| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 522 324 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.06.1992 |
|
|
| (54) |
Förderaggregat aus einer Strömungsarbeitsmaschine und aus einem Antriebsmotor
Pumping assembly made of a flow machine and drive motor
Dispositif de pompage constitué d'une machine à écoulement et d'un moteur
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
06.07.1991 DE 4122487
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.01.1993 Patentblatt 1993/02 |
| (73) |
Patentinhaber: GRUNDFOS A/S |
|
DK-8850 Bjerringbro (DK) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Jensen, Niels Due
DK-8850 Bjerringbro (DK)
- Nielsen, Kurt Frank
DK-5500 Middelfart (DK)
- Espensen, Kurt B.
DK-8860 Ulstrup (DK)
|
| (74) |
Vertreter: Vollmann, Heiko, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwälte Wilcken & Vollmann,
Musterbahn 1 23552 Lübeck 23552 Lübeck (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 260 501 DE-A- 1 959 087 GB-A- 2 047 806
|
DE-A- 1 488 506 FR-A- 1 399 239 US-A- 3 407 739
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Förderaggregat gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche
1 und 2.
[0002] Ein solches Förderaggregat ist in der DE-PS 32 20 448 beschrieben. Hierbei ist der
Lagerschild für das vordere Wellenlager des Antriebsmotors mit dessen in diesem Bereich
als radialer Flansch ausgebildeten Spaltrohr. das wiederum mit dem Motorgehäuse fest
verbunden ist, verschweißt. Des weiteren ist auch das Gehäuse der Strömungsarbeitsmaschine
in Form einer Kreiselpumpe mit dem genannten Flansch des Spaltrohres unlösbar verbunden.
[0003] In der DE-PS 36 09 311 ist ein ähnliches, als Tauchpumpe ausgebildetes Förderaggregat
beschrieben. Hierbei ist der Lagerschild für das vordere Wellen lager des Antriebsmotors
einerseits mit einem Abschlußdeckel und andererseits mit einem äußeren Aggregatgehäuse
vielfach verschraubt. das den gekapselten Stator des Antriebsmotors zur Ausbildung
eines Strömungsringraumes mit radialem Abstand umgibt. Der Abschlußdeckel dient als
Trennwand zum Pumpenraum, weist einen Strömungsdurchlaß auf und bildet gleichzeitig
eine Umfangswand für die angeschlossene Kreiselpumpe aus. Zwei weitere Deckel bilden
den äußeren Abschluß der Kreiselpumpe, wobei alle genannten Deckel durch eine Vielzahl
von Schrauben mit dem Aggregatgehäuse verbunden sind.
[0004] In der DE-A-19 59 087 ist ein aus elektrischem Antriebsmotor und Kreiselpumpe bestehendes
Förderaggregat beschrieben, bei dem die Gehäuse der beiden Maschinen mittels einer
einfachen und üblichen Bajonettausbildung lösbar miteinander verbunden sind. Bei dem
Aggregat nach dieser Druckschrift ist im pumpenseitigen Motorflansch ein ortsfester
Lagerschild für das vordere Motorwellenlager vorgesehen, wobei die Motorwelle in das
Pumpengehäuse hineinragt, um dort das Pumpenlaufrad zu trägen. Bei diesem Aggregat
muß in jedem Fall zumindest eine umständliche und zeitraubende Demontage und Wiedermontage
des Laufzeuges aus dem Aggregatinneren wenigstens motorseitig mit Hilfe von Werkzeugen
erfolgen, wenn eine innere Reinigung des gesamten Förderaggregates einschließlich
des Laufzeuges erforderlich ist. Lediglich die beiden Gehäuseteile der Aggregate sind
durch Verdrehung auf einfache Weise demontierbar und wiedermontierbar. Ein Nichtfachmann
ist daher bei der Durchführung der motorseitig inneren Aggregatreinigung vor erhebliche
Probleme gestellt. Die Gefahr der nicht sachgerechten Demontage und Wiedermontage
des Aggregates ist somit besonders groß.
[0005] Werden diese Förderaggregate zur Förderung von verunreinigten Fördermedien verwendet,
z.B. als Springbrunnenpumpe oder als Entwässerungspumpen, so können die Förderaggregate
durch Verschmutzung in ihrer Leistung stark gemindert oder aufgrund der Schmutzpartikel
drehblockiert sein. In diesem Fall müssen der Pumpenraum und/oder der Rotorraum gereinigt
werden. In dem Fall, wo das Motorgehäuse und das Pumpengehäuse unlösbar miteinander
verbunden sind. ist eine Reinigung ohne Zerstörung der betreffenden Verbindungsstelle
nicht möglich. In dem Fall, wo die beiden fraglichen Gehäuse und weitere Teile miteinander
verschraubt sind, müssen die betreffenden Pumpenteile und Motorteile unter zur Hilfenahme
von Schraubwerkzeugen demontiert und wieder montiert werden. Das ist umständlich und
zeitraubend. Da derartige Förderaggregate in der Regel von ungeschultem Personal benutzt
werden. besteht die Gefahr, daß Schrauben verlorengehen und/oder die Wiedermontage
fehlerhaft erfolgt, so daß eine sichere Funktion des Förderaggregates dann nicht mehr
gewährleistet ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß Schraubverbindungskonstruktionen
in der Fertigung relativ aufwendig sind und somit höhere Herstellungskosten bedingen.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin ein Förderaggregat der einleitend angeführten
Art so zu verbessern, daß das Förderaggregat zu Wartungszwecken auch von ungeschultem
Personal ohne Schraubwerkzeugeinsatz demontiert und wieder montiert werden kann und
daß das Förderaggregat baulich vereinfacht und mit geringeren Fertigungskosten herstellbar
ist.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Patentansprüchen 1 und 2 angegeben.
[0008] Bevor ugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Förderaggregates sind in den Unteransprüchen
angeführt.
[0009] Das erfindungsgemäße Förderaggregat ist aufgrund seiner Bajonettverbindungen an den
miteinander zu verbindenden Teilen des Lagerschildes, der Gehäuse des Antriebsmotors
und der Pumpe oder auch eines Lüfters ohne Verwendung eines Werkzeuges von ungeschulten
Benutzern demontierbar und wiedermontierbar. Es können hierbei keine Schraubenteile
verlorengehen und eine falsche. Wiedermontage ist ebenfalls ausgeschlossen. Ein Herausnehmen
und Einsetzen des sogenannten Laufzeuges, also des Motorrotors mitsamt dem Laufrad
und des vorderen Lagerschildes. zu Reinigungszwecken ist leicht und schnell möglich,
da die Bajonettverbindung der betreffenden Teile durch von Hand erfolgende Drehung
der zu demontierenden und wieder zu montierenden Bauteilgruppen ohne weiteres lösbar
und wieder zusammensetzbar sind. Ein weiterer Vorteil ist durch die Bajonettverbindungen
auch dadurch gegeben, daß ein Verziehen des Laufzeuges bei der Wiedermontage aufgrund
von ungleich angezogenen Schrauben wegen deren Fehlens nicht mehr möglich ist. Dadurch
sind wiederum Kantenpressungen in den Lagern der Motorwelle vermieden. Wegen des Wegfalls
von platzraubenden Schraubverbindungen an den hier in Rede stehenden Stellen ist das
Förderaggregat baulich einfacher gestaltet, denn bei Verwendung von Blechteilen müssen
für die Gewindelöcher besondere Naben oder äquivalente Bauteile vorgesehen sein, damit
die Schrauben einen festen Halt haben. Da ferner der erfindungsgemäße Ringkörper mit
den anteiligen Bajonettausbildungen platzsparend und einfach hergestellt werden kann,
ist das erfindungsgemäße Förderaggregat insgesamt mit erheblich billigeren Kosten
herstellbar.
[0010] Die Erfindung ist besonders vorteilhaft bei Kreiselpumpen, insbesondere bei Springbrunnen-
und Entwässerungspumpen, einsetzbar. Aber auch Lüfter und Gebläse können anstelle
der Kreiselpumpen vorgesehen sein.
[0011] Die Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer, in den anliegenden Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel in teilweiser Schnittdarstellung und in teilweiser
Ansicht,
- Figur 2
- eine vergrößerte Schnittdarstellung der Einzelheit X in Figur 1,
- Figur 3
- eine Ansicht auf ein erfindungsgemäßes Einzelteil,
- Figur 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel, im wesentlichen in axialer Schnittdarstellung,
- Figur 5
- eine Ansicht auf ein Einzelteil der Ausführunqsform nach Figur 4,
- Figur 6
- eine Schnittdarstellung nach der Linie VI-VI in Figur 5,
- Figur 7
- ein drittes Ausführungsbeispiel im Axialschnitt,
- Figur 8
- ein viertes, gegenüber demjenigen in Figur 4 abgeändertes Ausführungsbeispiel.
[0012] In Figur 1 ist ein allgemein mit 1 bezeichnetes Förderaggregat gezeigt, das sich
aus einer Strömungsarbeitsmaschine in Form einer Kreiselpumpe 2 und aus einem elektrischen
Antriebsmotor 3 zusammensetzt. Die Pumpe 2 besteht aus einem Gehäuse 4 und aus einem
oder mehreren 2 Laufrädern 5. Das oder die Laufräder sind auf einer Welle 6 des Motors
3 befestigt, wobei die Welle über ein vorderes Gleitlager 7 in einem Lagerschild 8
gehalten ist, der wiederum teilweise in einen Spaltrohrtopf 9 des Motors 3 eingreift.
Das hintere Ende der Welle 6 ist in bekannter Weise in einem Gleitlager gelagert,
wobei dieses Lager am Spaltrohrtopf gehaltert ist (nicht gezeigt).
[0013] Der Spaltrohrtopf 9 weist einen radialen Flansch 10 auf, dessen äußeres Umfangsende
mit einer Kröpfung 11 versehen und mit einem Gehäuse 12 aes elektrischen Motors 3
verbunden ist. Mit dem Flansch 10 des Spaltrohrtopfes 9 ist ein einteiliger Ringkörper
13 in Form eines im wesentlichen flächigen Blechteiles fest verbunden, z.B. durch
in einer Ringzone 14 vorgesehene Schweißpunkte 14a, wie es in Figur 3 angegeben ist.
Wie man aus Figur 2 erkennt. ist der Ringkörper 13 im Bereich seines Innenumfanges
ebenfalls mit einer Kröpfung 15 ausgestattet. Durch die Kröpfungen 11 und 15 werden
Aufnahmeräume für Bajonetteile ausgebildet wie noch klar wird.
[0014] Wie es am besten aus Figur 3 zu erkennen ist, weist der Ringkörper 13 sowohl an seinem
Innenumfang als auch an seinem Außenumfang je eine anteilige Bajonettausbildung 16
bzw. 17 auf. Die jeweils entsprechenden anderen anteiligen Bajonettausbildungen 18
und 19 sind an dem Lagerschild 8 bzw. am Pumpengehäuse 4 vorgesehen. Man erkennt bei
Betrachtung der Figuren 2 und 3 zweifelsfrei. wie die jeweiligen Bajonettausbildungen
16,18 bzw. 17,19 in Verbindung mit den Kröpfungen 11,15 paarweise zusammenwirken.
Auf diese Weise sind der Lagerschild 8 und das Pumpengenhäuse 4 mittels des Ringkörpers
13 gemeinsam am Motorgehäuse 12 lösbar befestigt.
[0015] Indem nun auf Figur 1 Bezug genommen wird, ist leicht zu erkennen, wie eine Demontage
und Wiedermontage des Förderaggregates 1 zwecks deren Reinigung vorgenommen werden
kann. Man braucht nur das Pumpengehäuse 4 gegenüber dem Motorgehäuse 12 zu verdrehen,
um die betreffende äußere Bajonett Verbindung 17,19 zu trennen, so daß das Pumpengehäuse
4 dann abgenommen werden kann, so daß das Pumpenlaufrad freiliegt, das nun schon abgezogen
und gereinigt werden kann. Es wird dann das Motorgehäuse 12 festgehalten und anschließend
der Lagerschild 8 an schematisch angedeuteten Handhaben 8a erfaßt und verdreht, so
daß dadurch die innere Bajonettverbindung 16,18 gelöst wird. Es kann dann als Einheit
das gesamte Laufzeug, d.h. die Welle 6 zusammen mit dem Laufrad 5 und dem nicht gezeigten
Rotor des Motors 3 aus dem übrigen Motor 3 herausgezogen werden. Es erfolgt dann der
Reinigungsvorgang. Anschließend werden sämtliche Aggregatgruppen in umgekehrter Reihefolge
wieder montiert.
[0016] In einer ergänzten Ausgestaltung der Bajonettverbindungen kann so vorgegangen werden,
daß diese zusätzlich mit Rastmitteln versehen sind, die in Figur 2 schematisch mit
20 angedeutet sind. Wie gezeigt, können diese Rastmittel aus kleinen Vorsprüngen an
den Bajonetteilen 16 und entsprechenden Vertiefungen in den zugehörigen Bajonetteilen
18 bestehen. Selbstverständlich können solche Rastmittel auch an allen anderen Bajonetteilen
vorgesehen sein; sie sind jedoch aus Platzgründen nicht gezeigt.
[0017] Das allgemein mit 21 bezeichnete weitere Förderaggregat gemäß Figur 4besteht aus
einem Motor 22 mit einem Gehäuse 23, aus einer Kreiselpumpe 24 und aus einem Aggregatgehäuse
25, welches mit radialem Abstand zum Motorgehäuse 23 vorgesehen ist. Dadurch ist ein
Ringraum 26 ausgebildet, der von der Pumpe 24 beschickt wird. An dem Aggregatgehäuse
25 ist unten ein Einlaßgehäuse 27 abnehmbar befestigt. Ein solches Förderaggregat
wird als Tauchpumpe zu Entwässerungszwecken verwendet und z.B. aufrechtstehend in
das abzufördernde Medium gehalten. wo es sich zuletzt mit dem Gehäuse 27 auf einer
Bodenfläche abstützt.
[0018] Auch in diesem Fall ist der Ringkörper 13 an dem Motorgehäuse 23 z.B, durch Schweißung
befestigt und besitzt eine innere Bajonettausbildung 28 und eine äußere Bajonettausbildung
29. Mit der inneren Bajonettausbildung 28 arbeitet wiederum die entsprechende Bajonettausbildung
des Lagerschildes 8 zusammen, um das Laufzeug am Motorgehäuse 23 zu befestigen. In
vorteilhafter Weitergestaltung des Ringkörpers 13 besteht dieser aus zwei, im wesentlichen
in gemeinsamer Ebene liegenden Ringteilen 13a,13b. Das zweite, äußere Ringteil 13b
in Form beispielsweise eines Blechringes ist an seinem Innenumfang ebenfalls mit einer
Bajonettausbildung 31 versehen, die am besten aus Figur 5 zu erkennen ist. Diese Bajonettausbildung
31 wirkt mit der äußeren Bajonettausbildung 29 des ersten Ringteiles 13a des Ringkörpers
13 und dem Motorgehäuse 23 zusammen, so daß das zweite Ringteil 13b am Motorgehäuse
23 lösbar befestigbar ist.
[0019] An seinem Außenumfang ist das äußere Ringteil 13b mit dem Gehäuse 32 der Pumpe 24
fest verbunden, z.B. durch Schweißung. Das Pumpengehäuse 32 ist mittels einer Ringdichtung
33 gegenüber dem Aggregatgehäuse 25 abgedichtet.
[0020] Das äußere Ringteil 13b ist als Leitapparat ausgebildet und weist hierzu umfangsmäßig
mehrere, z.B. segmentförmige Durchlässe 34 (Figur 5) auf, damit das von dem Laufrad
5 der Pumpe 24 geförderte Fluid in den Ringraum 26 gelangen kann, von wo es in an
sich bekannter Weise über einen Anschlußstutzen und eine daran angeschlossene Leitung
abgefördert wird. Zur optimalen Fluidströmung durch die Durchlässe 34 hindurch sind
diesen Leitschaufeln zugeordnet. Hierzu kann gemäß den Figuren 5 und 6 so vorgegangen
sein, daß nach unten gebogene Leitschaufeln 35 und/oder nach oben gebogene Leitschaufeln
36 vorgesehen sind. Diese Leitschaufeln 35,36 können so hergestellt sein, daß sie
aus den zungenartigen Blechteilen bestehen, die aus den für die Ausbildung der Strömungsdurchlässe
34 vorgesehenen Zonen des Ringteiles 13b herausgebogen sind (Figur 6).
[0021] Die Demontage dieses Förderaggregates 21 zu Reinigungszwecken geschieht auf folgende
Weise. Zunächst wird das untere Gehäuseteil 27 mit den Einlässen 27a vom Aggregatgehäuse
25 abgenommen. Dann wird durch Drehung von Hand das Pumpengehäuse 32 zusammen mit
dem äußeren Ringteil 13b abgenommen. Sodann wird der Lagerschild 8 an nicht dargestellten
Handhaben erfaßt und gegenüber dem Aggregatgehäuse 25 verdreht, so daß das vorerwähnte
Laufzeug als Einheit aus dem elektrischen Motor 22 herausgezogen werden kann. Nach
Reinigung aller Baugruppen erfolgt dann die Wiedermontage in umgekehrter Reihenfolge.
[0022] Die in Figur 7 gezeigte, dritte Ausführungsform besteht aus einem allgemein mit 37
bezeichneten Förderaggregat 37. das ein Lüfter oder ein Gebläse ist. In diesem Fall
ist wieder ein einteiliger Ringkörper 38 vorgesehen, der mit dem Gehäuse 39 des Lüfters
40 fest verbunden ist. z.B. durch Schweißpunkte. Durch eine äußere, allgemein mit
41 bezeichnete Bajonettausbildung ist das Gehäuse 42 des elektrischen Motors 43 am
Gehäuse 39 des Lüfters 40 befestigt. Über eine innere, allgemein mit 44 bezeichnete
Bajonettausbildung des Ringkörpers 38 ist der Lagerschild 45 mit dem Ringkörper 38
und dem Lüftergehäuse 39 verbunden. Der Lagerschild 45 trägt andererseits das vordere
Lager 46 für die Motorwelle 47. Die Welle 47 wiederum trägt an ihrem dem Lüfter 40
zugekehrten Ende das Lüfterrad 48 und ist an ihrem hinteren Ende in üblicher Weise
in einem weiteren Gleitlager 49 gelagert.
[0023] Auch in diesem Fall kann die Demontage und Wiedermontage auf einfache Weise von ungeschulten
Benutzern schnell durchgeführt werden. Man wird so vorgehen, daß man zunächst das
Lüftergehäuse 39 festhält und das Motorgehäuse 42 verdreht, so daß dieses dann zusammen
mit dem Stator 50 und dem hinteren Lager 49 abgezogen wird. Dann wird man den Lagerschild
45 verdrehen, so daß dann das gesamte Laufzeug nach rechts herausgezogen werden kann.
Nach der Wartung erfolgt die Wiedermontage in umgekehrter Reihenfolge.
[0024] Figur 8 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform zu dem Beispiel in Figur 4. Hier besteht
der Ringkörper 13 aus einem einteiligen flächigen Blechformteil mit einer ersten Bajonettausbildung
51 an seinem Innenumfang und einer zweiten Bajonettausbildung 52 an seinem Außenumfang.
Zwischen beiden Bajonettausbildungen ist eine breite-Ringzone vorgesehen, die einen
inneren Umfangsbereich 53 für die Befestigung des Ringkörpers 13 an dem Motorgehäuse
23 und einen äußeren Umfangsbereich 54 zur Ausbildung eines Leitapparates für die
Beschickung des Strömungsringraumes 26 der Tauchpumpe umfaßt. Der Leitapparat ist
vorzugsweise so ausgebildet, wie es in Verbindung mit den Figuren 4.5 und 6 beschrieben
ist. Die äußere, vorspringend geformte Bajonettausbildung 52 des Ringkörpers 13 greift
in eine dementsprechend übliche Nutausbildung des Pumpengehäuses 32.
1. Förderaggregat, bestehend aus einer Strömungsarbeitsmaschine mit einem oder mehreren
Laufrädern und aus einem elektrischen Antriebsmotor, wobei die Welle des Antriebsmotors
auf der der Strömungsarbeitsmaschine zugekehrten Seite in einem Lagerschild axial
und radial festgelegt ist und das Laufrad der Strömungsarbeitsmaschine trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lagerschild (8) und das Gehäuse (4, 32) der Strömungsarbeitsmaschine
(2, 24) je eine Bajonettausbildung (18, 19) aufweisen, daß ein ein- oder mehrteiliger
Ringkörper (13) vorgesehen ist, der mit dem Gehäuse (12, 23) des Antriebsmotors (3,
22) fest verbunden ist und daß an einer inneren Bajonettausbildung (16, 28, 51) des
Ringkörpers (13) der Lagerschild (8) und an einer äußeren Bajonettausbildung (17,
29, 52) des Ringkörpers (13) das Gehäuse (4, 32) der Strömungsarbeitsmaschine (Pumpe)
(2, 24) formschlüssig angeschlossen ist.
2. Förderaggregat, bestehend aus einer Strömungsarbeitsmaschine mit einem oder mehreren
Laufrädern und aus einem elektrischen Antriebsmotor, wobei die Welle des Antriebsmotors
auf der der Strömungsarbeitsmaschine zugekehrten Seite in einem Lagerschild axial
und radial festgelegt ist und das Laufrad der Strömungsarbeitsmaschine trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lagerschild (45) und das Gehäuse (42) des elektrischen Antriebsmotors
(43) je eine Bajonettausbildung aufweisen, daß ein ein-oder mehrteiliger Ringkörper
(38) vorgesehen ist, der mit dem Gehäuse (39) der Strömungsarbeitsmaschine (Lüfter)
(40) fest verbunden ist und daß an einer inneren Bajonettausbildung (44) des Ringkörpers
(38) der Lagerschild (45) und an einer äußeren Bajonettausbildung (41) des Ringkörpers
(38) das Gehäuse (42) des elektrischen Antriebsmotors (43) formschlüssig angeschlossen
ist.
3. Förderaggregat nach Anspruch 1. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper
(13, 38) aus einem flächigen Blechformteil mit einer ersten Bajonettausbildung (16,
28, 51, 44) an seinem Innenumfang, einer zweiten Bajonettausbildung (17, 29, 52, 41)
an seinem Außenumfang und aus einer zwischen den beiden Bajonettausbildungen vorgesehenen
Befestigungsringzone (14, 53) für seine Montage besteht.
4. Förderaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bajonettausbildungen
des Ringkörpers (13; 38) und der mit ihm verbundenen Bauteile je mit Rastmitteln (20)
versehen sind.
5. Förderaggregat nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse (23) des elektrischen Antriebsmotors
(22) mit Abstand von einem Aggregatgehäuse (25) zur Ausbildung eines von der Strömungsarbeitsmaschine
(24) (Tauchpumpe) beschickten Strömungsringraumes (26) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringkörper (13) aus einem inneren und aus einem äußeren Ringteil (13a, 13b)
besteht, die beide mittels Bajonettausbildung (29, 31) miteinander verbunden sind,
und das äußere Ringteil (13b) als Leitapparat (34, 35, 36) des Ringkörpers (13) ausgebildet
ist, der an seinem Außenumfang mit dem Gehäuse (32) der Strömungsarbeitsmaschine (24)
fest verbunden ist, und daß der Leitapparat mit Strömungsdurchlässen (34) und Leitschaufeln
(35, 36) für das Fördermedium versehen ist.
6. Förderaggregat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ringteil (13b)
in Form des Leitapparates (34, 35, 36) aus einem Blechformteil besteht und daß die
Leitschaufeln (35, 36) aus denjenigen zungenartigen Blechteilen bestehen, die aus
den für die Ausbildung der Strömungsdurchlässe (34) vorgesehenen Zonen des Ringteiles
(13b) herausgebogen sind.
7. Förderaggregat nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse des elektrischen Antriebsmotors
mit Abstand von einem Aggregatgehäuse zur Ausbildung eines von der Strömungsarbeitsmaschine
(Tauchpumpe) beschickten Strömungsringraumes umgeben ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringkörper (13) aus einem Blechformteil mit einer ersten Bajonettausbildung
(51) an seinem Innenumfang, einer zweiten Bajonettausbildung (52) an seinem Außenumfang
und aus einer zwischen den beiden Bajonettausbildungen vorgesehenen flächigen Ringzone
(53, 54) besteht, daß die Ringzone einen inneren Umfangsbereich (53) für die Befestigung
des Ringkörpers (13) und einen äußeren, als Leitapparat ausgebildeten Umfangsbereich
(54) für die Beschickung des Strömungsringraumes (26) aufweist und daß der Leitapparat
mit Strömungsdurchlässen (34) und Leitschaufeln (35, 36) versehen ist.
8. Förderaggregat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (35,
36) aus denjenigen zungenartigen Blechteilen bestehen, die aus den für die Ausbildung
der Strömungsdurchlässe (34) vorgesehenen Zonen des äußeren Umfangsbereiches des Ringkörpers
(13) herausgebogen sind.
1. A conveying unit consisting of a flow machine with one or more runner wheels, and
of an electric drive motor, in which the shaft of the drive motor is fixed axially
and radially in a bearing plate on the side facing the flow machine and carries the
runner wheel of the flow machine, characterised in that the bearing plate (8) and
the housing (4, 32) of the flow machine (2, 24) each have a bayonet construction (18,
19), that an annular body (13), in one or several parts, is provided which is firmly
connected with the housing (12, 23) of the drive motor (3, 22) and that on an inner
bayonet construction (16, 28, 51) of the annular body (13), the bearing plate (8)
is connected in a form-fitting manner and on an outer bayonet construction (17, 29,
52) of the annular body (13) the housing (4, 32) of the flow machine (pump) (2, 24)
is connected in a form-fitting manner.
2. A conveying unit consisting of a flow machine with one or more runner wheels and of
an electric drive motor, in which the shaft of the drive motor is fixed axially and
radially in a bearing plate on the side facing the flow machine and carries the runner
wheel of the flow machine, characterised in that the bearing plate (45) and the housing
(42) of the electric drive motor (43) each have a bayonet construction, that an annular
body (38), in one or several parts, is provided, which is firmly connected with the
housing (39) of the flow machine (fan) (40) and that on an inner bayonet construction
(44) of the annular body (38) the bearing plate (45) is connected in a form-fitting
manner and on an outer bayonet construction (41) of the annular body (38) the housing
(42) of the electric drive motor (43) is connected in a form-fitting manner.
3. A conveying unit according to Claim 1 or 2, characterised in that the annular body
(13, 38) consists of a flat sheet metal shaped part with a first bayonet construction
(16, 28, 51, 44) on its inner circumference, a second bayonet construction (17, 29,
52, 41) on its outer circumference and of a securing ring zone (14, 53), provided
between the two bayonet constructions, for it to be mounted.
4. A conveying unit according to Claim 1 or 2, characterised in that the bayonet constructions
of the annular body (13; 38) and of the components connected therewith are each provided
with detent means (20).
5. A conveying unit according to Claim 1, in which the housing (23) of the electric drive
motor (22) is surrounded at a distance by a unit housing (25) to form a flow annulus
(26) fed by the flow machine (24) (immersion pump), characterised in that the annular
body (13) consists of an inner and of an outer ring part (13a, 13b), which are both
connected with each other by means of bayonet construction (28, 31), and the outer
ring part (13b) is constructed as a distributor (34, 35, 36) of the annular body (13),
which is firmly connected at its outer circumference with the housing (32) of the
flow machine (24), and that the distributor is provided with flow passages (34) and
guide vanes (35, 36) for the conveying medium.
6. A conveying unit according to Claim 5, characterised in that the outer annular part
(13b) in the form of the distributor (34, 35, 36) consists of a sheet metal shaped
part and that the guide vanes (35, 36) consist of those tongue-like sheet metal parts
which are bent out from the zones of the annular part (13b) provided to form the flow
passages (34).
7. A conveying unit according to Claim 1, in which the housing of the electric drive
motor is surrounded at a distance by a unit housing to form a flow annulus fed by
the flow machine (immersion pump), characterised in that the annular body (13) consists
of a sheet metal shaped part with a first bayonet construction (51) on its inner circumference,
a second bayonet construction (52) on its outer circumference and of a flat ring zone
(53, 54) provided between the two bayonet constructions, that the ring zone has an
inner circumferential region (53) for the attachment of the annular body (13) and
an outer circumferential region (54) constructed as a distributor for the feeding
of the flow annulus (6) and that the distributor is provided with flow passages (34)
and guide vanes (35, 36).
8. A conveying unit according to Claim 7, characterised in that the guide vanes (35,
36) consist of those tongue-like sheet metal parts which are bent out from the zones
of the outer circumferential region of the annular body (13) which are provided for
the formation of the flow passages (34).
1. Unité d'entraînement, constituée par une machine produisant un écoulement, qui comporte
un ou plusieurs rotors, et par un moteur électrique d'entraînement, l'arbre du moteur
d'entraînement étant immobilisé axialement et radialement dans un flasque porte-palier
du côté tourné vers la machine produisant un écoulement et portant le rotor de la
machine produisant un écoulement, caractérisée en ce que le flasque porte-palier (8)
et le carter (4, 32) de la machine produisant un écoulement (2, 24) comportent chacun
un dispositif à baïonnette (18, 19), en ce qu'il est prévu un corps annulaire (13)
formé d'un ou de plusieurs éléments et qui est relié rigidement au carter (12, 23)
du moteur d'entraînement (3, 22), et en ce que le flasque porte-palier (8) est raccordé,
selon une liaison par formes complémentaires, à un dispositif à baïonnette intérieur
(16, 28, 51) du corps annulaire (13) et le carter (4, 32) de la machine produisant
un écoulement (pompe) (2, 24) est raccordé, selon une liaison par formes complémentaires,
à un dispositif à baïonnette extérieur (17, 29, 52) du corps annulaire (13).
2. Unité d'entraînement, constituée par une machine produisant un écoulement, qui comporte
un ou plusieurs rotors, et par un moteur électrique d'entraînement, l'arbre du moteur
d'entraînement étant immobilisé axialement et radialement dans un flasque porte-palier
du côté tourné vers la machine produisant un écoulement et portant le rotor de la
machine produisant un écoulement, caractérisée en ce que le flasque porte-palier (45)
et le carter (42) du moteur électrique d'entraînement (43) comportent chacun un dispositif
à baïonnette, en ce qu'il est prévu un corps annulaire (38) formé d'un ou de plusieurs
éléments et qui est relié rigidement au carter (39) de la machine produisant un écoulement
(ventilateur) (40), et en ce que le flasque porte-palier (45) est raccordé, selon
une liaison par formes complémentaires, à un dispositif à baïonnette intérieur (44)
du corps annulaire (38) et le carter (42) du moteur électrique d'entraînement (43)
est raccordé, selon une liaison par formes complémentaires, à un dispositif à baïonnette
extérieur (41) du corps annulaire (38).
3. Unité d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le corps
annulaire (13, 38) est constitué par une pièce usinée en tôle plane possédant un premier
dispositif à baïonnette (16, 28, 51, 44) au niveau de sa périphérie intérieure, un
second dispositif à baïonnette (17, 29, 52, 41) au niveau de sa périphérie extérieure
et une zone annulaire de fixation (14, 53) prévue, pour son montage, entre les deux
dispositifs à baïonnette.
4. Unité d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les dispositifs
à baïonnette du corps annulaire (13 ; 38) et les composants, qui sont reliés à ce
corps, sont munis respectivement de moyens d'encliquetage (20).
5. Unité d'entraînement selon la revendication 1, dans laquelle le carter (23) du moteur
électrique d'entraînement (22) est entouré, à distance, d'un carter (25) de l'unité,
pour délimiter un espace annulaire un écoulement (26) alimenté par la machine produisant
un écoulement (24) (pompe immergée), caractérisée en ce que le corps annulaire (13)
est constitué d'une partie annulaire intérieure et d'une partie annulaire extérieure
(l3a, 13b), qui sont toutes deux reliées entre elles à l'aide d'un dispositif à baïonnette
(29, 31), et en ce que la partie annulaire extérieure (13b) est conçue sous la forme
d'un dispositif de guidage (34, 35, 36) du corps annulaire (13), qui est relié rigidement,
au niveau de sa périphérie extérieure, au carter (32) de la machine produisant un
écoulement (24), et en ce que le dispositif de guidage est pourvu de passages d'écoulement
(34) et d'aubes directrices (35, 36) pour le fluide entraîné.
6. Unité d'entraînement selon la revendication 5, caractérisée en ce que la partie annulaire
extérieure (13b), sous la forme du dispositif de guidage (34, 35, 36), est constituée
par une pièce usinée en tôle et en ce que les aubes directrices (35, 36) sont constituées
par des pièces en tôle en forme de languettes, qui sont repliées à partir des zones
de la partie annulaire (13b), prévues pour la réalisation des passages d'écoulement
(34).
7. Unité d'entraînement selon la revendication 1, dans laquelle le carter du moteur électrique
d'entraînement est entouré, à distance, d'un carter de l'unité, pour délimiter un
espace annulaire d'écoulement alimenté par la machine produisant un écoulement (pompe
immergée), caractérisée en ce que le corps annulaire (13) est constitué par une pièce
usinée en tôle possédant un premier dispositif à baïonnette (51) sur sa périphérie
intérieure, un second dispositif à. baïonnette (52) sur sa périphérie extérieure et
une zone annulaire plane (53, 54) prévue entre les deux dispositifs à baïonnette,
en ce que la zone annulaire possède une partie périphérique intérieure (53) pour la
fixation du corps annulaire (13) et une partie périphérique extérieure (54) conçue
sous la forme d'un dispositif de guidage, pour 1'alimentation de l'espace annulaire
d'écoulement (26), et en ce que le dispositif de guidage est pourvu de passages d'écoulement
(34) et d'aubes directrices (35, 36).
8. Unité d'entraînement selon la revendication 7, caractérisée en ce que les aubes directrices
(35, 36) sont constituées par des pièces en tôle en forme de languettes, qui sont
repliées à partir des zones, prévues pour la réalisation des passages d'écoulement
(34), de la partie périphérique extérieure du corps annulaire (13).