(19)
(11) EP 0 509 321 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
28.07.1993  Patentblatt  1993/30

(43) Veröffentlichungstag A2:
21.10.1992  Patentblatt  1992/43

(21) Anmeldenummer: 92105638.8

(22) Anmeldetag:  02.04.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 13/422
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE ES FR GB IT SE

(30) Priorität: 13.04.1991 DE 4112201

(71) Anmelder: Delphi Automotive Systems Deutschland GmbH
D-42369 Wuppertal (DE)

(72) Erfinder:
  • Moritz, Hans-Peter
    D-4000 Düsseldorf 11 (DE)
  • Schekalla, Peter
    D-42329 Wuppertal (DE)

(74) Vertreter: Priebisch, Rüdiger 
Delphi Automotive Systems Deutschland GmbH Patentabteilung Reinshagenstrasse 1
42369 Wuppertal
42369 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Mehrpolige steckbare Kupplungshälfte für elektrische Leitungen


    (57) Bei einer mehrpoligen Kupplungshälfte dient das eigentliche Gehäuse (10) mittelbar über einen Schub (20) zur Aufnahme von Kontaktgliedern (30), die ihre Kontaktstellen (32) im Kopf (31) und ihre elektrischen und mechanischen Anschlußstellen für eine Leitung im Fuß (36) aufweisen. Der Schub (20) besitzt Aufnahmen (22) zur Rasthalterung der Kontaktglieder (30) und wird im Gehäuse (10) zunächst in eine Vorrastlage überführt, in welcher die einzelnen Kontaktglieder (30) über Durchbrüche (14) im Gehäuse (10) in die Aufnahmen (22) des Schubs (20) eingeführt werden können. Der Schub (20) ist dann noch in eine Endverriegelungsstellung verschieblich, wo die Durchbrüche (14) gegenüber den Aufnahmen (22) versetzt sind und die Kontaktglieder (30) verriegeln. Um auch Kontaktglieder (30) in dieser Weise zu montieren, die rastzungenfrei sind, wird vorgeschlagen, an den Wandbereichen zwischen den Durchbrüchen (14) im Gehäuse Finger (53) mit Verriegelungsenden (60) vorzusehen, die ins Gehäuseinnere (12) ragen. Dementsprechend besitzt der Schub (20) in dessen Schieberichtung weisende Kanäle (29), in welche die Finger (53) einfahren können. Dadurch ist die Verriegelungsebene in einen höheren Bereich inmitten des Schubs (20) verlegt, wo die rastzungenfreien Kontaktglieder (30) zwei hinterschnittene Schultern (34,35) aufweisen. In der Endverriegelungslage fährt der Schub (20) die eine Verriegelungsschulter (35) des Kontaktglieds (30) über das eine Verriegelungsende (60) des ihm zugeordneten Fingers (53). In der vorausgehenden Vorraststellung wirkt die andere Rastschulter (34) des Kontaktglieds (30) bereits mit einem seitlich federnden Lappen (28) zusammen, der Bestandteil des Schubs (20) ist und verengend in die Aufnahme (22) hineinragt. Beim Einführen des Kontaktglieds (30) federt der Lappen (28) seitlich weg.







    Recherchenbericht