahmen gegen ein eventuelles Aufspreizen des Strahls des schmelzflüssigen
Metalls an Teilstücken von Inertgas-Blasrohren mit der Folge einer im Hinblick auf
mögliche chemische Reaktionen unerwünschten Vergrößerung der Strahloberfläche getroffen
werden müssen, wobei weiterhin wegen der Anordnung jedes Inertgas-Blasrohrs außerhalb
des Freiraumprofils der Abgießgefäße - zumindest während deren An- und Abfahrt zu
bzw. von einer Auslauföffnung - vorteilhafterweise keine zusätzlichen Manipulationen
mit weiteren Sicherheitsrisiken an den Abgießgefäßen selbst anfallen, so daß es beim
Vorhandensein einer Gießbühne oder einer entsprechenden Abschirmung zwischen dem Raum
der Zuführungen des schmelzflüssigen Metalls zur Übergabestation und dem Raum der
Abgießgefäße möglich wird, die Beaufschlagung der Inertgas-Blasrohre mit Inertgas
nur von einem dieser Räume - vorzugsweise von demjenigen der Zuführungen des schmelzflüssigen
Metalls zur Übergabestation - aus zu steuern und zu überwachen, und wobei außerdem
die Anordnung jedes Inertgas-Blasrohrs zur Erzeugung eines Inertgasstrahls, der mit
einem Winkel α gegen die Vertikale neben dem Strahl des schmelzflüssigen Metalls in
den Hohlraum des Abgießgefäßes eintritt, vorteilhafterweise den überraschenden Effekt
hervorruft, daß zumindest für einen geeigneten Bereich des Winkels α zwischen 0° und
einem rechten Winkel und für einen entsprechend geeigneten Bereich des Inertgas-Eintritts
zwischen dem Strahl des schmelzflüssigen Metalls und der Wand des Abgießgefäßes trotz
des räumlichen Abstandes zwischen der Inertgas-Austrittsöffnung am Blasrohr und dem
zu inertisierenden Hohlraum des Abgießgefäßes ein sicheres Inertisieren gelingt. Hierbei
kann sogar ein einziges Inertgas-Blasrohr ausreichend sein, um die ständige Füllung
des jeweils vorhandenen Hohlraums des Abgießgefäßes mit Inertgas sowohl vor dem Einlaß
als auch während des Einlaufens des schmelzflüssigen Metalls in das Abgießgefäß aufgrund
der entstehenden Gasströmung sicherzustellen. Als vorteilhaft ist bei der vorstehend
beschriebenen Gesamtanordnung außerdem anzusehen, daß jedes Inertgas-Blasrohr auch
mit einer permanent angeschlossenen, ortsfest verlegten und mittels bekannter Steuerungsorgane
wie Ventilanordnungen bekannter Art zu regelnden Zuleitungsanordnung versehen werden
kann, weil solche Zuleitungsanordnungen einfach zu überwachen und zu warten sind.
[0009] Bei einer speziellen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es sehr
vorteilhaft, Inertgas-Blasrohre unveränderlicher Länge zu installieren, weil diese
besonders niedrige Investitions- und Wartungskosten verursachen, sofern auch mit der
Erzeugung des gewünschten Inertgasstrahls oberhalb der Öffnung des Abgießgefäßes eine
ausreichende Füllung des Hohlraums des Abgießgefäßes sichergestellt werden kann.
[0010] Bei einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung erweist es sich
dagegen als vorteilhaft, jedes Inertgas-Blasrohr zumindest an seinem dem Abgießgefäß
zugewandten Ende als ein- und ausfahrbares Teleskoprohr auszubilden, weil dies zwar
die Investitions- und Wartungskosten erhöht, in bestimmten Fällen jedoch eine nützliche
Beeinflussung der Gasströmung im Abgießgefäß durch teilweises Einfahren des Inertgas-Blasrohrs
in die Öffnung des Abgießgefäßes erlaubt, wobei die Steuerung und Überwachung einer
solchen teleskopartigen Bewegung des Inertgas-Blasrohres ohne Schwierigkeiten auch
von einem Steuerstand aus erfolgen kann, von dem aus das dem Abgießgefäß zugewandte
Ende des Inertgas-Blasrohrs nicht einsehbar ist.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, daß auf den dem jeweiligen Abgießgefäß zugewandten Enden der Inertgas-Blasrohre
Schalldämpfer bekannter Art angebracht sind, weil derartige Schalldämpfer in einfacher
Art und Weise auf Rohrenden montierbar sind und dann den Geräuschpegel in der Umgebung
einer Übergabestation für die dort Beschäftigten erheblich reduzieren.
[0012] Sofern es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um eine solche an einer Übergabestation
auf der Gießbühne eines Hochofens handelt, können die Inertgas-Blasrohre in ganz besonders
vorteilhafter Weise in den normalerweise in der Gießbühne vorhandenen Schaurohren
zur Beobachtung des Flüssigkeitspegels im jeweiligen Abgießgefäß - zumindest mit einem
wesentlichen Teil ihrer Länge - installiert werden, weil dies von vornherein das Anbringen
zusätzlicher Durchführungen in die Gießbühne vermeidet, was die Investitionskosten
weiter senkt, und außerdem einerseits eine ständige optische Kontrolle der Inertgas-Blasrohre
und andererseits eine kostengünstige Durchführung von gegebenenfalls erforderlichen
Wartungsarbeiten an diesen Inertgas-Blasrohren gestattet.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorgenannten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ragt in den gießbühnenseitigen Eingangsbereich jedes Schaurohres
mindestens ein weiteres Inertgas-Blasrohr, das zur Erzeugung eines der Kaminwirkung
jedes Schaurohres bezüglich der heißen Gase aus dem jeweiligen Abgießgefäß entgegengerichteten
Staudruckes im jeweiligen Schaurohr dient, womit erreicht wird, daß einerseits der
notwendige Schutz der auf der Gießbühne Beschäftigten vor den genannten heißen Gasen
- der bisher normalerweise mittels eines mit Druckluft aufgebauten Staudrucks im Schaurohr
bewirkt wurde - weiterhin gegeben ist und andererseits durch die Schaurohre in keinem
Fall zusätzliches sauerstoffhaltiges Gasgemisch - wie beispielsweise Druckluft - in
den Öffnungsbereich des jeweiligen Abgießgefäßes gelangen und dort durch Verursachung
von Verwirbelungen mit dem den Strahl des schmelzflüssigen Metalls umgebenden Inertgasschleier
oder mit dem vorstehend beschriebenen, in das Abgießgefäß gerichteten Inertgasstrahl
Sauerstoff an das schmelzflüssige Metall im Abgießgefäß transportieren kann. Dabei
erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn nicht nur die Inertgas-Blasrohre zur
Begasung der Abgießgefäße, sondern auch die zusätzlichen Inertgas-Blasrohre zum Aufbau
eines Staudruckes in den Schaurohren mit je einem separat betätigbaren Steuerorgan
versehen werden, weil auf diese Art und Weise der Inertgasverbrauch in dem in Rede
stehenden Bereich der Gesamtvorrichtung den Betriebsanforderungen optimal - d.h. ein
Minimum an Inertgasverbrauch bei maximaler Betriebssicherheit - angepaßt werden kann.
[0014] Als Inertgase für den Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung eignen sich vorteilhafterweise
insbesondere Stickstoff oder die Abgase der vollständigen Verbrennung eines geeigneten
Brennstoffs, beispielsweise Erdgas oder Erdöl.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt:
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt zunächst einen Schnitt durch die Gießbühne 1
eines Hochofens mit einer Übergabestation 2, die in einer Vertiefung der Gießbühne
1 angeordnet ist und im wesentlichen aus einem auf der Gießbühne 1 aufsitzenden zweiteiligen,
weitgehend gasdichten Gehäuse 3, dessen oberer Teil im dargestellten Fall als verfahrbarer
Deckel ausgebildet ist, einer mit in der vorliegenden Darstellung nicht erkennbaren
Transportrinnen auf der Gießbühne 1 verbundenen Schwenkrinne 4, Verteilerrinnen 5,
6 sowie Auslauföffnungen 7, 8 besteht. Die Übergabestation 2 leitet einen Strahl 9
schmelzflüssigen Metalls mittels der Schwenkrinne 4 abwechselnd in Abgießgefäße 10
und 11, beispielsweise verfahrbare Pfannen oder Torpedogefäße, die mit ihren Öffnungen
12 unter den Auslauföffnungen 7, 8 deponiert sind. Das Innere der Übergabestation
2 wird zur Vermeidung der Entstehung von Metall- und sonstigen Oxiden an der Oberfläche
des schmelzflüssigen Metalls mittels einer Hauptzuführungsleitung 13, einer Verteilerstation
14, einer Zuleitung 15 und Auslaßdüsen 16 mit einem Inertgas, beispielsweise Stickstoff
oder Abgas von der vollständigen Verbrennung von Erdgas oder Erdöl, beaufschlagt,
wobei gleichzeitig eine Kühlung der Schwenkrinne 4 erfolgen kann. Mit der gleichen
Zielrichtung sind die Auslauföffnungen 7, 8 mit ringförmigen Düsen 17, 18 versehen,
die während der Übergabe von schmelzflüssigem Metall an ein Abgießgefäß 10, 11 über
Zuleitungen 19, 19' mit Inertgas beaufschlagt werden und damit einen rohrförmigen
Inertgasschleier 20 um den Strahl 9 ausbilden, der sich vom Ausgang der jeweiligen
Auslauföffnung 7, 8 mindestens bis zur Öffnung 12 des jeweiligen Abgießgefäßes 10,
11 erstreckt.
[0016] Um auch im Inneren der Abgießgefäße 10, 11 die Entstehung von Metall- und sonstigen
Oxiden an der Oberfläche des schmelzflüssigen Metalls einschließlich des unteren Endes
des Strahls 9 zu verhindern, ist in jedem in der Gießbühne 1 eingelassenen Schaurohr
21, 22 der wesentliche Längenabschnitt je eines Inertgas-Blasrohrs 23, 24 angeordnet,
wobei jedes Inertgas-Blasrohr 23, 24 über Zuleitungen 25, 26 von der Verteilerstation
14 in Verbindung mit steuer- und regelbaren Ventilanordnungen 27, 28 bekannter Art,
die im dargestellten Fall außerhalb des jeweiligen Schaurohrs 21, 22 installiert sind,
mit Inertgas beaufschlagt wird. An dem dem Abgießgefäß 10, 11 zugewandten Ende jedes
Inertgas-Blasrohrs 23, 24 tritt das Inertgas durch einen Schalldämpfer 29, 30 bekannter
Art als gerichteter Strahl aus, der unter einem endlichen Winkel α gegen die Vertikale,
der größer als 0° und kleiner als ein rechter Winkel ist, neben dem Strahl 9 des schmelzflüssigen
Metalls in den Hohlraum 31 des Abgießgefäßes 10, 11 eintritt und dort aufgrund der
entstehenden Gasströmung den Luftsauerstoff aus dem Hohlraum 31 verdrängt bzw. fernhält,
wobei die Verdrängung des Luftsauerstoffs bereits vor dem Start des Einlasses von
flüssigem Metall in das Abgießgefäß 10, 11 eingeleitet wird.
[0017] Die Verwendung von Schalldämpfern 29, 30 ist ebenso eine - in Verbindung mit der
Verwendung von Inertgas-Blasrohren 23, 24 auf einfache Weise durchführbare - Schutzmaßnahme
zugunsten der in der Umgebung einer Übergabestation 2 Beschäftigten wie die Installation
je eines zweiten - kurzen - Inertgas-Blasrohres 32, 33 in den gießbühnenseitigen Eingangsbereichen
der Schaurohre 21, 22, deren Beaufschlagung mit Inertgas ebenfalls von der Verteilerstation
14 über die Zuleitungen 25, 26 erfolgt, die allerdings mittels separater Ventilanordnungen
34, 35 unabhängig von den Inertgas-Blasrohren 23, 24 gesteuert und geregelt werden
können. Sie blasen normalerweise während der gesamten Betriebszeit einer Übergabestation
2 Inertgas in die den Abgießgefäßen 10, 11 abgewandten Enden der Schaurohre 21, 22,
um in diesen einen ausreichenden Staudruck zur Verhinderung der Kaminwirkung der Schaurohre
21, 22 bezüglich der heißen Gase aus den Abgießgefäßen 10, 11 bzw. aus deren Umgebung
zu erzeugen, die sonst zum Sicherheitsrisiko für auf der Gießbühne 1 Beschäftigte
werden können, ohne daß dieser Aufbau eines Staudruckes die Gefahr heraufbeschwören
kann, daß in irgendeiner Weise zusätzliches sauerstoffhaltiges Gasgemisch - beispielsweise
Druckluft - in den Öffnungsbereich jedes Abgießgefäßes 10, 11 gelangt und dort durch
Verwirbelungen mit dem den Strahl 9 schmelzflüssigen Metalls umgebenden Inertgasschleier
20 oder mit dem von den Inertgas-Blasrohren 23, 24 erzeugten Inertgasstrahl Sauerstoff
an das schmelzflüssige Metall im Abgießgefäß 10, 11 transportiert.
[0018] Als Inertgas zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die bezüglich ihrer
konkreten Ausbildung selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt ist, können insbesondere Stickstoff oder die Abgase der vollständigen Verbrennung
von Erdgas oder Erdöl herangezogen werden.
- 1
- Gießbühne
- 2
- Übergabestation
- 3
- Gehäuse
- 4
- Schwenkrinne
- 5, 6
- Verteilerrinnen
- 7, 8
- Auslauföffnungen
- 9
- Strahl schmelzflüssigen Metalls
- 10, 11
- Abgießgefäße
- 12
- Öffnungen der Abgießgefäße
- 13
- Hauptzuführungsleitung für Inertgas
- 14
- Verteilerstation
- 15, 19, 19',25, 26
- Zuleitungen
- 16
- Auslaßdüsen
- 17, 18
- ringförmige Düsen
- 20
- rohrförmiger Inertgasschleier
- 21, 22
- Schaurohre
- 23, 24, 32, 33
- Inertgas-Blasrohre
- 27, 28, 34, 35
- Ventilanordnungen
- 29, 30
- Schalldämpfer
- 31
- Hohlraum des Abgießgefäßes
1. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen für den Transport von schmelzflüssigen
Metallen, beispielsweise von beim Abstich eines Hochofens verwendeten verfahrbaren
Pfannen oder Torpedogefäßen, die den jeweiligen Hohlraum des Abgießgefäßes während
seiner Positionierung unter einer Auslauföffnung einer Übergabestation sowohl vor
dem Einlaß als auch während des Einlaufens des schmelzflüssigen Metalls in das Abgießgefäß
mit einem Inertgas derart spült, daß ein Kontakt zwischen der entstehenden schmelzflüssigen
Metalloberfläche im Abgießgefäß und dem Luftsauerstoff wirksam verhindert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Umgebung jeder Auslauföffnung (7, 8) einer Übergabestation (2) mindestens
ein Inertgas-Blasrohr (23, 24) derart angeordnet ist, daß es in keinem Fall den Strahl
(9) des einlaufenden schmelzflüssigen Metalls schneidet, zumindest während der An-
und Abfahrt des Abgießgefäßes (10, 11) sich außerhalb von dessen Freiraumprofil befindet
und vor dessen Öffnung (12) endet und an seinem dem Abgießgefäß (10, 11) zugewandten
Ende einen Inertgasstrahl erzeugt, der unter einem Winkel α gegen die Vertikale, der
größer als 0° und kleiner als ein rechter Winkel ist, neben dem Strahl (9) des schmelzflüssigen
Metalls in den Hohlraum (31) des Abgießgefäßes (10, 11) eintritt.
2. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Inertgas-Blasrohr (23, 24) eine unveränderliche Länge aufweist.
3. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Inertgas-Blasrohr (23, 24) zumindest an seinem dem Abgießgefäß (10, 11) zugewandten
Ende als ein- und ausfahrbares Teleskoprohr ausgebildet ist.
4. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf das dem Abgießgefäß (10, 11) zugewandten Ende des Inertgas-Blasrohrs (23,
24) ein Schalldämpfer (29, 30) bekannter Art aufgesetzt ist.
5. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Inertgas-Blasrohr (23, 24) mit einem wesentlichen Teil seiner Länge in einem
eine Gießbühne (1) durchdringenden Schaurohr (21, 22) zur Beobachtung des Flüssigkeitspegels
im Abgießgefäß (10, 11) angeordnet ist.
6. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den gießbühnenseitigen Eingangsbereich jedes Schaurohres (21, 22) mindestens
je ein weiteres Inertgas-Blasrohr (32, 33) ragt, das zur Erzeugung eines der Kaminwirkung
jedes Schaurohres (21, 22) bezüglich der heißen Gase aus dem jeweiligen Abgießgefäß
(10, 11) entgegengerichteten Staudruckes im jeweiligen Schaurohr (21, 22) dient.
7. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgung jedes Inertgas-Blasrohrs (23, 24; 32, 33) mit Inertgas über einen
Inertgas-Verteiler (14) und eine Zuleitung (25, 26) einschließlich eines jeweils separat
betätigbaren Steuerungsorgans (27, 28; 34, 35) für jedes Inertgas-Blasrohr (23, 24;
32, 33) in Form einer Ventilanordnung bekannter Art erfolgt.
8. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Inertgas-Verteiler (14), die Zuleitungen (25, 26) und die jeweils separat
betätigbaren Steuerungsorgane (27, 28; 34, 35) für jedes Inertgas-Blasrohr (23, 24;
32, 33) auf oder oberhalb der Gießbühne installiert sind.
9. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Inertgas Stickstoff verwendet wird.
10. Vorrichtung zum Inertisieren von Abgießgefäßen nach einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Inertgas das Abgas der vollständigen Verbrennung eines geeigneten Brennstoffs,
beispielsweise Erdgas oder Erdöl, verwendet wird.
1. An equipment for rendering casting containers for the transport of molten metals inert,
for example, transportable ladles or submarine containers employed in tapping a blast
furnace, which flushes with inert gas the cavity existing in the casting container
during its positioning under an outlet opening from a transfer station both before
the admission and during the running of the molten metal into the casting container,
in such a way that contact between the surface arising on the molten metal in the
casting container and the oxygen in the air is effectively prevented, characterized
in that
in the neighbourhood of each outlet opening (7, 8) from a transfer station (2) at
least one inert gas blast tube (23, 24) is arranged in such a way that in no case
does it intersect the jet (9) of molten metal running in, that at least during the
arrival and departure of the casting container (10, 11) it lies outside the free space
profile of the latter and ends in front of the opening (12) of the latter and generates
at the end of it next the casting container (10, 11) a jet of inert gas which at an
angle α to the vertical, greater than 0° and less than a right angle, enters the cavity
(31) in the casting container (10, 11) at the side of the jet (9) of molten metal.
2. An equipment as in Claim 1 for rendering casting containers inert, characterized in
that the inert gas blast tube (23, 24) exhibits a constant length.
3. An equipment as in Claim 1 for rendering casting containers inert, characterized in
that the inert gas blast tube (23, 24) is made at least at the end of it next the
casting container (10, 11) as a telescopic tube which may be run in and out.
4. An equipment as in one of the preceding Claims 1 to 3 for rendering casting containers
inert, characterized in that at the end of the inert gas blast tube (23, 24) next
the casting container (10, 11) a sound absorber (29, 30) of known kind is mounted.
5. An equipment as in one of the preceding Claims 1 to 4 for rendering casting containers
inert, characterized in that the inert gas blast tube (23, 24) is arranged with an
essential part of its length in an inspection tube (21, 22) which penetrates a pouring
platform (1) for observation of the level of the liquid in the casting container (10,
11).
6. An equipment as in Claim 5 for rendering casting containers inert, characterized in
that at least one further inert gas blast tube (32, 33) projects into the inlet region
of each inspection tube (21, 22) next the pouring platform (1) to serve in the respective
inspection tube (21, 22) for the generation of a pressure head directed against the
chimney action of the said inspection tube (21, 22) respecting the hot gases from
the respective casting container (10, 11).
7. An equipment as in one of the preceding Claims 1 to 6 for rendering casting containers
inert, characterized in that supplying each inert gas blast tube (23, 24; 32, 33)
with inert gas is effected via an inert gas distributor (14) and a feedpipe (25, 26)
inclusive for each inert gas blast tube (23, 24; 32, 33) of a control member (27,
28; 34, 35) in the form of a valve arrangement of known kind, which is separately
actuable in each case.
8. An equipment as in Claim 7 for rendering casting containers inert, characterized in
that the inert gas distributor (14), feedpipes (25, 26) and respective separately
actuable control members (27, 28; 34, 35) for each inert gas blast tube (23, 24; 32,
33) are installed on or above the pouring platform.
9. An equipment as in one of the preceding Claims 1 to 8 for rendering casting containers
inert, characterized in that nitrogen is employed as the inert gas.
10. An equipment as in one of the preceding Claims 1 to 8 for rendering casting containers
inert, characterized in that the exhaust gas from the complete combustion of a suitable
fuel, for example, natural gas or mineral oil, is employed as the inert gas.
1. Dispositif d'inertisation de cuves de coulée pour le transport de métaux en fusion,
par exemple de poches de coulée ou de cuves de type Torpédo (Torpedogefäße) pouvant
être utilisées pour la coulée de hauts fourneaux, qui purge la cavité de la cuve de
coulée pendant le positionnement de cette dernière sous l'orifice de déchargement
d'une station de transvasement, aussi bien avant la coulée que pendant l'écoulement
du métal en fusion dans la cuve de coulée avec un gaz inerte, de manière telle que
tout contact entre la surface du métal en fusion qui se forme dans la cuve de coulée
et l'oxygène de l'air est empêché,
caractérisé en ce que à proximité de chaque orifice de déchargement (7, 8) d'une
station de transvasement, (2) au moins une tuyère (23, 24) d'injection de gaz inerte
est disposée de manière telle, qu'en aucun cas elle ne coupe le jet (9) du métal en
fusion qui s'écoule, qu'elle se situe, au moins pendant l'approche et l'éloignement
de la cuve de coulée (10, 11), en dehors du profil d'espace libre de cette dernière
et se termine avant l'ouverture (12) de cette dernière et qu'elle produit à son extrémité
orientée vers la cuve de coulée (10, 11) un jet de gaz inerte, qui entre selon un
angle α par rapport à la verticale supérieur à 0° et inférieur à l'angle droit, à
côté du jet (9) du métal en fusion dans la cavité (13) de la cuve de coulée (10, 11).
2. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la tuyère (23, 24) d'injection de gaz inerte est de longueur
constante.
3. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la tuyère (23, 24) d'injection de gaz inerte est conformée au moins à son
extrémité orientée vers la cuve de coulée (10, 11) comme une tuyauterie télescopique.
4. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon l'une quelconque des revendications
précédentes 1 à 3, caractérisé en ce que un système d'insonorisation (29, 30) de type
connu est monté sur l'extrémité de la tuyère (23, 24) d'injection de gaz inerte orientée
vers la cuve de coulée (10, 11).
5. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que la tuyère (23, 24) d'injection de gaz inerte est montée
pour une majeure partie de sa longueur dans une tubulure d'observation (21, 22) pénétrant
dans une plate-forme de coulée (1) et servant à observer le niveau du liquide dans
la cuve de coulée (10, 11).
6. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon la revendication 5, caractérisé
en ce que au moins une autre tuyère (32, 33) d'injection de gaz inerte pénètre dans
le secteur d'entrée de chaque tubulure d'observation (21, 22) côté plate-forme de
coulée, ladite autre tuyère servant à produire une pression d'accumulation dirigée
en sens inverse de l'effet de cheminée de chaque tubulure d'observation (21, 22) par
rapport aux gaz chauds sortant de la cuve de coulée concernée (10, 11).
7. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que l'alimentation en gaz inerte de chaque tuyère (23, 24
; 32, 33) d'injection s'opère par l'intermédiaire d'un distributeur de gaz inerte
(14) et d'une conduite d'alimentation (25, 26), un organe de commande (27, 28 ; 34,
35) se présentant sous la forme d'un dispositif à vanne d'un type connu pouvant être
actionné de manière séparée pour chaque tuyère (23, 24 ; 32, 33) d'injection de gaz
inerte.
8. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon la revendication 7, caractérisé
en ce que le distributeur de gaz inerte (14), les conduites d'alimentation (25, 26)
et les organes de commande (27, 28 ; 34, 35) pouvant être chacun actionnés séparément,
sont installés, pour chaque tuyère (23, 24 ; 32, 33) d'injection de gaz inerte, sur
ou au-dessus de la plate-forme de coulée.
9. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que, le gaz inerte utilisé est de l'azote.
10. Dispositif d'inertisation de cuve de coulée selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que l'on utilise en tant que gaz inerte les gaz d'échappement
résultant de la combustion complète d'un combustible approprié, par exemple du gaz
naturel ou du pétrole.
