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EP 0 512 979 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
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Anmeldetag: 06.05.1992 |
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Gattersäge
Gangsaw
Soie à cadre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR IT SE |
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Priorität: |
07.05.1991 AT 952/91
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.1992 Patentblatt 1992/46 |
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Patentinhaber: Wintersteiger Gesellschaft m.b.H. |
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A-4910 Ried (AT) |
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Erfinder: |
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- Sturmair, Erwin
A-4772 Lambrechten 89 (AT)
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Vertreter: Hübscher, Heiner, Dipl.-Ing. et al |
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Spittelwiese 7 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 335 165 DE-C- 816 153
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CH-A- 277 750 US-A- 2 740 436
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Gattersäge mit einem auf- und abgehenden Sägegatter,
das eine Mehrzahl von im Gatterrahmen eingespannten, parallelen Sägeblättern trägt,
mit einer den Sägeblättern vorgeordneten Geradführung, die das blockartige, seitliche
Führungsflächen aufweisende Schnittgut zwischen seitlichen Führungswänden aufnimmt,
und mit einem Vorschubantrieb für das Schnittgut.
[0002] Parketthölzer werden in handelsüblich vorgegebenen Blockgrößen geliefert, so daß
die zum Fertigen der Parkettlamellen eingesetzten Sägevorrichtungen auf diese Blockgröße
abgestellt werden müssen. Als Sägevorrichtungen kommen üblicherweise Kreissägen mit
mehreren Kreissägeblättern zum Einsatz, die aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Schnittgeschwindigkeit
eine entsprechend hohe Durchsatzleistung sicherstellen. Nachteilig bei solchen Kreissägen
ist allerdings, daß bei einer üblichen Lamellendicke von beispielsweise 3,5 bis 4
mm die Schnittbreite der Kreissägeblätter etwa der halben Lamellendicke entspricht,
was gegenüber Dünnschnittsägen beim Bearbeiten eines Holzblockes den Verlust einer
Lamelle bedeutet. Für Dünnschnitte ausgelegte, herkömmliche Gattersägen sind allerdings
für das wirtschaftliche Fertigen von Parkettlamellen ungeeignet, weil wegen der langsameren
Schnittgeschwindigkeit und der Beschränkung auf das Bearbeiten jeweils nur eines einzigen
Schnittgutblockes die Durchsatzleistung als vergleichsweise niedrig angesehen werden
muß. In diesem Zusammenhang ist außerdem zu berücksichtigen, daß die aus einem seitlichen
Führungslineal und diesem Führungslineal gegenüberliegenden Andrückrollen bestehende
Geradführung keine ausreichende Schnittgutführung im Bereich des auslaufseitigen Blockendes
erlaubt, so daß zumindest im Bereich des auslaufseitigen Blockendes mit einer Beeinträchtigung
der Schnittfläche zu rechnen ist.
[0003] Um einen Schnittgutblock mit Hilfe eines Sägegatters genau parallel zu seinen Seitenflächen
teilen zu können, ist es bekannt (AT-B-335 165), dem Sägegatter eine Schnittgutführung
aus zwei seitlichen Führungswänden vorzuordnen, die sich bis unmittelbar vor die Sägeblätter
erstrecken und das Schnittgut zwischen sich aufnehmen. Durch diese Maßnahme wird zwar
eine gute Geradführung für das den Sägeblättern zugeführte Schnittgut sichergestellt,
doch eignet sich eine solche Gattersäge aus den bereits angeführten Gründen nicht
für das wirtschaftliche Sägen von Parkettlamellen, zumal der Schnittgutblock im Endbereich
wegen der vor den Sägeblättern endenden Führungswänden nicht mehr ausreichend geführt
werden kann. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, daß aufgrund der Schnittfugen
eine auslaufseitige Schnittgutführung den hohen Führungsanforderungen für das Sägen
von Parkettlamellen nicht genügen kann.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine
Sägevorrichtung anzugeben, mit deren Hilfe mehrere Schnittgutblöcke bei geringen Schnittverlusten
gleichzeitig und genau in Lamellen zersägt werden können.
[0005] Ausgehend von einer Gattersäge der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung
die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Geradführung durch zwischen den Führungswänden
vorgesehene Leitwände in nebeneinandergereihte, parallele Führungskanäle für je einen
Schnittgutblock unterteilt ist, daß die Sägeblätter entsprechend den Führungskanälen
zu Gruppen zusammengefaßt sind und daß entweder die Führungswände und die Leitwände
zwischen die Sägeblattgruppen ragen oder zwischen den Sägeblattgruppen Seitenführungen
für die Schnittgutblöcke bildende, in den Gatterrahmen eingesetzte Sägezerspaner vorgesehen
sind.
[0006] Durch die Aufteilung der Geradführung in zwei oder mehrere nebeneinandergereihte
Führungskanäle können zwei oder mehrere Schnittgutblöcke gleichzeitig bearbeitet werden.
Die gegenüber von Kreissägeblättern geringere Schnittbreite der Sägeblätter einer
Gattersäge ermöglicht eine zusätzliche Lamelle, was im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen
Sägen mehrerer Blöcke eine erhebliche Steigerung der Durchsatzleistung mit sich bringt,
obwohl die Schnittgeschwindigkeit im Vergleich zu Kreissägen geringer ist. Zusätzlich
wird eine bessere Holzausnützung sichergestellt, so daß insgesamt wirtschaftlichere
Verhältnisse vorliegen. Darüber hinaus wird eine verbesserte Schnittqualität sichergestellt,
weil die seitlichen Leitwände der Führungskanäle zwischen die Sägeblattgruppen vorragen,
so daß selbst im Bereich des auslaufseitigen Blockendes eine sägegerechte Schnittgutführung
erreicht wird. Es kann daher eine über die gesamte Schnittlänge gleichbleibende Schnittqualität
gewährleistet werden.
[0007] Da die Schnittgutblöcke üblicherweise gehobelte Seitenflächen aufweisen, erhalten
die Außenlamellen der zersägten Schnittgutblöcke eine gesägte und eine gehobelte Oberfläche,
was zu einem Auf wölben der Lamellen führen kann. Um durchgehend gleiche Lamellen
aus einem Schnittgutblock herstellen zu können, ohne die für die Fertigung von Parkettlamellen
erforderliche Führungsgenauigkeit zu beeinträchtigen, können sich die Leitwände und
die Führungswände nur bis unmittelbar vor die Sägeblätter erstrecken, während zwischen
den Sägeblattgruppen in den Gatterrahmen eingesetzte Sägezerspaner vorgesehen sind,
die die Führungsaufgabe für das Schnittgut im Bereich der Sägeblätter übernehmen,
so daß nicht nur eine durch die Sägezerspanung bedingte, gesägte Außenfläche, sondern
auch eine seitliche Außenführung für die äußeren Lamellen erhalten wird. Darüber hinaus
kann durch die Bearbeitung der Außenflächen der Schnittgutblöcke eine höhere Genauigkeit
bezüglich der Dicke der Außenlamellen erreicht werden.
[0008] Die konstruktive Ausbildung der Führungskanäle kann sehr unterschiedlich ausfallen,
weil es ja nur auf eine entsprechende Längsführung der Schnittgutblöcke zwischen den
Führungswänden und den zwischen den Führungswänden eingesetzten Leitwänden ankommt.
Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich allerdings, wenn die Führungswände
und die Leitwände in die Führungskanäle umschließende Querrahmen eingesetzt werden,
die den Schnittgutvorschub nicht behindern. Die Führungswände und die Leitwände selbst
können vorteilhaft auswechselbar angeordnet sein, um einerseits einem Verschleiß Rechnung
tragen und anderseits durch unterschiedlich dicke Leitwände die Breite der Führungskanäle
verändern zu können. Eine solche Anpassung der Führungskanalbreite an die jeweiligen
Anforderungen könnte selbstverständlich auch durch eine Seitenverstellung der Leitwände
erreicht werden.
[0009] Für den Schnittgutvorschub können Vorschubwalzen eingesetzt werden, die eine Bodenauflage
für die Schnittgutblöcke bilden. Soll die Höhe der Führungswände und der Leitwände
die Blockhöhe überragen, so können entweder die Führungswände und die Leitwände entsprechende
Ausnehmungen für die Vorschubwalzen aufweisen oder diese zwischen die Wände ragen.
Gleiches gilt für mit den Vorschubwalzen zusammenwirkende Andrückrollen auf der Blockoberseite.
[0010] Damit die Führungskanäle gegenüber den Sägeblättern des Sägegatters ausgerichtet
werden können, die entsprechend der Führungskanalanordnung zu Gruppen zusammengefaßt
sind, um die in den einzelnen Führungskanälen angeförderten Schnittgutblöcke übereinstimmend
zu Lamellen zu zersägen, können die Führungskanäle quer zur Vorschubrichtung verstellbar
gelagert sein.
[0011] Wie bereits ausgeführt wurde, müssen im Falle des Einsatzes von Sägezerspanern diese
die seitlichen Führungsaufgaben für die Schnittgutblöcke im Bereich der Sägeblätter
übernehmen. Damit die Sägezerspaner nicht seitlich ausweichen können, können die Sägezerspaner
im Bereich der Leitwände je aus zwei durch eine Leiste voneinander getrennten Sägeblättern
bestehen. Die selbst nicht biegesteifen Sägeblätter werden durch die mit ihnen verbundene
Leiste entsprechend versteift, was eine Voraussetzung für die angestrebte Blockführung
ist. Im Bereich der Führungskanäle können die Sägezerspaner ebenfalls aus einem Sägeblatt
bestehen, das über eine Leiste versteift wird. Allerdings ist für diese äußeren Sägezerspaner
zu berücksichtigen, daß kein Gegendruck durch einen gegenüberliegenden Sägezerspaner
erwartet werden kann.
[0012] Damit die Gefahr eines Ausreißens der Schnittfuge gebannt werden kann, kann schließlich
im Bereich der Zähne der Sägeblätter des Sägegatters für die Schnittgutblöcke eine
Bodenauflage in Form einer quer zu den Schnittgutblöcken verlaufenden Holz- oder Kunststoffleiste
vorgesehen sein, in die sich die Schnittfuge der Sägeblätter fortsetzt, so daß durch
eine solche Leiste ein Ausreißen der Fugenränder im Bereich der Schnittgutfläche wirksam
verhindert wird.
[0013] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Gattersäge ausschnittsweise in einer vereinfachten stirnseitigen
Ansicht von der Auslaufseite her,
- Fig. 2
- diese Gattersäge in einer stirnseitigen Ansicht von der Einlaufseite her,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Schnittgutführung der Gattersäge,
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Konstruktionsvariante der Schnittgutführung ausschnittsweise im Bereich des Sägegatters
in einem größeren Maßstab und
- Fig. 6
- die Ausführungsform der Schnittgutführung nach der Fig. 5 in einer Seitenansicht.
[0014] Die dargestellte Gattersäge besteht im wesentlichen aus einem Sägegatter 1, das in
einem Gestell 2 gelagert ist und in herkömmlicher Weise auf- und abgehend angetrieben
werden kann. Im Rahmen 3 dieses Sägegatters 1 ist eine Mehrzahl von Sägeblättern 4
parallel nebeneinander eingespannt, wobei die Sägeblätter 4 zu Sägeblattgruppen 5
zusammengefaßt sind, wie dies insbesondere den Fig. 1 und 2 entnommen werden kann.
[0015] Zur Führung des Schnittgutes sind mehrere Führungskanäle 6 vorgesehen, die sich zwischen
zwei äußeren Führungswänden 7 und zwischen diesen Führungswänden 7 eingesetzten Leitwänden
7a ergeben. Diese Wände 7 und 7a werden in Querrahmen 8 gehalten, in die die Wände
7 und 7a auswechselbar eingesetzt sind. Zur Halterung der Querrahmen 8 weist das Gestell
2 Traglaschen 9 auf, auf denen sich die Rahmen über Auflagestege 10 abstützen. Die
Führungskanäle 6 sind gegenüber den Sägeblattgruppen 5 so ausgerichtet, daß die Sägeblätter
4 der einzelnen Sägeblattgruppen 5 jeweils die Breite des zugehörigen Führungskanales
6 gleichmäßig unterteilen. Diese Anordnung bedingt, daß die zu sägenden Schnittgutblöcke
11 in gleich dicke Lamellen 12 zersägt werden können, wenn die Schnittgutblöcke 11
eine der Breite der Führungskanäle 6 entsprechende Breite aufweisen und seitliche
Führungsflächen bilden, die im Zusammenwirken mit den seitlichen Wänden 7 und 7a der
Führungskanäle eine genaue Geradführung der Schnittgutblöcke 11 sicherstellen. Es
müssen daher die Schnittgutblöcke 11 vor ihrer Zuführung zur Gattersäge an den Seitenflächen
genau bearbeitet werden, was im allgemeinen der Fall ist.
[0016] Zur Förderung der Schnittgutblöcke 11 ist ein Vorschubantrieb mit angetriebenen Vorschubwalzen
12 vorgesehen, die die Bodenauflage der Schnittgutblöcke 11 im Bereich der Führungskanäle
6 bilden. Diesen Vorschubwalzen gegenüberliegend sind Andrückrollen 14 angeordnet,
die für eine schwingungsfreie Schnittgutführung sorgen, wenn für eine entsprechende
Anstellung dieser Andrückrollen 14 gesorgt wird. Da die Höhe der Leitwände 7 größer
als die Höhe der Schnittgutblöcke 11 ist, müssen entweder die Führungswände 7 und
die Leitwände 7a oder die Vorschubwalzen 13 bzw. die Andrückrollen 14 entsprechende
Ausnehmungen aufweisen, um die Schnittgutblöcke 11 zwischen den Vorschubwalzen 13
einerseits und den Andrückrollen 14 anderseits einspannen zu können. Entsprechend
der Fig. 4 bilden die Vorschubwalzen 13 im Bereich der Führungskanäle 6 Förderringe
15, während die Andrückrollen 14 einen durchgehenden, elastischen Mantel aufweisen,
so daß die Führungswände 7 und die Leitwände 7a mit Ausnehmungen 16 für die Andrückrollen
14 versehen sein müssen.
[0017] Von besonderer Bedeutung für die schnittgerechte Führung der einzelnen Schnittgutblöcke
11 ist, daß die Führungskanäle 7 und die Leitwände 7a zwischen die Sägeblattgruppen
5 ragen, weil durch diese Maßnahme auch im Bereich des auslaufseitigen Blockendes
eine für einen gleichmäßigen Schnitt ausreichende Blockführung sichergestellt werden
kann. Damit wird es in vorteilhafter Weise möglich, handelsübliche Parkettholzblöcke
zu Parkettlamellen zu zersägen, und zwar mit einer hohen Genauigkeit unter vorteilhaften
wirtschaftlichen Bedingungen, weil die Schnittfugenbreite vergleichsweise klein gehalten
werden kann.
[0018] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 wird die seitliche Führung des
Schnittgutes im Bereich der Sägeblätter 4 nicht durch die verlängerten Wände 7 bzw.
7a, sondern durch Sägezerspaner 17 erreicht, die durch mit Leisten 18 verbundene Sägeblätter
4a gebildet werden und in den Rahmen 3 des Sägegatters 1 eingesetzt sind, so daß die
Außenflächen der Schnittgutblöcke 11 eine Sägebearbeitung erfahren, die nicht nur
durchgehend gleichartige Lamellen unabhängig von der ursprünglichen Bearbeitung des
Schnittgutblockes 11, sondern auch einen Toleranzausgleich hinsichtlich der Blockabmessungen
ermöglicht. Die Leisten 18 geben den als Zerspaner wirkenden Sägeblättern 4a die für
die Führung des Schnittgutes erforderliche seitliche Biegesteifigkeit.
[0019] Damit durch die aus der Schnittfuge austretenden Zähne der Sägeblätter 4 und 4a die
Holzränder nicht ausreißen, kann im Bereich der Zähne der Sägeblätter eine Bodenauflage
für die Schnittgutblöcke 11 in Form einer quer zu den Schnittgutblöcken verlaufenden
Holz- oder Kunststoffleiste 19 vorgesehen sein, wie sie in den Fig. 5 und 6 eingezeichnet
und in der Fig. 4 strichpunktiert angedeutet ist. In dieser Leiste 19 setzen sich
die Schnittfugen fort, so daß die Leiste 19 eine ein Ausreißen der Fugenränder verhindernde
Abstützung des Schnittgutes ergibt.
1. Gattersäge mit einem auf- und abgehenden Sägegatter (1), das eine Mehrzahl von im
Gatterrahmen (3) eingespannten, parallelen Sägeblättern (4) trägt, mit einer den Sägeblättern
(4) vorgeordneten Geradführung, die das blockartige, seitliche Führungsflächen aufweisende
Schnittgut (11) zwischen seitlichen Führungswänden (7) aufnimmt, und mit einem Vorschubantrieb
für das Schnittgut (11), dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung durch zwischen
den Führungswänden (7) vorgesehene Leitwände (7a) in nebeneinandergereihte, parallele
Führungskanäle (6) für je einen Schnittgutblock (11) unterteilt ist, daß die Sägeblätter
(4) entsprechend den Führungskanälen (6) zu Gruppen (5) zusammengefaßt sind und daß
entweder die Führungswände (7) und die Leitwände (7a) zwischen die Sägeblattgruppen
(5) ragen oder zwischen den Sägeblattgruppen (5) Seitenführungen für die Schnittgutblöcke
(11) bildende, in den Gatterrahmen (3) eingesetzte Sägezerspaner (17) vorgesehen sind.
2. Gattersäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswände (7) und
die Leitwände (7a) in die Führungskanäle (6) umschließende Querrahmen (8) eingesetzt
sind.
3. Gattersäge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswände (7)
und die Leitwände (7a) auswechselbar gehalten sind.
4. Gattersäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenauflage
für die Schnittgutblöcke durch Vorschubwalzen (13) gebildet wird.
5. Gattersäge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle
(6) quer zur Vorschubrichtung verstellbar gelagert sind.
6. Gattersäge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezerspaner
(17) im Bereich der Leitwände (7) je aus zwei durch eine Leiste (18) voneinander getrennten
Sägeblättern (4a) bestehen.
7. Gattersäge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Zähne der Sägeblätter (4, 4a) des Sägegatters (1) für die Schnittgutblöcke (11)
eine Bodenauflage in Form einer quer zu den Schnittgutblöcken (11) verlaufenden Holz-
oder Kunststoffleiste (19) vorgesehen ist.
1. A gang saw comprising a vertically moving saw frame (1) carrying a plurality of parallel
saw blades (4) clamped in the frame (3), comprising a straight-line motion in front
of the saw blades (4) to receive between lateral guide walls (7) the material (11)
for cutting in the form of a block having lateral guide surfaces, and comprising a
feed drive for the material for cutting (11), characterised in that the straight-line
motion is divided by baffles (7a) between the guide walls (7) into parallel guide
passages (6) arranged side by side and each intended for one block of material (11)
for cutting, in that the saw blades (4) are combined into groups (5) corresponding
to the guide passages (6), and in that either the guide walls (7) and the baffles
(7a) extend between the saw blade groups (5) or chip sawing means (17) inserted in
the saw frames (3) are provided between the saw blade groups (5) and form lateral
guides for the blocks (11) of material for cutting.
2. A gang saw according to claim 1, characterised in that the guide walls (7) and baffles
(7a) are inserted into transverse frames (8) enclosing the guide passages (6).
3. A gang saw according to claim 1 or 2, characterised in that the guide walls (7) and
the baffles (7a) are held so as to be replaceable.
4. A gang saw according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the bottom
support for the blocks of material for cutting is formed by feed rollers (13).
5. A gang saw according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the guide
passages (6) are mounted to be movable transversely to the direction of feed.
6. A gang saw according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the chip sawing
means (17) consist in each case, in the area of the baffles (7), of two saw blades
(4a) separated from one another by a strip (18).
7. A gang saw according to any one of claims 1 to 6, characterised in that a bottom support
in the form of a wood or plastic strip (19) extending transversely in relation to
the blocks (11) of material for cutting is provided in the region of the teeth of
the saw blades (4, 4a) of the frame (1) for the blocks (11) of material for cutting.
1. Scie alternative à cadre, avec une grille (1) de scie à mouvement ascendant et descendant,
portant une pluralité de lames de scie (4) parallèles, enserrées dans le cadre (3)
de grille, avec un guidage rectiligne, disposé devant les lames de scie (4) et recevant,
entre des parois de guidage (7) latérales, le produit (11) à scier, se présentant
sous forme de bloc, présentant des faces de guidage latérales, et avec un entraînement
d'avance pour le produit (11) à scier,
caractérisé en ce que le guidage rectiligne est subdivisé, au moyen de parois directrices
(7a), prévues entre les parois (7) de guidage, en canaux parallèles (6) de guidage,
alignés les uns à côté des autres, un pour chaque bloc de produit (11) à scier, en
ce que les lames de scie (4) sont rassemblées en groupes (5), d'une manière correspondant
aux canaux (6) de guidage, et en ce que soit les parois (7) de guidage et les parois
directrices (7a) dépassent entre les groupes (5) de lames de scie, soit des organes
(17) d'enlèvement de copeaux, insérés dans le cadre (3) de grille, constituant des
guidages latéraux pour les blocs de produit (11) à scier, sont prévus entre les groupes
(5) de lames de scie.
2. Scie alternative à cadre selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les parois de guidage (7) et les parois directrices (7a) sont
insérées dans le cadre transversal (8) entourant les canaux (6) de guidage.
3. Scie alternative à cadre selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que les parois (7) de guidage et les parois directrices (7a) sont
fixées de façon remplaçable.
4. Scie alternative à cadre selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que l'appui au sol des blocs de produit à scier est constitué par
des rouleaux d'avance (13).
5. Scie alternative à cadre selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que les canaux (6) de guidage sont montés réglables transversalement
par rapport à la direction d'avance.
6. Scie alternative à cadre selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que les organes (17) d'enlèvement de copeaux sont composés chacun,
dans la zone des parois directrices (7), de deux lames de scie (4a) séparées l'une
de l'autre par une bande (18).
7. Scie alternative à cadre selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que, dans la zone des dents des lames de scie (4, 4a) de la grille
de scie (1) est prévu, pour les blocs de produit (11) à scier, un appui au sol se
présentant sous la forme d'une bande (19) en bois ou en matière synthétique, s'étendant
transversalement par rapport aux blocs (11) de produit à scier.