[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Zwischenspeicher für Blätter der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art.
[0002] Solche Zwischenspeicher für Blätter eignen sich beispielsweise für Dienstleistungsautomaten,
bei denen mehrere Banknoten für das Erbringen einer Dienstleistung zur Zahlung entgegengenommen
werden und die erst nach der Dienstleistung kassiert werden dürfen oder, wenn dies
nicht möglich ist, wieder einem Benutzer zurückgegeben werden.
[0003] Die DE-PS 26 19 620 beschreibt einen Zwischenspeicher für das kurzzeitige Speichern
von Papierblättern. Die bereits zwischen-gespeicherten Papierblätter sind in einem
Bündel zwischen Transportbändern festgehalten und werden zum Ablegen eines weiteren
Blatts als Paket hin- und hergeschoben, was die Blätter einer mechanischen Beanspruchung
aussetzt.
[0004] In einer Vorrichtung gemäss EP 251 833 kann ein einziges Blatt in einer Tasche zwischengespeichert
werden, wobei ein weiteres Blatt bereits in die Tasche aufgenommen werden kann, bevor
das erste Blatt ganz aus der Tasche entfernt ist.
[0005] Im schweizerischen Patentgesuch No. 02 566/90-1 ist eine Vorrichtung zum Stapeln
von Blättern beschrieben, bei der ein über wenigstens einen Stapel verschiebbarer
Wagen die Geometrie von Transportbändern mittels Führungsrollen verändert, um das
Blatt auf dem Stapel abzulegen, ohne dass die Transportbänder oder das abzulegende
Blatt auf dem bisherigen Deckblatt des Stapels gleitet. Die GB-A-2198122 beschreibt
eine ähnliche Vorrichtung.
[0006] Die amerikanische Patentschrift US-A-3 765 523 beschreibt eine Vorrichtung zur Annahme
von Geldscheinen, die bei einer Bank eingezahlt werden sollen. Die Vorrichtung umfaßt
eine Einrichtung zur Eingabe eines Scheins durch einen Einzahler, eine Einrichtung
zur Prüfung der Echtheit des eingegebenen Scheins, eine Einrichtung zur vorübergehenden
Speicherung des Scheins, dessen Echtheit festgestellt worden ist und eine Einrichtung
zur Beförderung des Scheins entweder zur Annahme in eine Richtung oder zur Rückgabe
des Scheins an den Einzahler in die entgegengesetzte Richtung .
[0007] Schließlich offenbart US-A-4 856 768 eine Trennvorrichtung für einen Blattspeicher,
die Tragarme zur Unterbrechung des Wegs der Blätter zwischen Vorderseiten- und Rückseiten-Förderwegausgängen
einerseits und einem Speicherabschnitt andererseits, nachdem eine bestimmte Zahl an
Blättern eingegeben wurde, aufweist. Die Tragarme sind einzeln beweglich und tragen
die geförderten Blätter für eine bestimmte Zeitspanne, während diese gebündelt werden.
Sie drehen sich von einer Neutrallage in eine erste Stützposition zwischen den Vorderseiten-
und Rückseiten-Förderwegausgängen einerseits und dem Speicher andererseits. Außerdem
drehen sie sich in bestimmten Abständen zu zweiten Stützpositionen, um den Lauf von
Blättern von den Vorderseiten- und Rückseiten-Förderwegausgängen auf die Trennvorrichtung
zu erleichtern.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen und kostengünstigen Zwischenspeicher
für eine Vielzahl von Blättern zu schaffen, wobei die Blätter einer minimalen mechanischen
Beanspruchung ausgesetzt sind.
[0009] Die Erfindung besteht in den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0010] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0011] Es zeigt:
- Figur 1
- einen Dienstleistungsautomaten,
- Figur 2
- einen Zwischenspeicher und
- Figur 3
- einen Eingang zu einem Zuführsystem.
[0012] In der Figur 1 bedeutet 1 einen Dienstleistungsautomaten (kurz Automat 1) und 2 ein
Blatt, das durch einen Annahmeschlitz 3 des Automaten 1 in ein Beförderungssystem
4 geschoben wird. Der Automat 1 umfasst weiter einen Sensor 5 sowie ein mit ihm verbundenes
Steuergerät 6, ein Zuführsystem 7, ein Transportsystem 8 mit zwei Ausgängen, wobei
der eine in eine Kassette 9 und der andere Ausgang in eine Rückgabeschale 10 münden.
Das Zuführsystem 7 und das Transportsystem 8 bilden den Zwischenspeicher. Das Beförderungssystem
4 ist zum Transport der Blätter 2 vom Annahmeschlitz 3 des Automaten 1 am Sensor 5
vorbei zu einem Eingang 11 des Zuführsystems 7 eingerichtet.
[0013] Das Steuergerät 6 erzeugt Befehle an den Zwischenspeicher, wobei die Befehle einem
Annahmezyklus oder einem Transportzyklus zugeordnet sind. Der Annahmezyklus umfasst
zwei Ruhezustände und Annahmevorgänge bzw. Leerfahrten. Der Zwischenspeicher gelangt
von dem einen Ruhezustand in den andern mittels des Annahmevorgangs bzw. der Leerfahrt.
Während des Annahmezyklus wartet der Zwischenspeicher im Ruhezustand, bis das ihm
während des Annahmevorgangs mittels des Beförderungssystems 4 zugeführte Blatt 2 den
Eingang 11 erreicht. Sobald der Annahmezyklus beendet ist, wechselt das Steuergerät
6 in den Transportzyklus, wobei die während des Annahmezyklus im Zwischenspeicher
gesammelten Blätter 2 durch einen der beiden Ausgänge in die Kassette 9 bzw. in die
Rückgabeschale 10 transportiert werden.
[0014] Die Kassette 9 kann auch durch andere zur Verarbeitung der im Zwischenspeicher gesammelten
Blätter 2 geeignete, hier nicht gezeigte Geräte ersetzt sein.
[0015] Der Sensor 5 ist zum Abtasten von Merkmalen des an ihm vorbeitransportierten Blatts
2 eingerichtet. Beispielsweise kann er auf optischem Weg Echtheitsmerkmale erkennen
oder magnetische Felder eines mit magnetischer Tinte gedruckten Bildes erfassen. Vom
Sensor 5 erzeugte Sensorsignale werden im Steuergerät 6 verarbeitet.
[0016] Nacheinander können Blätter 2 dem Beförderungssystem 4 durch den Annahmeschlitz 3
zugeführt werden, bis der Annahmezyklus beendet ist. Das Beförderungssystem 4 transportiert
das Blatt 2 durch den Eingang 11 in das Zuführsystem 7, das Blatt um Blatt auf einem
sich bildenden Stapel 12 im Transportsystem 8 ablegt, wobei der Stapel 12 beim Aufschichten
des neu zugeführten Blatts 2 nicht bewegt wird.
[0017] Sind z. B. die Blätter 2 Banknoten, kann der Automat 1 einen vorbestimmten Betrag
für eine Dienstleistung verlangen und nimmt solange Banknoten entgegen, bis das Steuergerät
6 mittels des Sensors 5 festgestellt hat, dass der vorgegebene Betrag erreicht ist.
Der Benutzer kann auch dem Automaten 1 über eine an der Frontseite des Automaten 1
angeordnete, mit dem Steuergerät 6 verbundene Tastatur 13 den einzugebenden Betrag
übermitteln oder das Ende des Annahmezyklus anzeigen.
[0018] Das Steuergerät 6 ist mit einem Speicher 14 verbunden, der für jedes Blatt 2 im Stapel
12 die Prüfergebnisse, wie z. B. die Wertigkeit, die Echtheit usw., zwischenspeichert.
Ist der Annahmevorgang beendet, überprüft das Steuergerät 6 den Inhalt des Speichers
14, ob alle Blätter 2 im Stapel 12 den vorbestimmten Anforderungen genügen. Trifft
dies zu, entscheidet das Steuergerät 6, den Stapel 12 zu kassieren, wobei die Transporteinrichtung
8 den Stapel 12 in die Kassette 9 befördert, wenn nicht, wird der Stapel 12 zurückgewiesen
und der Rückgabeschale 10 übergeben. Das Steuergerät 6 kann den Annahmezyklus auch
sofort abbrechen und den Stapel 12 in die Rückgabeschale 10 befördern lassen, wenn
das Steuergerät 6 das Blatt 2 als ein den Anforderungen nicht genügendes klassifiziert
hat oder der Benutzer über die Tastatur 13 den Annahmezyklus beendet.
[0019] Die Figur 2 zeigt beispielhaft einen Zwischenspeicher. Als Zeichenebene ist eine
der parallelen Schnittebenen 15 durch den im Ruhezustand befindlichen Zwischenspeicher
gewählt. Das Zuführsystem 7 (Figur 1) ist von einem Endlosband 16 und von einem Zuführband
17 gebildet, während das Transportsystem 8 (Figur 1) das Endlosband 16 und ein endloses
Transportband 18 umfasst. Gestrichelt gezeichnete Führungen und Strecken des Endlosbands
16 liegen ausserhalb der Schnittebene 15, um einen Blattransport nicht zu behindern.
Das Endlosband 16 und das Zuführband 17 sind oberhalb einer zur Schnittebene 15 senkrechten
Stapelebene 19, 19' angeordnet, während sich das Transportband 18 unterhalb dieser
befindet.
[0020] Wenigstens in der Stapelebene 19, 19' sind Teile der beiden Bänder 16 und 18 parallel
geführt und schliessen die Stapelebene 19, 19' ein. Zwischen Stapelstrecken des Endlosbands
16, die die Stapelebene 19, 19' festlegen, und einer dazu parallelen näheren Teilstrecke
des Transportbandes 18 ist der Stapel 12 eingeklemmt, wobei der Stapel 12 die Teilstrecke
des Transportbands 18 von der Stapelebene 19, 19' wegdrückt. Das zu Beginn des Annahmevorgangs
auf den Stapel 12 abgelegte Blatt 2 liegt direkt auf dem Transportband 18 auf.
[0021] Das endlose Transportband 18 ist von einer Antriebswalze 20 und einer Laufwalze 21
aufgespannt, so dass die eine Teilstrecke des Transportbands 18 und die Stapelstrecke
des Endlosbandes 16 einen zur Stapelebene 19, 19' parallelen Transportweg des Stapels
12 bilden, der durch die beiden Walzen 20 und 21 begrenzt ist. Der Transportweg des
Stapels 12 mündet auf der einen Seite in die Kassette 9 und auf der anderen Seite
in die Rückgabeschale 10.
[0022] Es ist von Vorteil, wenn wenigstens im Bereich des Stapels 12 weitere Stützwalzen
22, 22' angeordnet sind, die den Stapel 12 und das Transportband 18 auf der parallelen
Strecke unterstützen und den Stapel 12 stabilisieren. Die Achsen der Walzen 20 bis
22 sind zueinander parallel und in einem Rahmen 23 angeordnet.
[0023] Der Rahmen 23 ist senkrecht zur Stapelebene 19, 19' unter Ueberwindung einer Gegenkraft
verschiebbar, die z. B. von Federn erzeugt wird, so dass vorteilhaft eine grosse Anzahl
Blätter 2 auf den Stapel 12 geschichtet werden können und der Zwischenspeicher eine
grosse Speicherkapazität aufweist, die nur von der Ausbildung des Rahmens 23 bzw.
seinem Federweg abhängt. Die Gegenkraft presst den Stapel 12 zusammen und stellt sicher,
dass er im Transportweg des Stapels 12 zwischen dem Endlosband 16 und dem Transportband
18 sicher gehalten ist.
[0024] Die Antriebswalze 20 weist einen Walzenmotor 24 auf, der über eine Leitung mit dem
Steuergerät 6 verbunden und von ihm gespeist ist. Der Walzenmotor 24 kann auf dem
Rahmen 23 angeordnet sein. Das Steuergerät 6 kann den Walzenmotor 24 bzw. das Transportband
18 in einer vorbestimmten Laufrichtung antreiben. Während des Annahmezyklus blockiert
der Walzenmotor 24 das Transportband 18.
[0025] Parallel zur Stapelebene 19, 19' und zur Schnittebene 15 ist auf der Seite des Endlosbands
16 eine Schiene 25 für einen auf ihr zwischen zwei Endstellungen 26 und 27 verschiebbaren
Wagen 28 angeordnet. Die Endstellungen 26 und 27 liegen ausserhalb des Bereichs des
Stapels 12, wobei die erste Endstellung 26 näher bei der Rückgabeschale 10 ist. Der
Wagen 28 trägt in der Schnittebene 15 nebeneinander drei Führungsrollen 29 bis 31.
Die beiden äusseren Führungsrollen 29 und 31 berühren mit ihrem Umfang einerseits
die Stapelebene 19, 19' sowie andererseits eine dazu parallele Zuführebene 32, die
beide die Schnittebene 15 schneiden. Die erste äussere Führungsrolle 29 ist näher
bei der Rückgabeschale 10 als die zweite Führungsrolle 31.
[0026] Von der Rückgabeschale 10 her gesehen, erstreckt sich das Endlosband 16 in der Stapelebene
19, 19' zwischen einer Laufrolle 33 und der ersten äusseren Führungsrolle 29 sowie
zwischen der zweiten äusseren Führungsrolle 31 und einer Antriebsrolle 34 und bilden
die beiden Stapelstrecken des Endlosbands 16. Die Laufrolle 33 und die Antriebsrolle
34 sind so distanziert, dass sich dazwischen die Schiene 25 mit den beiden Endstellungen
26, 27 erstreckt. Oberhalb der Stapelebene 19, 19' ist das Endlosband 16 mittels Umlenkrollen
35, 36 ausserhalb der Schnittebenen 15 von der Antriebsrolle 34 zur Laufrolle 33 geführt.
[0027] Beispielsweise sind über dem Stapel 12 und oberhalb der Zuführebene 32 im gleichen
Abstand eine erste Eingangsrolle 37 und eine zweite Eingangsrolle 38 angeordnet, wobei
sich die erste Eingangsrolle 37 in der Schnittebene 15 näher zur Rückgabeschale 10
befindet. Etwas weiter von der Zuführebene 32 entfernt ist zwischen den beiden Eingangsrollen
37 und 38 eine Weichenrolle 39 gelagert.
[0028] Die erste äussere Führungsrolle 29 hebt das Endlosband 16 von der Stapelebene 19,
19' ab und lenkt es in der Schnittebene 15 um 180° in die Zuführebene 32 ab. Von der
ersten äusseren Führungsrolle 29 bis zur ersten Eingangsrolle 37 berührt das Endlosband
16 das Zuführband 17 und bildet so auf dieser Strecke einen ersten Förderweg 40 für
das Blatt 2. Die erste Eingangsrolle 37 trennt die beiden Bänder 16 und 17. Das Endlosband
16 ist mittels weiterer Umlenkrollen 41, 42 ausserhalb der Schnittebenen 15 zur zweiten
Eingangsrolle 38 geführt. Das Zuführband 17 ist zur Weichenrolle 39, um 180° um diese
zur Zuführebene 32 umgelenkt und liegt bei der zweiten Eingangsrolle 38 wieder auf
dem Endlosband 16 auf. Gemeinsam sind die beiden Bänder 16, 17 bis zur zweiten äusseren
Führungsrolle 31 geführt und bilden einen zweiten Förderweg 43 für das Blatt 2. In
den Schnittebenen 15 lenkt die zweite äussere Führungsrolle 31 das Endlosband 16 aus
der Zuführebene 32 um 180° in die Stapelebene 19, 19' ab. Die Länge der beiden Förderwege
40 und 43 hängt von der Stellung des Wagens 28 auf der Schiene 25 ab.
[0029] Die mittlere Führungsrolle 30 drückt zwischen den beiden äusseren Führungsrollen
29 und 31 das Zuführband 17 bis auf einen vorbestimmten kleinen Abstand auf die Stapelebene
19, 19' hinab, während das Zuführband 17 auf dem um die äusseren Führungsrollen 29
und 31 geschlungenen Endlosband 16 aufliegt. Ein am Wagen 28 unterhalb der mittleren
Führungsrolle 30 befestigtes Ablenkblech 28' verhindert einen Kontakt des Zuführbandes
17 mit dem Stapel 12.
[0030] Die beiden Förderwege 40 und 43 können zum Platzsparen mit wechselnder Transportrichtung
in der Schnittebene 15 mittels wenigstens einer Ablenkwalze 44 und mittels wenigstens
einer Ablenkrolle 45 geführt sein, über die die Bänder 16 und 17 gemeinsam aus der
Zuführebene 32 bis zu den Eingangsrollen 37 und 38 laufen.
[0031] Die Rollen und Walzen sind frei um ihre Achsen drehbare, den Bändern 16 bis 18 angepasste
Zylinder. Die Achsen der Walzen 20 bis 22, der Führungsrollen 29 bis 31, der Eingangsrollen
37 und 38, der Weichenrolle 39 sowie der Ablenkwalze 44 und der Ablenkrolle 45 sind
senkrecht zu den Schnittebenen 15 angeordnet. Die vom Wagen 28 getragenen Achsen der
Führungsrollen 29 bis 31 sind parallel zu den obenerwähnten, fest angeordneten Achsen
verschiebbar. Die Achsen der Laufrolle 33, Antriebsrolle 34 und der Umlenkrollen 35,
36, 41 und 42 können gegen die Schnittebene 15 geneigt sein, wie dies die Führung
des Endlosbandes 16 ausserhalb der Schnittebenen 15 bedingt.
[0032] Die Antriebsrolle 34 weist einen Antrieb 46 auf, der über eine Leitung mit dem Steuergerät
6 verbunden und von ihm gespeist ist. Das Steuergerät 6 kann den Antrieb 46 bzw. das
Endlosband 16 in einer vorbestimmten Laufrichtung antreiben. Während des Annahmezyklus
ist die Antriebsrolle 34 mittels des Antriebs 46 blockiert und das Endlosband 16 am
Ort der Antriebsrolle 34 festgehalten.
[0033] Anstelle des Walzenmotors 24 kann der Antrieb 46 neben der Antriebsrolle 34 gleichzeitig
auch die Antriebswalze 20 antreiben, wobei die Antriebsrolle 34 und die Antriebswalze
20 einen gleichen Umfang aufweisen und sich gegenläufig drehen. In einem anderen Beispiel
ohne Walzenmotor 24 kann das Endlosband 16 seine Bewegung direkt oder über den Stapel
12 auf das Transportband 18 übertragen. Allen Ausführungen ist gemeinsam, dass das
Transportsystem 7 im Annahmezyklus blockiert ist.
[0034] Der Antrieb des Zuführbands 17 erfolgt mittels eines Fördermotors 47, der auf eine
der Rollen 37, 38, 42, 44 oder 45 wirkt, beispielsweise auf die Ablenkrolle 45, der
über eine Leitung mit dem Steuergerät 6 verbunden und von ihm gespeist ist. Während
des Annahmezyklus kann das Steuergerät 6 den Fördermotor 47 bzw. das Zuführband 17
in einer vorbestimmten Laufrichtung antreiben, wobei der Wagen 28 auf der Schiene
25 bewegt wird, da das Endlosband 16 an der Antriebsrolle 34 festgehalten ist. Dreht
die Ablenkrolle 45 im Uhrzeigersinn, fährt der Wagen 28 zur ersten Endstellung 26;
dreht sie im Gegenuhrzeigersinn, wird vom Wagen 28 die zweite Endstellung 27 angefahren.
Während des Transportzyklus ist die Ablenkrolle 45 frei drehbar und das Zuführband
17 ist mittels des aufliegenden Endlosbands 16 angetrieben. Die Speisung des Fördermotors
47 wird ausgeschaltet, sobald der Wagen 28 in einer der Endstellungen 26, 27 eintrifft.
Als Leerfahrt wird eine Fahrt des Wagens 28 bezeichnet, während der kein Blatt 2 auf
den Stapel 12 abgelegt wird.
[0035] Die Beförderungseinrichtung 4 (Figur 1) reicht durch den Eingang 11 hindurch und
gabelt sich in einer Weiche 48 in die beiden Förderwege 40 und 43. Die Weiche 48 umfasst
die Weichenrolle 39, zwei endlose, auf Rollen aufgespannte Riemen 49 und 49' sowie
einen mechanischen Ablenker 50. Die Ebene der Beförderungseinrichtung 4 ist radial
auf die Achse der Weichenrolle 39 ausgerichtet, wobei sich die Riemen 49, 49', die
einen Teil der Beförderungseinrichtung 4 bilden, symmetrisch von dieser Ebene ausgehend
von beiden Seiten an den Umfang der Weichenrolle 39 anschmiegen und auf dem Zuführband
17 über der Weichenrolle 39 aufliegen. Die Riemen 49 bzw. 49' bilden mit dem Zuführband
17 den Anfang des Förderweges 40 bzw. 43. Ein mit dem Steuergerät 6 verbundener Weichenantrieb
51 kann die Stellung des Ablenkers 50 und damit den Weg des Blatts 2 durch die Weiche
48 bzw. das Zuführsystem 7 bestimmen, wobei die Weiche 48 mit Vorteil so gesteuert
ist, dass Leerfahrten des Wagens 28 und damit ein Zeitverlust vermieden werden.
[0036] Der Wagen 28 kann kurz vor der Ankunft in eine der beiden Endstellungen 26, 27 den
Ablenker 50 auf rein mechanische Weise umstellen. Dies vereinfacht mit Vorteil das
Steuergerät 6. Auf der Fahrt zur ersten Endstellung 26 stellt der Wagen 28 den Weg
durch die Weiche 48 in den ersten Förderweg 40 um. Erreicht der Wagen 28 die zweite
Endstellung 27, weist der Ablenker 50 das Blatt 2 zum zweiten Förderweg 43. Der Wagen
28 wartet daher immer am Ende des jeweils kürzeren Förderwegs 40 bzw. 43, bis das
Blatt 2 durch den Eingang 11 befördert wird.
[0037] In der Zeichnung sind aus darstellerischen Gründen Strecken unterbrochen, wobei der
Eindruck einer asymmetrischen Anordnung entsteht. Steht der Wagen 28 genau zwischen
den beiden Endpunkten 26 und 27, legt die Achse der mittleren Führungsrolle 30 eine
auf die Stapelebene 19, 19' senkrechte Ebene fest, die die Achse der Weichenrolle
39 enthält. Vorzugsweise sind die Bänder 16 bis 18 und der Stapel 12 symmetrisch zu
dieser Ebene angeordnet.
[0038] Die Riemen 49, 49' und jedes der Bänder 16 bis 18 kann aus mehreren parallelen Förderbändern
gebildet sein. Vorzugsweise besteht das Endlosband 16 aus Saiten mit rundem Querschnitt,
die sicher auf den Bändern 17 und 18 aufliegen, die einen rechteckigen Querschnitt
aufweisen. Mit Vorteil ist ein einziges breites, den Abmessungen der Blätter 2 angepasstes
Band als Transportband 18 verwendbar, so dass der Stapel 12 besser gestützt ist. Der
Uebersichtlichkeit wegen sind Spannrollen oder andere Spanneinrichtungen nicht gezeigt,
die die Förderbänder straff spannen.
[0039] Mit dem Steuergerät 6 verbundene Detektoren 52, 53 und 54, beispielsweise Lichtschranken,
sind zum Feststellen der Anwesenheit der Blätter 2 eingerichtet. Am Eingang 11 ist
über der Beförderungseinrichtung 4 der erste Detektor 52 angeordnet, der die Anwesenheit
des Blatts 2 am Eingang 11 erkennt und dem Steuergerät 6 ein Startsignal für das Zuführsystem
7 übermittelt. Die Detektoren 53 und 54 sind an den beiden Enden des Transportwegs
für den Stapel 12 eingebaut und erzeugen ein Endsignal, das den Transportzyklus im
Steuergerät 6 beendet. Das Endsignal wird dem Steuergerät 6 entweder vom zweiten Detektor
53 übermittelt, sobald der Stapel 12 in die Kassette 9 gelangt ist, oder vom dritten
Detektor 54, wenn der Stapel 12 in die Rückgabeschale 10 transportiert ist. Eine teilweise
gezeigte Leitung 55, 55' verbindet den Detektor 54 mit dem Steuergerät 6.
[0040] Anstelle der Detektoren 53 und 54 kann das Steuergerät 6 einfach die Antriebsmittel
24 und 46 über einen hier nicht gezeigten Zeitschalter einschalten und das Transportsystem
8 solange antreiben, bis sich ein Punkt des Transportbands 18 von der Antriebswalze
20 bis zur Laufwalze 21 bewegt hat. Am Ende der vorbestimmten Dauer wird das Transportsystem
8 wieder blockiert und das Endsignal ausgelöst.
[0041] Im Annahmezyklus wartet der Zwischenspeicher, bis das Blatt 2 das Startsignal im
ersten Detektor 52 auslöst. Während dieser Zeit ist der Wagen 28 in eine der beiden
Endstellungen 26, 27 gefahren und die Weiche 48 weist in den kürzeren Förderweg 40
bzw. 43. In der Zeichnung wartet der Wagen 28 in der ersten Endstellung 26.
[0042] Das Blatt 2 wird von der Beförderungseinrichtung 4 durch den Eingang 11 in die Weiche
48 geschoben und löst dabei das Startsignal aus. Das Steuergerät 6 blockiert das Transportsystem
8 und schaltet den Fördermotor 47 ein, wobei sich die Ablenkrolle 45 im Gegenuhrzeigersinn
dreht und der Wagen 28 sich von der Endstellung 26 entfernt. Der Ablenker 50 und der
Riemen 49 leiten das Blatt 2 in den Förderweg 40 ein.
[0043] Im Förderweg 40 wird das Blatt 2 mit der doppelten Geschwindigkeit des Wagens 28
befördert und holt den Wagen 28 ein, sobald die Achse der mittleren Führungsrolle
30 in den Raum über dem Stapel 12 eindringt. Das Blatt 2 folgt dem über die erste
äussere Führungsrolle 29 gespannten Endlosband 16 und wird mittels einer Zunge des
Ablenkbleches 28' um 180° in die Stapelebene 19, 19' abgewälzt, so dass die vordere
Begrenzung des Blatts 2 gerade bündig auf die vorbestimmte Stelle auf dem Stapel 12
bzw. auf dem Transportband 18 abgelegt und das Blatt 2 mit Vorteil ohne zu Gleiten
auf dem Stapel 12 bzw. auf dem Transportband 18 abgerollt wird, so dass im Stapel
12 keine Scherkräfte auftreten. Die Lage der Vorder- und Rückseite des Blatts 2 vertauschen
sich beim Stapeln. Ist das Blatt 2 vollständig auf dem Stapel 12 abgewälzt, erreicht
der Wagen 28 nach kurzer Fahrt die Endstellung 27 und schaltet den Fördermotor 47
aus.
[0044] Das Zuführsystem 7 ist jetzt bereit, ein weiteres Blatt 2 über den Förderweg 43 anzunehmen
und es während der Fahrt des Wagens 28 in die erste Endstellung 26 um die zweite äussere
Führungsrolle 31 auf den Stapel 12 abzuwälzen.
[0045] Die Blätter 2 müssen nicht notwendigerweise alle eine gleiche Grösse aufweisen, sondern
können als Banknoten aus einem vorbestimmten Satz von Nennwerten stammen. Die Blätter
2 sind durch die Beförderungseinrichtung 4 in einer vorbestimmten Art zu den Bändern
16 bis 18 ausgerichtet.
[0046] Ist der Annahmezyklus beendet und der Wagen in einer der Endstellungen 26, 27 angekommen,
entscheidet das Steuergerät 6, ob der Stapel 12 in die Kassette 9 oder in die Rückgabeschale
10 transportiert werden muss, und schaltet den Walzenmotor 24 und den Antrieb 46 in
der entsprechenden Laufrichtung ein. Sie treiben gegensinnig die Antriebswalze 20
und die Antriebsrolle 34 an, wobei der Endlosriemen 16 und der Transportriemen 18
die gleiche Geschwindigkeit aufweisen, damit der Stapel 12 nicht auseinanderfällt.
Beispielsweise dreht die Antriebswalze 20 im Uhrzeigersinn und die Antriebsrolle 34
im Gegenuhrzeigersinn, dann bewegt sich der Stapel 12 zur Kassette 9.
[0047] Sobald der Stapel 12 das Transportband 18 verlassen hat, wird der Rahmen 23 gegen
die Stapelebene 19, 19' geschoben und die eine Teilstrecke des Transportbands 18 berührt
wieder die Stapelstrecken des Endlosbands 16. Der Zwischenspeicher kehrt wieder in
den Annahmezyklus zurück.
[0048] Der Zwischenspeicher besitzt den Vorteil, dass die Blätter 2 auf dem Transportband
18 des blockierten Transportsystems 8 zum Stapel 12 geschichtet sind, das der Stapel
12 nur zum Transport in die Kassette 9 oder in die Rückgabeschale 10 bewegt wird und
die Blätter 2 geschont werden und dass die Masse des wachsenden Stapels 12 die Annahmekadenz
nicht beeinflusst, so dass die Blätter 2 bei gleichbleibend hoher Geschwindigkeit
dem Zwischenspeicher zuführbar sind.
[0049] Weisen die Blätter 2, wie bei Banknoten üblich, auf ihren beiden Seiten unterschiedliche
Merkmale auf, kann das Steuergerät 6 aufgrund des Sensorsignals bestimmen, welche
Seite des Blatts 2 dem Sensor 5 zugewandt ist. Mit Vorteil stellt das Steuergerät
6 mittels des Weichenantriebs 51 den Ablenker 50 in eine durch das Sensorsignal bestimmte
Stellung, so dass die Weiche 48 das Blatt 2 in den vorbestimmten Förderweg 40 bzw.
43 leitet, damit das Blatt 2 in einer vorbestimmten Lage auf den Stapel 12 geschichtet
wird. Im gezeigten Beispiel wird die dem Sensor 5 zugewandte Seite des Blatts 2 auf
dem Stapel 12 gegen das Transportband 18 gerichtet abgelegt, wenn der erste Förderweg
40 benutzt worden ist. Nimmt das Blatt 2 den Weg durch den zweiten Förderweg 43, so
zeigt die dem Sensor 5 zugewandte Seite auf dem Stapel 12 gegen die Stapelebene 19,
19'.
[0050] Eine Ausführung gemäss der Figur 3 weist nur einen einzigen benutzten Förderweg 40
auf, der unmittelbar hinter dem Eingang 11 beginnt und z. B. bis zur ersten Führungsrolle
29 völlig gestreckt ist. Die Annahmekadenz dieser Ausführung ist kleiner als diejenige
der Vorrichtung nach der Figur 2, da nur auf der Fahrt des Wagens 28 von der ersten
Endstellung 26 weg die Blätter 2 auf den Stapel 12 abgewälzt werden können. Jeder
Annahmevorgang weist daher eine Leerfahrt des Wagens 28 auf, da der Wagen 28 vor der
Annahme des nächsten Blatts 2 zur ersten Endstellung 26 zurückkehren muss, ehe der
Zwischenspeicher wieder zur Annahme eines weiteren Blatts 2 bereit ist. Dieser Zwischenspeicher
weist als Vorteil einen einfachen kostengünstigen Aufbau auf.
[0051] In der Figur 3 befindet sich der Wagen 28 gerade in der Mitte auf der Schiene 25
über dem Stapel 12, wobei nur die dem Eingang 11 zugewandte Hälfte des Zwischenspeichers
dargestellt ist. Das Endlosband 16 in der Stapelebene 19, 19' (Figur 2) ist um die
Laufrolle 33 herum ausserhalb der Schnittebenen 15 zur Antriebsrolle 34 (Figur 2)
geführt. Das in der Zuführebene 32 (Figur 2) gegen den Eingang 11 laufende Teil des
Endlosbands 16 windet sich um die erste Eingangsrolle 37 herum, verläuft ausserhalb
der Schnittebenen 15 zur zweiten Eingangsrolle 38 und kommt in die Zuführebene 32
zurück. Die gestrichelt gezeichneten Teile des Endlosbands 16 verlaufen ausserhalb
der Schnittebenen 15 z. B. zwischen der Stapelebene 19, 19' und der Zuführebene 32.
Das Zuführband 17 wird von der Ablenkwalze 44, der Ablenkrolle 45 (Figur 2) und der
mittleren Führungsrolle 30 (Figur 2) aufgespannt.
[0052] Die Achsen der ersten Eingangsrolle 37 und der Ablenkwalze 44 bilden senkrecht zur
Stapelebene 19, 19' eine Eingangsebene, die den Förderweg 40 begrenzt. Die Achse der
Laufrolle 33 ist z. B. in dieser Eingangsebene zwischen der Stapelebene 19, 19' und
der Zuführebene 32 angeordnet, während der Abstand der Laufwalze 21 zu dieser Ebene
von der Lage der Rückgabeschale 10 bestimmt ist.
[0053] Weitere Anregungen zur Ausgestaltung der Zwischenkasse können dem schweizerischen
Patentgesuch No. 02 566/90-1 entnommen werden, das ausdrücklich als ein Teil der Beschreibung
genannt ist.
1. Zwischenspeichervorrichtung für Blatter (2) mit einem Zuführsystem (7), das Bänder
(16; 17) zur Zuführung eines Blattes von einem Eingangspunkt (11) aufweist, und einem
Transportsystem (8), das ein endloses Transportband (18) und ein endloses Band (16)
des Zuführsystems sowie zwei Ausgänge aufweist, wobei die Vorrichtung in einem Annahmezyklus,
in dem das Zuführsystem (7) ein von dem Eingangspunkt (11) zugeführtes Blatt an einer
Stapelposition auf dem Transportband (18) stapelt und das Transportband (18) auf ihm
gestapelte Blätter (12) still hält, während jedes Blatt (2) gestapelt wird, und in
einem Transportzyklus betreibbar ist, in dem das Transportsystem (8) das oder die
auf ihm gestapelten Blätter zur Ausgabe aus dem Zwischenspeicher fördert,
dadurch gekennzeichnet, daß die gestapelten Blätter beim Stapeln jedes Blattes zwischen den Bändern des Transportsystems
(8) festgeklemmt sind, bis der Annahmezyklus beendet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem Steuergerät (6) zur Steuerung des Annahnezyklus-
und Transportzyklus-Betriebs.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche wobei das Transportsystem (8)
in der Lage ist, die Blätter von der Stapelposition in eine erste Richtung zu einem
ersten der Ansgänge oder in eine entgegengesetzte zweite Richtung zu einem zweiten
der Ansgänge zu fordern.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Zuführsystem einen bezüglich
der Stapelposition verschiebbaren Wagen (28) zum Stapeln eines Blattes durch Rollen
des Blattes auf den Stapel, während der wagen die Stapelposition überquert, aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Wagen (28) auf einer Schiene (25) oberhalb
des Stapels (12) zwischen Endstellungen (26, 27) verschiebbar ist und in die Bänder
(16; 17) des Zuführsystems eingreifende Führungsrollen (29; 30; 31) aufweist, wobei
zum Ablegen des Blatts (2) auf den Stapel (12) die Geometrie der Bänder (16; 17) des
Zuführsystems (7) verändert, der wagen (28) mittels eines Fördermotors (47) in Richtung
des zugeführten Blatts (2) über den Stapel (12) geschoben wird und das Blatt ohne
zu gleiten auf den Stapel (12) abgewälzt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei am Eingangspunkt (11) des Zuführsystems
(7) ein Detektor (52) zur Erkennung der Anwesenheit eines Blatts (2) und zur Abgabe
eines Startsignals für einen Annahmevorgang angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Zuführsystem (7) zwei
Förderwege (40; 43) aufweist und eine weiche (48) die das Blatt (2) in einen vorbestimmten
Förderweg (40 bzw. 43) leitet, am Eingang (11) des Zuführsystems (7) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Förderwege (40; 43) zur Vermeidung von Leerfahrten
des Wagens (28) des Zuführsystems mittels der Weiche (48) wechselweise benutzbar sind
und ein Umstellen der Weiche (48) mechanisch durch die Bewegung des Wagens (28) erfolgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, mit einem am Eingang (11) angeordneten Sensor (5), wobei
ein Steuergerät (6) zur Erkennung von Merkmalen auf dem Blatt (2) aus Sensorsignalen
des Sensors (5) vorgesehen ist und die Weiche (48) von dem Steuergerät (6) in Abhängigkeit
der Merkmale des Blatts (2) so gesteuert ist, daß die Blätter (2) auf dem Stapel (12)
eine vorbestimmte Lage aufweisen
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem nach dem Eingang (11)
angeordneten einzelnen Förderweg (4; 40) zum Transport des Blatts (2), wobei jeder
Annahmevorgang einen zusätzlichen Leerlauf-Vorgang aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens im Bereich des
Stapels (12) ein diesen tragender Abschnitt des Transportbands (18) über Stützrollen
(20; 21; 22; 22') geführt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die um Achsen drehbaren Rollen (20; 21; 22; 22')
über die das Transportband (18) geführt ist, auf einem gefederten Rahmen (23) angeordnet
sind, der unter Überwindung einer Gegenkraft zur Anpassung an die Höhe des Stapels
(12) verschiebbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Transportband (18)
ein einziges breites Band ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Transportsystem (8)
in der Lage ist, die gespeicherten Blätter einer Blattspeicherkassette (9) zuzuführen.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Transportsystem (8)
in der Lage ist, die gespeicherten Blätter einer Blattverarbeitungseinrichtung zuzuführen.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Transportsystem (8)
in der Lage ist, die gespeicherten Blätter einer Rückgabeschale (10) zuzuführen.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Transportsystem (8)
in der Lage ist, die gespeicherten Blätter entsprechend der Entscheidung eines Steuergeräts
(6) zu befördern
18. Vorrichtung zur Handhabung von Banknoten mit einer Zwischenspeichervorrichtung nach
einem der vorhergehenden Ansprüche
19. Banknotenprüfer mit einer Zwischenspeichervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
17.
20. Verfahren zur Zwischenspeicherung von Blättern unter Verwendung eines Zwischenspeichers
mit einem Bänder (16; 17) aufweisenden Zuführsystem (7) und einem ein endloses Transportband
(18) und ein endloses Band (16) des Zuführsystems sowie zwei Ansgänge aufweisenden
Transportsystem (8), mit folgenden Schritten:
Betreiben des Zuführsystems in einem Annahmezyklus zur Stapelung eines oder mehrerer
in ihm zugeführter Blätter an einer Stapelposi
tion auf das Transportband (18), wahrend das Transportband beim Aufstapeln jedes Blattes
unbeweglich gehalten wird; und
Betreiben des Transportsystems (8) in einem Transportzyklus unter Förderung des oder
der gestapelten Blätter zur Ausgabe aus dem Zwischenspeicher;
dadurch gekennzeichnet, daß
die gestapelten Blätter beim Stapeln jedes Blattes zwischen den Bändern des Transportsystems
(8) festgeklemmt sind, bis der Annahmezyklus beendet ist.
1. Intermediate storage apparatus for sheets (2), having a feed system (7) comprising
belts (16; 17) for feeding a sheet from an entry point (11), and a transportation
system (8) comprising an endless transport belt (18) and an endless belt (16) of the
feed system and also two exits, the apparatus being operable in an acceptance cycle
in which the feed system (7) stacks a sheet fed from the entry point (11) at a stacking
position on the transport belt (18) and the transport belt (18) holding sheets stacked
(12) on it stationary as each sheet (2) is stacked, and the apparatus being operable
in a transportation cycle in which the transportation system (8) conveys the sheet
or sheets stacked on it for discharge from the intermediate store, characterised in
that the stacked sheets are clamped between the belts of the transportation system
(8) as each sheet is stacked, until the end of the acceptance cycle.
2. Apparatus according to claim 1, comprising a control device (6) for controlling the
operation of the acceptance cycle and transportation cycle.
3. Apparatus according to one of the preceding claims, wherein the transportation system
(8) is able to convey the sheets from the stacking position in a first direction to
a first one of the exits, or in an opposite, second direction to a second one of the
exits.
4. Apparatus according to any one of claims 1 to 3, wherein the feed system comprises
a carriage (28) displaceable relative to the stacking position for stacking a sheet
by rolling the sheet onto the stack as the carriage traverses the stacking position.
5. Apparatus according to claim 4, wherein the carriage (28) is displaceable on a rail
(25) above the stack (12) between limit positions (26, 27) and has guide rollers (29;
30; 31) which engage the belts (16; 17) of the feed system, and, for deposit of the
sheet (2) onto the stack (12), the geometry of the belts (16; 17) of the feed system
(7) being altered, the carriage (28) being moved by means of a conveyor motor (47)
over the stack (12) in the direction of the fed sheet (2) and the sheet being rolled
onto the stack (12) without sliding.
6. Apparatus according to claim 1 or 2, wherein a detector (52) for recognising the presence
of a sheet (2) and for outputting a start signal for an acceptance operation is disposed
at the entry point (11) of the feed system (7).
7. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein the feed system (7)
has two conveying paths (40; 43) and a switching arrangement (48) which guides the
sheet (2) into a predetermined conveying path (40 or 43) is disposed at the entry
(11) of the feed system (7).
8. Apparatus according to claim 7, wherein the conveying paths (40; 43) can be used alternately
by means of the switching arrangement (48) to avoid idle travel movements of the carriage
(28) of the feed system, and changing-over of the switching arrangement (48) is effected
mechanically by the movement of the carriage (28).
9. Apparatus according to claim 7, having a sensor (5) arranged at the entry (11), wherein
a control device (6) is provided for recognising features on the sheet (2) from sensor
signals of the sensor (5) and the switching arrangement (48) is so controlled by the
control device (6) in dependence on the features of the sheet (2) that the sheets
(2) are in a predetermined position on the stack (12).
10. Apparatus according to any one of the preceding claims, having a single conveying
path (4; 40), arranged downstream of the entry (11), for transportation of the sheet
(2), each acceptance operation comprising an additional, idle operation.
11. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein at least in the region
of the stack (12) a part of the transport belt (18) which carries the stack (12) is
passed over support rollers (20; 21; 22; 22').
12. Apparatus according to claim 11, wherein the rollers (20; 21; 22; 22') which are rotatable
about axes and over which the transport belt (18) is guided are disposed on a sprung
frame (23) which is displaceable to accommodate the height of the stack (12) while
overcoming a counteracting force.
13. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein the transport belt
(18) is a single wide belt.
14. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein the transportation
system (8) is able to feed the stored sheets to a sheet storage box (9).
15. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein the transportation
system (8) is able to feed the stored sheets to a sheet processing device.
16. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein the transportation
system (8) is able to feed the stored sheets to a return dish (10).
17. Apparatus according to any one of the preceding claims, wherein the transportation
system (8) is able to convey the stored sheets in accordance with the decision of
a control device (6).
18. Banknote handling apparatus comprising an intermediate storage apparatus defined in
any one of the preceding claims.
19. Banknote validator comprising an intermediate storage apparatus defined in any one
of claims 1 to 17.
20. Method of performing intermediate storage of sheets using an intermediate store having
a feed system (7) comprising belts (16; 17) and a transportation system (8) comprising
an endless transport belt (18) and an endless belt (16) of the feed system and also
two exits, the method comprising the following steps:
operating the feed system in an acceptance cycle to stack one or more sheets fed therein,
at a stacking position onto the transport belt (18) while the transport belt is kept
stationary during the stacking of each sheet; and
operating the transportation system (8) in a transportation cycle to convey the stacked
sheet or sheets for discharge from the intermediate store; characterised in that
the stacked sheets are clamped between the belts of the transportation system (8)
as each sheet is stacked, until the end of the acceptance cycle.
1. Dispositif à stockeur intermédiaire pour feuilles (2) avec un système d'amenée (7),
qui comporte des bandes (16, 17) pour l'amenée d'une feuille à partir d'un point d'entrée
(11) et un système de transport (8) qui comporte une bande de transport sans fin (18)
et une bande sans fin (16) du système d'amenée ainsi que deux sorties, le dispositif
pouvant fonctionner en un cycle de réception, pendant lequel le système d'amenée (7)
empile une feuille, amenée du point d'entrée (11) en une position d'empilage sur la
bande de transport (18) et la bande de transport (18) maintient à l'arrêt des feuilles
(12) empilées sur elle, pendant que chaque feuille (2) est empilée, et en un cycle
de transport pendant lequel le système de transport (8) transporte la ou les feuilles
empilées sur lui pour les faire sortir du stockeur intermédiaire,
caractérisé en ce que les feuilles à empiler sont bloquées, lors de l'empilage de
chaque feuille entre les bandes du système de transport (8) jusqu'à ce que le cycle
de réception soit terminé.
2. Dispositif selon la revendication 1 avec un appareil de commande (6) pour la commande
du cycle de réception et du cycle de transport.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système de transport
(8) est en mesure d'acheminer les feuilles empilées depuis la position d'empilage
au choix soit dans une première direction vers l'une des sorties soit dans une deuxième
direction opposée vers la deuxième sortie.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le système d'amenée présente
un chariot (28) pouvant coulisser par rapport à la position d'empilage pour l'empilage
d'une feuille par roulement de la feuille sur la pile pendant que le chariot traverse
la position d'empilage.
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel le chariot (28) peut coulisser sur
un rail (25), au-dessus de la pile (12) entre des positions de fin de course (26,
27) et comporte des rouleaux de guidage (29, 30, 31) s'engageant dans les bandes (16,
17) du système d'amenée, la géométrie des bandes (16, 17) du système d'amenée (7)
étant modifiée pour déposer la feuille (2) sur la pile (12), le chariot (28) étant
déplacé, au-dessus de la pile (12), au moyen d'un moteur de transport (47) en direction
de la feuille (2) amenée et la feuille étant roulée sans glisser sur la pile (12).
6. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, dans lequel est prévu, au point d'entrée
(11) du système d'amenée (7), un détecteur (52) pour la détection de la présence d'une
feuille (2) et pour la délivrance d'un signal de démarrage d'une opération de réception.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système d'amenée
(7) comporte deux voies de transport (40, 43) et un aiguillage (48), qui achemine
la feuille (2) dans une voie de transport (40 ou 43) prédéterminée, est placé à l'entrée
(11) du système d'amenée (7).
8. Dispositif selon la revendication 7, dans lequel les voies de transport (40, 43) peuvent
être utilisées alternativement, au moyen d'un aiguillage (48), pour éviter des courses
à vide du chariot (28) du système d'amenée et une commutation de l'aiguillage (48)
s'effectue mécaniquement par le déplacement du chariot (28).
9. Dispositif selon la revendication 7 avec un détecteur (5) placé à l'entrée (11), dans
lequel un appareil de commande (6) est prévu pour la détection de caractéristiques
sur la feuille (2) à partir de signaux du capteur (5) et l'aiguillage (48) est commandé,
par l'appareil de commande (6) en fonction des caractéristiques de la feuille (2),
de telle sorte que les feuilles (2) présentent une position prédéterminée sur la pile
(12).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes avec une voie de transport (4,
40) individuelle, placée après l'entrée (11), pour le transport de la feuille (2),
chaque opération de réception comprenant une opération à vide supplémentaire.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel au moins dans la
zone de la pile (12), une portion de la bande de transport (18) est acheminée par
des rouleaux d'appui (20, 21, 22, 22').
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les rouleaux (20,
21, 22, 22') tournant autour d'axes, sur lesquels est guidée la bande de transport
(18), sont placés sur un cadre (23), qui est déplaçable, après avoir surmonté une
force antagoniste, pour s'adapter à la hauteur de la pile (12).
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la bande de transport
(18) est une seule bande large.
14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système de transport
(8) est en mesure d'amener les feuilles stockées à une cassette (9) de stockeur de
feuilles.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système de transport
(8) est en mesure d'acheminer les feuilles stockées à une sébile de restitution (10).
16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système de transport
(8) est en mesure d'acheminer les feuilles stockées à une sébile de restitution (10).
17. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système de transport
(8) est en mesure de transporter les feuilles stockées en fonction de la décision
d'un appareil de commande (6).
18. Dispositif pour la manipulation de billets de banque avec un dispositif à stockeur
intermédiaire selon l'une des revendications précédentes.
19. Vérificateur de billets de banque avec un dispositif à stockeur intermédiaire selon
l'une des revendications 1 à 17.
20. Dispositif pour le stockage intermédiaire de feuilles en utilisant un stockeur intermédiaire
avec un système d'amenée (7) comportant des bandes (16, 17) et un système de transport
(8), comportant une bande de transport sans fin (18) et une bande (16) du système
d'amenée ainsi que deux sorties, comprenant les étapes suivantes :
fonctionnement du système d'amenée dans un cycle de réception pour l'empilage d'une
ou plusieurs feuilles amenées dans celui-ci, en une position d'empilage sur la bande
de transport (18) pendant que la bande de transport est maintenue immobile durant
l'empilage de chaque feuille et
fonctionnement du système de transport (8) dans un cycle de transport par transport
de la ou des feuilles empilées en vue de la distribution à partir du stockeur intermédiaire
;
caractérisé en ce que
les feuilles empilées sont bloquées, lors de l'empilage de chaque feuille, entre les
bandes du système de transport (8), jusqu'à ce que le cycle de réception soit terminé.