[0001] Die Erfindung betrifft einen Eisenbahngüterwagen für den Transport von kranbaren
Straßenfahrzeug-Sattelanhängern mit mindestens einer gegenüber Außenlangträgern des
Güterwagen-Untergestells tieferliegenden Tasche zur Aufnahme der Räder eines Sattelanhängers
und mit mindestens einem der Aufnahme des Königszapfens des Sattelanhängers dienenden
Stützbock, der in Wagenlängsrichtung auf einer über den Verschiebebereich verlaufenden
Gleitbahn verschiebbar ist.
[0002] Aus der FR-OS 2 534 214 ist ein Eisenbahngüterwagen für den Transport von Straßenfahrzeug-Sattelanhängern
bekannt, der mit einer gegenüber den Außenlangträgern des Güterwagen-Untergestells
tieferliegenden Tasche zur Aufnahme der Räder eines Sattelanhängers und mit einem
in Wagenlängsrichtung einstellbaren Stützbock zur Aufnahme des Königszapfens dieses
Sattelanhängers versehen ist. Mit Hilfe des auf die jeweilige Länge des Sattelanhängers
einstellbaren Stützbockes wird der Sattelanhänger an seinem vorderen Ende am Untergestell
des Eisenbahngüterwagens festgelegt, wobei sich die Räder des Sattelanhängers in der
Tasche des Eisenbahngüterwagens befinden, so daß der auf den Eisenbahngüterwagen aufgesetzte
Sattelanhänger innerhalb des für Eisenbahngüterwagen zulässigen Lademaßprofils liegt.
[0003] Um mit derartigen Eisenbahngüterwagen für den Transport von kranbaren Straßenfahrzeug-Sattelanhängern
auch Container oder Wechselbehälter transportieren zu können, ist das Güterwagen-Untergestell
mit Riegelzapfen versehen, durch welche derartige Container oder Wechselbehälter auf
den Außenlangträgern festgelegt werden können. In diesem Fall muß der Stützbock, der
sich oberhalb der durch die Außenlangträger gebildeten Ladefläche des Eisenbahngüterwagens
befindet, zum Wagenende hin verschoben werden. Die für den Stützbock benötigte Länge
des Eisenbahngüterwagens steht bei den bekannten Konstruktionen nicht für die Beladung
mit Containern oder Wechselbehältern zur Verfügung; bei der Bemessung der Länge des
Eisenbahngüterwagens ist somit zusätzlich die für den in Ruhestellung befindlichen
Stützbock erforderliche Länge zu berücksichtigen.
[0004] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, einen Eisenbahngüterwagen der voranstehend definierten Art derart weiterzuentwickeln,
daß für den Fall der Beladung des Eisenbahngüterwagens mit Containern und/oder Wechselbehältern
die gesamte Wagenlänge zur Verfügung steht.
[0005] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Ende
der für die Verschiebung des Stützbockes vorgesehenen Gleitbahn ein Ladetisch angeordnet
ist, auf den der Stützbock aufschiebbar und der in eine die durch die Oberseite der
Außenlangträger definierte Ladefläche freigebende Stellung verschwenkbar ist.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Anordnung und Ausbildung eines derartigen Ladetisches
wird die Möglichkeit geschaffen, die gesamte Länge des Eisenbahngüterwagens für den
Transport von Containern und/oder Wechselbehältern zu nutzen, so daß der erfindungsgemäße
Eisenbahngüterwagen um die bei den bekannten Eisenbahngüterwagen für den in Ruhestellung
befindlichen Stützbock notwendige Länge gekürzt werden kann, woraus sich auch der
Vorteil einer geringeren Zuglänge ergibt.
[0007] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Ladetisch um eine an seiner Unterseite
liegende waagerechte Achse mittels eines auf dieser Achse befestigten Zahnrades und
eines in dieses Zahnrad eingreifenden Antriebsrades in seine unterhalb der Ladefläche
liegende Stellung durch einen am Güterwagen-Untergestell angeordneten Antrieb verschwenkbar.
Hierdurch ergibt sich eine konstruktiv einfache und funktionssichere Bewegung des
Ladetisches zwischen seinen beiden Endstellungen.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Antrieb durch mindestens
ein Getriebe gebildet, das durch mindestens ein an einer Seite des Güterwagen-Untergestells
angeordnetes Handrad betätigbar und über eine Welle mit dem Antriebsrad verbunden
ist.
[0009] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Verschwenkantrieb für den Ladetisch
nicht selbsthemmend ausgeführt und der Ladetisch durch mindestens eine ihn in seine
Arbeitsstellung überführende Feder belastet sein. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung
wird erreicht, daß der Ladetisch mit dem darauf befindlichen Stützbock selbsttätig
aus der Ladefläche herausbewegt wird, wenn er versehentlich nicht in seine Ruhestellung
überführt worden ist und Container oder Wechselbehälter auf den Eisenbahngüterwagen
aufgesetzt werden. Die Feder sorgt in diesem Fall dafür, daß der Ladetisch mit dem
Stützbock selbsttätig in die Arbeitsstellung zurückkehrt, wenn der Container bzw.
Wechselbehälter vom Eisenbahngüterwagen abgenommen wird. Auf diese Weise werden einerseits
Beschädigungen des Stützbockes und des Ladetisches bei einer fehlerhaften Bedienung
vermieden; andererseits wird sichergestellt, daß in einem solchen Fall der Ladetisch
mit dem Stützbock automatisch in seine Arbeitsstellung zurückkehrt, so daß der Stützbock
anschließend zur Aufnahme des Königszapfens eines zu transportierenden Sattelanhängers
verwendet werden kann.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführung ist die Feder auf einem zwischen Ladetisch und Güterwagen-Untergestell
angeordneten Hebel angeordnet, der durch den Verschwenkantrieb in eine Übertotpunktlage
überführbar ist, wenn sich der Ladetisch in seiner unterhalb der Ladefläche liegenden
Endstellung befindet. Bei einer ordnungsgemäßen Betätigung des Verschwenkantriebes
für den Ladetisch wird auf diese Weise sichergestellt, daß der Ladetisch trotz seiner
Federbelastung in seiner unterhalb der Ladefläche liegenden Endstellung verbleibt.
[0011] Mit der Erfindung wird schließlich vorgeschlagen, am Stützbock ein durch mindestens
ein Handrad antreibbares Kettenrad zu lagern, das zur Verschiebung des Stützbockes
auf der Gleitbahn und auf dem Ladetisch in zahnstangenartig ausgebildete Stützglieder
im Bereich der Gleitbahn und des Ladetisches eingreift. Hierdurch ergibt sich eine
besonders einfache Möglichkeit für die Längsverschiebung des Stützbockes innerhalb
seines Verschiebebereiches.
[0012] Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Eisenbahngüterwagens
für den Transport von kranbaren Straßenfahrzeug-Sattelanhängern sowie Containern und
Wechselbehältern dargestellt, und zwar zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines derartigen Eisenbahngüterwagens mit zwei Drehgestellen,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Eisenbahngüterwagen nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie III - III in Fig. 2 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 4
- eine vergrößert dargestellte Draufsicht auf einen Teil des Eisenbahngüterwagens im
Bereich des Ladetisches,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie V - V in Fig. 4 mit in der Arbeitsstellung
befindlichem Ladetisch und
- Fig. 6
- einen der Fig. 5 entsprechenden Längsschnitt, wobei sich der den Stützbock aufnehmende
Ladetisch in der Ruhestellung befindet.
[0013] Der in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Eisenbahngüterwagen besitzt ein
Untergestell, das im wesentlichen aus zwei seitlichen Außenlangträgern 1 und diese
miteinander verbindenden Querträgern 2 besteht. An den Enden sind die Außenlangträger
1 durch jeweils einen Kopfträger 3 miteinander verbunden, die beim Ausführungsbeispiel
jeweils mit zwei Seitenpuffern 4 versehen sind. Dieses Güterwagen-Untergestell ruht
auf zwei Drehgestellen, von denen der besseren Übersichtigkeit wegen auf den Zeichnungen
lediglich die Räder 5 gezeichnet sind.
[0014] In der Nähe des einen Endes des Eisenbahngüterwagens ist zwischen den Außenlangträgern
1 eine tieferliegende Tasche 6 zur Aufnahme der Räder von auf der Zeichnung nicht
dargestellten Straßenfahrzeug-Sattelanhängern ausgebildet. Um die Räder dieser Straßenfahrzeug-Sattelanhänger
auf dem Eisenbahngüterwagen festzulegen, sind im Bereich der Tasche 6 Radvorleger
7 ausgebildet.
[0015] Zur Aufnahme des Königszapfens derartiger Straßenfahrzeug-Sattelanhänger dient ein
Stützbock 8, der in Längsrichtung des Eisenbahngüterwagens auf einer Gleitbahn 9 verschiebbar
ist, die sich über eine gewisse Länge im Bereich des einen Endes des Eisenbahngüterwagens
in der Mitte zwischen den Außenlangträgern 1 erstreckt, wie insbesondere aus Fig.
2 hervorgeht. Um den Eisenbahngüterwagen auch für den Transport von Containern oder
Wechselbehältern benutzen zu können, sind an den Außenlangträgern 1 Riegelzapfen 10
angeordnet, die aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung gebracht werden können,
beispielsweise durch Verschwenken um eine parallel zur Längsachse des Eisenbahngüterwagens
verlaufende Achse. Die Riegelzapfen 10 können außerdem über einen begrenzten Bereich
in Längsrichtung der Außenlangträger 1 verschiebbar ausgebildet sein.
[0016] Um den Stützbock 8 bei einer Verwendung des Eisenbahngüterwagens für den Transport
von Containern und/oder Wechselbehältern aus der durch die Oberseite der Außenlangträger
1 definierten Ladefläche 11 für die Container bzw. Wechselbehälter entfernen zu können,
ist am Ende der Gleitbahn 9 ein Ladetisch 12 angeordnet, auf den der Stützbock 8 aufschiebbar
und der in eine Stellung verschwenkbar ist, in der er sich unterhalb der Ladefläche
11 befindet. Diese Stellung des mit einem Stützbock versehenen Ladetisches 12 ist
in Fig. 6 gezeigt. In den Fig. 2,3,4 und 5 befindet sich der Stützbock 8 dagegen im
Bereich der Gleitbahn 9, d.h. in einer seiner Arbeitsstellungen, in der er für die
Aufnahme des Königszapfens eines Straßenfahrzeug-Sattelanhängers bereitsteht.
[0017] Um den Stützbock 8 sowohl auf der Gleitbahn 9 als auch auf dem Ladetisch 12 verschieben
zu können, ist am Stützbock 8 ein Kettenrad 13 drehbar gelagert, das in zahnstangenartig
ausgebildete Stützglieder 14 eingreift, die gemäß den Fig. 4 bis 6 sowohl im Bereich
der Gleitbahn 9 als auch des Ladetisches 12 angeordnet sind. Diese Stützglieder 14
wirken in der Art der Verbindungsbolzen einer im Bereich der Gleitbahn 9 und des Ladetisches
12 festgelegten Kette, so daß eine Verdrehung des Kettenrades 13 eine Verschiebebewegung
des Stützbockes 8 zur Folge hat. Beim Ausführungsbeispiel wird das auf einer Welle
15 befestigte Kettenrad 13 durch ein Zahnradpaar 16 angetrieben, von denen das eine
Zahnrad auf der Welle 15 und das andere, mit diesem kämmende Zahnrad auf einer Antriebswelle
17 befestigt ist, die an beiden Enden mit einem Handrad 18 versehen ist. Die Länge
der mit den beiden Handrädern 18 versehenen Antriebswelle 17 ist kürzer als der freie
Raum zwischen den Außenlangträgern 1 (siehe Fig. 3 und 4), so daß sie mit dem Stützbock
8 in eine Ruhestellung zwischen den Außenlangträgern 1 verschwenkt werden kann. Um
die Betätigung des Stützbockes 8 zu erleichtern, kann die Antriebswelle 17 gemäß Fig.
4 in Längsrichtung verschoben werden, wie der Doppelpfeil in Fig. 4 andeutet.
[0018] Wenn auf dem Eisenbahngüterwagen gemäß den Fig. 1 und 2 ein Straßenfahrzeug-Sattelanhänger
transportiert werden soll, wird der Stützbock 8 mit Hilfe eines der Handräder 18 in
die jeweils benötigte Position auf der Gleitbahn 9 gebracht. Soll der Eisenbahngüterwagen
dagegen für den Transport von Containern und/oder Wechselbehältern verwendet werden,
wird der Stützbock 8 in die in Fig. 6 gezeichnete Ruhestellung verbracht. Zu diesem
Zweck wird er mittels eines der Handräder 18 auf den Ladetisch 12 verschoben. Anschließend
wird dieser Ladetisch 12 aus der in Fig. 5 gezeichneten Arbeitsstellung in die in
Fig. 6 gezeichnete Ruhestellung verschwenkt.
[0019] Dieses Verschwenken geschieht beim Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines Schwenkantriebes,
der in den Fig. 3 sowie 5 und 6 zu erkennen ist. Er besteht aus einem Zahnrad 19,
das verdrehfest auf einer an der Unterseite des Ladetisches 12 unverdrehbar angeordneten
Achse 20 befestigt ist. Diese Achse 20 bildet zugleich die Schwenkachse des Ladetisches
12, wozu sie am benachbarten Querträger 2 angeordnet ist. In das Zahnrad 19 greift
ein Antriebsrad 21 ein, das auf einer Welle 22 sitzt, die über ein Getriebe 23 mittels
eines Handrades 24 drehbar ist. Beim Ausführungsbeispiel ist an jedem Ende der an
den Außenlangträgern 1 drehbar gelagerten Welle 22 ein derartiges Getriebe 23 mit
zugehörigem Handrad 24 angeordnet, so daß der Schwenkantrieb des Ladetisches 12 von
jeder der beiden Seiten des Eisenbahngüterwagens betätigt werden kann.
[0020] Um den auf den Ladetisch verschobenen Stützbock 8 in seine Ruhestellung gemäß Fig.
6 zu bringen, ist es somit lediglich erforderlich, eines der Handräder 24 zu drehen.
Das hierdurch drehend angetriebene Antriebsrad 21 bewirkt hierbei durch seinen Eingriff
in das Zahnrad 19 ein Verschwenken des Ladetisches 12 um die Achse 20, auf der das
Zahnrad 19 befestigt ist. Zur Rückführung des Ladetisches 12 in seine Normalstellung
wird eines der Handräder 24 im entgegengesetzten Drehsinn betätigt. Sobald der Ladetisch
12 die in Fig. 5 dargestellte Stellung erreicht hat, kann der Stützbock 8 durch Drehen
an einem seiner Handräder 18 vom Ladetisch 12 auf die Gleitbahn 9 und hier in die
jeweils gewünschte Position verfahren werden.
[0021] Da nicht ausgeschlossen werden kann, daß auf den Eisenbahngüterwagen ein Container
oder Wechselbehälter aufgesetzt wird, wenn sich der Ladetisch 12 mit dem darauf befindlichen
Stützbock 8 noch in der Arbeitsstellung befindet, ist der Verschwenkantrieb für den
Ladetisch 12 nicht selbsthemmend ausgeführt. Auf diese Weise ist eine Verschwenkung
des Ladetisches 12 durch den auf der Ladefläche 11 abgesetzten Container oder Wechselbehälter
möglich. Damit auch in diesem Fall der Ladetisch 12 nach Entfernen des Containers
bzw. Wechselbehälters wieder in seine Arbeitsstellung zurückkehrt, ist der Ladetisch
12 durch mindestens eine Feder 25 belastet, die ihn in seine Arbeitsstellung zurückführt.
Beim Ausführungsbeispiel sind zwei derartige Federn 25 angeordnet, die jeweils auf
einem zwischen dem Ladetisch 12 und dem Güterwagen-Untergestell angeordneten Hebel
26 angeordnet sind. Diese Hebel 26 sind durch den Verschwenkantrieb in eine Übertotpunktlage
überführbar, wenn sich der Ladetisch 12 in seiner unterhalb der Ladefläche 11 liegenden
Endstellung befindet. Diese ist in Fig. 6 dargestellt. Es wird durch diese Konstruktion
sichergestellt, daß der mittels des Verschwenkantriebes in seine Ruhestellung gebrachte
Ladetisch 12 in dieser Stellung verbleibt. Die Fig. 5 und 6 zeigen die beiden Endstellungen
eines der Hebel 26, die jeweils mit einem Ende an der Unterseite des Ladetisches 12
und mit dem anderen Ende an einer Konsole 27 gelagert sind, welche ihrerseits am benachbarten
Querträger 2 angebracht ist.
Bezugszeichenliste:
[0022]
- 1
- Außenlangträger
- 2
- Querträger
- 3
- Kopfträger
- 4
- Seitenpuffer
- 5
- Rad
- 6
- Tasche
- 7
- Radvorleger
- 8
- Stützbock
- 9
- Gleitbahn
- 10
- Riegelzapfen
- 11
- Ladefläche
- 12
- Ladetisch
- 13
- Kettenrad
- 14
- Stützglied
- 15
- Welle
- 16
- Zahnradpaar
- 17
- Antriebswelle
- 18
- Handrad
- 19
- Zahnrad
- 20
- Achse
- 21
- Antriebsrad
- 22
- Welle
- 23
- Getriebe
- 24
- Handrad
- 25
- Feder
- 26
- Hebel
- 27
- Konsole
1. Eisenbahngüterwagen für den Transport von kranbaren Straßenfahrzeug-Sattelanhängern
mit mindestens einer gegenüber Außenlangträgern des Güterwagen-Untergestells tieferliegenden
Tasche zur Aufnahme der Räder eines Sattelanhängers und mit mindestens einem der Aufnahme
des Königszapfens des Sattelanhängers dienenden Stützbock, der in Wagenlängsrichtung
auf einer über den Verschiebebereich verlaufenden Gleitbahn verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende der Gleitbahn (9) ein Ladetisch (12) angeordnet ist, auf den der Stützbock
(8) aufschiebbar und der in eine die durch die Oberseite der Außenlangträger (1) definierte
Ladefläche (11) freigebende Stellung verschwenkbar ist.
2. Eisenbahngüterwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladetisch (12)
um eine an seiner Unterseite liegende waagerechte Achse (20) mittels eines auf dieser
Achse (20) befestigten Zahnrades (19) und eines in dieses Zahnrad (19) eingreifenden
Antriebsrades (21) in seine unterhalb der Ladefläche (11) liegende Stellung durch
einen am Güterwagen-Untergestell angeordneten Antrieb verschwenkbar ist.
3. Eisenbahngüterwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch
mindestens ein Getriebe (23) gebildet ist, das durch mindestens ein an einer Seite
des Güterwagen-Untergestells angeordnetes Handrad (24) betätigbar und über eine Welle
(22) mit dem Antriebsrad (21) verbunden ist.
4. Eisenbahngüterwagen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschwenkantrieb
für den Ladetisch (12) nicht selbsthemmend ausgeführt und der Ladetisch (12) durch
mindestens eine ihn in seine Arbeitsstellung überführende Feder (25) belastet ist.
5. Eisenbahngüterwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (25) auf
einem zwischen dem Ladetisch (12) und dem Güterwagen-Untergestell angeordneten Hebel
(26) angeordnet ist, der durch den Verschwenkantrieb in eine Übertotpunktlage überführbar
ist, wenn sich der Ladetisch (12) in seiner unterhalb der Ladefläche (11) liegenden
Endstellung befindet.
6. Eisenbahngüterwagen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß am Stützbock (8) ein durch mindestens ein Handrad (18) antreibbares Kettenrad
(13) gelagert ist, das zur Verschiebung des Stützbockes (8) auf der Gleitbahn (9)
und auf dem Ladetisch (12) in zahnstangenartig ausgebildete Stützglieder (14) im Bereich
der Gleitbahn (9) und des Ladetisches (12) eingreift.