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EP 0 510 233 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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28.10.1992 Patentblatt 1992/44 |
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Anmeldetag: 26.04.1991 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK ES FR GB IT |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidt, Helmut
W-8701 Reichenberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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Kommutator mit in einem Kunststofftragkörper verankerten Lamellen |
(57) Jede Lamelle (2 bzw.3) ist mit zumindest zwei nach radial unten von ihrer Bürstengleitfläche
(21 bzw.31) in gegenseitiger axialer Spreizstellung abgebogenen Lamellenfortsätzen
(24-27 bzw. 34-37) in einen Kunststofftragkörper (1) mit einer Rotorwellen- Bohrung
(15) eingespritzt und dadurch verankert; um auch bei großen Wärmebelastungen eine
bleibend sichere Verankerung im Sinne geringer Rundlaufabweichungen der Bürstengleitflächen
(21 bzw.31) gewährleisten zu können, sind die Lamellenfortsätze (26;27) einer Lamelle
(2) zusätzlich tangential seitlich in Richtung auf die Lamellenfortsätze (34;35) der
benachbarten anderen Lamelle (3) abgebogen.
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kommutator mit in einem Kunststofftragkörper
verankerten Lamellen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1; ein derartiger Kommutator
ist aus der DE-U-1 913 701 bekannt.
[0002] Bei der Herstellung derartiger bekannter Kommutatoren wird die von der Bürste beschliffene
Lamellenfläche aus einem gerollten Kupferband oder einem Kupferrohr hergestellt, das
als zunächst zusammenhängendes einstückiges Kupferbauteil an seiner radialen Außenfläche
die Bürstengleitflächen mit an einer Stirnseite axial endseitigen Verlängerungen für
die Wicklungsdrähte der Kommutatorwicklung aufnehmende Haken und an seiner radialen
Innenseite unterhalb der Bürstengleitflächen axial verlaufende Rippen aufweist, aus
denen die Lamellenfortsätze herausgeschält und abgebogen sind. Aus der zunächst einstückigen
Kupferfläche werden nach deren Auf- bzw. Einspritzen in den Kunststofftragkörper die
Verbindungsstücke zwischen den einzelnen Lamellen aus der einstückigen Kupferfläche
herausgeschlitzt, so daß die Lamellen gegeneinander in isoliertem Abstand über der
Umfangsfläche des Kunststofftragkörpers angeordnet und gehalten sind. Die in Spreizstellung
abgebogenen Lamellenfortsätze einer Lamelle sind bei bekannten Kommutatoren im wesentlichen
axial fluchtend hintereinander angeordnet und im wesentlichen rein radial abgebogen;
die derart auf die Lamellenfortsätze nach dem Erhärten der Kunststoffumspritzung wirkende
Verankerungskraft wirkt somit im wesentlichen in Längsrichtung der Lamelle, da der
Kunststoff nach dem Spritzen sich zusammenzieht und sich dabei in die keilförmig zur
Lamelle auflaufenden Verankerungen einschnürt.
[0003] Durch Schwindung und Nachschwindung der Kunststoffumspritzung der Lamellenfortsätze
sowie durch zeitlich verschiedene Wärmeausdehnung des Kunststoffmaterials des Kunststofftragkörpers
einerseits bzw. des Kupfermaterials der Lamellen andererseits können zwischen den
Lamellenverankerungen und dem umgebenden Kunststoff des Kunststofftragkörpers Ablösungen
entstehen, die zu Schrägstand der Lamellen bzw. zu Lamellensprüngen der Bürste beim
Beschleifen der Bürstengleitflächen derartiger Lamellen führen; dadurch entstehen
ein verstärkter Abbrand der Kohlebürsten sowie eine rapide Verschlechterung der Kommutatorrundheit,
was insgesamt zu einer erheblich größeren Kohlebürstenabnutzung und zu zusätzlicher
Geräuschentwicklung Anlaß gibt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, trotz unterschiedlicher Wärmespannungen
im Kupfermaterial der Lamellen einerseits und im Kunststoffmaterial des Tragkörpers
andererseits und unter Berücksichtigung der unvermeidlichen Schwindung des Kunststoffmaterials
einen Lamellenschrägstand und Lamellensprünge der die Lamellen beschleifenden Bürsten
vermeiden und durch nur sehr geringe Rundlaufabweichungen der Bürstengleitflächen
der Lamellen insgesamt einen ruhigeren Bürstenlauf und geringeren Bürstenverschleiß
gewährleisten zu können.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einem Kommutator der eingangs genannten Art
durch die Lehre des Anspruchs 1; vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind jeweils
Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Durch die zusätzliche erfindungsgemäße Lamellen-Verankerung aufgrund der seitlich
zur nächstliegenden Lamelle hin abgebogenen Lamellenfortsätze wird in vorteilhafter
Weise zur an sich bekannten axialen Längsverankerung eine zusätzliche tangentiale
Verankerung und damit ein Schutz gegen eine unerwünschte Schrägstellung bei gleichzeitig
besserer Wärmeableitung der Lamelle zu einbettenden Kunststoffträger erreicht. Eine
möglichst weite tangentiale seitliche Abbiegung ist dadurch möglich, daß die jeweils
tangential gegenüberliegenden Lamellenfortsätze zweier benachbarter Lamellen axial
gegeneinander versetzt angeordnet und tangential seitlich bis zu einer gegenseitigen
Überlappung abgebogen sind.
[0007] Einem Aufwölben der Lamelle im Bereich ihrer Bürstengleitfläche aufgrund zu starker
Erwärmung, z.B. beim Verschweißen der Kommutatorwicklungsdrähte am Haken der Lamelle
oder bei Lasthochlauf, kann in vorteilhafter Weise dadurch entgegengewirkt werden,
daß zwischen den unterhalb der Bürstengleitfläche axial verlaufenden Rippen, aus denen
die endseitigen Lamellenfortsätze ausgestochen und abgebogen werden, durch zumindest
einen vom Kunststofftragkörper hinterspritzbaren Querrippen-Lamellenfortsatz radial
unterhalb der Bürstengleitfläche verbunden sind. Eine ähnliche Schutzwirkung gegen
ein unerwünschtes Hochbiegen und dabei Ablösen der Bürstengleitfläche von dem Kunststofftragkörper
kann dadurch erreicht werden, daß die Längsrippen an ihrem Außenseiten einen Hinterschnitt
im Sinne einer formschlüssigen Verankerung im Kunststofftragkörper versehen sind.
[0008] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Merkmalen
der Unteransprüche werden im Folgenden anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
in der Zeichnung näher erläuter; darin zeigen
- FIG 1
- eine radiale Draufsicht gemäß Ansicht I in FIG 3 auf die Unterseite des noch zusammenhängenden,
in eine Ebene abgerollten Lamellen-Kupferbandes.
- FIG 2
- eine stirnseitige Ansicht des auf einen lediglich angedeuteten Kunststofftragkörper
aufgelegten und verankerten Lamellen-Kupferbandes.
- FIG 3
- das auf einen nur angedeuteten Kunststoffträger aufgebrachte Lamellen-Kupferband gemäß
Schnitt bzw. Ansichtverlauf III-III in FIG 1.
- FIG 4
- die radiale Draufsicht auf die Unterseite eines abgerollten Kupfer-Lamellenbandes
mit gegenüber FIG 1 vereinfachter erfindungsgemäßer Verankerung der Lamellenfortsätze.
- FIG 5
- eine Alternative der Verankerung der Lamellenfortsätze zu FIG 1.
- FIG 6
- das auf einen nur angedeuteten Kunststofftragkörper aufgebrachte Kupfer-Lamellenband
gemäß FIG 5 im Schnitt bzw. Ansichtverlauf VI-VI in FIG 5
- FIG 7
- das auf einen nur angedeuteten Kunststofftragkörper aufgebrachte Kunststoff-Lamellenband
aus FIG 5 im Schnittverlauf VII-VII.
- FIG 8
- die radiale Draufsicht auf die Unterseite eines bekannten Kupfer-Lamellenbandes mit
nur in Längsrichtung in Spreizstellung abgebogenen Lamellenfortsätzen.
- FIG 9
- die stirnseitige Draufsicht auf einen nur angedeuteten Kunststofftragkörper mit darauf
aufliegendem Kupfer-Lamellenband gemäß FIG 8.
- FIG 10
- einen nur angedeuteten Kunststofftragkörper mit darauf aufliegendem Kupfer-Lamellenband
gemäß Schnittverlauf X-X in FIG 9.
[0009] FIG 8 bis 9 zeigen die an sich bekannte Verankerung von Lamellen 2;3 mittels an diese
angeformter und in Längsrichtung und Spreizstellung abgebogener axial endseitiger
Lamellenfortsätze 24;25 bzw. 26;27 bzw. 34;35 bzw. 36;37. An die einen axialen Enden
der Lamellen 2;3 sind einstückig Haken 211;311 angeformt, die nach dem Umbiegen zur
Aufnahme und elektrischen Verbindung von Wicklungsdrähten der Kommutatorwicklung dienen.
Die Lamellen sind zunächst Bestandteil eines einstückigen, in FIG 8 abgerollten, von
radial unten dargestellten Kupferbandes mit der Lamellenteilung T; nach dem Aufbringen
des Kupferbandes auf den Kunststoffträger 1 werden die Verbindungen zwischen den Lamellen
am Teilungsende ausgeschlitzt und somit die Lamellen gegeneinander isoliert.
[0010] Der Kunststoffträger 1 weist eine Rotorwellenbohrung 15 auf, in die eine den Kommutator
aufnehmende Rotorwelle eines Kommutatormotors eingesteckt wird. Bei Drehung des Kommutators
schleifen in hier nicht näher dargestellter Weise Kohlebürsten auf den Bürstengleitflächen
21;31 der Lamellen 2;3. Zur Sicherstellung einer Berührung der Kohlebürsten mit der
gesamten Bürstengleitfläche 21;31 und damit der Verhinderung von Schrägstellungen
der Bürstengleitfläche relativ zur Gleitfläche der Kohlebürsten bzw. von axialen Durchwölbungen
der Bürstengleitfläche relativ zur ebenen Gleitfläche der Bürsten sind die in den
Figuren 1 bis 8 erläuterten erfindungsgemäßen Maßnahmen einer zusätzlichen Verankerung
vorgesehen.
[0011] Als wesentliche erfindungsgemäße Maßnahme ist zunächst die zusätzliche seitlich tangentiale
Abbiegung der axial endseitigen Lamellenfortsätze 24;25 bzw. 26;27 bzw. 34;35 bzw.
36;37 gemäß FIG 4 vorgesehen. Um eine möglichst weite tangential seitliche Abbiegung
und damit zusätzliche Verankerung der Lamellenfortsätze zu erzielen, ist gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung nach FIG 1 eine axiale Versetzung der aufeinanderzu abgebogenen
Lamellenfortsätze zweier benachbarter Lamellen 3;4 derart vorgesehen, daß sich die
Lamellenfortsätze der einen Lamelle 2 bis unter den Bereich der benachbarten anderen
Lamelle 3 erstrecken und somit sich die aufeinander zugebogenen Lamellenfortsätze
26 bzw. 34 sowie 27 bzw. 35 mit ihren freien Enden einander überlappen. Nach dem Erstarren
der die Lamellenfortsätze verankernden Kunststoffmasse des Kunststoffträger 1 werden
aus dem zunächst zusammenhängenden Kupfer-Lamellenband Isolationsnuten 5,6,7 am jeweiligen
Ende der Lamellenteilung T freigestanzt bzw. ausgeschlitzt, so daß die Lamellen gegeneinander
isoliert sind.
[0012] FIG 5 bid 7 zeigen eine zusätzliche radiale Verankerung der Lamellen 2 bzw. 3 zur
Verhinderung eines Aufwölbens der Bürstengleitflächen 21 bzw.31 in axialer Längsrichtung,
z.B. aufgrund starker Wärmebelastung insbesondere der Bürstengleitfläche der Lamellen,
bei gleichzeitiger verkeilter Verankerung ihrer Unterseite durch die in den Kunststofftragkörper
1 eingespritzen Lamellenfortsätze. Dazu sind jeweils zwei in tangentialem Abstand
unterhalb einer Lamelle verlaufende Rippen 22;23 bzw. 32;33 der Lamellen 2 bzw.3,
aus denen die endseitigen Lamellellenfortsätze 24;26 bzw. 34 bzw.36 freigeschält und
abgebogen sind, durch jeweils einen Querrippen-Lamellenfortsatz (28;38) verbunden,
der derart ausgebildet ist, daß er von dem Kunststofftragkörper 1 hinterspritzbar
ist und somit formschlüssig in radialer Richtung im Kunststofftragkörper 1 gesichert
ist.
[0013] Zur zusätzlichen radialen Lagefixierung der Lamellen 2;3 ist - wie insbesondere aus
FIG 6 ersichtlich - nach einer Ausgestaltung vorgesehen, an den axial verlaufenden
Querrippen 22;23 radiale Hinterschnitte 321;331 vorzusehen, die in ähnlicher Weise
wie die Querrippen-Lamellenfortsätze (28;38) mit Kunststoff des Kunststofftragkörpers
1 ausspritzbar sind.
[0014] Bei einer Verankerung der Lamellen 2;3 durch Querrippen-Lamellenfortsätze 28;38 kann
in vorteilhafter Weise auf die einen axial endseitigen Lamellenfortsätze verzichtet
werden, wenn nach einer Ausgestaltung der Erfindung - wie insbesondere aus FIG 7 ersichtlich
- ein Querrippen-Lamellenfortsatz 38 jeweils in Spreizstellung zu einem verbleibenden
axial endseitigen Lamellenfortsatz 34 ausgebildet ist und somit eine Verkrallwirkung
durch keilförmiges Einschnüren durch die Kunststoffmasche des Kunststofftragkörpers
1 sichergestellt werden kann.
[0015] Gemäß FIG 5-7 sind an dem rechten axialen Ende der Lamelle 2;3 tangential beidseitig
zu deren Wicklungshaken 211;311 Haken-Lamellenfortsätze 29;39 mit einem zunächst radial
verlaufenden und dann einem axial verlaufenden Hakenteil vorgesehen, wobei der axial
verlaufende Hakenteil biegeelastisch ausgeführt ist und axial außerhalb des biegeelastischen
Teils eine Ausnehmung im Kunststofftragkörper 1 vorgesehen ist, so daß sich bei starker
Erwärmung der Lamellen 2;3 diese nicht verformen, sondern der Erwärmung nachgeben
können.
[0016] Einer unerwünschten Schrägstellung der Lamellen 2;3 aufgrund einer gelockerten Verankerung
im Kunststofftragkörper 1 durch unterschiedliche Schwindungsmaße bzw. Wärmeausdehnung
des Kupfermaterials der Lamellen und ihrer Lamellenfortsätze einerseits und des Spritzgußmaterials
andererseits kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung durch insbesondere
stirnseitig offene, axiale Ausnehmung 11 bis 13 in dem Kunststofftragkörper 1 im Bereich
ansonsten erhöhter Kunststoffmaterialanhäufung im Bereich zwischen den Lamellenfortsätzen
bzw. den diese axial verbindenden Rippen verhindert werden. In vorteilhafter Weise
sind zur Kühlung und damit Vermeidung von unerwünschten unterschiedlichen Wärmedehnungen
die Ausnehmungen 11 bis 13 bzw. die die Ausnehmung berandenden Teile des Kunststofftragkörpers
1 - wie insbesondere aus FIG 3 ersichtlich - als Lüfterflügel selbst oder als Aufnahe
für einsteckbare Befestigungsstutzen 41 für getrennt montierbare Zusatz-Lüfterflügel
4 ausgebildet.
1. Kommutator mit in einem Kunststofftragkörper (1) verankerten Lamellen (2;3), die mit
unterhalb ihrer Bürstengleitfläche (21;31) mit in axialem Abstand und in gegenseitiger
Spreizstellung abgebogenen Lamellenfortsätzen (24-27 bzw.34-37) in den Kunststofftragkörper
(1) eingespritzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander korrespondierend die Lamellenfortsätze (26;27) einer Lamelle (2) zusätzlich
tangential seitlich in Richtung auf die Lamellenfortsätze (34;35) der benachbarten
anderen Lamelle (3) abgebogen sind. (FIG 1-4)
2. Kommutator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils tangential gegenüberliegende Lamellenfortsätze (26;34) zweier benachbarter
Lamellen (2;3) axial gegeneinander versetzt angeordnet und tangential seitlich im
Sinne einer gegenseitigen Überlappung abgebogen sind. (FIG 1)
3. Kommutator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenfortsätze im Sinne eines minimalen gegenseitigen axialen Abstandes
abgebogen sind.
4. Kommutator mit je Lamelle (2 bzw.3) zumindest zwei axialen Rippen, aus denen Lamellenfortsätze
abgebogen sind, nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (22;23 bzw. 32;33) durch zumindest einen vom Kunststofftragkörper
(1) hinterspritzbare Querrippen-Lamellenfortsatz (28 bzw.38) radial unterhalb der
Bürstengleitfläche (21 bzw.31) verbunden sind. (FIG 5-7)
5. Kommutator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen-Lamellenfortsätze (28 bzw.38) jeweils in Spreizstellung zu einem,
vorzugsweise einzigem, weiteren Lamellenfortsatz (24 bzw.34) einer Lamelle (2 bzw.3)
abgebogen sind. (FIG 5)
6. Kommutator mit axialen Rippen, aus denen endseitige Lamellenfortsätze abgebogen sind,
nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (22;23 bzw. 32;33) mit radialen Hinterschnitten (321;331) im Sinne
einer formschlüssigen radialen Verankerung in dem Kunststofftragkörper (1) versehen
sind.
7. Kommutator mit einem einen Kommutatorwicklungsdraht aufnehmenden Wicklungs-Haken (211;311)
an dem einen Ende einer Lamelle (2;3) nach einem der Ansprüche 1-6, gekennzeichnet durch einen weiteren seitlich abgebogenen Lamellenfortsatz (24 bzw.34) an dem dem Wicklungs-Haken
(211;311) abgewandten Ende einer Lamelle (2;3) und je einen tangential beidseitig
des Wicklungs-Hakens (211;311) zunächst axial und dann radial abgebogenen Haken-Lamellenfortsatz
(29;39). (FIG 5-7)
8. Kommutator nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine biegeelastische Ausbildung des Haken-Lamellenfortsatzes (29;39) in seinem axial
abgebogenen Hakenteil und eine Ausnehmung (14) axial außerhalb des axial abgebogenen
Hakenteils.
9. Kommutator nach einem der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet durch insbesondere stirnseitige offene, axiale Ausnehmungen (11-13) in dem Kunststofftragkörper
(1) im Bereich ansonsten erhöhter Kunststoffmaterialanhäufung im Bereich zwischen
den Lamellenfortsätzen bzw. den diese axial verbindenden Rippen.
10. Kommutator nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Ausbildung der Ausnehmungen (11-13) als Lüfterflügel selbst und/oder als Aufnahme
für getrennt montierbare Zusatz-Lüfterflügel (4).
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Kommutator mit in einem Kunststofftragkörper (1) verankerten Lamellen (2;3), die aus
einem Kupferband durch Prägen hergestellt und mit unterhalb ihrer Bürstengleitfläche
(21;31) in axialem Abstand und in gegenseitiger Spreizstellung herausgeschälten Lamellenfortsätzen
(24-27 bzw.34-37) in den Kunststofftragkörper (1) eingespritzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß je Lamelle (2) an beiden tangentialen Außenseiten jeweils Lamellenfortsätze (24;25
bzw. 26;27) in gegenseitiger Spreizstellung herausgeschält und die Lamellenfortsätze
zusätzlich tangential seitlich in Richtung auf die Lamellenfortsätze der benachbarten
Außenseite der folgenden Lamelle abgebogen sind. (FIG 1-4)
2. Kommutator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils tangential gegenüberliegende Lamellenfortsätze (26;34) zweier benachbarter
Lamellen (2;3) axial gegeneinander versetzt angeordnet und tangential seitlich im
Sinne einer gegenseitigen Überlappung abgebogen sind. (FIG 1)
3. Kommutator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenfortsätze im Sinne eines minimalen gegenseitigen axialen Abstandes
abgebogen sind.
4. Kommutator mit je Lamelle (2 bzw.3) zumindest zwei axialen Rippen, aus denen Lamellenfortsätze
abgebogen sind, nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (22;23 bzw. 32;33) durch zumindest einen vom Kunststofftragkörper
(1) hinterspritzbare Querrippen-Lamellenfortsatz (28 bzw.38) radial unterhalb der
Bürstengleitfläche (21 bzw.31) verbunden sind. (FIG 5-7)
5. Kommutator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen-Lamellenfortsätze (28 bzw.38) jeweils in Spreizstellung zu einem,
vorzugsweise einzigem, weiteren Lamellenfortsatz (24 bzw.34) einer Lamelle (2 bzw.3)
abgebogen sind. (FIG 5)
6. Kommutator mit axialen Rippen, aus denen endseitige Lamellenfortsätze abgebogen sind,
nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (22;23 bzw. 32;33) mit radialen Hinterschnitten (321;331) im Sinne
einer formschlüssigen radialen Verankerung in dem Kunststofftragkörper (1) versehen
sind.
7. Kommutator mit einem einen Kommutatorwicklungsdraht aufnehmenden Wicklungs-Haken (211;311)
an dem einen Ende einer Lamelle (2;3) nach einem der Ansprüche 1-6, gekennzeichnet durch einen weiteren seitlich abgebogenen Lamellenfortsatz (24 bzw.34) an dem dem Wicklungs-Haken
(211;311) abgewandten Ende einer Lamelle (2;3) und je einen tangential beidseitig
des Wicklungs-Hakens (211;311) zunächst axial und dann radial abgebogenen Haken-Lamellenfortsatz
(29;39). (FIG 5-7)
8. Kommutator nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine biegeelastische Ausbildung des Haken-Lamellenfortsatzes (29;39) in seinem axial
abgebogenen Hakenteil und eine Ausnehmung (14) axial außerhalb des axial abgebogenen
Hakenteils.
9. Kommutator nach einem der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet durch insbesondere stirnseitige offene, axiale Ausnehmungen (11-13) in dem Kunststofftragkörper
(1) im Bereich ansonsten erhöhter Kunststoffmaterialanhäufung im Bereich zwischen
den Lamellenfortsätzen bzw. den diese axial verbindenden Rippen.
10. Kommutator nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Ausbildung der Ausnehmungen (11-13) als Lüfterflügel selbst und/oder als Aufnahme
für getrennt montierbare Zusatz-Lüfterflügel (4).