[0001] Die Erfindung betrifft eine Luftfrachtpalette bei der eine viereckige, quadrisch
oder rechteckförmig gestaltete Leichtmetallplatte an den Außenkanten von einem Leichtmetall-Hohlprofil
eingefaßt und mittels Niete mit diesem Hohlprofil verbunden ist, wobei das Leichtmetall-Hohlprofil
neben einem unteren, geschlossenen Hohlraum oben einen im Querschnitt T-förmigen,
am Ende des T-Steges nach oben offenen Längsschlitz für etwa pilz- oder stößelförmige
längsverschiebbare und mit ihren Pilz- oder Stößelköpfen an kreisförmig erweiterten
Stellen des oberen, offenen Bereiches des Schlitzes einsetzbare und entnehmbare Halteglieder
von Spannetzen aufweist, mittels welchen Transportgut auf der Palette festzurrbar
ist, und wobei die an den Paletten-Ecken auf Gehrung geschnittenen Leichtmetall-Hohlprofile
miteinander an den Gehrungstößen gegen Scherkrafteinfluß verbunden sind.
[0002] Luftfrachtpaletten der eingangs genannten Art, offenbart im Prospekt "Air Cargo Pallets"
der Firma AluTeam Gerätebau GmbH, sollen besonders leicht, andererseits aber besonders
tragfähig sein. Die Leichtmetallplatte allein vermag die Tragfähigkeit nicht zu gewährleisten.
Sie würde sich u.U. je nach Belastungsfall durchbiegen. Deshalb üben die Leichtmetall-Hohlprofile
zunächst eine tragfähigkeitssteigernde Wirkung aus.
[0003] Eine andere Funktion haben die Leichtmetall-Hohlprofile durch ihre flachen Außenkanten.
Flugzeuge, z.T. auch Bodentransportgeräte und Lagereinrichtungen, sind nämlich mit
Haltesystemen in Form von Halteklauen o.dgl. ausgerüstet, und die Luftfrachtpaletten
können mit den flachen Außenkanten unter diese Halteklauen geschoben werden. Dadurch
werden sie gegen Kippen bei Schräglagen, Beschleunigungen usw. arrtiert.
[0004] Schließlich dienen die oberen, offenen T-förmigen Längsschlitze der Leichtmetall-Hohlprofile
dazu, das lose, auf die Palette gestapelte Transportgut mit Hilfe von Spannnetzen
auf der Luftfrachtpalette zu fixieren. Dabei werden Pilz- oder Stößelköpfe -ähnlich
wie bei Fenstergardinen- in die Längsschlitze an erweiterten Stellen eingeführt und
arretiert.
[0005] Die Leichtmetall-Hohlprofile haben an der Unterseite längs des Innenrandes einen
stufenartigen Absatz, in den die Leichtmetallplatte unten bündig mit dem Leichtmetall-Hohlprofil
und mit seinen Rändern gegen den Absatz stoßend eingesetzt und mit den Leichtmetall-Hohlprofilen
vernietet wird. Dadurch ergibt sich gegenüber Belastungen, die in der Ebene der Leichtmetallplatte
wirken und deren Tendenz in einer Veränderung des Gehrungswinkels besteht, allerhöchste
Festigkeit und Sicherheit.
[0006] Anders verhält es sich mit Betriebs-Dauer- oder Stoß- oder Wechsellasten, deren
Vektor rechtwinklig zur Oberfläche der Leichtmetallplatte, insbesondere innerhalb
der Gehrungsebene, verlaufen, in der sich die Leichtmetall-Hohlprofile an den Ecken
der Luftfrachtpalette stoßen. Solche Kräfte können gleichsinnig und unterschiedlich
groß oder auch gegensinnig gerichtet sein. Solche Kräfte können die Nietverbindung
zwischen den Leichtmetall-Hohlprofilen und der Leichtmetallplatte lockern und die
Leichtmetallplatte sogar verformen.
[0007] Gegen die Scherkräfte sind die Leichtmetall-Hohlprofile bei bekannten Luftfrachtpaletten
der eingangs genannten Art an ihren Gehrungsstößen durch Schweißung verbunden, was
den Einsatz von geschulten Schweißern erforderlich macht. Diese Arbeiten sind zeitraubend
und teuer.
[0008] Im Bereich der Schweißung werden die Hohlprofile enteloxiert, damit eine einwandfreie
Schweißung möglich wird. Dieser Vorgang verteuert ebenfalls die Paletten mit geschweißten
Ecken.
[0009] Es kann aufgrund unsachgemäßer Schweißausführung vorkommen, daß die Schweißverbindung
reißt. Die Reparaturen solcher Schäden sind teuer, denn die Schweißnaht muß aufgetrennt,
vorgeschliffen und neu nachgeschweißt werden.
[0010] Ebenso ist beim Auswechseln von einem Hohlprofil ein Auftrennen zweier Schweißnähte
erforderlich. Solche Arbeiten sind aufwendig, zeitraubend und teuer, insbesondere,
weil alle Arbeiten von Hand ausgeführt werden müssen.
[0011] Es gibt auch völlig anders aufgebaute Luftfrachtpaletten, z.B. gem. der US-A-3 509
832. Bei dieser Ausführung ist das hauptsächlich tragende, nahezu alle Lasten allein
aufnehmende Element eine Sandwichplatte mit einem Balsaholzkern, die beidseitig mit
in bekannterweise hochfestem, Glasfaserkunststoff laminiert ist. Die Ränder der Platte
sind etwas dünner ausgebildet und mit einem im Querschnitt U-förmigen Aluminiumblech
überzogen, offensichtlich, um Schutz gegen scharfkantige Gegenstände zu bilden. An
den vier Ecken ist die Sandwichplatte mit quadratischen Ausklinkungen versehen. Diese
sind durch kreisquadrantenförmige Leichtmetallecken aüsgefüllt, welche mit zwei trapezförmigen
Vorsprüngen in Aussparungen des Balsaholzkernes eingreifen und mittels Schrauben oder
Nieten, die jeweils durch das Aluminiumblech die Glasfaserkunststoffschichten, den
Balsa-Holzkern sowie die trapezförmigen Vorsprünge hindurchgehen, hauptsächlich gegen
Lösen oder Verlieren gesichert sind.
[0012] Offensichtlich treten bei derartigem Aufbau keine Schwerkräfte an den Ecken auf,
weil das im Querschnitt U-förmige Aluminiumblech nur eine Randeinfassung ist. Offen
ist, ob diese Art von Luftfrachtpalette dann, wenn durch Überlastung Schwächen entstehen,
repariert werden kann; wahrscheinlich ist dies nicht möglich, so daß bei einem Schaden
Totalverlust der gesamten teuren Luftfrachtpalette auftritt.
[0013] Würde man - um Gehrungs-Schweißnähte an den Ecken zu vermeiden - versuchen, die Eckausgestaltung
dieser Luftfrachtpalette anderer Art auf solche der eingangs genannten Art zu übertragen,
so müßte man die kreisquadrantenförmigen Ecken mit ihren trapezförmigen oder auch
anders gestalteten Vorsprüngen in die tragenden, am Rand angeordneten Leichtmetall-Hohlprofile
einschieben und befestigen. Die Festigkeit von Schweißnähten längs der Gehrungsstöße
könnte damit aber nicht erreicht werden. Die Gehrungskräfte wirken bekanntlich in
der Gehrungsebene der jeweiligen Ecke, also in einem Abstand von den Vorsprüngen der
Ecken, werden also hebelarmartig vergrößert von den Vorsprüngen auf die Leichtmetall-Hohlprofile
übertragen. Vorsprünge können bei solchen Lasten brechen. Aufnahmen der Leichtmetall-Hohlprofile
können sich aufweiten, Niete oder Schrauben können reißen. Mit Einschub-Ecken können
bei Luftfrachtpaletten der eingangs genannten Art folglich Schweißnähte längs der
Gehrungsstöße nicht vermieden werden.
[0014] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Luftfrachtpalette der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der die Gehrungsstöße der Leichtmetall-Hohlprofile
ohne Schweißung verbunden sind und dennoch hohe Scherbeanspruchungen aushalten.
[0015] Zur Lösung der Aufgabe kennzeichnet sich die eingangs genannte Luftfrachtpalette
erfindungsgemäß dadurch, daß symmetrisch zum Gehrungsstoß ein in Draufsicht lanzen-
oder fischförmiges, in Seitenansicht flaches Einschubteil zumindest spielfrei, vorzugsweise
klemmend in die aneinanderstoßenden unteren Hohlräume des Leichtmetall-Hohlprofiles
eingesetzt ist, daß das Einschubteil eine rechtwinklige Spitze und am Lanzen- oder
Fischschwanz-Ende eine rechtwinklige Ausnehmung aufweist, daß beide rechten Winkel
symmetrisch zur Gehrungslinie angeordnet sind, daß der Abstand ihrer Scheitel voneinander
der Länge der öffnung des unteren Hohlraumes des Leichtmetall-Hohlprofils längs der
Gehrungslinie entspricht, und daß das Einschubteil an seinen Kanten abgerundet ausgebildet
ist.
[0016] Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Luftfrachtpalette greift das Einschubteil im
Gehrungsbereich in beide aneinanderstoßenden Leichtmetall-Hohlprofile, bzw. deren
unteren Hohlraum klemmend ein, und zwar soweit hinein, daß Auflasten bei einem Leichtmetall-Hohlprofil
auch auf das andere, an der Gehrung angrenzende Leichtmetall-Hohlprofil ohne Hebelwirkung
und ohne Kippwirkung übertragen werden, indem das Einschubteil in der Gehrungsebene
einer Scherbeanspruchung ausgesetzt wird. Entsprechende Materialfestigkeit des Einschubteiles
gewährleistet hohe Belastbarkeit und Haltbarkeit. Scherkräfte übersteht die Verbindung
mittels Einschubteils schadensfrei. Die Außenoberflächen des Leichtmetall-Hohlprofiles
beiderseits der Gehrungslinie bleiben, auch bei hohen Lasten, fluchtend und werden
nur von der feinen Schnittlinie der Gehrung unterbrochen.
[0017] Die Form des Einschubteiles -rechter Winkel vorn, rechter Winkel hinten-, wirkt einerseits
fixierend auf die Lage des Einschubteiles und anderers fixierend auf den Winkel zwischen
beiden Leichtmetall-Hohlprofilen, -soweit dies bei der hohen Steifigkeit der Konstruktion
an sich überhaupt erforderlich ist.
[0018] Vorteilhaft ist weiterhin, daß keinerlei Beeinträchtigung der Eloxierung erfolgt.
[0019] Das Abrunden der Ecken kann bei der erfindungsgemäßen Eckausbildung während der Einzelprofilbearbeitung
erfolgen. Auch dadurch reduzieren sich die Herstellungskosten der erfindungsgemäßen
Palette.
[0020] Außerdem ist die Produktion insofern vereinfacht und verbessert, als besonders geschulte
Schweißer entbehrlich sind, Vor- und Nachschleifarbeiten sowie Aushärtezeiten überflüssig
werden.
[0021] Diese Vorteile ergeben sich auch bei Reparaturen.Entnieten, Austausch beschädigter
Teile, Fugen und Wiedervernieten sind die einzigen Arbeiten.
[0022] Voraussetzung für das Erzielen der hervorragenden Festigkeit der Verbindung ist jedoch
-wie schon vorstehend angedeutet-, daß Kipp- oder Hebelmomente zwischen Einschubteil
und Leichtmetall-Hohlprofilen ausgeschlossen werden. Deshalb sind bei Montage und
Reparatur sogenannte "Fügehilfen" zu empfehlen. Auf Montagetischen sind Druck- und/oder
Spannbacken oder dergleichen mit Spannkraft beaufschlagbar so angeordnet, daß sie
die Einschubteile klemmend in die Hohlräume einzudrücken vermögen und alsdann dafür
sorgen, daß jeder Gehrungsstoß fugen- und spaltfrei ist, bevor die Leichmetall-Hohlprofile
mit der Leichtmetallplatte vernietet werden.
[0023] Aufgrund seiner gemäß Anspruch 2 abgerundeten Kanten paßt sich das Einschubteil spielfrei
an den entsprechend ausgestatteten Querschnitt des aufnehmenden Hohlraumes des Leichtmetall-Hohlprofiles
an, wodurch die scherkraftaufnehmende Verbindung der Gehrungstöße der erfindungsgemäßen
Luftfrachtpalette noch weiter verbessert wird.
[0024] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Einschubteil
aus Leichtmetall besteht und in Längsrichtung gewölbt ist. Hierdurch ist es möglich,
beim Einsetzen des Einschubteiles in die aneinanderstoßenden Hohlräume des Leichtmetall-Hohlprofiles
Toleranzen im Hohlprofil auszugleichen, was den Einbau des Einschubteiles erleichtert.
Die Wölbung ist nur geringfügig. Beim Einbau des Einschubteiles wird diese aufgehoben,
so daß dasselbe unter Klemmwirkung spielfrei im Hohlprofil gehalten ist.
[0025] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß ausgebildeten Luftfrachtpalette
ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1 -
- eine verkleinerte Draufsicht auf die erfindungsgemäß ausgebildete Luftfrachtpalette,
- Fig. 2 -
- eine vergrößerte Draufsicht auf eine Ecke der erfindungsgemäßen Luftfrachtpalette
gemäß Fig.1, teilweise aufgebrochen, welche die Lage des Einschubteiles innerhalb
des Leichtmetall-Hohlprofiles erkennen läßt,
- Fig. 3 -
- einen Teilschnitt durch das Leichtmetall-Hohlprofil der erfindungsgemäßen Luftfrachtpalette
mit Blick auf das eingesetzte Einschubteil gemäß Linie A-A in Fig. 1,
- Fig. 4 -
- das Einschubteil in Draufsicht,
- Fig. 5 -
- das Einschubteil in Seitenansicht -Blickrichtung gemäß Pfeil V in Fig. 4- und
- Fig. 6 -
- eine Seitenansicht einer in Längsrichtung gewölbten Ausführungsform eines Einschubteiles,
übertrieben dargestellt.
[0026] In der Fig. 1 ist eine Luftfrachtpalette 1 dargestellt. Sie besteht aus einer viereckigen,
d.h. je nach Erfordernis quadratisch oder rechteckigen Leichtmetallplatte 2. Meist
ist die Leichtmetallplatte 2 als z.B. etwa 2 mm dickes Leichtmetallblech mit ggfs.
eloxierter Oberfläche ausgebildet.
[0027] An ihren vier Rändern ist die Leichtmetallplatte mit Leichtmetall-Hohlprofilen 3
eloxierter Ausführung mittels Nieten 4 verbunden.
[0028] Der Querschnitt dieser Leichtmetall-Hohlprofile 3 kann ggfs. besonderen Erfordernissen
angepaßt und, anders als in Fig. 3 dargestellt, ausgebildet sein. Grundsätzlich hat
der Querschnitt aber immer einen unteren, wenigstens bereichsweise flachrechteckförmigen
Hohlraum 5 und darüber einen, im Querschnitt T-förmigen Schlitz 6, der am T-Steg-Ende
nach oben offen ist und einige kreisförmige Erweiterungen 7 aufweist.
[0029] Wie etwa der Außenrand 8 abgerundet oder abgeschrägt ist oder dergleichen ist anwendungsabhängig.
[0030] Wichtig ist jedoch am inneren Rand 9 der Leichtmetall-Hohlprofile 3, daß unterseitig
eine abgestufte Ausnehmung 10, in die der Rand der Leichtmetallplatte 2 nach unten
bündig und gegen die Stufung stumpf stoßend hineinpaßt, weil diese Raumform zusammen
mit der Nietung höchste Steifigkeit in der Ebene gewährleistet.
[0031] An den vier Ecken der Luftfrachtpalette 1 haben die Leichtmetall-Hohlprofile 3 Gehrungsschnitte
11, die im Winkel von 45° zu ihrer Länge verläuft.
[0032] Gegen Scherkräfte, die die Leichtmetall-Hohlprofile 3 längs der Gehrungsebene in
Lotrichtung gegeneinander verschieben würden, ist in den offenen, unteren Hohlraum
5 ein fisch- oder lanzenförmiges,in Seitenansicht flach rechteckförmiges Einschubteil
12 klemmend und symmetrisch zur Gehrungsebene, bei einander am Gehrungsstoß spielfrei
und fugenlos berührend aneinander gedrückt und in diesem Zustand mit der Leichtmetallplatte
2 vernieteten Leichtmetall-Hohlprofilen 3 eingedrückt. So sitzt das Einschubteil 12
kipp- oder hebelmomentfrei und nimmt alle Scherkräfte auf.
[0033] Das Einschubteil besteht aus Al Mg Si 0,5 F 22 und hat daher hohe Scherfestigkeit.
[0034] Es wirkt zugleich zentrierend, indem es eine rechtwinklige Spitze 13 und ein fischschwanzförmiges
Ende 14 mit einem rechten Winkel aufweist, die an den inneren Wandungen der Hohlräume
5 der Leichtmetall-Hohlprofile 3 im Gehrungsbereich anliegen. Aus diesem Grund ist
der Abstand der beiden Scheitelpunkte 15 so groß wie der Hohlraum 5 in der Gehrungsebene
11 lang ist.
[0035] Die Fischform des Einschubteiles ist kerbspannungsfrei. Am Scheitelpunkt 15 des Schwanzendes
14 gibt es dazu extra einen Radius 16.
[0036] Die Ausbauchungen liegen satt im Hohlraum 5, und die Gabel des Fischwanzendes 14
wird ebenfalls von oben von Stegbereichen 17 des Leichtmetall-Hohlprofiles 3 klemmend
eingespannt, wodurch hohe Festigkeit materialsparend erzielt wird.
[0037] Die Ränder des Einschubteiles 12 haben eine Abrundung oder Abschrägung 18, die einerseits
der Abrundung des Querschnitts des Hohlraumes 5 entspricht und andererseits das Eindrücken
erleichtert.
[0038] Durch eine leichte Wölbung des Einschubteiles 12, vorzugsweise in seiner Längsrichtung,
deren Höhe weniger als 1 mm beträgt, lassen sich Toleranzen im Leichtmetall-Hohlprofil
3 beim Einsetzes des Einschubteiles 12 ausgleichen (Fig.6). Beim Einbau wird die Wölbung
des aus Leichtmetall bestehenden Einschubteiles 12 aufgehoben, so daß dasselbe unter
Klemmwirkung spielfrei im Leichtmetall-Hohlprofil 3 aufgenommen ist.
[0039] Nach erfolgtem Zusammenfügen kann jeder Ecke der Luftfrachtpalette 1 eine Abrundung
19 angeschliffen werden.
[0040] Die erfindungsgemäße Luftfrachtpalette ist hoch belastbar und korrosionsbeständig,
hat ein gefälliges Aussehen und ist reparaturfreundlich.
[0041] Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung nicht auf die dargestellte und beschriebene
Ausführungsform beschränkt sein soll. Vielmehr stellt diese nur eine vorteilhafte
Ausgestaltung des Erfindungsgedankens dar.
[0042] So läßt sich die erfindungsgemäße Eckverbindung in vorteilhafter Weise auch bei der
Konstruktion von Containerböden einsetzen. Diese Böden haben die gleiche Ausgestaltung
wie die Luftfrachtpaletten. In der Regel tragen die Randleistenprofile dann Befestigungsflansche,
die zur Befestigung der Wandflächen dienen.
1. Luftfrachtpalette, bei der eine viereckige, quadrisch oder rechteckförmig gestaltete
Leichtmetallplatte an den Außenkanten von einem Leichtmetall-Hohlprofil eingefaßt
und mittels Niete mit diesem Hohlprofil verbunden ist, wobei das Leichtmetall-Hohlprofil
neben einem unteren, geschlossenen Hohlraum oben einen im Querschnitt T-förmigen,
am Ende des T-Steges nach oben offenen Längsschlitz für etwa pilz- oder stößelförmige
längsverschiebbare und mit ihren Pilz- oder Stößelköpfen an kreisförmig erweiterten
Stellen des oberen, offenen Bereiches des Schlitzes einsetzbare und entnehmbare Halteglieder
von Spannetzen aufweist, mittels welchen Transportgut auf der Palette festzurrbar
ist, und wobei die an den Paletten-Ecken auf Gehrung geschnittenen Leichtmetall-Hohlprofile
miteinander an den Gehrungstößen gegen Scherkrafteinfluß verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß symmetrisch zum Gehrungsstoß ein in Draufsicht lanzen- oder fischförmiges, in
Seitenansicht flaches Einschubteil (12) zumindest spielfrei, vorzugsweise klemmend
in die aneinanderstoßenden, unteren Hohlräume (5) des
Leichtmetall-Hohlprofiles (3) eingesetzt ist, daß das Einschubteil (12) eine rechtwinklige
Spitze (13) und am Lanzen- oder
Fischschwanz-Ende (14) eine rechtwinklige Ausnehmung aufweist,
daß beide rechten Winkel symmetrisch zur Gehrungslinie (11) angeordnet sind,
daß der Abstand ihrer Scheitel voneinander in etwa der Länge der öffnung des unteren
Hohlraumes (5) des Leichtmetall-Hohlprofiles (3) längs der Gehrungslinie (11) entspricht.
2. Luftfrachtpalette nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschubteil (12) an seinen Kanten abgerundet ausgebildet ist.
3. Luftfrachtpalette nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschubteil (12) aus Leichtmetall besteht.
4. Luftfrachtpalette nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den spielfreien und klemmenden Sitz des Einschubteils (12) eine Wölbung in
Längsrichtung desselben vorgesehen ist.
1. Air cargo pallet consisting of a quadrangular, square or rectangular plate of light
metal, trimmed around the outer edges with a hollow profile of light metal and connected
with this hollow profile by rivets, whereby the light metal hollow profile, besides
a lower closed hollow space, has above a longitudinal slot with a T-shaped cross-section,
upwardly open at the end of the T-web, for holding elements of stretching nets, those
elements being shaped approximately like mushrooms or plungers longitudinally slidable
and insertable or removable with their mushroom or plunger heads in the enlarged circularly
shaped places of the upper open area of the slot, by means of which the cargo can
be securely tied down to the pallet and whereby the light metal hollow profiles are
connected through miter-cut sections at the corners of the pallet, these miter-cut
sections being interconnected in a shear-resistant manner, characterized in that an insert part (12) which is lance or fish shaped when viewed from the top and flat
when viewed laterally, is placed at least free of play, preferably clampingly and
symmetrically with respect to the miter joint, into the ajdacent lower hollow spaces
(5) of the light metal hollow profile (3), that the insert part (12) has a rectangular
point (13) and a rectangular recess (14) at the lance or fishtail end, that both right
angles are symmetrical with respect to the miter joint plane (11, and that the distance
between their apexes corresponds approximately to the length of the opening in the
lower hollow space (5) of the light metal hollow profile (3) along the miter joint
plane (11).
2. Air cargo pallet according to claim 1, characterized in that the insert part (12) has rounded edges.
3. Air cargo pallet according to claims 1 and 2, characterized in that the insert part (12) is made of light metal.
4. Air cargo pallet according to claims 1 to 3, characterized in that to ensure the playfree and clamping fit of the insert part (12) it is provided with
a curvature in its longitudinal direction.
1. Palette de fret aérien dans laquelle une plaque en alliage léger quadrangulaire, carrée
ou rectangulaire présente des arêtes extérieures enchâssées dans un profil creux en
alliage léger et est fixée à ce profil par des rivets, où le profil creux en alliage
léger présente sur sa partie supérieure, à côté d'une cavité inférieure close, une
fente longitudinale en forme de T ouverte vers le haut, au bout du dos du T, pouvant
recevoir des goupilles d'arrêt de filets en champignon ou en coulisseau déplaçables
sur la longueur et dont les têtes en champignon ou en coulisseau peuvent être mises
en place et enlevées dans la partie élargie et arrondie de la zone supérieure ouverte
de la fente, goupilles avec lesquelles les marchandises transportées peuvent être
arrimées sur la palette, et où les profils creux en alliage léger sont taillés en
biais aux coins de la palette et liés entre eux aux joints à onglet pour éviter le
cisaillement,
caractérisée par le fait
que symmétriquement par rapport au joint à onglet, une partie insérable (12) qui,
vue du dessus, a la forme d'une lance ou d'un poisson et, vue de côté, une forme plate,
est insérée au moins sans jeu, de préférence en position calée dans les cavités inférieures
(5) voisines du
profil creux en alliage léger (3),
que la partie insérable (12) présente une pointe (13) rectangulaire et à l'extrémité
de la pointe (13) ou de la queue de poisson (14) un évidement rectangulaire,
que les deux angles droits sont disposés da manière symmétrique par rapport à l'onglet
(11),
que la distance entre leurs sommets correspond à peu près à la longueur de l'ouverture
de la cavité inférieure (5) du profil creux en alliage léger (3) le long de l'onglet
(11).
2. Palette de frêt aérien d'après la revendication 1,
caractérisée par le fait
que les coins de la partie insérable (12) sont de forme arrondie.
3. Palette de frêt aérien d'après les revendications 1 et 2,
caractérisée par le fait
que la partie insérable (12) est en alliage léger.
4. Palette de frêt aérien d'après les revendications 1 à 3,
caractérisée par le fait
que pour le positionnement sans jeu ou calé de la partie insérable (12), il est prévu
une bombure dans le sens de la longueur de cette dernière.