[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Wickelbretter zum Aufwickeln von bahnförmigem Material,
z.B. textilen Bahnen.
[0002] Bei derartigen bekannten Wickelbrettern (DE-GM 19 84 124) ist ein Wickelkern aus
Kunststoff, insbes. Styropor, vorgesehen, der einen Papierüberzug aufweist, welcher
verhindern soll, daß auf der Oberfläche des Kunststoffkernes befindliches Pulver an
dem Tuch anhaftet. Derartige Wickelbretter sind in Hinblick auf die geforderte Steifigkeit
und Festigkeit in der Regel ausreichend, haben jedoch den Nachteil, daß bei der Entsorgung
aufgrund des Kunststoffmateriales erhebliche Probleme auftreten.
[0003] Bei einer anderen Ausführung derartiger bekannter Wickelbretter, wie sie beispielsweise
Gegenstand der DE-AS 22 05 249 sind, ist der Kern des Wickelbrettes aus leichtem Polymermaterial
hergestellt, und es sind von einer Stirnseite zur anderen sich erstreckende und ins
Freie ausmündende Nuten oder Riefen vorgesehen, damit die inneren Bereiche der Papierschicht
in direkter Verbindung mit der Atmosphäre stehen, um evtl. am Kunststoffkern entstehende
Feuchtigkeit im Inneren des Wickelbrettes nach außen ableiten zu können.
[0004] Eine andere Art von Wickelbrett ist Gegenstand der CH-PS 114 274, bei der ein mit
Pappe überzogener Holzrahmen vorgesehen ist, von dessen Elementen zur Gewichtsreduzierung
mindestens ein Teil ein durchbrochenes Querprofil aufweist, die Festigkeit des Wickelbrettes
jedoch weitgehend erhalten wird. Ein derartiger Holzrahmen hat jedoch immer noch ein
erhebliches Gewicht, die Herstellung eines derartigen Wickelbrettes ist verhältnismäßig
aufwendig, und die Torsionssteifigkeit ist begrenzt.
[0005] Wickelbretter anderer Art sind beispielsweise aus der US-PS 15 26 172 bekannt. Der
Kern eines derartigen Wickelbrettes besteht aus einer parallel zur Mittelebene des
Wickelkernes verlaufenden Kernplatte und auf dieser Kernplatte senkrecht stehenden,
zwischen Kernplatte und Breitseite des Wickelbrettes angeordneten Stegwänden, die
im Schnitt Gitterform haben und die zusammen mit der Kernplatte und den Breitseiten
des Wickelbrettes eine Vielzahl von rechteckförmigen, nebeneinander und übereinander
angeordneten Kanälen bilden. Die Herstellung eines derartigen Wickelbrettes ist somit
aufwendig.
[0006] Andererseits sind auch Platten aus Leichtmetall, Kunststoff oder dergl. Material
bekannt, die durch wabenförmige Elemente versteift sind. Insbesondere in der Luftfahrttechnik
sind hochbeanspruchte Teile, wie Tragflügel und Rumpf mit einem aus Wabenelementen
bestehenden Kern in großer Vielzahl seit langem bekannt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wickelvorrichtung, insbes. ein Wickelbrett oder
einen Warenwickel, zu schaffen, die ein geringes Gewicht, eine hohe Torsionssteifigkeit,
hohen Widerstand gegen Durchbiegen und hohe Tragfestigkeit hat, vollständig aus umweltverträglichem
Material besteht sowie einfach und billig hergestellt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einer Wickelvorrichtung bzw. einem Wickelbrett
der gattungsgemäßen Art erreicht, bei der sowohl der Kern als auch das Wickelbrett
selbst mit seinen Breitseiten und Schmalseiten aus recycelbarem, plattenförmigem Papiermaterial
bestehen, und bei der der Kern aus nebeneinander in einer Ebene angeordneten, versteifenden
zylinderförmigen Einzelelementen zusammengesetzt ist, die aneinander anliegend und
sich gegenseitig versteifend ausgebildet sind. Die Einzelelemente können dabei einen
kreisförmigen, einen sechseckig-wabenförmigen, einen vieleckförmigen, einen ovalen
oder dergl. Querschnitt haben. Diese zylinderförmigen Einzelelemente sind längs der
gemeinsamen Kontaktlinien bzw. Kontaktflächen miteinander verbunden, insbes. verklebt,
so daß sie in ihrer Gesamtheit ein extrem steifes Gebilde ergeben. Die oben und unten
offenen versteifenden Einzelelemente sind zwischen den beiden einander gegenüberliegenden,etwa
halbkreisförmig gebogenen Breitseiten des Wickelbrettes angeordnet, vorzugsweise mit
den Innenflächen dieser Breitseiten verklebt, so daß eine hohe Steifigkeit der Wickelvorrichtung
insbes. in Richtung senkrecht zu den Breitseiten, und eine hohe Tragfestigkeit erzielt
wird.
[0009] Mit der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung wird ein im Aufbau besonders einfaches
und kostengünstiges Wickelbrett geschaffen, dessen Wickelkern z.B. aus einzelnen zylindrischen,
wabenförmigen oder vieleckförmigen Abschnitten eines steifen Rohres aus Karton hergestellt
wird, wobei lediglich erforderlich ist, diese zylinderförmigen Rohrabschnitte nebeneinander
zu einem Gesamtkern zu verbinden und in das Wickelbrett einzusetzen, vorzugsweise
mittels Klebeverbindung zwischen Wickelbrett und Kernelementen.
[0010] Anstelle der einzelnen zylinderförmigen Abschnitte werden bei einer abgeänderten
Ausführungsform der Erfindung wabenförmige oder vieleckförmige Einzelabschnitte verwendet,
die miteinander an den einanderstoßenden Umfangsflächen bzw. Umfangslinien verklebt
sind oder die fertig als wabenförmige oder vieleckförmige Versteifungseinlage hergestellt
sind.
[0011] Die zylindrischen, wabenförmigen oder vieleckförmigen Abschnitte selbst bestehen
aus versteiftem Papier, Pappe, Karton, Wellpappe oder dergl. in sich in Achsrichtung
steifem, umweltfreundlichem Material, so daß die Einlagen in ihrer Umfangsfläche eine
verhältnismäßig hohe Biegefestigkeit aufweisen.
[0012] Damit wird auch ein Wickelbrett mit extrem niedrigem Gewicht erreicht, da nur das
Material der relativ dünnen, stabilen Wände der einzelnen Kernelemente als tragendes
Material Gewicht verursacht, während das übrige Volumen Leerräume sind. Der erfindungsgemäße
Aufbau eines derartigen Wickelbrettes hat auch den Vorteil, daß das Wickelbrett auf
einfache Weise in der Länge zugeschnitten werden kann, ohne daß dadurch die Steifigkeit
und Festigkeit des Wickelbrettes nachteilig beeinflußt wird, da Rahmenteile nicht
erforderlich sind.
[0013] Das Wickelbrett weist an seinen beiden Stirnenden jeweils einen Wickelkopf auf, der
aus einer stirnseitigen Abdeckung sowie oberen und unteren, mit der Oberseite und
der Unterseite des Wickelbrettes verklebten Laschen besteht. Der Wickelkopf ist an
im wesentlichen allen Auflageflächen mit dem Wickelbrett verklebt. Er besteht aus
recycelbarem Material, insbes. Papier oder Pappe. Dabei ist die stirnseitige Abdeckung
des Wickelkopfes, die als Spiegel bezeichnet wird, auf die Stirnkante des Wickelbrettes
aufgeklebt, und die obere und die untere Lasche sind durch Knicklinien über die Oberseite
und die Unterseite des Wickelbrettes klappbar und werden durch aufgeleimt. Die Außenseite
des Wickelkopfes, insbesondere der Spiegel, ist vorzugsweise mit wischfestem und/oder
wasserfestem Farbauftrag versehen, so daß diese Außenseite ein attraktives Aussehen
hat und bei eventueller Verschmutzung leicht gereinigt werden kann. Dieser Spiegel
dient in der Regel als Werbefläche bzw. Aufdruckfläche.
[0014] Bei einer anderen Ausgestaltung besteht der Wickelkopf aus einem Spiegel aus Papier
bzw. Karton, der auf die Stirnkanten des Wickelbrettes aufgeklebt ist und vorzugsweise
damit bündig abschließt. Hierbei fehlen die mit dem Spiegel verbundenen Laschen des
Wickelkopfes nach der vorbeschriebenen Ausführungsform. Statt dessen ist ein Selbstklebeetikett
vorgesehen, das als einstückiger Papierzuschnitt ausgebildet ist und aus einem mittleren,
dem Spiegel entsprechenden Abschnitt sowie einer oberen und einer unteren Lasche besteht;
das Selbstklebeetikett wird nach dem Aufleimen des Spiegels auf die Stirnseite des
Wickelbrettes über diesen und die Oberseite und Unterseite des Wickelbrettes geklebt.
Eine derartige Lösung hat den Vorteil, daß das Selbstklebeetikett bedruckt bereitgestellt
und bequem aufgeklebt werden kann.
[0015] Die Wickelvorrichtung bzw. das Wickelbrett nach der Erfindung ist vollständig aus
recycelbarem Material hergestellt, d.h. ohne jeden Kunststoffanteil, so daß eine Entsorgung
des nicht mehr benötigten Wickelbrettes auf umweltschonende Weise sichergestellt ist.
[0016] Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles
dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Aufsicht auf ein geschnittenes Wickelbrett nach der Schnittlinie I-I der Fig.
2,
- Fig. 2
- einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines Ausschnittes aus einem Wickelbrett nach Fig.
1 in Schrägansicht von vorne,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Ausschnittes aus einer abgeänderten Ausführungsform
eines Wickelbrettes,
- Fig. 5
- ein Wickelbrett nach der Erfindung mit Wickelkopf in Stirnansicht,
- Fig. 6
- eine Aufsicht auf den stirnseitigen Bereich der Darstellung nach Fig. 5,
- Fig. 7
- eine spezielle Ausführungsform eines Wickelkopfes in Stirnansicht, und
- Fig. 8
- eine weitere Ausführungsform eines Wickelkopfes, ebenfalls in Stirnansicht.
[0017] Die Wickelvorrichtung besteht aus dem Wickelbrett 1 und dem innerhalb des Wickelbrettes
angeordneten Kern 2. Das Wickelbrett weist eine obere Breitseite 3, eine untere Breitseite
4 sowie eine linke und eine rechte, gerundete Schmalseite 5, 6 auf. Der Wickelkern
2 besteht aus einer Vielzahl von zylinderförmigen Kernelementen 7, 8, 9, die längs
Kontaktlinien 10 aneinander stoßen und längs dieser Kontaktlinien 10 miteinander verklebt
sind. Die Oberseiten 11 und die Unterseiten 12 der Kernelemente 7, 8, 9 sind jeweils
offen, so daß die ringförmigen Stirnseiten der Elemente 7, 8, 9 oben und unten mit
den Innenflächen der Breitseiten 3, 4 verklebt werden können, um ein möglichst steifes
Gebilde zu erhalten. Mit 13 sind die Leerräume zwischen den einzelnen Kernelementen
7, 8, 9 bezeichnet, mit 14 die Leerstellen, die zwischen den Außenflächen der äußersten
Kernelemente und den zugeordneten Innenflächen der Schmalseiten 5, 6 entstehen.
[0018] Die Kernelemente 7, 8, 9 sind in Fig. 1 in geradlinigen Reihen und Spalten angeordnet,
es kann jedoch auch in jeder zweiten Reihe und Spalte eine Versetzung der Kernelemente
um die halbe Elementbreite vorgenommen sein, so daß dann jeweils ein Kernelement in
Lücke zwischen zwei benachbarten Kernelementen angeordnet ist.
[0019] Das Wickelbrett 15 nach Fig. 4 ist ähnlich dem Wickelbrett nach den Figuren 1 - 3
ausgeführt, weist jedoch wabenförmige Einzelelemente 16 in symmetrischer Sechseckform
auf, wobei nach Art von Bienenwaben jeweils zwei benachbarte Waben 17, 18 eine gemeinsame
Seitenfläche 19, 20 haben. Die beiden Seitenflächen 19, 20 sind miteinander verbunden,
vorzugsweise verklebt, wenn einzelne Waben aneinandergesetzt werden. Aneinanderstoßende
Waben können jedoch auch so ausgebildet sein, daß sie miteinander einzelne gemeinsame
Linien haben, längs denen sie miteinander verbunden sind. Anstelle einer sechseckförmigen
Wabe können auch Einzelelemente in Vieleckform vorgesehen werden, deren Einzelelemente
über eine gemeinsame Seitenfläche miteinander in Verbindung stehen und miteinander
versteift sind.
[0020] Das Wickelbrett 1 ist in Fig. 5 in Stirnansicht gestrichelt und schraffiert dargestellt;
die beiden Stirnseiten des Wickelbrettes 1 sind jeweils durch einen identischen Wickelkopf
21 an den beiden stirnseitigen Enden verschlossen. Der Wickelkopf 21 besteht aus dem
stirnseitigen Abschlußteil 22, dem sogenannten Spiegel, der die Stirnseite des Wickelbrettes
1 mindestens bedeckt . und an der Stirnseite des Wickelbrettes 1 festgeklebt ist,
sowie den oberseitigen und unterseitigen Laschen 23, 24, die mit der Oberseite und
der Unterseite des Wickelbrettes 1 verklebt sind. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, ist der
auf die stirnseitigen Enden aufgeklebte Spiegel 22 des Wickelkopfes 21 an den gerundeten
Seiten über die stirnseitigen Enden hinaus vorstehend ausgebildet.
[0021] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind die gerundeten Enden 26 und 27 des Spiegels
25 bündig bzw. deckungsgleich mit dem gerundeten Bereich der Stirnseiten des Wickelbrettes
ausgebildet, und die Laschen 28, 29, die einstückig mit dem Spiegel 25 aus Karton
oder kräftigem Papier hergestellt sind, weisen Knicklinien 30, 31 auf, die ein sauberes
Umlegen der Laschen 28 und 29 zum Aufleimen dieser Laschen auf Oberseite und Unterseite
des Wickelbrettes erleichtern.
[0022] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist der Spiegel 32 in ähnlicher Weise wie der
Spiegel 25 auf die Stirnseiten des Wickelkörpers aufgeklebt. In diesem Fall weist
der Spiegel jedoch keine daran anschließenden Laschen auf, sondern es ist ein Selbstklebezuschnitt
33 vorgesehen, dessen mittlerer Teil 34 etwa deckungsgleich mit dem Spiegel 32 ist,
und dessen an Laschen 35 und 36 einstückig an de Mittelteil 34 anschließen. Ein derartiger
Selbstklebezuschnitt ist als Selbstklebeetikett ausgebildet und besitzt im mittleren
Abschnitt 34 in der Regel einen Aufdruck zu Werbezwecken, so daß die den Spiegel überdeckende
Fläche des Selbstklebezuschnitts 33 die Werbefläche ist. Der Spiegel selbst ist hierbei
vorzugsweise aus Karton, z.B. Graukarton ausgebildet, während das Selbstklebeetikett
33 eine Papierfolie ist, die zusätzlich zu einem Werbeaufdruck farbig gestaltet sein
kann.
1. Wickelvorrichtung, insbes. Wickelbrett, mit flachen Breitseiten und gerundeten Schmalseiten
und mit einem mit den Breitseiten verbundenen Kern,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (2), die Breitseiten (3, 4) und die Schmalseiten (5, 6) aus recycelbarem,
plattenförmigem Papiermaterial (Pappe, Karton, Papierschichten, gepreßtem Papier)
bestehen, und daß der Kern (2) aus in einer Ebene nebeneinander angeordneten, zylinderförmigen
Einzelelementen (7, 8, 9) zusammengesetzt ist, die aneinander anliegend und sich gegenseitig
versteifend angeordnet sind.
2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylinderförmigen
Einzelelemente (7, 8, 9) kreisförmigen oder ovalen Querschnitt haben, längs ihrer
gemeinsamen Kontaktlinien (10) miteinander und sich gegenseitig stützend angeordnet
sind, und/oder auf ihren offenen oberen und unteren Seiten mit der Innenfläche der
jeweiligen Breitseite (3, 4) des Wickelbrettes (1) verbunden, z.B. verklebt sind.
3. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente
(7, 8, 9) mit unterschiedlich großem Querschnitt bzw. Durchmesser und gleicher Höhe
innerhalb eines Wickelbrettes ausgebildet sind.
4. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einzelelemente (7, 8, 9) im Bereich zwischen den ebenen Flächen der Breitseiten angeordnet
sind, und daß die Räume zwischen den einzelnen Elementen untereinander und zwischen
den Einzelelementen und den Schmalseiten Leerräume (13, 14) sind.
5. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einzelelemente (7, 8, 9) in Reihen und Spalten angeordnet sind, wobei die Mittelachsen
der Einzelelemente einer Reihe bzw. Spalte in einer geraden Linie liegen.
6. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einzelelemente (7, 8, 9) in Reihen und Spalten angeordnet sind, wobei benachbarte
Reihen und Spalten jeweils um die halbe Breite eines Einzelelementes gegeneinander
versetzt sind.
7. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylinderförmigen
Einzelelemente (16; 17, 18) im Querschnitt vieleckförmig, insbesondere sechseckförmig
bzw. wabenförmig ausgebildet und längs ihrer gemeinsamen Kontaktflächen (19, 20) miteinander
und/oder auf ihren offenen oberen und unteren Seiten mit der Innenfläche der jeweiligen
Breitseite des Wickelbrettes verbunden, z.B. verklebt sind.
8. Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Wickelbrett (1) an seinen beiden stirnseitigen Enden jeweils durch einen Wickelkopf
(21) aus recycelbarem Material abgeschlossen ist, dessen Stirnseite (Spiegel) mit
der Stirnseite des Wickelbrettes (1) verklebt ist, und der jeweils eine obere und
eine untere Lasche (23, 24) aufweist, die mit der Oberseite und der Unterseite des
Wickelbrettes (1) verklebt sind.
9. Wickelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite (22)
des Wickelkopfes (21) im seitlichen, gerundeten Bereich über die Stirnfläche des Wickelkopfes
(1) vorsteht.
10. Wickelvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelkopf
ein ebener Karton-oder Papierzuschnitt ist, der symmetrisch zu seiner Längsmittenachse
(I - I) ausgebildet ist, dessen mittlerer Abschnitt (Spiegel) (25) deckungsgleich
mit der Stirnseite des Wickelbrettes ist, und dessen oberer und unterer Abschnitt
(28, 29) jeweils die Form einer trapezförmigen Lasche haben, wobei der mittlere Abschnitt
(27) von dem unteren sowie dem oberen Abschnitt durch jeweils eine Knicklinie (30,
31) verbunden ist (Fig. 7).
11. Wickelvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel
die Abmessung der Stirnseite des Wickelbrettes hat, und daß ein einteiliger Selbstklebezuschnitt
(33) aus Papier bestehend aus Spiegel (32) und oberer und unterer Lasche (28, 29)
symmetrisch zur Mittenlinie (I - I) des mittleren Abschnittes (32) vorgesehen ist.