[0001] Die Erfindung betrifft eine Übungsvorrichtung zum Bewegen von Körperpartien durch
Überwinden eines Widerstandes, gebildet aus zwei an beiden Enden befestigbaren bogenförmig
gekrümmten Bügel mit einer Führung für einen entlang der Bügel verschiebbaren Handgriff.
[0002] Aus der Veröffentlichung SU 1291-165-A, ersichtlich in "SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED",
London 1987, Week 8744, ist eine Trainingsvorrichtung bekannt, welche aus zwei halbkreisförmig
gekrümmten Bügeln besteht. Entlang dieser Bügeln sind Handgriffe entgegen einem einstellbaren
Widerstand zu bewegen. Diese relativ komplizierte Vorrichtung hat den Nachteil, daß
nur wenige Übungen für Arme durchgeführt werden können. Darüber hinaus ist diese Vorrichtung
auch sehr schlecht geeignet, um bettlägrigen Personen therapeutische Übungen verrichten
zu lassen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden, und eine konstruktiv
möglichst einfache, robuste, leicht installierbare Übungsvorrichtung zum Bewegen von
Körperpartien durch Überwinden eines Widerstandes zu schaffen, die vielfältige Übungen
für verschiedene Körperpartien erlaubt, die vor allem im Liegen oder auch im Sitzen
absolviert werden können, wobei abgesehen vom Trainieren von Muskelpartien vor allem
Beweglichkeitsübungen im Vordergrund stehen.
[0004] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Bügel beidseits einer Sitz- oder Liegefläche
an einem Gestell, beispielsweise dem Gestell eines Bettes, angebracht sind, und ein
einziger, an beiden Bügeln längsverschiebbarer, feststellbarer Handgriff vorgesehen
ist, und mindestens ein an den Bügeln und/oder dem Handgriff lösbar befestigbares
elastisches Element, insbesondere ein Gummiband, den für die Übungen, beispielsweise
mit Armen oder Beinen, zu überwindenden Widerstand bildet. Die Bügel tragen den Handgriff,
welcher bei bestimmten Übungen längs der Bügel entgegen der Federkraft des elastischen
Elementes verschiebbar ist. Eine solche Übungsvorrichtung kann außerordentlich rasch
und einfach aufgebaut werden, wobei sie beispielsweise an einem Krankenbett montiert
wird. Wenn zwei elastische Elemente vorhanden sind, können beispielsweise Arm- und
Beinübungen gleichzeitig durchgeführt werden.
[0005] Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der an den Bügeln längsverschiebbare Handgriff entlang
diesem stufenlos fixiert werden kann, beispielsweise mit Hilfe einer festziehbaren
Rohrklemme am jeweiligen Stirnende des Handgriffes. Dabei kann das elastische Element
am Handgriff befestigt und direkt für die gewünschten Übungen z.B. unter Strecken
des elastischen Elementes, herangezogen werden. Der fixierte Handgriff dient dabei
zur Stabilisierung der Bügel.
[0006] Um die Übungsvorrichtung optimal an die jeweiligen Übungen anpassen zu können, ist
es vorteilhaft, wenn die Enden der bogenförmigen Bügel in vertikale Lagerabschnitte
übergehen, die in hülsen- oder schellenartigen Befestigungselementen am Gestell der
Sitz- oder Liegefläche in vertikaler Richtung und/oder in Längsrichtung zur Sitz-
oder Liegefläche verstellbar, vorzugsweise stufenlos, aufgenommen sind.
[0007] An sich ist hier selbstverständlich auch eine stufenweise Verstellung in vertikaler
Richtung, etwa mit Hilfe vorn durch Bohrungen in den Lagerabschnitten bzw. in den
Befestigungselementen gesteckten Stiften oder aber mit Hilfe von an sich bekannten
Schnappverbindungselementen, durchaus denkbar.
[0008] Weiters ist es auch günstig, wenn sich die Bügel seitlich der Sitz- und Liegefläche
in Bögen mit variabler Krümmung erstrecken, wobei die Krümmungen im Kopfbereich, zwischen
Schädeldecke und Schultergelenken, enger sind, als im Beinbereich, zwischen Oberschenkel
und Fußspitzen einer im Bett liegenden Person. Die stärkere oder engere Krümmung im
Kopfbereich ist im Hinblick auf die in diesem Bereich erfolgenden Bewegungsübungen
mit den Armen günstig, wenn dort der Handgriff entlang der Bügel verschoben wird,
wogegen im Beinbereich für Beinübungen ein größerer Krümmungsradius zweckmäßig ist.
[0009] Bei praktischen Versuchen hat sich als günstig gezeigt, wenn die Spannweiten der
bogenförmigen Bügel ungefähr 100 cm betragen. Darüber hinaus kann die Höhe der Bügel
beispielsweise ungefähr 60 cm im höchsten Punkt, gemessen von jenem Niveau weg, wo
die vertikalen Lagerabschnitte in den gekrümmten Bereich übergehen, betragen.
[0010] In einer besonders einfachen Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß der Handgriff
durch eine Querstange gebildet ist, an dessen Enden jeweils entlang der Bügel gleitbare
Rohrhülsen angebracht sind. Werden vorwiegend Übungen mit verschiebbarem Handgriff
durchgeführt, so ist es vorteilhaft, wenn der Handgriff als ein längs der Bügel leicht
gleitender Schlitten ausgelegt ist. Dabei können in zweckmäßiger Weise an der Unterseite
des Schlittens Haltemöglichkeiten angebracht werden, mit denen der Schlitten vom Übenden
erfaßt und längs der Bügel hin und her verschoben werden kann.
[0011] Für Übungen mit verschiebbarem Handgriff ist es günstig, wenn an den Bügeln verstellbare
Anschläge für den Handgriff vorgesehen sind, beispielsweise in Form von in Bohrungen
durch die Bögen einsteckbare Stifte.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, daß das Gummiband ein
Endlos-Gummiband ist. Ein solches in sich geschlossenes Gummiband ist besonders einfach
durch Herumschlingen oder Herumlegen um den Handgriff oder um irgend welche Zapfen-
oder Hakenteile am Gestell, am Handgriff und/oder an den Bügeln, zu befestigen.
[0013] Weiters ist es auch von Vorteil, wenn im Gummiband zur Messung von Zugkräften ein
Meßstreifen eingebaut ist.
[0014] In einer leicht installierbaren Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß das Gummiband
an entlang den Bügeln verschiebbaren und vorzugsweise stufenlos feststellbaren hülsen-
oder schellenartigen Bandhalterungen befestigt ist.
[0015] Die Erfindung wird anhand eines in den Fig. dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Bettes mit daran angebrachter Übungsvorrichtung;
Fig. 2 eine Ansicht von schräg oben auf einen Teil einer solchen Übungsvorrichtung,
zur Veranschaulichung des Handgriffes;
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch eine solche Übungsvorrichtung gemäß der Linie III-III
in Fig. 1, zur Veranschaulichung der Lagerung des Handgriffes,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf einen Teil einer solchen Übungsvorrichtung
mit einem modifizierten, schlittenartig ausgebildeten Handgriff,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Handgriffes und
Fig. 6 einen Schnitt einer stufenlos verstellbaren Übungsvorrichtung nach Linie VI-VI
in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
[0016] Fig. 1 zeigt schematisch ein Bett 1 mit einem Gestell 2, an dem eine insgesamt mit
3 bezeichnete Übungsvorrichtung abnehmbar befestigt ist. Diese Übungsvorrichtung 3
besteht im wesentlichen aus zwei bogenförmig gekrümmten Bügeln 4 und 5, die beispielsweise
aus gebogenen Rohren oder Stangen bestehen. Die Bügeln 4 und 5 sind an den beiden
Längsseiten des Gestells 2 angebracht, und zwar mit Hilfe von vertikalen, geraden
beispielsweise ungefähr 40 cm hohen Lagerabschnitten 6 und 7, die in klemmen-, laschen-
oder ösenartigen Befestigungselementen 8, 9 vertikal verstellbar fixiert sind. Diese
Befestigungselemente 8, 9 können am Gestell 2 beispielsweise angeschraubt oder angeklemmt
sein. Zur Fixierung der Lagerabschnitte 6 und 7 in den Befestigungselementen 8 und
9 können beispielsweise nicht näher ersichtliche Stifte verwendet werden, die durch
entsprechende Bohrungern oder Löcher in den Befestigungselementen 8, 9 bzw. Lagerabschnitten
6, 7 eingesteckt werden. Damit wird eine stufenweise Höhenverstellung der Bügel 4
und 5 erzielt.
[0017] Anstatt dessen kann jedoch auch eine stufenlose Höhenverstellung vorgesehen werden,
wozu beispielsweise als Befestigungselemente 8, 9 Klemmschellen verwendet werden können,
die mit Hilfe von Schrauben nach Einstellen der Bügel 4, 5 in der gewünschten Vertikalposition
festgezogen werden und so diese Rohre 4, 5 bzw. deren Lagerabschnitte 6, 7 klemmend
festhalten.
[0018] Eine andere, stufenweise Befestigungs- und Verstellmöglichkeit wird erhalten, wenn
die Befestigungselemente 8 und 9 irgendwelche an sich bekannte Schnappverbindungselemente,
wie z.B. Federn, gelagerte Rastkugeln, Rastnasen od. dgl. enthalten, die in entsprechende,
ähnlich wie die Bohrungen in regelmäßigen Abständen längs der Lagerabschnitte 6 und
7 vorgesehene Rastausnehmungen einschnappen können.
[0019] Die Bügel 4, 5 sind im Kopfbereich A, zwischen Schädeldecke und Schultergelenken
einer im Bett 1 liegenden Person stärker gekrümmt als im Beinbereich B, zwischen Oberschenkel
und Fußspitzen, wie auch aus der Darstellung in Fig. 1. ersichtlich ist. An den beiden
Bügeln 4 und 5 ist ein Handgriff 10 gemäß Fig. 1 und 2 in Form einer Querstange 10'
gelagert, und diese Querstange 10′ kann in Längsrichtung der Bügel 4, 5 verschoben
(Pfeil C in Fig. 1) bzw. in verschiedenen Stellungen längs der Bügel 4, 5 fixiert
werden (vergleiche Fig. 2).
[0020] Mehr im einzelnen kann die Querstange 10′ gemäß Fig. 2 an ihren Enden mit kurzen
Rohrhülsen 11 versehen sein, die auf den Bügeln 4 bzw. 5 gleiten und in denen Öffnungen
12 vorgesehnen sind, die in Ausrichtung mit Bohrungen 13 in den Bügeln 4 bzw. 5 gebracht
werden können. Zur Feststellung der Querstange 10′ kann dann in der jeweiligen Position
ein Stift 14 durch die fluchtenden Öffnungen 12 bzw. Bohrungen 13 hindurchgesteckt
werden (vergl. Fig. 2). Damit ist die Querstange 10′ an den Bügel 4, 5 fixiert und
an dem so festgestellten Handgriff 10 oder aber an dessen endseitigen Fixierungen
mit den Stiften 14 kann ein als elastisches Element 15 dienendes Gummiband 15′, vorzugsweise
ein Endlosgummiband 15˝, befestigt werden, wobei an diesem Gummiband 15′ bzw. 15˝
zur Durchführung der gewünschten Übungen Zugkräfte - etwa in Richtung des Pfeiles
D in Fig. 2 - aufgebracht werden. Im Gummiband 15′ bzw. 15˝ kann auch ein an sich
bekannter Meßstreifen 25 zur Messung der aufgebrachten Zugkräfte eingebaut sein.
[0021] Wird der Handgriff 10 nicht an den Bügeln 4, 5 fixiert, so kann er schlittenartig
längs dieser Bügeln 4, 5 hin- und herverschoben werden, wie in Fig. 1 ersichtlich
und zwar entgegen der Federkraft des Gummibandes 15′, welches beispielsweise um den
Handgriff 10 herumgeschlungen und an einem Haken 16 am Bettgestell 2 eingehängt wird.
Zur Hubbegrenzung beim Hin- und Herverschieben des Handgriffes 10 können an den Bügeln
4, 5 überdies Anschläge 17 bzw. 18 vorgesehen werden, wobei diese Anschläge einfach
durch die ansonsten zur Fixierung des Handgriffes 10 an den Bügeln 4, 5 dienenden
Stifte 14 gebildet sein können, die einfach in die entsprechenden Bohrungen 13 eingesteckt
werden.
[0022] Selbstverständlich kann auch für den Handgriff 10 eine stufenlose Verstellung und
Fixierung längs der Bügel 4, 5 - ähnlich wie für die Lagerabschnitte 6, 7 in den Befestigungselementen
8, 9 - vorgesehen werden. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel ist schematisch in
Fig. 3 veranschaulicht. Dabei ist ersichtlich, daß die Querstange 10′ an ihrem Ende
(in Fig. 3 ist nur eines der Enden gezeigt) Klemmlaschen 19 besitzt, die zusammen
eine Klemmschelle bilden, welche über radial abstehende Flanschen 20 mit Hilfe einer
nur schematisch angedeuteten Schraubverbindung 21 zusammengezogen werden können, um
eine Klemmbefestigung am jeweiligen Bügel 4 bzw. 5 zu erzielen. Im gelockerten Zustand
dieser Schraubverbindung 21 kann die Querstange 10′ ungehindert längs der Bügel verschoben
werden.
[0023] In Fig. 3 ist weiters dargestellt, daß die Querstange 10′ etwa in der Mitte ihrer
Länge einen durch Kragen, Bunde od. dgl. 22 begrenzten Befestigungsbereich 23 für
das Gummiband 15′ haben kann, um so ein ungewolltes seitliches Wegrutschen des Gummibandes
15′, das zu einem Verkanten der Querstange 10′ an den Bügeln 4, 5 führen könnte, zu
verhindern.
[0024] Fig. 4 zeigt schließlich eine Modifikation des Handgriffes 10, der hier als Schlitten
10˝ ausgebildet ist, wobei als elastisches Widerstandselement 15 eine Schraubenfeder
od. dgl. am Schlitten 10˝ befestigt ist. Das andere Ende dieser Feder kann am Kopfende
des Bettgestells oder aber ggf. am Fußende in dort vorzusehende Haken 16 oder Ösen
eingehängt werden. An der Unterseite des Schlittens 10˝ können, wie in Fig. 4 strichliert
veranschaulicht ist, Haltemöglichkeiten 24 vorgesehen werden, die vom Übenden bei
Durchführung der Übungen erfaßt werden können.
[0025] In Fig. 5 ist ein als Querstange 10′ ausgebildeter Handgriff 10 gezeigt, welcher
besonders einfach an den Bügen 4, 5 befestigt und stufenlos fixiert werden kann. An
den hakenförmig ausgebildeten Klemmen 19′ kann die Querstange 10′ an die bereits am
Gestell 2 montierten Bügeln 4, 5 eingehängt und mit Klemmschrauben 21′ befestigt werden.
[0026] Damit ist ein sehr rascher Auf- und Abbau der Übungsvorrichtung 3 möglich, besonders
wenn die Bügeln 4, 5 mit Befestigungsklemmen am Gestell 2 angebracht werden.
[0027] In Fig. 6 ist eine solche Befestigungsklemme 9′ dargestellt, welche mit einer Klemmschraube
27 am Gestell 2 aufgespannt ist. An diese Befestigungsklemme 9′ ist eine Rohrhülse
9˝ angebracht, in der ein vertikaler Lagerabschnitt 7 des Bügels 4 in vertikaler Richtung
verschiebbar gelagert ist und durch eine Klemmschraube 26 festgestellt werden kann.
Dadurch kann die Übungsvorrichtung sowohl in vertikaler Richtung, als auch in Längsrichtung
zur Sitz- oder Liegefläche stufenlos an die jeweiligen Erfordernisse der übenden Personen
beim Durchführen der verschiedenen Übungen individuell angepaßt werden.
1. Übungsvorrichtung zum Bewegen von Körperpartien durch Überwinden eines Widerstandes,
gebildet aus zwei an beiden Enden befestigbaren bogenförmig gekrümmten Bügel mit einer
Führung für einen entlang der Bügel verschiebbaren Handgriff, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (4, 5) beidseits einer Sitz- oder Liegefläche (1′) an einem Gestell
(2), beispielsweise dem Gestell (2) eines Bettes (1), angebracht sind, und ein einziger,
an beiden Bügeln (4, 5) längsverschiebbarer, feststellbarer Handgriff (10) vorgesehen
ist, und mindestens ein an den Bügeln (4, 5) und/oder dem Handgriff (10) lösbar befestigbares
elastisches Element (15), insbesondere ein Gummiband (15′), den für die Übungen, beispielsweise
mit Armen oder Beinen, zu überwindenden Widerstand bildet.
2. Übungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Bügeln (4, 5) längsverschiebbare Handgriff (10) entlang diesem stufenlos
fixiert werden kann, beispielsweise mit Hilfe einer festziehbaren Rohrklemme (19,
19′) am jeweiligen Stirnende des Handgriffes (10).
3. Übungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der bogenförmigen Bügel (4, 5) in vertikale Lagerabschnitte (6, 7)
übergehen, die in hülsen-oder schellenartigen Befestigungselementen (8, 9) am Gestell
der Sitz- oder Liegefläche (1′) in vertikaler Richtung und/oder in Längsrichtung zur
Sitz- oder Liegefläche (1′) verstellbar, vorzugsweise stufenlos, aufgenommen sind.
4. Übungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bügel (4, 5) seitlich der Sitz- und Liegefläche in Bögen mit variabler
Krümmung erstrecken, wobei die Krümmungen im Kopfbereich (A), zwischen Schädeldecke
und Schultergelenken, enger sind, als im Beinbereich (B), zwischen Oberschenkel und
Fußspitzen einer im Bett (1) liegenden Person.
5. Übungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannweiten der bogenförmigen Bügel (4, 5) ungefähr 100 cm betragen.
6. Übungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (10) durch eine Querstange (10′) gebildet ist, an dessen Enden
jeweils entlang der Bügel (4, 5) gleitbare Rohrhülsen (11) angebracht sind.
7. Übungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (10) als längs der Bügel (4, 5) leicht gleitender Schlitten (10˝)
ausgelegt ist.
8. Übungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bügeln (4, 5) verstellbare Anschläge (17, 18) für den Handgriff (10)
vorgesehen sind, beispielsweise in Form von in Bohrungen (13) durch die Bögen einsteckbare
Stifte (14).
9. Übungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 mit einem als Gummiband ausgebildeten
elastischen Element bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummiband (15′) ein Endlos-Gummiband (15˝) ist.
10. Übungsvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem als Gummiband ausgebildeten elastischen
Element oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Gummiband (15′) zur Messung von Zugkräften ein Meßstreifen (25) eingebaut
ist.
11. Übungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummiband (15′; 15˝) an entlang den Bügeln (4, 5) verschiebbaren und vorzugsweise
stufenlos feststellbaren hülsen- oder schellenartigen Bandhalterungen befestigt ist.