[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen der Phasenverschiebung zwischen
den Spannungen von weniasten zwei Drehstromnetzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Beim Verbinden von Drehstromnetzen besteht oft die Problematik, daß zwischen den
Spannung der Drehstromnetze eine Phasenverschiebung besteht oder eine definierte Phasenverschiebung
zwischen diesen Drehstromnetzen erzeugt werden soll. Dazu sind in der Vergangenheit
verschiedene Lösungen gefunden worden. Einige dieser Lösungen sind aus den BBC-Mitteilungen
8-72, Seiten 376 bis 383 zu entnehmen. Diese sind z.B. die direkte Quer- oder Schrägregelung.
Insbesondere auf den Seiten 378 und 379 sind einfache Schaltungsmöglichkeiten mit
nur einem Transformator aufgezeigt, bei denen die Phasen des einen Drehstromnetzes
über jeweils eine einstellbare Stufenwicklung des Transformators mit den Phasen des
anderen Drehstromnetzes verbunden sind. Die an den einzelnen Stufenwicklungen anliegende
Zusatzspannung ist jeweils gegenüber der Phasenspannung der Drehstromnetze phasenverdreht.
Diese Ausführungsformen haben gemeinsam, daß sie hinsichtlich großer Phasenwinkel
und hoher Spannungen nur begrenzt einsetzbar sind.
[0003] Aus der DE-PS 30 47 521 ist ein dreiphasiger Netzkupplungstransformator gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei dem die Ober- und Unterspannungswicklungen
jeweils mit einer Stufenwicklung verbunden sind, wobei die Abgriffe der jeweiligen
Stufenschalter von Ober- und Unterspannungswicklungen jeweils einen gemeinsamen Sternpunkt
bilden. Die Stufenwicklungen sind jeweils für sich umpolbar, so daß bei diesem Netzkupplungstransformator
der Spannungsvektor einer oberspannungsseitigen Stufenwicklung um +60° bzw. -120°
und der Spannungsvektor einer unterspannungsseitigen Stufenwicklung um -60° bzw. +120°
und umgekehrt gegenüber dem Spannungsvektor der jeweiligen Stammwicklung verdreht
ist.
[0004] Nachteilig bei dieser Ausführung ist, daß bei der 60°- und bei der 120°-Schaltung
der Stufenwicklungen ungleiche Winkel zwischen den Spannungen der zu verbindenden
Netze entstehen. Somit kann dieser Transformator für die Einstellung der Phasenverschiebung
in beiden Richtungen ohne Änderung der Übersetzung nur begrenzt, d.h. nur bei kleinen
Winkeln, eingesetzt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile zu beseitigen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einer Vorrichtung nach den Merkmalen des
Anspruchs 1. Auf diese Weise ist eine symmetrische Änderung der Schrägspannung möglich,
ohne daß das Übesetzungsverhältnis geändert wird. Dabei können große Phasenverschiebungswinkel
eingestellt werden.
[0006] Eine weitere erfindungsgemäße Lösung ist mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gegeben.
[0007] Bevorzugte Ausführungen der Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben.
Diese Ausführungen sind besonders einfach in ihrem Aufbau und eignen sich insbesondere
für solche Anwendungsfälle, bei denen eine Sparschaltung nicht anwendbar und ein Transformatorensatz
wirtschaftlich nicht vertretbar ist.
[0008] Bei einer Ausführung gemäß Anspruch 4 kann die Phasenverschiebung in sehr feinen
Stufen eingestellt werden. Die Ausführungen nach Anspruch 6 und 7 lassen sich mit
Vorteil anwenden, falls ein großer Einstellbereich für die Phasenverschiebung gefordert
ist. Die obengenannten Vorteile gelten für die Lösung gemäß Anspruch 8 sinngemäß.
[0009] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen sowie
aus der Beschreibung. Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung und in Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- FIG 1
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung,
- FIG 2
- eine Vorrichtung in Ausbildung mit einem Transformator,
- FIG 3
- eine Vorrichtung nach FIG 2 mit Schaltgruppenwähler, und
- FIG 4
- eine Vorrichtung in Ausbildung als Transformatorensatz.
[0010] In vermaschten Hochspannungsnetzen ergibt sich oft die Notwendigkeit, neben der Blindleistungsflußsteuerung
durch Veränderung der Spannungshöhe (Einfügung einer "Längs-Zusatzspannung" in das
Spannungssystem) auch die Wirkleistungsaufteilung nach Bedarf zu beeinflussen. Dies
wird erreicht, indem der Spannungs- Phasenverschiebungswinkel (im weiteren Text kurz
Phasenverschiebung genannt) durch Einfügung einer "Quer-Zusatzspannung" in das Spannungssystem
verändert wird. Zu diesem Zweck werden Transformatoren oder Transformatorensätze für
eine stufenweise Einstellung der Phasenverschiebung unter Last - auch Querspannungsregler
genannt - eingesetzt.
[0011] In FIG 1 ist hierzu eine prinzipielle Anordnung gezeigt. Dabei sind zwei Drehstromnetze
A, B über eine Vorrichtung 1a zur Einstellung des Winkels der Phasenverschiebung zwischen
den Spannungen der Drehstromnetze A, B miteinander verbunden. Die Vorrichtung 1a beinhaltet
einen Transformator 3, der die Drehstromnetze A, B galvanisch voneinander trennt.
Die Vorrichtung 1a erlaubt dabei, daß entweder die Drehstromnetze A, B mit einer vorgegebenen
Phasenverschiebung miteinander gekoppelt werden, oder - falls keine Phasenverschiebung
besteht - diese mit der Vorrichtung 1a eingestellt wird.
[0012] Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele sind bei dreiphasigen Volltransformatoren
anwendbar und für folgende Anwendungsfälle besonders geeignet:
a) Leerlauf-Spannungswinkel α ≧ ± ∼ 30°, und
b) Leerlauf-Spannungswinkel α < ± ∼ 30°, wenn eine Sparschaltung aus netzbetrieblichen
Gründen ausscheidet.
[0013] Im Fall a) ist der Volltransformator oft wirtschaftlich gerechtfertigt, im Fall b)
aus technischen Gründen erforderlich.
[0014] Die Vorrichtung ist anwendbar sowohl beim Übersetzungsverhältnis 1:1 als auch bei
von 1:1 verschiedenen Übersetzungsverhältnissen des Transformators.
[0015] In FIG 2 ist eine Vorrichtung 1b für einen Einsatz gemäß FIG 1 gezeigt, die nur einen
Transformator 3a umfaßt. Der Transformator 3a hat eine erste und eine zweite Gruppe
von Wicklungen 6u, 6v, 6w bzw. 6r, 6s, 6t, die auch als Primär- und Sekundärwicklungen
oder Ober- und Unterspannungswicklungen bezeichnet werden können. In den nachfolgenden
Ausführungen wird nur bezug auf die erste Gruppe der Wicklungen 6u, 6v, 6w und die
dieser zugeordneten Bauteile genommen. Die Erläuterungen gelten sinngemäß für die
zweite Gruppe.
[0016] Die einzelnen Wicklungen 6u, 6v, 6w der ersten Gruppe sind jeweils als Stammwicklung
ausgebildet und jeweils zusammen mit einer Stufenwicklung 8u, 8v, 8w auf jeweils einem
Schenkel des Kerns des Transformators 3a angeordnet. Die Stufenwicklungen 8u, 8v,
8w der ersten Gruppe sind über einen Sternpunkt-Stufenschalter, der die Stufenschalter
9u, 9v, 9w umfaßt, mit dem Sternpunkt 10a der ersten Gruppe verbunden. Die jeweils
den Wicklungen 6u, 6v, 6w zugewandten Enden der Stufenwicklungen 8u, 8v, 8w sind über
als gemeinsamer Wähler ausgebildete Schalter 7u, 7v, 7w mit den Wicklungen 6u, 6v,
6w zyklisch vertauscht verbunden. Die Schalter 7u, 7v, 7w des Wählers bewirken nicht
- wie beim Stand der Technik - die Zu- und Gegenschaltung der Stufenwicklungen 8u,
8v, 8w, sondern schalten bei Betätigung die Stufenwicklungen 8u, 8v, 8w von einer
Nachbarphase der Wicklung 6u, 6v,6w zur anderen Nachbarphase im Sinne einer zyklischen
Vertauschung um. Bei der gezeigten Schalterstellung "+" ist z. B. die Wicklung 6v
über den Schalter 7u, die Stufenwicklung 8u und den Stufenschalter 9u mit dem Sternpunkt
10a verbunden. Der Spannungsvektor der Stufenwicklung 8u weist dabei die gleiche Richtung
wie der Spannungsvektor der Wicklung 6u auf. Der Stufenschalter 9u befindet sich in
der Schaltstellung n, bei der die gewünschte Schrägspannung einen maximalen Wert hat.
In der Position K der Stufenschalter 9u, 9v, 9w, in der die Wicklungen 6u, 6v, 6w
direkt an den Sternpunkt 10a angeschlossen sind, können die Schalter 7u, 7v, 7w betätigt
werden. Stehen die Stufenschalter 9u, 9v, 9w in Stellung K, so können nach einem weiteren
Schaltbefehl die Schalter 7u, 7v, 7w des Wählers in Position "-" geschaltet werden,
wodurch eine Umkehr der Spannung an der Stufenwicklung 8u von beispielsweise +120°
nach -120° gegenüber der Spannung der Wicklung 6v bewirkt wird. Mit dem Wähler kann
also die gewünschte Richtung der Phasenverschiebung vorgegeben werden. Der beschriebene
Schaltablauf wird mechanisch durch Umkehrgetriebe erzielt. Die Stufenschalter 9u bis
9t können dabei gleichzeitig von einem gemeinsamen Motorantrieb angetrieben werden.
[0017] Mit einem Volltransformator, welcher zwei Stufenwicklungen in der beschriebenen sogenannten
Umkehrwähler-Schaltung hat, deren Wicklungsstränge wie gezeigt mit den Stammwicklungssträngen
der Nachbarphasen verbunden sind, ist eine stufenweise Einstellung des Spannungswinkels
von + α über α = 0° bis - α unter Last (ohne zusätzliche Einrichtungen, z.B. Umsteller)
möglich. Spannungswinkel bis 60° und darüber (Leerlaufwert) können, ohne die Spannungsgröße
zu verändern, eingestellt werden.
[0018] Bisher wurden auch schon für bestimmte Anwendungen (für Winkel bis 60° und darüber)
Transformatorensätze in Sparschaltung eingesetzt. Dabei ergab sich die bekannte Problematik
der Kurzschlußfestigkeit bei zwei getrennten Transformatoren und die entsprechend
aufwendigen konstruktiven Maßnahmen zur Verhinderung von Kurzschlüssen zwischen den
beiden Transformatoren. Ungünstig war es auch weiter, daß bei Phasenwinkeln von α
= 60° der Erregertransformator eine Typenleistung von 87 % und der Zusatztransformator
eine Typenleistung von 100 % der Durchgangsleistung haben mußte. Dadurch ergab sich
eine installierte Leistung von 187 % der Durchgangsleistung. Die hier vorgeschlagene
Lösung weist demgegenüber eine Typenleistung von nur 150 % der Durchgangsleitung auf.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß in der Anlage eine kleinere Fundamentfläche
benötigt wird.
[0019] Anstelle eines Transformatorensatzes ist auch ein einzelner Transformator in Dreieck-Sparschaltung
mit sechs Einphasenstufenschaltern denkbar. Obwohl seine Typenleistung bei α = 60°
etwa 100 % der Durchgangsleistung beträgt, ist der Transformator in dieser Schaltung
sehr begrenzt einsetzbar. Scheidet er aus technischen oder auch wirtschaftlichen Gründen
aus, so kann auch dieser durch die hier vorgeschlagene Lösung ersetzt werden.
[0020] FIG 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Vorrichtung 1c zusätzlich
für die zweite Gruppe von Wicklungen 6r, 6s, 6t einen Schaltgruppenwähler 11r, 11s,
11t umfaßt. Der Schaltgruppenwähler 11r, 11s, 11t kann dabei als motorisch oder manuell
angetriebener Umsteller ausgebildet sein. Er kann jedoch auch beispielsweise mit Schraubverbindungen
(Umkklemmeinrichtung) realisiert sein. Der Schaltgruppenwähler 11r, 11s, 11t bewirkt
durch zyklisches Vertauschen der Phasen untereinander eine zweifache Änderung der
Schaltgruppe des Transformators 3b.
[0021] Bei dieser Ausführung der Vorrichtung 1c kann zunächst durch den Schaltgruppenwähler
11r, 11s, 11t eine Verschiebung des Phasenwinkels um ± 120° erzielt werden. Diese
Einstellung erfolgt im spannungslosen Zustand. Nach dieser "Grob-Vorwahl" kann zusätzlich
anhand der Stufenschalter 9u, 9v, 9w bzw. 9r, 9s, 9t und der Schalter 7u, 7v, 7w bzw.
7r, 7s, 7t eine Feineinstellung des Phasenwinkels vorgenommen werden, so daß beispielsweise
ein Einstellbereich von +60 bis 180° erzielbar ist. Auf diese Weise kann eine Phasenverschiebung
bis zu ±180° eingestellt werden. Selbstverständlich kann auch für beide Gruppen der
Stufenwicklungen 8u, 8v, 8w bzw. 8r, 8s, 8t jeweils ein Schaltgruppenwähler vorgesehen
werden. Die Ausführung gemäß FIG 3 kann auch dahin modifiziert werden, daß der Transformator
3b die Schaltgruppe Yy6 statt Yy0 hat.
[0022] FIG 4 zeigt eine Einstellvorrichtung 1d, die zwei Transformatoren 3c, 3d umfaßt.
Die Transformatoren 3c, 3d bilden einen Transformatorensatz, wobei der eine Transformator
als Erregertransformator 3c und der andere Transformator als Zusatztransformator 3d
dient. Die Wicklungen 6u bis 6t beider Transformatoren 3c, 3d, die an die Drehstromnetze
A, B angeschlossen werden, sind jeweils entsprechend den Ausführungen nach den Figuren
2 und 3 ausgebildet. Dabei ist die erste Gruppe von Wicklungen 6u, 6v, 6w auf dem
Erregertransformator 3c und die zweite Gruppe von Wicklungen 6r, 6s, 6t auf dem Zusatztransformator
3d angeordnet.
[0023] Die dem jeweiligen Transformator 3c bzw. 3d jeweils zugehörigen "sekundärseitigen"
Koppelwicklungen 13u, 13v, 13w, bzw. 13r, 13s, 13t (auch Zwischenkreiswicklungen genannt)
sind jeweils in Stern geschaltet und miteinander verbunden. Die Koppelwicklungen 13r,
13s, 13t des Zusatztransformators 3d weisen zusätzlich einen Schaltgruppenwähler 11r,
11s, 11t auf, der eine fünffache Verstellbarkeit der Phasenverschiebung in Schritten
von 60° erlaubt. Auf diese Weise können Einstellbereiche gewählt werden, die sich
überlappen. Die Schaltgruppenwähler aller aufgezeigten Ausführungen können im übrigen
als Umsteller oder als Umklemmeinrichtung ausgeführt sein.
[0024] Die nachstehende Tabelle zeigt welche Einstellbereiche erzielt werden können:

[0025] Durch gleichzeitige Betätigung der beiden "Sternpunkt-Stufenschalter" werden dann
die spannungslos eingestellten Winkel stufenweise unter Last verändert und zwar von

[0026] Durch die aufgezeigten Verstellmöglichkeiten kann der genannte Einstellbereich der
Vorrichtung 1c also 360° umfassen, wobei eine Überlappung der einzelnen 60°-Stufen
um weitere 60° möglich ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß eine Einstellung
des Phasenwinkels unter Last einstellbereichsüberlappend möglich ist. Die Koppelwicklungen
13u, 13v, 13w des Erregertransformators 3c können auch in Dreieck geschaltet werden,
so daß der Transformatorensatz die Schaltgruppe Yy0 oder Yy6 aufweist.
[0027] Bei den hier beschriebenen Ausführungen als Transformator bzw. Transformatorensatz
können alle Betriebssicherungsmaßnahmen, die für Netzkuppeltransformatoren anzuwenden
sind, vorgesehen werden.
1. Vorrichtung (1d) zum Einstellen der Phasenverschiebung zwischen den Spannungen von
wenigstens zwei Drehstromnetzen (A,B) mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von
Transformator-Wicklungen (6r bis 6w), die jeweils einem der Drehstromnetze (A,B) zugeordnet
sind, wobei jede Wicklung (6r bis 6w) jeder Gruppe über jeweils eine schaltbare Stufenwicklung
(8r bis 8w) mit dem Sternpunkt (10a,10b) der jeweiligen Gruppe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils einer Gruppe zugeordneten Stufenwicklungen (8r bis 8w) zyklisch umschaltbar
sind und die zwei Gruppen von Wicklungen (6r bis 6w) mit ihren jeweiligen Stufenwicklungen
(8r bis 8w) jeweils Teile von getrennten Transformatoren (3c,3d) sind, wobei die Transformatoren
(3c,3d) über jeweilige Koppelwicklungen (13r bis 13w) miteinander verbunden sind (FIG
4).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenwicklungen (8r bis 8w) derart umschaltbar sind,daß der Spannungsvektor
jeder einzelnen Stufenwicklung (8r bis 8w) entweder um +120° oder um -120° gegenüber
dem Spannungsvektor der ihr zugeschalteten Wicklung (6r bis 6w) verdreht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenwicklungen (8r bis 8w) mittels Stufenschalter (9r bis 9w) umschaltbar
sind, wobei die Stufenschalter (9r bis 9w) einen gemeinsamen Motorantrieb aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stufenschaltern (9r bis 9w) und dem Motorantrieb ein Aussetzgetriebe
für ein wechselseitiges Betätigen der Stufenschalter (9r bis 9w) der zwei Gruppen
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Gruppe von Wicklungen (6r bis 6t) oder Koppelwicklungen (13r,13s,13t)
einen Schaltgruppenwähler (11r bis 11t) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltgruppenwähler (11r bis 11t) in Schritten von ± 120° schaltbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltgruppenwähler (11r bis 11t) in mehreren Schritten von + 60° oder -
60° schaltbar ist.
8. Vorrichtung (1a,1b,1c) zum Einstellen der Phasenverschiebung zwischen den Spannungen
von wenigstens zwei Drehstromnetzen (A,B) mit einer ersten und einer zweiten Gruppe
von Transformator-Wicklungen (6r bis 6w), die jeweils einem der Drehstromnetze zugeordnet
sind, wobei jede Wicklung (6r bis 6w) jeder Gruppe über jeweils eine schaltbare Stufenwicklung
(8r bis 8w) mit dem Sternpunkt (10a,10b) der jeweiligen Gruppe verbunden ist, wobei
die zwei Gruppen von Wicklungen (6r bis 6w) mit ihren jeweiligen Stufenwicklungen
(8r bis 8w) Teile eines gemeinsamen Transformators (3,3a,3b) sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenwicklungen (8r bis 8w) derart umschaltbar sind, daß der Spannungsvektor
jeder einzelnen Stufenwicklung (8r bis 8w) entweder um + 120° oder um - 120° gegenüber
dem Spannungsvektor der ihr zugeschalteten Wicklung (6r bis 6w) verdreht ist, daß
die Stufenwicklungen (8r bis 8w) mittels Stufenschalter umschaltbar sind, wobei die
Stufenschalter (9r bis 9w) einen gemeinsamen Motorantrieb aufweisen, und daß zwischen
den Stufenschaltern (9r bis 9w) und dem Motorantrieb ein Aussetzgetriebe für ein wechselseitiges
Betätigen der Stufenschalter (9r bis 9w) der zwei Gruppen angeordnet ist.
1. Device (1d) for adjusting the phase displacement between the voltages of at least
two three-phase systems (A,B) with a first and a second group of transformer windings
(6r to 6w) which are each associated with one of the three-phase systems (A, B), whereby
each winding (6r to 6w) of each group is connected by way of a respective operable
stepped winding (8r to 8w) to the neutral point (10a, 10b) of the respective group,
characterized in that the stepped windings (8r to 8w) associated with a respective
group can be cyclically switched over and the two groups of windings (6r to 6w) with
their respective stepped windings (8r to 8w) are in each case parts of separate transformers
(3c, 3d), whereby the transformers (3c, 3d) are connected to each other by way of
respective coupling windings (13r to 13w) (Figure 4).
2. Device according to claim 1, characterized in that the stepped windings (8r to 8w)
can be switched over in such a way that the voltage vector of each individual stepped
winding (8r to 8w) is rotated either by +120° or by -120° in relation to the voltage
vector of the winding (6r to 6w) connected to it.
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the stepped windings (8r to
8w) can be switched over by means of tap changers (9r to 9w), whereby the tap changers
(9r to 9w) have a common motor drive.
4. Device according to claim 3, characterized in that between the tap changers (9r to
9w) and the motor drive an intermittent gearing for a mutual actuation of the tap
changers (9r to 9w) of the two groups is arranged.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterized in that at least one group
of windings (6r to 6t) or coupling windings (13r, 13s, 13t) has a vector group selector
(11r to 11t).
6. Device according to claim 5, characterized in that the vector group selector (11r
to 11t) can be operated in steps of ± 120°.
7. Device according to claim 5, characterized in that the vector group selector (11r
to 11t) can be operated in several steps of + 60° or - 60°.
8. Device (1a, 1b, 1c) for adjusting the phase displacement between the voltages of at
least two three-phase systems (A, B) with a first and a second group of transformer
windings (6r to 6w), each of which is associated with one of the three-phase systems,
whereby each winding (6r to 6w) of each group is connected by way of a respective
operable stepped winding (8r to 8w) to the neutral point (10a, 10b) of the respective
group, whereby the two groups of windings (6r to 6w) with their respective stepped
windings (8r to 8w) are parts of a common transformer (3, 3a, 3b), characterized in
that the stepped windings (8r to 8w) can be switched over in such a way that the voltage
vector of each individual stepped winding (8r to 8w) is rotated either by + 120° or
by - 120° in relation to the voltage vector of the winding (6r to 6w) connected to
it, in that the stepped windings (8r to 8w) can be switched over by means of tap changers,
whereby the tap changers (9r to 9w) have a common motor drive, and in that between
the tap changers (9r to 9w) and the motor drive there is arranged an intermittent
gearing for a mutual actuation of the tap changers (9r to 9w) of the two groups.
1. Dispositif (1d) pour régler le déphasage entre les tensions d'au moins deux réseaux
triphasés (A,B), comportant des premier et second groupes d'enroulements de transformateur
(6r à 6w), qui sont associés chacun à l'un des réseaux triphasés (A,B), chaque enroulement
(6r à 6w) de chaque groupe étant relié au point neutre (10a,10b) du groupe respectif
par l'intermédiaire d'un enroulement à gradins pouvant être commuté (8r à 8w), caractérisé
par le fait que les enroulements à gradins (8r à 8w) associés à un groupe peuvent
être commutés de façon cyclique et que les deux groupes d'enroulements (6r à 6w) ayant
leurs enroulements à gradins respectifs (8r à 8w) font partie de transformateurs distincts
(3c,3d), les transformateurs (3c,3d) étant reliés entre eux par l'intermédiaire d'enroulements
de couplage (13r à 13w). (Figure 4).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les enroulements
à gradins (8r à 8w) peuvent être commutés de telle sorte que le vecteur de tension
de chaque enroulement à gradins (8r à 8w) soit tourné soit de + 120°, soit de - 120°
par rapport au vecteur de tension de l'enroulement (6r à 6w) qui lui est raccordé.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les enroulements
à gradins (8r à 8w) peuvent être commutés au moyen de commutateurs (9r à 9w) de gradins,
les commutateurs (9r à 9w) de gradins ayant un dispositif commun d'entraînement à
moteur.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé par le fait qu'entre les commutateurs
(9r à 9w) de gradins et le dispositif d'entraînement à moteur est disposée une boîte
de renversement de marche pour un actionnement alterné des commutateurs (9r à 9w)
de gradins des deux groupes.
5. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'au moins
un groupe d'enroulements (6r à 6t) ou d'enroulements de couplage (13r, 13s, 13t) comporte
un sélecteur de groupe de commutation (11r à 11t)
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que le sélecteur de
groupe de commutation (11r à 11t) peut être commuté selon des pas de ± 120°.
7. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que le sélecteur de
groupe de commutation (11r à 11t) peut être commuté selon plusieurs pas de +60° ou
-60°.
8. Dispositif (1a,1b,1c) pour régler le déphasage entre les tensions d'au moins deux
réseaux triphasés (A,B), comportant des premier et second groupes d'enroulements de
transformateur (6r à 6w), qui sont associés chacun à l'un des réseaux triphasés (A,B),
chaque enroulement (6r à 6w) de chaque groupe étant relié au point neutre (10a,10b)
du groupe respectif par l'intermédiaire d'un enroulement à gradins pouvant être commuté
(8r à 8w), les deux groupes d'enroulements (6r à 6w) ayant de leurs enroulements à
gradins (8r à 8w) faisant partie d'un transformateur commun (3,3a,3b), caractérisé
par le fait que les enroulements à gradins (8r à 8w) peuvent être commutés de telle
sorte que le vecteur de tension de chaque enroulement à gradins (8r à 8w) est pivoté
soit de +120°, soit de -120° par rapport au vecteur de tension de l'enroulement (6r
à 6w) qui est raccordé audit enroulement, que les enroulements à gradins (8r à 8w)
peuvent être commutés au moyen de commutateurs de gradins, les commutateurs de gradins
(9r à 9w) ayant un dispositif d'entraînement commun à moteur, et entre les commutateurs
de gradins (9r à 9w) et le dispositif d'entraînement à moteur est disposé une boîte
de renversement de marche pour un actionnement alterné des commutateurs de gradins
(9r à 9w) des deux groupes.