| (19) |
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(11) |
EP 0 516 790 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.10.1996 Patentblatt 1996/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B42D 15/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9102/437 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9211/142 (09.07.1992 Gazette 1992/17) |
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| (54) |
MAGNETISCHER, METALLISCHER SICHERHEITSFADEN MIT NEGATIVSCHRIFT
MAGNETIC METALLIC SECURITY THREAD WITH NEGATIVE INSCRIPTION
FIL DE SECURITE METALLIQUE MAGNETIQUE AVEC UNE ECRITURE NEGATIVE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU MC NL SE |
| (30) |
Priorität: |
20.12.1990 DE 4041025
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.1992 Patentblatt 1992/50 |
| (73) |
Patentinhaber: GAO Gesellschaft für Automation
und Organisation mbH |
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D-81307 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KAULE, Wittich
D-8089 Emmering (DE)
- BÖHM, Michael
D-8011 Heimstetten (DE)
- Schneider, Walter, Dr.
D-83714 Miesbach (DE)
- Burchard, Theodor, Dr.
D-83703 Gmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 185 396 EP-A- 0 310 707 EP-A- 0 330 733 EP-A- 0 381 112 WO-A-90/13877 DE-A- 2 754 267 US-A- 4 941 687
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EP-A- 0 279 880 EP-A- 0 319 157 EP-A- 0 377 160 EP-A- 0 400 902 DE-A- 1 696 245 GB-A- 1 411 477
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsdokument, insbesondere eine Banknote, Ausweiskarte
oder dergleichen, mit einem Sicherheitselement in Form eines Fadens oder Bandes aus
einem transparenten Trägermaterial, das eine metallische Schicht mit in Transmission
lesbaren Aussparungen in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen aufweist. Die
Erfindung betrifft ferner ein derartiges Sicherheitselement sowie Verfahren zur Herstellung
dieses Elements und des Dokuments.
[0002] Sicherheitsfäden aus Kunststoff, die eine magnetische Beschichtung aufweisen, sind
seit langem bekannt (DE 16 96 245, EP 0 310 707 A1) und haben sich als bewährtes maschinenlesbares
Sicherheitsmerkmal durchgesetzt.
[0003] Um die Fälschungssicherheit dieses bewährten Sicherheitsmerkmals weiter zu erhöhen,
wurde vorgeschlagen, die magnetische Schicht mit einer metallischen Schicht zu kombinieren
(DE 27 54 267 C3, EP 0 377 160 A1). Dies hat insbesondere den Vorteil, daß die Merkmale
für einen Fälscher nicht ohne weiteres erkennbar und imitierbar sind. Andererseits
sind Durchschnittspersonen, die mit derartigen Sicherheitsdokumenten umgehen, ebenfalls
nicht in der Lage, diese Sicherheitsmerkmale zu erkennen.
[0004] Daher wurden die bekannten Fäden häufig mit einem zusätzlichen Mikrodruck versehen
(EP 377 160 A1). Aber auch dieser Mikrodruck erwies sich als kein besonders gutes
visuelles Sicherheitsmerkmal, da die Schrift auf dem dunklen Faden im Durchlicht nicht
und im Auflicht nur sehr schwer zu erkennen ist.
[0005] Alternativ hierzu wird in den Schriften US-A 4,941,617 und EP 279 880 A1 vorgeschlagen,
auf einem transparenten Faden metallische Zeichen vorzusehen. Die metallische Schicht
ist aufgrund ihrer reflektierenden Eigenschaften nach der Einbringung in das Papier
bei Betrachtung im Auflicht kaum zu erkennen, bei Betrachtung im Durchlicht dagegen
hebt sich die Metallschicht in Form dunkler Zeichen von der hellen Umgebung ab. Aufgrund
der Kleinheit der Zeichen sind diese jedoch ebenfalls schwer im Papier aufzufinden.
[0006] Aus den Dokumenten EP 0 330 733 B1 und EP 0 319 157 A1 ist ein Sicherheitselement
bekannt, das sowohl visuell als auch maschinell überprüfbar ist. Zu diesem Zweck wird
eine lichtdurchlässige Kunststoffolie metallisch beschichtet und diese Beschichtung
mit Aussparungen in Form von Zeichen oder Mustern versehen. Außerdem kann der Sicherheitsfaden
in den zu den Aussparungen deckungsgleichen Bereichen farbgebende und/oder lumineszierende
Substanzen enthalten, durch die sich die Zeichen oder Muster unter geeigneten Lichtbedingungen
von der opaken Metallbeschichtung farblich kontrastierend unterscheiden. Zur Herstellung
der Aussparungen, der sogenannten Negativschrift, wird ein besonderes Verfahren benutzt.
Vor der Metallisierung des Fadenmaterials wird ein Druckbild entsprechend der späteren
Aussparungen aufgedruckt und erst im Anschluß daran die Metallbeschichtung aufgebracht.
Für die Aufbringung des Druckbildes werden Druckfarben oder Lacke verwendet, die sich
anschließend unter der Metallschicht wieder chemisch lösen lassen, so daß an den Stellen
des Druckbildes Aussparungen in der Metallschicht entstehen, da diese mit abgetragen
wird.
[0007] Dieses Sicherheitselement genügt bereits einem sehr hohen Sicherheitsstandard. Einerseits
kann über die durchgehende metallische Beschichtung maschinell die elektrische Leitfähigkeit
überprüft werden und zum anderen dient die Negativschrift als visuelles, für den Betrachter
gut erkennbares Echtheitsmerkmal. Darüber hinaus weist der Faden ein zusätzliches,
vom Betrachter nicht ohne weiteres erkennbares Merkmal auf, nämlich die Lumineszenz
im Bereich der Negativschrift, die ebenfalls maschinell überprüfbar ist. Nachteilig
ist allerdings, daß zur Erfassung der beiden maschinell prüfbaren Eigenschaften eine
etwaige Prüfvorrichtung neben einem Leitfähigkeitssensor auch einen optischen Sensor
aufweisen muß. Optische Sensoren sind wegen der notwendigen Lichtquelle, Linsensysteme,
Filter etc. relativ aufwendig und voluminös. Die Prüfvorrichtung wird somit ebenfalls
entsprechend aufwendig und groß.
[0008] Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitselement für Sicherheisdokumente
mit mindestens zwei maschinell prüfbaren Sicherheitsmerkmalen zu schaffen, das die
obengenannten Nachteile vermeidet und dennoch die Vorteile der visuellen und maschinellen
Überprüfbarkeit in sich vereint.
[0009] Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Das wesentliche der Erfindung ist in der Kombination aus magnetischem Sicherheitsmerkmal
und Negativschrift zu sehen, die mehrere Vorteile bietet. Erstens vereinigt das erfindungsgemäße
Sicherheitselement vorteilhafterweise die positiven Aspekte der im Stand der Technik
bekannt gewordenen Sicherheitselemente, die schnelle und einfache visuelle Überprüfbarkeit
einerseits und die von außen nicht ohne weiteres erkennbare Möglichkeit der maschinellen
Prüfung andererseits. Denn die Negativschrift, die in eine reflektierende Umgebung
eingebettet ist, ist mit dem menschlichen Auge gut zu erkennen und kann vom Betrachter
problemlos auf ihre Authentizität überprüft werden. Zusätzlich ist es möglich, das
visuelle Prüfergebnis des Sicherheitsdokuments maschinell anhand einer Magnetfeldmessung
zu untermauern oder gegebenenfalls zu revidieren. Die metallisch reflektierende Umgebung
der Negativschrift stellt sicher, daß der Sicherheitsfaden im Auflicht den Gesamteindruck
des Datenträgers bzw. Sicherheitsdokuments nicht stört, im Durchlich aber sehr markant
zu erkennen ist.
[0011] Darüber hinaus stehen beim Nachweis der magnetischen Eigenschaften im Gegensatz zur
Lumineszenz viele Codierungsmöglichkeiten zur Verfügung, da der Fälscher nicht in
der Lage ist, zu erkennen, welche der magnetischen Eigenschaften, wie Permeabilität,
Magnetisierung, Remanenz etc., als Prüfkriterium verwendet wird. Der Fälschungsschutz
kann also durch die Verwendung eines magnetischen Echtheitsmerkmals noch weiter erhöht
werden.
[0012] Da die Messung der elektrischen Leitfähigkeit und die der magnetischen Eigenschaften
mit relativ geringem Hardwareaufwand möglich ist, ergibt sich als weiterer, wirtschaftlicher
Vorteil, daß das erfindungsgemäße Sicherheitselement trotz mehrerer Prüfoptionen (elektrische
Leitfähigkeit und eine magnetische Eigenschaft), von denen mindestens zwei maschinell
erfaßbar sind, mit einem relativ einfachen Sensor meßbar ist. Auf diese Weise kann
ohne zusätzliche Veränderungen an der Prüfvorrichtung und Kosten ein mehrfacher und
somit erhöhter Fälschungsschutz erreicht werden.
[0013] In einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicerheitselementes wird
ein Kunststoffaden sowohl metallisch beschichtet als auch mit Magnetfarbe bedruckt,
wobei die magnetischen und metallischen Bereiche in Laufrichtung des Fadens gesehen
z. B. alternierend auf dem Faden angeordnet sind. Die metallischen und magnetischen
Bereiche können jedoch wahlweise auch in Längsrichtung aufgebracht oder übereinander
geschichtet vorgesehen werden. Die Metallisierung weist in allen Fällen eine Negativschrift
auf, wie sie aus der EP-OS 0 330 733 bekannt ist.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform liegt die maschinell prüfbare Magnetfarbe als
vollflächige Beschichtung unterhalb der Metallisierung vor, die nur im Bereich der
Negativschrift, welche nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eingebracht wird, unterbrochen
ist.
[0015] Bei dem bisher bekannt gewordenen Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements
mit Negativschrift, wie z.B. in der EP-OS 0 330 733 beschrieben, war es nicht möglich,
eine vollflächige Magnetfarbe mit in den Aufbau des Sicherheitselements einzubeziehen.
Die Metallisierung muß aufgrund ihrer reflektierenden Eigenschaftn die äußerste Schicht
des Sicherheitselements darstellen, so daß die opake Magnetfarbe zwangsläufig zwischen
der löslichen Druckfarbe, die später die Negativschrift erzeugt, und der Metallbeschichtung
verdruckt werden muß. Die Magnetfarbe ist jedoch chemisch relativ schwer löslich.
Die Herstellung der Negativschriftzeichen nach dem bekannten Verfahren ist daher nicht
möglich, da die Magnetschicht nicht oder nicht vollständig aus dem Schichtaufbau herausgelöst
werden können und die Konturen der Schrift somit nur unvollständig erscheinen.
[0016] Im Gegensatz hierzu eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren besonders gut für
einen mit elektrisch leitfähigen Schichten kombinierten vollflächigen Magnetschichtaufbau.
Das erfindungsgemäße Verfahren benutzt zum Aufbringen des Negativdruckbildes anstelle
der chemisch lösbaren Farben eine wärmeerweichbare oder verdampfbare Farbe.
[0017] Da Sicherheitsfäden in Bahnform hergestellt und anschließend in Streifen vorgegebener
Breite geschnitten werden, bietet das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß
sowohl die Magnetfarbe als auch die Metallisierung vollflächig aufgebracht werden
können ohne Berücksichtigung des darunterliegenden Negativdruckbildes. Dadurch ist
das Verfahren sehr rationell und somit auch kostengünstig.
[0018] Verfahrensbeispiele und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand
der Figuren erläutert. Zur besseren Anschaulichkeit der Figuren wird auf eine maßstabs-
und proportionsgetreue Darstellung verzichtet.
[0019] Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine Banknote mit eingelagertem Sicherheitsfaden,
- Fig. 2
- Aufsicht auf den Sicherheitsfaden in einer erfindungsgemäßen Ausführungsform,
- Fig. 3
- Aufsicht auf eine weitere Ausführungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Sicherheitsfadens,
- Fig. 4
- Aufsicht auf eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Sicherheitsfadens,
- Fig. 5
- Schnitt A - B der in Fig. 4 dargestellten Variante des erfindungsgemäßen Sicherheitsfadens
vor dem Einbringen der Negativschrift,
- Fig. 6
- Schnitt A - B nach dem Einbringen der Negtivschrift,
- Fig. 7
- Variante zum Fadenaufbau des in Fig. 4 dargestellten Fadens im Schnitt A - B,
- Fig. 8
- weitere Variante zum Fadenaufbau des in Fig. 4 dargestellten Fadens im Schnitt A -
B.
[0020] Fig. 1 zeigt ein Wertpapier 1 mit eingelagertem Sicherheitselement 2, das als songenannter
Fenster-Sicherheitsfaden ausgeführt ist. Diese Ausführungsform gewährleistet, daß
das Element zumindest in Teilbereichen sowohl im Auf- als auch im Durchlicht gut sichtbar
ist. Dafür wird der Sicherheitsfaden in die Papiermasse quasi eingewebt, so daß er
in regelmäßigen Abständen direkt an die Dokumentenoberfläche tritt, was durch die
schraffierten Kästchen angedeutet wird.
[0021] In den Fig. 2, 3 und 4 sind mögliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Sicherheitselementes
2 in Aufsicht dargestellt.
[0022] Fig. 2 zeigt das Sicherheitselement 2, bestehend aus einer transparenten Kunststoffolie,
welche in Laufrichtung gesehen alternierend mit metallischen und magnetischen Bereichen
3, 4 versehen ist. Die Metallisierung 3 weist Aussparungen 5, die sogenannte Negativschrift,
in Form von beliebigen Zeichen, Ziffern oder Mustern etc. auf, in denen das darunterliegende
transparente Trägermaterial sichtbar wird. Die metallischen Bereiche 3 sind durch
Balken aus meist schwarzer verdrucktr Magnetfarbe 4 getrennt.
[0023] Die Herstellung eines solchen Fadens kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Z.B.
kann eine Kunststoffolie vollflächig metallisch beschichtet und im Anschluß daran
nach einem der aus der EP-OS 0 330 733 bekannten Verfahren mit einer Negativschrift
versehen werden. Dabei wird der Text sich wiederholend in paralleler Zeilen- und Spaltenanordnung
eingebracht. Über diese Folie werden parallel zu den Spalten Balken aus Magnetfarbe
in angemessenen Abständen aufgetragen, so daß die Negativschrift mindestens einmal
vollständig zwischen diesen Balken erscheint. Im letzten Schritt wird die Bahn registergenau,
wie beispielsweise aus der EP-OS 0 381 112 bekannt, parallel zu den Zeilen in Fäden
geschnitten.
[0024] Alternativ hierzu kann der Text derart in paralleler Spaltenanordnung eingebracht
werden, daß er in benachbarten Spalten um den halben Zeilenabstand versetzt ist, wie
in Fig. 3 gezeigt. Ebenso können die Balken aus Magnetfarbe 4 parallel zu den Schriftzeilen
3 aufgedruckt werden, wie ebenfalls aus Fig. 3 ersichtlich. In diesem Fall ist darauf
zu achten, daß die Magnetstreifen seitlich passerhaltig zu der Negativschrift angeordnet
sind. Die im übrigen analog zum oben beschriebenen Verfahren präparierte Kunststoffolie
wird in Fäden mit einer Breite von ca. 1,2 mm geschnitten, wobei die ca. 0,8 mm breite
Metallisierung 3, welche die sichtbare Negativschrift 5 trägt, symmetrisch von ca.
0,2 mm breiten Magnetstreifen 4 umrahmt wird.
[0025] Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselements zeigt Fig.
4. Rein äußerlich unterscheidet sich dieser Sicherheitsfaden 2 nicht von den bekannten
Sicherheitsfäden. Denn es ist lediglich die transparente Schrift 5 in ihrer metallischen
Umgebung 3 zu erkennen. Die Unterschiede werden jedoch bei der Betrachtung des Schichtaufbaus
des Fadens 2 evident.
[0026] Die Fig. 5 und 6 zeigen den Schnitt A - B der in Fig. 4 dargestellten bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselements 2 vor und nach dem Einbringen
der Negativschrift 5. Wie auch in den vorherigen Beispielen dient eine transparente
Kunststoffolie 10 als Trägermaterial. Diese wird zunächst mit einer aktivierbaren
Druckfarbe 13 im Bereich der späteren Negativschrift bedruckt. Anschließend wird die
Folie vollflächig metallisch, z.B. mit Aluminium bedampft. Über diesem Schichtaufbau
wird eine magnetische Druckfarbe 4 ebenfalls vollflächig vorgesehen. Die äußerste
Schicht bildet eine weitere vakuumaufgedampfte Metallisierung 3.
[0027] Die Zeichnung läßt keine Abschätzung über die einzelnen Schichtdicken zu, weshalb
im folgenden einige typische Daten zur Veranschaulichung aufgeführt werden: Die Trägerfolie
10 besitzt eine Dicke von ca. 10 bis 30 µm, die aktivierbare Druckfarbe 13 bewegt
sich zwischen 0,5 und 2 µm, während jede der Metallisierungen nur ca. 1/100 µm dick
ist, und die Magnetfarbe weist eine Schichtstärke von 1 bis 5 µm auf.
[0028] Die innere Metallbeschichtung gewährleistet, daß der Sicherheitsfaden aufgrund der
Transparenz des Trägermaterials seitenunabhängig das gleiche äußere Erscheinungsbild
bietet. Dies ist notwendig, um den Faden nach der Einbettung in das Dokument in gleicher
Weise überprüfen zu können.
[0029] Durch das Aktivieren der Druckfarbe 13 entstehen kongruent zur Druckfarbe Aussparungen
in den drei darüberliegenden Schichten 11, 4 und 3 und bilden so die Negativschrift
5. Zum Schutz der dünnen Metallschicht und der Aussparungen kann in einem letzten
Schritt vor dem Schneiden der Bahn eine transparente Lackschicht 20 von ca. 10 µm
Dicke aufgesprüht werden. Andererseits ist es auch möglich, den fertigen Faden, wie
in Fig. 6 angedeutet, durch Tauchen mit einer Schutzschicht zu versehen.
[0030] Als aktivierbare Druckfarben eignen sich z.B. wachshaltige Emulsionen, ähnlich wie
sie bei Transferbändern verwendet werden. Bei Erwärmung erweichen dieses Emulsionen
und verringern dadurch die Haftung zur Trägerfolie, so daß in diesen schlecht haftenden
Bereichen, unterstützt durch mechanische Behandlung, wie z.B. Ultraschall, Abbürsten
oder Abreiben, sowohl die erweichte Druckfarbe als auch die darüberliegenden Schichten
entfernt werden können.
[0031] Die Druckfarben zum Aufbringen des Negativbildes können allerdings auch aufschäumende
Additive enthalten, wie sie bei der Herstellung von Schaumstoffen üblich sind. Diese
Treibmittel spalten unter Wärmeeinwirkung Gas ab und erzeugen in einer polymeren Matrix
Schaumstrukturen. Der Zersetzungsvorgang läuft irreversibel und innerhalb eines definierten
Temperaturintervalls ab. Im Zusammenhang mit der Erfindung eignen sich besonders Treibmittel
mit einer Aktivierungstemperatur um 200° C, wie z.B. Azodicarbonamid. Wie im Fall
der wachshaltigen Emulsionen wird durch die Gasentwicklung und die damit verbundene
Volumenvergrößerung die Haftung an der Trägerfolie verringert. Zusätzlich wölben sich
die darüberliegenden Schichten entsprechend der Volumenvergrößerung der Druckfarbe
nach außen und bieten so den mechanisch einwirkenden Behandlungsmethoden einen guten
Angriffspunkt, so daß die Negativschrift sauber herausgearbeitet werden kann. Alternativ
können die Treibmittel auch in mikroverkapselter Form der verdruckbaren Farbe beigemengt
werden.
[0032] Eine Vereinfachung im Aufbau der in Fig. 3 gezeigten Schichtfolge ergibt sich, wenn
man den oben beschriebenen aktivierbaren Druckfarben zusätzlich ein Lösungsmittel
für die Metallschichten zusetzt. Es genügt, wenn die Farbe leicht sauer oder alkalisch
ist, da es sich in der Praxis ausschließlich um aufgedampftes Aluminium handelt. Auf
diese Weise kann die erste Metallbeschichtung direkt auf die Trägerfolie aufgebracht
werden und erst im folgenden wird das Druckbild, wie es später als Negativbild erscheinen
soll, aufgedruckt, mit dem Erfolg, daß sich die Schichten noch leichter ablösen lassen.
Denn hier wirkt die ablösende Druckfarbe praktisch von der Mitte aus in zwei entgegengesetzte
Richtungen, wodurch die Effektivität des Ablösens der Schichten vor der mechanischen
Behandlung erhöht wird. Säure- oder Laugenrückstände im Faden sind nicht zu befürchten,
da die Negativschrift im Anschluß an das Herauslösen mit Wasser gewaschen wird.
[0033] Die Aktivierung der die Negativschrift erzeugenden Druckfarbe kann natürlich auch
durch andere physikalische Einwirkungen, wie Laserstrahl, Elektronenstrahl, Druck,
Kälte usw., ausgelöst werden.
[0034] Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch sinnvoll genutzt werden, wenn ein Druckbild
mit einer Farbschicht statt mit einer metallischen Schicht ausgeführt werden soll,
welche selbst nicht verdruckbar, sondern z.B. nur durch Rakeln oder andere vollflächige
Beschichtungen aufzubringen ist. In diesem Fall wird erfindungsgemäß ein Negativbild
unter die Farbe gedruckt und dieses erfindungsgemäß entfernt.
[0035] Fig. 7 zeigt eine Variante zum Aufbau des in Fig. 4 in Aufsicht dargestellten Sicherheitselements
2, bei der zur Erzeugung der Negativschrift neben den obengenannten aktivierbaren
Druckfarben auch die aus dem Stand der Technik bekannten chemisch lösbaren Druckfarben
verwendet werden können. In diesem Fall wird das Trägermaterial 10 in einer Mehrfarbendruckmaschine
mit metallischen Streifen 40 und deckungsgleich hierzu mit der Magnetfarbe 4 bedruckt.
In die Lücke zwischen den Streifen wird in einem dritten Druckwerk die die Negativschrift
erzeugende aktivierbare Druckfarbe 13 eingebracht. Das auf diese Weise präparierte
Trägermaterial erhält eine vollflächige metallische Beschichtung 3, die anschließend
im Bereich der Negativschrift durch Aktivieren der Druckfarbe 13 wieder entfernt wird.
Wie im vorherigen Beispiel kann der Faden auch hier mit einer schützenden transparenten
Lackschicht versehen werden.
[0036] Für das Drucken der metallischen Streifen 40 wird eine metallpigmenthaltige Druckfarbe
verwendet, wohingegen die äußere Metallbeschichtung vorzugsweise aus vakuumaufgedampftem
Aluminium besteht.
[0037] In Fig. 8 ist ein ähnlicher Fadenaufbau dargestellt, bei dessen Herstellung jedoch
im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Verfahren auf die Verwendung einer aktivierbaren
Druckfarbe verzichtet werden kann. Analog zu dem in Fig. 7 dargestellten Faden wird
zuerst das Trägermaterial 10 mit metallischen Streifen 40 und deckungsgleich hierzu
mit Magnetfarbe 4 bedruckt. In einem dritten Druckwerk wird anschließend eine metallpigmenthaltige
Druckfarbe 30, wie z.B. Silberbronze, derart verdruckt, daß sie Aussparungen in Form
der Negativzeichen 5 aufweist.
[0038] In diesem Beispiel werden für beide Metallisierungen 40, 30 metallpigmenthaltige
Druckfarben oder Metallimitationsfarben, wie z.B. silberbronze, verwendet. Derartige
Druckfarben können natürlich auch in den übrigen beschriebenen Beispielen vorteilhaft
eingesetzt werden.
[0039] Bei allen bisher gezeigten Beispielen für das erfindungsgemäße Sicherheitselement
wird die elektrische Leitfähigkeit durch die Eigenschaften der metallisch reflektierenden
Schichten, insbesondere die visuell sichtbaren Schichten 3, 30 bestimmt. Es sind jedoch
auch Varianten möglich, bei denen die Leitfähigkeit durch entsprechende Beimischung
der Magnetschicht mit elektrisch leitfähigem Material erzeugt oder zumindest mitgetragen
wird. Die Bezugsnummer 25 in der Fig. 8 deutet eine derartige Beimischung an, die
beispielsweise au Rußpartikeln bestehen kann.
[0040] Dies hat zusätzlich den Vorteil, daß über die gesamte Fadenbreite verlaufende Risse
in der metallisch leitenden Schicht, z.B. in Schicht 3 des in Fig. 4 gezeigten Fadens
nicht zum vollständigen Verlust der elektrischen Leitfähigkeit führen. Denn in diesem
Fall verläuft der Stromfluß durch die angrenzende leitfähige Magnetschicht und überbrückt
somit den Riß. Auf diese Weise kann das Merkmal der elektrischen Leitfähigkeit auch
dann als Echtheitsmerkmal verwendet werden, wenn die zu überprüfende Schicht Defekte
aufweist.
[0041] Bei entsprechend eingeschränkten Ansprüchen an die Signalgröße der elektrischen Leitfähigkeit
und des Magnetismus ist es auch möglich, sowohl die elektrisch leitfähigen als auch
die magnetischen Pigmente einer einzigen Druckfarbe zuzusetzen, die mit ausgesparter
Negativschrift auf das Trägermaterial gedruckt wird. Dies bietet den Vorteil, daß
das Fadenmaterial in einem einzigen Druckvorgang mit den drei Sicherheitsmerkmalen,
elektrische Leitfähigkeit, Magnetismus und Negativschrift, versehen werden kann.
[0042] Ebenso ist es möglich, die Merkmale auf nur zwei Schichten zu verteilen. Hierbei
wird das Trägermaterial in einem ersten Schritt mit einer teildurchlässigen, elektrisch
leitfähigen Schicht, wie einer hauchdünnen aufgedampften oder gesputterten Metall-
oder Oxidschicht, versehen. Diese Schicht trägt in erster Linie die elektrische Leitfähigkeit.
Darüber wird anschließend eine magnetpigmenthaltige Metalleffektschicht, d.h. eine
Metall- oder Metallimitationsfarbe, mit ausgesparter Negativschrift gedruckt. Auf
diese Weise kann ein größeres elektrisches Signal erzeugt und dennoch ein Verfahrensschritt
eingespart werden.
1. Sicherheitsdokument (1), insbesondere Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, mit
einem Sicherheitselement (2) in Form eines Fadens oder Bandes aus einem transparenten
Trägermaterial (10), das eine metallische Schicht (3, 30) mit in Transmission lesbaren
Aussparungen (5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß über oder unter der Metallschicht (3, 30) eine zusätzliche magnetische Schicht
(4) angeordnet ist und die geometrische Anordnung der mit der magnetischen Schicht
(4) abgedeckten Bereiche so gewählt ist, daß wenigstens die lesbaren Aussparungen
(5) frei bleiben.
2. Sicherheitsdokument (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Schicht (4) die metallische Schicht (3) in Längsrichtung des
Fadens gesehen abschnittsweise vollflächig überdeckt und die visuell lesbaren Zeichen
(5) in den magnetschichtfreien Zwischenräumen vorgesehen sind.
3. Sicherheitsdokument (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Schicht (4) in Längsrichtung des Fadens (2) gesehen symmetrisch
zu beiden Seiten der visuell lesbaren Zeichen (5) angeordnet ist.
4. Sicherheitsdokument (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Schicht (3) über der magnetischen Schicht (4) angeordnet ist,
und beide Schichten (3, 4) deckungsgleich die in Transmission visuell lesbaren Aussparungen
(5) aufweisen.
5. Sicherheitsdokument (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß deckungsgleich unter der magnetischen Schicht (4) eine zweite metallische Schicht
(11, 40) angeordnet ist.
6. Sicherheitsdokument (1) nach wenigsten einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Schichten (3, 11, 30, 40) metallpigmenthaltige Druckfarben,
Metallimitationsfarben oder vakuumaufgedampfte Metallschichten sind.
7. Sicherheitsdokument (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Schicht (4) mit einem elektrisch leitenden Material (25) versetzt
ist.
8. Sicherheitsdokument (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Schicht (4) aus einer magnetischen Druckfarbe besteht.
9. Sicherheitsdokument (1), insbesondere Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, mit
einem Sicherheitselement (2) in Form eines Fadens oder Bandes aus einem transparenten
Trägermaterial (10), das eine metallische Schicht (3) mit in Transmission lesbaren
Aussparungen (5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Schicht (3) eine Druckfarbe ist, welche elektrisch leitfähige
Pigmente enthält, und daß die Druckfarbe neben den elektrisch leitfähigen Pigmenten
magnetische Pigmente enthält.
10. Sicherheitselement (2) in Form eines Fadens oder Bandes zur Einbettung in ein Sicherheitsdokument
(1), insbesondere eine Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, welches aus einem
transparenten Trägermaterial (10) besteht, das eine metallische Schicht (3, 30) mit
in Transmission lesbaren Aussparungen (5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß über oder unter der Metallschicht (3, 30) eine zusätzliche magnetische Schicht
(4) angeordnet ist und die geometrische Anordnung der mit der magnetischen Schicht
(4) abgedeckten Bereiche so gewählt ist, daß wenigsten die lesbaren Aussparungen (5)
frei bleiben.
11. Sicherheitselement (2) in Form eines Fadens oder Bandes zur Einbettung in ein Sicherheitsdokument
(1), insbesondere eine Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, welches aus einem
transparenten Trägermaterial (10) besteht, das eine metallische Schicht (3) mit in
Transmission lesbaren Aussparungen (5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Schicht (3) eine Druckfarbe ist, welche elektrisch leitfähige
Pigmente enthält, und daß die Druckfarbe neben den elektrisch leitfähigen Pigmenten
magnetische Pigmente enthält.
12. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements (2) in Form eines Fadens oder
Bandes, das für die Einbringung in ein Sicherheitsdokument (1), wie eine Banknote,
Ausweiskarte oder dergleichen, geeignet ist, und aus einem transparenten Trägermaterial
(10) besteht, das eine metallische Schicht (3) mit in Transmission lesbaren Aussparungen
(5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen aufweist, gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß
a) eine transparente Trägerfolie (10) mit einer aktivierbaren Druckfarbe (13) in Form
von lesbaren Zeichen, Mustern oder dergleichen bedruckt wird,
b) die Seite der Trägerfolie (10), welche die aktivierbare Druckfarbe (13) trägt,
vollflächig mit einer metallischen Schicht (3) versehen wird,
c) die Druckfarbe (13) aktiviert wird, um in der metallischen Beschichtung (3) Aussparungen
(5) in Form der Zeichen, Muster oder dergleichen zu erzeugen,
d) in partiellen Bereichen ein magnetischer Stoff (4) aufgebracht wird,
e) die Folie (10) in Streifen entsprechender Breite geschnitten wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt a) aufgebrachten Zeichen, Muster oder dergleichen (5) in paralleler
Zeilen- und Spaltenform aufgedruckt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt a) aufgebrachten Zeichen, Muster oder dergleichen um den halben
Spaltenabstand versetzt aufgedruckt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetiche Stoff (4) in Schritt d) in zu den Spalten parallelen Balken aufgebracht
wird.
16. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Stoff (4) in Schritt d) in zu den Zeilen parallelen Streifen
aufgebracht wird.
17. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements (2) in Form eines Fadens oder
Bandes, welches für die Einbringung in ein Sicherheitsdokument (1), wie eine Banknote,
Ausweiskarte oder dergleichen, geeignet ist, und welches aus einem transparenten Trägermaterial
(10) besteht, das eine metallische Schicht 3, 11) mit in Transmission lesbaren Aussparungen
(5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen aufweist, gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß
a) eine transparente Trägerfolie (10) mit einer aktivierbaren Druckfarbe (13) in Form
von lesbaren Zeichen, Mustern oder dergleichen bedruckt wird,
b) die Seite der Trägerfolie (10), welche die aktivierbare Druckfarbe (13) trägt,
vollflächig mit einer metallischen Schicht (11) versehen wird,
c) über der metallischen Schicht (11) vollflächig ein maschinell prüfbarer magnetischer
Stoff (4) vorgesehen wird,
d) über den magnetischen Stoff (4) vollflächig eine metallische Beschichtung (3) aufgebracht
wird,
e) anschließend die aktivierbare Druckfarbe (13) aktiviert wird, umso alle Schichten
über der Trägerfolie (10) zu entfernen, wodurch sowohl in der magnetischen als auch
in der metallischen Beschichtung (3, 4, 11) Aussparungen (5) in Form der Zeichen,
Muster oder dergleichen entstehen,
f) die Folie (10) in Streifen entsprechender Breite geschnitten wird.
18. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements (2) in Form eines Faden oder Bandes,
welches für die Einbringung in ein Sicherheitsdokument (1), wie eine Banknote, Ausweiskarte
oder dergleichen geeignet ist, und welches aus einem transparenten Trägermaterial
(10) besteht, das eine metallische Schicht (30, 40) mit in Transmission lesbaren Aussparungen
(5) in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen aufweist, gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß
a) eine transparente Trägerfolie (10) mit einer metallischen Schicht (40) in Form
von Streifen versehen wird,
b) registergenau über den Streifen (40) ein maschinell prüfbarer magnetischer Stoff
(4) vorgesehen wird,
c) die Trägerfolie (10) zwischen den Streifen mit einer aktivierbaren Druckfarbe (13)
in Form der lesbaren Zeichen bedruckt wird,
d) der gesamte Schichtaufbau vollflächig mit einer metallischen Schicht (30) versehen
wird,
e) anschließend die aktivierbare Druckfarbe (13) aktiviert wird, wodurch in der metallischen
Schicht (30) Aussparungen (5) in Form der Zeichen, Muster oder dergleichen entstehen,
f) die Folie (10) parallel zu den magnetischen Streifen (4) in Fäden entsprechender
Breite geschnitten wird.
19. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der metallischen Schichten (3, 11, 30, 40) eine vakuumaufgedampfte
Metallschicht, eine metallpigmenthaltige Druckfarbe oder eine Metallimitationsfarbe
ist.
20. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
der magnetische Stoff (4) in einer Druckfarbe enthalten ist und verdruckt wird.
21. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablösen der Schichten (3, 4, 11, 30, 40) über der Trägerfolie durch mechanische
Behandlung unterstützt wird.
22. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierbare Druckfarbe (13) eine wachshaltige Emulsion ist.
23. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierbare Druckfarbe (13) schäumbare Additive enthält.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die schäumbaren Additive in Form von Mikrokapseln in der Druckfarbe (13) vorliegen.
25. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierbare Druckfarbe (13) durch Laserstrahl, Elektronenstrahl, Temperaturbehandlung
oder Druck aktiviert wird.
26. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die fertige Folie (10) vor dem letzten Verfahrensschritt mit einer schützenden
transparenten Lackschicht (20) versehen wird.
27. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsdokuments, dadurch gekennzeichnet, daß während der Herstellung des Dokuments (1) in das Dokument ein Sicherheitselement
(2) nach Anspruch 10 oder 11 eingebracht wird.
1. A security document (1), in particular bank note, identity card or the like, having
a security element (2) in the form of a thread or band consisting of a transparent
carrier material (10) having a metallic layer (3, 30) with gaps (5) in the form of
characters, patterns or the like readable by transmitted light, characterized in that
an additional magnetic layer (4) is disposed above or below the metal layer (3, 30)
and the geometric arrangement of the areas covered with the magnetic layer (4) is
selected so that at least the readable gaps (5) remain free.
2. The security document (1) of claim 1, characterized in that the magnetic layer (4)
covers the metallic layer (3) all over in sections regarded in the longitudinal direction
of the thread and the visually readable characters (5) are provided in the spaces
free from the magnetic layer.
3. The security document (1) of claim 1, characterized in that the magnetic layer (4)
is disposed symmetrically on each side of the visually readable characters (5) regarded
in the longitudinal direction of the thread (2).
4. The security document (1) of claim 1, characterized in that the metallic layer (3)
is disposed above the magnetic layer (4), and both layers (3, 4) have congruently
the gaps (5) visually readable by transmitted light.
5. The security document (1) of claim 3 or 4, characterized in that a second metallic
layer (11, 40) is disposed congruently below the magnetic layer (4).
6. The security document (1) of at least one of claims 1 to 5, characterized in that
the metallic layers (3, 11, 30, 40) are bronze inks, imitation metal inks or vacuum
evaporated metal layers.
7. The security document (1) of at least one of claims 1 to 6, characterized in that
the magnetic layer (4) has an electroconductive material (25) added thereto.
8. The security document (1) of at least one of claims 1 to 7, characterized in that
the magnetic layer (4) consists of a magnetic ink.
9. A security document (1), in particular bank note, identity card or the like, having
a security element (2) in the form of a thread or band consisting of a transparent
carrier material (10) having a metallic layer (3) with gaps (5) in the form of characters,
patterns or the like readable by transmitted light, characterized in that the metallic
layer (3) is an ink containing electroconductive pigments, and the ink contains not
only electroconductive pigments but also magnetic pigments.
10. A security element (2) in the form of a thread or band to be embedded in a security
document (1), in particular a bank note, identity card or the like, which consists
of a transparent carrier material (10) having a metallic layer (3, 30) with gaps (5)
in the form of characters, patterns or the like readable by transmitted light, characterized
in that an additional magnetic layer (4) is disposed above or below the metal layer
(3, 30) and the geometric arrangement of the areas covered with the magnetic layer
(4) is selected so that at least the readable gaps (5) remain free.
11. A security element (2) in the form of a thread or band to be embedded in a security
document (1), in particular a bank note, identity card or the like, which consists
of a transparent carrier material (10) having a metallic layer (3) with gaps (5) in
the form of characters, patterns or the like readable by transmitted light, characterized
in that the metallic layer (3) is an ink containing electroconductive pigments, and
the ink contains not only electroconductive pigments but also magnetic pigments.
12. A method for producing a security element (2) in the form of a thread or band which
is suitable for incorporation in a security document (1), such as a bank note, identity
card or the like, and consists of a transparent carrier material (10) having a metallic
layer (3) with gaps (5) in the form of characters, patterns or the like readable by
transmitted light, according to claim 10, characterized by the steps of
a) printing a transparent carrier film (10) with an activatable ink (13) in the form
of readable characters, patterns or the like,
b) providing the side of the carrier film (10) bearing the activatable ink (13) with
a metallic layer (3) all over,
c) activating the ink (13) to produce gaps (5) in the form of the characters, patterns
or the like in the metallic coating (3),
d) applying a magnetic substance (4) in partial areas,
e) cutting the film (10) into stripes of suitable width.
13. The method of claim 12, characterized in that the characters, patterns or the like
(5) applied in step a) are printed on in a parallel line and column arrangement.
14. The method of claim 13, characterized in that the characters, patterns or the like
applied in step a) are printed on shifted by half the column space.
15. The method of claim 13 or 14, characterized in that the magnetic substance (4) is
applied in step d) in bars parallel to the columns.
16. The method of claim 13 or 14, characterized in that the magnetic substance (4) is
applied in step d) in stripes parallel to the lines.
17. A method for producing a security element (2) in the form of a thread or band which
is suitable for incorporation in a security document (1), such as a bank note, identity
card or the like, and which consists of a transparent carrier material (10) having
a metallic layer (3, 11) with gaps (5) in the form of characters, patterns or the
like readable by transmitted light, according to claim 10, characterized by the steps
of
a) printing a transparent carrier film (10) with an activatable ink (13) in the form
of readable characters, patterns or the like,
b) providing the side of the carrier film (10) bearing the activatable ink (13) with
a metallic layer (11) all over;
c) providing a machine-testable magnetic substance (4) above the metallic layer (11)
all over,
d) applying a metallic coating (3) above the magnetic substance (4) all over,
e) then activating the activatable ink (13) to remove all layers above the carrier
film (10), thereby giving rise to gaps (5) in the form of the characters, patterns
or the like both in the magnetic and in the metallic coatings (3, 4, 11),
f) cutting the film (10) into stripes of suitable width.
18. A method for producing a security element (2) in the form of a thread or band which
is suitable for incorporation in a security document (1), such as a bank note, identity
card or the like, and consists of a transparent carrier material (10) having a metallic
layer (30, 40) with gaps (5) in the form of characters, patterns or the like readable
by transmitted light, according to claim 10, characterized by the steps of
a) providing a transparent carrier film (10) with a metallic layer (40) in the form
of stripes,
b) providing a machine-testable magnetic substance (4) above the stripes (40) in exact
register,
c) printing the carrier film (10) between the stripes with an activatable ink (13)
in the form of the readable characters,
d) providing the entire layer structure with a metallic layer (30) all over,
e) then activating the activatable ink (13), thereby giving rise to gaps (5) in the
form of the characters, patterns or the like in the metallic layer (30),
f) cutting the film (10) into threads of suitable width parallel to the magnetic stripes
(4).
19. The method of at least one of claims 12 to 18, characterized in that at least one
of the metallic layers (3, 11, 30, 40) is a vacuum evaporated metal layer, a bronze
ink or an imitation metal ink.
20. The method of at least one of claims 12 to 19, characterized in that the magnetic
substance (4) is contained in an ink and printed.
21. The method of at least one of claims 12 to 20, characterized in that the detachment
of the layers (3, 4, 11, 30, 40) above the carrier film is supported by mechanical
treatment.
22. The method of at least one of claims 12 to 21, characterized in that the activatable
ink (13) is a wax-bearing emulsion.
23. The method of at least one of claims 12 to 21, characterized in that the activatable
ink (13) contains foamable additives.
24. The method of claim 23, characterized in that the foamable additives are present in
the ink (13) in the form of microcapsules.
25. The method of at least one of claims 12 to 24, characterized in that the activatable
ink (13) is activated by laser beam, electron beam, temperature treatment or pressure.
26. The method of at least one of claims 12 to 25, characterized in that the finished
film (10) is provided with a protective layer of transparent lacquer (20) before the
last method step.
27. A method for producing a security document, characterized in that the security element
(2) of claim 10 or 11 is incorporated in the document (1) during production of the
document.
1. Document de sécurité (1), en particulier billet de banque, carte d'identité ou analogues,
comportant un élément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une bande en un
matériau support transparent (10), qui présente une couche métallique (3, 30) avec
des évidements (5) lisibles par transmission sous forme de signes, motifs ou analogues,
caractérise en ce qu'au-dessus ou au-dessous de la couche métallique (3, 30) est disposée
une couche magnétique supplémentaire (4) et la disposition géométrique des zones recouvertes
par la couche magnétique (4) est choisie de sorte qu'au moins les évidements lisibles
(5) demeurent dégagés.
2. Document de sécurité (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche
magnétique (4) recouvre uniformément par tronçons, dans le sens longitudinal du fil,
la couche métallique (3) et les signes (5) lisibles visuellement sont prévus dans
les intervalles sans couche magnétique.
3. Document de sécurité (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche
magnétique (4) est disposée symétriquement dans la direction longitudinale du fil
(2) aux deux côtés des signes lisibles visuellement (5).
4. Document de sécurité (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche
métallique (3) est disposée au-dessus de la couche magnétique (4), et les deux couches
(3, 4) présentent à recouvrement identique, les évidements (5) lisibles visuellement
par transmission.
5. Document de sécurité (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que, à recouvrement
identique, au-dessous de la couche magnétique (4) est disposée une seconde couche
métallique (11, 40).
6. Document de sécurité (1) selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que les couches métalliques (3, 11, 30, 40) sont des encres d'impression contenant
des pigments métalliques, des encres d'imitation de métal ou des couches métalliques
évaporées sous vide.
7. Document de sécurité (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que la couche magnétique (4) est mélangée à un matériau électriquement conducteur
(25).
8. Document de sécurité (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que la couche magnétique (4) est constituée d'une encre d'impression magnétique.
9. Document de sécurité (1), en particulier billet de banque, carte d'identité ou analogues,
comportant un élément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une bande en un
matériau support transparent (10), qui présente une couche métallique (3) avec des
évidements (5) lisibles par transmission sous la forme de signes, motifs ou analogues,
caractérisé en ce que la couche métallique (3) est une encre d'impression, qui contient
des pigments électriquement conducteurs, et en ce que l'encre d'impression contient
en plus des pigments électriquement conducteurs, des pigments magnétiques.
10. Elément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une bande en vue de l'incorporation
dans un document de sécurité (1) en particulier un billet de banque, une carte d'identité
ou analogues, qui se compose d'un matériau support transparent (10), qui présente
une couche métallique (3, 30) avec des évidements lisibles par transmission (5) sous
la forme de signes, motifs ou analogues, caractérisé en ce qu'au-dessus ou au-dessous
de la couche métallique (3, 30) est disposée une couche magnétique supplémentaire
(4) et la disposition géométrique des régions recouvertes par la couche magnétique
(4) est choisie de sorte qu'au moins les évidements lisibles (5) demeurent dégagés.
11. Elément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une bande en vue de l'incorporation
dans un document de sécurité (1), en particulier un billet de banque, une carte d'identité
ou analogues, qui se compose d'un matériau support transparent (10), qui présente
une couche métallique (3) avec des évidements lisibles par transmission (5) sous la
forme de signes, motifs ou analogues, caractérisé en ce que la couche métallique (3)
est une encre d'impression, qui contient des pigments électriquement conducteurs,
et en ce que l'encre d'impression contient en plus des pigments électriquement conducteurs,
des pigments magnétiques.
12. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une
bande, qui est approprié pour l'incorporation dans un document de sécurité (1), comme
un billet de banque, une carte d'identité ou analogues, et se compose d'un matériau
support transparent (10), qui présente une couche métallique (3) avec des évidements
lisibles par transmission (5) sous la forme de signes, motifs ou analogues, selon
la revendication 10, caractérisé en ce que
a) une feuille support transparente (10) est imprimée à l'aide d'une encre d'impression
activable (13) sous la forme de signes, motifs ou analogues lisibles,
b) le côté de la feuille support (10), qui porte l'encre d'impression activable (13),
est muni uniformément d'une couche métallique (3),
c) l'encre d'impression (13) est activée, afin de créer dans le revêtement métallique
(3) des évidements (5) sous la forme de signes, motifs ou analogues,
d) dans des régions partielles est déposée une substance magnétique (4),
e) la feuille (10) est découpée en bandes de largeur appropriée.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que les signes, motifs ou analogues
(5) appliqués au cours de l'étape a) sont imprimés sous la forme de lignes et de colonnes
parallèles.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que les signes, motifs ou analogues
appliqués au cours de l'étape a) sont imprimés décalés d'un demi-pas de colonne.
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la substance magnétique
(4) est déposée au cours de l'étape b) dans des barres parallèles aux colonnes.
16. Procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la substance magnétique
(4) appliquée au cours de l'étape d) est appliquée dans des bandes parallèles aux
lignes.
17. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une
bande, qui est approprié pour l'incorporation dans un document de sécurité (1), comme
un billet de banque, une carte d'identité ou analogues, et qui se compose d'un matériau
support transparent (10) qui présente une couche métallique (3, 11) avec des évidements
lisibles par transmission (5) sous la forme de signes, motifs ou analogues, selon
la revendication 10, caractérisé en ce que
a) une feuille support transparente (10) est imprimée à l'aide d'une encre d'impression
activable (13) sous la forme de signes, motifs ou analogues, lisibles,
b) le côté de la feuille support (10), qui porte l'encre d'impression activable (13),
est muni uniformément d'une couche métallique (11),
c) au-dessus de la couche métallique (11) est prévue une substance magnétique (4)
pouvant être vérifiée mécaniquement,
d) au-dessus de la substance magnétique (4) est appliqué uniformément un revêtement
métallique (3),
e) l'encre d'impression activable (13) est ensuite activée, afin d'éliminée ainsi
toutes les couches au-dessus de la feuille support (10), de telle sorte que non seulement
dans le revêtement magnétique mais également dans le revêtement métallique (3, 4,
11) apparaissent des évidements (5) sous la forme de signes, motifs ou analogues,
f) la feuille (10) est découpée en bandes de largeur appropriée.
18. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (2) sous la forme d'un fil ou d'une
bande qui est approprié pour l'incorporation dans un document de sécurité (1), comme
un billet de banque, une carte d'identité ou analogues, qui se compose d'un matériau
support transparent (10), qui comporte une couche métallique (30, 40) avec des évidements
(5) lisibles par transmission sous la forme de signes, motifs ou analogues, selon
la revendication 10, caractérisé en ce que
a) une feuille support transparente (10) est munie d'une couche métallique (40) sous
forme de bandes,
b) en alignement précis au-dessus des bandes (40) est prévue une substance magnétique
(4) pouvant être contrôlée mécaniquement,
c) la feuille support (10) est imprimée entre les bandes avec une encre d'impression
activable (13) sous la forme de signes lisibles,
d) la structure globale de couche est munie uniformément d'une couche métallique (30),
e) l'encre d'impression activable (13) est ensuite activée, de telle sorte que dans
la couche métallique (30) apparaissent des évidements (5) sous forme de signes, motifs
ou analogues,
f) la feuille (10) est découpée parallèlement aux bandes magnétiques (4) en fils de
largeur appropriée.
19. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications des revendications 12 à
18, caractérise en ce qu'au moins une des couches métalliques (3, 11, 30, 40) est
une couche métallique évaporée sous vide, une encre d'impression contenant des pigments
métalliques ou une encre d'imitation de métal.
20. Procédé selon au moins l'une des revendications 12 à 19, caractérisé en ce que la
substance magnétique (4) est contenue dans une encre d'impression et est imprimée.
21. Procédé selon au moins l'une des revendications 12 à 20, caractérisé en ce que l'élimination
des couches (3, 4, 11, 30, 40) au-dessus de la feuille support est favorisée par traitement
mécanique.
22. Procédé selon au moins l'une des revendications 12 à 21, caractérisé en ce que l'encre
d'impression activable (13) est une émulsion résistant au rinçage.
23. Procédé selon au moins l'une des revendications 12 à 21, caractérisé en ce que l'encre
d'impression activable (13) contient des additifs moussants.
24. Procédé selon la revendication 23, caractérisé en ce que les additifs moussants se
trouvent sous la forme de microcapsules dans l'encre d'impression (13).
25. Procédé selon au moins l'une des revendications 12 à 24, caractérise en ce que l'encre
d'impression activable (13) est activée par faisceau laser, faisceaux d'électrons,
traitement thermique ou pression.
26. Procédé selon au moins l'une des revendications 12 à 25, caractérisé en ce que la
feuille terminée (10) avant la dernière étape de procédé est munie d'une couche de
laque transparente de protection (20).
27. Procédé de fabrication d'un document de sécurité, caractérisé en ce que durant la
fabrication du document (1) est incorporé dans le document un élément de sécurité
(2) selon la revendication 10 ou 11.