| (19) |
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(11) |
EP 0 508 320 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.1995 Patentblatt 1995/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.04.1992 |
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| (54) |
Explosionsgeschüzter elektrischer Schalter
Explosion-proof switch
Commutateur anti-déflagrant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.04.1991 DE 4111252
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1992 Patentblatt 1992/42 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB
PATENT GmbH |
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68309 Mannheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Görner, Wilmut
W-6933 Mudau (DE)
- Dehm, Rudolf
W-6830 Schwetzingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 122 465 EP-A- 0 273 164
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EP-A- 0 208 129
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- ELEKTROTECHNISCHE ZEITSCHRIFT - ETZ, Bd.106, Nr.15, 1985, BERLIN DE Seiten 786 - 789
PAUL SCHICK 'Explosionsschutz elektrischer Betriebsmittel aus internationaler Sicht'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen explosionsgeschützten elektrischen Schalter nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Derartige Schalter sind üblicherweise als Kipp-, Dreh- oder Tastschalter ausgebildet.
Zur Bildung eines bekannten Kippschalters beispielsweise befindet sich innerhalb eines
Gehäuses ein mit einem Schaltknebel ausgebildeter Leitungsschutzschalter, der übel
eine zünddurchschlagssicher durch das druckfest gekapselte Gehäuse hindurchgeführte
kurbelartige Hebelanordnung ähnlich wie ein Leitungsschutzschalter auch von außen
betätigt werden kann. Anstatt eine Hebelanordnung vorzusehen, kann auch eine Drehknebelanordnung
vorgesehen werden, mit der der Schalter im Inneren des Gehäuses betätigt werden kann,
wobei der Schalter im Inneren des Umgehäuses ein Leitungsschutzschalter (wie eben
erwähnt) oder ein Drehschalter, z. B. ein Nockenschalter, sein kann. Das Gehäuse kann
wie erwähnt druckfest gekapselt sein; es kann auch dann, wenn der in das Gehäuse eingesetzte
Schalter, der druckfest gekapselt ist, ein Gehäuse mit erhöhter Sicherheit sein, aus
dem die Zuleitungskabel in ansich bekannter Weise herausgeführt werden. Tastschalter
sind meist druckfest gekapselt, wobei die Betätigungstaste zünddurchschlagssicher
aus dem Schaltkammerraum herausgeführt ist. Sie können dann in ein Gehäuse mit erhöhter
Sicherheit eingebaut werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Schalter der eingangs genannten
Art weiter zu verbessern. Insbesondere soll die Betätigung des Schalters erleichtert
und der Zusammenbau des Schalters vereinfacht werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1.
[0005] Im folgenden bedeutet "Schalter" die gesamte Anordnung mit dem im Inneren des Umgehäuses
befindlichen Schaltgerät und den weiteren Komponenten, wogegen "Schaltgerät" das im
Inneren des Umgehäuses befindliche druckfest gekapselte Teil bedeutet.
[0006] Erstmals wird somit ein sog. Wippschalter, auch Wippenschalter genannt, geschaffen,
bei dem durch Betätigung einer Betätigungswippe, die auf der Außenseite des Umgehäuses
zugänglich ist, das im Inneren des Umgehäuses angeordnete druckfest gekapselte Schaltgerät
geschaltet werden kann. Die Betätigungswippe schwenkt dabei um eine in der Ebene der
Außenseite oder parallel dazu verlaufende Achse, und diese Schwenkbewegung wird in
eine lineare Bewegung der Kontaktstelle bzw. eines Stößels, der auf die Kontaktstelle
wirkt, umgesetzt, wobei die Bewegungsrichtung des beweglichen Kontaktstückes der Kontaktstelle
etwa senkrecht zur Drechachse der Betätigungswippe verläuft. Die Umsetzung dieser
Wipp- oder Kippbewegung (Schwenkbewegung) erfolgt über das Zwischenglied, das gemäß
Anspruch 2 bzw. 3 in geeigneter Weise an der Betätigungswippe bzw. an einem an der
Betätigungswippe angeformten Fortsatz begrenzt verschieblich geführt ist. Das Zwischenglied
und der Vorsprung umgreifen sich gemäß Anspruch 4 teilweise und sind gegeneinander
verdrehsicher geführt. Damit das Zwischenglied lediglich eine beschränkte Bewegung
gegenüber dem Fortsatz durchführen kann, damit es nicht vom Fortsatz abfällt, sind
gemäß Anspruch 3 die Rastmittel vorgesehen.
[0007] Gemäß kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 5 sind am Zwischenglied eine der Anzahl
der Kontaktstellen entsprechende Anzahl von Nocken angeformt, die mit Betätigungselementen
zur Betätigung der Kontaktstellen in Verbindung bzw. in Eingriff stehen. Wenn die
Kontaktstellen durch Doppelkontakte gebildet werden, die von einer Kontaktbrücke überbrückt
sind und dabei das Betätigungselement für die Kontaktbrücke ein Stößel ist, dann wird
durch Verschwenken des Zwischengliedes und Einwirken der Nocken auf das Zwischenglied
der Betätigungsstößel je nach Schaltrichtung verschoben oder freigegeben, so daß das
Schaltgerät als Öffner oder als Schließer dienen kann.
[0008] Damit das Zwischenglied bzw. die Betätigungswippe in einer bestimmten Stellung festgehalten
wird, ist am Schaltgerätegehäuse im Inneren des Umgehäuses und am Zwischenglied je
ein Vorsprung vorgesehen, siehe Anspruch 6, wobei der Vorsprung am druckfest gekapselten
Schaltgerät in die Bewegungsbahn des Vorsprunges am Zwischenglied hineinragt, so daß
die Betätigungswippe jeweils beidseitig zu dem Vorsprung festgehalten ist. Aufgrund
der Verschiebbarkeit des Zwischengliedes am Fortsatz kann der Forsatz mit Zwischenglied
über dem Vorsprung am Schaltgerät gleiten und wegen der Druckfeder zwischen Fortsatz
und Zwischenglied bleibt die Betätigungswippe je nach Schaltstellung auf beiden Seiten
zu dem Vorsprung am Schaltgerät verrastet.
[0009] Wenn zwei Wippenteile vorgesehen sind, dann ist an jedem Wippenteil ein Fortsatz
vorgesehen und an jedem Fortsatz befindet sich gemäß Anspruch 7 auch ein entsprechend
ausgebildetes Zwischenglied, die gemäß Anspruch 8 so nebeneinander angeordnet sind,
daß die Nocke jedes Zwischengliedes mit dem Betätigungsstößel in Eingriff gelangt.
Selbstverständlich hat jedes Zwischenglied auch einen Vorsprung, der mit dem entsprechenden
leistenartigen Vorsprung am druckfest gekapselten Schaltgerät zusammenwirkt.
[0010] Die Betätigungswippe ist an dem Deckel so kippbar gelagert, wie aus den Ansprüche
10 bzw. 11 hervorgeht. Wenn die Wippe geteilt ist, dann sind gemäß Anspruch 12 beide
Wippen gegeneinander verschwenkbar, wobei sie mittels einer einzigen durchgehenden
Achse drehbar gelagert sind.
[0011] Zur Erzielung einer Abdichtung ist gemäß Anspruch 13 an der Außenfläche des Deckels
eine Kalteplatte vorgesehen, die zur Halterung eines Faltenbalges dient, der den Fortsatz
an der Betätigungswippe umgreift. Zusätzlich können gemäß Anspruch 14 an der Halteplatte
Noppen oder Warzen angeformt sein, auf denen die Achse für die beiden Wippenteile
gelagert ist.
[0012] Es besteht auch die Möglichkeit, die Vorsprünge an dem Zwischenglied und an dem druckfest
gekapselten Schaltgerät wegzulassen; dann ist die Betätigungswippe bzw. sind die beiden
Wippenteile einseitig mit je einer Druckfeder belastet, die zwischen der Außenfläche
des Gehäusedeckels und der Betätigungswippe angeordnet ist bzw. sind, so daß die Betätigungswippe
bzw. die Wippenteile jeweils in eine einzige Stellung zurückgestellt werden; der Schalter
ist praktisch ein Drucktaster.
[0013] Damit das explosionsgeschützte, druckfest gekapselte Schaltgerät im Inneren des Umgehäuses
festgelegt ist, sind am Boden des Umgehäuses Führungselemente angeformt, welche das
Gehäuse des druckfest gekapselten Schaltgerätes führen und festhalten. Wenn an dem
druckfest gekapselten Schaltgerät Klemmen angeordnet sind, kann an diesem auch eine
Klemmenabdeckung festgerastet sein.
[0014] Anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung und weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden.
[0015] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Schnittansicht durch eine erste Ausführungsform eines explosionsgeschützten Schalters,
wobei links und rechts der Mittellinie unterschiedliche Schnittebenen dargestellt
sind, entsprechend Schnittlinie I-I der Figur 5,
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform eines Schalters, in der Figur 1 entsprechenden Schnittansicht,
- Figur 3
- eine Schnittansicht gemäß Schnittlinie III-III der Figur 1,
- Figur 4
- eine schematische, perspektivische Ansicht eines Zwischengliedes und
- Figur 5
- eine perspektivische Teilansicht einer Oberfläche des in dem Umgehäuse befindlichen
druckfesten Schaltgerätes.
[0016] Das Umgehäuse 10 ist aus einem Gehäuseunterteil 11 und einem Gehäuseoberteil 12 zusammengesetzt,
wobei zwischen den sich berührenden Kanten eine umlaufende Dichtung 13 vorgesehen
ist.
[0017] An der Gehäusebodeninnenfläche ist ein druckfest gekapseltes Schaltgerät 14 gehaltert
und mittels am Gehäuseboden 15 angeformten Rastfingern 16 festgehalten, deren Rastnasen
17 hinter Rastvorsprünge 18 am Schaltgerät 14 greifen. Im Inneren des Schaltgerätes
14 befinden sich zwei nebeneinander angeordnete Schalträume 19 und 20, in denen je
eine Kontaktbrücke 21 untergebracht sind, die mit einem als Doppelkontaktstelle ausgebildeten
Festkontakt 22 zusammenwirken. Die festen Kontaktstücke 22 sind mittels einer Schiene
23 nach außen zu einer Klemmschraube 24 herausgeführt; die Schienen 23, von denen
nur die linke Schiene 23 zu sehen ist, wogegen die rechte Schiene wegen einer unterschiedlichen
Schnittebene nicht dargestellt ist, sind von einem Kontaktträger 25 gehalten, und
oberhalb des Kontaktträgers 25 ist der Raum bis praktisch zum freien Ende des Schaltgerätes
hin mit Gießharz 26 ausgegossen.
[0018] Rechts der Mittellinie M-M verläuft der Schnitt durch die Mittelachse des rechten
Betätigungsstößels 27, mit dem der rechte Kontakt 21 bzw. die rechte bewegliche Kontaktbrücke
21 betätigt wird, und links der Mittellinie durch die Ebene, in der sich die vor der
Zeichenebene befindliche eine Kontakststelle befindet, wie in Figur 5 durch die Schnittlinie
I-I angedeutet ist. Zur Bildung der Schaltkammer 19 bzw. 20 ist das Schaltgerätegehäuse
aus zwei Teilen, nämlich aus einem napfförmigen Gehäuseteil 28 und dem Kontaktträger
25 zusammengesetzt, der gleichzeitig auch Bohrungen 29 aufweist, durch die die Stößel
27 zünddurchschlagsicher herausgeführt werden. Das Gehäuseunterteil ist mit dem Kontaktträger
25 durch Rastmittel 30 gekoppelt.
[0019] Im Gehäuseoberteil 12 befindet sich eine von außen nach innen hineinragende Vertiefung
31, die durch Wände 32 und einen Abschlußboden 33 gebildet ist. An sich gegenüberliegenden,
parallel zu der Längserstreckung jeder Kontaktbrücke 21 verlaufenden Wänden 32 sind
Vorsprünge 34 und 35 angeformt, die zur Auflagerung einer Betätigungswippe 36 dienen,
wie weiter unten näher dargestellt ist. Die Betätigungswippe 36 besitzt einen Fortsatz
37, der einen zentralen Stiftfortsatz 38 und einen diesen umgebenden rohrförmigen
Fortsatz 39 aufweist. An dem Fortsatz 37 ist ein Zwischenglied 40 befestigt, welches
in der Figur 4 perspektivisch dargestellt ist. Dieses Zwischenglied 40 besitzt einen
den Fortsatz 38 umfassenden Vorsprung 41, welcher in den Zwischenraum zwischen dem
Fortsatz 38 und 39 hineingreift, sowie einen kürzeren Fortsatz 42, der den Fortsatz
39 umgreift.
[0020] An dem Fortsatz 42 bzw. Vorsprung 42 befinden sich nach innen weisende Rastnasen
43, die in entsprechende Nuten 44 auf der Außenseite des Vorsprunges 39 eingreifen;
diese Nuten 44 besitzen eine Begrenzungswand 45, die mit den Nasen 43 zusammenwirken,
der Gestalt, daß die Bewegung zwischen dem Fortsatz 37 und dem Zwischenglied 40 begrenzt
ist. Zwischen dem Zwischenglied 40 und dem Fortsatz 37 befindet sich eine Druckfeder
46, die zwischen dem äußeren Fortsatz 39 und dem Vorsprung 41 geführt ist und das
Zwischenglied immer von der Betätigungswippe 36 wegzudrücken sucht.
[0021] An der Außenfläche des Abschlußbodens 33 ist eine Halteplatte 47 befestigt, mittels
der der Außenrandflansch 48 eines aus elastischem, isolierenden Material bestehenden
Faltenbalges 49 festgehalten wird; das andere Ende des Faltenbalges 49, Bezugsziffer
50, umgreift den Fortsatz 37 und dichtet so den Innenraum des Umgehäuses gegen die
Umgebung ab.
[0022] Die Figur 3 zeigt eine Schnittansicht gemäß Schnittlinie III-III. Man erkennt den
Vorsprung 34, der einen Zylinder 51, der auf einem Steg 52 aufgelagert ist, umfaßt,
wobei die Zylinderachse senkrecht zur Wand 32 verläuft. An der Betätigungswippe 36,
die eine napfartige Form aufweist, ist an den sich gegenüberliegenden Seitenwänden,
von denen nur die Seitenwand 53 zu sehen ist, eine U-förmige Vertiefung bzw. Ausnehmung
54 vorgesehen, die einen Halbkreis von etwas mehr als 180° umschließt und deren Durchmesser
dem Außendurchmessers des Zylinders 51 derart angepaßt ist, daß die durch die Ausnehmung
54 gebildeten Arme 55 und 56 den Zylinder 51 umgreifen; durch die Federwirkung der
Arme 55 und 56 wird eine Verrastung und eine Lagerung der Betätigungswippe 36 bewirkt.
Selbstverständlich sind auch auf der der Seitenwand 53 gegenüberliegenden Seitenwand
entsprechende Ausnehmungen vorgesehen, so daß dort die Lagerungsstelle 35 umfaßt werden
kann. Die hierdurch gebildete Drehachse verläuft in der durch die Betätigungsstößel
27 aufgespannten Ebene.
[0023] Die Figur 4 zeigt das Zwischenglied 40. Auf der dem Fortsatz abgewandten Fläche 57
sind an sich gegenüberliegenden Seitenkanten im Bereich einer Ecke zwei Nocken 58
und 59 (letztere in der anderen Ecke) vorgesehen; etwa im Mittelpunkt ist ein Vorsprung
60 angeordnet. Die Nocken 58 und 59 wirken mit den beiden Stößeln so zusammen, daß
beide Stößel 27 gleichzeitig betätigt werden. Wenn die Nocke 58 als Nocke 58a in der
strichlierten Stellung an dem Zwischenglied angeformt ist, dann wird bei der einen
Wippenstellung über die Nocke 59 der eine Betätigungsstößel und über die Nocke 58a
in der anderen Stellung der Betätigungswippe 36 der andere Betätigungsstößel 27 betätigt.
[0024] Die Figur 5 zeigt nun den freien Bereich des Kontaktträgers 25 mit den Öffnungen
bzw. Durchbrüchen 29, in denen die Stößel 27 geführt sind. In dem Bereich zwischen
den beiden Stößeln verläuft ein dachförmiger Vorsprung 61. Dieser dachförmige Vorsprung
61, deren Dachfirst 62 in der Verbindungsebene zwischen den beiden Achsen der Stößel
27 liegt, wirkt derart mit dem Vorsprung 60 zusammen, daß bei der Verschwenkung der
Betätigungswippe 36 der Vorsprung 60 einmal auf einer Seite und zum anderen auf der
anderen Seite des Vorsprunges 61 bleibt. Dabei wirken die Nocken 58, 58a bzw. 59 in
entsprechender, oben beschriebener Weise mit den Stößeln 27 zusammen.
[0025] Die Verschiebbarkeit des Zwischengliedes 40 an dem Fortsatz 37 ist so, daß dann,
wenn das Zwischenglied 40 gegen den Fortsatz 37 zum Anschlag kommt, wenn Fortsatz
37 und Zwischenglied 40 kraftschlüssig gegeneinander liegen, die Nocken 58, 58a bzw.
59, die Stößel betätigen können. Zwischen den Nocken 58, 58a bzw. 59 in Schwenkrichtung
gesehen, ist ein solcher Abstand vozusehen, daß das Überwinden des Vorsprunges 61
in dem Bereich erfolgen kann, in dem die Federwirkung der Druckfeder 46 noch gegeben
ist, d. h., daß Zwischenglied noch nicht direkt auf dem Fortsatz 38 zum Aufliegen
kommt. Nur dadurch ist eine Verrastung erst möglich.
[0026] Die Figur 2 zeigt einen Schalter 80, bei dem als Betätigungswippe zwei Wippenelemente
81 und 82 vorgesehen sind, die in gleicher Weise aufgelagert sind, wie die Betätigungswippe
36. Die beiden Teilwippen 81 und 82 sind mittels einer sie durchdringenden Achse 83
drehbar gegeneinander gelagert; die Halteplatte 47 besitzt dabei sich gegenüberliegend
angeordnete Noppen 84 und 85, auf denen die Achse 83 aufgelagert ist. In ähnlicher
Weise wie die Betätigungswippe 36 besitzt jedes Wippenteil einen Fortsatz 86, der
von einem entsprechenden Fortsatz 87 eines Zwischengliedes 88 umfaßt wird. Der Fortsatz
86 ist mit einer sacklochartigen Ausnehmung 89 versehen; in der Ausnehmung befindet
sich eine Druckfeder 90; die in gleicher Weise wie die Druckfeder 46 das Zwischenglied
88 gegenüber dem Fortsatz 86 belastet.
[0027] An jedem Zwischenglied 88 und 87a sind den Nocken 58 bzw. 59 entsprechende Nocken
91 bzw. 92 angeformt, die in gleicher Weise wie die Nocken 58 und 59 mit den Betätigungsstößeln
27 zusammenwirken. Zusätzlich zu den Nocken 91 bzw. 92 besitzt jedes Zwischenglied
88, 87a je einen Vorsprung 93 bzw. 94, wobei jeder der Vorsprünge ähnlich wie der
Vorsprung 60 mit einem entsprechend ausgebildeten Vorsprung 61 zusammenwirkt. Zwischen
der Halteplatte 47 und dem Boden 33 der Vertiefung ist das innere Ende des Faltenbalges
49 befestigt, wogegen das andere Ende des Faltenbalges beide Vorsprünge bzw. Fortsätze
an der Betätigungswippe umgibt.
[0028] Es besteht die Möglichkeit, den Vorsprung 61 wegzulassen. Dadurch wird eine Verrastung
der Betätigungsswippe beidseitig zu dem Vorsprung 60 nicht mehr möglich; damit die
Betätigungswippe 36 immer eine bestimmte Ausgangsstellung besitzt, befindet sich auf
einer Seite der Drehachse der Betätigungswippe eine in Figur 3 schematisch angedeutete
Druckfeder 100, die die Betätigungswippe dauernd entgegen dem Uhrzeigersinn U antreibt.
Wenn die Betätigungswippe 36 auf der federbelasteten Seite gedrückt wird, wird ein
Schaltvorgang durchgeführt, der der Betätigungsweise eines Tastschalters entspricht.
1. Explosionsgeschützter elektrischer Schalter, mit einem Schaltgerät (14) mit wenigstens
einer Kontaktstelle (21, 22), die in einem einen druckfest gekapselten Raum umschließenden
Schaltgerätegehäuse untergebracht ist, mit einem zünddurchschlagssicher in das Schaltgerätegehäuse
eingeführten Betätigungsstößel (27) für jede Kontaktstelle und mit einem das Schaltgerätegehäuse
mit der wenigstens einen Kontaktstelle umgebenden Umgehäuse (10) erhöhter Sicherheit,
das aus einem Gehäuseunterteil (11) und einem Gehäuseoberteil (12) zusammengesetzt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgerät (14) an der Innenfläche der Bodenwand des Gehäuseunterteils (11)
befestigt ist, daß auf der Außenseite des Gehäuseoberteils (12) wenigstens eine Betätigungswippe
(36) drehbar gelagert ist, die mit einem Fortsatz (38, 39) durch das Gehäuseoberteil
(12) hindurch ins Innere des Umgehäuses (10) hineinragt, und daß am freien, im Umgehäuse
(10) befindlichen Ende des Fortsatzes (38, 39) ein Zwischenglied (40) mit wenigstens
einer Nocke (58, 59) angebracht ist, welche Nocke (58, 59) mit dem Betätigungsstößel
(27) in Eingriff steht und bei Verschwenkung der Betätigungswippe (36) und damit des
Zwischengliedes (40) den Betätigungsstößel (27) zur Ausführung einer Schalthandlung
verschiebt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (40) am Fortsatz
(38, 39) verschieblich geführt und zwischen dem Fortsatz (38, 39) und dem Zwischenglied
(40) eine Druckfeder (46) angeordnet sind, die Fortsatz (38, 39) und Zwischenglied
(40) auseinanderzudrücken sucht.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel (43, 45) vorgesehen
sind, die eine begrenzte Bewegung des Zwischengliedes (40) gegenüber dem Fortsatz
(38, 39) gestatten.
4. Schaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich
das Zwischenglied (40) und der Fortsatz (38, 39) teilweise umgreifen und so ineinander
verdrehsicher geführt sind.
5. Schalter nach einem der voherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
Anzahl der Kontaktstellen (21, 22) entsprechende Anzahl von Nocken (58, 58a, 59) am
Zwischenglied (40) angebracht ist.
6. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß am Zwischenglied
und am Schaltgerät (14) Vorsprünge (60, 61) vorgesehen sind, die miteinander in Eingriff
stehen, wobei der Vorsprung (61) am Schaltgerät (14) in die Bewegungsbahn des Vorsprunges
(60) am Zwischenglied (40) eingreift, so daß beide Vorsprünge (60, 61) die Betätigungswippe
(36) in zwei Schaltstellungen halten, in denen sich der Vorsprung (60) am Zwischenglied
(40) auf der einen oder der anderen Seite des Vorsprunges (61) am Schaltgerät (14)
befindet.
7. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Wippenteilen
(81, 82) an jedem ein Fortsatz (86) angeformt und an jedem Fortsatz (86) je ein Zwischenglied
(88, 87a) angebracht ist.
8. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
nebeneinanderliegenden Zwischenglieder (88, 87a) an dem Bereich, an dem sie aufeinanderzuweisen,
eine Abflachung besitzen, und daß im Bereich der Abflachung je ein Vorsprung (93,
94) vorgesehen ist, der mit dem Vorsprung (61) am Schaltgerät (14) zusammenwirkt.
9. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter
bzw. das Schaltgerät (14) so ausgebildet ist, daß er als Öffner oder Schließer dienen
kann.
10. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des
Gehäuseoberteils (12), an der die Betätigungswippe (36; 81, 82) angeordnet ist, eine
ins Innere des Umgehäuses ragende Vertiefung (32) aufweist, in der die Betätigungswippe
(36; 81, 82) im wesentlichen aufgenommen ist.
11. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei sich
gegenüberliegenden Seitenwandungen der Vertiefung (32) Nasen (51) angeformt sind,
die in Ausnehmungen (54) an der Betätigungswippe (36; 81, 82) hineinragen, und daß
die Nasen (51) und Ausnehmungen (54) je ein Drehlager für die Betätigungswippe (36;
81, 82) bilden.
12. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswippe
geteilt ist und beide Wippenteile (81, 82) mittels einer Achse (83) gegeneinander
verdrehbar verbunden sind.
13. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Bodenfläche der Vertiefung (32) und der Betätigungswippe (36; 81, 82) eine Halteplatte
(47) vorgesehen ist, die einen Flanschrand (48) einer balgartigen Dichtung (49) für
den Fortsatz (38, 39) fixiert.
14. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halteplatte
(47) Noppen (84, 85) angeformt sind, auf denen die Achse (83) gelagert ist.
15. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Betätigungswippe (36; 81, 82) und der Bodenfläche der Vertiefung (32) auf einer Seite
der Verbindungslinie der Lagerstellen eine die Betätigungswippe (36) dauernd zurückstellende
Druckfeder (10) oder für jedes Wippenteil eine eigene Druckfeder vorgesehen ist und
daß an dem Zwischenteil lediglich wenigstens eine Nocke vorgesehen ist.
16. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des
Umgehäuses (10) Führungselemente (16) vorgesehen sind, die das Gehäuse des Schaltgerätes
(14) in seiner Lage zentrieren.
17. Schalter nach einem der vorigen Ansprüche, mit Klemmen, dadurch gekennzeichnet, daß
am Gehäuse des Schaltgerätes (14) eine Klemmenabdeckung (24a) festgerastet ist.
1. Explosionproof electrical switch, having a switching device (14) with at least one
contact point (21, 22) which is accommodated in a switching device housing which encloses
a space which is encapsulated in a pressuretight manner, having an operating plunger
(27), which is inserted into the switching device housing in a flameproof manner,
for each contact point, and having a surrounding housing (10), of enhanced safety,
which surrounds the switching device housing with the one or more than one contact
point and is composed of a housing lower part (11) and of a housing upper part (12),
characterized in that the switching device (14) is mounted on the inner surface of
the base wall of the housing lower part (11), in that at least one operating rocker
(36) is mounted, such that it can rotate, on the outside of the housing upper part
(12), which operating rocker (36) has a projection (38, 39) which projects through
the housing upper part (12) into the interior of the surrounding housing (10), and
in that an intermediate element (40) having at least one cam (58, 59) is fitted to
the free end, which is located in the surrounding housing (10), of the projection
(38, 39), which cam (58, 59) engages with the operating plunger (27) and displaces
the operating plunger (27), during pivoting of the operating rocker (36) and thus
of the intermediate element (40), in order to carry out a switching operation.
2. Switch according to Claim 1, characterized in that the intermediate element (40) is
guided displaceably on the projection (38, 39) and a compression spring (46) is arranged
between the projection (38, 39) and the intermediate element (40) and attempts to
force the projection (38, 39) and the intermediate element (40) apart from one another.
3. Switch according to Claim 2, characterized in that latching means (43, 45) are provided
which allow limited movement of the intermediate element (40) with respect to the
projection (38, 39).
4. Switching device according to one of the preceding claims, characterized in that the
intermediate element (40) and the projection (38, 39) partially engage around one
another and are thus guided in one another such that they cannot rotate.
5. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that a number of
cams (58, 58a, 59), corresponding to the number of contact points (21, 22), are fitted
to the intermediate element (40).
6. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that protrusions
(60, 61) are provided on the intermediate element and on the switching device (14),
which protrusions (60, 61) engage with one another, the protrusion (61) on the switching
device (14) engaging in the movement path of the protrusion (60) on the intermediate
element (40) such that both protrusions (60, 61) hold the operating rocker (36) in
two switch positions in which the protrusion (60) on the intermediate element (40)
is located on one side or the other of the protrusion (61) on the switching device
(14).
7. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that, in the case
of two rocker parts (81, 82), a projection (86) is integrally formed on each, and
one intermediate element (87, 87a) is in each case fitted to each projection (86).
8. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that the two intermediate
elements (87, 87a), which are located side by side, have a flat in that region in
which they point towards one another, and in that one protrusion (93, 94) is in each
case provided in the region of the flat, which protrusion (93, 94) interacts with
the protrusion (61) on the switching device (14).
9. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that the switch
or the switching device (14) is designed such that it can be used as a break contact
element or a make contact element.
10. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that the wall of
the housing upper part (12), on which wall the operating rocker (36; 81, 82) is arranged,
has a depression (32) which projects into the interior of the surrounding housing
and in which the operating rocker (36; 81, 82) is essentially accommodated.
11. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that tabs (51) are
integrally formed on two mutually opposite side walls of the depression (32), which
tabs (51) project into recesses (54) on the operating rocker (36; 81, 82), and in
that the tabs (51) and recesses (54) each form a rotary bearing for the operating
rocker (36; 81, 82).
12. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that the operating
rocker is split and the two rocker parts (81, 82) are connected by means of a shaft
(83) such that they can rotate with respect to one another.
13. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that a retaining
plate (47) is provided between the base surface of the depression (32) and the operating
rocker (36; 81, 82), which retaining plate (47) fixes a flange edge (48) of a bellows-like
seal (49) for the projection (38, 39).
14. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that knobs (84,
85) are integrally formed on the retaining plate (47), on which knobs (84, 85) the
shaft (83) is mounted.
15. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that a compression
spring (10), which continuously resets the operating rocker (36), or a dedicated compression
spring for each rocker part is provided between the operating rocker (36; 81, 82)
and the base surface of the depression (32) on one side of the connecting line of
the bearing points, and in that only at least one cam is provided on the intermediate
part.
16. Switch according to one of the preceding claims, characterized in that guide elements
(16) are provided on the base of the surrounding housing (10), which guide elements
(16) centre the housing of the switching device (14) in its position.
17. Switch according to one of the preceding claims, having terminals, characterised in
that a terminal cover (24a) is firmly latched on the housing of the switching device
(14).
1. Commutateur électrique anti-déflagrant comprenant un appareil de commutation (14)
comprenant au moins un agencement de contacts (21, 22) disposé dans une enceinte d'appareil
de commutation entourant un espace fermé de façon étanche à la pression, un poussoir
d'actionnement (27) pour chaque agencement de contacts, traversant sans possibilité
de décharge disruptive l'enceinte de l'appareil de commutation et un boîtier (10)
à sécurité accrue, entourant l'enceinte de l'appareil de commutation avec le ou les
agencements de contacts, ce boîtier se composant d'une partie inférieure de boîtier
(11) et d'une partie supérieure de boîtier (12), caractérisé par le fait que l'appareil
de commutation (14) est fixé sur la surface intérieure de la paroi de fond de la partie
inférieure de boîtier (11), que sur le côté extérieur de la partie supérieure de boîtier
(12) est montée en rotation au moins une bascule d'actionnement (36) comportant un
prolongement (38, 39) traversant la partie supérieure de boîtier (12) pour pénétrer
à l'intérieur du boîtier (10) et qu'à l'extrémité libre du prolongement (38, 39),
se trouvant dans le boîtier (10), est disposé un organe intermédiaire (40) avec au
moins une came (58, 59), laquelle came (58, 59) se trouve en prise avec le poussoir
d'actionnement (27) et, lors du pivotement de la bascule d'actionnement (36) et donc
de l'organe intermédiaire (40), déplace en translation le poussoir d'actionnement
(26) en vue de l'exécution d'une opération de commutation.
2. Commutateur suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'organe intermédiaire
(40) est guidé mobile en translation sur le prolongement (38, 39) et qu'entre le prolongement
(38, 39) et l'organe intermédiaire (40) est disposé un ressort de compression (46)
qui cherche à écarter l'un de l'autre le prolongement (38, 39) et l'organe intermédiaire
(40).
3. Commutateur suivant la revendication 2, caractérisé par le fait qu'il comprend des
moyens d'encliquetage (43, 45) qui permettent un mouvement limité de l'organe intermédiaire
(40) par rapport au prolongement (38, 39).
4. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que l'organe intermédiaire (40) et le prolongement (38, 39) s'entourent partiellement
et sont ainsi guidés l'un dans l'autre sans possibilité de rotation relative.
5. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que l'organe intermédiaire (40) comporte des cames (58, 58a, 59) en nombre correspondant
au nombre des agencements de contacts (21, 22).
6. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que sur l'organe intermédiaire (40) et l'appareil de commutation (14) sont prévues
des saillies (60, 61) qui se trouvent reciproquement en prise, la saillie (60) sur
l'appareil de commutation (14) pénétrant dans la trajectoire de mouvement de la saillie
(60) sur l'organe intermédiaire (40), de sorte que les deux saillies (60, 61) maintiennent
la bascule d'actionnement (36) dans deux positions de commutation dans lesquelles
la saillie (60) sur l'organe intermédiaire (40) se trouve d'un côté ou de l'autre
de la saillie (61) sur l'appareil de commutation (14).
7. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que dans le cas de deux parties de bascule (81, 82), un prolongement (86) est formé
sur chacune d'elles et un organe intermédiaire (88, 87a) est disposé sur chaque prolongement
(86).
8. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que les deux organes intermédiaires (88, 87a) disposés côte à côte présentent un méplat
dans les zones en regard et comportent dans la zone du méplat chacun une saillie (93,
94) qui coopère avec la saillie (61) sur l'appareil de commutation (14).
9. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que le commutateur ou l'appareil de commutation (14) est réalisé de manière à pouvoir
servir de commutateur ou appareil normalement fermé ou normalement ouvert.
10. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la paroi de la partie supérieure de boîtier (12) sur laquelle est disposée la
bascule d'actionnement (36; 81, 82) présente un creux (32) en cuvette qui fait saillie
vers l'intérieur du boîtier et dans lequel est logée la bascule d'actionnement (36;
81, 82).
11. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que sur deux parois latérales opposées du creux (32) sont formés des nez (51) pénétrant
dans des évidements (54) sur la bascule d'actionnement (36; 81, 82), et que les nez
(51) et évidements (54) forment respectivement un palier d'articulation pour la bascule
d'actionnemnt (36; 81, 82).
12. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la bascule d'actionnement est divisée et que les deux parties de bascule (81,
82) sont reliées à un axe (83) de manière à pouvoir pivoter l'une par rapport à l'autre.
13. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'entre la surface de fond du creux en cuvette (32) et la bascule d'actionnement
(36; 81, 82), il est prévu une plaque de maintien (47) qui fixe un rebord (48) d'un
joint d'étanchéité (49) en forme de soufflet pour le prolongement (38, 39).
14. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que sur la plaque de maintien (47) sont formés des bossages (84, 85) sur lesquels
l'axe (83) est monté en rotation.
15. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'un ressort de compression (10) rappelant en permanence la bascule d'actionnement
(36) ou un ressort de compression séparé pour chaque partie de bascule est prévu entre
la bascule d'actionnement (36; 81, 82) et la surface de fond du creux en cuvette (32),
sur un côté de la ligne de liaison des paliers, et qu'il est prévu sur la partie intermédiaire
uniquement au moins une came.
16. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que sur le fond du boîtier (10) sont prévus des éléments de guidage (16) qui centrent
l'enceinte de l'appareil de commutation (14) dans sa position.
17. Commutateur suivant l'une des revendications précédentes, avec des bornes, caractérisé
par le fait qu'un cache-bornes (24a) est fixé par encliquetage sur l'enceinte de l'appareil
de commutation (14).

