| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 509 355 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.09.1994 Patentblatt 1994/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.04.1992 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05D 7/12 |
|
| (54) |
Montagesatz für Kraftwagentürscharniere
Assembly for vehicle door hinges
Ensemble pour charnière de portière de véhicule
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
14.04.1991 DE 9104498 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
| (73) |
Patentinhaber: ED. Scharwächter GmbH & Co.KG. |
|
D-42855 Remscheid (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Klüting, Bernd-Alfred
W-5608 Radevormwald (DE)
- Menten, Klaus-Rüdiger
W-5630 Remscheid (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schön, Theodor,
Patent- und Zivilingenieur |
|
Sonnleiten 7 84164 Moosthenning 84164 Moosthenning (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 257 872 GB-A- 2 058 903
|
DE-U- 9 002 498
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Montagesatz für Kraftwagentürscharniere, insbesondere
Flügelscharniere, deren wenigstens einer Scharnierflügel vermittels mindestens einer,
der ihr zugeordneten Durchgangsbohrung im Scharnierflügel gegenüber ein Untermaß aufweisenden
Befestigungsschraube lösbar am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türsäule der Fahrzeugkarosserie
befestigbar ist und dem ferner eine eine Lackabrißkante bildende Unterlegplatte sowie
ein bleibend am Türanordnungsteil anzubringendes und zur Markierung der ursprünglichen,
der ausgerichteten Lage der Tür entsprechenden Ausrichtlage des Scharnieres mit einer
Zentrierausnehmung des Scharnierflügels im Eingriff stehendes Formteil zugeordnet
sind.
[0002] Im Rahmen der modernen Montageweisen bei der Herstellung von Kraftfahrzeugen werden
die Türscharniere an einem der Türanordnungsteile abnehmbar befestigt, um die Tür
zunächst in die Rohkarosserie einsetzen und hinsichtlich des Türspaltes ausrichten
sowie nach dem Lackieren der Fahrzeugkarosserie von dieser abnehmen und von dieser
getrennt in eigenen Montagestraßen aufgarnieren sowie anschließend in ihrer ursprünglich
justierten Lage wieder in die Fahrzeugkarosserie einsetzen zu können. Zur problemlosen
Wiedermontage der Tür ist es dabei zunächst erforderlich an der Fahrzeugkarosserie
ein Formteil bleibend anzubringen, welches im Zusammenwirken mit einer Ausnehmung
im Scharnierflügel die ursprünglich eingestellte Ausrichtlage der Tür bzw. des Türscharnieres
festlegt und daher bei der Wiedermontage der Tür das Wiederauffinden der ursprünglichen
Ausrichtlage gewährleistet.
Um beim Abnehmen der Tür bzw. des einen Scharnierflügels nach dem Lackieren der Fahrzeugkarosserie
sichtbar bleibende Lackabrißkanten zu vermeiden wird hierbei der abnehmbar zu befestigende
Scharnierflügel unter Zwischenschaltung einer Unterlegplatte, welche beim Abnehmen
des Scharnierflügels an der Fahrzeugkarosserie verbleibt, am Türanordnungsteil befestigt.
(DE-U-90 02 498.2)
[0003] Daher umfasst der für die Scharnierbefestigung erforderliche Montagesatz eine Vielzahl
von losen Einzelteilen, wie Befestigungsschrauben, Unterlegplatte und als Formteil
ausgebildeten Schraubenbolzen, woraus für die Montage der Tür mittels maschineller
Montagehilfen, sog. Roboter, erhebliche Schwierigkeiten resultieren, da insbesondere
bei der Erstmontage der Tür eine Vielzahl einzelner, loser und voneinander unabhängiger
Teile gegeneinander und gegen die Fahrzeugkarosserie ausgerichtet und in der Befestigungslage
angezogen werden muß, was neben einer aufwendigen Ausbildung der maschinellen Montagehilfe
insbesondere auch eine erhebliche Montagezeit erfordert und damit die Herstellung
des Fahrzeuges erheblich verteuert.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Montagesatz für ein abnehmbar
an der Fahrzeugkarosserie anzuschlagendes Türscharnier der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, welcher es ermöglicht das Türscharnier samt aller zugehörigen Hilfs-und
Befestigungsmittel, wie Unterlegplatte Formteil und Befestigungsschrauben als vormontierte
Einheit bzw. vormontierten Montagesatz mit lagenrichtiger Ausrichtung von Unterlegplatte,
Befestigungsschrauben und Formteil im Werkzeugteil einer mechanischen Montagehilfe,
einem sog. Roboter, aufzunehmen und in einem Arbeitsgang sowohl hinsichtlich der Anbringung
des Formteiles als auch der Unterlegplatte sowie des Scharnierflügels an der Fahrzeugkarosserie
zu befestigen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Befestigungsschraube(n)
ein gewindeloses Schaftteil aufweisen und der oder den Befestigungsschrauben eine
Lagensicherung in der Unterlegplatte sowie dem Formteil eine lösbare Abstützung sowohl
am Scharnierflügel als auch an der Unterlegplatte zugeordnet sind. Diese Ausbildung
der Teile des Montagesatzes ermöglicht es sämtliche Einzelteile des Montagesatzes
zusammen mit dem Scharnierflügel zu einer vormontierten Montageeinheit zusammenzufassen,
derart daß das Scharnier zusammen mit dem Montagesatz ohne zusätzliche Einzelteile
angeliefert und im Werkzeugteil mechanischer Montagehilfen aufgenommen und montiert
werden kann.
[0006] Insbesondere sieht die Erfindung vor, daß die der oder den Befestigungsschrauben
zugeordnete Lagensicherung bzw. Abstützung an der Unterlegplatte durch in dieser angeordnete
mit den Gewindegängen der Befestigungsschraube(n) in Eingriff gelangende Durchgangsausnehmungen
gebildet sind, wobei gleichzeitig die Verwendung des an der Fahrzeugkarosserie zu
montierenden Formteiles als Verbindungselement zwischen Unterlegplatte und Scharnierflügel
in der Weise vorgesehen ist, daß einem seinerseits als Schraubenbolzen mit zylindrischem
Kopf ausgebildeten Formteil eine mit seinen Gewindegängen in Eingriff gelangende Durchgangsausnehmung
zugeordnet ist, und damit bei vormontiertem Montagesatz die Unterlegplatte samt der
Befestigungsschrauben mittels des Formteiles gehalten werden kann. Die die ihnen zugeordneten
Durchgangsbohrungen im Scharnierflügel freigängig durchsetzenden Befestigungsschrauben
sind dabei in einer vorgewählten Einschraublage in die Unterlegplatte eingeschraubt,
ebenso wie auch der das Formteil bildende Schraubenbolzen. Zur Abstützung des als
Schraubenbolzen ausgebildeten Formteiles gegenüber dem Scharnierflügel ist hierbei
weiterhin vorgesehen, daß dem Formteil eine durch einen absprengbaren Ringkörper gebildete
an der Oberseie des Scharnierflügels aufliegende Abstützung bzw. ein Widerlager zugeordnet
ist, derart, daß die Unterlegplatte vermittels des als Schraubenbolzen ausgebildeten
und über seinen Gewindeteil mit der Unterlegplatte im Eingriff stehenden Fomteiles
an der Anschlagfläche des Scharnierflügels in Anlage gehalten ist.
[0007] In einer hinsichtlich der Herstellung als auch der Vormontage des Montagesatzes besonders
zweckmäßigen Einzelausgestaltung ist weiterhin vorgesehen, daß sowohl die der oder
den Befestigungsschrauben als auch die dem als Schraubenbolzen ausgebildeten Formteil
zugeordneten Durchgangsausnehmungen in der Unterlegplatte eine vielkantige Grundrißform
aufweisen, deren Begrenzungskanten mit den Gewindegängen der Befestigungsschrauben
und des Formteiles in Eingriff gelangen.
[0008] Weiterhin kann vorgesehen sein, daß der die absprengbare Abstützung bzw. das absprengbare
Widerlager für das Formteil bildende Ringkörper durch einen auf der Oberseite des
Scharnierflügels aufliegenden, mit vorgezeichneten radialen Sprengnuten oder dergl.
örtlichen Materialdickenverringerungen sowie radial gerichteten Auflager- bzw. Abstützteilen
versehenen Ring aus Kunststoffmaterial gebildet ist, wobei eine vorteilhafte Ausgestaltungsform
vorsieht, daß der die Abstützung bzw. das Widerlager bildende Ringkörper aus Kunststoffmaterial
als Kragenring ausgebildet und zwischen dem Kopf des das Formteil bildenden Schraubenbolzens
und der Oberseite des Scharnierflügels angeordnet ist.
Der die Abstützung bzw. das Widerlager bildende Ringkörper kann gemäß einer weiteren
vorteilhaften Einzelausgestaltung auch mit radial gerichteten Auflageflächen an der
Oberseite des Scharnierflügels bildenden Flanschansätzen ausgestattet sein.
[0009] Die dieserart ausgebildete Montageeinheit umfaßt sämtliche zur lösbaren Befestigung
des Scharnierflügels erforderlichen Einzelteile und kann im vormontierten Zustand
in einem Arbeitsgang im Werkzeugteil der mechanischen Montagehilfe, eines sog. Roboters,
aufgenommen und in die vorgesehene, der ausgerichteten Fahrzeugtür entsprechende Anschraublage
des Scharnieres verbracht werden, wobei sowohl der Gewindeteil des als Schraubenbolzen
ausgebildeten Formteiles als auch die Befestigungsschrauben in einer solchen Einschraublage
in der Unterlegplatte angeordnet sind, daß sie geringfügig über die Anschlagseite
der Unterlegplatte überstehen und daher bereits bei den ersten Umdrehungen mit einem
in der Fahrzeugkarosserie angeordneten Gegengewinde, Schweiß-oder Käfigmuttern oder
Gewindeplatte, in Eingriff gelangen. Beim Anziehen des das Formteil bildenden Schraubenbolzens
wird dabei gleichzeitig auch das als absprengbarer Ringkörper ausgebildete Widerlager
abgesprengt, so daß der das Formteil bildende Schraubenbolzen mit seinem Kopfteil
in die diesem zugeordnete Zentrierbohrung im Scharnierflügel eintauchen kann womit
gleichzeitig auch die Verbindung zwischen Unterlegplatte und Scharnierflügel beseitigt
wird.
[0010] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung
zeigt die
- Figur 1
- eine Draufsicht auf einen Montagesatz für ein demontierbares Kraftwagentürscharnier;
- Figur 2
- einen Schnitt durch die Montageeinheit nach Figur 1 entlang der Linie III-III.
- Figur 3
- eine Seitenansicht zu Figur 1;
- Figur 4
- eine schaubildliche Einzeldarstellung des Ringkörpers;
Bei einem aus zwei vermittels eines Scharnierstiftes 1 gelenkig miteinander verbundenen
Scharnierflügeln 2 und 3, deren einer vermittels Schweißung oder dergl. starr und
bleibend mit dem einen Türanordnungsteil, z.B. der Türäule verbindbar ist ist der
andere Scharnierflügel 3 lösbar mit dem anderen Türanordnungsteil, z.B. der Tür verbindbar
und zum Zwecke der Vereinfachung seiner Montage mittels mechanischer Montaghilfe,
eines sog.Roboters, mit einem vormontierten Montagesatz ausgestattet. Der vormontierbare
Montagesatz umfaßt eine Unterlegplatte 4, zwei Befestigungsschrauben 5, ein bleibend
am Türasnordnungsteil zu befestigendes und bei montiertem Scharnierflügel in eine
Zentrierausnehmung desselben eingreifendes Formteil 6 und eine diesem zugeordnete
lösbare Abstützung 7 am Scharnierflügel 3. Dabei sind die Befestigungsschrauben 5
mit einem an ihren Kopf 8 anschließenden gewindelosen Schaftabschnitt 9 versehen,
und durchgreifen im vormontierten Zustand des Montagesatzes die Durchgangsbohrungen
10 des Scharnierflügels 3 lose. Den Befestigungsschrauben 5 sind ferner Durchgangsausnehmungen
11 in der Unterlegplatte 4 zugeordnet, welche eine vieleckige Grundrißform aufweisen
und über ihre Längskanten 12 mit den Gewindegängen der Befestigungsschrauben 5 im
Eingriff stehen, derart, daß die Befestigungsschrauben 5 praktisch durch Verschraubung
mit der Unterlegplatte 4 verbunden sind. Das Formteil 6 ist durch einen mit einem
zylindrischen Kopf 13 versehenen Schraubenbolzen gebildet und bei vormontiertem Montagesatz
mit seinem Gewindeabschnitt 15 ebenfalls in eine Durchgangsausnehmung 16 der Unterlegplatte
4 eingeschraubt. Andererseits ist dem Kopf 13 des das Formteil bildenden Schraubenbolzens
eine zu dessen Durchmesser deckungsgleiche Zentrierbohrung 17 im Scharnierflügel 3
zugeordnet, derart, daß der Kopf 13 des Schraubenbolzens 6 bei einer zweiten oder
späteren Montage des Scharniers in die Zentrierbohrung 17 des Scharnierflügels 3 eintauchen
und damit die ursprünglich einjustierte Ausrichtlage des Scharnierflügels 3 wieder
erzwingen kann. Bei vormontiertem Montagesatz ist dem das Formteil 6 bildenden Schraubenbolzen
ein gegen die Oberseite 18 des Scharnierflügels 3 anliegendes lösbares Widerlager
19 zugeordnet, welches im gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen aus einem Kunststoffmaterial
bestehenden und mit durch Radialnuten 20 oder sonstigen Einkerbungen versehenen Ringkörper
gebildet ist. Zur Abstützung an der Oberseite 18 des Scharnierflügels 3 ist der Ringkörper
19 mit radial abgestellten Stützflanschen 21 versehen. Bei bestimmungsgemäß vormontiertem
Montagesatz sind die Befestigungsschrauben 5 bis zu einem vorgegebenen Längenbereich
in die Unterlegplatte 4 eingeschraubt, so daß sich ihr Kopf 8 mit einigem Abstand
oberhalb der Oberseite 18 des Scharnierflügels 3 befindet. Andererseits ist die Unterlegplatte
4 mittels des das Formteil 6 bildenden, über seinen Kopf 13 und den Ringkörper 19
gegen die Oberseite 18 des Scharnierflügels 3 abgestützten Schraubenbolzens 6 an der
Anschlagseite 22 des Scharnierflügels 3 in Anlage gehalten. Im Zuge des Montierens
des Scharnieres am zugehörigen Türanordnungsteil wird der das Formteil 6 bildende
Schraubenbolzen angezogen und dabei gleichzeitig der sein Widerlager am Scharnierflügel
3 bildende Ringkörper abgesprengt, so daß der Schraubenbolzen 6 in seine bestimmungsgemäße
Lage, in welcher nur noch sein Kopf 13 in die Zentrierbohrung 17 des Scharnierflügels
3 eingreift, gelangt.
1. Montagesatz für Kraftwagentürscharniere, insbesondere Flügelscharniere (2,3), deren
wenigstens einer Scharnierflügel (3) vermittels mindestens einer, der ihr zugeordneten
Durchgangsbohrung (10) im Scharnierflügel (3) gegenüber ein Untermaß aufweisenden
Befestigungsschraube (5) lösbar am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türsäule der
Fahrzeugkarosserie befestigbar ist und dem ferner eine eine Lackabrißkante bildende
Unterlegplatte (4) sowie ein bleibend am Türanordnungsteil anzubringendes und zur
Markierung der ursprünglichen, der ausgerichteten Lage der Tür entsprechenden Ausrichtlage
des Scharnieres (3,3) mit einer Zentrierausnehmung des Scharnierflügels (3) im Eingriff
stehendes Formteil (6) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube(n)
(5) ein gewindeloses Schaftteil (9) aufweisen und der oder den Befestigungsschrauben
(5) eine Lagensicherung in der Unterlegplatte (4) sowie dem Formteil (6) eine lösbare
Abstützung (19) sowohl am Scharnierflügel (3) als auch an der Unterlegplatte (4) zugeordnet
sind.
2. Montagesatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der oder den Befestigungsschrauben
(5) zugeordnete Lagensicherung in der Unterlegplatte (4) durch in dieser angeordnete
mit den Gewindegängen der Befestigungsschraube(n) (5) in Eingriff gelangende Durchgangsausnehmungen
(11) gebildet ist.
3. Montagesatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Zentrierausnehmung
(17) im Scharnierflügel (3) zusammenwirkende Formteil (6) seinerseits als Schraubenbolzen
ausgebildet und diesem eine mit seinen Gewindegängen (15) in Eingriff gelangende Durchgangsausnehmung
(16) in der Unterlegplatte (4) zugeordnet ist.
4. Montagesatz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem das Formteil
(6) bildenden Schraubenbolzen zugeordnete lösbare Abstützung (19) gegen die Oberseite
(18) des Scharnierflügels (3) durch einen absprengbaren Ringkörper (19) aus Kunststoffmaterial
gebildet ist.
5. Montagesatz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die der oder
den Befestigungsschrauben (5) als auch die dem als Schraubenbolzen ausgebildeten Formteil
(6) zugeordneten Durchgangsausnehmungen (10, 16) in der Unterlegplatte (4) eine vielkantige
Grundrißform aufweisen, deren Begrenzungskanten (12) mit den Gewindegängen der Befestigungsschrauben
(5) und des Formteiles (6) in Eingriff gelangen.
6. Montagesatz nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die dem das Formteil
(6) bildenden Schraubenbolzen zugeordnete lösbare Abstützung (19) durch einen mit
vorgezeichneten radialen Sprengnuten (20) oder dergl. örtlichen Materialdickenverringerungen
sowie radial gerichteten Abstützflächen (21) versehenen Ringköper (19) aus Kunststoffmaterial
gebildet ist.
7. Montagesatz nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abstützung
bildende Ringkörper (19) aus Kunststoffmaterial als Kragenring ausgebildet und bei
vormontiertem Montagesatz zwischen dem Kopf (13) des das Formteil (6) bildenden Schraubenbolzens
und der Oberseite (18) des Scharnierflügels (3) angeordnet ist.
1. Assembly arrangement for door hinges of a motor vehicle, in particular wing hinges
(2, 3), of which at least one hinge wing (3) may be detachably fastened to a door
fitting, door or door pillar on the body of the vehicle by means of at least one fastening
screwbolt (5) of smaller dimension than the through hole (10) provided for it in said
hinge wing (3), and which is also provided with a support plate (4) forming a paint
outline edge and a moulded part (6), which engages with a centring recess of the hinge
wing (3) and is to be permanently attached to the door fitting to mark the original
alignment position of the hinge (2, 3) corresponding to the aligned position of the
door, characterised in that fastening screwbolt(s) (5) has/have a threadless shaft
portion (9) and the screwbolt(s) (5) is/are provided with a means for locking it/them
in position in the support plate (4), and the moulded part (6) is provided with a
detachable support (19) both on the hinge wing (3) and on the support plate (4).
2. Assembly arrangement according to Claim 1, characterised in that the means provided
for locking the fastening screwbolt(s) (5) into position in the support plate (4)
comprises continuous recesses (11) arranged in said support plate (4) to engage with
the threads of the fastening screwbolt(s) (5).
3. Assembly arrangement according to Claim 1 or 2, characterised in that the moulded
part (6) cooperating with the centring recess (17) in the hinge wing (3) is itself
provided as a screwbolt and has a continuous recess (16) in the support plate (4)
engaging with its threads (15).
4. Assembly arrangement according to Claims 1 to 3, characterised in that the detachable
support (19), which is provided for the screwbolt forming the moulded part (6), against
the top (18) of the hinge wing (3) is formed by a pop-out ring body (19) made of plastic
material.
5. Assembly arrangement according to Claims 1 to 4, characterised in that the basic shape
of both the fastening screwbolt or screwbolts (5) and the continuous recesses (10,
16) in the support plate (4), which are provided in the moulded part (6) in the form
of a screwbolt, is polygonal, the boundary edges (12) of which engage with the threads
of the fastening screwbolts (5) and the moulded part (6).
6. Assembly arrangement according to Claims 1 to 5, characterised in that the detachable
support (19) provided for the screwbolt forming the moulded part (6) is formed by
a ring body (19) of plastic material provided with marked radial spring grooves (20)
or similar localised areas of reduced material thickness and radially directed support
surfaces (21).
7. Assembly arrangement according to Claims 1 to 6, characterised in that the ring body
(19) of plastic material forming the support is provided as a collar ring and is arranged
between the head (13) of the screwbolt forming the moulded part (6) and the top (18)
of the hinge (3) when the assembly arrangement is pre-assembled.
1. Ensemble de montage pour charnières de portes de véhicules automobiles, en particulier
pour charnières à volets (2), (3), où au moins l'un (3) des volets de charnière peut
être assemblé de manière amovible avec l'une des parties de la porte, à savoir la
porte elle-même ou le montant de porte, par l'intermédiaire d'au moins une vis de
fixation (5) de dimension inférieure à celle de l'alésage traversant (10) dans le
volet de charnière avec lequel elle coopère, et, où ladite charnière à volets coopère
d'une part avec une plaquette d'appui (4) formant une lisière de peinture et d'autre
part avec une pièce préformée (6) à monter de manière permanente sur la partie de
porte et s'engageant dans un évidement de centrage prévu dans le volet de charnière
(3) afin de marquer la position d'ajustement d'origine de la charnière (2), (3), correspondant
à la position d'ajustement de la porte, caractérisé en ce que la ou les vis de fixation (5) présentent une partie de tige (19) sans filetage et
coopèrent avec un élément de blocage de la position prévu dans la plaquette d'appui
(4) tandis que la pièce préformée (6) coopère avec un élément d'appui (19) amovible,
s'appuyant tant sur le volet de charnière (3) que sur la plaquette d'appui (4).
2. Ensemble de montage selon la revendication 1 caractérisé en ce que l'élément de blocage de la position prévu dans la plaquette d'appui (4) et coopérant
avec la ou les vis de fixation (5), est constitué par un ou des évidements traversants
(11) ménagés dans ladite plaquette d'appui (4) et coopérant avec le filetage de la
ou des vis de fixation (5).
3. Ensemble de montage selon les revendications 1 et 2 caractérisé en ce que la pièce préformée (6) coopérant avec l'évidement de centrage (17) dans le volet
de charnière (3) est constituée d'un boulon fileté dont le filetage (15) coopère par
engagement avec un alésage traversant (16) dans la plaquette d'appui (4).
4. Ensemble de montage selon les revendications 1 à 3 caractérisé en ce que l'élément d'appui (19) amovible qui coopère avec la pièce préformée (6) constituée
par un boulon fileté et qui s'appuie sur la surface supérieure (18) du volet de charnière
(18), est constitué d'un corps annulaire détachable en matière synthétique.
5. Ensemble de montage selon les revendications 1 à 4 caractérisé en ce que les évidements traversants (10), (16) ménagés dans la plaquette d'appui (4), qui
coopèrent tant avec la ou les vis de fixation (5) qu'avec la pièce préformée (6) constituée
d'un boulon fileté, présentent une projection horizontale polygonale dont les chants
de délimitation (12) coopèrent par engagement avec le filetage des vis de fixation
(5) et de la pièce préformée (6).
6. Ensemble de montage selon les revendications 1 à 5 caractérisé en ce que l'élément d'appui (19) qui coopère avec la pièce préformée (6) constituée d'un boulon
fileté, est formé par un corps annulaire (19) en matière synthétique qui est pourvu
de rebords d'appui (21) saillant radialement et de rainures radiales préformées, permettant
son détachement, formées par des diminutions localisées d'épaisseur de la matière.
7. Ensemble de montage selon les revendicatons 1 à 6 caractérisé en ce que le corps annulaire (19) en matière synthétique constituant l'élément d'appui est
un anneau à collerette disposé entre la tête (13) du boulon fileté constituant la
pièce préformée et la surface supérieure (18) du volet de charnière (3), lorsque l'ensemble
de montage est prémonté.
