[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Ausbringen
von flüssigem Auftaumittel auf Verkehrsflächen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
[0002] Ein derartiges Kraftfahrzeug ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 929 048 bekannt.
Bei dem bekannten Kraftfahrzeug handelt es sich um einen Lastkraftwagen, auf dessen
Ladepritsche der Vorratsbehälter für das flüssige Auftaumittel aufgesetzt ist. Der
Vorratsbehälter ist dabei so dimensioniert, daß er die Ladepritsche des Lastkraftwagens
vollständig ausfüllt und so den gesamten für die mögliche Zuladung zur Verfügung stehenden
Raum ausnutzt. Das Sprührohr ist entweder im Bereich der vorderen Stoßstange des Fahrzeuges
oder an der hinteren unteren Kante des auf die Ladepritsche aufsetzbaren Vorratsbehälters
vorgesehen.
[0003] Weiterhin werden im Winterdienst zum Abstumpfen und/oder Auftauen vereister Verkehrsflächen
Streufahrzeuge eingesetzt, bei denen es sich üblicherweise um normale Fahrgestelle
von Schwer- oder Leicht-LKW mit auf die Ladepritsche aufgesetzten Streugutbehältern
handelt. In diesen Behältern wird Sand, Splitt oder Salz oder eine Mischung hiervon
transportiert; das Streugut wird über mechanische Transporteinrichtungen wie Schnecken
oder Förderbänder auf einen rotierenden Streuteller gefördert, welcher das Streugut
auf der Fahrbahnoberfläche verteilt.
[0004] Die bekannten Winterdienstfahrzeuge mit einer Vorrichtung zum Ausbringen von flüssigem
Auftaumittel oder mit Streuaufsatz haben eine große Nutzlast, damit eine möglichst
lange Strecke besprüht bzw. bestreut werden kann, bevor das Winterdienstfahrzeug zur
Wiederbefüllung des Vorratsbehälters das Laugen- bzw. Streugutdepot ansteuern muß.
Die bekannten Fahrzeuge haben sich unter Einsatzbedingungen, wo lange Strecken gestreut
werden müssen, gut bewährt; unter diesen Bedingungen arbeiten sie wirtschaftlich.
[0005] Zum Bestreuen von Fußwegen ist desweiteren eine Streueinrichtung bekannt, welche
heckseitig an einem Geländewagen montierbar ist. Die Vorrichtung umfaßt einen Vorratsbehälter,
aus welchem das Streugut in einer einstellbaren Dosierung nach unten rieselt. Nachteilig
bei dieser Streuvorrichtung ist, daß sie die Achslastverteilung des mit ihr bestückten
Fahrzeuges verschlechtert und zudem die Zugänglichkeit der Ladefläche des Geländewagens
von hinten erheblich einschränkt.
[0006] Insbesondere zum Ende des Winters, bei entsprechenden meteorologischen Verhältsnissen
aber auch gelegentlich während des Winters, sind die Straßen weitgehend schnee- und
eisfrei; innerhalb eines Bezirkes bestehen dann nur noch wenige, spezifische Punkte
(schattige Kurven, Walddurchfahrten und Brücken), welche wegen der Gefahr einer Glatteisbildung
mit auftauenden Mitteln behandelt werden müssen. Besonders verkehrsgefährdend sind
Stellen mit Schmelzwasserbildung infolge Sonneneinstrahlung, mit der Folge der Vereisung
bei sinkenden Temperaturen. Um diese Gefahrenpunkte zu behandeln, haben die Winterdienstfahrzeuge
häufig eine Anfahrtstrecke von vielen Kilometern Wegstrecke über trockene Fahrbahnen
zurückzulegen. Unter diesen Bedingungen ist ein Einsatz mit den bekannten Winterdienstfahrzeugen,
deren Gesamtgewicht im allgemeinen über 10 t liegt, außerordentlich unwirtschaftlich.
Aus Kostengründen wird deshalb zum Teil darauf verzichtet, zum Ende des Winters hin
die wenigen verbleibenden Gefahrenstellen innerhalb eines Streubezirkes abzustreuen
bzw. mit Auftaumitteln zu besprühen. Für die Verkehrsteilnehmer erwachsen daraus besondere
Gefahren, weil sie nach längeren Fahrtstrecken auf trockener Fahrbahn nicht mehr damit
rechnen, daß sich z.B. in einer im Schatten liegenden Kurve oder auf einer Brücke,
Glatteis bildet. Wer hier zu schnell fährt, ist besonders unfallgefährdet.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug zu schaffen,
mit welchem bei Straßenverhältnissen mit nur wenigen, vereinzelten glatteisgefährdeten
Stellen deren Behandlung mit Auftaumittel im Interesse der Verkehrssicherheit unter
wirtschaftlichen Bedingungen möglich ist.
[0008] Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Kraftfahrzeug mit den in Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Im Rahmen der Erfindung vorgesehene Streckenkontrollfahrzeuge
sind Fahrzeuge der Straßenbauverwaltung, die die regelmäßige Kontrolle des Straßenzustandes
durchführen. Es sind über einen geschlossenen Aufbau verfügende Kastenwagen mit einem
zulässigen Gesamtgewicht bis zu etwa 3,5 t. In ihrem Nutzraum werden - vor Witterungseinflüssen
geschützt - Werkstatteinrichtungen samt Werkzeug, Motorsägen, Bodenbearbeitungsgeräte,
Verkehrsschilder, Absperreinrichtungen und dergleichen transportiert; sie sind üblicherweise
über Funk gesteuert und nahezu ständig im Einsatz. Im Sinne der vorliegenden Anmeldung
sind "Streckenkontrollfahrzeuge" ihrem Typ nach Transporter, Klein- und Kleinst-LKW,
wobei der geschlossene Aufbau zumeist über eine Hecktür zugänglich ist.
[0009] Gemäß der Erfindung werden also solche kontinuierlich oder periodisch im Einsatz
befindliche Streckenkontrollfahrzeuge zusätzlich mit einer Vorrichtung zum Ausbringen
von flüssigem Auftaumittel versehen; die ohnehin durchzuführenden Kontrollfahrten
können somit gleichzeitig der Behandlung der wenigen Gefahrenpunkte mit Auftaumittel
dienen. Statt der bisher geübten Praxis, daß nämlich ein Streckenkontrollfahrzeug
über Funk ein Streufahrzeug zu den von ihm erkannten zu behandelnden Stellen dirigiert,
kann bei Einsatz des erfindungsgemäßen Streckenkontrollfahrzeuges dieses sofort tätig
werden. Die Vorrichtung zum Ausbringen von Auftaumittel ist weitgehend an den speziellen
Einsatzzweck angepaßt. Durch die Verwendung eines flüssigen Auftaumittels kann die
Vorrichtung besonders kompakt aufgebaut sein, wobei gleichzeitig das Auftaumittel
besonders rasch wirkt. Durch das entsprechend der vorhandenen Ladefläche und Nutzlastreserve
begrenzte Fassungsvermögen des Vorratsbehälters wird der Erkenntnis Rechnung getragen,
daß bei den genannten Straßenverhältnissen selten mehr als zwei Kilometer Sprühstrecke
als Summe aller einzelnen Sprüheinsätze eines Tages anfällt. Z.B. würde bei einer
Fahrbahnbreite von 5 m und einer Ausbringmenge von 20 g/m², d.h. 100 g Salzlauge pro
gefahrenem Meter Fahrbahnlänge, ein Tankinhalt von nur 200 l für eine Sprühstrecke
von aufsummiert 2 km Fahrbahnlänge ausreichen. Gleichzeitig erlaubt es das begrenzte
Fassungsvermögen des Vorratsbehälters, den Raumbedarf der Vorrichtung gering zu halten,
so daß noch ausreichend Laderaum für die sonstige Zuladung von Streckenkontrollfahrzeugen
verbleibt. Nachdem das Streckenkontrollfahrzeug nur unter den geschilderten speziellen
Bedingungen zum Auftauen vereister Flächen eingesetzt wird, ist die Vorrichtung gemäß
der Erfindung schließlich mittels eine Schnellmontage ermöglichender Befestigungsmittel
an dem Streckenkontrollfahrzeug befestigt. Die Vorrichtung kann somit unter geringstem
Aufwand an dem Streckenkontrollfahrzeug angebracht werden, wenn die Wetter- und Straßenverhältnisse
dies geboten erscheinen lassen, bzw. abgebaut werden, um außerhalb der saisonbedingten
Einsatzzeit Ladegewicht zu sparen.
[0010] Dazu ist bei einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß der Vorratsbehälter
an dem Streckenkontrollfahrzeug in Unterfluranordnung, bevorzugt neben dem Reserverad,
montiert ist. Mit wenigen Handgriffen können der Vorratsbehälter und die übrigen Komponenten
an der Unterseite des Fahrzeuges befestigt werden. Die Ladefläche des Streckenkontrollfahrzeuges
steht im vollem Umfang zum Transport anderer Gegenstände zur Verfügung. Die Sprüheinrichtung
kann ohne Eingriffe in das vorhandene Streckenkontrollfahrzeug eingebaut werden, insbesondere
ohne Durchbrüche für Leitungen und dgl. vom Laderaum nach außen.
[0011] Bei einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der Vorratsbehälter
im Inneren des geschlossenen Aufbaus des Streckenkontrollfahrzeuges angeordnet. Der
Vorratsbehälter ist dabei in seinem Format an die bestehenden Platzverhältnisse angepaßt.
Bevorzugt wird eine stehende oder liegende Anordnung eines flach ausgebildeten Vorratsbehälters.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die - insbesondere elektrisch angetriebene - Pumpe
in oder an dem Vorratsbehälter integriert ist. Durch dieses Merkmal wird die Montage
der Sprüheinrichtung abermals vereinfacht und beschleunigt, nachdem eine gesonderte
Befestigung der Pumpe an dem Streckenkontrollfahrzeug entbehrlich ist.
[0013] Das mit den Sprühdüsen bestückte Sprührohr ist bevorzugt an, unter- oder innerhalb
der hinteren Stoßstange des Streckenkontrollfahrzeuges quer zur Fahrtrichtung angeordnet.
Diese Anordnung gestattet einerseits eine besonders einfache Montage, andererseits
ist das Sprührohr geschützt und verdeckt untergebracht. Zudem wird, anders als beim
Aufsprühen des Auftaumittels vor dem Fahrzeug, der auf die Fahrbahn aufgebrachte Film
aus Salzlauge nicht sofort wieder von den Rädern des Fahrzeuges verdrängt und aufgeschleudert.
[0014] Die an dem Sprührohr angeordneten Sprühdüsen sind zweckmäßigerweise unabhängig voneinander
jeweils mittels eines Elektromagnetventils zu- bzw. abschaltbar. Hierdurch wird die
Flexibilität beim Einsatz der Sprüheinrichtung erhöht, indem das flüssige Auftaumittel
gezielt eingesetzt werden kann, beispielsweise nur am rechten, im Schatten liegenden
Fahrbahnrand. Gleichzeitig wird, nachdem eine Anpassung der Sprühbreite und somit
des ausgebrachten Auftaumittels an die örtlichen Gegebenheiten möglich ist, die Umwelt
geschont und die maximale Sprühstrecke vergrößert.
[0015] Zur Betätigung der Pumpe ist in dem Fahrerhaus des Streckenkontrollfahrzeuges zweckmäßigerweise
ein Steuerpult angeordnet, mit welchem vorteilhaft auch die Fördermenge der Pumpe
eingestellt werden kann, wobei bevorzugt eine wegeabhängige Mengenregelung infrage
kommt. Auch die Elektromagnetventile der individuell zu- und abschaltbaren Sprühdüsen
werden zweckmäßigerweise von dem Steuerpult im Fahrerhaus aus betätigt.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Streckenkontrollfahrzeug mit Sprüheinrichtung, wobei der Vorratsbehälter
in Unterfluranordnung vorgesehen ist, in Seitenansicht,
- Fig. 2
- das Fahrzeug gemäß Fig. 1 in der Draufsicht,
- Fig. 3
- ein Streckenkontrollfahrzeug nach der Erfindung, wobei der Vorratsbehälter im Inneren
des geschlossenen Aufbaus vorgesehen ist, und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Fahrzeug gemäß Fig. 3.
[0017] Das Streckenkontrollfahrzeug 1 gemäß den Fig. 1 bis 4 besteht aus einem geschlossenen
Kastenwagen. Bei der Ausgestaltung gemäß den Fig. 1 und 2 ist in seinem Heckbereich,
d.h. hinter der Hinterachse unterhalb des Unterbodens ein Vorratsbehälter 2 für Salzlauge
angebracht. Dazu sind an der Unterseite des Unterbodens Befestigungspunkte 3 vorgesehen,
welche eine rasche Montage und Demontage des Vorratsbehälters gestatten. An dem Vorratsbehälter
2 ist seitlich eine elektrisch angetriebene Pumpe 4 installiert, welche über eine
Saugleitung 5 mit dem Vorratsbehälter 2 und über eine Druckleitung 6 mit dem Sprührohr
7 in Verbindung steht.
[0018] Am Sprührohr 7 sind vier Sprühdüsen 8 angeordnet, welche nach hinten, unten gerichtet
sind. Die beiden inneren Sprühdüsen sind dabei gerade nach hinten gerichtet, während
die beiden äußeren Sprühdüsen seitwärts, auswärts gerichtet sind. Jeder Sprühdüse
8 ist dabei ein Elektromagnetventil 9 zugeordnet, mittels welchem die Zufuhr von Salzlauge
zu der entsprechenden Sprühdüse ein- und ausgeschaltet werden kann.
[0019] Im Fahrerhaus des Streckenkontrollfahrzeuges ist ein Steuerpult 10 angeordnet. Von
dem Steuerpult aus kann einerseits über eine Pumpensteuerleitung 11 die Pumpe 4 ein-
und ausgeschaltet sowie der Durchsatz reguliert werden. Mittels der Düsensteuerleitung
12 kann vom Steuerpult 10 aus jede der vier Sprühdüsen 8 zu- bzw. abgeschaltet werden,
wodurch die Sprühbreite gesteuert werden kann.
[0020] Der Vorratsbehälter 2 wird über einen - nicht dargestellten - Stutzen an seiner Rückwand
befüllt. Zum Ablassen der beim Einsatz des Streckenkontrollfahrzeuges nicht verwendeten
Salzlauge ist am Boden des Vorratsbehälters eine - ebenfalls nicht dargestellte -
Ablaßöffnung vorgesehen.
[0021] Das Streckenkontrollfahrzeug gemäß den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von demjenigen
gemäß den Fig. 1 und 2 lediglich durch die andersartige Anordnung des Vorratsbehälters
2 samt der angebauten Einheit aus der Pumpe 4 und dem diese antreibenden Elektromotor.
Und zwar ist bei dem Streckenkontrollfahrzeug gemäß den Fig. 3 und 4 der Vorratsbehälter
im Inneren des geschlossenen Kastenaufbaus unmittelbar an der Rückwand der Fahrerkabine
angeordnet. Die Druckleitung 6 wird am Rand der Ladefläche nach hinten geführt. Sie
tritt im hinteren Bereich der Ladefläche nach unten durch den Boden hindurch ins Freie,
so daß das letzte Ende der Druckleitung vor dem in der hinteren Stoßstange angeordneten
Sprührohr 7 außerhalb des Fahrzeuges verläuft.
[0022] Ob die Anordnung des Vorratsbehälters gemäß den Fig. 1 und 2 oder diejenige gemäß
den Fig. 3 und 4 im Einzelfall die günstigere ist, hängt unter anderem von der üblichen
Nutzung des Laderaumes ab. Wird häufig eine schwere Ausrüstung transportiert, kann
die Anordnung gemäß den Fig. 3 und 4 zu einer günstigeren Gewichtsverteilung führen;
spielt die Gewichtsverteilung nur eine untergeordnete Rolle, ist die Anordnung gemäß
den Fig. 1 und 2 im allgemeinen zu bevorzugen, weil sie zu keinerlei Verringerung
des Laderaumes im Inneren des Kastenaufbaus führt. In beiden Fällen ist ein ungehinderter
Zugang zum Inneren des Laderaumes durch die Hecktür möglich.
1. Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Ausbringen von flüssigem Auftaumittel auf
Verkehrsflächen, wobei die Vorrichtung einen Vorratsbehälter (2) für flüssiges Auftaumittel,
eine Pumpe (4) sowie ein Leitungssystem (5, 6, 7) mit an einem Sprührohr (7) angeordneten
Sprühdüsen (8) umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Kraftfahrzeug ein Streckenkontrollfahrzeug (1) mit einem geschlossenen Aufbau
ist,
- daß der Vorratsbehälter ein solches Volumen und die gesamte Vorrichtung mit gefülltem
Vorratsbehälter ein solches Gewicht besitzt, daß die Ladefläche bzw. und die Nutzlast
des Streckenkontrollfahrzeuges ohne die Vorrichtung durch deren Einbau um nicht mehr
als 50 % reduziert werden,
- daß der Vorratsbehälter am Streckenkontrollfahrzeug in Unterfluranordnung montiert
oder platzsparend auf der Ladefläche angeordnet ist, ohne deren Zugänglichkeit zu
behindern,
- daß die übrigen Komponenten der Vorrichtung am Streckenkontrollfahrzeug derart angeordnet
sind, daß sie den Zugang zu der verbleibenden Ladefläche nicht behindern, und
- daß an der Vorrichtung bzw. ihren Komponenten und an dem Streckenkontrollfahrzeug
Befestigungsmittel (3) vorgesehen sind, welche die Schnellmontage der Vorrichtung
an dem Streckenkontrollfahrzeug ermöglichen.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sprührohr (7), welches die Sprühdüsen (8) trägt, an, unter- oder innerhalb
der hinteren Stoßstange quer zur Fahrtrichtung angeordnet ist.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in seinem Fahrerhaus ein Steuerpult (10) zur ferngesteuerten Betätigung der Pumpe
(4) angeordnet ist.
4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprühdüsen (8) unabhängig voneinander mittels jeweils eines Elektromagnetventils
(9) zu- bzw. abschaltbar sind und daß die Elektromagnetventile (9) von dem Steuerpult
(10) im Fahrerhaus aus gesteuert werden können.
5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsbehälter (2) an dem Streckenkontrollfahrzeug (1) in Unterfluranordung
montiert ist.
6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pumpe (4) in den Vorratsbehälter (2) integriert angeordnet oder direkt an
diesem angebaut ist.
7. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsbehälter (2) im Inneren eines geschlossenen Aufbaus des als Kastenwagen
ausgebildeten Streckenfahrzeuges angeordnet ist.
8. Sprühvorrichtung zum Ausbringen von flüssigem Auftaumittel auf Verkehrsflächen von
einem Kraftfahrzeug aus, umfassend einen Vorratsbehälter (2), eine Pumpe (4) sowie
ein Leitungssystem (5, 6, 7) mit in einem Sprührohr (7) angeordneten Sprühdüsen (8),
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Sprühvorrichtung bzw. ihren Komponenten Befestigungsmittel zu ihrer Schnellmontage
an einem Streckenkontrollfahrzeug vorgesehen sind.
9. Sprühvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pumpe (4) in den Vorratsbehälter (2) integriert angeordnet ist.
10. Sprühvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel zu einer Schnellmontage der Sprühvorrichtung an dem Streckenkontrollfahrzeug
in Unterfluranordnung vorgesehen sind.
11. Sprühvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Sprühdüse (8) ein Elektromagnetventil (9) zugeordnet ist.
12. Sprühvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Steuerpult (10) vorgesehen ist, welches mit der Pumpe (4) über eine Pumpensteuerleitung
(11) und mit den Elektromagnetventilen (9) über eine Düsensteuerleitung (12) verbunden
ist.