[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung einer Einrichtung zur Übertragung
von Informationen, insbesondere zur Verwendung im Bereich von Telekommunikationsanlagen,
die mindestens zwei Kommunikationsgeräte an einen gemeinsamen Übertragungskanal anschließt
und zur Koordinierung eines Zugriffes auf den Übertragungskanal Steuersequenzen generiert.
[0002] Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise benötigt, um im Bereich der Telekommunikation
einen Zugriff von mobilen Telefonen, schnurlosen Telefonen oder Datenübertragungsgeräten
auf einen gemeinsamen Übertragungskanal zu koordinieren. Zur Durchführung dieser Koordinierung
sind unterschiedliche Verfahren bekannt. Zum einen ist es möglich, einen zur Übertragung
zur Verfügung stehenden Frequenzbereich des Übertragungskanales zu unterteilen und
jeder herstellbaren Verbindung eine bestimmte Trägerfrequenz innerhalb des Frequenzbandes
zuzuordnen. Hierzu ist es allerdings erforderlich, einen Frequenzplan oder zumindest
eine Trägererkennung vorzusehen. Die Durchführung dieses Verfahrens ist jedoch mit
einer Reihe von Nachteilen verbunden. Insbesondere sind dies andauernde Interferenzerscheinungen
sowie Intermodulationen. Eine derartige Aufteilung des zur Verfügung stehenden Frequenzbandes
wird auch als FDMA (Frequency Division Multiple Access) bezeichnet.
[0003] Nach einem anderen bekannten Verfahren wird die zur Übertragung von Informationen
verfügbare Übertragungszeit in Zeitabschnitte unterteilt, die jeweils einer herzustellenden
aktiven Verbindung zugeordnet sind. Zur Durchführung dieses Verfahrens ist eine Synchronisation
sowie ein Zeitplan erforderlich. Insbesondere bei sporadisch zugreifenden Systemen
ist darüber hinaus eine Entflechtung bei Zugriffskollisionen erforderlich. Bei der
Durchführung dieses Verfahrens treten gleichfalls eine Vielzahl von Problemen auf.
Insbesondere sind hier Echounterdrückungen bei größeren Signalverzögerungen erforderlich
und Folgekollisionen müssen durch spezielle Ablaufsteuerungen vermieden werden. Dieses
Verfahren wird auch als TDMA (Time Division Multiple Access) bezeichnet.
[0004] Bei einem weiteren bekannten Verfahren wird jeder aktiv herstellbaren Verbindung
eine kodierte Sequenz zugeordnet, durch die die Belegung des zur Verfügung stehenden
Frequenzbandes gesteuert wird. Die Kodierung ermöglicht eine Unterscheidung einer
hergestellten Verbindung von anderen zeitlichen parallel oder sich teilweise überschneidend
hergestellten anderen Verbindungen. Durch diese kodierten Sequenzen ist es möglich,
eine erhebliche Verbindungsdichte herzustellen und auf organisatorische Maßnahmen
wie Frequenzpläne, Zeitpläne und Synchronisierungen zu verzichten. Schließlich ist
es auch möglich, mit Hilfe von kodierten Sequenzen gekennzeichnete Verbindungen gemischt
mit anderen Verbindungen herzustellen, die nach einem der beiden zuerst genannten
Verfahren hergestellt wurden. Eine mit kodierten Sequenzen gesteuerte Übertragung
wird als CDMA (Code Division Multiple Access) bezeichnet.
[0005] Zur Ermöglichung einer hohen Qualitätsanforderung genügenden Informationsübertragung
mit Hilfe von kodierten Sequenzen ist es erforderlich, ausreichend unterschiedliche
Sequenzen bereitzustellen, um dadurch gegenseitige Störungen bei einer Herstellung
von unterschiedlichen Verbindungen zu vermeiden.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der einleitend
genannten Art so zu verbessern, daß universell verwendbare Steuersequenzen zur funktionsgerechten
Koordinierung eines Zugriffs auf ein Mittel zur Informationsübertragung bereitgestellt
werden.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur kodierten Erzeugung mindestens
einer Steuersequenz ein umordbares Register vorgesehen ist, dessen Ausgang mit einem
Komparator verbunden ist, der eine Sekundärsequenz durch einen Vergleich eines Ausgangswertes
des rückgekoppelten Registers mit einem einer Verbindungsidentität zugeordneten Parametersatz
generiert.
[0008] Diese Erzeugung einer Sekundärsequenz ermöglicht es, minimal korrellierte Steuersequenzen
zur Koordinierung der Informationsübertragung bereitzustellen. Die Vorrichtung kann
mit vergleichsweise einfachen elektronischen Bauelementen realisiert werden. Insbesondere
ist es jedoch auch möglich, die Erzeugung der Steuersequenzen mindestens teilweise
von geeignet programmierten Digitalrechnern vornehmen zu lassen. Dies hat den Vorteil,
daß mit geringem Aufwand Spezifikationsänderungen berücksichtigt werden können.
[0009] Zur Ermöglichung einer Bereitstellung von lediglich minimal korrellierten Steuersequenzen
wird vorgeschlagen, daß die Rückkopplung des einen Sequenzgenerator teilweise ausbildenden
Registers von einem Kombinator gesteuert ist, der ein über eine Rückführung des Registers
bereitgestelltes Signal in Abhängigkeit von einem Parametersatz zurückführt, der in
einem Parameterspeicher abgelegt ist und einem primitiven irreduziblen Polynom zugeordnet
ist.
[0010] Eine Berücksichtigung des nutzbaren Frequenzbereiches eines zur Signalmodulierung
und Signaldemodulierung verwendeten Frequenzgenerators erfolgt dadurch, daß ein Ausgang
des Komparators mit einem Summierwerk verbunden ist, das das Ausgangssignal des Komparators
mit einem Offset verknüpft, der im Bereich eines Parameterspeichers abgelegt ist und
einem einer Eckgröße eines Generators zur Bereitstellung eines Wertes entspricht,
der einer Zugriffsentscheidung zugeordnet ist.
[0011] Ein Minimum von Korrelationen zwischen den Steuersequenzen kann dadurch gewährleistet
werden, daß eine vom Register generierte Primärsequenz von Null verschieden ist und
Elemente enthält, deren positiv ganzzahlige Werte in einem von Null und einer Primzahl
begrenzten Intervall liegen. Insbesondere ist daran gedacht, das Intervall derart
zu begrenzen, das Null innerhalb und die Primzahl außerhalb des Intervalles liegt.
[0012] Eine Vermeidung von störenden deterministischen Abhängigkeiten zwischen den Steuersequenzen
wird dadurch unterstützt, daß die Elemente der Primärsequenz innerhalb eines geschlossenen
Zahlenkörpers durch eine ganzzahlige Divisionsverknüpfung einer Größe und des im Bereich
des Parameterspeichers abgelegten irreduziblen Polynoms festgelegt werden und den
jeweiligen Elementen der Primärsequenz ein bei der Durchführung der betreffenden ganzzahligen
Division verbleibender ganzzahliger Rest zugewiesen wird.
[0013] Zur Kombination eines Nutzsignales mit einem Trägersignal und zur Abscheidung eines
Trägersignalanteiles bei einer empfangenen Information wird vorgeschlagen, daß ein
Ausgangssignal eines als Frequenzgenerator ausgebildeten Generators im Bereich eines
Mischers mit einem zwischen einem Kommunikator und einer Schnittstelle ausgetauschten
Nutzsignalanteil kombiniert wird. Hierdurch wird eine Modulation bzw. eine Demodulation
realisiert.
[0014] Eine zuverlässige Verfügbarkeit und ein schneller Zugriff auf benötigte Steuerdaten
wird dadurch ermöglicht, daß mindestens einer der im Bereich der Parameterspeicher
abgelegten Parametersätze digitalisiert abgelegt ist.
[0015] Zur Verteilung der innerhalb eines verfügbaren Spektrums bereitgestellten Frequenzen
nach optimierten Kriterien wird vorgeschlagen, daß der Generator zur Umsetzung von
Signalen im Bereich einer Kommunikationsanlage angeordnet ist, die codegesteuerte
Verbindungen bereitstellt.
[0016] Zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit eines die Belegung des Übertragungskanales
koordinierenden Verfahrens wird vorgeschlagen, daß die im Bereich des Summierwerkes
verfügbare Steuersequenz einer Steuereinrichtung zur Festlegung einer Zeitschranke
zugeführt wird, die zur Entflechtung von Zugriffskonflikten im Bereich einer Kommunikationsanlage
vorgesehen ist, bei der einer herzustellenden Verbindung ein bestimmter Zeitabschnitt
zugeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, sporadisch auf das verfügbare Spektrum zuzugreifen.
Durch die bereitgestellten Steuersequenzen ist es möglich, eine Entflechtung zur Reduzierung
von Zugriffskollisionen und zur Vermeidung von Folgekonflikten durchzuführen. Jedem
anschließbaren Kommunikationsgerät werden unterschiedliche Zeitschranken zugeordnet,
nach denen eine Zugriffswiederholung erlaubt ist. Durch die Verwendung der Steuersequenzen
ist es möglich, die Zeitschranken dezentral und codegeneriert bereitzustellen. Hieraus
resultiert, daß jedes Kommunikationsgerät im Mittel seiner Betriebsdauer gleichberechtigt
und gleichwahrscheinlich wie die weiteren Kommunikationsgeräte auf den Übertragungskanal
zugreifen kann. Bei einer Belegung des Übertragungskanales unterhalb einer maximalen
Anlagendurchsatzrate ist somit für jedes angeschlossene Kommunikationsgerät ein erfolgreicher
Zugriff garantiert. Bei einer Kanalbeobachtung ist es möglich, die Anzahl von Folgekollisionen
zu minimieren und hierdurch eine typische Reduzierung des Durchsatzes bei einer beschränkten
Zahl am Kommunikationsgeräten zu vermeiden.
[0017] Eine Verbesserung eines Zugriffes auf den Übertragungskanal kann auch dadurch erfolgen,
daß die im Bereich des Summierwerkes verfügbare Steuersequenz einer Steuereinheit
zugeführt ist, mit deren Hilfe eine Kanalanwahl zur Entflechtung von Zugriffskonflikten
im Bereich einer Kommunikationsanlage durchgeführt wird, bei der einer herstellbaren
Verbindung eine bestimmte Trägerfrequenz zugeordnet ist. Auch hierdurch wird ein sporadischer
Zugriff auf die Übertragungskanäle ermöglicht. Eine Vermeidung von Kollisionen erfolgt
durch eine Entflechtung, die im wesentlichen auf einem Kanalwechsel beruht. Durch
die zur Verfügung gestellten codegenerierten Steuersequenzen kann die Entflechtung
zielstrebig, sicher und dezentral durchgeführt werden. Auch bei dieser Betriebsweise
wird gewährleistet, daß jedes angeschlossene Kommunikationsgerät im Mittel seiner
Betriebsdauer gleichberechtigt und gleichwahrscheinlich mit den weiteren Kommunikationsgeräten
auf den Übertragungskanal zugreifen kann. Bei einer Beanspruchung des Übertragungskanales
unterhalb einer maximalen Durchsatzrate wird auch hier ein sicherer Zugriff für jedes
angeschlossene Kommunikationsgerät gewährleistet. Bei einer gleichzeitig durchgeführten
Kanalbeobachtung kann auch hier die Anzahl der Folgekollisionen minimiert werden.
[0018] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Übertragung von Informationen
und
- Fig. 2
- ein vereinfachtes Blockschaltbild eines codegesteuerten Sequenzgenerators.
[0019] Die in Figur 1 dargestellte Vorrichtung zur Informationsübertragung besteht im wesentlichen
aus einem Kommunikator (1), der vorzugsweise als kombinierter Nutzsignalgenerator
und Nutzsignalrezeptor ausgebildet ist. Der Kommunikator (1) ist an einen Mischer
(2) angeschlossen, mit dessen Hilfe sowohl eine Signalübertragung zum Kommunikator
(1) als auch eine Weiterleitung von Informationen ermöglicht wird, die vom Kommunikator
(1) bereitgestelt werden. Der Mischer (2) ist mit einer Schnittstelle (3) verbunden,
die über einen Übertragungskanal eine Verbindung mit weiteren Kommunikationsgeräten
ermöglicht. Die Schnittstelle (3) ist zur Aussendung von Informationen mit einer Endstufe
und zur Aufnahme von Informationen mit einem Empfangsteil versehen. Eine drahtlose
Verbindung kann mit Hilfe einer Antenne (4) erfolgen.
[0020] Im Bereich des Mischers (2) wird ein vom Kommunikator (1) bereitgestelltes Signal
mit einem Trägersignal eines als Frequenzgenerator ausgebildeten Generators (5) kombiniert.
Darüber hinaus erfolgt eine Eliminierung von Trägersignalanteilen von modulierten
Signalen, die von der Schnittstelle (3) in Richtung auf den Kommunikator (1) übertragen
werden. Der Generator (5) ist als eine schnellumgetastete Einheit ausgebildet. Zum
Betrieb des Generators (5) ist ein Referenzfrequenzgenerator (6) sowie ein Sequenzgenerator
(7) vorgesehen. Der Sequenzgenerator (7) legt eine vom Generator (5) bereitgestellte
Trägerfrequenz fest und wird von einstellbaren Parameterspeichern (8,9,10) gesteuert.
Statt einer Ausbildung des Generators (5) als Frequenzgenerator kann auch eine Ausbildung
beispielsweise als Zeitgenerator resultiert werden.
[0021] In Figur 2 ist der Aufbau des Sequenzgenerators (7) sowie die Verbindung der jeweiligen
Elemente des Sequenzgenerators (7) mit den Parameterspeichern (8,9,10) dargestellt.
Zur Erzeugung einer Primärsequenz, die im Bereich eines Ausganges (11) eines beispielsweise
als Schieberegister ausgebildeten Registers (12) verfügbar ist, ist das Register (12)
über eine Rückführung (13) rückgekoppelt. Die Rückführung (13) wird im Bereich eines
Kombinators (14) mit Hilfe eines Parametersatzes verändert, der vom Parameterspeicher
(8) zur Verfügung gestellt wird. Das Ausgangssignal des Kombinators (14) wird dem
Register (12) als Eingangssignal zur Verfügung gestellt. Der im Bereich des Parameterspeichers
(8) bevorratete Parametersatz beschreibt ein primitives irreduzibles Polynom.
[0022] Die im Bereich des Ausganges (11) bereitgestellte Primärsequenz ist von Null verschieden
und weist Elemente auf, deren positiv ganzzahlige Werte innerhalb eines von einer
vorgebbaren Primzahl begrenzten Intervalles festgelegt werden. Insbesondere ist daran
gedacht, die Anzahl der von Null verschiedenen Elemente der Primärsequenz durch eine
m-te Potenz einer Primzahl abzüglich des Wertes "1" festzulegen.
[0023] Die Primärsequenz am Ausgang (11) wird im Bereich eines Komparators (15) bei einer
angenommenen digitalen Abspeicherung bitweise mit einem Parametersatz verglichen,
der im Bereich des Parameterspeichers (9) abgelegt ist. Der Parametersatz im Bereich
des Parameterspeichers (9) entspricht einer Verbindungsidentität und somit einem den
Ablauf steuernden Code. Die Verknüpfung der Primärsequenz sowie des Parametersatzes
aus dem Parameterspeicher (9) erfolgt derart, daß die Elemente der Primärsequenz mit
den Elementen des im Bereich des Parameterspeichers (9) abgelegten Parametersatzes
verglichen und hierdurch eine vom Komparator (15) bereitgestellte Sekundärsequenz
hergestellt wird. Die Sekundärsequenz wird einem Summierwerk (16) zugeführt, in dessen
Bereich eine Verknüpfung der Sekundärsequenz mit einem im Bereich des Parameterspeichers
(10) abgelegten Parametersatz erfolgt. Der Parametersatz im Bereich des Parameterspeichers
(10) entspricht einem Wert, der eine Eckfrequenz eines verfügbaren Frequenzspektrums
im Bereich des Generators (5) wiedergibt. Das Ausgangssignal des Summierwerkes (16)
wird dem Generator (5) zugeführt.
[0024] Das vom Parameterspeicher (8) bereitgestellte primitive irreduzible Polynom weist
einen Grad m auf und bei einer Indizierung der Elemente der Primärsequenz von Null
bis zur m-ten Potenz der ausgewählten Primzahl abzüglich "2" ergibt sich das i-te
Element der Primärsequenz aus einer Divisionsverknüpfung der i-ten Potenz der ausgewählten
Primärzahl und einem jeweils zugeordneten Element des primitiven irreduziblen Polynoms.
Die Divisionsvernüpfung wird dabei so durchgeführt, daß die i-te Potenz des irreduziblen
Polynoms im endlichen Zahlenkörper durch das zugeordnete Element des Polynoms geteilt
wird und ein bei einer ganzzahlig durchgeführten Division verbleibender ganzzahliger
Rest dem betreffenden Element der Primärsequenz zugeordnet wird.
[0025] Durch die Kombination der Bauelemente gemäß Figur 2 wird zu jeder im Bereich des
Parameterspeichers (9) abgelegten Verbindungsidentität eine andere Sekundärsequenz
und somit auch eine andere Steuersequenz zur Beaufschlagung des Frequenzgenerators
(5) erzeugt. Alle Steuersequenzen weisen relativ zueinander eine minimale Korrelation
auf. Jede der Steuersequenzen ist im wesentlichen aus den gleichen Elementen aufgebaut,
eine Variation ist jedoch durch die Reihenfolge der Anordnung der einzelnen Elemente
gegeben. Ein Gleichlauf der Steuersequenzen zur Gewährleistung einer minimalen Korrelation
ist nicht erforderlich.
1. Vorrichtung zur Steuerung einer Einrichtung zur Übertragung von Informationen, insbesondere
zur Verwendung im Bereich von Telekommunikationsanlagen, die mindestens zwei Kommunikationsgeräte
an einen gemeinsamen Übertragungskanal anschließt und zur Koordinierung eines Zugriffes
auf den Übertragungskanal Steuersequenzen generiert, dadurch gekennzeichnet, daß zur
kodierten Erzeugung mindestens einer der Steuersequenzen ein umordbares Register (12)
vorgesehen ist, dessen Ausgang mit einem Komparator (15) verbunden ist, der eine Sekundärsequenz
durch einen Vergleich eines Ausgangswertes des Registers (12) mit einem einer Verbindungsidentität
zugeordneten Parametersatz ge neriert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplung des einen
Sequenzgenerator (7) teilweise ausbildenden Registers (12) von einem Kombinator (14)
gesteuert ist, der ein über eine Rückführung (13) des Registers (12) bereitgestelltes
Signal in Abhängigkeit von einem Parametersatz zurückführt, der in einem Parameterspeicher
(8) abgelegt ist und einem primitiven irreduziblen Polynom zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgang des Komparators
(15) mit einem Summierwerk (16) verbunden ist, das das Ausgangssignal des Komparators
(15) mit einem Offset verknüpft, der im Bereich eines Parameterspeichers (10) abgelegt
ist und einem einer Eckgröße eines Generators (5) zur Bereitstellung eines Wertes
entspricht, der einer Zugriffsentscheidung zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom
Register (12) generierte Primärsequenz von Null verschieden ist und Elemente enthält,
deren positiv ganzzahlige Werte in einem von Null und einer Primzahl begrenzten Intervall
liegen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente
der Primärsequenz innerhalb einer geschlossenen Zahlenkörpers durch eine ganzzahlige
Divisionsverknüpfung einer Größe und des im Bereich des Parameterspeichers (8) abgelegten
irreduziblen Polynoms festgelegt werden und den jeweiligen Elementen der Primärsequenz
ein bei der Durchführung der betreffenden ganzzahligen Division verbleibender ganzzahliger
Rest zugewiesen wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgangssignal
eines als Frequenzgenerator ausgebildeten Generators (5) im Bereich eines Mischers
(2) mit einem zwischen einem Kommunikator (1) und einer Schnittstelle (3) ausgetauschten
Nutzsignalanteil kombiniert wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der im Bereich der Parameterspeicher (8,9,10) abgelegten Parametersätze digitalisiert
abgelegt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator
(5) zur Umsetzung von Signalen im Bereich einer Kommunikationsanlage angeordnet ist,
die codegesteuerte Verbindungen bereitstellt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich
des Summierwerkes (16) verfügbare Steuersequenz einer Steuereinrichtung zur Festlegung
einer Zeitschranke zugeführt wird, die zur Entflechtung von Zugriffskonflikten im
Bereich einer Kommunikationsanlage vorgesehen ist, bei der einer herzustellenden Verbindung
ein bestimmter Zeitabschnitt zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich
des Summierwerkes (16) verfügbare Steuersequenz einer Steuereinheit zugeführt ist,
mit deren Hilfe eine Kanalanwahl zur Entflechtung von Zugriffskonflikten im Bereich
einer Kommunikationsanlage durchgeführt wird, bei der einer herstellbaren Verbindung
eine bestimmte Trägerfrequenz zugeordnet ist.