(19)
(11) EP 0 515 964 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.04.1996  Patentblatt  1996/16

(21) Anmeldenummer: 92108479.4

(22) Anmeldetag:  20.05.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6D21F 9/00, D21F 7/00

(54)

Doppelsiebformer für eine Papiermaschine

Twin wire former for a papermaking machine

Section de formage à deux toiles pour machine à papier


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 29.05.1991 DE 4117597

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.12.1992  Patentblatt  1992/49

(73) Patentinhaber: J.M. Voith GmbH
D-89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Kraft, Wilfried
    W-7920 Heidenheim (DE)

(74) Vertreter: Weitzel, Wolfgang, Dr.-Ing. et al
Friedenstrasse 10
D-89522 Heidenheim
D-89522 Heidenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 335 821
DE-A- 3 910 892
FR-A- 2 014 192
US-A- 3 540 981
DE-A- 3 217 860
DE-U- 9 106 599
FR-A- 2 542 857
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Doppelsiebformer für eine Papiermaschine gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Doppelsiebformer für Papiermaschinen sind in großer Vielfalt und mit vielen Abwandlungen bekannt geworden. Auf die folgenden Veröffentlichungen wird verwiesen:

    (1) DE 39 10 892 A 1 beschreibt einen Doppelsiebformer, der im wesentlichen alle Merkmale des Oberbegriffes von Anspruch 1 enthält. Eine Stuhlung ist dort nicht gezeigt, aber dennoch vorhanden, wie der Fachman weiß. Die Formierwalze hat einen perforierten Mantel. Die Blattbildungszone weist einen ersten, gekrümmten Abschnitt auf, bei dem eine Vielzahl von Querleisten (quer zur Sieblaufrichtung) innerhalb der unteren Siebschlaufe angeordnet sind. Auch innerhalb der oberen Siebschlaufe befinden sich Entwässerungselemente. Dabei verläuft die Blattbildungszone unter einem geringen Winkel gegen die Horizontale.

    (2) DE 39 27 597 A 1 beschreibt mehrere Varianten von Doppelsiebformern. Bei der Variante gemäß Figur 1 hat die Blattbildungszone ebenfalls die Gestalt eines Kreisbogens mit sehr großem Krümmungsradius. Der Anfangsbereich dieser Blattbildungszone ist ebenfalls geringfügig gegen die Horizontale geneigt. Bei den Varianten gemäß der Figuren 2 und 3 verläuft die Blattbildungszone im wesentlichen vertikal ansteigend.

    (3) US-PS 3 846 232 beschreibt einen Doppelsiebformer mit einem Stoffauflauf, dessen Auslaufkanal unter einem Winkel von etwa 30 Grad gegen die Horizontale ansteigt. Der Stoffstrahl wird sodann zwischen zwei Sieben eingehüllt, die eine Formierwalze umschlingen und diese - gemeinsam mit der dazwischen befindlichen Faserstoffbahn unter einem Winkel von ca. 30 Grad gegen die Vertikale verlassen. Die Blattbildungszone verläuft von dort ab somit sehr steil nach oben.

    (4) Der Aufsatz "Speed-Former HS" aus 1988 annual meeting technical section, CPPA, beschreibt einen Doppelsiebformer, bei welchem der Stoffstrahl - ähnlich wie bei (3) schräg von unten nach oben in den Einlaufspalt zwischen zwei Sieben injiziert wird, und bei dem die beiden Siebe mit der dazwischen befindlichen Bahn die Formierwalze unter einem recht steilen Winkel verlassen. Man erkennt hierbei einen Teil der Stuhlung, die horizontale Balken und vertikale Stützen umfaßt.



    [0003] Ein Doppelsiebformer hat zahlreiche Anforderungen zu erfüllen. Vor allem wird von ihm erwartet, daß er ein gutes Blatt bildet, d.h., daß das Blatt von einwandfreier Qualität ist, z.B. bezüglich der Faserverteilung, der Durchsicht sowie des gleichmäßigen Flächengewichtes über die Breite. Dieser Anforderungen betreffen somit das zur produzierende Papier. Andere Anforderungen betreffen den maschinenbaulichen Teil. So soll der Doppelsiebformer möglichst einfach im Aufbau sein, um die Herstellungskosten niedrig zu halten. Ganz wichtig ist ferner, daß der Doppelsiebformer im Hinblick auf seine Funktionen entsprechend günstig gestaltet ist. Dabei ist zum Beispiel wichtig, daß die großen Wassermengen einwandfrei und zuverlässig abgeführt werden. Die Siebe müssen tadellos gereinigt werden können, sie sollen einem möglichst geringen Verschleiß unterliegen, so daß sie auch noch nach längerem Gebrauch entwässerungsfähig sind.

    [0004] Besonders wichtig ist der Bedienungskomfort. Der Doppelsiebformer soll derart gestaltet sein, daß die Maschinenbesatzung leicht und schnell alle notwendigen Maßnahmen ergreifen kann, und daß hierzu möglichst wenig Personal notwendig ist. So sollen die Entwässerungselemente leicht zugänglich sein, so daß sie auch leicht austauschbar oder verstellbar sind. Gerade dies ist bei bekannten Doppelsiebformern nicht der Fall. Der Stoffauflauf unterliegt ständig einer Verschmutzung. Er muß als wichtiges Teil der Papiermaschine regelmäßig gereinigt werden. Dabei ist es wünschenswert, ihn so anzuordnen, daß er weniger verschmutzt, und daß er außerdem zum Zwecke der Reinigung und sonstigen Bedienung leicht zugänglich ist.

    [0005] Ein ganz wichtiges Erfordernis ist es, die Abmessungen des Doppelsiebformers - eingeschlossen den Stoffauflauf - so klein wie möglich zu halten. Dabei ist auch an die Möglichkeit von Erweiterungen zu denken.

    [0006] Die bekannten Doppelsiebformer haben jeweils einem oder mehreren dieser Anforderungen genügt. Dabei hat sich jedoch immer wieder gezeigt, daß es schwierig ist, allen Wünschen gerecht zu werden. Insbesondere das Erfordernis des Raumbedarfes wurde nicht genügend beachtet.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Doppelsiebformer gemäß dem Gattungsbegriff derart zu gestalten, daß er den genannten Anforderungen in ihrer Gesamtheit genügt, d.h. ein gutes Blatt bildet, daß er seinen Funktionen gerecht wird, vor allem bezüglich der Wasserabfuhr und der Siebreinigung, daß er bedienungsfreundlich ist, insbesondere, daß seine kritischen Teile leicht zugänglich sind, und daß er möglichst kleine Abmessungen aufweist.

    [0008] Diese Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.

    [0009] Aus den kennzeichnenden Merkmalen ergeben sich im einzelnen die folgenden Vorteile:

    a) Der gewählte Winkel von 30 bis 50 Grad gegen die Horizontale stellt ein Optimum bezüglich der Raumausnützung und der Blattbildung dar. Durch das schräge Ansteigen der Blattbildungszone wird einerseits etwas an Länge eingespart und statt dessen etwas Höhe beansprucht, die jedoch im allgemeinen vorhanden ist. Andererseits wird der Einfluß der Schwerkraft verringert, der bei horizontalen Blattbildungszonen gegeben ist, und der die unerwünschte Zweiseitigkeit begünstigt.

    b) Die besondere Gestaltung der Stuhlung ermöglicht eine besonders optimale Raumausnutzung.

    c) Das Aufhängen der Entwässerungselemente des oberen Siebes am oberen Balken und das Abstützen der Entwässerungselemente des unteres Siebes am unteren Balken sind für die Raumausnutzung besonders wichtig.
       Eine besonders günstige Lösung ist jene gemäß der Ansprüche 4 und 5. Dabei ist die optimale Lösung jene, bei welcher der Hauptkörper des Stoffauflaufes sowie der Hauptteil der Blattbildungszone - ganz grob gesehen - eine Diagonale bilden, die sich im U-förmigen Stuhlungsrahmen befindet und die sich praktisch von der einen unteren Ecke des U-förmigen Stuhlungsrahmen bis zur gegenüberliegenden oberen Ecke hin erstreckt.



    [0010] Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Der darin dargestellte Doppelsiebformer für eine Papiermaschine weist zwei Siebe 1, 2 auf, nämlich ein Untersieb 1 und ein Obersieb 2. Beide Siebe bilden jeweils eine geschlossene Schlaufe. Die Siebe 1, 2 bilden miteinander einen keilförmigen Einlaufspalt 3. Diesem ist ein Stoffauflauf 4 vorgeschaltet, über den später noch mehr gesagt werden soll. Beide Siebe umschlingen eine Mehrzahl von Walzen und sonstigen Einbauten. Dabei sind im Untersieb die besonders wichtigen Elemente zu nennen: Eine Formierwalze 5, eine Entwässerungseinheit 6 mit Entwässerungsleisten 7, ein Trennsauger 8, ein weiterer Entwässerungskörper 9, der ebenfalls Entwässerungsleisten 10 aufweist, eine Siebsaugwalze 11, eine Blasdüse 12 sowie Siebspannwalzen 13 und 14. Man erkennt weitere Einbauelemente bzw. Zubehörteile, die jedoch in diesem Zusammenhang von geringerer Bedeutung sind.

    [0011] Die wichtigeren Einbauten bzw. Zubehörteile des Obersiebes 2 sind die folgenden: Eine Brustwalze 20, eine Blasdüse 21, eine Spannwalze 22, eine Spannwalze 23 sowie eine Entwässerungseinheit 24. Diese weist wiederum eine Mehrzahl von Entwässerungsleisten 25 auf, ferner einen Skimmer 26, eine erste Saugzone 27 und sowie eine zweite Saugzone 28.

    [0012] Die Gestaltung der Stuhlung ist besonders wichtig. Die Stuhlung umfaßt einen Rahmen, der im wesentlichen die Gestalt eines umgekehrten U hat, umfassend eine vordere Stütze 30, eine hintere Stütze 31 sowie einen oberen Balken 32. Es versteht sich, daß ein solcher Rahmen auf beiden Seiten der Maschine angeordnet ist, d.h. auf der Führerseite und der Triebseite. In der vorliegenden Darstellung erkennt man natürlich nur einen einzigen dieser beiden Rahmen. Die Stuhlung umfaßt als einziges wesentliches weiteres Element einen unteren Balken 33. Dieser erstreckt sich in dieser Seitenansicht gesehen nach beiden Seiten über die hintere Stütze 31 hinaus. In der Zeichnung links ragt er somit in den Raum hinein, der durch den U-förmigen Rahmen definiert ist. Auf der anderen Seite erstreckt er sich weit über den Rahmen hinaus, und zwar etwa bis zum Ende der Schlaufe des unteren Siebes 1. In diesem Endbereich ist er von einer weiteren Stütze 34 abgestützt.

    [0013] Ganz wesentlich ist, daß gemäß der Erfindung die Entwässerungseinheit 6, die dem Untersieb 1 zugeordnet ist, von dem in der Zeichnung linken Ende des Balkens 33 getragen ist, und daß die Entwässerungseinheit 24, die dem oberen Sieb 2 zugeordnet ist, an Balken 32 hängt. Dies trägt besonders zur optimalen Raumausnutzung bei.

    [0014] Die Blattbildung beginnt bereits am keilförmigen Einlaufspalt, d.h. dort, wo die beiden Siebe 1 und 2 zusammengeführt sind. Sie findet somit bereits auf der Formierwalze 5 statt. Für die Zwecke der hier folgenden Beschreibung sowie auch für die Patentansprüche soll jedoch unter dem Ausdruck "Blattbildungszone" im wesentlichen jener Bereich der beiden Siebe 1 und 2 verstanden sein, der sich zwischen dem Ablaufpunkt dieser beiden Siebe van der Formierwalze 5 und dem Auflaufpunkt auf den Trennsauger erstreckt.

    [0015] Zum Zwecke des Einzuges der beiden Siebe 1 und 2, in die Stuhlung sind die Stützen 30, 31, 34 mit herausnehmbaren Abschnitten versehen, gegebenenfalls auch der Balken 32.

    [0016] Der Stoffauflauf 4 ist in bekannter Weise aufgebaut. Er umfaßt einen Verteiler 4.1, der sich quer zur Laufrichtung der Siebe erstreckt, ferner Rohrbündel-Abschnitte 4.2 und 4.3.

    [0017] Wie man sieht, erstrecken sich der Hauptteil des Stoffauflaufes, nämlich die Rohrbündel-Abschnitte 4.2 und 4.3 einerseits sowie die Blattbildungszone, jedenfalls entlang der Entwässerungsleisten 7 und der Entwässerungsleisten 25, ganz grob betrachtet entlang einer Diagonalen, die annäherend die linke, untere Ecke des U-förmigen Rahmens und die rechte obere Ecke dieses Rahmens miteinander verbindet. Dabei befindet sich der Beginn der Blattbildungszone und somit der Beginn der Entwässerungsleisten 7, 25, im wesentlichen in Flächenschwerpunkt der vom Rahmen 30, 31, 32 definierten Fläche. Eine solche Anordnung ist besonders raumsparend und zugleich optimal im Hinblick auf die Arbeitsweise der gesamten Anlage sowie optimal im Hinblick auf den Bedienungskomfort. Der Stoffauflauf 4.1 ist weitgehend geschützt gegen Verschmutzungen in Gestalt von herumspritzender Stoffsuspensionen. Dies hat folgenden Grund: Legt man eine vertikale Ebene durch die Formierwalze 5, so befindet sich der Stoffauflauf 4.1 auf der einen Seite dieser Ebene, während sich die Blattbildungszone auf der anderen Seite befindet.

    [0018] Für die gewaltigen Wassermassen, die im Bereich der Blattbildungszone nach beiden Seiten der beiden Siebe aus der entstehenden Faserstoffbahn austreten, ist genügend Raum vorhanden. Der untere Balken 33 erstreckt sich nur soweit in den vom U-Rahmen definierten Raum hinein, wie dies notwendig ist zur Abstützung der unteren Entwässerungseinheit 6. Das Aufhängen der oberen Entwässerungseinheit 24 am oberen Balken 32 bewirkt, daß hierzu wiederum keine Stützen oder Balken erforderlich sind, die wertvollen Raum innerhalb des Rahmens wegnehmen. Zugleich ist hierdurch eine gute Zugänglichkeit zu den kritischen Teilen, nämlich zu den Entwässerungseinheiten 6 und 24 gegeben.


    Ansprüche

    1. Doppelsiebformer für eine Papiermaschine, mit zwei Sieben (1, 2), nämlich einem Untersieb (1) und einem Obersieb (2), die einen keilförmigen Einlaufspalt (3) für einen maschinenbreiten Stoffstrahl sowie eine Blattbildungszone bilden, die unter einem Winkel gegen die Horizontale ansteigt, mit einer in der Schlaufe des unteren Siebes (1) nahe beim Einlaufspalt (3) angeordneten Formierwalze (5) und mit einer das Untersieb (1) umlenkenden Siebsaugwalze (11), mit einer in der Schlaufe des Obersiebes (2) und nahe beim Einlaufspalt (3) angeordneten Brustwalze (20), mit in beiden Siebschlaufen angeordneten Entwässerungseinheiten (6, 24) wie Leisten (7, 25), Saugern, mit einer Stuhlung, die horizontale Balken (32, 33) und vertikale Stützen (30, 31, 34) umfaßt, sowie mit einem Stoffauflauf (4), dessen Düse den Stoffstrahl gegen den Einlaufspalt (3) richtet,
    gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    (a) die Blattbildungszone ist - in Seitenansicht gesehen - unter einem Winkel von 30 bis 50° gegen die Horizontale geneigt;

    (b) die Stuhlung (30, 31, 32, 33, 34) umfaßt - in Seitenansicht gesehen - einen Rahmen (30, 31, 32) von der Gestalt eines umgekehrten U mit einer vor dem Stoffauflauf (4) und einer dahinter angeordneten Stütze (30, 31) und mit einem oberen Balken (32), der die oberen Enden der Stützen (30, 31) miteinander verbindet, ferner mit einem unteren Balken (33), der sich innerhalb der Schlaufe des unteren Siebes (1) befindet, der sich ferner beidseits der hinteren Stütze (31) erstreckt und dabei mit seinem einen Ende in den U-förmigen Rahmen hineinragt, während sich das andere Ende wenigstens annähernd bis zum horizontalen Ende der Schlaufe des unteren Siebes (1) hin erstreckt;

    (c) wenigstens eine Entwässerungseinheit (24) des oberen Siebes (2) ist am oberen Balken (32) aufgehängt, und wenigstens eine Entwässerungseinheit (6) des unteren Siebes (1) stützt sich auf dem unteren Balken (33) ab.


     
    2. Doppelsiebformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen von Formierwalze (5) und Brustwalze (20) wenigstens annäherend in einer horizontalen Ebene liegen.
     
    3. Doppelsiebformer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse des Stoffauflaufes (4) unter einem Winkel von 0 bis 20° gegen die Vertikale geneigt ist.
     
    4. Doppelsiebformer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein wesentlicher Teil (4.2, 4.3) des Stoffauflaufes (4) - in Seitenansicht gesehen - wenigstens annäherend in Richtung der Blattbildungszone erstreckt.
     
    5. Doppelsiebformer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anfang der Blattbildungszone wenigstens annäherend im Flächenschwerpunkt der von dem U-Rahmen (30, 31, 32) begrenzten Fläche befindet.
     


    Claims

    1. Twin wire former for a papermaking machine, having two wires (1, 2), namely a bottom wire (1) and a top wire (2), which form a wedge-shaped inlet gap (3) for a stock jet that is of machine width, and form a sheet forming zone which rises at an angle with respect to the horizontal, having a forming roll (5) that is arranged in the loop of the bottom wire (1) close to the inlet gap (3), and having a wire suction roll (11) that deflects the bottom wire (1), having a breast roll (20) that is arranged in the loop of the top wire (2) and close to the inlet gap (3), having dewatering units (6, 24) such as foils (7, 25), that are arranged in both wire loops, suction units, having a framing that comprises horizontal beams (32, 33) and vertical supports (30, 31, 34), and having a flowbox (4), whose nozzle directs the stock jet towards the inlet gap (3),
    characterized by the following features:

    (a) the sheet forming zone is - seen in side view - inclined at an angle of 30 to 50° with respect to the horizontal;

    (b) the framing (30, 31, 32, 33, 34) comprises - seen in side view - a frame (30, 31, 32) of the shape of an inverted U having a support arranged upstream of the flowbox (4) and one arranged downstream of the latter (30, 31) and having a top beam (32) that connects the top ends of the supports (30, 31) to each other, furthermore having a bottom beam (33) which is located inside the loop of the bottom wire (1), furthermore extends on both sides of the downstream support (31) and in so doing projects with its one end into the U-shaped frame, while the other end extends at least approximately as far as the horizontal end of the loop of the bottom wire (1);

    (c) at least one dewatering unit (24) of the top wire (2) is suspended on the top beam (32), and at least one dewatering unit (6) of the bottom wire (1) is supported on the bottom beam (33).


     
    2. Twin wire former according to Claim 1, characterized in that the axes of forming roll (5) and breast roll (20) lie at least approximately in a horizontal plane.
     
    3. Twin wire former according to Claim 1 or 2, characterized in that the nozzle of the flowbox (4) is inclined at an angle of 0 to 20° with respect to the vertical.
     
    4. Twin wire former according to one of Claims 1 to 3, characterized in that an essential part (4.2, 4.3) of the flowbox (4) - seen in side view - extends at least approximately in the direction of the sheet forming zone.
     
    5. Twin wire former according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the start of the sheet forming zone is located at least approximately in the area centroid of the area bounded by the U-frame (30, 31, 32).
     


    Revendications

    1. Section de formage à deux toiles pour une machine à papier, avec deux toiles (1,2) en fait une toile inférieure (1) et une toile supérieure (2), qui forment un intervalle d'entrée (3) en forme de coin pour un jet de matière de la largeur de la machine ainsi qu'une zone de formation de feuille, qui monte sous un certain angle par rapport à l'horizontale, avec un rouleau formeur (5) disposé dans la boucle de la toile inférieure (1) près de l'intervalle d'entrée (3) et avec un rouleau aspirant égoutteur (11), avec un rouleau de tête (20) disposé dans la boucle de la toile supérieure (2) et près de l'intervalle d'entrée (3), avec des unités de drainage (6, 24) placées dans les deux boucles des toiles, tels que des listeaux (7, 25), des aspirateurs, avec une constitution, qui comprend les poutres horizontales (32, 33) et les montants (30, 31, 34), ainsi qu'avec une arrivée de la matière (4), dont la buse dirige le jet de matière vers l'intervalle d'entrée (3),
    caractérisée par les attributions suivantes :

    a) la zone de formation de la feuille est, vue en élévation latérale, inclinée d'un angle de 30 à 50° par rapport à l'horizontale ;

    b) l'assise (30, 31, 32, 33,34) comporte, vue en élévation latérale, un cadre (30, 31,32) de la forme d'un U renversé avec un montant placé avant l'arrivée de la matière (4) et un montant placé derrière celle-ci (30, 31) et avec une poutre supérieure (32) qui relie ensemble les parties supérieures des montants (30, 31), en outre avec une poutre inférieure (33), qui se trouve à l'intérieur de la boucle de la toile inférieure (1), qui s'étend en outre des deux côtés du montant arrière (31) et en outre dépasse avec une de ses extrémités à l'intérieur du cadre en forme de U, tandis que l'autre extrémité s'étend approximativement jusqu' à l'extrémité horizontale de la boucle de la toile inférieure (1) ;

    c) au moins une unité de drainage (24) de la toile supérieure (2) est suspendue à la poutre supérieure (32) et au moins une unité de drainage (6) de la toile inférieure s'appuie sur la poutre inférieure (33).


     
    2. Section de formage à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée en ce que les axes du rouleau de formage (5) et du rouleau de tête (20) sont situés au moins approximativement dans un plan horizontal.
     
    3. Section de formage à deux toiles selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la buse de l'arrivée de la matière (4) est inclinée d'un angle de 0 à 20° par rapport à la verticale.
     
    4. Section de formage à deux toiles selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, une partie essentielle (4.2, 4.3) de l'arrivée de la matière (4), vue en élévation latérale, s'étend au moins approximativement dans le sens de la zone de formation de feuille.
     
    5. Section de formage à deux toiles selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le début de la zone de formation de la feuille se trouve approximativement au centre de gravité de la surface délimitée par le cadre en U (30, 31, 32).
     




    Zeichnung