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EP 0 507 146 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.08.1995 Patentblatt 1995/35 |
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Anmeldetag: 17.03.1992 |
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Schienenfahrzeug, insbesondere Niederflurfahrzeug
Railway vehicle especially low floor vehicle
Véhicule ferroviaire notamment véhicule à plancher bas
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
30.03.1991 DE 4110492
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.1992 Patentblatt 1992/41 |
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Patentinhaber: DUEWAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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47829 Krefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Geers, Leo
W-4044 Kaarst (DE)
- Meyer, Kurt
W-4006 Erkrath (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 082 043 DE-B- 1 208 329
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CH-A- 444 903 US-A- 2 863 401
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein schienengebundenes Niederflurfahrzeug, das mindestens
zwei durch ein Gelenk gekuppelte Wagenkästen und ein neben dem Gelenk unterhalb eines
Wagenkastens angeordnetes einachsiges Fahrwerk aufweist, das im wesentlichen aus einem
Rahmen und zwei Rädern gebildet ist.
[0002] Ein Niederflurfahrzeug mit den vorgenannten Merkmalen ist durch die Zeitschrift "Stadtverkehr"
5/90 bekannt, siehe vor allem Seite 22 Bild 11 und Seite 24 Bild 17. Der mittlere
Wagenkasten des dargestellten dreiteiligen Fahrzeugs ruht auf einachsigen Einzelradfahrwerken,
die jeweils neben einem Gelenk angeordnet sind. Beide Räder des Fahrwerks sind einzeln
um Hochachsen schwenkbar an einem Rahmen gelagert und durch eine Spurstange miteinander
verbunden. Über die im Radaufstandspunkt wirkenden Kräfte erfolgt die tangentiale
Einstellung der Räder bei Kurvenfahrt; die Position des Fahrwerksrahmens in bezug
auf den Wagenkasten ändert sich dabei nicht. Derartige Einzelradfahrwerke sind für
Niederflurfahrzeuge gut geeignet, da ein tiefliegender Mittelgang des Fahrzeugfußbodens
in den Raum zwischen den Einzelrädern hineinragen kann, wobei die Räder die seitlichen
Fußbodenabschnitte durchdringen und mit Hilfe von Radkästen unterhalb der Fahrgastsitze
abgedeckt werden. Im Vergleich mit einem herkömmlichen Radsatz ist eine Einzelrad-Anordnung
allerdings aufwendiger.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Niederflurfahrzeug der gattungsgemäßen
Art im Sinne einer Alternative zu einem Einzelradfahrwerk derart zu gestalten, daß
radiale Einstellungen der Räder und ein tiefliegender Fußboden auch bei Verwendung
eines einfachen Radsatzes erreicht werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Fahrwerk und der Wagenkasten
über eine in Fahrzeuglängsmitte und mit einem Längsabstand zur Mittenachse der beiden
Räder angeordnete senkrechte Drehachse miteinander verbunden sind, wobei der Raum
oberhalb einer die Mittenachse einnehmenden Radsatzwelle frei ist von Bauteilen des
Fahrwerks. Wesentlich ist also, daß sich die senkrechte Drehachse vor oder hinter
einer die Mittenachse einnehmenden Radsatzwelle erstreckt, so daß der oberhalb dieser
Welle freie Raum für den abgesenkten Mittelgang des Fahrzeugfußbodens genutzt werden
kann.
[0005] Im folgenden werden die Erfindung und deren in den Unteransprüchen genannte vorteilhafte
Ausgestaltungen anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- den Endbereich von zwei strichpunktiert gezeichneten Wagenkästen sowie ein einachsiges
Fahrwerk in Draufsicht,
- Fig. 2
- die Vorderansicht zu Fig. 1,
- Fig. 3
- die Seitenansicht zu Fig. 1,
- Fig. 4
- den Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 3,
- Fig. 5
- den Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 3.
[0006] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind zwei Wagenkästen 1 und 2 durch ein Gelenk 3 gekuppelt,
das Dreh- und Knickbewegungen dieser Wagenkästen zueinander ermöglicht. Unterhalb
des in Zeichnungsebene linken Wagenkastens 1 befindet sich ein Einachsfahrwerk 4,
das einen Rahmen 5 und einen üblicherweise aus zwei Rädern 6 und einer Welle 6a' gebildeten
Radsatz aufweist. Die Lager 6b des Radsatzes stützen sich gegenüber dem Fahrwerksrahmen
5 unter Zwischenschaltung von Primärfedern 11 ab (siehe auch Fig. 2). Als Primärfedern
11 dienen Gummi-Metall-Elemente, die unter einem Winkel zueinander angeordnet sind,
so daß ohne zusätzliche Bauteile auch Längs- und Querkräfte zwischen dem Radlager
6b und dem Fahrwerksrahmen 5 übertragen werden können. Den Primärfedern 11 sind nur
in Fig. 1 gezeigte Vertikaldämpfer 16 zugeordnet.
[0007] Die Verbindung des Wagenkastens 1 und des Fahrwerks 4 erfolgt über eine senkrechte
Drehachse 8 einer im Ausführungsbeispiel als Kugelpfanne 8a gestalteten Drehzapfenlagerung
am Wagenkasten 1. Die in Längsmitte 7 des Fahrzeugs liegende Drehachse 8 (siehe Fig.
1) hat einen Längsabstand L zur Mittenachse 6a der beiden Räder 6 bzw. deren Radsatzwelle
6a'. Ein Dreieckslenker 9 ist einerseits an der senkrechten Drehachse 8 gehalten und
über seine beiden anderen Enden jeweils in einer horizontalen Lagerung 5a am Fahrwerksrahmen
5 angebracht. Die Lagerungen 5a enthalten elastische Buchsen, die in Fahrzeuglängsrichtung
steif sind, jedoch eine Abfederung in Fahrzeugquerrichtung zulassen, wobei ein Querdämpfer
17 wirksam ist.
[0008] Der Dreieckslenker 9 untergreift die Radsatzwelle 6a', so daß der oberhalb dieser
Welle freie Raum für einen Mittelgang 13a des tiefliegenden Fahrzeugfußbodens 13 nutzbar
ist. Dabei muß natürlich der senkrechte Federweg von Sekundärfedern 12 berücksichtigt
werden, die direkt zwischen dem Fahrwerksrahmen 5 und dem Wagenkasten 1 angeordnet
sind. Die Sekundärfedern 12 bestehen aus einer Kombination von Schrauben- und Gummifedern
und arbeiten auch als Flexicoilfedern beim Schwenken des Fahrwerks 4 um die senkrechte
Drehachse 8.
[0009] Das Fahrwerk 4 und damit die Räder 6 werden bei Kurvenfahrt entsprechend den Gelenkbewegungen
der beiden Wagenkästen 1 und 2 zueinander radial eingestellt. Dazu dient ein Lenkgestänge
10, das gemäß Fig. 1 einen gelenkseitigen Lenker 10b, einen Zwischenhebel 10c und
einen fahrwerksseitigen Lenker 10a aufweist. Der Lenker 10b ist einerseits im Bereich
des Gelenks 3 mit dem Wagenkasten 2 und andererseits mit dem Zwischenhebel 10c verbunden,
der am Wagenkasten 1 gelagert ist. Der fahrwerksseitige Lenker 10a greift etwa mittig
am Zwischenhebel 10c an; sein anderes Ende ist mit dem Fahrwerksrahmen 5 verbunden.
Wegen der vertikalen Federwege versteht es sich, innerhalb des Lenkgestänges 10 Kugelgelenke
anzuordnen. Aus Platzgründen verläuft auch der fahrwerksseitige Lenker 10a unterhalb
der Radsatzwelle 6a'. Der in Fig. 1 dargestellte Dämpfer 14 ist bei Schwenkbewegungen
des Fahrwerks 4 wirksam.
[0010] Sowohl der Dreieckslenker 9 als auch das Lenkgestänge 10 sind am Wagenkasten 1 und
am Fahrwerksrahmen 5 befestigt, wobei die den Dreieckslenker 9 haltenden elastischen
Lagerungen 5a ja in Fahrzeuglängsrichtung steif sind. Dadurch werden beim Einfedern
der Sekundärfedern 12 identische Auf- und Abbewegungen erzielt und mithin Lenkfehler
vermieden.
[0011] Ein in den Fig. 1 und 3 gezeigtes Scheibenbremsgerät 15 ist in Fig. 2 der leichteren
Übersicht halber nicht dargestellt.
1. Schienengebundenes Niederflurfahrzeug, das mindestens zwei durch ein Gelenk (3) gekuppelte
Wagenkästen (1, 2) und ein neben dem Gelenk (3) unterhalb eines Wagenkastens (1) angeordnetes
einachsiges Fahrwerk (4) aufweist, das im wesentlichen aus einem Rahmen (5) und zwei
Rädern (6) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk (4) und der Wagenkasten
(1) über eine in Fahrzeuglängsmitte (7) und mit einem Längsabstand (L) zur Mittenachse
(6a) der beiden Räder (6) angeordnete senkrechte Drehachse (8) miteinander verbunden
sind, wobei der Raum oberhalb einer die Mittenachse (6a) einnehmenden Radsatzwelle
(6a') frei ist von Bauteilen des Fahrwerks.
2. Niederflurfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übertragen von
Längs- und Querkräften ein die Radsatzwelle (6a') der Räder (6) untergreifender Dreieckslenker
(9) vorgesehen ist, der an zwei Enden jeweils in einer horizontalen Lagerung (5a)
am Fahrwerksrahmen (5) und über sein drittes Ende an der senkrechten Drehachse (8)
gehalten ist.
3. Niederflurfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte
Drehachse (8) durch eine am Wagenkasten (1) befestigte Kugelpfanne (8a) gebildet ist.
4. Niederflurfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fahrwerk (4) durch ein Lenkgestänge (10) entsprechend den Gelenkbewegungen der Wagenkästen
(1, 2) bei Kurvenfahrt radial einstellbar ist.
5. Niederflurfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Lenkgestänge
(10) gehörender fahrwerkseitiger Lenker (10a) unterhalb der Radsatzwelle (6a') der
Räder (6) liegt.
6. Niederflurfahrzeug nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk
(4) eine Primär- und eine Sekundärfederebene aufweist.
7. Niederflurfahrzeug nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch unter einem Winkel zueinander
angeordnete, Längs- und Querkräfte zwischen einem jeweiligen Radlager (6b) und dem
Fahrwerksrahmen (5) übertragende Primärfedern (11).
8. Niederflurfahrzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß direkt zwischen
dem Fahrwerksrahmen (5) und dem Wagenkasten (1) als Flexicoilfedern beanspruchbare
Sekundärfedern (12) angeordnet sind.
9. Niederflurfahrzeug nach den Ansprüchen 2, 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dreieckslenker (9) und das Lenkgestänge (10) an den gleichen Bauteilen - Wagenkasten
(1) und Fahrwerksrahmen (5) - befestigt sind, so daß beim Einfedern der Sekundärfedern
(12) identische Auf- und Abbewegungen dieser Bauteile (1, 5) erzielt und dadurch Lenkfehler
vermieden werden.
1. A rail-mounted low-platform vehicle having at least two waggons (1, 2) joined by a
coupling (3) and a uniaxial chassis (4) arranged adjacent the coupling (3) below one
waggon (1) and formed substantially from a frame (5) and two wheels (6), characterised in that the chassis (4) and the waggon (1) are connected to each other via a vertical axis
of rotation (8) arranged in the longitudinal centre of the vehicle (7) and spaced
at a longitudinal distance (L) from the central axis (6a) of both wheels (6), wherein
the space above a wheel set shaft (6a') occupying the central axis (6a) is free of
chassis components.
2. A rail-mounted low-platform vehicle according to Claim 1, characterised in that a triangular frame (9) engaging the wheel set shaft (6a') of the wheels (6) is provided
for transmitting longitudinal and transverse forces and is held at two ends in respective
horizontal bearings (5a) on the chassis frame (5) and via its third end on the vertical
axis of rotation (8).
3. A rail-mounted low-platform vehicle according to Claim 1 or 2, characterised in that the vertical axis of rotation (8) is formed by a ball socket (8a) fastened to the
waggon (1).
4. A rail-mounted low-platform vehicle according to one of the Claims 1 to 3, characterised in that the chassis (4) is radially adjustable by a steering suspension (10) to correspond
to the coupling movements of the waggons (1, 2) during travel on a curve.
5. A rail-mounted low-platform vehicle according to Claim 4, characterised in that a rod (10a) on the chassis belonging to the steering suspension (10) is positioned
below the wheel-set shaft (6a') of the wheels (6).
6. A rail-mounted low-platform vehicle according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the chassis (4) has a primary and a secondary spring plane.
7. A rail-mounted low-platform vehicle according to Claim 6, characterised by primary springs (11) arranged at an angle to each other and transmitting longitudinal
and transverse forces between a respective wheel bearing (6b) and the chassis frame
(5).
8. A rail-mounted low-platform vehicle according to Claim 6 or 7, characterised in that stressable secondary springs (12) are arranged directly between the chassis frame
(5) and the waggon (1) as flexicoil springs.
9. A rail-mounted low-platform vehicle according to Claims 2, 4 and 8, characterised in that the triangular frame (9) and the steering suspension (10) are fastened to the same
components - waggon (1) and chassis frame (5) -, so that in the case of the spring
deflection of secondary springs (12) identical upward and downward movements of the
said components (1, 5) are produced and, consequently steering faults are avoided.
1. Véhicule ferroviaire à plancher bas qui présente au moins deux superstructures (1,2)
accouplées par une articulation (3) et un dispositif de roulement à un essieu (4)
placé à côté de l'articulation (3), sous une superstructure (1), qui est essentiellement
formé par un châssis (5) et deux roues (6), caractérisé en ce que le dispositif de
roulement (4) et la superstructure (1) sont reliés entre eux par un axe de rotation
vertical (8) coupant l'axe longitudinal (7) du véhicule et disposé avec un écart longitudinal
(L) par rapport à l'axe central (6a) des deux roues (6), sachant que l'espace au-dessus
d'un arbre d'essieu monté (6a') à travers lequel s'étend l'axe central (6a) ne contient
aucune pièce du dispositif de roulement.
2. Véhicule à plancher bas selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour transmettre
des forces longitudinales et transversales, est prévu un levier triangulé (9) passant
sous l'arbre de l'essieu monté (6a') des roues (6), qui est fixé par deux extrémités
au châssis (5) du dispositif de roulement par le biais de paliers horizontaux (5a)
et par sa troisième extrémité à l'axe de rotation vertical (8).
3. Véhicule à plancher bas selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'axe
de rotation vertical (8) est constitué par un coussinet sphérique (8a) fixé à la superstructure
(1).
4. Véhicule à plancher bas selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le dispositif de roulement (4) peut être réglé dans la direction radiale par une timonerie
(10) en fonction des mouvements des superstructures (1, 2) roulant sur une voie en
courbe.
5. Véhicule à plancher bas selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un levier (10a)
faisant partie de la timonerie (10) et relié au dispositif de roulement se trouve
sous l'arbre de l'essieu monté (6a') des roues (6).
6. Véhicule à plancher bas selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de roulement (4) présente un niveau de suspension primaire et un niveau
de suspension secondaire.
7. Véhicule à plancher bas selon la revendication 6, caractérisé par des ressorts primaires
(11) disposés en angle l'un par rapport à l'autre qui transmettent des forces longitudinales
et radiales entre un roulement de roue (6b) et le châssis (5) du dispositif de roulement.
8. Véhicule à plancher bas selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que, directement
entre le châssis (5) du dispositif de roulement et la superstructure (1), sont disposés
des ressorts secondaires (12) pouvant être sollicités comme des ressorts à boudin
flexibles.
9. Véhicule à plancher bas selon les revendications 2,4 et 8, caractérisé en ce que le
levier triangulé (9) et la timonerie (10) sont fixés aux mêmes éléments - superstructure
(1) et châssis (5) du dispositif de roulement -, de sorte que, lorsque les ressorts
secondaires (12) se compriment, ces éléments (1, 5) effectuent des mouvements ascendants
et descendants identiques, ce qui permet d'éviter des erreurs de direction.