[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Backofen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Bei einem bekannten Backofen (DE-OS 29 24 145) ist ein Backofeneinsätze tragender
Backwagen mittels Laufrollen und Laufschienen in dem Backofengehäuse längsverschiebbar
gelagert. Mittels eines motorisch angetriebenen Kurbelgetriebes, von dem ein als Transporthebel
für den Backwagen ausgebildeter Teil unmittelbar mit einer senkrecht stehenden Längsführung
des Backwagens gekuppelt ist, kann der Backwagen aus dem Backofengehäuse heraus- und
hineingefahren werden. Problematisch ist bei dieser bekannten Ausführung zum einen
der räumlich aufwendige Einsatz von die gesamte Höhe des Backofens durchmessenden
Hebelelementen des Kurbelgetriebes und zum anderen das mit relativ hoher Beschleunigung,
bzw. negativer Beschleunigung, erfolgende Anfahren und Abbremsen des Backwagens aus
den jeweiligen Extrempositionen, wodurch die Gefahr besteht, daß flüssiges Gargut,
z.B. Bratensoße, verschüttet wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Backofen gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1 so zu verbessern, daß unter Ausnutzung der durch den motorischen
Antrieb gegebenen Vorteile hinsichtlich der Bedienung und Handhabung des Backwagens
eine auch extrem stoßempfindlichem Gargut gerecht werdende Bemessung der Fahrgeschwindigkeit
ermöglicht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des
Patentanspruches 1 und/oder des Patentanspruches 3 angegebenen Maßnahmen.
[0005] Auf diese Weise erhält man mit konstruktiv einfachen Mitteln sanfte Anlauf- und Abbremsbewegungen
des Backwagens, so daß jegliche Stoßbeanspruchung des z.B. flüssigen Gargutes vermieden
werden kann. Diese Umschaltung auf unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten kann erfolgen
auf mechanische Weise unter Verwendung einer Gewindespindel mit Gewindebereichen unterschiedlicher
Gewindesteigung oder aber auf elektrischer oder elektronischer Basis unter Verwendung
von entlang der Verschiebebahn angeordneten Schaltern. Im Rahmen der Erfindung besteht
die Möglichkeit, nur im Bereich der Extremstellungen des Backwagens, Veränderungen,
d.h. Reduzierungen der Fahrgeschwindigkeit vorzunehmen. Es besteht ebenso die Möglichkeit,
solche Geschwindigkeitsveränderungen auch im Bereich von Zwischenstellungen des Backwagens
zu bewirken oder aber in Abhängigkeit vom Gargut wählbare Geschwindigkeitsbereiche
vorzusehen.
[0006] Bei der Lösung gemäß Patentanspruch 3 ergibt sich die Möglichkeit, anstelle oder
zusätzlich zum motorischen Antrieb ein manuelles Verschieben des Backwagens vorzunehmen,
was z.B. in den Extremstellungen des Backwagens erfolgen kann im Sinne einer zusätzlichen
manuellen Reduzierung der Anfahr- oder Abbremsbeschleunigung. Von Bedeutung ist eine
solche manuelle Verschiebbarkeit insb. auch dann, wenn z.B. infolge Stromausfalles
der motorische Antrieb wegfällt. Die Aufhebung der Kupplungsverbindung kann auf unterschiedliche
Weise erfolgen z.B. dadurch, daß bei einer Reib- oder Rutschkupplung durch manuelles
Verschieben des Backwagens die Kupplungs-Reibkraft überwunden wird oder aber bei Verwendung
eines Zahngetriebes die Rastkupplung im Sinne einer Feder-Klinken-Verbindung zumindest
vorübergehend aufgehoben wird.
[0007] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
nachstehend erläutert.
[0008] Es zeigt
- Fig. 1 bis 4
- den schematisch dargestellten Backofen in Seitenansicht und Draufsicht bei aus- und
eingefahrenem Backwagen,
- Fig. 5 und 6
- eine erste Ausführungsform der Kupplungsverbindung in Draufsicht und Seitenansicht
bei Verwendung einer Reibkupplung,
- Fig. 7 und 8
- zwei unterschiedliche Ausführungen einer Reibkupplung als Einzelheit,
- Fig. 9
- die Seitenansicht des Backwagens mit Reibkupplung als Antriebselement,
- Fig. 10
- die Draufsicht uaf den Antriebszug des Backwagens mit Gewindespindel und elektrisch
wirkender Steuervorrichtung,
- Fig. 11
- eine Variante des Antriebselementes gemäß Fig. 10,
- Fig. 12 und 12a
- die Seitenansicht des Backwagens mit Gewindespindel in zwei unterschiedlichen Lagerungsvarianten
und elektrisch wirkender Steuervorrichtung,
- Fig. 13
- die Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 12,
- Fig. 14
- die Schnittansicht der Anordnung gemäß Fig. 13,
- Fig. 15
- die Darstellung eines als Rastkupplung ausgeführten Antriebselementes als Einzelheit,
- Fig. 16 und 17
- eine weitere Variante der Rastkupplung in Draufsicht und Seitenansicht.
[0009] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen nur schematisch angedeuteten Backofen mit einer
Backofenmuffel 1 und einem diese umgebenden Backofengehäuse 2. Die Beschickungsöffnung
3 der Backofenmuffel 1 ist umgeben von einem Flansch 4 mit Dichtung 5, welche Beschickungsöffnung
3 verschließbar ist durch eine Backofentür 6, die winkelsteif an Schiebezügen 7 gelagert
ist und mit diesen Schiebezügen auf Laufrollen 8 und 9 längsverschiebbar aus der Schließstellung
gemäß Fig. 3 und 4 in die Öffnungsstellung gemäß Fig. 1 und 2 entlang einer horizontalen
Verschiebebahn verfahrbar ist. Hierbei ist ein Paar von Laufrollen 8 am Backofengehäuse
2 und ein Paar von Laufrollen 9 an den Schiebezügen 7 drehbar gelagert. Wie aus Fig.
2 ersichtlich, befindet sich zwischen den Schiebezügen 7 am Backwagen 6/7 ein zusammen
mit dem Backwagen 6/7 verschiebbarer, stangen- oder leistenartiger Antriebszug 10,
der über ein aus einem Zahnrad 11 und einer Gewindespindel 12 bestehenden Antriebselement
in Wirkverbindung steht mit einem elektrischen Antriebsmotor M. Hierbei ist der Antriebszug
10 als separater Teil des Backwagens 6/7 vorgesehen. Selbstverständlich besteht hierbei
wie auch bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen die Möglichkeit,
als Antriebszug unmittelbar einen oder beide der Schiebezüge 7 heranzuziehen.
[0010] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 ist der Antriebszug 10 zusammen mit dem
zugehörigen Antriebselement als Einzelheit gezeigt. Der Antriebszug ist am nicht weiter
dargestellten Backwagen in Langlochführungen 13 und backwagenseitigen Stiften 14 am
Backwagen beweglich gelagert und stützt sich durch die Kraft von Federn 15 über Rollen
16 an der Stirnfläche eines Reibrades 19 ab, welches Reibrad innerhalb einer in die
Stirnfläche 17 eingelassenen Ringnut eine Schneckenverzahnung 18 besitzt. Mit dieser
Schneckenverzahnung 18 kämmt das Reibrad 19 mit dem Schneckengewinde 20 der Gewindespindel
12, welche ihrerseits z.B. über Kegelzahnräder mit dem elektrischen Antriebsmotor
M in Verbindung steht. Auf diese Weise ist zwischen Backwagen bzw. Antriebszug 10
und dem Antriebselement 12/19 eine Reibkupplung geschaffen, die durch manuelles Verschieben
des Backwagens 6/7 überwunden werden kann. Wenn dies nicht gewünscht ist, so wird
beim Einschalten des Antriebsmotors M über ein Bedienelement an der Frontseite des
Backofens über die Reibkupplung der Backwagen 6/7 aus der Stellung gemäß Fig. 3 in
die Öffnungsstellung gemäß Fig. 1 verschoben bis zu einer End-Haltestelle, an welcher
ein elektrischer Endschalter die Abschaltung des Antriebsmotors M bewirkt. Der elektrische
Antriebsmotor M ist reversibel, d.h. nach Wiedereinschaltung läuft der Antriebsmotor
mit umgekehrter Drehrichtung und bewegt den Backwagen wiederum in die Schließstellung
gemäß Fig. 3, wo eine Ausschaltung wiederum durch einen dort angeordneten elektrischen
Endschalter vorgenommen wird.
[0011] Figur 7 und 8 zeigen zwei Ausführungsbeispiele von Rutschkupplungen. Bei Fig. 7 ist
zwischen einem Kegelradantrieb mit Kegelrädern 21 und Kegelrad 22 mit Reibscheibe
23 und einem abtriebsrad 24 eine Reibfeder 25 angeordnet, während bei Fig. 8 ein antriebsseitiges
Schneckenrad 26 über eine Reibfeder 25 mit einem Abtriebsrad 27 mit Stirnverzahnung
in verbindung steht.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 wird im wesentlichen von der Kupplungsausführung
gemäß Fig. 8 Gebrauch gemacht. Hierbei besitzt der Antriebszug 10a eine Stirnverzahnung,
die in Kämmungsverbindung steht mit dem ebenfalls mit einer Stirnverzahnung versehenen
Abtriebsrad 27. Das Schneckenrad 26 kämmt wiederum mit einem Schneckengewinde 29 der
Gewindespindel 12. Man sieht, daß sich die Gewindespindel 12 bis zur Rückwand des
Backofengehäuses 2 hin erstreckt und dort über ein Kegelradgetriebe mit dem Antriebsmotor
M in Verbindung steht. An der Backofenfrontseite befindet sich die senkrecht stehende
Backofentür 6, die verbunden ist mit den Schiebezügen 7. Die Gewindespindel 12 ist
ihrerseits an mehreren Lagerstellen 30 gehäuseseitig gelagert.
[0013] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 ist wiederum eine mit einem Schneckengewindeabschnitt
29 versehene Gewindespindel 12 vorgesehen, die über ein Schneckenrad 26 mit oder ohne
Rutschkupplung das Antriebsrad 27 antreibt. Letzteres kämmt mit einem Antriebszug
10a mit durchgehender Stirnverzahnung 31. Auf der der Stirnverzahnung 31 gegenüberliegenden
Seite des Antriebszuges 10a befinden sich im Bereich beider Enden über die Länge 11
Nockenbahnen 32, die in Verbindung mit elektrischen Schaltern 33, z.B. sogenannten
Mikroschaltern eine Steuervorrichtung für die Bewegung des Backwagens 6/7 mit unterschiedlichen
Fahrgeschwindigkeiten darstellen. Der Schalter 33 liegt im Speisestromkreis des elektrischen
Antriebsmotors M und besitzt hierfür außer einem Rückleiter a zwei Stromzweige b und
c, wobei der Stromzweig b mit einem Reduzierwiderstand d versehen ist. In der Stellung
gemäß Fig. 10 befindet sich der Schalterstößel 34 des Schalters 33 in der betätigten
Stellung auf der frontseitigen Nockenbahn 32, womit der Stromzweig b mit dem Reduzierwiderstand
d angeschaltet ist. Nach Betätigen des Hauptschalters e für den elektrischen Antriebsmotor
M läuft infolge des Reduzierwiderstandes d der Antriebsmotor M mit verminderter Geschwindigkeit
an. Der Backwagen 6/7 bewegt sich damit mit langsamer, sanfter Fahrgeschwindigkeit
in Pfeilrichtung. Nach Verlassen der Nockenbahn 32 erfolgt eine Umschaltung innerhalb
des Schalters 33 auf den Stromzweig c, d.h. die Drehzahl des Antriebsmotors M und
damit die Fahrgeschwindigkeit des Backwagens erhöht sich entsprechend bis die hintere
Nockenbahn 32 den genannten Schalter 32 erreicht und wiederum nach Umschaltung eine
Verlangsamung der Fahrgeschwindigkeit erfolgt bis zu der End-Haltestelle, d.h. dem
Erreichen der vollen Auszugsstellung gemäß Fig. 1. Nach dem Wiedereinschalten erfolgen
die Bewegungsabläufe umgekehrt, d.h. der Backwagen läuft mit niedriger Geschwindigkeit
an, erhöht seine Geschwindigkeit und gelangt wiederum mit niedriger Geschwindigkeit
in die Schließstellung. Fig. 11 zeigt eine andere Ausgestaltung des Antriebselementes
mit Kegelradverzahnung.
[0014] Gemäß Fig. 12, 13 und 14 besitzt eine Gewindespindel mit durchgehendem Schneckengewinde
mehrere Gewindebereiche unterschiedlicher Gewindesteigung, nämlich die Gewindebereiche
12, 13 und 14, wobei innerhalb der Gewindebereiche 12 und 14 eine Gewindesteigung
von etwa 3 mm vorgesehen ist, während im Gewindebereich 13 eine Gewindesteigung von
etwa 10 mm vorgesehen ist bzw. die Gewindesteigung etwa in der Mitte des Bereiches
13 ansteigend eine Gewindesteigung von 10 mm erreicht. Am hinteren Ende eines Antriebszuges
10b ist ein Kupplungsblock 35 befestigt, (siehe auch Fig. 14), der mit seiner Oberseite
eine Nockenbahn 32 der vorgeschilderten Art in Zusammenwirkung mit einer vorderen
Nockenbahn 32 zur Bildung einer elektrischen Steuervorrichtung zusammen mit dem elektrischen
Schalter 33 darstellt, sofern eine solche elektrische Steuervorrichtung zum Einsatz
kommt, und der im übrigen in einer Ausnehmung einen durch eine Feder 36 gegen die
Gewindespindel 12a gedrückten Kupplungsstift 37 besitzt. Dieser Kupplungsstift verrastet
mit dem Gewinde der Gewindespindel 12a derart, daß dem Backwagen eine Fahrbewegung
aufgezwungen wird. Durch die federnde Lagerung des Kupplungsstiftes 37 besteht die
Möglichkeit, den Backwagen 6/7 manuell zu verschieben, wobei der Kupplungseingriff
durch intermittierendes radiales Verstellen des Kupplungsstiftes 37 aufgehoben wird.
Alternativ oder zusätzlich kann hierbei die schon erwähnte elektrische Steuervorrichtung
mit den Nockenbahnen 32 und dem Schalter 33 vorgesehen sein. Während beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 12 die Gewindespindel 12a im Bereich der Schiebezüge 7, z.B. zwischen diesen
Schiebezügen, angeordnet ist, erstreckt sich bei Fig. 12a die Gewindespindel bis in
die Backofentür 6 hinein und ist dort an einer Lagerstelle 30 gelagert.
[0015] Die Rastkupplung besteht wiederum aus einem federnd in einem Kupplungsblock 35 gelagerten
Kupplungsstift 38, der eine Dreiecksform mit dem eingeschlossenen Winkel f besitzt
und auf diese Weise das radiale Abheben von den Gewindeflanken der Gewindespindel
12a erleichtert. Mit 39 ist in den Fig. 13, 14 und 15 ein Widerlager bezeichnet, welches
mit dem Kupplungsblock 35 verbunden ist und der Abstützung der Gewindespindel 12a
dient.
[0016] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 16 und 17 ist für den Kupplungseingriff zwischen
Gewindespindel 12a und Backwagen 6/7 ein aus Federmaterial bestehender Kupplungsstab
40 vorgesehen, der an einem oberen, im Bedarfsfalle wiederum eine Nockenbahn 32 bildenden
Kupplungsblock 35a fest eingespannt ist und in einem unteren, ebenfalls mit dem Backwagen
verschiebbaren Widerlager 41 lose geführt ist. Auch hier besteht die Möglichkeit des
manuellen Verschiebens des Backwagens, wobei die Kupplungsverbindung zwischen dem
motorischen Antrieb und den Backwagen vorübergehend außer Wirkung gesetzt wird, indem
der Kupplungsstab 40 von der Gewindespindel 12a abhebt.
1. Backofen mit einem Gargutträger tragenden Backwagen, der an Schiebezügen und Laufrollen
längsverschiebbar im Backofengehäuse gelagert und schubladenartig aus diesem herausfahrbar
ist, wobei für das Verschieben des Backwagens ein motorischer Antrieb vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebselement des motorischen Antriebs (M) mit wenigstens einem Antriebszug
(10) des Backwagens (6/7) in Kupplungsverbindung steht und daß eine mit Antriebselement
und/oder Antriebszug in Wirkverbindung stehende Steuervorrichtung vorgesehen ist,
die eine Umschaltung auf unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten des Backwagens gestattet.
2. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung in Abhängigkeit
von der Verschiebestellung des Backwagens (6/7) eine selbsttätige Reduzierung der
Fahrgeschwindigkeit des Backwagens kurz vor Erreichen der vorgegebenen Haltestellen,
insb. der End-Haltestellen längs der Verschiebebahn bewirkt.
3. Backofen, insb. nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Gargutträger tragenden Backwagen,
der an Schiebezügen und Laufrollen längsverschiebbar im Backofengehäuse gelagert und
schubladenartig aus diesem herausfahrbar ist, wobei für das Verschieben des Backwagens
ein motorischer Antrieb vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebselement
des motorischen Antriebs (M) mit einem Antriebszug (10) des Backwagens (6/7) in Kupplungsverbindung
steht und in jeder Verschiebestellung des Backwagens die Kupplungswirkung aufhebbar
und der Backwagen unabhängig vom motorischen Antrieb (M) manuell verschiebbar ist.
4. Backofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Antriebselement ein Getriebe vorgesehen ist, das einerseits mit einem vorzugsweise
reversierbaren Antriebsmotor (M) und andererseits mit dem Antriebszug (10) des Backwagens
(6/7) gekuppelt ist und daß zumindest im Bereich der End-Haltestellen des Backwagens
End- bzw. Reversierschalter für das selbsttätige Aus- bzw. Umschalten des Antriebsmotors
angeordnet sind.
5. Backofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsverbindung zwischen
Getriebe und Antriebszug (10) eine Reibkupplung vorgesehen ist.
6. Backofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsverbindung zwischen
einer sich längs der Schiebezüge erstreckenden Gewindespindel (12) und dem Antriebszug
(10) eine Rastkupplung vorgesehen ist, vorzugsweise mittels eines zwischen den Gewindeflanken
der rastenden und radial außer Kupplungseingriff bewegbaren federnden Kupplungsstiftes
(37; 38) oder Kupplungsstabes (40).
7. Backofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuervorrichtung gebildet ist durch eine sich längs der Schiebezüge (10) erstreckende
Gewindespindel (12a), die hierzu axial aufeinanderfolgende Gewindebereiche (12, 13,
14) unterschiedlicher Gewindesteigung besitzt.
8. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung
gebildet ist durch wenigstens einen im Speisestromkreis des elektrischen Antriebsmotors
(M) liegenden elektrischen Schalter (33), der in der Verschiebebahn des Backwagens
(6/7) angeordnet ist und zu dessen Betätigung am Antriebszug (10a, 10b), vorzugsweise
im Bereich beider Enden angeordnete Schaltnocken oder Nockenbahnen (32) dienen.
9. Backofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe als Getriebeelement
ein Zahnrad, vorzugsweise ein Reibrad mit Schneckenverzahnung besitzt, das eine Reibfläche
(Stirnfläche 17) aufweist, mit der es in Kupplungsverbindung steht mit dem lose am
Backwagen (6/7) gelagerten und federnd gegen das Reibrad gedrückten Antriebszug (10).