| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 519 366 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.06.1992 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 5/32 |
|
| (54) |
Bauteilsatz zur Herstellung einer Verpackung
Set of elements for making a package
Jeu d'éléments de construction pour la fabrication d'un emballage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB NL SE |
| (30) |
Priorität: |
19.06.1991 CH 1812/91
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.12.1992 Patentblatt 1992/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Roth, Oscar |
|
5622 Waltenschwil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Roth, Oscar
5622 Waltenschwil (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Fillinger, Peter |
|
Dr. P. Fillinger Patentanwalt AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 6940 CH-8023 Zürich CH-8023 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 177 304 EP-A- 0 266 321
|
EP-A- 0 178 717 US-A- 4 717 070
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bauteilsatz gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es ist bekannt, beim Abpacken von Kopierpapier jeweils lose Blätter in Stapeln zu
500 Stück in Papier einzuschlagen und jeweils fünf solche Pakete in eine Kartonschachtel
einzupacken. Die Schachtel umschliesst jeweils satt die fünf aufeinander liegenden
Pakete. Der Schachteldeckel ist teleskopartig auf die Schachtel steckbar. Diese Art
der Verpackung hat den Nachteil, dass es äusserst mühsam ist, nach dem Entfernen des
Deckels die in Papier eingeschlagenen Pakete aus der Schachtel zu entnehmen, das Umhüllungspapier
aufzureissen und die Papierbogen dem Paket zu entnehmen. Beim Herausnehmen des Paketes
aus der Schachtel verletzt man regelmässig die Fingernägel oder das Nagelbett und
beim Aufreissen der Pakete schneidet man sich ebenso regelmässig am Umhüllungspapier
in die Finger.
[0003] Die EP-A-178 717 zeigt eine Verpackung der genannten Art, die eine zureichende Festigkeit
für das Lagern, Transportieren und Präsentieren von Waren hat. Ihre hierzu notwendige
Stabilität verleihen ihr u.a. vier Eckpfeiler, die fest mit dem Boden und den Seitenwänden
verbunden sind. Für die Warenpräsentation sind alle vier Seiten der Verpackung weitgehend
offen, so dass die Ware dem Blick eines Käufers allseits zugänglich ist. Da bei dieser
bekannten Verpackung die Ware auch während der Lagerung und des Transports allseits
zugänglich ist, eignet sie sich nicht für empfindliche Waren, wie Papierbogenstapel,
deren Einzelblätter bei unvorsichtigem Umgang an den Kanten beschädigt werden können.
[0004] Im Falle von Kopierpapier werden kantenbeschädigte Bogen vom Einzug einer Kopiermaschine
nicht zuverlässig erfasst und führen zu Störungen.
[0005] Eine im Prinzip gleiche Schachtel zeigt die EP-A-266 321. Im Unterschied zur vorbeschriebenen
Verpackung sind zwei gegenüberliegende Seitenwände zum Schutz der Ware verschlossen.
Ein aufgeklebter, mit Perforationslinien versehener Deckel verschliesst die offenen
Seiten. Zum Öffnen dieser Verpackung wird der durch die Perforationslinien umgrenzte
Deckelteil weggerissen, worauf die Ware gut zugänglich ist. Diese bekannte Aufreisslösung
eignet sich indessen nur für dünne Pappkartonschachteln, da sonst beim Öffnen der
Kraftaufwand zu gross und der Rissverlauf unbestimmt ist. Empfindliche Waren wie Papierbogen
benötigen Schachteln aus dicker Pappe, so dass sie beim Öffnen der Verpackung an den
Kanten nicht verletzt und unbrauchbar werden können.
[0006] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Verpackung insbesondere für
Kopierpapier zu schaffen, in welche das Papier leicht einlegbar und leicht entnehmbar
ist, und die zudem, im Vergleich zu den heutigen Verpackungen, mühelos handhab- und
tragbar sind. Weiter sieht die Erfindung vor, die Verpackung derart zu gestalten,
dass sie mechanisch entleerbar ist.
[0007] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1.
[0008] Für die Entnahme der Papierbogen aus der Schachtel brauchen nach dem Entfernen des
Deckels nur die Stirnwandzuschnitte schubladenartig herausgezogen zu werden. Danach
sind sie gut zugänglich und können mühelos entnommen werden. Besonders gut entnehmbar
sind die Papierbogen, wenn sie lose abgepackt und nicht mehr zuerst in Portionen zu
500 Stück in ein Umhüllungspapier eingeschlagen werden.
[0009] Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemässen Bauteilsatz in Explosionsdarstellung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Schachtel im gefüllten Zustand,
- Fig. 3
- den Schachtelzuschnitt in zweidimensionaler Darstellung,
- Fig. 4
- den Deckelzuschnitt in zweidimensionaler Darstellung,
- Fig. 5
- ein Stirnwandzuschnitt in zweidimensionaler Darstellung,
- Fig. 6
- ein Abdeckzuschnitt in zweidimensionaler Darstellung,
- Fig. 7 und 8
- das Entleeren einer Schachtel in perspektivischer Darstellung und
- Fig. 9
- ein weiteres Ausführungsbeispiel, dargestellt entsprechend einem Ausschnitt IX in
Fig. 2.
[0010] Das nachfolgend dargestellte Beispiel eines Bauteilsatzes weist einen Schachtelzuschnitt
1, einen Deckelzuschnitt 2, zwei Stirnwandzuschnitte 3, 3' und einen Abdeckzuschnitt
4 auf. Der Schachtelzuschnitt 1 wird anhand der Fig. 1 bis 3 beschrieben. In der Zuschnittmitte
befindet sich ein rechteckiges Bodenteil 5 aus Karton oder dgl., der an seinen Stirnseiten
durch geraden Falzlinien 6, 7 folgenden Falzrillen begrenzt ist. Diese verlaufen parallel
zur Y-Achse eines auf den Zuschnitt gelegten rechtwinkligen Koordinatennetzes. Der
Bodenteil 5 kann vorzugsweise wie in den Fig. 2 sowie 7 und 8 erkennbar, mit einer
zu seinem Mittelpunkt radialsymmetrischen Durchbrechung 5' versehen sein. Die beiden
Längsseiten des Bodenteils 5 sind an zwei Falzrillen erkennbar, die mit zwei zur X-Achse
parallelen Falzlinien 8, 9 zusammenfallen. An den Bodenteil 5 grenzen stirnseitig
je ein Leimlappen 10, 11, welche vorzugsweise mit griffartig gestalteten Durchbrechungen
12 versehen sind. Längsseits trennen die Falzlinien 8, 9 zwei mit Bezug auf die X-Achse
symmetrische Seitenwandteile 13, 14 vom Bodenteil 5, mit dem sie ebenfalls einstückig
gefertigt sind. Die Höhe h1 der Seitenwandteile 13, 14 ist grösser als die Höhe h2
der Leimlappen 10, 11. Die Seitenwandteile 13, 14 gehen stirnseitig bei zur Y-Achse
parallelen Falzlinien 6, 17 in Versteifungs- und Distanzhaltelappen 15 über, von denen
jeder seinerseits durch drei zur Y-Achse parallele Falzlinien 18, 19, 20 in vier Abschnitte
a bis d unterteilt ist. Von diesen haben die Abschnitte a und c die gleiche Breite
und der Abschnitt d ist ein Leimfalz für eine feste Verbindung zum Seitenwandteil
13 bzw. 14. Werden die Lappen 15 längs den Falzlinien 16 bzw. 17 sowie 18, 19, 20
um 90° abgewinkelt, bilden sie einen rohrförmigen Körper mit rechteckigem Querschnitt.
Dabei kommt der Leimfalz d zur Anlage mit dem zugeordneten Seitenwandabschnitt 13
bzw. 14 und kann mit diesem verleimt oder sonstwie daran befestigt werden. Die Lappen
15 können auch anders unterteilt sein. Es genügt, dass sie so gestaltet sind, dass
sie ihre Versteifungs- und Distanzhaltefunktion im zur Schachtel gefalteten Zustand
ausüben können und dass ihre einander zugewandten Seiten um mindestens die halbe Breite
des Bodenteils 5 voneinander distanziert sind.
[0011] Beim Formen der Schachtel werden zuerst die Lappen 15 in ihre rohrförmige Gestalt
gebogen und dann die Seitenwandteile 13, 14 rechtwinklig nach oben geschwenkt. Anschliessend
werden die Leimlappen 10, 11 hochgeklappt und mit dem anliegenden Abschnitt a der
Versteifungs- und Distanzhaltelappen durch Leimen oder dgl. fest verbunden. In einer
solchen Schachtel können nun lose Blätter gestapelt werden, wobei sie zwischen den
einander zugewandten Abschnitten c und den Leimfalzen (Abschnitte d) zentriert werden.
Dadurch, dass wenigstens einer der beiden Leimlappen 10, 11 niedriger als die Seitenwandteile
13, 14 ist, wird das Einlegen und das Entnehmen der Blätter erleichtert. Mühelos können
diese Operationen vorgenommen werden, wenn beide Leimlappen 10, 11 sehr niedrig sind.
Ist wenigstens einer der Leimlappen 10, 11 mit einer griffartig gestalteten Durchbrechung
12 versehen, wird die Handhabung der Schachtel erleichtert. Mühelos kann die gefüllte
Schachtel von Hand getragen werden, wenn an beiden Leimlappen 10, 11 solche Griffe
vorhanden sind.
[0012] Beim Beispiel nach Fig. 9 unterscheidet sich der Schachtelzuschnitt 1 von jenem nach
den Fig. 1 bis 3 dadurch, dass der Versteifungs- und Distanzhaltelappen 15 nicht durch
Falzrillen unterbrochen ist. Er besteht sozusagen nur aus dem Abschnitt a. Die Distanz
der Leimlappen 10, 11 zu dem in der Schachtel befindlichen Bogenstapel wird dadurch
geringer. Sie genügt aber, um in Verbindung mit den Durchbrechungen 12 in den Leimlappen
10, 11 einen verlässlichen Handgriff zu schaffen. Der Vorteil dieser Ausführungsform
liegt in der kürzeren Gesamtlänge der Schachtel.
[0013] Um die in der Schachtel befindlichen Loseblätter nach oben zu schützen ist ein aufsteckbarer
Deckel 2 vorgesehen, dessen Form und Zuschnitt in den Fig. 1 und 4 gezeigt ist. Der
Zuschnitt 2 umfasst einen rechteckigen Deckelteil 21, der durch zu den X- und Y-Achsen
parallele Falzlinien begrenzt ist. Er ist umgeben von einstückig mit ihm gefertigten
und durch Falzlinien abgetrennte Deckelseitenteile 22, 23. Die längsseitigen Deckelseitenteile
23 setzen sich endseits in Lappen 24 fort, die wiederum durch (zur Y-Achse parallele)
Falzlinien abgegrenzt sind. Beim zum Deckel geformten Zuschnitt 2 kommen die Leimlappen
24 zur Anlage mit den stirnseitigen Deckelseitenteilen 22 und werden mit diesen fest
verbunden.
[0014] Ist der Deckel auf die Schachtel aufgesteckt und mit dieser fest verbunden (durch
Umschnüren, Umreifen oder dgl.) kann der Deckel stirnseitig zwischen den einander
zugewandten Abschnitten b der Versteifungs- und Distanzhaltelappen 15 von Hand untergriffen
und auf diese Weise leicht gehandhabt, insbesondere mit zwei Händen getragen werden.
[0015] Um während der Lagerung oder des Transports der geschlossenen Schachtel den darin
befindlichen Loseblattstapel zu schützen, weist der Bauteilsatz vorzugsweise zwei
Stirnwandzuschnitte 3, 3' auf. Diese sind geringfügig schmäler als der Bodenteil 5
des Schachtelzuschnitts 1. Ihre Höhe ist gleich oder kleiner als jene (h1) der Seitenwandteile
13, 14. Die Stirnwandzuschnitte 3, 3' sind wie Schieber zwischen die Abschnitte c
der Versteifungs- und Distanzhaltelappen 15 einerseits und die zugewandte Seite des
Loseblattstapels anderseits steckbar und - bei abgenommenem Deckel herausziehbar.
Sind die Stirnwandzuschnitte 3, 3' eingesteckt und die Schachtel mit dem Deckel verschlossen,
ist der Schachtelinhalt allseits vollständig geschützt. Werden am Verbrauchsort der
Loseblätter der Deckel und wenigstens einer der Stirnwandzuschnitte 3, 3' entfernt,
können die Loseblätter mühelos entnommen und danach wieder geschützt werden. Um das
Einschieben und Herausziehen wenigstens bei einem der Stirnwandzuschnitte 3, 3' zu
erleichtern, weist dieser einen Grifflappen 25 mit einer griffartig gestalteten Durchbrechung
26 auf. Der Grifflappen 25 ist durch eine Falzlinie 27 vom Stirnwandabschnitt 28 abgetrennt
und kann im eingesteckten Zustand nach innen geklappt werden.
[0016] Wie die Fig. 9 zeigt, können die Stirnwandzuschnitte 3, 3' aus Doppel- oder Mehrfachlagen
von Pappe, Weltpappe oder dgl. aufgebaut und dadurch relativ dick sein. In der äussersten
Lage solch mehrlagiger Stirnwandzuschnitte 3, 3' können, den Durchbrechungen 12 gegenüberliegend,
Ausnehmungen bzw. Durchbrechungen vorhanden sein. Dies schafft mehr Raum für das manuelle
Ergreifen der Schachtel an den Leimlappen 11, 12. In diesem Fall kann der Greiflappen
25 am Stirnwandzuschnitt 3, 3' entfallen, da er für das Herausschieben aus der Schachtel
an diesen Ausnehmungen bzw. Durchbrechungen gut erfasst werden kann.
[0017] Ein Abdeckzuschnitt 4 schützt den in der Schachtel verpackten Loseblattstapel zusätzlich
nach oben. Er besteht aus einem rechteckigen Abdeckteil 29. Seine Länge und Breite
sind kleiner als die des Bodenteils 5 ist und sind so bemessen, dass er mit genügend
Spiel zwischen den Seitenwandteilen 13, 14 bzw. den Abschnitten c der Versteifungs-
und Distanzhaltelappen 15 auf einen Loseblattstapel gelegt werden kann und diesen
trotzdem zureichend überdeckt. Zur Erleichterung seiner Entnahme ist er mit einem
durch eine Falzlinie abgegrenzten Greiflappen 30 versehen, der vor dem Aufsetzen des
Deckels auf die Schachtel flach auf den Abdeckteil 29 klappbar ist.
[0018] Die bereits erwähnte Durchbrechung 5' im Bodenteil 5 des Schachtelzuschnitts 1 kann
permanent oder durch eine geeignete Perforation im Schachtelzuschnitt vorbereitet
sein. Durch diese Durchbrechung 5', die mindestens näherungweise achsial zur vertikalen
Mittelachse der Schachtel angebracht sein muss, kann die Schachtel mechanisch entleert
werden. Sie wird zu diesem Zweck auf einen rechteckigen Rahmen gestellt, der eine
horizontale Abstellebene bildet und den Schachtelboden im Randbereich stützt. Durch
diesen Rahmen ist eine horizontale Platte 32 achsial und vertikal verschiebbar (Fig.
7). Für das Entleeren der Schachtel wird die unterhalb der Auflageebene befindliche
Platte 32 vertikal nach oben verschoben (Fig. 8), wobei sie den Loseblattstapel, der
nun auf der Platte 32 aufliegt, allmählich aus der Schachtel hinaushebt. Die Blätter
des oben aus der Schachtel austretenden Stapels sind nun allseits zugänglich und können
problemlos manuell oder mechanisch vereinzelt werden.
[0019] Werden der Schachtelzuschnitt 1 und der Deckelzuschnitt 2 so gross dimensioniert,
dass in der Schachtel nebeneinander zwei Blattstapel untergebracht werden können,
weist der Bauteilsatz zusätzlich einen Trennwandzuschnitt 33 auf, wie dies in Fig.
1 mit strichpunktierten Linien gezeigt ist. Der Trennwandabschnitt ist daher vorzugsweise
(analog den Stirnwandzuschnitten 3, 3') wie ein herauszieh- bzw. einsteckbarer Schieber
gestaltet.
1. Bauteilsatz zur Herstellung einer Verpackung, insbesondere zur Aufnahme eines Loseblattstapels,
bestehend aus wenigstens einem Schachtelzuschnitt (1) mit einem rechteckigen Bodenteil
(5) und zwei symmetrisch anschliessenden, durch eine Falzlinie (8, 9) getrennten Seitenwandteilen
(13, 14), wobei an die Enden des Bodenteils (5) je ein durch eine Falzlinie (6, 7)
getrennter Leimlappen (10, 11) anschliesst, von denen mindestens einer eine geringere
Höhe als die Seitenwandteile (13, 14) aufweist, und wobei wenigstens an einem der
beiden Enden der Seitenwandteile (13, 14) symmetrisch durch Falzlinien (16, 17) getrennte
Lappen (15) anschliessen, gegen die im zur Schachtel gefalteten Zustand die Leimlappen
(10, 11) von aussen anliegen und deren einander zugewandte Seiten um mindestens die
halbe Breite des Bodenteils (5) voneinander distanziert sind; mit einem Deckel für
die aus dem Schachtelzuschnitt (1) geformte Schachtel der einen dem Bodenteil (5)
entsprechenden rechteckigen Deckelteil (21) mit die Schachtel seitlich übergreifenden,
je durch eine Falzlinie abgetrennten Deckelseitenteilen (22, 23) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, dass ein oder zwei Stirnwandzuschnitte (3, 3') vorhanden sind und
dass jeder Stirnwandzuschnitt (3, 3') einen rechteckigen Wandabschnitt (28) aufweist,
der näherungsweise aber höchstens die Breite des Bodenteils (5) und die Höhe (h1)
der Seitenwandteile (13, 14) des Schachtelzuschnitts (1) aufweist.
2. Bauteilsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen (15) durch weitere
parallele Falzlinien (18, 19, 20) in Abschnitte (a bis d) unterteilt sind und bei
einer Falzung längs diesen Falzlinien (16, 18, 19, 20) eine rohrförmige Gestalt mit
einem Vielkantprofil annehmen.
3. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leimlappen (10,
11) eine Durchbrechung (12) in Form eines Griffes aufweisen.
4. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Leimlappen
(10, 11) die gleiche Höhe aufweisen.
5. Bauteilsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Seitenwandteile
(13, 14) anschliessenden Lappen (15) durch die Falzlinien (16, 18, 19, 20) in vier
Abschnitte (a bis d) unterteilt sind, derart, dass ihre Gestalt nach einer Falzung
ein regelmässiges Vierkantprofil vorzeigt.
6. Bauteilsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt (d) als Leimlappen
zur Verbindung mit dem angrenzenden Seitenwandteil (13, 14) vorgesehen ist.
7. Bauteilsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass radialsymmetrisch um den
Mittelpunkt des Bodenteils (5) eine Durchbrechung (5') vorhanden ist.
8. Bauteilsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Deckelseitenteile
(22, 23) kleiner als die Höhe der Seitenwandteile (13, 14) ist.
9. Bauteilsatz nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitigen
Deckelseitenteile (22) mit einer als Handgriff gestalteten Durchbrechung versehen
sind.
10. Bauteilsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Stirnwandzuschnitte
(3, 3') am oberen Ende des Stirnwandabschnitts (28) einen mit einer griffartigen Durchbrechung
(26) versehenen und durch eine Falzlinie (27) abgegrenzten Greiflappen (25) aufweist.
11. Bauteilsatz nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 10 mit einem Abdeckzuschnitt
(4), der einen rechteckigen Abdeckteil (29) aufweist, dessen Länge und Breite kleiner
als jene des Bodenteils (5) des Schachtelzuschnitts (1) sind, dadurch gekennzeichnet,
dass an einer Seite des Abdeckteils (29) ein durch eine Falzlinie getrennter Greiflappen
(30) anschliesst.
12. Bauteilsatz nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch
einen Trennwandzuschnitt (33), dessen Breite kleiner als die Breite des Bodenteils
(5) ist und dessen Höhe jene der Seitenwandteile (13, 14) nicht übersteigt.
1. Set of elements for producing a package, in particular for receiving a stack of loose
sheets, comprising at least one box blank (1) having a rectangular base part (5) and
two symmetrically adjoining side-wall parts (13, 14) which are separated by a folding
line (8, 9), the ends of the base part (5) each being adjoined by a gluing flap (10,
11), the two flaps being separated by a folding line (6, 7) and at least one being
of a smaller height than the side-wall parts (13, 14), and at least one of the two
ends of the side-wall parts (13, 14) being adjoined by flaps (15) which are separated
symmetrically by folding lines (16, 17), against which the gluing flaps (10, 11) bear
from the outside, when the box is in the folded state, and of which the mutually facing
sides are spaced apart from one another by at least half the width of the base part
(5); having a lid for the box formed from the box blank (1), which lid exhibits a
rectangular lid part (21) which corresponds to the base part (5) and has lid side
parts (22, 23) which engage laterally over the box and are each separated off by a
folding line, characterized in that one or two end-wall blanks (3, 3') are provided,
and in that each end-wall blank (3, 3') exhibits a rectangular wall portion (28) which
is approximately, but not more than, the width of the base part (5) and the height
(h1) of the side-wall parts (13, 14) of the box blank (1).
2. Set of elements according to Claim 1, characterized in that the flaps (15) are subdivided
into portions (a to d) by further parallel folding lines (18, 19, 20) and, in the
event of folding taking place along said folding lines (16, 18, 19, 20), assume a
tubular configuration with a polygonal profile.
3. Set of elements according to Claim 1 or 2, characterized in that the gluing flaps
(10, 11) exhibit a through-passage (12) in the form of a handle.
4. Set of elements according to Claim 1 or 2, characterized in that the two gluing flaps
(10, 11) are of the same height.
5. Set of elements according to Claim 2, characterized in that the flaps (15) adjoining
the side-wall parts (13, 14) are subdivided into four portions (a to d) by the folding
lines (16, 18, 19, 20) such that, after folding, they are configured as a regular
rectangular profile.
6. Set of elements according to Claim 5, characterized in that there is provided a portion
(d) as a gluing flap for connection to the bordering side-wall part (13, 14).
7. Set of elements according to Claim 1, characterized in that a through-passage (5')
is provided radially symmetrically about the centre point of the base part (5).
8. Set of elements according to Claim 1, characterized in that the height of the lid
side parts (22, 23) is smaller than the height of the side-wall parts (13, 14).
9. Set of elements according to Claim 1 or 8, characterized in that the end-side lid
side parts (22) are provided with a through-passage configured as a handle.
10. Set of elements according to Claim 1, characterized in that at least one of the end-wall
blanks (3, 3') exhibits, at the upper end of the end-wall portion (28), a grip flap
(25) which is provided with a handle-like through-passage (26) and is bounded by a
folding line (27).
11. Set of elements according to one of the preceding Claims 1 to 10, having a covering
blank (4) which exhibits a rectangular covering part (29), of which the length and
width are smaller than those of the base part (5) of the box blank (1), characterized
in that one side of the covering part (29) is adjoined by a grip flap (30) separated
by a folding line.
12. Set of elements according to one of the preceding Claims 1 to 10, characterized by
a partition-wall blank (33), of which the width is smaller than the width of the base
part (5) and the height does not exceed that of the side-wall parts (13, 14).
1. Jeu d'éléments de construction pour la fabrication d'un emballage, en particulier
pour recevoir un empilage de feuilles détachées, consistant en au moins une pièce
découpée de boîte en carton (1) avec un fond rectangulaire (5) et deux parois latérales
(13, 14) se raccordant de façon symétrique, séparées par une ligne de pliage (8, 9),
une languette de collage (10, 11) séparée par une ligne de pliage (6, 7) se raccordant
au extrémités du fond (5) dont au moins l'une présente une hauteur plus faible que
les parois latérales (13, 14), et des languettes (15) séparées par des lignes de pliage
(16, 17) se raccordant symétriquement au moins à l'une des extrémités des parois latérales
(13, 14), languettes contre lesquelles les languettes de collage (10, 11) s'appliquent
de l'extérieur quand elles sont pliées en direction de la boîte, et dont les côtés
tournés l'un vers l'autre sont à une distance l'un de l'autre égale à la moitié de
la largeur du fond (5) ; avec un couvercle pour la boîte en carton formée à partir
de la pièce découpée (1), couvercle qui présente une partie de couvercle rectangulaire
(21) correspondant au fond (5), avec des parties latérales de couvercle (22, 23) venant
latéralement en prise sur la boîte en carton, séparées par une ligne de pliage, jeu
d'éléments de construction caractérisé en ce qu'il y a une ou deux pièces découpées
de paroi frontale (3, 3'), et en ce que chaque pièce découpée de paroi frontale (3,
3') comporte une section de paroi rectangulaire (28), qui présente approximativement
la largeur du fond (5) et la hauteur (h1) des parois latérales (13, 14) de la pièce
découpée (1) pour la boîte en carton.
2. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que les
languettes (15) sont subdivisées en sections (a à d) par d'autres lignes de pliage
parallèles (18, 19, 20) et prennent, lors d'un pliage le long de ces lignes de pliage
(16, 18, 19, 20) une configuration de forme tubulaire avec un profil polygonal.
3. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les languettes de collage (10, 11) présentent une découpe (12) en forme de poignée.
4. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les deux languettes de collage (10, 11) présentent la même hauteur.
5. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 2, caractérisé en ce que les
languettes (15) se raccordant aux parois latérales (13, 14) sont subdivisées par les
lignes de pliage (16, 18, 19, 20) en quatre sections (a à d), de telle façon que leur
configuration présente après pliage un profil régulier tétragonal.
6. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'une
section (d) est prévue comme languette de collage pour établir une liaison avec la
paroi latérale adjacente (13, 14).
7. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il y
a une échancrure (5') radialement symétrique par rapport au centre du fond (5).
8. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la
hauteur des parties latérales du couvercle (22, 23) est plus petite que la hauteur
des parois latérales (13, 14).
9. Jeu d'éléments de construction selon la revendication 1 ou 8, caractérisé en ce que
les parties latérales de couvercle (22) situées du côté frontal sont pourvues d'une
échancrure ayant la forme d'une poignée.
10. Jeu d'éléments de constructions selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au
moins l'une des découpes (3, 3') de paroi frontale présente, à l'extrémité supérieure
de la section de paroi frontale (28), une languette de préhension (25) pourvue d'une
échancrure (26) en forme de poignée et délimitée par une ligne de pliage (27).
11. Jeu d'éléments de construction selon l'une des revendications précédentes 1 à 10 avec
une découpe de recouvrement (4), qui présente une pièce de recouvrement rectangulaire
(29), dont la longueur et la largeur sont plus petites que celles du fond (5) de la
découpe (1) pour boîte en carton, jeu d'éléments de construction caractérisé en ce
qu'une languette de préhension (30) séparée par une ligne de pliage, se raccorde à
un côté de la pièce de recouvrement (29).
12. Jeu d'éléments de construction selon l'une des revendications précédentes 1 à 10,
caractérisé par une découpe de paroi de séparation (33), dont la largeur est plus
petite que la largeur du fond (5) et dont la hauteur ne dépasse pas celle des parois
latérales (13, 14).