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EP 0 520 161 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.12.1995 Patentblatt 1995/49 |
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Anmeldetag: 02.05.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D06B 3/12 |
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Anlage zur Nassbehandlung von laufenden Warenbahnen, wie zum Waschen, Imprägnieren
od.dgl.
Apparatus for wet treatment of moving sheet-like materials, e.g. for washing or impregnating
Installation pour le traitement au mouille de matières en bandes en déplacement tels
que lavage ou imprégnation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
25.06.1991 DE 4120945
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.12.1992 Patentblatt 1992/53 |
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Patentinhaber: Babcock Textilmaschinen GmbH |
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21209 Seevetal (DE) |
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Erfinder: |
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- Tischbein, Claus
W-2110 Buchholz 24 (DE)
- Paulsen, Harke
W-2110 Buchholz-Steinbek (DE)
- Depenbrock, Lothar
W-2105 Seevetal 3 (DE)
- Sierks, Rolf
W-2000 Hamburg 61 (DE)
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Vertreter: Planker, Karl-Josef, Dipl.-Phys. |
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Babcock-BSH AG
vormals Büttner-Schilde-Haas AG,
Postfach 6 47811 Krefeld 47811 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/13199 DE-A- 3 007 885
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DE-A- 2 701 912 DE-A- 3 041 715
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Naßbehandlung von laufenden Warenbahnen gemäß
dem einleitenden Teil des Patentanspruchs 1.
[0002] Sie geht von einer Anlage aus, die in der WO 91/13199 beschrieben ist.
[0003] Aus der DE 30 07 885 A1 ist eine Anordnung zum Naßbehandeln von Warenbahnen bekannt,
bei der in einem Gehäuse je ein Satz Ober- und Unterwalzen angeordnet ist. Die Unterwalzen
tauchen in ein Flüssigkeitsbad ein, welches sich am Boden des Gehäuses befindet. Die
Warenbahn wird in Schleifen, die unter einem Winkel von 45 Grad geneigt sind, durch
das Gehäuse hindurchgeführt. Unter den an der einlaufseitigen Stirnwand angeordneten
Oberwalzen sind Leitbleche vorgesehen, die die abgeschleuderte Waschflüssigkeit auf
eine darunterliegende Warenbahnschleife leiten.
[0004] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Anlage gemäß dem einleitenden
Teil des Patentanspruchs 1 in bezug auf die Führung und Ausnutzung der Waschflüssigkeit
zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand eines schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels.
- Figur 1
- zeigt eine Anlage gemäß der Erfindung.
- Figur 2
- veranschaulicht die Warenbahnführung durch ein Abteil.
[0007] Wie Figur 1 erkennen läßt, sind verschiedene Behandlungsabteile 10, 11, 12, 13 in
der Höhe gestaffelt aufgestellt. Dazwischen sind Vorrichtungen 15, 16, 17 zum Entfernen
von Behandlungsflüssigkeit von der Warenbahn angeordnet. So wird auf einfachste Weise
eine Führung der Behandlungsflüssigkeit entgegen der Laufrichtung der Warenbahn ermöglicht.
Am Ende der Behandlungsanlage ist ein Endquetschwerk 14 vorgesehen.
[0008] Gemäß Figur 2 erfolgt die Führung der Warenbahn im Doppelschleifeneinzug. Zwischen
größeren, äußeren Oberwalzen 18 und kleineren, inneren Oberwalzen 19 sind Ableitbleche
22 angeordnet. Diese leiten im Überschuß an der Warenbahn anhaftende Behandlungsflüssigkeit
gezielt in die inneren Schleifen. Dadurch wird die Behandlungsflüssigkeit besser ausgenutzt.
Durch die einstellbare Lagerung der Ableitbleche 22 läßt sich deren Lage leicht an
unterschiedliche Betriebsbedingungen anpassen. Bei normal durchlässigem Gewebe kann
ohne Berührung der Warenbahn gefahren werden, um das Durchdrücken der Flotte im Keilspalt
voll zu nutzen. Überschüssige Flotte wird trotzdem aufgefangen und in den Zwickel
der inneren Unterwalze 21 geleitet. Hier hat sie freien Durchtritt, da auf der anderen
Seite der Warenbahn hier keine Flotte vorhanden ist. Äußere Unterwalzen 20 tauchen
in die Behandlungsflüssigkeit ein, während innere Unterwalzen 21 nicht mit der im
Unterteil des Abteils befindlichen Behandlungsflüssigkeit in Berührung sind.
[0009] Bei undurchlässigen Geweben mit der Gefahr von Aquaplaning auf den Walzen kann mit
Berührung der Warenbahn gefahren werden, um die Flotte auf der Unterseite abzustreifen
und den Transport wieder sicherzustellen. Da sich die Flotte nicht von der Unterseite
des Bleches ablöst, wird sie auch bei dieser Fahrweise nach unten in den Zwickel geleitet.
1. Anlage zur Naßbehandlung von laufenden Warenbahnen, wie zum Waschen, Imprägnieren
oder dergleichen, bestehend aus Abteilen (10, 11, 12, 13), durch die die Warenbahn
(26) über größere äußere Oberwalzen (18),
über kleinere innere Oberwalzen (19),
über größere äußere Unterwalzen (20) und
über kleinere innere Unterwalzen (21)
in im wesentlichen senkrechten Doppelschleifen hindurchführbar ist,
wobei die äußeren Unterwalzen (20) in ein im Unterteil des Abteils befindliches Behandlungsflüssigkeitsbad
eintauchen,
dadurch gekennzeichnet, daß die innere Unterwalze (21) mit dem Behandlungsflüssigkeitsbad
nicht in Berührung steht
und daß zwischen der äußeren Oberwalze (18) und der inneren Oberwalze (19) ein Ableitblech
(22) angeordnet ist, welches die von der äußeren Oberwalze (18) ablaufende Behandlungsflüssigkeit
in die Schleife leitet, in der sich die innere Unterwalze (21) befindet.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ableitblech (22) einstellbar
gelagert ist.
1. Apparatus for the wet treatment of moving fabric webs such as for washing, impregnating
or the like, consisting of compartments (10, 11, 12, 13) adapted for the fabric web
(26) to be passed through via larger outer top rollers (18), via smaller inner top
rollers (19), via larger outer bottom rollers (20), and via smaller inner bottom rollers
(21) in essentially vertical double loops, the outer bottom rollers (20) being submerged
into a treatment liquid bath located in the bottom section of the compartment, characterized
in that the inner bottom roller (21) is not in contact with the treatment liquid bath,
and in that a baffle (22) is located between the outer upper roller (18) and the inner
upper roller (19), said baffle (22) guiding the treatment liquid running off from
the outer upper roller (18) into the loop, in which the inner bottom roller (21) is
located.
2. Apparatus as claimed in Claim 1, characterized in that the baffle (22) is mounted
in an adjustable manner.
1. Installation pour le traitement au mouillé des bandes de matières qui défilent, notamment
en vue de leur lavage, de leur imprégnation ou analogue, comportant des compartiments
(10,11,12,13) à travers lesquels on assure le guidage de la bande de matière (26)
en la faisant passer
sur des rouleaux extérieurs du haut (18) de calibre plus fort,
sur des rouleaux intérieurs du haut (19) de calibre plus faible,
sur des rouleaux extérieurs du bas (20) de diamètre plus fort,
et sur des rouleaux intérieurs du bas (21) de calibre plus faible,
de manière à faire défiler cette bande de matière à travers les compartiments en la
disposant en boucles doubles sensiblement verticales,
les rouleaux extérieurs du bas (20) étant plongés dans un bain de liquide de traitement
qui se trouve dans la partie inférieure du compartiment,
caractérisée en ce que le rouleau intérieur du bas (21) n'est pas en contact avec
le bain de liquide de traitement,
et en ce qu'on a prévu un déflecteur en tôle (22), entre le rouleau extérieur du
haut (18) et le rouleau intérieur du haut (19), pour guider le liquide de traitement
qui s'écoule du rouleau extérieur du haut (18), afin d'amener ce liquide dans la boucle
dans laquelle se trouve le rouleau intérieur du bas (21).
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position du déflecteur
en tôle (22) est réglable.
