| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 507 218 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.05.1995 Patentblatt 1995/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.03.1992 |
|
|
| (54) |
Trockenpartie
Dryer section
Section de séchage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
04.04.1991 DE 4110875
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
07.10.1992 Patentblatt 1992/41 |
| (73) |
Patentinhaber: J.M. Voith GmbH |
|
D-89522 Heidenheim (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Beisswanger, Rudolf
W-7924 Steinheim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Weitzel, Wolfgang, Dr.-Ing. |
|
Friedenstrasse 10 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 346 081 WO-A-88/09845 DE-A- 4 029 487 US-A- 4 837 946
|
EP-A- 0 452 867 WO-A-89/04890 US-A- 3 650 043
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beschichtungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1. Eine derartige Beschichtungseinrichtung ist aus CA-A-2 026 098 bekanntgeworden.
[0002] Einzelelemente einer solchen Beschichtungseinrichtung sind bekannt. So zeigt und
beschreibt EP 0 236 819 eine Umlenkeinrichtung zum berührungslosen Umlenken einer
Bahn; diese Einrichtung weist eine starre, kastenförmige, balkenförmige Luftblaseinrichtung
mit Luftblaselementen auf. DE 39 10 898 A1 zeigt eine Beschichtungseinrichtung, die
einer Trockenpartie nachgeschaltet ist, mit einem Schwebe- und Infrarotstrahlungstrockner.
[0003] Allen diesen vorbekannten Einrichtungen haftet der Nachteil an, daß die hiermit behandelten
Papierbahnen zu Welligkeit und Faltenbildung neigen; die Wellen verlaufen dabei in
Querrichtung der Bahn.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beschichtungseinrichtung gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1 derart zu gestalten, daß die Bahnwelligkeit in Querrichtung
erheblich verringert und die Faltenbildung ausgeschlossen wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0006] Um den Bahnverlauf besser zu fixieren, kann vor der Umlenkeinrichtung eine balkenförmige
kastenartige Blaseinrichtung vorgesehen werden, die gegen die Bahnbobenaußenseite
gerichtete Luftstrahlen auf die Bahn bläst.
[0007] Vorzugsweise kann diese balkenförmige Einrichtung gebogen ausgeführt sein, wobei
zusätzlich auch noch eine stärkere Blaswirkung an der Bahnmitte als an den Bahnrändern
erzeugt wird, so daß die Bahn eine stärkere Durchbiegung in der Mitte erhält als in
den Rändern und dadurch eine Breitstreckwirkung erzeugt wird.
[0008] Ferner ist es auch angebracht, daß die Trocknung weitgehend durchgeführt wird wobei
sich Infrarotstrahlungstrockner und Schwebetrockner abwechseln, wobei eine optimale,
maximale Trocknung in kürzester Distanz erreicht werden kann.
[0009] Es ist zwar aus EP 0291832 eine abwechselnde Anordnung von Schwebe- und Infrarottrocknern
bekannt, jedoch nicht zu dem erfindungsgemäßen Zweck der Bahnglättung durch ondulierende
Bahnführung. Die Schwebetrockner haben dabei daher auch bewußt eine Ausbildung derart,
daß die Bahn nicht onduliert, sondern gerade in sehr genauem Abstand zu den Infrarottrocknern
geführt ist, um deren Heizleistung optimal auszunutzen. Es ist nach jedem Infrarottrockner
zur Abfuhr des Wasserdampfes, der sich unter jedem Infrarottrockner bildet, ein Schwebetrockner
angeordnet. Die Trockner sind dabei nur einer Bahnseite zugeordnet.
[0010] Durch die Erfindung wird durch die Längsondulation (Wellen in Längsrichtung der Bahn)
während der anfänglichen Trocknung - also vor der mit Trockenzylindern ausgebildeten
Nachtrockengruppe - eine Verformungssteifigkeit in Querrichtung der Bahn erzeugt,
so daß dadurch die Welligkeit in Querrichtung der Bahn verringert und Faltenbildung
vermieden wird.
[0011] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert, wobei
Figuren 1, 2 und 5 Prinzipskizzen von drei Gesamtanordnungen,
Figuren 3 und 4 Prinzipskizzen von zwei berührungslosen, auf Luft basierten Bahnumlenkeinrichtungen
zeigen.
[0012] In Fig. 1 wird die Bahn B durch eine Beschichtungseinrichtung geführt, die z.B. zwei
Preßwalzen 12 und 13 aufweist, denen jeder eine Auftragseinrichtung für Beschichtungsmasse
(Streichmasse) 51 bzw. 52 zugeordnet ist. Die Richtung der Vertikalen ist hier mit
V angedeutet und erstreckt sich im wesentlichen parallel zu den langen Rändern des
Zeichnungsblattes. In einem Winkel zwischen 25° und 45° wird die Bahn nach der Streicheinrichtung
nach unten geführt und gelangt zunächst zu einer auf Luftdruck basierenden Bahnstabilisierungseinrichtung
6 sowie einer ebenfalls auf Luft basierenden Bahnumlenkeinrichtung 2, die bogenförmig
nebeneinander angeordnete Blasdüsen 21 aufweist. Durch den Bahnzug und den Luftdruck
der Blasluft der Bahnumlenkeinrichtung 2 wird die Bahn in einem Bogen berührungslos
weitergeführt und gelangt zunächst zu einer Schwebetrocknungseinrichtung 3, die ebenfalls
Blaseinrichtungen 23 zeigt. Auf der anderen Seite befindet sich ebenfalls eine ähnliche
Schwebetrocknungseinrichtung 3′. Die Blaseinrichtungen 23 der beiden Schwebetrocknungseinrichtungen
sind gegeneinander versetzt angeordnet, so daß die Bahn wie bekannt einen sinusförmigen
Verlauf einnimmt. Die Temperatur der Blasluft liegt zwischen 150° und 300°, kann in
diesem Fall aber auch Raumtemperatur haben. In diesem Fall ist dies natürlich keine
Schwebetrocknungseinrichtung sondern einfach eine Schwebe-Bahnführungseinrichtung.
Vorzugsweise wird jedoch auch hier schon mit erheblich erwärmter Luft gearbeitet,
so daß die Bahn auch schon getrocknet wird.
[0013] Die Blaseinrichtungen haben seitliche Schlitze zum Austritt der Luft, die neben den
Druckflächen 31 für das Luftpolster verlaufen. Zwischen den Blaseinrichtungen wird
Luft wieder abgeführt (siehe US 4,833,794).
[0014] Durch die wellenförmige Führung der Bahn in diesem Bereich soll verhindert werden,
daß die durch Querschrumpfung der nach der Streicheinrichtung relativ feuchten Bahn
erzeugten Wellen sich vergrößern bzw. zu Falten umformen. Auch durch die Einwirkung
des Bahnstabilisators 6 und der berührungslosen Bahnumlenkeinrichtung 2 soll diese
auf Ausdehnung der Bahn beruhende Welligkeit in Querrichtung stark vermindert werden.
Anschließend an die Schwebetrockner 3, 3′ ist eine Infrarottrockeneinheit 4′ vorgesehen,
an die sich wiederum Schwebetrockner 3˝, 3′′′ mit in Bahnverlaufrichtung gegeneinander
versetzt angeordneten Blaseinrichtungen anschließen. Diese Blaseinrichtung sind im
wesentlichen als Kasten bzw. balkenförmig ausgebildet. Diese Trocknereinrichtungen
sind aber bekannt, z.B. aus US 4,833,794. Die berührungslose Bahnumlenkeinrichtung
2 ist bekannt aus EP 0236819 A1.
[0015] Die Welligkeit der Bahn in den Schwebetrocknern 3, 3′ bzw. 3˝ bzw. die Sinuswelle
soll eine Länge zwischen 20 und 60 cm vorzugsweise zwischen 20 und 40 cm haben.
[0016] In Fig. 2 ist angedeutet, daß abwechselnd Schwebetrockeneinheiten 3 und Infraroteinheiten
4 angeordnet sind, wobei die abschließende Infraroteinheit mit I₂ und die letzte Schwebetrockeneinheit
mit S₂ bezeichnet sind. Anschließend wird die Bahn an einer Breitstreckwalze 16 umgelenkt
und zu dem ersten Trockenzylinder 15 geführt, an welchen sich weitere Trockenzylinder
in bekannter Weise anschließen. Der Winkel, mit dem die Bahn nach der Umlenkung aufwärts
geführt ist, beträgt zur Vertikalen V vorzugsweise zwischen 40 und 65°.
[0017] Die erste Blaseinrichtung 23 der bogenäußeren Schwebeeinrichtung bläst dabei von
radial außen gegen die konvexe Seite der Bahn B, so daß die Bahn - bzw. deren Verlauf
- auch am Ende des Bogens gut fixiert wird.
[0018] In Fig.3 ist dargestellt, daß die berührungslose Bahnumlenkeinrichtung 2 gebogen
ausgeführt ist, so daß die Bahn in der Mitte des Umlenkbogens weiter ausgelenkt wird
als zum Rand der Bahn hin. Ferner sind die Blasdrücke in der Mitte stärker gewählt
als zum Rand hin, so daß die Bahn die in übertriebener Darstellung strichpunktiert
angegebene Form annimmt. Dadurch wird zusätzlich der Effekt verbessert, die Wellenbildung
der Bahn quer zum Bahnverlauf zu verringern und die Faltenbildung auszuschließen.
Die Krümmung ist hier natürlich noch etwas übertrieben dargestellt.
[0019] Man kann auch entweder die eine oder die andere Maßnahme anwenden. Die Differenz
der Blasdrücke zwischen der Mitte und dem Rand sollte etwa 20 % und die Krümmung der
Bahnumlenkeinrichtung zwischen dem 5- und dem 10-fachen der Bahnbreite betragen.
[0020] Die Umlenkeinrichtung 2˝ mit Blasdüsen nach Fig. 4 weist radial außen am Bahnbogen
auch Blaseinrichtungen 21′ auf; wird in diesem Fall mit Heißluft gearbeitet, kann
schon hier die Bahntrocknung beginnen, und zwar auf beiden Seiten.
[0021] Die vorstehend geschilderte Wirkung wird durch ein Breitstrecken der Bahn in diesem
Fall erreicht, und ein weiterer Zweck dieser Anordnung ist es, die Bahn auch noch
stärker zu stabilisieren.
[0022] In Fig. 5 ist die Gesamtanordnung in der Praxis skizziert, wobei die bevorzugte Anordnung
wegen des Abtransports der Feuchtigkeit so gewählt ist, daß der letzte Heiztrockner
68 vor der ersten Trockenwalze 15 der anschließenden Trockenwalzengruppe ein Schwebetrockner
ist.
[0023] Die Schwebetrockner sind mit 66 bis 68 und 66′ bis 68′, die Infrarottrockner mit
69 und 70, Lagerstühle für die Beschichtungswalzen 12 und 13 mit 61 bzw. 62 und der
Maschinenboden mit 63 beziffert. Die berührungslose Umlenkeinrichtung 2 ist mittels
Lagern 64 auf dem Maschinenfundament gelagert.
1. Beschichtungseinrichtung (12,13) für Papier oder Karton mit einer nachgeschalteten,
starren, balkenförmigen, kastenartigen Bahnumlenkeinrichtung (2) mit, ein Druckgasführungspolster
für die Bahn erzeugenden Blaselementen (21) zur berührungslosen Umlenkung der Bahnlaufrichtung
um einen Winkel zwischen 50° und 120°, so daß sich die Bahn mit ihrer Entfernungszunahme
von der Umlenkeinrichtung (2) auch von der Beschichtungseinrichtung (12,13) entfernt
und einer sich an die Umlenkeinrichtung (2) anschließenden Heizeinrichtung (3,3′)
oder einer balkenförmigen, kastenförmigen Luftblaseinrichtungen aufweisenden Schwebeeinrichtung
(3,3′) an der Bahnober- und -unterseite,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizeinrichtung oder die Schwebeeinrichtung einen in Bahnlaufrichtung ondulierenden
Bahnverlauf (Wellentäler und -berge in Querrichtung verlaufend) erzeugt und sich anschließend
weitere Trockner (4,3˝) in Form von Infrarottrocknern (4,4′) und Schwebetrocknern
(3,3′) mindestens zweimal einander abwechseln.
2. Beschichtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmig
gestützten Bahnseite gegenüber mindestens eine balkenförmige, kastenartige Luftblaseinrichtung
mit gegen den Bahnbogen außenseitig gerichteten Luftstrahlen oder Luftschleier in
Bahnlaufrichtung im wesentlichen vor dem ersten Blaselement (21) angeordnet ist.
3. Beschichtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte
Trockner vor nachfolgenden Trockenzylindern (15) ein Schwebetrockner ist und zumindest
die ersten, vorzugsweise alle Schwebetrockner (3, 3′, 3˝, 3′′′; 66, 67, 68) für ondulierende
Bahnführung ausgebildet sind.
4. Beschichtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die in Bahnlaufrichtung vor der Umlenkeinrichtung (2) angeordnete balkenförmige
Luftleiteinrichtung (6) durch die Gasstrahlen in Bahnlaufrichtung eine Welle in der
Bahn am Beginn der Umlenkeinrichtungen (2) hervorruft.
5. Beschichtungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die balkenförmige
Luftleiteinrichtung (6) von der Bahnmitte zu den Bahnrändern hin eine allmählich abnehmende
Blasdruckintensität der Luftstrahlen aufweist und/oder nach einem analogen Verlauf
über die Bahnbreite gekrümmt ausgebildet ist.
6. Beschichtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die der Umlenkeinrichtung (2) nachgeschaltete auf der Bogeninnenseite der Bahn
befindliche Schwebeleiteinrichtung (3) mit der erstgenannten - zumindest was die eine
Bahnseite betrifft - eine konstruktive Einheit bildet oder dieser konstruktiv so zugeordnet
ist, daß die erste Luftblaseinrichtung (23) mit der anderen, auf der Bogenaußenseite
angeordnete Schwebeeinrichtung einen Wellenbogen entgegengesetzter Krümmung wie sie
der Bogen hat, unmittelbar anschließend an diesen erzeugt.
7. Beschichtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bahnführung zunächst nach der Beschichtungseinrichtung von oben nach unten
und nach der Umlenkeinrichtung (2) von unten nach oben erfolgt.
8. Beschichtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß anschließend an die Trockner eine Breitstreckwalze (16) und anschließend der erste
(15) von einer Reihe von Trockenzylindern vorgesehen ist, daß die Bahnspannungen im
Bereich zwischen der Beschichtungseinrichtung (12, 13) und der Breitstreckwalze (16)
stark herabgesetzt ist und erst nach dem Trockenzylinder (15) wieder stark zunimmt.
9. Beschichtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heinzeinrichtungen von der Bahn in ansteigender Linie durchlaufen werden.
1. A coating device (12, 13) for paper or cardboard, followed by a rigid beamshaped boxlike
diverting mechanism (2) comprising blower elements (21), which produce a compressed
gas guiding cushion for the length of material for contact-free diversion of the route
at an angle between 50° and 120°, so that the length of material also distances itself,
during an increase of distance from the diverting device (2), from the coating device
(12, 13), and a heating device (3, 3′) adjacent the diverting device (2) or a beamshaped
boxlike suspension mechanism (3, 3′) with beamshaped boxlike air blowing devices,
at the top and bottom side of the length of material, characterized in that that the heating device or the suspension mechanism generates a route of a length
of material which undulates in the movement direction of a length of material (transversely
extending wave troughs and wave peaks), and that there-behind additional driers (4,
3˝) in the form of infrared driers (4, 4′) and suspension driers (3, 3′) alternate
with each other at least twice.
2. A coating device according to claim 1, characterized in that the arclike supported side of a length of material is arranged opposite at
least one beamshaped boxlike air blower element with air jets or air screens directed
externally towards the length of material in the movement direction of a length of
material and essentially ahead of the first blower element (21).
3. A coating device according to claim 1 or 2, characterized in that the last drier ahead of following drier cylinders (15) is a suspension drier, and
at least the first, or preferably all suspension driers (3, 3′, 3˝, 3′′′; 66, 67;
68) are designed for undulating guiding of a length of material.
4. A coating device according to claim 1 to 3, characterized in that the beamshaped air ducting device (6) arranged in front of the diverting mechanism
(2), as seen in the movement direction of a length of material, causes by way of the
gas jets in the movement direction of the length of material a wave in the length
of material at the beginning of the diverting mechanisms (2).
5. A coating device according to claim 4, characterized in that the beamshaped air ducting device (6) has a blow-pressure intensity of the air jets
which gradually reduces from the centre of the length of material towards the edges
of the latter and/or is curved after an analog course over the width of the length
of material.
6. A coating device according to one of claims 2 to 5, characterized in that the suspension guiding mechanism (3), which is behind the diverting mechanism (2)
and positioned on the inside of the arc of the length of material, forms with the
first mentioned, at least with respect to the one side of the length of material,
a structural unit, or that it is structurally associated therewith in such a manner
that the first air blowing mechanism (23) together with the other suspension device,
which is arranged on the outside of the arc, produces immediately adjacent thereto
a wavy arc of opposite curvature from the arc.
7. A coating device according to one of claims 1 to 6, characterized in that the length of material is initially guided after the coating device from top to bottom,
and after the diverting mechanism (2) from bottom to top.
8. A coating device according to one of claims 1 to 7, characterized in that behind the drier is provided a width stretching roller (16) followed by the first
(15) of a series of drying cylinders, that the material tensions in the area between
the coating device (12, 13) and the width stretching roller (16) are severely reduced
and increase severely only after the drying cylinder (15).
9. A coating device according to one of claims 1 to 8, characterized in that the heating devices are passed through by the length of material in an inclining
line.
1. Dispositif d'enduction (12, 13) pour papier ou carton, comprenant un dispositif de
renvoi de nappe (2) du type en caisson, en forme de poutre et rigide, monté en aval
et comportant des éléments de soufflage (21) produisant un coussin de guidage de nappe
par gaz comprimé et servant à dévier la direction de déplacement de la nappe, sans
contact, d'un angle compris entre 50° et 120°, d'une façon telle que, lorsque la distance
séparant la nappe du dispositif de renvoi (2) croît, la distance la séparant du dispositif
d'enduction (12, 13) croît aussi, et, sur la face supérieure de nappe et sur la face
inférieure de nappe, un dispositif de chauffage (3, 3′) disposé à la suite du dispositif
de renvoi (2) ou un dispositif à sustentation (3, 3′) comportant des moyens de soufflage
d'air du type en caisson, en forme de poutre, caractérisé en ce que le dispositif
de chauffage ou le dispositif de sustentation produit un profil de nappe ondulant
suivant la direction de déplacement de la nappe (creux et crêtes d'onde s'étendant
suivant la direction transversale) et en ce qu'alternent ensuite, au moins deux fois
entre eux, d'autres sécheurs (4, 3˝) se présentant sous forme de sécheurs infrarouge
(4, 4′) et de sécheurs à sustentation (3, 3′).
2. Dispositif d'enduction selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en regard de
la face de nappe soutenue en forme d'arc et essentiellement en amont du premier élément
de soufflage (21) suivant la direction de déplacement de la nappe, il est disposé
un dispositif de soufflage d'air du type en caisson, en forme de poutre, comportant
des jets d'air ou des rideaux d'air dirigés de l'extérieur sur l'arc de la nappe.
3. Dispositif d'enduction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dernier
sécheur précédent les cylindres suivants de séchage (15) est un sécheur à sustentation
et en ce qu'au moins le premier de tous les sécheurs à sustentation (3, 3′, 3˝, 3′′′;
66, 67, 68) et de préférence tous ces sécheurs sont réalisés pour permettre un guidage
ondulant de nappe.
4. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le dispositif de soufflage d'air (6) en forme de poutre qui est disposé en amont du
dispositif de renvoi (2) dans la direction de déplacement de la nappe fait naître,
au début du dispositif de renvoi (2) et au moyen des jets gazeux, une ondulation dans
la nappe suivant la direction de déplacement de la nappe.
5. Dispositif d'enduction selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
de soufflage d'air (6) en forme de poutre présente une intensité de pression de soufflage
des jets d'air croissant progressivement du milieu de nappe vers les bords de nappe
et/ou a une forme courbe sur l'étendue de la largeur de la nappe suivant un profil
analogue.
6. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que
le dispositif de guidage à sustentation (3) qui est disposé en aval du dispositif
de renvoi (2) et du côté intérieur de l'arc de la nappe forme avec le premier dispositif
mentionné - au moins en ce qui concerne une face de la nappe - une unité structurelle
ou lui est associé structurellement d'une façon telle qu'avec l'autre dispositif à
sustentation disposé sur le côté extérieur de l'arc, les premiers moyens de soufflage
d'air (23) produisent un arc d'onde qui a une courbure opposée à celle de l'arc et
qui est situé directement à la suite de ce dernier.
7. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
le guidage de la nappe a lieu d'abord de haut en bas à la suite du dispositif d'enduction,
puis de bas en haut à la suite du dispositif de renvoi (2).
8. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'à
la suite des sécheurs, il est prévu un rouleau d'étalement en largeur (16) et, à la
suite du premier cylindre de séchage (15), une série de cylindres de séchage et en
ce que la contrainte de la nappe dans la zone située entre le dispositif d'enduction
(12, 13) et le rouleau d'étalement en largeur (16) est fortement réduite et ne réaugmente
fortement qu'à la sortie du cylindre de séchage (15).
9. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
les dispositifs de chauffage sont traversés par la nappe suivant une ligne qui s'élève.

