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(11) |
EP 0 513 435 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.1996 Patentblatt 1996/40 |
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Anmeldetag: 15.10.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04B 1/348 |
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Verfahren zur Herstellung von Bauwerken und Gebäuden und vorgefertigter Modul zur
Durchführung des Verfahrens
Method of constructing edifices and buildings and prefabricated module for executing
the method
Procédé de fabrication d'édifices et de bâtiments et module préfabriqué pour mise
en oeuvre du procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.05.1991 DE 9105949 U 19.09.1991 DE 4131125
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.1992 Patentblatt 1992/47 |
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Patentinhaber: Schrade, Eberhard |
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D-71101 Schönaich (DE) |
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Erfinder: |
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- Schrade, Eberhard
D-71101 Schönaich (DE)
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Vertreter: Otte, Peter, Dipl.-Ing. |
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Otte & Jakelski
Patentanwälte,
Mollenbachstrasse 37 71229 Leonberg 71229 Leonberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 926 969 US-A- 2 691 291
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DE-A- 3 003 571 US-A- 4 196 549
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Herstellung von Bauwerken und Gebäuden
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. einem zur Durchführung dieses Verfahrens
geeigneten Modul, üblicherweise aus armiertem Massivbeton, nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 8.
[0002] Die Anwendung einer modularen Bautechnik ist in vielfacher Weise bekannt, wobei insbesondere
vorgefertigte, schachtelartige Massivbetonmodule hauptsächlich im Garagenbau oder
als flache Platten bei Wand-, Boden- und Deckenkonstruktionen von Gebäuden eingesetzt
werden.
[0003] In diesem Zusammenhang ist es auch schon bekannt, Einzelmodule, die beispielsweise
aus einer Betonbodenplatte und einer Betondeckplatte bestehen, die über seitliche
Wände oder auch nur Vertikalstützen miteinander verbunden sind, unter Zugrundelegung
eines Stahlrahmens herzustellen, wobei der Stahlrahmen die Abmessungen vorgibt und
die Wände, die auch fehlen können, dann entweder mittels Betonteilen, aber auch unter
Verwendung von Holzteilen oder durch Leichtbauelemente speziell für solche Bauwerke,
die keinen feuerpolizeilichen Bedingungen unterworfen sind, ausgefacht werden können.
[0004] Bei solchen Modulen wird die Stahlkonstruktion als äußerer und im übrigen auch sichtbarer
Rahmen wegen ihrer perfekten Maßgenauigkeit eingesetzt, wodurch beispielsweise bei
jedem Modul acht Auflagepunkte gebildet werden, an denen diese dann aufeinandergesetzt
werden können. Die Verbindung der einzelnen aufeinander oder nebeneinander angeordneten
Modulen erfolgt dann üblicherweise mit sogenannten "Twist-und-Lock-Verbindungen".
Allerdings ist eine mehrgeschossige Bauweise unter Zugrundelegung solcher mit einem
Stahlkorsett versehener Module aus feuerpolizeilichen Gründen beispielsweise in Deutschland
nicht zulässig, hauptsächlich auch, weil die Stahlarmierung nach außen hervortritt.
Andererseits beruht aber die Maßgenauigkeit der üblicherweise verwendeten Module und
der später aus diesen hergestellten Gebäuden gerade auf dem Stahlrahmen, der insofern
als bisher unverzichtbar beurteilt worden ist.
[0005] Problematisch bei der bisherigen modularen Bauweise ist ferner noch, daß man nicht
in der Lage ist, unterschiedliche Bauhöhen bei mehreren Stockwerken vorzusehen, da
man starr an die durch die Stahlkonstruktion vorgegebene Bauhöhe des einzelnen Moduls
gebunden ist, also in der Grundkonzeption keine Flexibilität hat. So ist es auch ausgeschlossen,
zwischen den einzelnen Modulen Zwischenräume anzubringen oder in geeigneter Weise
auszunutzen, abgesehen davon, daß die jeweils für den Stahlrahmen verwendeten, üblicherweise
hohlen Stahlrohre nicht selten mit Flüssigkeiten in Berührung kommen können, da ein
vollkommen dichter Verschluß schwierig herzustellen ist und über längere Zeiträume
Regenwasser in nach außen freiliegende Rohre eindringen kann, die dann korrodieren.
[0006] Aus der DE-A-29 26 969 ist eine vorgefertigte Bauzelle in Form eines Hohl-Parallelepipeds
zur Bildung von Wohnkomplexen bekannt, bei der die einzelnen Bauzellen mittels Verbindungselementen,
welche vorzugsweise an den Rändern, Ecken u.dgl. der Elemente angeordnet sind, miteinander
verbunden werden. Die Verbindungselemente bestehen einerseits aus einem herausragenden,
stumpfkegelförmigen oder halbkugelförmigen Teil und andererseits aus einem Teil mit
einer Vertiefung, die sich mit dem herausragenden Teil ergänzt.
[0007] Zur Herstellung eines Gebäudes werden die einzelnen Bauzellen jeweils senkrecht zueinander
gestellt, wobei die einzelnen Verbindungselemente ineinander gefügt werden.
[0008] Außerdem sind aus der DE-A-30 03 571 ebenfalls vorgefertigte Elemente zum schnellen
Erstellen von Gebäuden bekannt, die in Form von Plinthen, Trägern, ganzen Wohnräumen
u.dgl. ausgebildet sind. Die Träger weisen jeweils Ausnehmungen und Vorsprünge auf,
die zur Montage der Elemente ineinander fügbar sind.
[0009] Nachteilig bei den bekannten Verfahren zur Herstellung von Gebäuden in Modulbauweise
sowie bei den vorgefertigten Modulen oder Bauzellen ist es, daß keinerlei Querverbindung
zwischen den einzelnen Modulen, insbesondere im Deckenbereich vorgesehen sind. Zwar
sind bei aus dem Stand der Technik bekannten Modulen aufgrund der ineinander passenden
Verbindungselemente gute Verbindungen in Vertikalrichtung der Gebäude zu erzielen,
jedoch ist keinerlei Verbindung der einzelnen Module untereinander in Horizontalrichtung,
insbesondere im Deckenbereich des Gebäudes vorgesehen. Dies hat in nachteiliger Weise
zur Folge, daß beispielsweise am Gebäude angreifende Scherkräfte, wie sie durch Windbeaufschlagung
des gesamten Gebäudes entstehen können, nicht in optimaler Weise abgefangen und abgeleitet
werden können und hierdurch das gesamte Gebäude an Stabilität verliert.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Herstellung von Gebäuden oder Bauwerken,
insbesondere Wohnhäusern eher einfacher Art dort zu ermöglichen, wo aus beliebigen
Gründen, beispielsweise aufgrund von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdbeben
oder auch durch Kriegseinwirkung schnell eine größere Anzahl von Wohneinheiten erstellt
werden muß, die bei einwandfreier Statik auch höheren Komfortansprüchen genügen. Insbesondere
soll die Aufgabe gelöst werden, die Statik der aus den einzelnen Modulen aufgebauten
Gebäude weiter dahingehend zu verbessern, auch Scherkräfte, wie sie beispielsweise
durch eine Beaufschlagung mit starkem Wind des Gebäudes entstehen können, abzufangen
und abzuleiten.
[0011] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 und hat den Vorteil, daß durch die maßgenau gefertigten Module und die durch die
Erfindung gelieferte Grundkonzeption durch Übereinander- und Nebeneinanderstellen
einer Vielzahl vorgefertigter Module oder Raumzellen, welche in vertikaler Richtung
durch eine Art an sich bekannter Stecktechnik miteinander verbunden und ausgerichtet
werden, eine rasche Herstellung einer größeren Anzahl von Wohneinheiten möglich ist,
wobei die entsprechenden Häuser auch von ungeübterem Personal erstellt werden können,
da die Vorfertigung der üblicherweise aus Stahlbeton bestehenden Module mit Hilfe
moderner Fertigungsanlagen zentral oder auch unmittelbar an einer dann sinnvollerweise
größeren Baustelle erfolgen kann.
[0012] Bei nebeneinander angeordneten Modulen weist der Deckenbereich jeweils eine zentrale
Mulde oder Absenkung auf, so daß, beispielsweise wie bei Flachdächern an sich üblich,
eine Umrandung oder umlaufende Randkante gebildet ist, die aber durch eingesetzte,
insofern aufeinander ausgerichtete Öffnungen bildende Hülsen bei nebeneinandergestellten
Modulen für eine Durchgängigkeit sorgt, die nicht nur beispielsweise für eine Regenwasserabfuhr
günstig ist, sondern insbesondere gleichzeitig auch dazu ausgenutzt werden kann, feste
Querverbindungen zwischen den Modulen jeweils im Deckenbereich vorzunehmen, so daß
beliebige sonstige Krafteinwirkungen, beispielsweise Scherkräfte u.dgl. aufgefangen
werden können.
[0013] Besteht also das Grundprinzip der Erfindung darin, daß die Module in der Vertikalen
durch Steckung und gleichzeitig in der Horizontalen durch Hülsen miteinander verbunden
werden, so beruhen Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung, die Gegenstand
der Unteransprüche sind, darauf, daß es beispielsweise durch einen vorgefertigten
Fundamentrahmen möglich ist, diesen hochgenau horizontal auszurichten und in vorgefertigte,
gegebenenfalls teilweise schon mit Magerbeton ausgefüllte Gräben einzusetzen, wobei
dann dieser vorgefertigte Fundamentrahmen seinerseits wieder schon die erste Ebene
der insofern das Erdgeschoß bildenden Modulreihe ebenfalls durch Steckung aufnimmt.
[0014] Hierzu weisen in einer Ausgestaltung der Erfindung Module und der Fundamentrahmen,
vorzugsweise in den Eckbereichen komplementäre Steckfassungen auf, beispielsweise
in Form zapfenartiger Vorsprünge, die in entsprechende Ausnehmungen eingreifen. Gebildet
werden diese Zapfen und Ausnehmungen durch Kopf- bzw. Fußplatten, die in die Eckbereiche
der Module oben und unten bzw. des Fundamentrahmens dann lediglich oben eingesetzt
und in geeigneter Weise, beispielsweise durch eine in den Stahlbeton reichende Ankerschlaufe,
verankert sind.
[0015] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung und Verbesserungen sind dann Gegenstand der
Unteransprüche und in diesen niedergelegt.
Zeichnung
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematisierter Seitenansicht die Grundkonzeption des Verfahrens zur Gebäudeherstellung
mit mehreren nebeneinander- und übereinandergestellten Modulen und jedem unteren Modul
zugeordneten eigenen Fundamentrahmen;
- Fig. 2
- eine mögliche Anordnung von Fundamentrahmen in Draufsicht und
- Fig. 3
- die Positionierung eines Fundamentrahmens innerhalb eines rahmenförmigen Grabenaushubs
mit angedeuteten, auf den Fundamentrahmen aufgestelltem unteren Modul;
- Fig. 4
- die gleichzeitige Ausnutzung von hülsenförmigen Queröffnungen im umlaufenden Dachrand
jedes Moduls zu dessen Transport und
- Fig. 5
- eine mögliche Ausführungsform einer Kopfplatte mit Positionierzapfen und Ankerschleife.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0017] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, maßgenau gefertigte Einzelmodule durch
eine Steckbauweise übereinanderzustapeln, so daß die Maßgenauigkeit auch bei dem fertigen
Gebäude eingehalten wird, wobei die Erfindung ferner darauf gerichtet sind, die Steckbauweise
auch im Ubergangsbereich zwischen einem ebenfalls vorgefertigten Fundamentrahmen und
auf diesem aufgesetzten unteren Modul zu realisieren und schließlich noch die Möglichkeit
geboten wird, eine Querverbindung nebeneinander angeordneter Module durch Einstecken
und Verbinden von Rohren o.dgl. jeweils im Deckenrandbereich aneinandergrenzender
Module vorzunehmen.
[0018] In Fig. 1 ist die Grundkonzeption eines nur teilweise dargestellten Gebäudes 10 gezeigt,
bestehend aus einer unteren Reihe nebeneinandergestellter Module 11a, 11b und auf
dieser Modulreihe aufgesetzten oberen, nur teilweise dargestellten Modulen 12a, 12b,
wobei die untere Modulreihe selbst wieder auf vorgefertigten Fundamentrahmen 13a,
13b aufsitzt.
[0019] Die Verbindung der einzelnen Komponenten einschließlich der jedem Modul einzeln zugeordneten
Fundamentrahmen 13a, 13b erfolgt in der vertikalen Richtung nach Art einer Steckbauweise,
wobei jeweils zapfenartig wegstehende Vorsprünge 14 von entsprechenden Ausnehmungen
15 aufgenommen werden.
[0020] Bevorzugt befinden sich die Zapfen/Ausnehmungen-Steckverbindungen an den jeweiligen
Eckpunkten von Modulen, bei diesen jeweils oben und unten, während die Fundamentrahmen
13a, 13b lediglich nach oben wegstehende Zapfen 14 aufweisen.
[0021] Dabei kann Art und Aufbau der Zapfen sowie die entsprechenden Ausnehmungen so getroffen
sein, wie in der deutschen Patentanmeldung P 41 15 643.9 entsprechend DE-OS 41 15
643, deren Priorität in Anspruch genommen ist, beschrieben.
[0022] Jede Ausnehmung und jeder Zapfen wird dabei von einer entsprechenden Kopf- bzw. Fußplatte
16 (siehe Fig. 5) gebildet, die entweder den bei der bevorzugten Bauweise nach oben
vorspringenden Zapfen 14 in ihrer Außenkontur bildet oder die gestrichelt angedeutete
Ausnehmung 15 aufweist und die an den jeweils übereinstimmenden Punkten von übereinanderzustellenden
Modulen und Fundamentrahmen, also speziell den Eckbereichen fest mit diesen verbunden
ist, und zwar durch mindestens teilweises Einsetzen und Verbinden mit dem Fundamentrahmen
und Module bildenden Stahlbeton.
[0023] Zu diesem Zweck kann jede Kopf- oder Fußplatte 16 zur Erzielung einer festen Verankerung
in dem sie umgebenden Material von Moduleckbereich oder Fundamentrahmeneckbereich
eine Ankerschlaufe 16a aufweisen, die auch mit weiteren Armierungen im Modul- und
Fundamentrahmenbereich verbunden sein kann.
[0024] Da bei der Vorfertigung der jeweiligen Module bzw. Fundamentrahmen die Kopf- und
Fußplatten hochgenau positioniert werden können, sichert diese Steckbauweise auch
die Maßhaltigkeit des so hergestellten Gebäudes insgesamt.
[0025] Einen neuen Weg bestreitet die Erfindung auch bei der Herstellung der Fundamente,
einem zumeist aufwendigen und arbeitsintensiven Vorgang, der darüber hinaus auch noch,
jedenfalls dann, wenn anschließend in einer Modulbauweise weitergearbeitet wird, eine
sehr genaue Horizontalnivellierung des Fundaments erforderlich macht.
[0026] Hier ergeben sich durch eine Ausgestaltung der Erfindung insofern Vorteile, als es,
wie Fig. 3 zeigt, lediglich noch nötig ist, in dem jeweiligen Erdreich einen umlaufenden
Graben 17 auszuheben, der jedenfalls teilweise, und dann speziell in den Eckbereichen
des Grabens mit einer Magerbetonaufschüttung vorgegebener Höhe aufgefüllt wird.
[0027] Anschließend wird ein vorgefertigter Fundamentrahmen in den rechteckförmig umlaufenden
Graben abgesenkt, bis der Fundamentrahmen auf der eingebrachten Magerbetonschicht
zur Auflage gelangt. Der Fundamentrahmen selbst kann von einfachem, aber durch die
fabrikmäßige Vorfertigung maßgenauem Aufbau sein und bildet, wie speziell die Fig.
2 und 3 zeigen, eine umlaufende geschlossene Rahmenform ohne Boden und Decke, die
rechteckförmig,aber auch, je nach Art des Moduls, von beliebiger Form sein kann und
an den vier nach oben weisenden Eckbereichen, wie auch in Fig. 2 genauer gezeigt,
jeweils die nach oben wegstehenden Paß- oder Zentrierzapfen 14 aufweist.
[0028] Schon beim Aufsetzen und Einbringen des Fundamentrahmens in den ausgehobenen Graben
kann für dessen Horizontalnivellierung gesorgt werden, indem man entsprechende Paßstücke
unterlegt, bis eine genaue Horizontalausrichtung erreicht ist.
[0029] Anschließend kann man beispielsweise den restlichen ausgehobenen Graben voll auffüllen,
so daß die Horizontalposition gesichert ist. Es ist aber auch möglich, den Graben
von Anfang an mit einer entsprechend horizontal ausgerichteten, in den Boden eingebrachten
Betonschicht zu versehen.
[0030] Üblicherweise werden mehrere der vorgesehenen Betonrahmen zur Herstellung eines Gebäudes
nebeneinanderliegend angebracht, so wie dies in Draufsicht die Fig. 2 zeigt.
[0031] Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Fundamentrahmen 13 jeweils an
zueinander ausgerichteten Stellen Durchbrechungen aufweisen können, die in Fig. 2
gestrichelt dargestellt und mit 18 bezeichnet sind. Diese Durchbrechungen können nicht
nur dem Durchführen von Leitungen dienen, sondern sie können auch einer festen Verankerung
und Fixierung der einzelnen Fundamentrahmen 13 untereinander dienen, indem die aufeinander
ausgerichteten Öffnungen durch eine später wieder wegnehmbare äußere Schalung gemeinsam
mit Beton aufgefüllt werden. Hier ist es auch möglich, zur sicheren Verankerung die
Öffnungen im Innendurchmesser ungleichmäßig zu gestalten. Das Verfüllen oder Ausgießen
mit Beton erfolgt, nachdem die erforderlichen Installationen durchgeführt sind, also
Anbringen entsprechender Wasser- und Abwasserleitung, elektrische Installationen u.dgl.
[0032] Dabei bietet der Fundamentrahmen insofern noch Vorteile, als bei entsprechender Absenkung
des Erdmaterials innerhalb des oder der jeweiligen Fundamentrahmen, etwa bis auf das
Niveau 19 entsprechend Fig. 3 unterhalb des ersten, auf dem Fundamentrahmen aufgelegten
Moduls ein Hohlraum entsteht, der auch als eine Art Kriechkeller oder als sonstwie
begehbarer Raum ausgebildet sein kann. Erforderlich ist dies allerdings nicht.
[0033] Darüber hinaus lassen sich auch die jeweiligen vorgefertigten Module untereinander
wirkungsvoll verbinden bzw. machen eine Durchführung von Leitungen oder das Abführen
von Regenwasser möglich; zu diesem Zweck ist die Decke jedes Moduls so ausgebildet,
wie in Fig. 1 gezeigt; es ist also eine zentrale muldenförmige Absenkung 20 gebildet,
die dann, wenn es sich um den jeweils letzten obersten Modul handelt, gleichzeitig
auch Flachdachfunktionen übernehmen kann. Durch die abgesenkte Mulde ergibt sich eine
umlaufende Randstruktur 21 bei jedem Modul, die beispielsweise über eine Schrägfläche
21a in den Bodenbereich der Mulde 20 übergehen kann.
[0034] An zueinander ausgerichteten Stellen sind in der (umlaufenden) Randstruktur 21 in
der Deckenplatte jedes Moduls von innen, also von der Mulde 20 ausgehend nach außen
gerichtet und mit dem unteren Rand auf Höhe des Muldenbodens Hülsen 22 eingebracht,
die also, von an sich beliebiger Querschnittsform, Durchtritte oder Durchlässe jeweils
im Deckenbereich zwischen einzelnen, nebeneinanderstehenden Modulen ermöglichen.
[0035] Hieraus ergeben sich weitere Vorteile, die einmal darin bestehen, daß Regenwasser
durch die Querverbindungen zwischen einzelnen Moduldecken problemlos abgeführt werden
kann; es ist aber auch möglich, hier entsprechende Leitungen zu verlegen, so daß die
Mulden 20 in Verbindung mit den von den Hülsen 22 gebildeten Querdurchlässen 23 eine
Art Installationsebene für jedes Stockwerk bilden.
[0036] Die Querdurchlässe 23 können dann schließlich noch einem weiteren Zweck dienen, und
zwar der relativen Fixierung der einzelnen Module im Deckenbereich zueinander, indem
man durch die Hülsen 22, die als metallische Rohre ausgebildet sind, selbst wieder
Rohre hindurchschiebt, und zwar hier von einem Modul überleitend zum nächsten, und
dann die nach außen ragenden Rohrenden mit den entsprechenden Hülsenendbereichen verschweißt
oder sonstwie verbindet. Auf diese Weise ergibt sich eine wirksame Fixierung gegen
allgemein einwirkende Scherkräfte oder sonstige Kräfte der einzelnen Module zueinander,
wobei die eingesetzten Rohre dennoch den Installationsübergang zwischen den einzelnen
Mulden 20 der Module freihalten, da sie selbst wieder hohl sind.
[0037] Schließlich können die von den Hülsen 22 gebildeten Durchlässe 23, wie Fig. 4 zeigt,
noch einem weiteren Zweck dienen, und zwar dem problemlosen Transport einzelner vorgefertigter
Module, indem in diese Dachöffnungen seitlich mit einem Kranhaken 25 versehene Tragformen
24 eingeschoben werden. Die Haken 25 dienen dann als Aufhänger für einen Transport-
und/oder Hebekran.
[0038] In Fig. 5 ist noch angedeutet, daß es auch möglich ist, die jeweilige Kopf- oder
Fußplatte 16 mit den Positionierzapfen 14 bzw. den entsprechenden, sie aufnehmenden
Ausnehmungen 15 nur bis zu einer gewissen Höhe, deren Niveau in Fig. 5 mit 26 bezeichnet
ist, in das umgebende Betonmaterial 27 von Modul oder Fundamentrahmen einzulassen,
so daß sich ein Abstand A ergibt, der beispielsweise, um hier auch numerische, die
Erfindung jedoch nicht einschränkende Werte zu nennen, 1 cm betragen kann. Dieser
Abstand A stellt sicher, daß das Aufeinandersetzen und einwandfreie Positionieren
auch dann sicher erfolgen kann, wenn sich auf der Oberfläche Materialteilchen, Steine
o.dgl. befinden und dient ferner noch dem Zweck, daß man diesen Abstand, gegebenenfalls
auch schon vorab, also sinnvollerweise unmittelbar vor dem Aufsetzen des jeweils nächsten
Moduls, mit Mörtel o.dgl. ausfüllen kann, so daß die Module sozusagen wie übereinandergemauert
das gemeinsame Gebäude bilden.
[0039] Es versteht sich in diesem Zusammenhang ferner, daß die Zapfen 14 bevorzugt eine
konische, sich nach oben jeweils verjüngende Form aufweisen, so daß auch bei einem
nicht haargenauen Aufsetzen des jeweils oberen Moduls beim weiteren Absenken desselben
dieser automatisch geradegezogen und endpositioniert wird.
1. Verfahren zur Herstellung von Bauwerken und Gebäuden, insbesondere zwei- bis dreigeschossige
Wohnhäuser, Krankenhäuser, Hotels, Geschäfts- oder Bürohäuser, Altenheime u. dgl.,
wobei in Modulbautechnik aus Stahlbeton vorgefertigte Raumzellen neben- und übereinander
angeordnet und miteinander verbunden werden, wobei zur Verbindung der Module untereinander
zu ihrer genauen Positionierung bei gleichzeitiger Bildung einer statischen Monostruktur
obere und untere Modulflächen komplementär zueinander ausgebildete zapfenartige Vorsprünge
(14) bzw. diese aufnehmende Ausnehmungen (15) aufweisen, und wobei beim Übereinanderstellen
von Modulen (11a, 11b; 12a, 12b) diese nach Art einer Steckbauweise miteinander verbunden
und zentrisch gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei zentraler muldenartiger
Vertiefung der Deckenoberfläche in die dadurch gebildete, gegenüber dem Muldenboden
erhöhte, umlaufende Randstruktur jedes Moduls, seitlich ausgerichtet auf die anderen
nebenliegenden Module, Hülsen (22) eingelassen werden, welche DurchtrittsÖffnungen
(23) bilden, wodurch nebeneinander gestellte Mudule (11a, 11b; 12a, 12b) jeweils mittels
in die Hülsen (22) eingeschobener Teile miteinander verbunden werden, und die Durchtrittsöffnungen
(23) zudem aufeinander zugerichtete Querdurchlässe bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Hülsen (22) eingeschobenen
Teile Fixierrohre sind, die mit den Hülsen (22) verschweißt werden.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein umlaufender,
ansonsten offener Fundamentrahmen (13, 13a, 13b) horizontal nivelliert in einen ausgehobenen
Graben (17) unter Zwischenfügung von Magerbeton eingesetzt wird und dann auf diesen
vorgefertigten Fundamentrahmen ein erster unterer vorgefertigter Modul in der gleichen,
der vertikalen Verbindung der Module untereinander dienenden Steckbauweise aufgesetzt
wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Horizontalnivellierung
des Fundamentrahmens (13, 13a, 13b) in dem ausgehobenen Graben zunächst die jeweiligen
Eckbereiche mit Beton aufgefüllt, der Fundamentrahmen auf diesen abgesetzt und durch
Einfügen von Unterlegteilen horizontal ausgerichtet und anschließend der ausgehobene
Graben vollends mit Beton unterhalb des Fundamentrahmens aufgefüllt wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung
nebeneinander angeordneter Fundamentrahmen (13) diese in ihren Seitenwänden aufeinander
ausgerichtete vorgefertigte Öffnungen oder Durchbrechungen (18) aufweisen, die neben
einer Installation von Leitungen durch das Einbringen von Ankern oder einer Betonvergußmasse
relativ zueinander fixiert werden.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zapfenartigen
Vorsprünge (14) und die diese aufnehmenden Ausnehmungen (15) von metallischen Kopf-
bzw. Fußplatten (16) gebildet sind, die mindestens teilweise in die Eckbereiche jedes
Moduls oben und unten eingelassen werden.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die die zapfenartigen Vorsprünge (14) bzw. die sie aufnehmenden Ausnehmungen (15)
tragenden Kopf- bzw. Fußplatten (16) unter Bildung eines Abstands (A) nur teilweise
in den Beton von Fundamentrahmen und/oder Module eingelassen werden und der zwischen
den einzelnen Modulen bzw. Modul und Fußplatte gebildete Abstand (A) mit Mörtel aufgefüllt
wird.
8. Maßgenau vorgefertigter Modul und Fundamentrahmen zur Herstellung von Bauwerken und
Gebäuden, insbesondere zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser, Krankenhäuser, Hotels,
Geschäfts- oder Bürohäuser, Altenheime u. dgl., wobei in Modulbautechnik aus Stahlbeton
vorgefertigte Raumzellen neben- und übereinander angeordnet und miteinander verbunden
sind, wobei der Modul (11a, 11b) nach oben und unten gerichtete, einer horizontalen
Ausrichtung und Fixierung gegenüber anderen Modulen (11a, 11b, 12a, 12b) dienende
Zentriermittel in Form von zapfenartigen Vorsprüngen (14) und diese aufnehmenden Ausnehmungen
(15) aufweist und daß ein vorgefertigter, umlaufender Fundamentrahmen (13) vorgesehen
ist, auf den nach dessen horizontaler Ausrichtung innerhalb eines ausgehobenen Grabens
der Modul (11a, 11b) unmittelbar durch die gleiche Steckverbindungstechnik aufgesetzt
und zentriert ist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenoberfläche des Moduls
(11a, 11b) eine zentrale muldenartige Vertiefung (20) aufweist, wodurch eine umlaufende
Randstruktur (21) gebildet ist, in welcher Durchtrittsöffnungen (23) für eine seitliche
Ausrichtung auf die der jeweils anderen nebenliegenden Module (11a, 11b, 12a, 12b)
angeordnet sind, wobei die Durchtrittsöffnungen (23) von eingesetzten Hülsen (22)
gebildet sind, zur seitlichen Verbindung von nebeneinanderliegenden Modulen (11a,
11b, 12a, 12b) mittels in die Hülsen (22) eingeschobener Teile und zur Bildung von
Querdurchlässen.
9. Maßgenau vorgefertigter Modul und Fundamtrahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Hülsen (22) eingeschobenen Teile Rohre sind, die mit den Hülsen (22)
zur Fixierung der Module (11a, 11b, 12a, 12b) relativ zueinander verbunden sind.
10. Maßgenau vorgefertigter Modul und Fundamentrahmen nach einem der Ansprüche 8 oder
9, dadurch gekennzeichnet, daß die zapfenartigen Vorsprünge (14) an den jeweiligen
Eckbereichen von vorgefertigten Fundamentrahmen (13) und Modulen (11a, 11b, 12a, 12b)
vertikal nach oben gerichtet sind und die diese aufnehmenden Ausnehmungen (15) sich
an den unteren Eckbereichsflächen der Module befinden.
11. Maßgenau vorgefertigter Modul und Fundamentrahmen nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die zapfenartigen Vorsprünge (14) bzw. die Ausnehmungen
(15) tragenden Fuß- oder Kopfplatten (16) um einen vorgegebenen Abstand (A) über das
Niveau des sie umgebenden Materials hinausragen zur Aufnahme von die einzelnen Module
miteinander verbindenden Mörtel schichten.
12. Maßgenau vorgefertigter Modul und Fundamentrahmen nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Querdurchlässe (23) Tragestrukturen (24) mit Kranhaken
(25) eingesetzt sind zum Transport der Module.
13. Maßgenau vorgefertigter Modul und Fundamentrahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fundamentrahmen (13) aufeinander ausgerichtete Durchbrüche (18) aufweisen
zur Durchführung von Installationen und späterem Betonverguß.
1. A method of constructing structures and buildings, in particular two- to three-storey
residential buildings, hospitals, hotels, commercial buildings or office blocks, old
people's homes and the like, wherein room cells, prefabricated from reinforced concrete
by the modular construction method, are arranged side by side and one above the other
and are interconnected, wherein, in order to interconnect the modules and to position
them precisely, simultaneously forming a static monostructure, upper and lower module
surfaces have, respectively, complementary pin-type projections (14) and recesses
(15) receiving the projections (14), and wherein, on placing the modules (11a, 11b;
12a, 12b) one above the other, the latter are centrally positioned and interconnected
by a plug-in construction method, characterised in that, in the case of a central,
trough-like depression in the ceiling surface, sockets (22) are set into the resulting
circumferential edge structure - elevated in relation to the trough base - of each
module, laterally aligned with the other neighbouring modules, and form passage openings
(23), by which neighbouring modules (11a, 11b; 12a, 12b) are interconnected by means
of parts inserted into the sockets (22), and the passage openings (23) additionally
form mutually aligned transverse ducts.
2. A method according to claim 1, characterised in that the parts inserted into the sockets
(22) are fixing pipes welded to the sockets (22).
3. A method according to either one of the preceding claims, characterised in that a
circumferential, otherwise open foundation frame (13, 13a, 13b) is inserted, horizontally
levelled, into an excavated trench (17) with the interposition of lean concrete, and
then a first, lower, prefabricated module is placed on the said prefabricated foundation
frame by the same plug-in construction method used for the vertical interconnection
of the modules.
4. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that, for
horizontally levelling the foundation frame (13, 13a, 13b) in the excavated trench,
first the respective corner regions are filled with concrete, the foundation frame
is placed thereon and horizontally aligned by the insertion of shims, and then the
excavated trench is completely filled with concrete below the foundation frame.
5. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that, in order
to connect foundation frames (13) arranged side by side, the said foundation frames
(13) have, in their side walls, prefabricated openings or apertures (18) which are
aligned with each other and are fixed relative to each other by the introduction of
anchors or a concrete grouting compound in addition to the installation of lines.
6. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the pin-type
projections (14) and the recesses (15) receiving them are formed by metal head and
base plates (16) at least partly set into the corner regions of each module top and
bottom.
7. A method according to one or more of claims 1 to 6, characterised in that the head
and base plates (16), carrying the pin-type projections (14) and the recesses (15)
receiving them, are only partly set into the concrete of the foundation frames and/or
modules, forming a distance (A), and the distance (A) formed between the individual
modules or module and base plate is filled with mortar.
8. A dimensionally accurate, prefabricated module and foundation frame for constructing
structures and buildings, in particular two- to three-storey residential buildings,
hospitals, hotels, commercial buildings or office blocks, old people's homes and the
like, wherein room cells, prefabricated from reinforced concrete by the modular construction
method, are arranged side by side and one above the other and are interconnected,
wherein the module (11a, 11b) has upward and downward-facing centering means in the
form of pin-type projections (14) and recesses (15) receiving the projections (14)
and providing horizontal alignment and fixing in relation to other modules (11a, 11b,
12a, 12b), and in that a prefabricated, circumferential foundation frame (13) is provided,
on which, after its horizontal alignment in an excavated trench, the module (11a,
11b) is directly placed by the same plug-in connecting method and centred, in particular
for carrying out the method according to one or more of claims 1 to 7, characterised
in that the ceiling surface of the module (11a, 11b) has a central, trough-like depression
(20), thereby forming a circumferential edge structure (21) in which passage openings
(23) are arranged for lateral alignment with the respective other neighbouring modules
(11a, 11b, 12a, 12b), the passage openings (23) being formed by inserted sockets (22),
for laterally connecting neighbouring modules (11a, 11b, 12a, 12b) by means of parts
inserted into the sockets (22) and for forming transverse ducts.
9. A dimensionally accurate, prefabricated module and foundation frame according to claim
8, characterised in that the parts inserted into the sockets (22) are pipes connected
to the sockets (22) in order to fix the modules (11a, 11b, 12a, 12b) relative to each
other.
10. A dimensionally accurate, prefabricated module and foundation frame according to either
one of claims 8 and 9, characterised in that the pin-type projections (14) at the
respective corner regions of prefabricated foundation frames (13) and modules (11a,
11b, 12a, 12b) extend vertically upwards and the recesses (15) receiving the projections
(14) are provided on the lower corner region surfaces of the modules.
11. A dimensionally accurate, prefabricated module and foundation frame according to any
one of claims 8 to 10, characterised in that the base or head plates (16) carrying
the pin-type projections (14) or the recesses (15) project a predetermined distance
(A) beyond the level of the material surrounding them for the incorporation of mortar
layers interconnecting the individual modules.
12. A dimensionally accurate, prefabricated module and foundation frame according to any
one of claims 8 to 11, characterised in that carrying structures (24) with crane hooks
(25) are inserted into the transverse ducts (23) for transportation of the modules.
13. A dimensionally accurate, prefabricated module and foundation frame according to claim
8, characterised in that the foundation frames (13) have mutually aligned apertures
(18) for carrying out installation work and subsequent concrete grouting.
1. Procédé de construction d'immeubles, notamment d'immeubles d'habitation, d'hôpitaux,
d'hôtels, d'immeubles de magasins et de bureaux, de résidences pour personnes âgées,
à deux jusqu'à trois étages, selon lequel, en technique de construction modulaire,
on place et on relie des cellules préfabriquées en béton d'acier en les juxtaposant
et en les superposant, et pour relier les modules entre eux dans leur positionnement
précis tout en formant une monostructure statique, la surface supérieure et la surface
inférieure des modules comportent des saillies (14) en forme de tétons et des cavités
(15) qui les reçoivent, de forme complémentaire, et lors de la superposition de modules
(11a, 11b ; 12a, 12b), ceux-ci sont reliés les uns aux autres à la manière d'une construction
enfichée, et ils sont positionnés de manière centrée,
caractérisé en ce que
pour une cavité en forme de goulotte centrale de la surface supérieure dans la structure
de bord périphérique ainsi formée, surélevée par rapport au fond de la goulotte, pour
chaque module, de manière alignée sur les autres modules adjacents, on a inséré des
manchons (22) qui forment des ouvertures de passage (23), des modules (11a, 11b ;
12a, 12b), juxtaposés, étant reliés par des pièces respectives engagées dans les manchons
(22) et les ouvertures de passage (23) forment des passages traversants alignés les
uns sur les autres.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les pièces engagées dans les manchons (22) sont des tubes de blocage soudés aux manchons
(22).
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un châssis de fondation (13, 13a, 13b) périphérique, par ailleurs ouvert, nivelé horizontalement,
est placé dans un fossé excavé (17) avec interposition de béton maigre, puis sur ce
châssis fondamental préfabriqué, on place un premier module préfabriqué, inférieur,
suivant le même mode d'enfichage servant à assurer la liaison verticale des modules
entre eux.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour la mise à niveau horizontale du châssis de fondation (13, 13a, 13b), dans le
fossé d'abord excavé, on remplit les zones de coin respectives avec du béton, on dépose
sur ces coins le châssis de fondation puis par insertion de pièces de support, on
aligne horizontalement et enfin on remplit le fossé préalablement excavé, complètement
avec du béton en dessous du châssis de fondation.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour relier entre eux des châssis de fondation (13) juxtaposés, ceux-ci comportent
des ouvertures ou des passages (18), préfabriqués, alignés par leur paroi latérale,
ces ouvertures étant bloquées les unes par rapport aux autres par la mise en place
d'organes d'accrochage ou d'une masse de béton coulé assurant le blocage relatif.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parties en saillie (14), en forme de tétons, et les cavités (15) qui reçoivent
ces parties en saillie sont constituées par des plaques de tête ou de pied (16), métalliques,
intégrées au moins partiellement dans les zones de coin de chaque module, en passant
par le haut et par le bas.
7. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les plaques de tête et de pied (16), portant les saillies (14) en forme de tétons
ou les cavités (15) qui les reçoivent, ne sont intégrées dans le béton du châssis
des fondations et/ou des modules, que de manière partielle en formant un intervalle
(A), et la distance formée entre les différents modules ou le module et la plaque
de pied (A) est remplie avec du mortier.
8. Module et châssis de fondation, préfabriqués aux dimensions précises pour la réalisation
de constructions et d'immeubles, notamment d'immeubles d'hôpitaux, d'hôtels, d'immeubles
de magasins ou de bureaux, de résidences pour personnes âgées etc..., selon lequel
en technique de construction modulaire, partant de cellules préfabriquées en béton
armé qui sont juxtaposées et/ou superposées ou reliées, le module (11a, 11b) comporte
des moyens de centrage dirigés vers le haut et vers le bas, servant d'alignement horizontal
et de blocage par rapport à d'autres modules (11a, 11b, 12a, 12b) sous la forme de
saillies en téton (14) et de cavités (15) qui les reçoivent, et en ce qu'un châssis
de fondation périphérique (13), préfabriqué, est prévu, sur lequel, après son alignement
horizontal, dans un fossé donné, le module (11a, 11b) est placé directement par la
technique de liaison par enfichage et est centré, notamment pour la mise en oeuvre
du procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7,
caractérisés en ce que
la surface supérieure du module (11a, 11b) comporte une cavité (20), centrale, en
forme de gorge, formant une structure de bord périphérique (21) dans lequel se trouve
des passages (23) pour un alignement latéral sur les autres modules juxtaposés (11a,
11b, 12a, 12b), les passages (23) étant formés par des manchons (22), mis en place
pour relier latéralement des modules superposés (11a, 11b, 12a, 12b) à l'aide de pièces
engagées dans les manchons (23) et servant à des passages traversants.
9. Module et châssis de fondation, préfabriqués exactement aux dimensions, selon la revendication
8,
caractérisés en ce que
les parties engagées dans le manchon (22) sont des tubes reliés au manchon (22) pour
bloquer les modules (11a, 11b, 12a, 12b) les uns par rapport aux autres.
10. Module et châssis de fondation, préfabriqués aux dimensions précises, selon l'une
des revendications 8 ou 9,
caractérisés en ce que
les saillies (14) en forme de tétons au niveau des coins respectifs des châssis de
fondation (13) et des modules (11a, 11b, 12a, 12b), préfabriqués, sont verticalement
en saillie vers le haut et les cavités (15) qui les reçoivent se trouvent au niveau
des surfaces de coin inférieures des modules.
11. Module et châssis de fondation, préfabriqués aux dimensions précises, selon l'une
quelconque des revendications 8 à 10,
caractérisés en ce que
les plaques de pied et de tête (16) portant les saillies (14) en forme de tétons ou
les cavités (15), sortent d'une distance prédéterminée (A) du niveau de la matière
qui les entoure pour recevoir les couches de mortier reliant entre eux les différents
modules.
12. Module et châssis de fondation, préfabriqués aux dimensions précises, selon l'une
quelconque des revendications 8 à 11,
caractérisés en ce que
les passages traversants (23) reçoivent des structures portantes (24) mises en place
en utilisant des crochets de levage (25) pour le transport des modules.
13. Module et châssis de fondation, préfabriqués aux dimensions précises, selon la revendication
8,
caractérisés en ce que
les châssis de fondation (13) comportent des passages (18) alignés les uns par rapport
aux autres pour faire traverser des installations et recevoir ultérieurement du béton
coulé.

