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EP 0 507 080 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
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Anmeldetag: 27.02.1992 |
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Bogenanleger
Sheet feeder
Margeur de feuilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT |
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Priorität: |
05.04.1991 DE 4110969
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.1992 Patentblatt 1992/41 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Liepert, Rudolf
W-8900 Ausburg (DE)
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Vertreter: Munk, Ludwig, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Prinzregentenstrasse 1 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 622 693 GB-A- 2 081 686 US-A- 3 716 226
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DE-A- 3 919 787 GB-A- 2 137 177
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei derart betreibbaren bekannten Anordnungen (
DE 36 22 693 A1) wird der Saugkopf nach Abarbeitung eines Stapels, d.h. beim Abwärtshub der leeren
Stapelaufnahme, in seine oberste Stellung gebracht. In dieser Warteposition bleibt
der Saugkopf, bis die Oberkante eines neuen Stapels die Arbeitshöhe erreicht hat.
Erst dann wird der Saugkopf abgesenkt, wobei er sich mittels seines die hintere Stapeloberkante
abtastenden Fühlers an die richtige Position herantastet. Dies erfordert eine vergleichsweise
lange Einstellzeit, was sich ungünstig auf die erzielbare Produktivität auswirkt.
[0003] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern,
daß eine hohe Produktivität erreichbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Maßnahmen des Anpruchs 1 gelöst.
[0005] Diese Maßnahmen stellen sicher, daß der Saugkopf praktisch zusammen mit dem Stapel
seine Arbeitsposition erreicht. Einstellzeiten zwischen dem Erreichen der Arbeitsposition
des Stapels un der Arbeits-position des Saugkopfes kommen hierbei in vorteilhafter
Weise in Wegfall. Dennoch sind infolge der aufeinander abgestimmten Hubgeschwindigkeiten
von Stapel und Saugkopf unzulässige Kollisionen ausgeschlossen. Die erfindungsgemäßen
Maßnahmen gewährleisten somit in vorteilhafter Weise eine hohe Produktivität, Bedienungsfreundlichkeit
sowie Störungsfreiheit und Betriebssicherheit.
[0006] In vorteilhafter Weiterbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die Hubgeschwindigkeit
der Saugkopf-Hubeinrichtung größer, vorzugsweise 10 - 20% größer, als die Hubgeschwindigkeit
der Stapel-Aufzugseinrichtung sein. Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise
eine schrittweise Hubbewegung des Saugkopfes, wodurch sich eine besonders hohe Betriebssicherheit
und Störungsfreiheit erreichen läßt.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß bei Verwendung des am
Saugkopf üblicherweise vorhandenen, auf- und abgehenden Drückerfußes als die hintere
Stapeloberkante abtastender Fühler dieser beim Stillsetzen des Saugkopfes in seine
unterste Stellung gebracht wird. Hierdurch ist sichergestellt, daß sich der dem Saugkopf
zugeordnete Fühler in der Wartestellung des Saugkopfes zuverlässig in der richtigen
Stellung befindet, in der die Stapeloberkante detektiert wird.
[0008] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann eine Folgeschaltung Verwendung
finden, mittels der die Vakuumbeaufschlagung der Hubsauger des Saugkopfes und die
Druckluftbeaufschlagung der Blasdüsen erst nach Erreichen der Arbeitsposition des
Stapels und des Saugkopfes aktiviert wird. Diese automatische Einschaltung von Vakuum
und Blasluft zum richtigen Zeitpunkt stellt sicher, daß Betriebsstörungen unterbleiben
und manuelle Fehlbedienungsmöglichkeiten ausgeschlossen sind.
[0009] Zweckmäßig können die Hubsauger des Saugkopfes beim Stillsetzen des Saugkopfes in
ihre unterste Stellung gebracht werden. Hierdurch ist sichergestellt, daß sich die
Sauger des Saugkopfes in der Warteposition des Saugkopfes in der Ausgangsstellung
befinden, in der bei Vakuumbeaufschlagung ein Bogen zuverlässig aufgenommen werden
kann, was sich zusammen mit der genannten Folgeschaltung weiter vorteilhaft auf die
Vermeidung von Wartezeiten auswirkt.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung
in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
[0011] Die Zeichnung zeigt eine schematische Seitenansicht eines nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren arbeitenden Bogenanlegers teilweise im Schnitt.
[0012] Der in der Zeichnung dargestellte Bogenanleger enthält ein portalförmiges Gestell
1, in welchem ein Stapelaufnahmetisch 2 vertikal bewegbar geführt ist. Auf dem Stapelaufnahmetisch
2 ist ein Stapel 3 platzierbar, der aus aufeinander geschichteten Bogen besteht, die
mit Hilfe des Bogenanlegers einer bogenverarbeitenden Maschine, beispielsweise einer
Druckmaschine, zugeführt werden. Der Stapelaufnahmetisch 2 ist an einer durch Hubketten
gebildeten Aufzugeinrichtung 4 aufgehängt, die mit einem Antriebsmotor 5 versehen
ist. Die Vorderseite des Stapels 3 liegt an durch vertikale Leisten gebildeten Vorderanschlägen
6 an. Die übrigen Stapelseiten sind frei.
[0013] In der Arbeitsstellung muß der jeweils oberste Bogen über die Frontanschläge 6 hinweggehen
können. Zur Einstellung dieser Arbeitsstellung wird die vordere Stapeloberkante 7
abgetastet. Hierzu ist ein auf der gewünschten Höhe angeordneter, der vorderen Stapeloberkante
7 zugeordneter Fühler 8 vorgesehen, mittels dessen der Motor 5 so lange betätigbar
ist, bis sich der Stapel 3 auf der gewünschten Höhe befindet. Hierzu werden die vom
Fühler 8 erzeugten Signale mittels einer Steuereinrichtung 9 in entsprechende Einschaltsignale
für den Motor 5 verarbeitet, wie durch vom Fühler 8 zur Steuereinrichtung 9 und von
dieser zum Motor 5 führende Signalleitungen 10, 11 angedeutet ist. Die Steuereinrichtung
9 kann so ausgebildet sein, daß hiermit alle Funktionen des Bogenanlegers steuerbar
sind. Der Fühler 8 kann als mechanischer Taster ausgebildet sein, der mit einem Zweipunkt-Schalter
zusammenwirken kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Fühler 8 als berührungsloser
Fühler, beispielsweise in Form eines Reflex-Schalters, ausgebildet, der direkt mit
Hilfe der Steuereinrichtung 9 verarbeitbare Signale erzeugt.
[0014] Mit Hilfe des Fühlers 8 wird der Stapelaufnahmetisch 2 beim Abarbeiten eines Stapels
schrittweise angehoben. sodaß sich die vordere Stapeloberkante 7 stets in der gewünschten
Arbeitsposition befindet, in welcher der oberste Bogen über die Frontanschläge 6 hinweggehen
kann. Beim Anheben eines neuen Stapels wird durch den Fühler 8 die Hubbewegung ebenfalls
begrenzt. Diese kann zweistufig erfolgen, derart, daß der neue Stapel zunächst im
Schnellgang von der untersten Position bis an eine Position kurz vor der Arbeitsstellung
herangefahren und dann im Langsamgang bis zur Arbeitsposition angehoben wird. Zum
Umschalten des Motors 5 von Schnell- auf Langsamgang ist eine unterhalb der Arbeitsposition
vorgesehene, hier im Bereich der Frontanschläge 6 positionierte Überwachungseinrichtung
12, etwa in Form einer Fotozelle, vorgesehen, die den gewünschten Schaltvorgang auslöst,
sobald sie vom Stapel 3 überfahren wird, wie durch eine zur Steuereinrichtung 9 führende
Signalleitung 13 angedeutet ist. Durch Abtasten der Stapelvorderkante 7 für die Höhenpositionierung
des Stapels ist sichergestellt, daß sich der Stapel 3 mit seiner Vorderkante 7 auch
dann in der richtigen Höhe befindet, wenn die Stapeloberfläche uneben ist.
[0015] Oberhalb des Stapels 3 ist ein Saugkopf 14 angeordnet, der Hubsauger 15 zum Anheben
des jeweils obersten Bogens des Stapels 3 und Schleppsauger 16 zum Vorwärtstransport
der von den Hubsaugern übernommenen Bogen aufweist. Diese werden beim Vorwärtstransport
an einem Anlegetisch 17 zugeordnete, weiterführende Transportmittel übergeben. Die
Hub- und Schleppsauger 15, 16 sind während des Betriebs mit Vakuum beaufschlagbar.
Hierzu ist eine von einer nicht näher dargestellten Vakuumquelle zum Saugkopf 14 führende
Vakuumleitung 18 vorgesehen, die mittels einer Schalteinrichtung 19 abschaltbar ist.
Außerdem ist der Saugkopf 14 mit einem bei jedem Arbeitstakt neu auf die obere Stapelhinterkante
20 aufsetzenden Drückerfuß 21 versehen. Im Bereich des Drückerfußes 21 sind Blasdüsen
37 vorgesehen, die über eine Druckluftleitung 22, die mittels einer Schalteinrichtung
23 abschaltbar ist, mit einer nicht näher dargestellten Druckluftquelle verbunden
sind. Die Schalteinrichtungen 19 bzw. 23 beispielsweise in Form von Schaltventilen
sind mittels der Steuereinrichtung 9 steuerbar, wie durch Signalleitungen 24 bzw.
25 angedeutet ist. Die Vakuumbeaufschlagung der Sauger und dabei der zunächst arbeitenden
Hubsauger 15 und die Druckluftbeaufschlagung der Blasdüsen erfolgen hierbei erst,
wenn der Stapel 3 und der Saugkopf 14 ihre Arbeitsposition erreicht haben.
[0016] Der Saugkopf 14 ist auf einer parallel zur Bogentransportrichtung verlaufenden, durch
eine am Anlegergestell befestigte Vierkantschiene gebildeten, parallel zum Stapelaufnahmetisch
2 ausgerichteten Längsführung 26 verschiebbar geführt. Bei jedem Formatwechsel wird
der Saugkopf 14 so verschoben, daß der Drückerfuß 21 auf die hintere Stapeloberkante
20 auftrifft. Zum formatabhängigen Verstellen des Saugkopfes 14 dient eine mittels
eines Stellmotors 27 antreibbare Gewindespindel 28, die an der Längsführung 26 in
axialer Richtung abgestützt ist und in eine über die Längsführung 26 seitlich auskragende
Gewindemuffe des Saugkopfes 14 eingreift. Die eingestellte Betriebsstellung kann dabei
mittels einer nicht näher dargestellten Spanneinrichtung verriegelbar sein. Der Stellmotor
27 ist, wie durch eine Signalleitung 29 angedeutet ist, über die Steuereinrichtung
9 steuerbar. Diese kann mit einer Eingabeeinrichtung 30 zum manuellen Eingeben des
Formats versehen sein. Im Falle eines Stapelwechsels wird hiermit das Format des neuen
Stapels eingegeben. Die Betätigung des Antriebsmotors 5 der Aufzugeinrichtung 4 wird
dabei erst freigegeben, wenn der Saugkopf 14 auf das neue Format eingestellt ist.
[0017] Die Arbeitshöhe des Saugkopfes 14 wird entsprechend der hinteren Stapeloberkante
20 eingestellt, die von der vorderen Stapeloberkante 7 abweichen kann, wie durch den
Winkel α angedeutet ist. Hierzu ist die dem Saugkopf 14 zugeordnete Längsführung 26
samt zugeordneter Stelleinrichtung auf lotrecht zur Ebene des Stapelaufnahmetisches
2 bzw. zur Bogentransportebene auf dem Anlegergestell aufgenommenen Gewindespindeln
31 aufgenommen, die über ein jeweils zugeordnetes Kegelradvorgelege antreibbar sind.
Die beiden Kegelradvorgelege sind über eine längsführungsparallele Welle 32 miteinander
verbunden, die über einen zugeordneten Stellmotor 33 antreibbar ist. Zur Gewährleistung
einer Parallelverstellung der Längsführung 26 und damit des Saugkopfes 14 sind zwei
am vorderen und hinteren Ende der Längsführung 26 vorgesehene, gleichförmig antreibbare
Spindeln 31 vorgesehen. Die Steuerung des Stellmotors 33 erfolgt, wie durch eine Signalleitung
34 angedeutet ist, mittels der Steuereinrichtung 9 in Abhängigkeit von vom Drückerfuß
21 abgegebenen Signalen, die über die Signalleitung 35 der Steuereinrichtung 9 zuführbar
sind. Der Drückerfuß 21 bildet praktisch einen mechanischen Fühler, der die hintere
Stapeloberkante 20 abtastet. Der Drückerfuß 21 kann dabei mit einem nicht näher dargestellten
Zweipunkt-Schalter so zusammenwirken, daß unterhalb einer gewissen Position und oberhalb
einer gewissen Position Schaltsignale erzeugt werden, die von der Steuereinrichtung
9 zu Ein- bzw. Ausschaltbefehlen für den Stellmotor 33 verarbeitbar sind.
[0018] Während der Abarbeitung eines Stapels 3 wird der Saugkopf 14 mittels der oben erwähnten
Einrichtung zu seiner Höhenverstellung unabhängig von der Stellung der vorderen Stapeloberkante
7 stets auf gleichem Abstand zur hinteren Stapeloberkante 20 gehalten, die von der
vorderen Stapeloberkante abweichen kann. Wenn nach Abarbeitung eines Stapels 3 der
dann leere Stapelaufnahmetisch 2 nach unten gefahren wird, wird gleichzeitig auch
der Saugkopf 14 in seine unterste Stellung gebracht. Hierzu wird der Stellmotor 33
mittels der Steuerung 9 so lange eingeschaltet, bis die von den Spindeln 31 durchsetzten
Gewindebüchsen auf den unteren Anschlägen zur Anlage kommen. Der Drückerfuß 21 befindet
sich dabei ebenfalls in seiner unteren Stellung. Dies wird dadurch erreicht, daß der
Saugkopf 14 nach Abarbeitung eines Stapels mittels der Steuereinrichtung 9 phasenrichtig
abgeschaltet wird, d.h. so, daß sich der Drückerfuß 21 in seiner untersten Stellung
befindet. Dasselbe gilt für die Hubsauger 15, die beim Wiederanfahren zuerst mit einem
Bogen in Kontakt kommen sollen. Die vorstehend erwähnte, phasenrichtige Abschaltung
des Saugkopfes 14 mittels der Steuereinrichtung 9 ist durch die Signalleitung 36 angedeutet.
Selbstverständlich muß die Abwärtsbewegung des Saugkopfes 14 in seine untere Wartestellung
nicht gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des leeren Stapelaufnahmetisches 2 einsetzen,
sondern kann zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen, beispielsweise mit der Formateinstellung
des Saugkopfes 14 oder beim Umschalten der Aufzugeinrichtung von Schnell- auf Langsamgang
und dergleichen.
[0019] Der auf das neue Format eingestellte und in seine unterste Position gebrachte Saugkopf
14 wartet in dieser Wartestellung, bis sein ebenfalls nach unten ausgefahrener Drückerfuß
21 als der oberen Stapelhinterkante 20 zugeordneter Höhenfühler auf die hintere Stapeloberkante
20 aufläuft. Wenn der Drückerfuß 21 dabei soweit angehoben wird, daß der hiermit zusammenwirkende
Zweipunkt-Schalter schaltet, ergibt sich hieraus ein Einschaltsignal für den Stellmotor
33, wodurch der Saugkopf 14 angehoben wird, bis der Drückerfuß 21 wieder soweit ausgefahren
ist, daß der untere Kontakt des hiermit zusammenwirkenden Zweipunkt-Schalters betätigt
wird. Die Ansteuerung des Stellmotors 33 zur Bewerkstelligung der genannten Hubbewegung
erfolgt dabei so, daß die erzielte Hubgeschwindigkeit des Saugkopfes 14 zumindest
der Hubgeschwindigkeit des mittels der Aufzugeinrichtung 4 angehobenen, neuen Stapels
entspricht oder vorzugsweise etwas größer ist. Eine Geschwindigkeitsdifferenz von
10 - 20% ist dabei besonders zu bevorzugen. Hierdurch ergibt sich eine schrittweise
Hubbewegung des Saugkopfes 14. Die genannten Geschwindigkeitsverhältnisse gelten selbstverständlich
auch für Hubbewegungen während des normalen Anlegebetriebs.
[0020] Sobald beim Hochfahren eines neuen Stapels dieser seine Arbeitsposition erreicht
hat, d.h. sobald die vordere Stapeloberkante 7 vom zugeordneten Höhenfühler 8 detektiert
wird, werden die Aufzugeinrichtung 4 und damit auch die Höhenverstelleinrichtung des
Saugkopfes 14 passiviert, wodurch der Stapel 3 und der Saugkopf 14 in ihrer Arbeitsposition
stehen bleiben. Sobald diese erreicht ist, kann daher ohne weiteren Verzug der Anlegevorgang
beginnen. Hierzu werden zunächst die Hubsauger 15 und dann die Schleppsauger 16 mit
Vakuum und die Blasdüsen des Drückerfußes 21 mit Blasluft beaufschlagt. Diese Beaufschlagung
erfolgt, wie oben schon erwähnt, in Abhängigkeit vom Erreichen der Arbeitsposition
des Saugkopfes 14. Die Steuereinrichtung 9 1st dementsprechend mit einer geeigneten
Folgeschaltung versehen.
1. Verfahren zum Anlegen von Bogen unter Verwendung eines Bogenanlegers mit einer mittels
einer Aufzugeinrichtung (4) bewegbaren Stapelaufnahme (2) und einem diese übergreifenden
Saugkopf (14), der mittels einer Verschiebeeinrichtung (27, 28) in Abhängigkeit vom
Bogenformat in Förderrichtung und mittels einer Hubeinrichtung (31, 32, 33) in vertikaler
Richtung verstellbar ist, wobei die der Stapelaufnahme (2) zugeordnete Aufzugeinrichtung
(4) in Abhängigkeit von von einem die obere Stapelvorderkante (7) abfragenden Fühler
(8) abgegebenen Signalen und die dem Saugkopf (14) zugeordnete Hubeinrichtung (31,
32, 33) in Abhängigkeit von von einem vorzugsweise am Saugkopf (14) aufgenommenen,
die obere Stapelhinterkante (20) abfragenden Fühler (21) abgegebenen Signalen gesteuert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (14) nach Abarbeitung eines Stapels (3) in seine unterste Stellung gebracht
und beim Aufwärtshub eines neuen Stapels (3) ausgehend von seiner untersten Stellung
in Abhängigkeit von beim Auflaufen des ihm zugeordneten Fühlers (21) auf die Stapeloberfläche
gebildeten Signalen angehoben wird, wobei die Hubgeschwindigkeit der dem Saugkopf
(14) zugeordneten Hubeinrichtung (31, 32, 33) zumindest der Hubgeschwindigkeit der
der Stapelaufnahme (2) zugeordneten Aufzugeinrichtung (4) entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubgeschwindigkeit (31, 32, 33) größer, vorzugsweise 10% bis 20% größer, als
die Hubgeschwindigkeit der der Stapelaufnahme (2) zugeordneten Aufzugeinrichtung (4)
ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als die hintere Stapeloberkante (20) abtastender Fühler ein auf und abgehender, am
Saugkopf (14) aufgenommener Drückerfuß (21) Verwendung findet, der beim Stillsetzen
des Saugkopfes (14) in seine unterste Stellung gebracht wird.
4. Verfahren nach enem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als dem Saugkopf zugeordnete Hubeinrichtung (31, 32, 33) eine Parallelverstelleinrichtung
Verwendung findet.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Stapelaufnahmetisch (2) zugeordnete Aufzugeinrichtung (4) erst freigegeben
wird, nachdem der Saugkopf (14) mittels der zugeordneten Veschiebeeinrichtung (26,
27, 28) formatrichtig eingestellt ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folgeschaltung Verwendung findet, mittels der die Vakuumbeaufschlagung der Hubsauger
(15) des Saugkopfes erst nach Erreichen der mittels des die vordere Stapeloberkante
87) abfragenden Fühlers (8) detektierten Arbeitsposition des Stapels (3) aktiviert
wird.
7. Verfahren anch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubsauger (15) beim Stillsetzen des Sugkopfes (14) in ihre unterste Stellung
gebracht werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folgeschaltung Verwendung findet, mittels der die Blasluftbeaufschlagung von
Blasdüsen (37) erst nach Erreichen der mittels des die vordere Stapeloberkante (7)
abfragenden Fühlers (8) detektierten Arbeitsposition des Stapels (3) aktiviert wird.
1. A method for feeding sheets with the use of a sheet feeder comprising a stack receiving
means (2) able to be moved by am elevator device (4) and a suction head (14), which
extends over the receiving means, is able to be moved by means of a shifting device
(27 and 28) in a way dependent on the sheet format in the conveying direction and
by means of a lifting device (31, 32 and 33) in a vertical direction, the elevator
device (4), which is associated with the stack receiving means (2), is controlled
in a manner dependent on the signals provided by a sensor (8) responsive to the top
leading edge (7) of the stack and the lifting device (31, 32 and 33) associated with
the suction head (14) is controlled in a manner dependent on signals provided by a
sensor (21) which is preferably mounted on the suction head (14) and is responsive
to the top rear edge (20) of the stack, characterized in that after handling a stack
(3) the suction head (14) is moved into its lowermost position and during an upward
stroke of a fresh stack (3) is lifted in a manner dependent on signals generated on
engagement of the sensor (21) which is associated with it, with the top surface of
the stack, the speed of lifting of the lifting device (31, 32 and 33) associated with
the suction head (14) being at least equal to the lifting speed of the elevator device
(4) associated with the stack receiving means (2).
2. The method as claimed in claim 1, characterized in that the speed of lifting of the
lifting device (31, 32 and 33) is greater and preferably 10 % to 20 % greater than
the speed of lifting of the elevator device (4) associated with the stack receiving
means (2).
3. The method as claimed in either one of the preceding claims, characterized in that
as the sensor responsive to the rear top edge (20) of the stack a presser foot (21)
is employed, which is moved upwards and downwards and is mounted on the suction head
(14) and which, when the suction head (14) halts, is moved into its lowermost position.
4. The method as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that as
a lifting device (31, 32 and 33) associated with the suction head a parallel motion
shifting device is utilized.
5. The method as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the
elevator device associated with the stack receiving table (2) is only released after
the suction head (14) has been adjusted by means of the associated shifting device
(26, 27 and 28) to the correct format.
6. The method as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that a
sequencing circuit is employed, by means of which the supply of vacuum to the suction
means (15) of the suction head is only activated after the working position of the
stack (3) as detected by the sensor (7) responsive to the leading top edge (8) of
the stack, has been reached.
7. The method as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the
lifting suction means (15) is moved into its lowermost position when the suction head
(14) is halted.
8. The method as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that a
sequencing circuit is employed, by means of which the supply of blowing air to nozzles
is only activated after reaching the working position of the stack (3) as detected
by the sensor (8) responsive to the leading top stack edge (7).
1. Procédé pour marger des feuilles en utilisant un margeur de feuilles comprenant un
logement de pile (2) mobile au moyen d'un mécanisme de soulèvement (4) et d'une tête
d'aspiration (14) qui le chevauche, apte à se déplacer dans la direction d'alimentation
au moyen d'un mécanisme de déplacement (27, 28) en fonction du format des feuilles
et en direction verticale au moyen d'un mécanisme de soulèvement (31, 32, 33), dans
lequel le mécanisme de soulèvement (4) attribué au logement de pile (2) est commandé
en fonction des signaux émis par un palpeur (8) balayant l'arête supérieure avant
(7) de la pile et le mécanisme de soulèvement (31, 32, 33) attribué à la tête d'aspiration
(14) est commandé en fonction des signaux émis par un palpeur (21) balayant l'arête
supérieure arrière (20) de la pile, logé de préférence sur la tête d'aspiration (14),
caractérisé en ce que la tête d'aspiration (14) est amenée dans sa position la plus
basse après la prise en charge d'une pile (3) et, lors de la course ascendante d'une
nouvelle pile (3), est soulevée à partir de sa position la plus basse à la surface
de la pile en fonction de signaux obtenus lors de la montée du palpeur (21) qui lui
est attribué, la vitesse ascensionnelle du mécanisme de soulèvement (31, 32, 33) attribué
à la tête d'aspiration (14) correspondant au moins à la vitesse de levage du mécanisme
de soulèvement (4) attribué au logement de pile (2).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse ascensionnelle
du mécanisme de soulèvement (31, 32, 33) est supérieure, de préférence supérieure
de 10% à 20%, à la vitesse ascensionnelle du mécanisme de soulèvement (4) attribué
au logement de pile (2).
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
à titre de palpeur balayant l'arête supérieure arrière (20) de la pile, trouve une
utilisation un pied comprimeur (21) logé sur la tête d'aspiration (14), qui est amené
dans sa position la plus basse lorsque la tête d'aspiration (14) est au repos.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
à titre de mécanisme de soulèvement (31, 32, 33) attribué à la tête d'aspiration,
trouve une utilisation un mécanisme à déplacement parallèle.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le mécanisme de soulèvement (4) attribué à la table de réception de pile (2) n'est
libéré qu'après le réglage de la tête d'aspiration (14) adapté au format, au moyen
du mécanisme de déplacement (26, 27, 28) qui lui est attribué.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un
séquenceur trouve une utilisation, au moyen duquel la sollicitation par le vide de
l'aspirateur de levage (15) de la tête d'aspiration n'est activée qu'après que la
pile (3) a atteint sa position de travail détectée au moyen du palpeur (8) balayant
l'arête supérieure avant (7) de la pile.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'aspirateur de levage (15) est amené dans sa position la plus basse lorsque la tête
d'aspiration (14) est à l'arrêt.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un
séquenceur trouve une utilisation, au moyen duquel la sollicitation de tuyères de
soufflage (37) par de l'air de soufflage n'est activée qu'après que la pile (3) a
atteint sa position de travail détectée au moyen du palpeur (8) balayant l'arête supérieure
avant (7) de la pile.
