(57) Bei einer mehrpoligen Kupplungshälfte dient das eigentliche Gehäuse (10) mittelbar
über einen Schub (20) zur Aufnahme von Kontaktgliedern (30), die ihre Kontaktstellen
(32) im Kopf (31) und ihre elektrischen und mechanischen Anschlußstellen für eine
Leitung im Fuß (36) aufweisen. Der Schub (20) besitzt Aufnahmen (22) zur Rasthalterung
der Kontaktglieder (30) und wird im Gehäuse (10) zunächst in eine Vorrastlage überführt,
in welcher die einzelnen Kontaktglieder (30) über Durchbrüche (14) im Gehäuse (10)
in die Aufnahmen (22) des Schubs (20) eingeführt werden können. Der Schub (20) ist
dann noch in eine Endverriegelungsstellung verschieblich, wo die Durchbrüche (14)
gegenüber den Aufnahmen (22) versetzt sind und die Kontaktglieder (30) verriegeln.
Um auch Kontaktglieder (30) in dieser Weise zu montieren, die rastzungenfrei sind,
wird vorgeschlagen, an den Wandbereichen zwischen den Durchbrüchen (14) im Gehäuse
Finger (53) mit Verriegelungsenden (60) vorzusehen, die ins Gehäuseinnere (12) ragen.
Dementsprechend besitzt der Schub (20) in dessen Schieberichtung weisende Kanäle (29),
in welche die Finger (53) einfahren können. Dadurch ist die Verriegelungsebene in
einen höheren Bereich inmitten des Schubs (20) verlegt, wo die rastzungenfreien Kontaktglieder
(30) zwei hinterschnittene Schultern (34,35) aufweisen. In der Endverriegelungslage
fährt der Schub (20) die eine Verriegelungsschulter (35) des Kontaktglieds (30) über
das eine Verriegelungsende (60) des ihm zugeordneten Fingers (53). In der vorausgehenden
Vorraststellung wirkt die andere Rastschulter (34) des Kontaktglieds (30) bereits
mit einem seitlich federnden Lappen (28) zusammen, der Bestandteil des Schubs (20)
ist und verengend in die Aufnahme (22) hineinragt. Beim Einführen des Kontaktglieds
(30) federt der Lappen (28) seitlich weg.
|

|