| (19) |
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(11) |
EP 0 509 199 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.1995 Patentblatt 1995/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.02.1992 |
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| (54) |
Pressenpartie einer Papiermaschine
Press section for a papermachine
Section de presse pour une machine à papier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
16.04.1991 DE 4112355
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
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Patentinhaber: Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH |
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89509 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Braun, Heinz
W-7980 Ravensburg (DE)
- Mirsberger, Peter
W-7981 Berg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Finsterwald, Manfred, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al |
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Manitz, Finsterwald & Partner
Robert-Koch-Strasse 1 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 289 477 DE-A- 3 729 723 DE-U- 8 717 279
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DE-A- 3 604 522 DE-A- 3 742 848 US-A- 4 257 844
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- DAS PAPIER Bd. 43, Nr. 10A, Oktober 1989, DARMSTADT Seiten 130 - 138; P. MIRSBERGER:
'SCHUHPRESSEN ZUM INTENSIVEN ENTWÄSSERN VON PAPIER UND KARTON'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pressenpartie einer Papiermaschine gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 (US-A- 4 257 844).
[0002] Pressenpartien dieser Art haben den entscheidenden Vorteil, daß durch Verwendung
von Pressen mit, in Bahnlaufrichtung gesehen, verlängerter Preßlänge eine relativ
lange Zeit zum Auspressen der Flüssigkeit aus der Bahn zur Verfügung steht. Auf diese
Weise kann eine solche Pressenpartie mit Wenig Preßstellen auskommen und dennoch,
auch bei schnellem Durchlauf der Papierbahn, einen hohen Entwässerungseffekt erzielen.
Die an sich bekannten Pressen mit verlängertem Preßspalt sind häufig so aufgebaut,
daß eine Preßwalze mit flexiblem Mantel versehen ist, der von innen durch ein im wesentlichen
nur radial bewegliches Preßelement gegen eine starre Gegenwalze gedrückt wird, wobei
sich der flexible Mantel im Bereich des Preßspaltes an die starre Gegenwalze anschmiegen
kann. Es sind aber auch andere Ausführungsformen zur Erreichung einer verlängerten
Preßfläche denkbar.
[0003] Um eine möglichst hohe Betriebssicherheit der Pressenpartie zu erreichen, wird bei
schnellaufenden Maschinen angestrebt, daß die Papierbahn, wie beispielsweise in dem
DE-Gbm 87 17 279 gezeigt, ständig mit mindestens einem Filz in Kontakt ist, um dadurch
einen sogenannten freien Zug zu vermeiden, bei dem die Papierbahn Gefahr laufen würde,
abzureißen. Nachteilig bei solchen Anordnungen ist allerdings, daß nach dem Austritt
der Papierbahn aus dem Preßspalt eine Rückbefeuchtung durch das im Filz mitgeführte
Wasser in die Papierbahn auftritt.
[0004] Zwar ist bereits zur Lösung dieses Problems eine Anordnung vorgeschlagen worden,
(DE- OS 37 42 84 8), bei der spezielle Maßnahmen getroffen werden, um wenigstens einen
Filz sehr schnell von der Papierbahn abzuheben, wenn sie den Preßspalt verläßt, jedoch
reicht dies noch nicht aus.
[0005] Ferner sind Lösungen bekannt, bei denen im zweiten Preßspalt lediglich ein Filz vorhanden
ist. Befindet sich dann besagter Filz oben, so kann die Bahn vor Einlauf in die zweite
Preßstelle zu leicht abfallen. Ist er dagegen unten, insbesondere als durchgehender
Unterfilz für beide Pressen, dann wird die Bahn in voller Breite am Ausgang aus der
zweiten Preßstelle mit der Oberwalze nach oben mitlaufen, wo sie nur schwer zu handhaben
ist. Andererseits ist auch an dieser Stelle die Tendenz der Papierbahn, das Wasser
aus dem Filz hinter dem Preßspalt zurückzusaugen, größer.
[0006] In der DE-OS 38 15 278 A1 ist eine Presse gezeigt mit zwei hintereinanderliegenden
Walzenpressen mit je einem verlängerten Preßspalt, wodurch zwar die Voraussetzungen
für eine Entwässerung der Papierbahn günstig sind, andererseits aber die Papierbahn
mit Hilfe eines Filzes durch beide Preßstellen transportiert wird. Sie kann also nicht
zwischen den beiden Pressen konditioniert werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Entwässerungseffekt von Pressenpartien
mit zwei hintereinanderliegenden verlängerten Preßspalten weiter zu verbessern,ohne
dadurch die Betriebssicherheit der Bahnführung durch beide Pressen zu verschlechtern.
[0008] Diese Ziele werden durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Maßnahmen in
vollem Umfang erreicht.
[0009] Von besonderen Vorteil ist bei der vorgeschlagenen Lösung, daß auf diese Weise jeweils
verschiedene Filze für die beiden Preßstellen verwendet werden können. Es ist daher
möglich, jeden Filz nach dem Durchgang durch die Preßstelle neu zu konditionieren,
also mit einem relativ geringen Wassergehalt für einen erneuten Preßvorgang zur Verfügung
zu stellen. Die Übergabe der Bahn vom ersten Unterfilz zum zweiten Oberfilz wird mit
Hilfe einer befilzten und mit Unterdruck betriebenen Abnahmevorrichtung vorgenommen.
Es ist auch gewährleistet, daß die feuchte Bahn sicher zwischen den genannten Preßstellen
geführt und am Filz gehalten werden kann.
[0010] Die sich anschließenden Unteransprüche zeigen besonders vorteilhafte Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Pressenpartie.
[0011] Die Erfindung wird erläutert anhand von Zeichnungen, welche darstellen
Fig 1 bis Fig. 3 schematische Seitenansicht von erfindungsgemäß ausgeführten Pressenpartien,
Fig. 4 schematische Teilansicht einer weiteren Ausführungsform
Fig. 5 schematische Teilansicht einer weiteren Ausführungsform
[0012] In Fig. 1 wird eine erfindungsgemäße Pressenpartie dargestellt, in die die Papierbahn,
z.B. von einem Langsieb 21 kommend, durch eine Pickupwalze 22 hineingeführt werden
kann.
[0013] Diese Figur zeigt zwei hintereinanderliegende Preßstellen 1 und 2 mit den Preßflächen
3 und 4 bzw. 5 und 6. Es ist erkennbar, daß in Laufrichtung gesehen die Preßflächen
eine verlängerte Form aufweisen (Breitnip). In der hier gezeigten Ausführungsform
bestehen die Pressen aus unten liegenden Gegenwalzen 7 und 9 sowie oben liegenden
Breitnip-Preßwalzen 8 und 10. Im Bereich der ersten Preßstelle 1 werden zwei Filzbänder
11 und 12 verwendet, welche gemeinsam mit der Papierbahn durch die erste Preßstelle
hindurchlaufen. Durch die zweite Preßstelle 2 wird lediglich ein Oberfilz 13 geführt.
Die Abnahme der Bahn vom Filzband 12 erfolgt durch die Abnahmevorrichtung 15, hier
als Saugwalze ausgeführt, die von dem Oberfilz 13 teilweise umschlungen ist. Die durch
die Abnahmevorrichtung 15 vom unteren Filzband 12 abgehobene Papierbahn wird auf sehr
kurzem Wege oder in direktem Kontakt an die untere Gegenwalze 9 der zweiten Preßstelle
2 herangeführt, so daß ein Abfallen der Bahn infolge ihres Gewichts praktisch ausgeschlossen
ist. Hinter dem Preßspalt haftet die Bahn weiterhin auf der unteren Gegenwalze 9,
während der Oberfilz 13 von der Bahn abgehoben wird. An der weiteren Abnahmevorrichtung
18, welche hier als gegen die untere Gegenwalze 9 anstellbare Saugwalze ausgeführt
ist, gelangt die Bahn auf den weiteren Oberfilz 14 und mit diesem zusammen in den
Beginn der sich anschließenden Trockenpartie. Für den Fall eines Bahnabrisses bzw.
beim Überführen im Anfahrfalle der Anlage können die nicht weitergeführten Papierbahnen
oder -streifen durch die Schaber 19 bzw. 20 in den Ausschußauflöser 23 gelangen, ohne
daß dadurch Probleme verursacht werden.
[0014] Ein weiterer Vorteil ist erzielbar, wenn beim Anfahren der Pressenpartie die Papierbahn
durch die Preßstellen 1 und 2 mit voller Breite hindurchgeführt werden kann, weil
das der Schonung der manchmal empfindlichen Bauteile der Breitnippreßwalzen dient.
Wenn dann die Bahn von der letzten Preßwalze abläuft, kann ein Überführstreifen gebildet
werden, etwa für die sich anschließende Trokkenpartie. Der dabei auftretende Ausschuß
gelangt in den darunterliegenden Ausschußauflöser 23.
[0015] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform wird die betriebssichere Übergabe zwischen
der ersten und zweiten Presse durch einen Saugkasten 16 gewährleistet, welcher oberhalb
des Oberfilzes 13 auf den Filz einen Unterdruck ausübt und dadurch die unter ihr liegende
Bahn an dem Oberfilz 13 festhält. Von dort gelangt die Bahn zusammnen mit dem Oberfilz
in die zweite Preßstelle 2. Anstelle des Saugkastens kann auch ein spezieller Blaskasten
verwendet werden, der nach dem Injektorprinzip in schmalen Schlitzen eine Luftströmung
mit Richtung weg vom Filz erzeugt und eine haltende Wirkung auf die Bahn ausübt.
[0016] Denkbar ist auch, wie in Fig. 3 gezeigt, anstelle oder zusätzlich zu dem Saugksten
16 ein Transportsieb 17 zu verwenden, welches die Bahn von unten an den Oberfilz 13
drückt. Auch hierdurch ist eine betriebssichere Überführung zwischen den beiden Preßstellen
1 und 2 gewährleistet. Ein weitere vorteilhafte Möglichkeit wäre ein hier nicht dargestellter
Blaskasten unterhalb der Papierbahn zu demselben Zweck.
[0017] Neben den in den Fig. 1 - 3 gezeigten Pressenpartien mit in beiden Preßstellen 1
und 2 oben liegenden Breitnippreßwalzen ist auch die Anordnung mit in der ersten Preßstelle
1 untenliegender Breitnippreßwalze 8 und oben liegender Gegenwalze 7 möglich, wie
in Fig. 4 dargestellt. Es kann ähnlich wie bei den bereits beschriebenen Bauformen
aus der ersten Preßstelle 1 die Bahn mit zwei Filzen herausgeführt und der obere Filz
abgehoben werden. Zur sicheren Mitnahme der Bahn am unteren Filzband 12 ist eine darunterliegende
Saugwalze 24 installiert. Diese Lösung ist mit den genannten Ausführungen zur Übernahme
der Bahn in die zweite Preßstelle 2 kombinierbar.
[0018] Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pressenpartie zeigt Figur 5. Darin
wird eine sehr kompakte Anordnung der ganzen Pressenpartie gezeigt. Die mit Unterdruck
betriebene Abnahmevorrichtung 15 führt die Bahn in direkter Weise von der zur ersten
Preßstelle 1 gehörenden Gegenwalze 7 an die zur zweiten Preßstelle 2 gehörende Gegenwalze
9 heran. Nach Durchlaufen der zweiten Preßstelle 2 verbleibt die Bahn auf der Gegenwalze
9 bis zur weiteren Abnahmestelle 18, während der Oberfilz 13 unmittelbar nach Verlassen
der Preßstelle 5, 6 von der Bahn abgeführt wird. Die weitere Abnahmevorrichtung 18
führt die Bahn direkt in die nachfolgende Trockenpartie.
1. Pressenpartie einer Papiermaschine zum Entwässern einer Papierbahn mit zwei getrennten,
hintereinander angeordneten Preßstellen (1 und 2), die jeweils zwischen einer oberen
und einer unteren verlängerten Breitnip-Preßfläche (3 und 4 bzw. 5 und 6) gebildet
werden, und mit einer zwischen den beiden Preßstellen (1, 2) angeordneten und mit
Unterdruck betriebenen Abnahmevorrichtung (15), welche Pressenpartie in der ersten
Preßstelle (1) und der zweiten Preßstelle (2) mindestens je ein separates zusammen
mit der Bahn durch die Preßstellen hindurchgeführtes Filzband (11-13) aufweist, wobei
die Zweite Preßstelle (2) eine im wesentlichen unterhalb der Preßstelle liegende zylindrische
Gegenwalze (9) sowie eine im wesentlichen oberhalb der Preßstelle liegende, den verlängerten
Preßspalt bildende, sich der Kontur der jeweiligen Gegenwalze im wesentlichen anpassende
Breitnip-Preßwalze (10) enthält, durch die zweite Preßstelle kein unteres Filzband
verlauft, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der ersten Preßstelle (1) das obere Filzband
(11 )-falls vorhanden - von der unter ihr liegenden Papierbahn weggeführt und die
Papierbahn von dem unteren Filzband (12) zu der vom Oberfilz (13) der zweiten Preßstelle
(2) berührten Abnahmevorrichtung (15) weitergeführt wird, von der sie dann zur zweiten
Preßstelle (2) gelangen kann.
2. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierbahn von dem
unteren Filzband (12) der ersten Preßstelle (1) an die vom Oberfilz (13) der zweiten
Preßstelle (2) berührte mit Unterdruck betriebene Abnahmevorrichtung (15) übertragen
wird.
3. Pressenpartie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierbahn
von der zwischen den beiden Preßstellen (1,2) liegenden Abnahmevorrichtung (15) nach
höchstens sehr kurzem Abstand mit der unteren Gegenwalze (9) der zweiten Preßstelle
in Kontakt kommt und dann zusammen mit dem Oberfilz (13) durch die zweite Preßstelle
(2) hindurchgeführt wird.
4. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Preßstelle
(1) mit einem oberen Filzband (11) versehen ist und daß die Abnahmevorrichtung (15)
die Bahn direkt von der ersten Preßstelle (1), insbesondere einer unteren Gegenwalze
(7) der ersten Preßstelle (1) abnimmt.
5. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn von der Abnahmevorrichtung
(15) zwischen den beiden Preßstellen (1,2) an dem Oberfilz (13) zur unteren Gegenwalze
(9) der zweiten Preßstelle (2) derart geführt wird, daß ein in diesem Abschnitt oberhalb
des Oberfilzes (13) angebrachter und mit Unterdruck beaufschlagbarer Saugkasten (16)
die Verbindung zwischen Oberfilz und Bahn gewährleistet.
6. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn von der Abnahmevorrichtung
zwischen den beiden Preßstellen an dem Oberfilz zur unteren Gegenwalze der zweiten
Preßstelle derart geführt wird, daß ein in diesem Abschnitt unterhalb der Bahn verlaufenes
Tranportsieb (17) die Verbindung zwischen Oberfilz (13) und Bahn gewährleistet.
7. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn von der Abnahmevorrichtung
zwischen den beiden Preßstellen an dem Oberfilz zur unteren Gegenwalze der zweiten
Preßstelle derart geführt wird, daß ein in diesem Abschnitt oberhalb der Bahn befindlicher
Blaskasten, der nach dem Injektorprinzip in schmalen Schlitzen eine Luftströmung mit
Richtung weg vom Filz erzeugt, die Verbindung zwischen Oberfilz (13) und Bahn gewährleistet.
8. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn nach der zweiten
Preßstelle (2) von einer weiteren Abnahmevorrichtung (18) an einen dortigen Oberfilz
(14) derart geführt wird, daß ein in diesem Abschnitt oberhalb des Oberfilzes (14)
angebrachter und mit Unterdruck beaufschlagbarer Saugkasten (16) die Verbindung zwischen
Oberfilz und Bahn gewährleistet.
9. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn nach der zweiten
Preßstelle (2) von einer weiteren Abnahmevorrichtung (18) an einem dortigen Oberfilz
(14) derart geführt wird, daß ein in diesem Abschnitt oberhalb der Bahn befindlicher
Blaskasten, der nach dem Injektorprinzip in schmalen Schlitzen eine Luftströmung mit
Richtung weg vom Filz erzeugt, die Verbindung zwischen Oberfilz (14) und Bahn gewährleistet.
10. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Preßstelle
(1) eine im wesentlichen unterhalb der Preßstelle liegende zylindrische Gegenwalze
(7) sowie eine im wesentlichen oberhalb der Preßstelle liegende, den verlängerten
Preßspalt bildende, sich der Kontur der jeweiligen Gegenwalze im wesentlichen anpassende
Breitnip-Preßwalze (8) enthält.
11. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei getrennten,
hintereinander angeordneten Preßstellen (1 und 2) im wesentlichen auf gleicher Höhe
positioniert sind.
12. Pressenpartie nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß nach
Durchlaufen der zweiten Preßstelle (2) der Oberfilz (13) so geführt wird, daß er sich
von der anfangs an der unteren Gegenwalze (9) verbleibenden Bahn löst, und daß die
Bahn in einer weiteren mit einem weiteren Oberfilz (14) versehenen Abnahmevorrichtung
(18) von der unteren Gegenwalze (9) abgenommen und in die Trockenpartie weitergeführt
wird.
13. Pressenpartie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere mit einem
weiteren Oberfilz (14) versehenen Abnahmevorrichtung (18) gegen die untere Gegenwalze
(9) der zweiten Preßstelle (2) schwenkbar und einstellbar ist.
14. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durchgehend eine geschlossene
Papierbahnführung in der Trockenpartie vorhanden ist.
15. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen unterhalb
der zweiten Preßstelle (2) ein Ausschußauflöser (23) vorgesehen ist, in den die bei
Abrissen oder Überführen anfallenden Papierbahnen herabfallen und darin suspendiert
werden können.
16. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ihr keine Vorrichtung
zur Bildung von Überführstreifen vor der zweiten Preßstelle (2) angebracht ist, so
daß die Überführung der Bahn durch die Preßstellen (1,2) bei voller Bahnbreite erfolgt.
17. Pressenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der ersten Preßstelle
(1) das obere Filzband unmittelbar von der Papierbahn abgeführt wird, um dadurch Rückbefeuchtung
der Bahn zu vermeiden.
1. A pressing section of a paper-making machine for dewatering a paper web, with two
separate pressing points (1 and 2) arranged in series, each of which is formed between
an upper and a lower elongated wide-nip pressing surface (3 and 4 or 5 and 6 respectively),
and with a removal device (15) located between the two pressing points (1, 2) and
operated by a partial vacuum, which pressing section has in the first pressing point
(1) and the second pressing point (2) at least one separate felt belt (11 - 13) each
passing together with the web through the pressing points, the second pressing point
(2) comprising a cylindrical mating roll (9) lying substantially below the pressing
point and also a wide-nip press roll (10) substantially matching the contour of the
respective mating roll lying substantially above the pressing point and forming the
elongated press nip, no lower felt belt passing through the second pressing point,
characterised in that after the first pressing point (1) the upper felt belt (11)
- where present - is guided away from the paper web underlying it and the paper web
is guided further by the lower felt belt (12) to the removal device (15) contacted
by the upper felt (13) of the second pressing point (2), from which it can then pass
to the second pressing point (2).
2. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the paper web is
transferred from the lower felt belt (12) of the first pressing point (1) to the removal
device (15) contacted by the upper felt (13) of the second pressing point (2) and
which is operated by a partial vacuum.
3. A pressing section according to Claim 1 or 2, characterised in that the paper web
from the removal device (15) located between the two pressing points (1, 2) comes
into contact with the lower mating roll (9) of the second pressing point after at
most a very short distance and then is guided through the second pressing point (2)
together with the upper felt (13).
4. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the first pressing
point (1) is provided with an upper felt belt (11) and that the removal device (15)
removes the web directly from the first pressing point (1), in particular from a lower
mating roll (7) of the first pressing point (1).
5. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the web is guided
by the removal device (15) between the two pressing points (1, 2) on the upper felt
(13) to the lower mating roll (9) of the second pressing point (2) such that a suction
box (16) which is provided in this section above the upper felt (13) and can be acted
upon by a partial vacuum ensures the connection between the upper felt and the web.
6. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the web is guided
by the removal device between the two pressing points on the upper felt to the lower
mating roll of the second pressing point such that a transport wire (17) running in
this section beneath the web ensures the connection between the upper felt (13) and
the web.
7. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the web is guided
by the removal device between the two pressing points on the upper felt to the lower
mating roll of the second pressing point such that a blowing box located in this section
above the web, which box produces an air flow directed away from the felt according
to the injector principle in narrow slots, ensures the connection between the upper
felt (13) and the web.
8. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the web after the
second pressing point (2) is guided by a further removal device (18) on an upper felt
(14) located there, such that a suction box (16) which is provided in this section
above the upper felt (14) and which can be acted upon by a partial vacuum ensures
the connection between the upper felt and the web.
9. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the web after the
second pressing point (2) is guided by a further removal device (18) on an upper felt
(14) located there, such that a blowing box provided in this section above the web,
which box produces an air flow directed away from the felt according to the injector
principle in narrow slots, ensures the connection between the upper felt (14) and
the web.
10. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the first pressing
point (1) comprises a cylindrical mating roll (7) located substantially beneath the
pressing point and also a wide-nip press roll (8) which is substantially adapted to
the contour of the respective mating roll and lies substantially above the pressing
point and forms the elongated press nip.
11. A pressing section according to Claim 1, characterised in that the two separate
pressing points (1 and 2) located in series are positioned substantially at the same
height.
12. A pressing section according to a preceding claim, characterised in that after
passing through the second pressing point (2) the upper felt (13) is guided such that
it becomes detached from the web initially remaining on the lower mating roll (9),
and that the web is removed from the lower mating roll (9) in an additional removal
device (18) provided with an additional upper felt (14) and is guided on into the
drying section.
13. A pressing section according to Claim 12, characterised in that the additional
removal device (18) provided with an additional upper felt (14) can be pivoted and
adjusted against the lower mating roll (9) of the second pressing point (2).
14. A pressing section according to Claim 1, characterised in that a closed paper
web guide is present throughout the drying section.
15. A pressing section according to Claim 1, characterised in that a broke repulper
(23) is provided substantially beneath the second pressing point (2), into which repulper
the paper webs which occur in the event of tears or transfer can fall and be suspended
therein.
16. A pressing section according to Claim 1, characterised in that therein no device
for forming transfer strips is provided before the second pressing point (2), so that
the transfer of the web through the pressing points (1, 2) is effected at full web
width.
17. A pressing section according to Claim 1, characterised in that after the first
pressing point (1) the upper felt belt is removed immediately from the paper web,
in order thereby to avoid remoistening of the web.
1. Section de presse d'une machine à papier pour l'égouttage d'une bande de papier,
avec deux points de pressage (1 et 2) disposés en série, chacun étant formé entre
une surface de pressage à large nip supérieure et inférieure (3 et 4 resp. 5 et 6),
avec un dispositif preneur (15) disposé entre les deux points de pressage (1,2) et
fonctionnant avec un vide partiel, cette section de presse présentant dans le premier
point de pressage (1) et dans le second point de pressage (2) au moins une bande de
feutre séparée (11-13) passant avec la bande de papier dans les points de pressage,
le second point de pressage (2) comportant un contre-rouleau (9) cylindrique se trouvant
pour l'essentiel en-dessous du point de pressage, ainsi qu'un rouleau de presse (10)
à large nip, se trouvant pour l'essentiel au-dessus du point de pressage, formant
l'entrefer de pressage rallongé et s'adaptant pour l'essentiel au contour du contre-rouleau
correspondant, une bande de feutre inférieure ne passant pas dans le second point
de pressage, caractérisée par le fait que, derrière le premier point de pressage (1),
la bande de feutre supérieure (11) - s'il y en a une - s'écarte de la bande de papier
située au-dessous d'elle et que la bande de papier est amenée de la bande de feutre
inférieure (12) au dispositif preneur (15) en contact avec le feutre supérieur (13)
du second point de pressage (2) d'où elle peut alors parvenir au second point de pressage
(2).
2. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la bande
de papier est transférée de la bande de feutre inférieure (12) du premier point de
pressage (1) au dispositif preneur (15) en contact avec le feutre supérieur (13) du
second point de pressage (2).
3. Section de presse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la
bande de papier du dispositif preneur (15) se trouvant entre les deux points de pressage
(1,2) vient en contact avec le contre-rouleau inférieur (9) du second point de pressage
au plus au bout d'une distance très courte et passe ensuite avec le feutre supérieur
(13) dans le second point de pressage (2).
4. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le premier
point de pressage (1) est équipé d'une bande de feutre supérieure (11) et que le dispositif
preneur (15) prend la bande de papier directement du premier point de pressage (1),
en particulier d'un contre-rouleau inférieur (7) du premier point de pressage (1).
5. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la bande
de papier est guidée de telle sorte du dispositif preneur (15) entre les deux points
de pressage (1,2) sur le feutre supérieur (13) vers le contre-rouleau inférieur (9)
du second point de pressage (2) qu'une caisse d'aspiration (16) montée dans cette
section au-dessus du feutre supérieur (13) et fonctionnant avec un vide partiel assure
la liaison entre le feutre supérieur et la bande de papier.
6. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la feuille
de papier est guidée de telle sorte du dispositif preneur entre les deux points de
pressage sur le feutre supérieur vers le contre-rouleau inférieur du second point
de pressage qu'une toile de transport (17) tournant dans cette section au-dessous
de la bande de papier assure la liaison entre le feutre supérieur (13) et la bande
de papier.
7. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la feuille
de papier est guidée de telle sorte du dispositif preneur entre les deux points de
pressage sur le feutre supérieur vers le contre-rouleau inférieur du second point
de pressage qu'une caisse de soufflage se trouvant dans cette section au-dessus de
la bande de papier et produisant un flux d'air selon le principe de l'injecteur dans
des fentes étroites dans une direction s'éloignant du feutre assure la liaison entre
le feutre supérieur (13) et la bande de papier.
8. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la bande
de papier est guidée de telle sorte par un autre dispositif preneur (18) après le
second point de pressage (2) sur un feutre supérieur (14) se trouvant là qu'une caisse
aspirante (16) placée dans cette section au-dessus du feutre supérieur (14) et fonctionnant
sous un vide partiel assure la liaison entre le feutre supérieur et la bande de papier.
9. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la bande
de papier est guidée de telle sorte par un autre dispositif preneur (18) après le
second point de pressage (2) sur un feutre supérieur (14) se trouvant là qu'une caisse
de soufflage se trouvant dans cette section au-dessus de la bande de papier et produisant
un flux d'air selon le principe de l'injecteur dans des fentes étroites dans une direction
s'éloignant du feutre assure la liaison entre le feutre supérieur (14) et la bande
de papier.
10. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le premier
point de pressage (1) comporte un contre-rouleau cylindrique (7) se trouvant pour
l'essentiel au-dessous du point de pressage ainsi qu'un rouleau de presse (8) à large
nip, se trouvant pour l'essentiel au-dessus du point de pressage, formant l'entrefer
de pressage rallongé et s'adaptant pour l'essentiel au contour du contre-rouleau correspondant.
11. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les deux
points de pressage (1 et 2) séparés, disposés en série sont positionnés pour l'essentiel
à la même hauteur.
12. Section de presse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que le feutre supérieur (13), après être passé dans le second point de pressage
(2), est guidé de telle sorte qu'il se sépare de la bande de papier initialement restée
sur le contre-rouleau inférieur (9) et que la bande de papier est prise du contre-rouleau
inférieur (9) par un autre dispositif preneur (18) équipé d'un autre feutre supérieur
(14) et transférée dans la sécherie.
13. Section de presse selon la revendication 12, caractérisée par le fait que l'autre
dispositif preneur (18) équipé d'un autre feutre supérieur (14) peut être pivoté et
réglé contre le contre-rouleau inférieur (9) du second point de pressage (2).
14. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'il existe
en permanence un circuit de feuille fermé dans la sécherie.
15. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'un pulpeur
à cassés (23) est pour l'essentiel prévu au-dessous du second point de pressage (2),
dans lequel tombent les bandes de papier produites lors des casses ou des embarquements
et peuvent y être mises en suspension.
16. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'elle ne
comporte en son sein aucun dispositif en vue de former des bandes d'embarquement avant
le second point de pressage (2) de sorte que l'embarquement de la bande de papier
dans les points de pressage (1,2) se fait à la pleine largeur de la bande de papier.
17. Section de presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la bande
de feutre supérieure se sépare immédiatement de la bande de papier derrière le premier
point de pressage (1) pour éviter ainsi un remouillage de la bande de papier.