[0001] Die Erfindung betrifft Spinnpräparationen in Form wäßriger Emulsion oder wäßriger
Lösungen, die wasserlösliche Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte
größer 10
6 enthalten, ein Verfahren zur Verminderung des Abschleuderns von Spinnpräparationen
von Faseroberflächen sowie die Verwendung bestimmter wasserlöslicher Polymerverbindungen
mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte von größer 10
6 in wäßrigen Emulsionen oder wäßrigen Lösungen von Spinnpräparationen zur Verminderung
des Abschleuderns der Spinnpräparationen von Faseroberflächen.
[0002] Bei der Herstellung von Chemiefasern, die aus der Schmelze ersponnen werden, ist
der erste Verarbeitungsprozeß unmittelbar nach Austritt der Kapillaren aus der Spinndüse,
das heißt unmittelbar nach der Bildung der Filamente die Behandlung der Faseroberfläche
mit Spinnpräparationen, die als Hauptwirksubstanzen Glättemittel und Antistatika enthalten
("Chemiefasern/Textil-Industrie" 1977, 328 - 335). Es ist allgemein bekannt, daß ohne
eine solche Präparierung Chemiefasern weder hergestellt noch in der textilen Weiterverarbeitung
verwendet werden können. Das Aufbringen eines Glättemittels ist notwendig, weil die
ursprüngliche Oberfläche der meisten polymeren Fasermaterialien hohe Reibungskräfte
verursacht, so daß durch die ständigen Kontakte mit beispielsweise Leitorganen während
der Herstellungs- und Verarbeitungssprozesse ein Abscheuern der Fasern erfolgt, was
letztlich zu Filament- oder Garnbrüchen führen kann. Des weiteren nehmen polymere
Filamentmaterialien im allgemeinen nur wenig Wasser auf. Sie neigen daher dazu, sich
elektrostatisch aufzuladen.
[0003] Bei der Faserherstellung sowie bei der Weiterverarbeitung der Fasern sind heute schnellaufende
Maschinen mit Fadengeschwindigkeiten von bis zu 6 000 m/Minute üblich. Bei diesen
hohen Geschwindigkeiten kommt es häufig zum Abspritzen eines nicht unerheblichen Teils
der aufgetragenen textilen Gleitmittel, wie Spinnpräparationen oder Spulöle. Das Abschleudern
der Gleitmittel stellt nicht nur eine Verschwendung dar; durch das Abschleudern ist
es auch nahezu unmöglich, die für die einzelnen Arbeitsprozesse benötigten Auftragsmengen
exakt einzuhalten. Darüberhinaus bringt das Abspritzen auch eine Beeinträchtigung
der Sicherheit mit sich, beispielsweise schlüpfrige Fußböden in der unmittelbaren
Umgebung der Maschinen sowie Atmungsbehinderungen und Hautreizungen, hervorgerufen
durch abgeschleuderte Tröpfchen, die sich in Form feiner Nebel verteilen. Zur Verminderung
des Abspritzens von textilen Gleitmitteln während der Faserherstellung und - verarbeitung
wurde bereits vielfach vorgeschlagen, den textilen Gleitmitteln Polymerverbindungen
zuzusetzen. So ist beispielsweise aus US 44 00 281 bekannt, daß textile Gleitmittel
auf Basis von Kohlenwasserstoffen, wie Mineralölen, und/oder Fettsäureestern und/oder
Fetten und/oder Ölen, die hochmolekulare Polymere von a-Mono-olefinen mit 4 bis 20
C-Atomen enthalten, ein verbessertes Haftvermögen auf der Faseroberfläche besitzen.
Ferner ist aus den europäischen Schutzrechten EP 261 415 und EP 127 293 bekannt, daß
die Verwendung von hochmolekularen Polyisobutenen sowie die Verwendung von Copolymeren,
die als Monomerenbestandteile Butene in Kombination mit C
5-
20- a-Olefinen enthalten, eine Verminderung des Abspritzens von Spulölen während der
Garnverarbeitung bewirken. Die in US 4 098 702 beschriebenen Spulöle enthalten polymere
Viskositätsindexverbesserer, beispielsweise Polyisobutene mit Molekulargewichten zwischen
20 000 und 2 000 000, Polyalkylstyrole mit Molekulargewichten zwischen 20 000 und
2 000 000 oder Polymethacrylate mit Molekulargewichten zwischen 300 000 und 800 000,
zur Verbesserung der Haftung der Spulöle an der Faseroberfläche.
[0004] Die mit den bekannten Polymerverbindungen erzielte Verminderung des Abschleuderns
von textilen Gleitmitteln, insbesondere von Spinnpräparationen von Faseroberflächen
ist jedoch in vielen Fällen noch nicht zufriedenstellend. Die der Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe bestand daher in der Entwicklung von Spinnpräparationen, die, im
Vergleich zu bekannten Spinnpräparationen, deutlich verbesserte Hafteigenschaften
auf den Faseroberflächen besitzen und die somit bei den heute üblichen hohen Fadengeschwindigkeiten
nicht mehr oder nur noch in sehr geringen Mengen abgeschleudert werden.
[0005] Es wurde nun gefunden, daß die an die zu entwickelnden Spinnpräparationen gestellten
hohen Anforderungen erfüllt werden, wenn Spinnpräparationen, die in Form wäßriger
Emulsionen oder wäßriger Lösungen vorliegen, wasserlösliche Polymerverbindungen mit
Gewichtsmitteln der Molekulargewichte von größer 10
6 enthalten.
[0006] Gegenstand der Erfindung sind dementsprechend Spinnpräparationen auf Basis von Glättemittel,
Emulgatoren, Antistatika und/oder Netzmitteln mit einem Gehalt an Polymerverbindungen,
in Form wäßriger Emulsionen oder wäßriger Lösungen, die dadurch gekennzeichnet sind,
daß sie eine oder mehrere der folgenden wasserlöslichen Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln
der Molekulargewichte größer 10
6 enthalten:
Polyalkylenoxide und/oder
Polyacryl- und/oder Polymethacrylamide und/oder Copolymere aus Acryl- und/oder Methacrylamid
und ungesättigten Carbonsäuren mit 3 bis 5 C-Atomen.
[0007] Weiterer Erfindungsgegenstand ist ein Verfahren zur Verminderung des Abschleuderns
von Spinnpräparationen von Faseroberflächen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß
unmittelbar nach Austritt der Kapillaren aus der Spinndüse Spinnpräparationen, die
eine oder mehrere der folgenden wasserlöslichen Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln
der Molekulargewichte größer 10
6:
Polyalkylenoxide und/oder
Polyacryl- und/oder Polymethacrylamide und/oder Copolymere aus Acryl- und/oder Methacrylamid
und ungesättigten Carbonsäuren mit 3 bis 5 C-Atomen
enthalten, in Form wäßriger Emulsionen oder wäßriger Lösungen auf die Fadenbündel
aufgebracht werden.
[0008] Ferner ist Gegenstand der Erfindung die Verwendung von wasserlöslichen Polyalkylenoxiden
mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer 10
6, wasserlöslichen Polyacryl- und/oder Polymethacrylamiden mit Gewichtsmitteln der
Molekulargewichte größer 10
6 und/oder wasserlöslichen Copolymeren aus Acryl- und/oder Methacrylamid und ungesättigten
Carbonsäuren mit 3 bis 5 C-Atomen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer
10
6 in wäßrigen Emulsionen oder wäßrigen Lösungen von Spinnpräparationen zur Verminderung
des Abschleuderns der Spinnpräparationen von Faseroberflächen.
[0009] Der Gehalt an wasserlöslichen Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte
größer 10
6 liegt in den wäßrigen Emulsionen oder in den wäßrigen Lösungen der erfindungsgemäßen
Spinnpräparationen bevorzugt zwischen 0,0001 und 0,3 Gew.-%, besonders bevorzugt zwischen
0,005 und 0,05 Gew.-%. Als wasserlösliche Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln
der Molekulargewichte größer 10
6 werden vorzugsweise Polyethylenoxide, Polyacrylamide und/oder Copolymere aus Acrylamid
und Carbonsäuren mit 3 bis 5 C-Atomen eingesetzt. Polyethylenoxide mit Gewichtsmitteln
der Molekulargewichte größer 10
6 werden beispielsweise von Union Carbide als Pulver unter den Namen Polyox
R WSR301 und Polyox
R WSR Coagulant und Polyacrylamide mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer
10
6 beispielsweise von Henkel KGaA unter der Bezeichnung Ferro- cryl
R oder von Stockhausen unter der Bezeichnung Praestol
R angeboten. Copolymere aus Acrylamid und ungesättigten Carbonsäuren mit 3 bis 5 C-Atomen,
beispielsweise Copolymere aus Acrylamid und Acrylsäure mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte
größer 10
6 sind beispielsweise unter dem Namen Superfloc
R (Hersteller: Cyanamid) erhältlich.
[0010] Als wasserlösliche Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte
größer 10
6 werden Polyethylenoxide in Spinnpräparationen besonders bevorzugt eingesetzt.
[0011] Wäßrige Emulsionen oder wäßrige Lösungen von Spinnpräparationen, die Glättemittel,
Emulgatoren, Antistatika und/oder Netzmittel und gegebenenfalls weitere Additive enthalten,
werden bei Temperaturen zwischen 18 und 25 °C entweder mit wasserlöslichen Polymerverbindungen
mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer 10
6 versetzt oder zu wasserlöslichen Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte
größer 10
6 gegeben. Bei der Herstellung erfindungsgemäßer Spinnpräparationen werden die wasserlöslichen
Polymerverbindungen vorzugsweise in Form wäßriger Lösungen eingesetzt. Die erhaltenen
wäßrigen polymerhaltigen Spinnpräparationemulsionen oder -lösungen enthalten bevorzugt
0,0001 bis 0,3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,005 bis 0,05 Gew.-% wasserlösliche Polymere
mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer 10
6 und haben einen Gesamtaktivsubstanzgehalt zwischen 3 und 40 Gew.-%. Bezogen auf den
Gesamtaktivsubstanzgehalt enthalten polymerfreie, wäßrige Emulsionen oder Lösungen
von Spinnpräparationen vorzugsweise
35 bis 95 Gew.-% Glättemittel
0 bis 55 Gew.-% Emulgatoren, Antistatika und/oder Netzmittel
0 bis 10 Gew.-% Additive, z. B. pH-Wert-Regulanzien,
Fadenschlußmittel, Bakterizide und/oder Korrosionsschutzmittel.
[0012] Als Glättemittel in erfindungsgemäßen Spinnpräparationen eignen sich beispielsweise
Mineralöle, Carbonsäureester, hergestellt aus aliphatischen Carbonsäuren mit 8 bis
22 C-Atomen und gerad- und/oder verzweigtkettigen, gegebenenfalls alkoxylierten Alkylalkoholen
mit 1 bis 22 C-Atomen, beispielsweise Isobutylstearat, n-Hexyllaurat, Talgfettsäure-2-ethylhexylester,
Kokosfettsäuretriglyceride und/oder Trimethylolpropan-tripelargonat, Silicone, beispielsweise
Dimethylpolysiloxan und/oder Polyalkylenglycole, beispielsweise Ethylenoxid/Propylenoxid-Mischpolymere
mit mittleren Molekulargewichten zwischen 600 und 6 000. Als Emulgatoren, Netzmittel
und/oder Antistatika kommen anionische, kationische und/oder nichtionische Tenside
in betracht, wie Mono- und/oder Diglyceride, beispielsweise Glycerinmono- und/oder
Glycerindioleat, alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte und/oder propoxylierte Fette,
Öle, Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen und/oder C
8-
18-Alkylphenole, beispielsweise Rizinusöl, ethoxyliert mit 10 bis 40 Mol Ethylenoxid
(EO), und/oder C,
6-
18-Fettalkohole, alkoxyliert mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, gewünschtenfalls
alkoxylierte C
8-
22-Fettsäu- remono- und/oder -diethanolamide, beispielsweise gegebenenfalls ethoxyliertes
Ölsäuremono-und/oder -diethanolamid, Talgfettsäuremono-und/oder -diethanolamid und/oder
Kokosfettsäuremono- und/oder -diethanolamid, Alkali- und/oder Ammoniumsulfonate von
gegebenenfalls alkoxylierten C
8-
22-Alkylalkoholen, C
8-
22-Alkenylalkoholen und/oder aromatischen Alkoholen, Umsetzungsprodukte von gegebenenfalls
alkoxylierten C
4-
22-Alkylalkoholen mit Phosphorpentoxid oder Phosphoroxychlorid in Form ihrer Alkali-,
Ammonium- und/oder Aminsalze, beispielsweise Phosphorsäureester von gegebenenfalls
ethoxylierten C
12/14-Fettalkoholen, Alkali- und/oder Ammoniumsalze von C
8-
22-Alkyl- sulfosuccinaten, beispielsweise Natriumdioctylsulfosuccinat und/oder Aminoxide,
beispielsweise Dimethyldodecylaminoxid. Bei dieser beispielhaften Aufzählung von Glättemitteln,
Emulgatoren, Antistatika und/oder Netzmitteln muß berücksichtigt werden, daß eine
Vielzahl der genannten Substanzen nicht nur eine Funktion, sondern mehrere Funktionen
in Spinnpräparationen erfüllen: beispielsweise kann ein Glättemittel gleichzeitig
auch als Antistatikum und/oder als Emulgator wirken.
[0013] Emulgatoren, Antistatika und/oder Netzmittel können in jedem Mischungsverhältnis
zueinander in den erfindungsgemäßen Spinnpräparationen eingesetzt werden.
[0014] Als Additive können die erfindungsgemäßen Spinnpräparationen pH-Wert-Regulanzien,
beispielsweise aliphatische Ci-22-Carbonsäuren und/oder C
1-4-Hydroxycarbonsäuren, wie Essigsäure, Glycolsäure und/oder Ölsäure, Alkalihydroxide,
wie Kaliumhydroxid und/oder Amine, wie Triethanolamin, Fadenschlußmittel, beispielsweise
Fettsäuresarcoside und/oder Mischpolymerisate mit Maleinsäureanhydrid und/oder Polyurethane
gemäß DE 38 30 468, Bakterizide und/oder Korrosionsschutzmittel enthalten.
[0015] Die Applikation polymerhaltiger, wäßriger Spinnpräparation-Emulsionen oder -Lösungen
erfolgt in bekannter Weise unmittelbar nach Austritt der Kapillaren aus der Spinndüse.
Die Präparationen, die eine Temperatur zwischen 18 und 30
° C haben, werden mit Hilfe von Auftragswalzen oder mittels Dosierpumpen über geeignete
Applikatoren aufgebracht. Die Aktivsubstanzauftragsmenge (Ölauflage) der erfindungsgemäßen
Spinnpräparation-Emulsionen oder Spinnpräparation-Lösungenliegt zwischen 0,3 und 2,0
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Fadenbündel. Nach der Behandlung mit den Präparationen
werden die Fadenbündel auf Spinnspulen aufgewickelt. Die Fadenbündel können beispielsweise
aus Polyestern, Polyamiden, Polyolefinen und/oder Polyacryl bestehen.
[0016] Die erfindungsgemäßen Spinnpräparationen haften sehr gut auf Faseroberflächen und
werden bei den heute üblichen hohen Fadengeschwindigkeiten nur in sehr geringen Mengen
abgeschleudert.
Beispiele
[0017] Die Angaben in % bedeuten Gew.-%.
Zusammensetzung der Spinnpräparation
[0018]
78,5 % Isobutylstearat
5 % Oleyl/Cetylalkohol x 5 Mol EO
2,2 % Kokosfettsäuremonoethanolamid x 4 Mol EO
0,8 % Ölsäure
6 % TergitolR 15S3 (Hersteller: Union Carbide;
sekundärer Fettalkohol x 3 Mol EO)
6 % TergitolR 15S7 (Hersteller: Union Carbide;
sekundärer Fettalkohol x 7 Mol EO)
1,5 % Wasser
[0019] Aus 150 g der obengenannten Spinnpräparation und 840 g Wasser wurde eine wäßrige
Emulsion hergestellt und in diese bei 20
° C 10 g einer wäßrigen 1 gew.-%igen Polyox
R WSR301-Lösung eingerührt. Polyester (167 dtex/34 Filamente) wurde mit einer Spinngeschwindigkeit
von 3 200 Meter pro Minute gesponnen. Der Auftrag der polymerhaltigen Spinnpräparation-Emulsion,
die eine Temperatur von 20
° C hatte, erfolgte unmittelbar nach Austritt der Kapillaren über eine Dosierpumpe
(Ölauflage: 1,5 Gew.-%). An der ersten Stelle nach der Applikation der Spinnpräparation,
an der das Faserbündel seine Laufrichtung änderte, wurde die abgespritzte Menge gesammelt
und gewogen. Im Vergleich zu der Spinnpräparation ohne Polymerzusatz wurde mit der
polymerhaltigen Spinnpräparation eine Reduzierung der abgespritzten Menge von 82 %
erzielt.
1. Spinnpräparationen auf Basis von Glättemitteln, Emulgatoren, Antistatika und/oder
Netzmitteln mit einem Gehalt an Polymerverbindungen in Form wäßriger Emulsionen oder
wäßriger Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine oder mehrere der folgenden
wasserlöslichen Polymerverbindungen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer
10
6 enthalten:
Polyalkylenoxide und/oder
Polyacryl- und/oder Polymethacrylamide und/oder
Copolymere aus Acryl- und/oder Methacrylamid und ungesättigten Carbonsäuren mit 3
bis 5 C-Atomen.
2. Spinnpräparationen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrigen Emulsionen
oder wäßrigen Lösungen der Spinnpräparationen 0,0001 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise
0,005 bis 0,05 Gew.-% wasserlösliche Polymerverbindungen enthalten.
3. Spinnpräparationen nach einem oder beiden der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die wäßrigen Emulsionen oder wäßrigen Lösungen der Spinnpräparationen wasserlösliche
Polyethylenoxide, wasserlösliche Polyacrylamide und/oder wasserlösliche Copolymere
aus Acrylamid und ungesättigten Carbonsäuren mit 3 - 5 C-Atomen enthalten.
4. Spinnpräparationen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die wäßrigen Emulsionen oder wäßrigen Lösungen der Spinnpräparationen wasserlösliche
Polyethylenoxide enthalten.
5. Verfahren zur Verminderung des Abschleuderns von Spinnpräparationen von Faseroberflächen,
dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach Austritt der Kapillaren aus der Spinndüse
Spinnpräparationen, die eine oder mehrere der folgenden wasserlöslichen Polymerverbindungen
mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer 10
6 enthalten:
Polyalkylenoxide und/oder
Polyacryl- und/oder Polymethacrylamide und/oder
Copolymere aus Acryl- und/oder Methacrylamid und ungesättigten Carbonsäuren mit 3
bis 5 C-Atomen
in Form wäßriger Emulsionen oder wäßriger Lösungen auf die Fadenbündel aufgebracht
werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wäßrige Spinnpräparation-Emulsionen
oder -Lösungen, die 0,0001 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,05 Gew.-% wasserlösliche
Polymerverbindungen enthalten, auf die Fadenbündel aufgebracht werden.
7. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß wäßrige Spinnpräparation-Emulsionen oder -Lösungen, die wasserlösliche Polyethylenoxide,
wasserlösliche Polyacrylamide und/oder wasserlösliche Copolymere aus Acrylamid und
ungesättigten Carbonsäuren mit 3 - 5 C-Atomen enthalten, auf die Fadenbündel aufgebracht
werden.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß wäßrige Spinnpräparation-Emulsionen oder -Lösungen, die wasserlösliche Polyethylenoxide
enthalten, auf die Fadenbündel aufgebracht werden.
9. Verwendung von wasserlöslichen Polyalkylenoxiden mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte
größer 106 und/oder wasserlöslichen Polyacryl- und/oder Polymethacrylamiden mit Gewichtsmitteln
der Molekulargewichte größer 106 und/oder wasserlöslichen Copolymeren aus Acryl- und/oder Methacrylamid und ungesättigten
Carbonsäuren mit 3 - 5 C-Atomen mit Gewichtsmitteln der Molekulargewichte größer 106 in wäßrigen Emulsionen oder wäßrigen Lösungen von Spinnpräparationen zur Verminderung
des Abschleuderns der Spinnpräparationen von Faseroberflächen.
10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wasserlösliche Polyethylenoxide,
wasserlösliche Polyacrylamide und/oder wasserlösliche Copolymere aus Acrylamid und
ungesättigten Carbonsäuren mit 3 - 5 C-Atomen verwendet werden.
11. Verwendung nach einem oder beiden der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß wasserlösliche Polyethylenoxide verwendet werden.
1. Spinning finishes based on smoothing agents, emulsifiers, antistatic agents and/or
wetting agents containing polymer compounds in the form of aqueous emulsions or aqueous
solutions, characterized in that they contain one or more of the following water-soluble
polymer compounds having weight average molecular weights of more than 106: polyalkylene oxides and/or polyacrylamides and/or polymethacrylamides and/or copolymers
of acrylamide and/or methacrylamide and unsaturated carboxylic acids containing 3
to 5 carbon atoms.
2. Spinning finishes as claimed in claim 1, characterized in that the aqueous emulsions
or aqueous solutions of the spinning finishes contain 0.0001 to 0.3% by weight and
preferably 0.005 to 0.05% by weight water-soluble polymer compounds.
3. Spinning finishes as claimed in one or both of claims 1 and 2, characterized in
that the aqueous emulsions or aqueous solutions of the spinning finishes contain water-soluble
polyethylene oxide, water-soluble polyacrylamides and/or water-soluble copolymers
of acrylamide and unsaturated carboxylic acids containing 3 to 5 carbon atoms.
4. Spinning finishes as claimed in one or more of claims 1 to 3, characterized in
that the aqueous emulsions or aqueous solutions of the spinning finishes contain water-soluble
polyethylene oxides.
5. A process for reducing the spraying of spinning finishes from fiber surfaces, characterized
in that, immediately after the capillaries emerge from the spinning jet, spinning
finishes containing one or more of the following water-soluble polymer compounds having
weight average molecular weights of more than 106: polyalkylene oxides and/or polyacrylamides and/or polymethacrylamides and/or copolymers
of acrylamide and/or methacrylamide and unsaturated carboxylic acids containing 3
to 5 carbon atoms, in the form of aqueous emulsions or aqueous solutions are applied
to the filament bundles.
6. A process as claimed in claim 5, characterized in that aqueous spinning finish
emulsions or solutions containing 0.0001 to 0.3% by weight and preferably 0.005 to
0.05% by weight water-soluble polymer compounds are applied to the filament bundles.
7. A process as claimed in one or both of claims 5 and 6, characterized in that aqueous
spinning finish emulsions or solutions containing water-soluble polyethylene oxides,
water-soluble polyacrylamides and/or water-soluble copolymers of acrylamide and unsaturated
C3-5 carboxylic acids are applied to the filament bundles.
8. A process as claimed in one or more of claims 5 to 7, characterized in that aqueous
spinning finish emulsions or solutions containing water-soluble polyethylene oxides
are applied to the filament bundles.
9. The use of water-soluble polyalkylene oxides having weight average molecular weights
of more than 106 and/or water-soluble polyacrylamides and/or polymethacrylamides having weight average
molecular weights of more than 106 and/or water-soluble copolymers of acrylamide and/or methacrylamide and unsaturated
carboxylic acids containing 3 to 5 carbon atoms having weight average molecular weights
of more than 106 in aqueous emulsions or aqueous solutions of spinning finishes to reduce the spraying
of the spinning finishes from fiber surfaces.
10. The use claimed in claim 9, characterized in that water-soluble polyethylene oxides,
water-soluble polyacrylamides and/or water-soluble copolymers of acrylamide and unsaturated
C3-5 carboxylic acids are used.
11. The use claimed in one or both of claims 9 and 10, characterized in that water-soluble
polyethylene oxides are used.
1. Préparations de filage à base d'agents de lissage, d'agents émulsionnants, d'agents
antistatiques et/ou d'agents mouillants, contenant des composés polymères sous forme
d'émulsions aqueuses ou de solutions aqueuses, caractérisées en ce que celles-ci contiennent
un ou plusieurs des composés polymères solubles dans l'eau suivants avec des moyennes
pondérales de poids moléculaire, plus grandes que 106 : des poly(oxydes d'alcoylène) et/ou des polyacryl- et/ou polyméthacrylamides et/ou
des copolymères à base d'acryl- et/ou de méthacrylamide et d'acides carboxyliques
non saturés ayant de 3 à 5 atomes de carbone.
2. Préparations de filage selon la revendication 1, caractérisées en ce que les émulsions
aqueuses ou les solutions aqueuses des préparations de filage renferment de 0,0001
à 0,3 % en poids, de préférence de 0,005 à 0,05 % en poids, de composés polymères
solubles dans l'eau.
3. Préparations de filage selon l'une ou les deux revendications 1 à 2, caractérisées
en ce que les émulsions aqueuses ou les solutions aqueuses des préparations de filage
renferment des oxydes de polyéthylène solubles dans l'eau, des polyacrylamides solubles
dans l'eau et/ou des copolymères solubles dans l'eau d'acrylamide et d'acides carboxyliques
non saturés ayant de 3 à 5 atomes de carbone.
4. Préparations de filage selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisées
en ce que les émulsions aqueuses ou les solutions aqueuses de préparations de filage
renferment des poly(oxyde d'éthylène) solubles dans l'eau.
5. Procédé pour diminuer l'élimination des préparations de filage de surfaces de fibres,
caractérisé en ce que directement après la sortie des capillaires de la buse de filage,
on applique les préparations de filage qui renferment un ou plusieurs des composés
polymères solubles dans l'eau suivants ayant des moyennes pondérales de poids moléculaire
plus grandes que 1
06 :
- poly(oxydes d'alcoylène) et/ou polyacryl- et/ou polyméthacrylamides et/ou copolymères
d'acryl- et/ou de méthacrylamide et d'acides carboxyliques non saturés ayant de 3
à 5 atomes de carbone.
sous forme d'émulsions aqueuses ou de solutions aqueuses sur le faisceau de fils.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que les émulsions ou solutions
aqueuses de préparations de filage qui renferment de 0,0001 à 0,3 % en poids, de préférence
de 0,005 à 0,05 % en poids de composés polymères solubles dans l'eau sont appliquées
sur le faisceau de fils.
7. Procédé selon l'une ou les deux revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que les
émulsions ou solutions de préparation de filage qui renferment des poly(oxydes d'éthylène)
solubles dans l'eau, des polyacrylamides solubles dans l'eau et/ou des copolymères
solubles dans l'eau d'acrylamide et d'acides carboxyliques non saturés ayant de 3
à 5 atomes de carbone, sont appliquées sur le faisceau de fils.
8. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que
les émulsions ou solutions aqueuses de préparation de filage qui renferment des poly(oxydes
d'éthylène) solubles dans l'eau, sont appliquées sur le faisceau de fils.
9. Utilisation de poly(oxydes d'acoylène) solubles dans l'eau ayant des moyennes pondérales
de poids moléculaire plus grandes que 106 et/ou des polyacryl-, et/ou polyméthacrylamides solubles dans l'eau avec des moyennes
pondérales de poids moléculaire plus grandes que 106 et/ou des copolymères solubles dans l'eau d'acryl- et/ou de méthacryl amide et d'acides
carboxyliques non saturés ayant de 3 à 5 atomes de carbone, de poids moléculaires
plus grands que 106, sous la forme d'émulsions aqueuses ou de solutions aqueuses de préparations de filage
en vue de la diminution de l'élimination des préparations de filage, de surfaces de
fibres.
10. Utilisation selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'on utilise des
poly(oxydes d'éthylène) solubles dans l'eau, des polyacrylamides solubles dans l'eau
et/ou des copolymères solubles dans l'eau d'acrylamide et d'acides carboxyliques non
saturés ayant de 3 à 5 atomes de carbone.
11. Utilisation selon l'une ou les deux revendications 9 à 10, caractérisée en ce
que l'on utilise des poly(oxydes d'éthylène) solubles dans l'eau.