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(11) |
EP 0 513 605 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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03.09.1997 Patentblatt 1997/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.03.1994 Patentblatt 1994/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.1992 |
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| (54) |
Türblatt
Door leaf
Vantail de porte
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
17.05.1991 DE 9106086 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.1992 Patentblatt 1992/47 |
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Patentinhaber: WERU AG |
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D-73635 Rudersberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Weiler, Frank
W-7057 Winnenden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Patentanwälte |
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Gerokstrasse 6 70188 Stuttgart 70188 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 489 087 DE-A- 3 129 579 DE-U- 8 634 427 DE-U- 9 106 086 FR-A- 2 238 832 GB-A- 2 081 787 US-A- 3 121 262
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DE-A- 2 525 949 DE-A- 3 523 764 DE-U- 9 102 819 FR-A- 1 509 126 FR-A- 2 324 849 LU-A- 68 469 US-A- 3 462 899
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Türblatt mit einer aus wenigstens drei Teilschichten
bestehenden Innenschicht und einer beidseits angebrachten, mehrlagigen Außenschicht,
wobei die Innenschicht von einem aus stabartigen Elementen gebildeten Innenrahmen
umfaßt ist, dersich in einem ebenfalls aus stabartigen Elementen bestehenden Außenrahmen
befindet, und wobei desweiteren der Innenrahmen aus Multiplex-Stäben aufgebaut ist
und die Innenschicht aus zumindest zwei, vorzugsweise aber drei oder mehr übereinander
angeordneten Teilschichten besteht. Ein solches Türblatt ist durch die DE-U 86 34
427 bekannt geworden. Es besteht aus Holz und Holzwerkstoffen, wobei eine möglichst
hohe Sicherheit gewährleistet sein soll und sich das Türblatt nicht krümmen sollte,
damit die damit versehene Tür leicht und sicher zu verschließen ist. Das Türblatt
entsteht vor allen Dingen unter Verwendung von Tischlerplatten und Sperrholzplatten
sowie sog. Anleimern,. welche den umlaufenden Innenrahmen bilden. Der Außenrahmen
besteht aus Hartholzanleimern. Bei Tischlerplatten und Sperrholzplatten sind die verschiedenen
Schichten flächig miteinander verleimt. Außer diesem Türblatt gibt es selbstverständlich
eine ganze Reihe anderer, in anderer Weise aufgebaute Türblätter (DE 3 129 579 A1,
FR-A-2 324 849, FR-A-2 238 832, BE-A-489 087, DE-PSn 877 822, 888 459, DE-OS 20 10
567, DE-GM 84 18 539 und 89 19 410), die vor allen Dingen auch dadurch variieren,
daß sie entweder als Außentüren oder als Innentüren verwendet werden sollen. Bei Außentüren
legt man in erster Linie auf gute Stabilität und hohe Sicherheit Wert. Andere Konstruktionen
tragen eher dem guten Schallschutz Rechnung.
[0002] Es liegt nun die Aufgabe vor, ein Türblatt der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß es sowohl eine hohe Sicherheit als Wohnungsabschlußtür als auch einen guten Schallschutz
gewährleistet.
[0003] Aus der Druckschrift Lärmfibel, Informationen über Lärmbekämpfungsmaßnahmen für Industrie
und Handwerk der Teroson GmbH, geht zwar der Hinweis hervor, daß ein eine Bitumenfolie
aufweisendes Dämmaterial mit sehr speziellem Aufbau sowie ein anderes Dämmaterial
mit einer Kunststoffschwerfolie auch zur Schallisolierung bei Türen verwendet werden
kann. Aus einer weiteren Beschreibung ihres Produkts Teroform-6012 vom April 1977
ist eine Tür stark abweichenden Aufbaus bekannt, die eine Füllung mit einer Weichfaserdämmplatte
und einer Kunststoffschwerfolie aufweist. Eine Tür, die sowohl eine hohe Sicherheit
als Wohnungsabschlußtür und gutem Schallschutz bietet, geht aus diesen Druckschriften
jedoch nicht hervor.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Türblatt gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 die Merkmale des kennzeichnenden Teils dieses Anspruchs
aufweist.
[0005] Die in bekannterWeise für den Innenrahmen verwendeten Multiplex-Stäbe bestehen aus
einer Mehrzahl von miteinanderverleimten, dünnen Leisten. Ein besonderes Kennzeichen
dieses Materials ist außer seiner Festigkeit und Schallhemmung auch seine Formtreue,
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Türblatts werden die Festigkeit und
damit in der angestrebten Weise die hohe Sicherheit der Wohnungsabschlußtür und der
gute Schallschutz erheblich verbessert
[0006] Die lose oder lediglich schwache Verbindung der mindestens drei Teilschichten der
Innenschicht, welche sich durch das lose Aufeinanderlegen oder die lediglich punktförmige
Verbindung ergibt, verbessert in Verbindung mit dem verwendeten Material der Teilschichten
die Schallisolierung in besonderem Maße, wenn man das Material der Teilschichten unter
diesem Gesichtspunkt auswählt. Hierfür können ansich Spanplatten verwendet werden.
Es wird jedoch erfindungsgemäß die Verwendung einer mittleren, insbesondere dickeren
Mineralfaserschicht und zweier äußeren Schwerbitumenschichten vorgeschlagen, wobei,
auch diese drei Teilschichten insbesondere punktförmig miteinander verbunden sind.
Dieser Aufbau ist im Hinblick auf die gewünschten Eigenschaften besonders vorteilhaft.
[0007] Zum angestrebten Ziel trägt es außerdem bei, daß die Außenschicht lose auf der Innenschicht
liegt oder damit lediglich punktförmig verleimt ist, und daß jede Außenschicht aus
wenigstens zwei vollverleimten Hartfaserplatten gebildet ist. Letzere sind besonders
widerstandsfähig und sie bilden insgesamt eine fest zusammenhaltende Schicht, wenn
man sie voll verleimt, d.h. die aneinander anliegenden Schichten vollständig über
eine Leimschicht miteinander verbunden sind. "Leim" ist im weitesten Sinne zu verstehen.
Ihm sind andere Klebemittel gleichwertig, welche denselben Zweck gleich gut oder gar
besser gewährleisten.
[0008] Stattdessen ist es aber ohne weiteres auch möglich, eine Außenschicht aus mindestens
zwei, vorzugsweise aber vier voll verleimten Hartfaserplatten und die andere Schicht
aus zumindest einer, vorzugsweise aber zwei voll verleimten Hartfaserplatten sowie
zwei weiter außen liegenden ebenfalls voll verleimten Strangpressplatten zu bilden,
deren innere mit der benachbarten Hartfaserplatte voll verleimt ist. Die Strangpressplatten
sind ein besonders widerstandsfähiges Material. Sie können durchaus unterschiedliche
Dicke haben. So ist insbesondere vorgesehen, daß die dünnere, bspw. 10,6 mm und die
dickere 22 mm stark ist. Der Vollverleimung ist vor einer punktförmigen Verleimung
im Bereich dieser Strangpressplatten der Vorzug zu geben.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß jede außenliegende Hartfaserplatte
bzw. Strangpreßplätte außen mittels eines Furniers, einer Hartkunststoffplatte, wie
bspw. "Resopal" oder einer Lackschicht überdeckt ist. Diese Schichten bestimmen das
optische Aussehen derTür, weswegen ihnen in erster Linie eine ästhetische Bedeutung
beizumessen ist. Darüberhinaus kommen diesen Schichten selbstverständlich die ihnen
innewohnenden technischen Eigenschaften nach wie vor zu. Im Hinblick auf das angestrebte
Ziel ist es sehr vorteilhaft, daß die Außenschicht lose auf der Innenschicht liegt
oder damit punktförmig verleimt ist, Man vermeidet bewußt an dieser Stelle einen innigen
Kontakt um vor allen Dingen dem Erfordernis der Schall hemmung Rechnung zu tragen.
[0010] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Innenrahmen
aus vier Multiplex-Stäben besteht oder jeder der vier Schenkel des Innenrahmens aus
wenigstens zwei übereinander befindlichen Multiplex-Stäben aufgebaut ist, zwischen
denen eine bzw. jeweils eine Aluminiumleiste angeordnet ist. Im ersteren Falle handelt
es sich quasi um einen einlagigen Innenrahmen, während im zweiten Falle der Innenrahmen
aus zumindest drei Lagen aufgebaut ist. Je mehr Lagen man verwendet, desto dicker
ist der Innenrahmen in Längs- bzw. Querrichtung des Türblatts gemessen. Zwangsläufig
reduziert sich dann bei dickerem Innenrahmen die Innenschicht bezogen auf ein Türblatt
jeweils gleicher Größe. Vor allen Dingen der mehrlagige Innenrahmen erhönt die Stabilität
und damit auch Einbruchsicherheit dieser Tür ganz entscheidend.
[0011] Bei mehrlagigem Innenrahmen ist es sehr zweckmäßig, wenn die beiden äußeren Multiplex-Stäbe
dünner, insbesondere etwa halb so dick sind wie die inneren. Unter "äußeren" werden
in diesem Falle die Stäbe verstanden, welche einerseits dem Außenrahmen und andererseits
der Innenschicht zugeordnet sind.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform des Türblatts ist dadurch gekennzeichnet, daß die
eine Außenschicht zur Bildung eines äußeren Falzes bzw. Überschlags über den Außenrahmen
vorsteht.
[0013] Eine andere Ausbildung der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die andere Außenschicht
zur Bildung eines inneren Falzes gegenüber dem Außenrahmen zurückversetzt ist und
diesen inbesondere etwa zur Hälfte übergreift Wenn ein Innenfalz nicht gewünscht wird,
d.h. insgesamt ein Falz ausreicht, so wird man selbstverständlich die andere Außenschicht
bis an die Außenkante des Außenrahmens führen, d.h. bündig mit dem Außenrahmen abschließen.
Desweiteren ist die Anbringung einer Dichtleiste zumindest im Bereich eines Falzes,
insbesondere des Außenfalzes einer doppelt gefälzten Tür, sehr vorteilhaft.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand abgebrochener Querschnitte
durch das Türblatt
[0015] Wesentliche Elemente des Türblatts sind die Innenschicht 1, die beidseits davon angebrachten
Außenschichten 2 bzw. 3, ein Innenrahmen 4 sowie ein Außenrahmen 5. Die Innenschicht
besteht ihrerseits aus den Teilschichten 6,7, und 8 (Figuren 1 und 3) bzw. 6,7,8 und
9 (Figuren 2 und 4). Der Innenrahmen 4 besteht aus stabartigen Elementen, welche die
Innenschicht 1 oben, unten, links und rechts vollständig umschließen. Der Innenrahmen
seinerseits ist dann vom Außenrahmen 5 vollständig umschlossen, wobei auch letzterer
aus vier Stäben besteht, wobei es sich beim Ausführungsbeispiel um vier Massivholzstäbe
10 handelt. Die Querschnittformen der letzteren ergeben sich aus der Zeichnung. Es
handelt sich im wesentlichem um einen viereckigen Querschnitt mit z.B. einer angeformten
Leiste (Figur 3), wenn die Tür einen äußeren Überschlag 11 aufweist. Er kann auch
an seinem der Außenschicht 3 zugekehrten Ende mit einer Falznut 12 versehen sein (Figur
2). Außerdem ist bei allen Ausführungsbeispiel noch eine Nut für eine Dichtleiste
13 eingefräst.
[0016] Bei allen vier Varianten besteht der Innenrahmen 4 aus Multiplex-Stäben. Bei den
Varianten nach den Figuren 3 und 4 ist pro Rahmenholm nur ein einziger Multiplex-Stab
14 vorgesehen. Demgegenüber sind es bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 und
2 jeweils vier Multiplex-Stäbe pro Rahmenholm. Die innenliegenden Multiplex-Stäbe
14 und 15 sind im Querschnitt etwa gleich ausgebildetwie die Multiplex-Stäbe der Figuren
3 und 4. Die außen liegenden Multiplex-Stäbe 16 und 17 - bezogen auf den Rahmenholm
selbst- besitzen etwa die halbe Querschnittsfläche. Zwischen den einzelnen Multiplex-Stäben
befindet sich bei den Figuren 1 und 2 jeweils eine Aluminiumleiste 18 bzw. 19 bzw.
20.
[0017] Die Innenschichten 6,7 und 8 bzw. 6 bis 9 bestehen bei den Figuren 1-3 aus Spanplatten.
Diese Türblätter sind daher nicht vom Patentschutz erfaßt. Die Spanplatten liegen
entweder lose aufeinander oder sind punktförmig miteinander verbunden bzw. verleimt.
Demgegenüber bestehen die Teilschichten des vierten unter Patentschutz stehenden Ausführungsbeispiels
aus einer mittleren, insbesondere dickeren Mineralfaserschicht 21 und zwei äußeren,
bei diesem Ausführungsbeispiel dünneren Schwerbitumenschichten 22 und 23, wobei diese
drei Teilschichten insbesondere punktförmig miteinander verbunden sind.
[0018] Jede Außenschicht 2 besteht aus zumindestens zwei voll verleimten Hartfaserplatten.
Genau gesagt sieht das Ausführungsbeispiel nach Figur 3 jeweils zwei Hartfaserplatten
24 und 25 bzw. 26 und 27 vor. Demgegenüber sind bei den übrigen Ausführungsbeispielen
beidseitig jeweils vier Hartfaserplatten 24,25,28,29 bzw. 26,27,30 und 31 vorgesehen.
Sämtliche Hartfaserplatten sind voll, also flächig miteinander verleimt.
[0019] Eine nicht gezeichnete, anhand der Figur 4 aber leicht verständliche Variante des
Türblatts besteht darin, daß die eine Außenschicht 2 aus mindestens zwei, vorzugsweise
aber vier voll verleimten Hartfaserplatten 24,25,28,29, und die andere Außenschicht
3 aus zumindest einer, vorzugsweise aber zwei voll verleimten Hartfaserplatten 26
und 27, sowie zwei weiter außen liegenden, ebenfalls voll verleimten Strangpreßplatten
besteht, deren innere mit der benachbarten Hartfaserplatte 27 voll verleimt ist. Anstelle
der Hartfaserplatten 30 und 31 der Figur 4 werden dabei also Strangpreßplatten verwendet.
[0020] Jede außen liegende Hartfaserplatte 25,27;29,31 bzw. Strangpreßplatte ist außen mittels
eines Furniers 32 bzw. 33, einer Hartkunststoffplatte wie bspw. "Resopal" oder einer
Lackschicht überdeckt.
[0021] Die Außenschicht 2 bzw. 3 liegt lose auf der Innenschicht 1 auf oder ist damit punktförmig
verleimt. Ein guter Halt ist vor allen Dingen dadurch gewährleistet, daß die Außenschichten
zumindest mit dem Außenrahmen, vorzugsweise aber auch mit dem Innenrahmen, voll verleimt
sind.
[0022] In Figur 1 sind die Außenschichten 2 und 3 mit der Innenschicht 1 jeweils punktförmig
verleimt. Dasselbe gilt für Figur 2. Das Ausführungsbeispiel der Figur 3 sieht eine
voll verleimte oder alternativ nur punktförmig verleimte Verbindung zwischen den Außenschichten
und der Innenschicht vor. Bei der vierten Variante ist schließlich vorgesehen, daß
die Außenschichten 2 und 3 mit der dort in anderer Weise gestalteten Innenschicht
1, genau gesagt, mit den jeweils zugeordneten Schwerbitumenschichten 22 bzw. 23 punktförmig
verbunden ist, bspw. durch Tackern.
[0023] Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht weitgehend dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 1, nur sind die Massivholzstäbe 10 des Außenrahmens 5 im Querschnitt breiter
ausgebildet und sie überdecken einen Teil der Stirnseite der Außenschichten 2 und
3, so daß diese besser geschützt sind und dort praktisch kein besonderes Furnier zur
Abdeckung angebracht werden muß. Entsprechendes gilt auch für die Ausführungsbeispiele
der Fig. 6 und 7, wobei das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 im Aufbau annähernd dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 3 entspricht, allerdings zwei Multiplexstäben 14, 14'.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist entsprechend ausgebildet und entspricht im
Aufbau dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 weitgehend, so daß eine besondere Beschreibung
nicht erforderlich ist und der Vergleich der Bezugszeichen mit der Figurenbeschreibung
der Fig. 1 bis 3 der Aufbau der Ausführungsbeispiele eindeutig beschrieben ist.
[0024] Wie in Figur 6 gestrichelt dargestellt ist, kann vor dem ersten Multiplex-Stab 14'
eine Metalleiste 20' zur Einbruchsicherung vorgesehen sein, durch die insbesondere
die für die Schloßhalterung eingesetzten Schrauben stabilisiert werden. Die Metalleiste
kann zur Erhöhung der Sicherheit auch aus gehärtetem Stahl, zumindest bereichsweise,
bestehen.
1. Türblatt mit einer aus wenigstens drei Teilschichten (6,7,8,9) bzw. (21,22,23) bestehenden
Innenschicht (1) und einerbeidseits angebrachten, mehrlagigen Außenschicht (2,3),
wobei die Innenschicht (1) von einem aus stabartigen Elementen gebildeten Innenrahmen
(4) umfaßt ist, der sich in einem ebenfalls aus stabartigen Elementen bestehenden
Außenrahmen (5) befindet, und wobei desweiteren der Innenrahmen (4) aus Multiplex-Staben
(14 bis 17) ausfgebaut ist und die Innenschicht (1) aus zumindest zwei, vorzugsweise
aber drei oder mehr übereinander angeordneten Teilschichten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens drei Teilschichten (21,22,23) der Innenschicht (1) lose aufeinanderliegen
oder punktförmig miteinander verbunden sind und aus einer mittleren, insbesondere
dickeren Mineralfaserschicht (21) und zwei äußeren Schwerbitumenschichten (22,23)
bestehen, wobei diese drei Teilschichten insbesondere punktförmig miteinander verbunden
sind, und daß jede Außenschicht (2,3) aus wenigstens zwei voll verleimten Hartfaserplatten
(24 bis 31) gebildet ist oder daß eine Außenschicht (2) aus mindestens zwei, vorzugsweise
aber vier voll verleimten Hartfaserplatten (24,25,28,29) und die andere Außenschicht
(3) aus zumindest einer, vorzugsweise aber zwei voll verleimten Hartfaserplatten (26,27)
und zwei weiter außen liegenden, ebenfalls voll verleimten Strangpreßplatten besteht,
deren innere mit der benachbarten Hartfaserplatte (27) voll verleimt ist.
2. Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede außen liegende Hartfaserplatte
(25,26;29,31), bzw. Strangpreßplätte außen mittels eines Furniers (32 bzw.33) einer
Hartkunststoffplatte, wie bspw. "Resopal" oder einer Lackschicht, überdeckt ist
3. Türblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (2 bzw.
3) lose auf der Innenschicht (1) liegt oder damit punktförmig verleimt ist.
4. Türblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenrahmen (4) aus vier Multiplex-Stäben (14-17) besteht oder jeder der vier
Schenkel des Innenrahmens (4) aus wenigstens zwei übereinander befindlichen Multiplex-Stäben
(14 bis 17) aufgebaut ist, vor und zwischen denen eine bzw. jeweils eine Metalleiste,
vorzugsweise Aluminiumleiste (18, 19, 20, 20') angeordnet ist bzw. sind.
5. Türblatt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Multiplex-Stäbe
(16 bzw. 17) dünner, insbesondere etwa halb so dick sind wie die inneren (14 und 15).
6. Türblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Außenschicht (2) zur Bildung eines äußeren Falzes bzw. Überschlags (11)
über den Außenrahmen (5) vorsteht
7. Türblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die andere Außenschicht (3) zur Bildung eines inneren Falzes (12) gegenüber dem
aus Massivholzleisten (10) gebildeten Außenrahmen (5) zurückversetzt ist und diesen
insbesondere etwa zur Hälfte übergreift.
8. Türblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
die Anbringung einer Dichtleiste (13) zumindest im Bereich eines Falzes, insbesondere
des Außenfalzes einer doppelt gefälzten Tür.
9. Türblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß durch den Außenrahmen (5) auch die freien Stirnseiten der Außenschicht (2) und/oder
der weiteren Außenschicht (3) mindestens teilweise abgedeckt sind (Fig. 5 - 7) und
die Dichtleiste (13) im Außenrahmen (5), vorzugsweise in den den Außenrahmen (5) bildenden
Massivholzstäben (10) teilweise aufgenommen und gehalten ist.
1. A door leaf having an inner layer (1) comprising at least three layer portions (6,
7, 8, 9) and (21, 22, 23), and a multi-ply outer layer (2, 3) disposed on both sides,
wherein the inner layer (1) is embraced by an inner frame (4) which is formed from
bar-like elements and which is disposed in an outer frame (5) also comprising bar-like
elements, and wherein moreover the inner frame (4) is made up from multiplex bars
(14 to 17) and the inner layer (1) comprises at least two but preferably three or
more superposed layer portions characterised in that the at least three layer portions
(21, 22, 23) of the inner layer (1) lie loosely one upon the other or are connected
together in punctiform manner and comprise
a central and in particular thicker mineral fibre layer (21) and two outer heavy
bitumen layers (22, 23), wherein said three layer portions are in particular connected
together in a punctiform manner, and that each outer layer (2, 3) is formed from at
least two fully glued hardboard panels (24 to 31) or that one outer layer (2) comprises
at least two but preferably four fully glued hardboard panels (24, 25, 28, 29) and
that the other outer layer (3) comprises at least one but preferably two fully glued
hardboard panels (26, 27) and two further outwardly disposed, also fully glued extruded
panels, the inner one of which is fully glued to the adjacent hardboard panel (27).
2. A door leaf according to claim 1 characterised in that each outwardly disposed hardboard
panel (25, 26; 29, 31) or extruded panel is covered outwardly by means of a veneer
(32 or 33), a hard plastics panel such as for example 'Resopal' or a layer of lacquer.
3. A door leaf according to claim 1 or claim 2 characterised in that the outer layer
(2 or 3) lies loosely on the inner layer (1) or is punctiformly glued thereto.
4. A door leaf according to at least one of the preceding claims characterised in that
the inner frame (4) comprises four multiplex bars (14-17) or each of the four limbs
of the inner frame (4) is constructed from at least two superposed multiplex bars
(14 to 17), in front of and between which is or are arranged a or a respective metal
strip, preferably aluminium strip (18, 19, 20, 20').
5. A door leaf according to claim 4 characterised in that the two outer multiplex bars
(16 and 17) are thinner and in particular about half as thick as the inner ones (14
and 15).
6. A door leaf according to at least one of the preceding claims characterised in that
the one outer layer (2) projects beyond the outer frame (5) to form an outer rabbet
or projection portion (11).
7. A door leaf according to at least one of the preceding claims characterised in that
to form an inner rabbet (12) the other outer layer (3) is set back relative to the
outer frame (5) formed from solid wood strips (10) and engages in particular approximately
halfway over the outer frame.
8. A door leaf according to at least one of the preceding claims characterised by the
fitment of a sealing strip (13) at least in the region of a rabbet, in particular
of the outer rabbet of a double-rabbet door.
9. A door leaf according to at least one of the preceding claims characterised in that
the free ends of the outer layer (2) and/or the further outer layer (3) are also at
least partially covered by the outer frame (5) (Figures 5 - 7) and the sealing strip
(13) is partially accommodated and held in the outer frame (5), preferably in the
solid wood bars (10) forming the outer frame (5).
1. Vantail de porte, comportant une couche intérieure (1) constituée d'au moins trois
couches partielles (6, 7, 8, 9 ou 21, 22, 23), et une couche extérieure (2, 3) à plusieurs
plis disposée de part et d'autre de la couche intérieure (1), ladite couche intérieure
(1) étant entourée d'un cadre intérieur (4), qui est constitué d'éléments en forme
de barres et se trouve dans un cadre extérieur (5) également constitué d'éléments
en forme de barres, ledit cadre intérieur (4) étant constitué de barres multiplis
(14 à 17) et ladite couche intérieure (1) d'au moins deux, mais de préférence de trois
ou plus de trois couches partielles superposées, caractérisé en ce que les au moins
trois couches partielles (21, 22, 23) de la couche intérieure (1) reposent librement
les unes sur les autres ou sont ponctuellement assemblées les unes aux autres, et
sont constituées d'une couche médiane de fibres minérales (21), notamment plus épaisse,
et de deux couches extérieures de bitume lourd (22, 23), ces trois couches partielles
étant notamment assemblées ponctuellement les unes aux autres, et en ce que chaque
couche extérieure (2, 3) est constituée d'au moins deux panneaux de fibres durs (24
à 31) assemblés par collage sur toute leur surface ou en ce qu'une première couche
extérieure (2) est constituée d'au moins deux, mais de préférence quatre panneaux
de fibres durs (24, 25, 28, 29) assemblés par collage sur toute leur surface et l'autre
couche extérieure (3) d'au moins un, mais de préférence deux panneaux de fibres durs
(26, 27) assemblés par collage sur toute leur surface et de deux panneaux de fibres
extrudés, disposés plus à l'extérieur et également assemblés par collage sur toute
leur surface, dont le panneau intérieur est assemblé par collage sur toute sa surface
au panneau de fibres dur voisin (27).
2. Vantail de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque panneau de
fibres dur (25, 26; 29, 31) ou panneau de fibres extrudé disposé à l'extérieur est
recouvert extérieurement, au moyen d'un placage (32 ou 33), d'un panneau de plastique
dur, en "Resopal" par exemple, ou d'une couche de laque.
3. Vantail de porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la couche extérieure
(2 ou 3) repose librement sur la couche intérieure (1) ou lui est assemblée par collage
ponctuel.
4. Vantail de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le cadre intérieur (4) est constitué de quatre barres multiplis (14 à 17),
ou chacune des quatre branches du cadre intérieur (4) est constituée d'au moins deux
barres multiplis superposées (14 à 17), devant ou entre lesquelles est disposée ou
sont disposées une baguette métallique ou des baguettes métalliques respectives, de
préférence des baguettes d'aluminium (18, 19, 20, 20').
5. Vantail de porte selon la revendication 4, caractérisé en ce que les deux barres multiplis
extérieures (16, 17) sont plus minces que les barres multiplis intérieures (14 et
15), notamment d'une épaisseur égale à la moitié de celle de ces dernières.
6. Vantail de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que ladite première couche extérieure (2) dépasse du cadre extérieur (5) afin
de former une feuillure extérieure ou un recouvrement extérieur (11).
7. Vantail de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que ladite autre couche extérieure (3) est en retrait afin de former une feuillure
intérieure (12) par rapport au cadre extérieur (5) constitué de baguettes de bois
massif (10), et recouvre notamment environ la moitié de ces dernières.
8. Vantail de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
par la disposition d'une baguette d'étanchéité (13) au moins dans la région d'une
feuillure, notamment de la feuillure extérieure d'une porte à double feuillure.
9. Vantail de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le cadre extérieur (5) recouvre au moins partiellement les extrémités frontales
libres de ladite couche extérieure (2) et/ou de ladite autre couche extérieure (3)
(figures 5 à 7), et la baguette d'étanchéité (13) est partiellement logée et maintenue
dans le cadre extérieur (5), de préférence dans les baguettes de bois massif (10)
constituant le cadre extérieur (5).