Bereich der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Offsetdruckerpresse, und insbesondere die
Emulgierung der Druckfarbe und der Anfeuchtflüssigkeit in einer lithographischen Offset-Druckerpresse.
Stand der Technik
[0002] Eine beispielhafte lithographische Offset-Druckerpresse weist eine Druckwalze, eine
Farbauftragwalze und eine Feuchtauftragwalze auf, die in der Presse drehbar gelagert
sind. Die Druckwalze trägt eine Druckplatte mit einer Oberfläche, die das zu druckende
Bild definiert. Die Oberfläche der Druckplatte weist Teile auf, die so behandelt sind,
daß sie Druckfarbe aufnehmen und Anfeuchtflüssigkeit abstoßen, und andere Teile, die
so behandelt sind, daß sie Anfeuchtflüssigkeit aufnehmen und Druckfarbe abstoßen.
[0003] Beispielhaft überträgt eine Reihe von Farbwalzen die Druckfarbe aus einer Farbquelle
auf die Farbauftragwalze. Die Farbauftragwalze legt in einem Walzenspalt zwischen
der Druckwalze und der Farbauftragwalze eine Schicht Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.
Mehrere Feuchtwalzen übertragen Anfeuchtflüssigkeit aus einer Anfeuchtflüssigkeitsquelle
auf die Feuchtauftragwalze. Die Feuchtauftragwalze legt in einem Walzenspalt zwischen
der Druckwalze und der Feuchtauftragwalze eine Schicht Anfeuchtflüssigkeit auf die
Druckplattenoberfläche. Die Presse umfaßt ferner eine Gummiwalze, die das Farbbild
von der Druckplattenoberfläche am Walzenspalt zwischen der Druckwalze und der Gummiwalze
übernimmt. Die Gummiwalze überträgt das Farbbild von der Druckplatte auf das zu bedruckende
Material wie z.B. eine durchlaufende Papierbahn.
[0004] Wenn die Farbauftragwalze Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche legt, so trifft
sie auf der Druckplattenoberfläche sowohl auf Druckfarbe als auch auf Anfeuchtflüssigkeit.
Anfeuchtflüssigkeit, die die Feuchtauftragwalze auf die Druckplattenoberfläche aufgebracht
hat, kann von der Farbauftragwalze aufgegriffen werden. Solche von der Farbauftragwalze
aufgegriffene Anfeuchtflüssigkeit stört möglicherweise den Farbauftrag auf das zu
bedruckende Material. Eine ganze Reihe von Fehldrucken kann die Folge sein, wie z.B.
Sprenkel, Streifen, Flecken oder dergleichen.
Zusammenfassende Beschreibung der Erfindung
[0005] Erfindungsgemäß beinhaltet eine Druckvorrichtung zum Übertragen eines Bildes von
einer Druckplatte auf zu bedruckendes Material eine Quelle für Druckfarben und eine
Quelle für Anfeuchtflüssigkeit. Die Druckvorrichtung weist auch eine Druckwalze zur
Aufnahme der Druckplatte, eine Farbwalze zum Übertragen der Druckfarbe aus der Farbquelle
auf die Druckplatte, und eine Anfeuchtwalze zum Übertragen der Anfeuchtflüssigkeit
aus der Quelle auf die Druckplatte auf. Die Druckvorrichtung kann so betrieben werden,
daß sie Druckfarbe und Anfeuchtflüssigkeit auf Wunsch emulgiert.
[0006] Die Druckvorrichtung beinhaltet ein Mittel, das selektiv aktiviert werden kann, während
die Druckwalze rotiert, um das Bild von der Druckplatte auf das zu bedruckende Material
zu übertragen. Dieses Mittel bewirkt bei Aktivierung, daß die Druckvorrichtung die
Druckfarbe und die Anfeuchtflüssigkeit emulgiert, um unerwünschte Mengen Anfeuchtflüssigkeit
auf der Druckplatte zu minimieren.
[0007] Die Erfindung verhindert auf vorteilhafte Weise das Entstehen von Flecken und/oder
sonstige Fehldrucke, wenn sich auf der Druckplattenoberfläche ein Feuchtflüssigkeitsflecken
befindet, weil diese Anfeuchtflüssigkeit in die Druckfarbe hineinemulgiert wird. Die
auf diese Weise verursachte Verdünnung der Druckfarbendichte ist als Druckfehler unerheblich
im Vergleich zu Flecken oder Streifen der Anfeuchtflüssigkeit, die sonst auf der Druckplattenoberfläche
bleiben würden. Als sehr wichtiger Punkt geschieht die Emulgierung zu ausgewählten
Zeiten während des Betriebs der Druckvorrichtung und während sich die Druckwalze dreht
und das Bild von der Druckplatte auf das zu bedruckende Material überträgt. Die Emulgierung
zur Verhütung von Fehldrucken findet statt ohne Unterbrechung oder Verlangsamung der
Umdrehungen der Druckwalze. Somit werden kostspielige Verzögerungen und Ausfallszeiten
vermieden.
[0008] In einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform beinhalten diese Farbwalzenmittel
eine Farbauftragwalze, die Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche aufträgt, und
eine Rüttelwalze, die Druckfarbe auf die Farbauftragwalze aufträgt. Die Emulgierung
der Farbe und der überschüssigen Anfeuchtflüssigkeit findet im Walzenspalt zwischen
der Farbauftragwalze und der Rüttelwalze statt. Die Emulgierung wird durch Veränderung
der Drehzahl der Rüttelwalze gegenüber der Drehzahl der Farbauftragwalze bewirkt.
[0009] In einer anderen, bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform geschieht die Emulgierung
von Druckfarbe und überschüssiger Anfeuchtflüssigkeit ebenfalls im Walzenspalt zwischen
der Farbauftragwalze und der Rüttelwalze. Die Emulgierung wird jedoch bewirkt durch
Verändern der Größe des Walzenspalts, während die Druckwalze rotiert und das Bild
von der Druckplatte auf das zu bedruckende Material überträgt. Die Größe des Walzenspalts
wird verändert durch radiale Bewegung der Farbauftragwalze gegenüber der Rüttelwalze.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0010] Weitere Merkmale der Erfindung werden dem einschlägigen Fachmann beim Lesen der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen ohne weiteres klar;
in diesen sind
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer gemäß der vorliegenden Erfindung gebauten
Druckerpresse;
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines Teils der Druckerpresse aus Fig. 1;
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung entlang der Linie 3-3 aus Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Teilansicht von Teilen der Druckerpresse in Fig. 3;
Fig. 5 ist eine Ansicht entlang der Linie 5-5 aus Fig. 4;
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht eines Teils einer erfindungsgemäß gebauten Druckerpresse
gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung entlang der Linie 7-7 aus Fig. 6.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0011] Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäß gebauten Druckerpresse.
Bei dieser beispielhaften Druckerpresse 10 handelt es sich um eine lithographische
Offset-Druckerpresse mit einer Druckwalze 12, einer Gummiwalze 14 und einer Gegendruckwalze
16. Die Druckwalze 12 trägt eine Druckplatte 18 mit einer Oberfläche, auf der das
zu druckende Bild definiert ist. Die Gummiwalze 14 trägt ein Gummituch 20, das das
eingefärbte Bild von der Druckwalze 18 am Walzenspalt 22 zwischen der Druckwalze 12
und der Gummiwalze 14 übernimmt. Anschließend überträgt das Gummituch 20 das eingefärbte
Bild auf das zu bedruckende Material, vorzugsweise eine Bahn 24, die sich durch den
Walzenspalt 26 zwischen der Gummiwalze 14 und der Gegendruckwalze 16 hindurchbewegt.
In der Darstellung gemäß Fig. 1, ist die Gegendruckwalze 16 eine zweite Gummiwalze,
die ein zweites Gummituch 28 zum gleichzeitigen Bedrucken der Bahn 24 auf der Gegenseite
trägt.
[0012] Die Druckerpresse 40 umfaßt ferner eine Farbquelle 40 und eine Anfeuchtflüssigkeitsquelle
42. Eine Farbquellenwalze 44 nimmt Druckfarbe aus der Farbquelle 40 auf. Eine Duktorwalze
46 wird zwischen der Farbquellenwalze 44 und einer ersten Farbverteilerwalze 50 durch
einen hin- und hergehenden Motor 48 hin- und herbewegt. Die Duktorwalze 46 überträgt
auf diese Weise Druckfarbe von der Farbquellenwalze 44 auf die erste Farbverteilerwalze
50. Anschließende Farbverteilerwalzen 50, einschließlich einer Rüttelwalze 51 übertragen
die Farbe von der ersten Farbverteilerwalze 50 auf eine Gruppe Farbauftragwalzen 52,
54 und 56. Die Farbauftragwalzen 52, 54 und 56 tragen jeweils einen kontinuierlichen
Farbfilm und übertragen die Druckfarbe auf die Druckplatte 18 auf der Druckwalze 12.
[0013] Eine Anfeuchtflüssigkeitsquellenwalze 60 entnimmt Anfeuchtflüssigkeit aus der Anfeuchtflüssigkeitsquelle
42. Anfeuchtverteilerwalzen 62 übertragen die Anfeuchtflüssigkeit von der Anfeuchtflüssigkeitsquellenwalze
60 auf eine Feuchtauftragwalze 64. Die Feuchtauftragwalze 64 trägt einen kontinuierlichen
Anfeuchtflüssigkeitsfilm und überträgt die Anfeuchtflüssigkeit auf die Oberfläche
der Druckplatte 18.
[0014] Das zu druckende Bild ist auf der Oberfläche der Druckplatte 18 definiert durch Oberflächenteile,
die so behandelt sind, daß sie Druckfarbe aufnehmen und Anfeuchtflüssigkeit abstoßen,
und durch andere Oberflächenteile, die so behandelt sind, daß sie Anfeuchtflüssigkeit
aufnehmen und Druckfarbe abstoßen. Wenn sich die Druckplatte 18 durch den Walzenspalt
66 zwischen der Druckwalze 12 und der Feuchtauftragwalze 64 hindurchbewegt, übernehmen
die Oberflächenteile der Druckplatte 18, die zur Aufnahme von Anfeuchtflüssigkeit
vorbehandelt sind, Anfeuchtflüssigkeit aus dem kontinuierlichen Film auf der Feuchtauftragwalze
64. Wenn nun die Druckplatte 18 die Walzenspalte 70, 72 und 74 zwischen der Druckwalze
12 und den Farbauftragwalzen 52, 54 und 56 durchläuft, nehmen die Oberflächenteile
der Druckplatte 18, die zur Aufnahme der Druckfarbe vorbehandelt sind, Druckfarbe
aus dem kontinuierlichen Film der Farbauftragwalzen 52, 54 und 56 auf. Somit bildet
sich auf der Oberfläche der Druckplatte 18 ein farbiges Bild aus.
[0015] Wie in Fig. 2 gezeigt wird, bewegt sich die Oberfläche der Druckwalze 18 durch den
Walzenspalt 66 zwischen der Druckwalze 12 und der Feuchtauftragwalze 64, und bewegt
sich anschließend durch den Walzenspalt 70 zwischen der Druckwalze 12 und der Farbauftragwalze
52. Beim Durchgang der Oberfläche der Farbauftragwalze 52 durch den Walzenspalt 70
trifft sie auf der Oberfläche der Druckwalze 18 sowohl auf Druckfarbe als auch auf
Anfeuchtflüssigkeit. Wenn z.B. im Walzenspalt 66 von der Feuchtauftragwalze 64 eine
überschüssige Menge Anfeuchtflüssigkeit auf die Oberfläche der Druckplatte 18 aufgetragen
wurde, trifft die Farbauftragwalze 52 im Walzenspalt 70 auf diese Überschußmenge Anfeuchtflüssigkeit.
Diese Überschußmenge Anfeuchtflüssigkeit kann von der Farbauftragwalze 52 aufgegriffen
werden und auf die Oberfläche der Druckplatte 18 an einem Teil zurückgegeben werden,
der anschließend durch den Walzenspalt 70 läuft. Diese Überschußmenge Anfeuchtflüssigkeit
kann dazu führen, daß es auf der Bahn zu Fehldrucken wie Sprenkel, Streifen, Wasserflecken
und sonstigen Fehldrucken kommt. Um diese durch diese überschüssige Anfeuchtflüssigkeit
verursachten Sprenkel, Streifen, Wasserflecken und sonstige Fehldrucke zu vermeiden,
kann die Druckerpresse 10 so betrieben werden, daß Druckfarbe und Anfeuchtflüssigkeit
emulgiert werden.
[0016] Die Druckerpresse 10 beinhaltet einen Emulgiersteuermechanismus 75 zum Steuern der
Emulgierung von Druckfarbe und Anfeuchtflüssigkeit, vorzugsweise am Walzenspalt 76
zwischen der Farbauftragwalze 52 und der Rüttelwalze 51. Die Fig. 2 - 5 zeigen Teile
der Druckerpresse 10 mit einer ersten Ausführungsform dieses Emulgiersteuermechanismus
75. In dieser Ausführungsform wird das Emulgieren der Druckfarbe und der Anfeuchtflüssigkeit
im Walzenspalt 76 durch Änderung der Oberflächenumlaufgeschwindigkeit der Rüttelwalze
51 gegenüber der Oberflächenumlaufgeschwindigkeit der Farbauftragwalze 52 bewirkt,
während sich die Druckwalze 12 dreht und das Farbbild auf die sich bewegende Bahn
überträgt.
[0017] Wie in den Fig. 2 und 3 schematisch dargestellt wird, umfaßt die Druckerpresse 10
eine Vielzahl von Zahnrädern und Motoren zum Antreiben der Walzen und Zylinder. Ein
erstes Zahnrad 80 ist über eine Welle 82, die sich durch einen Tragrahmen 84 erstreckt,
an der Druckwalze 12 befestigt. Das erste Zahnrad 80 und die Druckwalze 12 sind somit
so verbunden, daß sie sich zusammen drehen, und werden vom Motor 86 angetrieben. Eine
zweites Zahnrad 88 ist über eine Welle 90, die sich durch den Rahmen 84 erstreckt,
an der Farbauftragwalze 52 befestigt. Dieses zweite Zahnrad 88 kämmt mit dem ersten
Zahnrad 80. Die Farbauftragwalze 52 wird über das erste und zweite Zahnrad 80 und
88 mit einer Oberflächengeschwindigkeit gedreht, die gleich ist der Oberflächengeschwindigkeit
der von der Druckwalze 12 getragenen Druckplatte 18.
[0018] Ein drittes Zahnrad 92 kämmt mit dem zweiten Zahnrad 88. Das dritte Zahnrad 92 weist
einen größeren Teilkreisdurchmesser und eine größere Zähnezahl auf als das zweite
Zahnrad 88. Das dritte Zahnrad 92 dreht sich daher langsamer als das zweite Zahnrad
88.
[0019] An der Rüttelwalze 51 ist eine Welle 94 befestigt. Wenn das dritte Zahnrad 92 fest
auf der Welle 94 befestigt wäre, würde die Rüttelwalze 51 vom dritten Zahnrad 92 mit
einer Drehzahl gedreht werden, die immer kleiner ist als die Drehzahl der Farbauftragwalze
52. Das dritte Zahnrad 92 ist jedoch über eine harmonische Antriebseinheit 96 auf
der Welle 94 befestigt. Diese harmonische Antriebseinheit 96 bewirkt, daß die Welle
94 und die Rüttelwalze 51 sich in Abhängigkeit von der Drehung des dritten Zahnrads
92 und in einem bestimmten Verhältnis zum dritten Zahnrad 92 drehen. Diese harmonische
Antriebseinheit 96 bewirkt, daß sich die Rüttelwalze 51 mit einer geringeren, der
gleichen oder einer größeren Drehzahl als die Farbauftragwalze 52 dreht. Der Betrieb
dieser harmonischen Antriebseinheit 96 wird durch ein von Hand bedientes Steuergerät
100 gesteuert.
[0020] Die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten der harmonischen Antriebseinheit 96. Wie in
Fig. 4 dargestellt ist, weist die harmonische Antriebseinheit 96 ein Gehäuse 102 und
einen Motor 104 auf. Das Gehäuse 102 hat eine innere Tragstruktur 106 einschließlich
der Lager 108. Eine Welle 110 ist in den Lagern 108 drehbar gelagert und über eine
Kupplungsbaugruppe 114 mit der Abtriebswelle 112 des Motors 104 verbunden. Ein Wellengenerator
116 ist auf eine Welle 110 aufgekeilt, um sich mit der Welle 110 zu drehen.
[0021] Die harmonische Antriebseinheit 96 beinhaltet ferner ein Eingangsglied 120 und ein
Ausgangsglied 122. Das Eingangsglied besteht aus einem zylindrischen Vorsprung auf
dem dritten Zahnrad 92. Das Eingangsglied 120 und das dritte Zahnrad 92 werden in
Lagern 124 gelagert, um sich relativ zur Welle 94 und der Rüttelwalze 51 zu drehen.
Das Ausgangsglied 122 ist fest zwischen einem Paar Platten 126 eingeklemmt, die mit
Schrauben 128 an der Welle 94 befestigt sind. Das Ausgangsglied 122 dreht die Welle
94 und die Rüttelwalze 51. Das Eingangsglied 120 und das Ausgangsglied 122 sind somit
so gelagert, daß sie sich relativ zueinander drehen können.
[0022] Wie in Fig. 5 dargestellt ist, besteht das Ausgangsglied 122 aus einem biegsamen,
elliptischen Glied mit Außenzähnen, die in Innenzähnen des Eingangsglieds 120 kämmen.
Das Ausgangsglied 122 hat auch eine Innenfläche, die von Rollenlagern 130 gelagert
wird, um sich relativ zum Wellengenerator 116 zu drehen. Wenn der Wellengenerator
116 stationär ist und sich das Eingangsglied 120 dreht, dreht sich das Ausgangsglied
122 schneller, als das Eingangsglied 120, weil das Ausgangsglied 122 weniger Zähne
hat als das Eingangsglied 120. Wenn sich der Wellengenerator 116 mit gleicher Geschwindigkeit
dreht wie das Eingangsglied 120, wird auch das Ausgangsglied 122 mit der gleichen
Geschwindigkeit gedreht wie das Eingangsglied 120. Ein Geschwindigkeitsunterschied
zwischen dem Eingangsglied 120 und dem Ausgangsglied 122 bezieht sich daher auf einen
Drehzahlunterschied zwischen dem Eingangsglied 120 und dem Wellengenerator 116. Harmonische
Antriebseinheiten, wie die harmonische Antriebseinheit 96, sind aus dem Stand der
Technik bekannt. Eine solche harmonische Antriebseinheit ist im US-Patent 3,724,368
bekanntgemacht.
[0023] Im Betrieb der Druckerpresse 10 ist der Wellengenerator 116 im Normalfall statisch.
Das dritte Zahnrad 92 und das Eingangsglied 120 wird vom zweiten Zahnrad 88 mit geringerer
Geschwindigkeit gedreht als das zweite Zahnrad 88 und die Farbauftragwalze 51. Das
Ausgangsglied 122 wird vom Eingangsglied 120 mit größerer Geschwindigkeit gedreht
als das Eingangsglied 120. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Ausgangsglied
122 und dem Eingangsglied 120 ist so, daß das Ausgangsglied im Normalfall die Rüttelwalze
51 mit einer Oberflächengeschwindigkeit dreht, die gleich der Oberflächengeschwindigkeit
der Farbauftragwalze 52 ist.
[0024] Wenn der Bediener der Druckerpresse 10 die Oberflächengeschwindigkeit der Rüttelwalze
51 relativ zur Oberflächengeschwindigkeit der Farbauftragwalze 52 zu verändern wünscht,
um Druckfarbe und Anfeuchtflüssigkeit im Walzenspalt 76 zu emulgieren, läßt sich die
Oberflächengeschwindigkeit der Rüttelwalze 52 mittels des von Hand betätigten Steuergeräts
100 verändern. Dieses von Hand betätigte Steuergerät 100 steuert die Umdrehung der
Welle 110 und des Wellengenerators 116 durch den Motor 104. Dabei steuert das von
Hand betätigte Steuergerät 100 den Drehzahlunterschied zwischen dem Eingangsglied
120 und dem Ausgangsglied 122, und damit seinerseits den Unterschied der Oberflächengeschwindigkeit
zwischen der Rüttelwalze 51 und der Farbauftragwalze 52. Die Menge der mit der Druckfarbe
emulgierten Anfeuchtflüssigkeit im Walzenspalt 76 erhöht sich mit der Vergrößerung
des Unterschieds der Oberflächengeschwindigkeiten zwischen der Rüttelwalze 51 und
der Farbauftragwalze 52, und verringert sich bei Verringerung des Unterschieds der
Oberflächengeschwindigkeiten. Kleckse und Streifen überschüssiger Anfeuchtflüssigkeit
und/oder die sich daraus ergebenden Fehldrucke, die vom Bediener der Druckerpresse
10 beobachtet werden, werden durch entsprechende handgesteuerte Einstellungen des
Steuergeräts 100 korrigiert. Es ist bedeutsam, daß die Drehung der Druckwalze 12 durch
die Handsteuerung des Steuergeräts 100 nicht betroffen wird. Flecken und Streifen
der Anfeuchtflüssigkeit lassen sich daher durch gesteuerte Emulgierung jederzeit während
des Druckvorgangs ausschließen, während sich die Druckwalze 12 dreht und der Druckvorgang
selbst nicht unterbrochen wird.
[0025] Die Fig. 6 und 7 zeigen Teile der Druckerpresse 10 mit einer zweiten Ausführungsform
des Emulsionssteuermechanismus 75. Bei dieser Ausführungsform wird die Emulgierung
der Druckfarbe und der Anfeuchtflüssigkeit im Walzenspalt 76 durch Veränderung der
Größe des Walzenspalts 76 bewirkt, während sich die Druckwalze 12 dreht und das Farbbild
auf die bewegte Papierbahn 24 aufträgt.
[0026] Wie in Fig. 6 schematisch dargestellt wird, ist ein erstes Zahnrad 140 an der Druckwalze
12 befestigt und wird von einem Motor 142 angetrieben. Ein zweites Zahnrad 144 ist
an einer Farbauftragwalze 52 befestigt. Dieses zweite Zahnrad 144 kämmt im ersten
Zahnrad 140 und in einem dritten Zahnrad 146, das an der Rüttelwalze 51 befestigt
ist. Die Farbauftragwalze 52 und die Rüttelwalze 51 werden somit vom Motor 142 mit
einer Oberflächengeschwindigkeit angetrieben, die gleich ist der Oberflächengeschwindigkeit
der auf der Druckwalze 12 getragenen Druckplatte 18.
[0027] Wie in den Fig. 6 und 7 schematisch dargestellt wird, verbindet ein Verbindungsmechanismus
150 mit einem Verbindungsglied 152 die Farbauftragwalze 52 mit der Rüttelwalze 51.
Die Farbauftragwalze 52 weist einen Wellenstummel 154 auf, der sich relativ zum Verbindungsglied
152 dreht. Die Rüttelwalze 51 weist einen Wellenstummel 156 auf, der sich relativ
zum Verbindungsglied 152 und auch relativ zu einem Exzenterring 158 dreht. Der Exzenterring
158 dreht sich relativ zum Wellenstummel 156 und zum Verbindungsglied 152. Der Exzenterring
158 weist eine Mittelachse 160 (Fig. 7) auf und dreht sich um die Mittelachse 162
des Wellenstummels 156.
[0028] Eine Getriebeschnecke 166 weist Zähne 168 auf, die in den Zahnradzähnen 170 des Exzenterrings
158 kämmen, und ist um eine Achse 172 drehbar gelagert. Die Getriebeschnecke 166 wird
von einem Motor 174 angetrieben, der über ein von Hand betätigtes Steuergerät 200
gesteuert wird. Wenn die Getriebeschnecke 166 um die Achse 172 rotiert, wobei die
Zähne 168 in den Zahnradzähnen 170 kämmen, wird der Exzenterring 158 um die Achse
162 gedreht.
[0029] Wenn sich der Exzenterring 158 um die Achse 162 dreht, beschreibt seine Mittelachse
160 einen gekrümmten Weg um die Achse 162. Damit bewegt der Exzenterring das Verbindungsglied
152 senkrecht nach oben bzw. unten, wie in Fig. 7 gezeigt ist, und somit bewegt sich
die Achse 180 des Wellenstummels 154 relativ zur Achse 162 des Wellenstummels 156
aufwärts bzw. abwärts. Damit wird die Farbauftragwalze 52 auf die Rüttelwalze 51 zu
oder von ihr weg bewegt.
[0030] Wenn die Farbauftragwalze 52 in Richtung auf die Rüttelwalze 51 zu bewegt wird, werden
die weichen Oberflächen dieser Walzen stärker zusammengepreßt. Damit wird der Walzenspalt
76 gemäß Fig. 1 und 2 in Umfangsrichtung breiter und der Druck in der sich durch den
Walzenspalt 76 bewegenden Farbe und Anfeuchtflüssigkeit erhöht sich. Die größere Breite
und der erhöhte Druck im Walzenspalt 76 bewirken eine entsprechend verstärkte Emulgierung
der Anfeuchtflüssigkeit und der Farbe. Umgekehrt führt eine Bewegung der Farbauftragwalze
52 in Richtung weg von der Rüttelwalze 51 zu einer Verringerung der Emulgierung am
Walzenspalt 76. Wie auch bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform werden
überschüssige Anfeuchtflüssigkeit und die sich daraus ergebenden Fehldrucke durch
Betätigung des handgesteuerten Steuergeräts 200 korrigiert während sich die Druckwalze
12 dreht, um das Bild von der Druckplatte 18 auf die Gummiwalze 14 und auf die sich
bewegende Bahn 24 zu übertragen.
[0031] Aus der obigen Beschreibung der Erfindung werden dem einschlägigen Fachmann Verbesserungen,
Änderungen und Modifizierungen ohne weiteres klar. Solche Änderungen und Modifizierungen
gelten daher als im Umfang und Wesen der Erfindung und der nachfolgenden Ansprüche
eingeschlossen.
1. Eine Druckerpresse zum Übertragen eines Bildes von einer Druckplatte auf zu bedruckendes
Material, wobei diese Druckerpresse umfaßt:
eine Farbquelle (40);
eine Anfeuchtflüssigkeitsquelle (42);
Feuchtauftragmittel (60 - 64) zum Auftragen von Anfeuchtflüssigkeit aus der Anfeuchtflüssigkeitsquelle
(42) auf die Druckplatte (18);
erste Mittel zum Übertragen von Druckfarbe und Anfeuchtflüssigkeit und zum Emulgieren
der Druckfarbe und der Anfeuchtflüssigkeit, wobei diese ersten Mittel enthalten:
Eine Druckwalze (12) zur Aufnahme der Druckplatte (18); und
Farbauftragmittel (44 - 56) zum Übertragen der Druckfarbe aus der Farbquelle (40)
auf die Druckplatte (18);
wobei diese Druckerpresse gekennzeichnet ist durch:
zweite Mittel (96 bzw. 150), die selektiv betätigbar sind während sich diese Druckwalze
(12) dreht und das Bild von der Druckplatte (18) auf das zu bedruckende Material (24)
überträgt, diese zweiten Mittel (96 bzw. 150) bei Betätigung bewirken, daß diese ersten
Mittel Druckfarbe und Anfeuchtflüssigkeit emulgieren um unerwünschte Mengen Anfeuchtflüssigkeit
auf der Druckplatte (18) so gering als möglich zu halten.
2. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch dritte Mittel (100
bzw. 200) zum selektiven Betätigen dieser zweiten Mittel (96 bzw. 150), sobald unerwünschte
Mengen Anfeuchtflüssigkeit auf der Druckplatte (18) auftreten.
3. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 1, bei der diese dritten Mittel (100 bzw. 200) eine
Steuervorrichtung (100 bzw. 200) umfassen, wobei diese Steuervorrichtung (100 bzw.
200) durch einen Bediener der Druckerpresse von Hand betätigbar ist, um die Emulgierung
der Druckfarbe und der Anfeuchtflüssigkeit durch diese ersten Mittel zu steuern, sobald
Flecken von Anfeuchtflüssigkeit auf dem zu bedruckenden Material (24) auftreten.
4. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 1, bei der diese Farbauftragmittel (44 - 56) eine
Vielzahl von Farbwalzen (50 - 56) umfassen, die Druckwalze (12) und diese Farbwalzen
(50 - 56) eine Vielzahl von Walzenspalten (70 - 76) definieren, diese ersten Mittel
sowohl Druckfarbe als auch Anfeuchtflüssigkeit zwischen die sich durch mindestens
einen dieser Walzenspalte (70 - 76) bewegenden Oberflächen fördern während die Druckwalze
(12) und die Farbwalzen (50 - 56) rotieren, diese zweiten Mittel (96) betätigbar sind,
um die Geschwindigkeit einer der sich durch einen dieser Walzenspalte (70 - 76) bewegenden
Oberflächen relativ zur Geschwindigkeit der anderen sich durch diesen einen der Walzenspalte
(70 - 76) bewegenden Flächen zu steuern während die Druckwalze (12) rotiert und das
Bild auf das zu bedruckende Material aufträgt.
5. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 4, bei der die Farbwalzen (50 - 56) eine Farbauftragwalze
(52) zum Auftragen der Druckfarbe auf die Druckplatte (18) beinhalten, wobei diese
Farbauftragwalze (52) eine dieser Oberflächen hat, die sich durch einen dieser Walzenspalte
(70 - 76) bewegen.
6. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 5, bei der diese Farbwalzen (50 - 56) eine an diese
Farbauftragwalze (52) anliegende Farbwalze (51) beinhalten, wobei dieser eine dieser
Walzenspalte (70 - 76) der Walzenspalt (76) ist, der zwischen dieser anliegenden Farbwalze
(51) und der Farbauftragwalze (52) liegt.
7. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 6, bei der diese zweiten Mittel (96) bei Betätigung
die Oberflächengeschwindigkeit dieser anliegenden Farbwalze (51) verändern.
8. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 1, bei der diese Farbauftragmittel (44 - 56) eine
Vielzahl Farbwalzen (50 - 56) enthalten, wobei diese Druckwalze (12) und diese Farbwalzen
(50 - 56) eine Vielzahl von Walzenspalten (70 - 76) definieren, diese ersten Mittel
sowohl Druckfarbe als auch Anfeuchtflüssigkeit zwischen die durch mindestens einen
dieser Walzenspalte (70 - 76) rotierenden Oberflächen fördern während diese Druckwalze
(12) und diese Farbwalzen (50 - 56) rotieren, dieses zweite Mittel (150) betätigbar
ist, um die Größe eines dieser Walzenspalte (70 - 76) zu verändern während die Druckwalze
(12) rotiert und das Bild auf das zu bedruckende Material (24) überträgt.
9. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 8, bei der diese Farbwalzen (50 - 56) eine Farbauftragwalze
(52) zum Auftragen der Druckfarbe auf die Druckplatte (18) sowie eine anliegende Farbwalze
(51) zum Auftragen der Druckfarbe auf diese Farbauftragwalze (52) umfassen, wobei
dieses zweite Mittel (150) bei Betätigung den Abstand zwischen den Achsen (180, 162)
dieser Farbauftragwalze (52) bzw. dieser benachbarten Farbwalze (51) verändert.
10. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 9, bei der dieses zweite Mittel bei Betätigung die
Achse dieser Farbauftragwalze (52) bewegt.
11. Eine Druckerpresse zum Übertragen eines Bildes von einer Druckplatte auf zu bedruckendes
Material, wobei diese Druckerpresse umfaßt:
Eine Druckwalze (12) zum Tragen der Druckplatte (18);
Feuchtauftragmittel (60 - 64) zum Auftragen von Anfeuchtflüssigkeit auf die Druckplatte
(18);
eine Farbauftragwalze (52) zum Auftragen von Druckfarbe auf die Druckplatte (18);
eine Farbwalze (51) zum Auftragen von Druckfarbe auf diese Farbauftragwalze (52);
erste Mittel (80, 82, 86-94) zum Drehen dieser Farbwalzen (51, 52), um Druckfarbe
auf die Druckplatte (18) aufzutragen, und zum Drehen dieser Druckwalze (12), um das
Bild von der Druckplatte (18) auf das zu bedruckende Material (24) aufzutragen;
wobei diese Druckerpresse gekennzeichnet ist durch:
ein zweites Mittel (96), das selektiv betätigbar ist, um die Oberflächengeschwindigkeit
dieser Farbwalze (51) gegenüber der Oberflächengeschwindigkeit dieser Farbauftragwalze
(52) zu verändern, während diese ersten Mittel (80, 82, 86 - 94) diese Druckwalze
(12) drehen, um das Bild von der Druckplatte (18) auf das zu bedruckende Material
(24) zu übertragen.
12. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 11, ferner gekennzeichnet durch ein drittes Mittel
(100) zum selektiven Betätigen dieses zweiten Mittels (96), während diese ersten Mittel
(80, 82, 86 - 94) diese Druckwalze (12) drehen, um das Bild von der Druckplatte (18)
auf das zu bedruckende Material (24) zu übertragen.
13. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 12, bei dem dieses dritte Mittel (100) vom Bediener
dieser Druckerpresse von Hand betätigbar ist.
14. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 13, bei dem dieses zweite Mittel (96) bei Betätigung
die Oberflächengeschwindigkeit der Farbauftragwalze (51) verändert.
15. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 13, bei dem diese ersten Mittel (80, 82, 86 - 94)
ein erstes, mit der Farbauftragwalze (52) koaxial angeordnetes und mit dieser Farbauftragwalze
(52) drehfest verbundenes Zahnrad (88), ein zweites, mit der Farbwalze (51) koaxial
angeordnetes Zahnrad (92), das mit diesem ersten Zahnrad (88) kämmt und von diesem
ersten Zahnrad (88) angetrieben wird, wobei dieses zweite Mittel (96) dieses zweite
Zahnrad (92) mit der Farbwalze (51) verbindet, um diese Farbwalze (51) relativ zum
zweiten Zahnrad (92) zu drehen sobald dieses zweite Zahnrad (92) durch das erste Zahnrad
(88) in Drehungen versetzt wird, umfaßt.
16. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 15, bei der diese ersten Mittel (80, 82, 86 - 94)
ferner ein drittes Zahnrad (80), das koaxial mit dieser Druckwalze (12) angeordnet
und an dieser Druckwalze (12) drehfest befestigt ist, umfassen, wobei dieses erste
Zahnrad (88) in diesem dritten Zahnrad (80) kämmt und an dieser Farbauftragwalze (52)
befestigt ist, um sich mit dieser Farbauftragwalze (52) zu drehen.
17. Eine Druckerpresse zum Übertragen eines Bildes von einer Druckplatte auf zu bedruckendes
Material, wobei diese Druckerpresse umfaßt:
Eine Druckwalze (12) zum Tragen einer Druckplatte (18);
Anfeuchtmittel (60 - 64) zum Auftragen von Flüssigkeit auf die Druckplatte (18);
eine Farbauftragwalze (52) zum Auftragen von Druckfarbe auf die Druckplatte (18);
eine Farbwalze (51) zum Auftragen von Druckfarbe auf diese Farbauftragwalze (52) an
einem Walzenspalt (76) zwischen dieser Farbwalze (51) und der Farbauftragwalze (52);
erste Mittel (80, 82, 86 - 94) zum Drehen dieser Walzen (51, 52) zwecks Auftragens
von Druckfarbe auf die Druckplatte (18) und zum Drehen dieser Druckwalze (12), um
das Bild von der Druckplatte (18) auf das zu bedruckende Material (24) zu übertragen;
wobei diese Druckerpresse gekennzeichnet ist durch:
ein zweites, selektiv betätigbares Mittel (150), um die Achse (180) dieser Farbauftragwalze
(52) gegenüber der Achse (162) dieser Farbwalze (51) zu bewegen, um die Größe dieses
Walzenspalts (76) einzustellen, während diese ersten Mittel (80, 82, 86 - 94) diese
Druckwalze (12) drehen, um das Bild von der Druckplatte (18) auf das zu bedruckende
Material (24) zu übertragen.
18. Eine Druckerpresse gemäß Anspruch 17, ferner gekennzeichnet durch ein drittes Mittel
(200) zum selektiven Betätigen dieses zweiten Mittels (150) während diese ersten Mittel
(80, 82, 86 - 94) diese Druckwalze (12) drehen, um das Bild von der Druckplatte (18)
auf das zu bedruckende Material (24) zu übertragen.