| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 509 117 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.02.1996 Patentblatt 1996/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.04.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F15B 15/08 |
|
| (54) |
Druckmittelzylinder
Pressure fluid actuator
Vérin à fluide sous pression
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
| (73) |
Patentinhaber: HYGRAMA AG |
|
CH-6343 Rotkreuz (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
|
| (74) |
Vertreter: Klein, Adam, Dipl.Ing. et al |
|
Patentanwälte Klein & Pinter OEG
Fasangasse 49 A-1030 Wien A-1030 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 147 803 GB-A- 2 163 499
|
EP-A- 0 260 344
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Druckmittelzylinder mit einem Innenraum, in dem ein
Kolben hin- und hergehend bewegbar ist, sowie mit einem sich über die Länge des Zylinders
erstrekkenden Längsschlitz, durch den ein mit dem Kolben verbundener seitlicher Ansatz
zur Kraftübertragung nach außen geführt ist und der auf der Innenseite durch ein Stahlband
abgedichtet ist, das durch im Bereich der Außenseite des Längsschlitzes angeordnete
Dauermagnete in seiner Lage an der Innenseite des Längsschlitzes gehalten ist und
im Bereich des Kolbens durch diesen hindurchgeführt ist.
[0002] Druckmittelzylinder dieser Art, die auch als kolbenstangenlose Druckmittelzylinder
bezeichnet werden, sind bekannt. Bei einer aus der DE-PS 28 33 533 bekannten Ausführung
ist der im wesentlichen kreiszylindrische Innenraum zu beiden Seiten des Längsschlitzes
abgeflacht, so daß das Stahlband sich weniger stark ausbiegt. Das Stahlband ist auf
seiner Innenseite im Bereich seiner Längskanten abgefast.
[0003] Ebenfalls bekannt ist ein Druckmittelzylinder dieser Art (WO 83/02306), bei dem auf
der nach außen gerichteten Seite des aus Stahl bestehenden Dichtbandes Halterungseinrichtungen
zur Verklemmung mit den Seitenwänden des Längsschlitzes angeordnet sind. Es kann sich
dabei sowohl um ein durchgehendes, im Querschnitt U-förmiges Kunststoffprofil handeln,
dessen Schenkel nach außen vorgespannt sind, als auch um Paare von einzelnen Metallklammern.
Die Aufgabe dieser Halterungseinrichtungen besteht darin, das Stahlband im Bereich
des Schlitzes festzulegen, damit keine Magneten mehr erforderlich sind.
[0004] Ebenfalls bekannt ist es (EP-B1-69199), an der Innenseite und der Außenseite des
Rohres je ein Kunststoffband anzuordnen, die reißverschlußartig aneinander festgelegt
sind, so daß das innere Dichtband durch ein äußeres Dichtband festgehalten ist.
[0005] Weiterhin ist in der GB-A-2 163 499 ein Druckmittelzylinder der anmeldungsgemäßen
Art vorbeschrieben, bei dem der Längsschlitz des Zylinderrohres durch ein elastisches
Dichtband abgedichtet ist, in das ein flexibles Stahlband als Verstärkung eingebaut
sein kann. Das Dichtband ist im Längsschlitz durch an ihm befestigte, V-förmig auseinanderlaufende
Stege gehaltert, die in Nuten in der Wand des Längsschlitzes eingreifen oder über
den Außenrand des Längsschlitzes mit Fortsätzen vorragen und so auch die Außenseite
des Längsschlitzes abdichten. Zusätzlich wird das elastische Band durch Reibung an
den Wänden des Längsschlitzes festgehalten. Anstelle der V-förmigen Stege sind auch
andere Querschnitte des Dichtbandes gezeigt, die mit Vorsprüngen in Aussparungen in
den Wänden des Längsschlitzes eingreifen.
[0006] Eine ähnliche Ausführung ist aus der EP-A2 0 260 344 bekannt. Auch dort ist der Längsschlitz
des Zylinderrohres durch ein elastisches Dichtband abgedichtet, in das ein dünnes
Versteifungsband eingebettet sein kann. Dieses Versteifungsband besteht wahlweise
aus einem Kunststoffmaterial oder aus Stahl. In seiner Lage am Längsschlitz ist das
Dichtband durch ein an der Außenseite des Längsschlitzes vorgesehenes Abdeckband gehalten,
das mit einem radial nach innen ragenden Fortsatz mit dem inneren Dichtband in Verbindung
steht. Das äußere Abdeckband kann mit einem Steg zwischen am inneren Dichtband befestigte
Flansche eingreifen. Das innere Dichtband kann aber auch durch das Abdeckband magnetisch
gehaltert sein. Zu diesem Zweck besteht das Versteifungsband aus einem dünnen ferritischen
Stahlband und ist am Abdeckband ein in den Längsschlitz hineinragendes, zumindest
stellenweise dauermagnetisches Halteband angeordnet. Der magnetische Schließungskreis
des Haltebandes verläuft über das ferromagnetische Versteifungsband und übt auf das
vom Halteband mechanisch getrennte inneren Dichtband eine Haltekraft aus, die in radialer
Richtung des Zylinderrohres verläuft.
[0007] Die Abdichtbänder aus Stahl werden aufgrund ihrer größeren Lebensdauer bevorzugt.
[0008] Bei langen Zylindern stellt sich das Problem, daß das Stahlband seitlich, d.h. quer
zur Längsrichtung des Zylinders, wandern kann. Dies kann durch die Magnete nicht verhindert
werden, da deren Kraft im wesentlichen radial bezüglich des Zylinders wirkt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckmittelzylinder zu schaffen,
bei dem das Band seitlich festgelegt wird, so daß die Lebensdauer der Dichtungen und
die Abdichtung gewährleistet bleibt.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, auf der nach außen gerichteten
Seite des Stahlbandes einen durchgehenden Kunststoffstreifen zu befestigen, dessen
Breite etwas kleiner als der Abstand der Wände des Längsschlitzes voneinander ist.
[0011] Dieser Kunststoffstreifen ermöglicht in sehr einfacher Weise die Positionierung bzw.
Zentrierung des metallischen Dichtbandes gegenüber dem Längsschlitz. Es kann daher
insbesondere vorgesehen sein, daß die Anordnung des Kunststoffstreifens auf dem Stahlband
der räumlichen Anordnung zwischen Stahlband und Längsschlitz entspricht. Es reicht
dabei vollkommen aus, daß die Breite des Kunststoffstreifens etwas kleiner ist als
die Breite des Längsschlitzes, da auf diese Weise eine ausreichende Zentrierung des
Dichtbands bewirkt wird.
[0012] Eine von der Erfindung besonders bevorzugte Möglichkeit der Befestigung des Kunststoffstreifens
besteht darin, daß in Weiterbildung der Erfindung das Stahlband kunststoffumspritzt
wird. Bei dieser Kunststoffumspritzung wird zwar die gesammte Oberfläche des Stahlbandes
mit Kunststoffmaterial versehen, was jedoch in keiner Weise stört, da die Haltekraft
der Magnete ausreichend bemessen ist.
[0013] Bei dieser Art der Kunststoffumspritzung lassen sich beliebige Formen des Profils
herstellen, also auch die Anordnung des Kunststoffstreifens auf der Außenseite des
Stahlbands.
[0014] Die Erfindung schlägt in Weiterbildung vor, daß das Stahlband im Querschnitt gesehen
gradlinig ist und gegebenenfalls, wie dies ansich bekannt ist, breiter ist als der
Längsschlitz.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Zylinder an seiner Innenseite
beidseits der Ränder des Längsschlitzes eine Ausnehmung aufweist, in der das kunststoffumspritzte
Stahlband liegt und die von der Kunststoffumspritzung des Stahlbands ausgefüllt ist.
Auf diese Weise lassen sich die Übergänge an den Seitenkanten des Dichtbandes besser
unterbringen, da sie nicht mehr im Zylinderinnenraum liegen. Das Stahlband braucht
auch nicht mehr, wie dies im Stand der Technik bekannt ist, auf seiner Innenseite
angefast zu werden.
[0016] In nochmals weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Innenseite
der Kunststoffumspritzung in der Zylinderoberfläche des Innenraums des Druckmittelzylinders
liegt. Dies bedeutet, daß das Dichtband die Kreiszylinderoberfläche des Innenraums
nicht mehr stört, so daß die am Ende des Kolbens angeordneten Dichtungen eine erhöhte
Lebensdauer und eine verbesserte Abdichtung ermöglichen. Die Erfindung schlägt in
Weiterbildung vor, daß die Innenseite der Ausnehmung und die Außenseite der Kunststoffummantelung
abgerundet oder auch schräg verlaufen.
[0017] In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die Innenseite der Ausnehmung und die
Außenseite der Kunststoffumspritzung des Stahlbands derart aufeinander abgestimmt
sind, daß bei Aufweitung des Längsschlitzes ein Abgleiten der Kunststoffumspritzung
auf der Innenseite der Ausnehmung ohne die Bildung eines Zwischenraums oder Schlitzes
erfolgt. Auf diese Weise bleibt die Abdichtung auch bei sehr langen Zylindern erhalten,
bei denen bei Druckanlegen im Innenraum eine gewisse Aufweitung des Längsschlitzes
erfolgt.
[0018] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
der folgenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- stark vereinfacht einen Querschnitt durch einen Druckmittelzylinder nach der Erfindung;
- Fig. 2
- in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch ein geändertes Dichtband;
- Fig. 3
- einen Teilschnitt durch ein Dichtband und den Längsschlitz;
- Fig. 4
- eine der Figur 3 entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 5
- eine der Figur 3 und 4 entsprechende Darstellung einer nochmals weiteren Ausführungsform.
[0019] Der in Figur 1 im Querschnitt dargestellte Druckmittelzylinder enthält ein Gehäuse
1, das beispielsweise aus Aluminium besteht. Das Gehäuse enthält einen exzentrisch
angeordneten kreiszylindrischen Innenraum 2, der sich über die gesamte Länge des Zylinders
erstreckt. An beiden Enden ist der Zylinder abgeschlossen. In dem Innenraum 2 ist
ein nicht dargestellter Kolben angeordnet, der in Längsrichtung des Zylinders hin
und hergehend bewegbar ist. Er wird dadurch angetrieben, daß auf einer Seite des Kolbens
in dem Innenraum 2 ein höherer Druck ist als auf der anderen Seite. Das Gehäuse 1
weist einen sich in Längsrichtung erstreckenden Längsschlitz 3 auf, durch den ein
mit dem Kolben verbundener Ansatz hindurch ragt. An dem außerhalb des Gehäuses 1 angeordneten
Teil des Ansatzes kann die vom Kolben erzeugte Kraft abgenommen werden. Der Längsschlitz
3 ist von der Innenseite des Zylinders her durch ein Stahlband 4 abgedichtet. Das
Stahlband 4 weist eine Breite auf, die größer ist als die Breite des Längsschlitzes
3. Damit das Stahlband in der dargestellten Dichtposition gehalten wird, sind auf
beiden Seiten des Längsschlitzes 3 von der Außenseite her Magnete 5 in der Gehäusewand
eingesetzt. Es kann sich beispielsweise um einzelne über die Länge verteilte Magnete
5 handeln. Diese halten das Stahlband 4 auch dann fest, wenn der Innenraum 2 drucklos
ist.
[0020] Die Magnete 5 erzeugen eine im wesentlichen radial wirkende Kraft auf das Stahlband
4. Diese Kraft würde es dem Stahlband noch ermöglichen, seitlich auszuweichen, d.
h. in Figur 1 nach rechts oder links. Um dies zu verhindern ist auf der in Figur 1
oben angeordneten nach außen gerichteten Außenseite 6 des Stahlbands 4 ein Kunststoffstreifen
7 befestigt. Die in Figur 1 zu sehende Breite des Kunststoffstreifens 7 ist etwas
kleiner als der Abstand der Seitenwände 8 des Längsschlitzes 3. Auf diese Weise wird
das Stahlband 4 bezüglich des Längsschlitzes 3 zentriert und sein seitliches Abweichen
auf einen kleinen Betrag beschränkt. Der Kunststoffstreifen 7 dient nicht zur Festlegung
des Dichtbandes an dem Zylindergehäuse 1. Der Querschnitt des Kunststoffstreifens
7 entspricht etwa dem Querschnitt des Längsschlitzes, d. h. bei parallelen Seitenwänden
8 sind auch die entsprechenden Seitenflächen des Kunststoffstreifens 7 parallel zueinander.
Der Kunststoffstreifen 7 ist so auf der Außenseite 6 des Stahlbandes 4 befestigt,
wie es der gewünschten Anordnung des Stahlbandes 4 gegenüber dem Schlitz 3 entspricht.
Bei einer gewünschten mittigen Ausrichtung des Stahlbandes 4 zum Längsschlitz 3 ist
der Kunststoffstreifen 7 also auch mittig ausgerichtet.
[0021] Während bei der Ausführungsform der Figur 1 der Kunststoffstreifen 7 nur auf der
Außenseite 6 des aus Stahl bestehenden Dichtbandes 4 befestigt ist, beispielsweise
festgeklebt, zeigt die Ausführungsform der Figur 2 ein Dichtband 9, bei dem das Stahlband
4 allseits von einer Kunststoffumspritzung 10 umgeben ist. Die Kunststoffumspritzung
10 bildet auf der Außenseite 6 des Stahlbandes 4 den bereits bei der Ausführungsform
der Figur 1 vorhandenen Kunststoffstreifen 7. Zusätzlich ist die Kunststoffumspritzung
10 aber so ausgebildet, daß sie die Querschnittsform eines Kreissegmentes aufweist,
dessen nach innen gerichtete Sehne 11 paralell zu dem umspritzten Stahlband 4 verläuft.
Das Dichtband 9 der Figur 2 kann mit einem Zylindergehäuse nach Figur 1 verwendet
werden. Die Kunststoffumspritzung ist eine besonders bevorzugte Möglichkeit, wie der
Kunststoffstreifen 7 auf der Außenseite 6 des Stahlbandes 4 befestigt werden kann.
Zusätzlich bildet die Kunststoffumspritzung eine Verbesserung der Abdichtung.
[0022] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Innenseite 12 des Zylindergehäuses
1 zu beiden Seiten des Längsschlitzes 3 je eine sich in Längsrichtung des Gehäuses
1 erstreckende Ausnehmung 13 aufweist. Beide Ausnehmungen 13 sind spiegelbildlich
zueinander ausgebildet. Sie enthalten eine ebene Schulter 14, die sehnenartig bezüglich
des Zylinderinnenraums 2 verläuft. Von den Schultern 14 aus erweitert sich die Ausnehmung
13 in Richtung zum Innenraum.
[0023] Die Kunststoffumspritzung 10 des Stahlbandes 4 ist bei dieser Ausführungsform so
geformt, das sie nicht nur den Kunststoffstreifen 7 auf der Rückseite 6 des Stahlbandes
4 bildet, sondern einen Querschnitt aufweist, der die Ausnehmungen 13 auf beiden Seiten
des Längsschlitzes 3 vollständig ausfüllt. Ähnlich wie bei der Ausführungsform der
Figur 2 wirkt also die Kunststoffumspritzung 10 hier als Dichtung mit. Jedoch erfolgt
auch hier wieder die Festlegung des Stahlbandes 4 durch Magnete 5.
[0024] Während bei den Ausführungsformen nach Figur 2 und 3 die nach innen gerichtete Seite
der Kunststoffumspritzung eben ausgebildet ist und sich also in den kreiszylindrischen
Innenraum 2 hinein erstreckt, ist bei der Ausführungsform der Figur 4 die Innenfläche
15 der Kunststoffumspritzung 16 derart gebogen, daß sie in der Kreiszylinderoberfläche
17 des Innenraums des Zylinders liegt. Die Oberfläche des Innenraums 2 wird also durch
das Dichtband 9 der Ausführungsform nach Figur 4 nicht gestört oder unterbrochen.
[0025] Weiterhin sind die Seitenflanken 18 der Ausnehmung der Ausführungsform nach Figur
4 sehr stark geneigt und verlaufen daher relativ flach. Es sind daher relativ lange
Flächen zwischen der Ausnehmung und der Kunststoffumspritzung 16 gebildet. Wenn der
Längsschlitz bei der Ausführungsform nach Figur 4 etwas atmet, d. h. sich erweitert,
so können aufgrund der langen Flanken 18 die Kunststoffumspritzung auf der Ausnehmung
etwas abgleiten, ohne das dort ein Zwischenraum entsteht, aus dem Druckmittel entweichen
könnte.
[0026] Bei der Ausführungsform nach Figur 5 ist diese Möglichkeit nochmals verbessert, indem
die Ausnehmung 19 einen gebogenen Querschnitt aufweist ohne die bei Figur 3 und 4
vorhandene Längskante. Auch bei der Ausführungsform nach Figur 5 ist die Innenfläche
15 der Kunststoffumspritzung 16 in der Kreiszylinderfläche 17 des Innenraums 2 liegend
angeordnet.
[0027] Selbstverständlich läßt sich die Begrenzungsfläche der Ausnehmung noch weiter so
ausbilden, daß bei Verbreiterung des Schlitzes ein Abgleiten der Kunststoffumspritzung
auf der Ausnehmung erfolgt, ohne daß ein Zwischenraum entsteht.
1. Druckmittelzylinder mit einem Innenraum (2), in dem ein Kolben hin- und hergehend
bewegbar ist, sowie mit einem sich über die Länge des Zylinders erstreckenden Längsschlitz
(3), durch den ein mit dem Kolben verbundener seitlicher Ansatz zur Kraftübertragung
nach außen geführt ist und der auf der Innenseite durch ein Stahlband (4) abgedichtet
ist, das durch im Bereich der Außenseite des Längsschlitzes (3) angeordnete Dauermagnete
(5) in seiner Lage an der Innenseite des Längsschlitzes (3) gehalten und im Bereich
des Kolbens durch diesen hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
nach außen gerichteten Seite (10) des Stahlbandes (4) in an sich bekannter Weise ein
durchgehender Kunststoffstreifen (7) befestigt ist, und daß die Breite des Kunststoffstreifens
(7) kleiner als der Abstand der Wände (8) des Längsschlitzes (3) voneinander ist.
2. Druckmittelzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des
Kunststoffstreifens (7) auf dem Stahlband (4) der räumlichen Anordnung zwischen Stahlband
(4) und Längsschlitz (3) entspricht.
3. Druckmittelzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung
des Kunststoffstreifens (7) das Stahlband (4) kunststoffumspritzt ist.
4. Druckmittelzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stahlband (4) im Querschnitt geradlinig ist.
5. Druckmittelzylinder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder
auf seiner Innenseite beidseitig der Ränder des Längsschlitzes (3) eine Ausnehmung
(13, 19) aufweist, in der das kunststoffumspritzte Stahlband (4) liegt und die von
der Kunststoffumspritzung (10, 16) ausgefüllt ist.
6. Druckmittelzylinder nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenseite (15) der Kunststoffumspritzung (16) in der Zylinderfläche (17) des
Innenraums (2) des Druckmittelzylinders liegt.
7. Druckmittelzylinder nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite
der Ausnehmung (19) und die Außenseite der Kunststoffumspritzung (16) abgerundet verlaufen.
8. Druckmittelzylinder nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenseite der Ausnehmung (13) und die Außenseite der Kunststoffumspritzung (10)
schräg verlaufen.
9. Druckmittelzylinder nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenseite der Ausnehmung und die Außenseite der Kunststoffumspritzung (10, 16)
derart aneinander angepaßt sind, daß bei Aufweitung des Längsschlitzes (3) ein Abgleiten
der Kunststoffumspritzung (10, 16) auf der Ausnehmung ohne eine Zwischenraumbildung
erfolgt.
1. A pressure cylinder having an inner chamber (2), in which a piston is movable in a
reciprocating manner, and a longitudinal slot (3) which extends over the length of
the cylinder and through which a lateral projection, connected to the piston and provided
for force transmission, extends outwards, the said longitudinal slot (3) being sealed
on the inside by a steel band (4) held in position against the inside of the longitudinal
slot (3) by permanent magnets (5), arranged in the region of the outside of the longitudinal
slot (3), and being guided through the said longitudinal slot (3) in the region of
the piston, characterised in that a continuous plastics strip (7) is fixed in a known
manner to the outward facing side (10) of the steel band (4), and in that the width
of the plastics strip (7) is smaller than the distance between the walls (8) of the
longitudinal slot (3).
2. A pressure cylinder according to claim 1, characterised in that the arrangement of
the plastics strip (7) on the steel band (4) corresponds to the spatial arrangement
between the steel band (4) and the longitudinal slot (3).
3. A pressure cylinder according to claim 1 or 2, characterised in that plastics is extruded
round the steel band (4) in order to secure the plastics strip (7).
4. A pressure cylinder according to one of the preceding claims, characterised in that
the steel band (4) is linear in cross-section.
5. A pressure cylinder according to claim 3 or 4, characterised in that the inside of
the cylinder has a recess (13, 19) on either side of the edges of the longitudinal
slot (3), the steel band (4), around which plastics is extruded, being arranged in
the said recess (13, 19) which is filled by the extruded plastics (10, 16).
6. A pressure cylinder according to one of claims 3 to 5, characterised in that the inner
surface (15) of the extruded plastics (16) is arranged in the cylindrical surface
(17) of the inner chamber (2) of the pressure cylinder.
7. A pressure cylinder according to claim 5 or 6, characterised in that the inner surface
of the recess (19) and the outer surface of the extruded plastics (16) extend in a
rounded manner.
8. A pressure cylinder according to one of claims 5 to 7, characterised in that the inner
surface of the recess (13) and the outer surface of the extruded plastics (10) extend
in an angular manner.
9. A pressure cylinder according to one of claims 5 to 8, characterised in that the inner
surface of the recess and the outer surface of the extruded plastics (10, 16) are
adapted to one another in such a manner that, when the longitudinal slot (3) is widened,
the extruded plastics (10, 16) slides on the recess without forming a gap.
1. Vérin à fluide sous pression comportant une chambre intérieure (2) dans laquelle un
piston peut se déplacer en va-et-vient, ainsi qu'une fente (3) longitudinale s'étendant
sur la longueur du cylindre, à travers laquelle un prolongement latéral relié au piston
est mené jusqu'à l'extérieur pour la transmission de la force et qui est étanchéifié
sur la face intérieure par un ruban d'acier (4) qui est maintenu dans sa position
sur la face intérieure de la fente longitudinale (3) grâce à des aimants permanents
(5) agencés dans la région de la face extérieure de la fente longitudinale (3) et
qui est guidé dans la région du piston à travers celui-ci, caractérisé en ce qu'une
bande (7) de matière plastique continue est fixée de manière connue en soi sur le
côté (10) dirigé vers l'extérieur du ruban d'acier (4) et en ce que la largeur de
la bande (7) de matière plastique est inférieure à l'écartement des parois (8) l'une
par rapport à l'autre de la fente longitudinale (3).
2. Vérin à fluide sous pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agencement
de la bande (7) de matière plastique sur le ruban d'acier (4) correspond à l'agencement
géométrique entre le ruban d'acier (4) et la fente longitudinale (3).
3. Vérin à fluide sous pression selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que pour fixer la bande (7) de matière plastique, le ruban d'acier (4) est enrobé
de matière plastique.
4. Vérin à fluide sous pression selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le ruban d'acier (4) est de section rectiligne.
5. Vérin à fluide sous pression selon l'une ou l'autre des revendications 3 et 4, caractérisé
en ce que sur sa face intérieure, le cylindre présente des deux côtés des bordures
de la fente longitudinale 3 un évidement 13, 19 dans lequel est situé le ruban d'acier
(4) enrobé de matière plastique et qui est rempli par l'enrobage de matière plastique
(10, 16).
6. Vérin à fluide sous pression selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé
en ce que la face intérieure (15) de l'enrobage de matière plastique (16) est située
dans la surface cylindrique (17) de la chambre intérieure (2) du vérin à fluide sous
pression.
7. Vérin à fluide sous pression selon l'une ou l'autre des revendications 5 et 6, caractérisé
en ce que la face intérieure de l'évidement (19) et la face extérieure de l'enrobage
de matière plastique (16) s'étendent en arrondi.
8. Vérin à fluide sous pression selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé
en ce que la face intérieure de l'évidement (13) et la face extérieure de l'enrobage
de matière plastique (10) sont obliques.
9. Vérin à fluide sous pression selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé
en ce que la face intérieure de l'évidement et la face extérieure de l'enrobage de
matière plastique (10, 16) sont adaptées l'une à l'autre de telle sorte que lorsque
la fente longitudinale (3) s'élargit, il se produit un glissement de l'enrobage de
matière plastique (10, 16) sur l'évidement, sans formation d'un interstice.

