[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärmebehandlung von Werkstücken, bei dem
die Werkstücke auf Rosten durch mindestens eine Ofenkammer eines Ofens bewegt werden,
die Roste zum Vorschub während einer Hubphase vom Ofenboden abgehoben werden und während
einer Absenkphase wieder auf dem Ofenboden abgesetzt werden.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, nämlich
einen Ofen zur Wärmebehandlung von Werkstücken, mit mindestens einer Ofenkammer, mit
Rosten zur Aufnahme der Werkstücke und mit einer Transporteinrichtung zum Transport
der Roste durch die Ofenkammer.
[0003] Industrieöfen werden zur Erhöhung der Durchsatzleistung heutzutage meist als kontinuierlich
oder taktweise arbeitende Öfen ausgelegt. Die einzelnen Werkstücke oder Chargen werden
im taktweisen Betrieb auf Rosten innerhalb eines Ofenraums transportiert. Der Begriff
"Roste" soll im folgenden weit gefaßt verstanden werden, so daß dieser Begriff auch
Körbe o.dgl. umfaßt. Zum Transport der Roste innerhalb eines Ofenraumes sind verschiedene
Transportsysteme bekannt.
[0004] Insbesondere bei Industrieofenanlagen mit aufkohlenden Gasatmosphären und hoher Durchsatzleistung
werden wegen der hohen Betriebssicherheit bevorzugt Durchstoßtransportsysteme eingesetzt.
Dabei sind die einzelnen Roste in Transportrichtung hintereinander angeordnet und
werden über einen Durchstoßer am Ofenende durch den Ofen taktweise hindurchgeschoben.
Dieser Aufbau hat sich besonders wegen der einfachen Mechanik bewährt.
[0005] Das Durchstoßprinzip weist jedoch auch eine Reihe von spezifischen Nachteilen auf.
So muß der Ofen immer mit der vollen Anzahl von Rosten gefahren werden, was z.B. bei
einem Leerfahren zum Wochenende dazu führt, daß Leerroste zwischen den belegten Rosten
gefahren werden müssen. Durch die Erwärmung dieses "Totgewichtes" erhöht sich der
Energiebedarf des Ofens. Darüber hinaus bedeutet eine Zufuhr von Leerrosten bei einem
automatischen Betrieb einen zusätzlichen Aufwand und zusätzliche Störungsmöglichkeiten.
Ferner ist die Anzahl der sich gegenseitig schiebenden Roste begrenzt, da die nachfolgenden
Roste das Schiebemoment der vorlaufenden Roste aufnehmen müssen. Da im Dauerbetrieb
bei hohen Temperaturen ein erhebliches Kornwachstum der Roste auftritt, ist auch keine
Seitenführung der Roste möglich, wodurch sich bei einer Transportstörung ein erheblicher
Schaden im Ofen, z.B. an der Beheizung, ergeben kann. Schließlich tritt bedingt durch
den reibschlüssigen Kontakt zwischen den Rosten und dem Ofenboden ein erheblicher
Verschleiß des Bodens und der Roste auf.
[0006] Darüber hinaus sind Hubbalkentransporte bekannt, bei denen die Roste von Hubbalken
angehoben und vorwärtsbewegt werden. Die Hubbalken sind mit jeweils mindestens zwei
Drehantrieben gelenkig verbunden, so daß sich eine etwa ellipsenförmige Bewegungskurve
für den Hubbalken ergibt. In der Hubphase wird der Hubbalken angehoben und in Transportrichtung
vorwärtsbewegt. Sobald der Hubbalken die Roste vom Ofenboden abhebt, werden diese
also in Transportrichtung bewegt. Nach Erreichen des Kulminationspunktes beginnt die
Absenkphase des Hubbalkens, in der die Roste weiter vorwärtsbewegt werden, bis diese
wieder auf dem Ofenboden aufgesetzt werden und der Hubbalken schließlich durch Weiterdrehung
der Drehantriebe wieder in seine Ausgangsposition zurückbewegt wird. Hubbalkentransporte
werden in Gasatmosphären nur vereinzelt eingesetzt, da eine aufwendige und damit störanfällige
Mechanik im heißen Ofenraum eingebaut werden muß. Außerdem entsteht durch den sich
ständig auf- und abwärts bewegenden Hubbalken ein Pumpeffekt, der die Gasatmosphäre
in unerwünschter Weise beeinflußt.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß der Verschleiß reduziert
wird und die Betriebssicherheit erhöht wird, ohne daß ein Pumpeffekt in der Ofenatmosphäre
auftritt.
[0008] Beim Verfahren der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Roste nach ihrem Abheben vom Ofenboden in der Hubphase in einer anschließenden
Vorschubphase translatorisch in Transportrichtung bewegt werden.
[0009] Dadurch daß die Roste nur im angehobenen Zustand transportiert werden, wird der beim
Durchstoßverfahren auftretende Verschleiß durch Reibung der Roste am Ofenboden vermieden.
Da der Vorschub der Roste in der Vorschubphase durch eine lineare Bewegung in Transportrichtung
erfolgt, besteht also kein reibschlüssiger Kontakt, und die Roste müssen auch keine
Stoßkräfte aufnehmen. Dadurch tritt praktisch kein Verschleiß an den Rosten und am
Ofenboden auf. Auf diese Weise ist es sogar möglich, die Roste geringer zu dimensionieren
und somit das zu erwärmende "Totgewicht" zu reduzieren.
[0010] Ein besonderer Vorteil ist auch darin zu sehen, daß die Beschickung diskontinuierlich
erfolgen kann, d.h. zum Weitertransport der Roste im Ofen müssen keine nachfolgenden
Roste, also auch keine Leerroste, in den Ofen eingebracht werden. Dies führt zu einer
erheblichen Verbesserung der Betriebssicherheit, zu einer Vereinfachung des Verfahrensablaufes
und zu einem geringeren Energieverbrauch.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens sind unterhalb der Roste zwei
Schieber angeordnet, wobei sich der obere Schieber auf dem unteren Schieber abstützt.
Zum Vorschub der Roste wird zunächst der obere Schieber in der Hubphase angehoben,
bis die Roste vom Ofenboden abgehoben sind, in der anschließenden Vorschubphase werden
die Roste in Transportrichtung durch Vorschieben der beiden Schieber bewegt, in der
anschließenden Absenkphase wird der obere Schieber wieder auf den unteren Schieber
abgesenkt, und schließlich werden beide Schieber in einer anschließenden Rückschubphase
in ihre Ausgangsposition zurückbewegt.
[0012] Durch die Verwendung zweier Schieber, die sich aufeinander abstützen, kann auf einfache
Weise die Vorschub-, Hub- und Absenkbewegung bei einem zyklischen Bewegungsablauf
erzeugt werden.
[0013] In weiter bevorzugter Ausführung wird das Anheben und Absenken des oberen Schiebers
dadurch erzeugt, daß dieser relativ zum unteren Schieber verschoben wird.
[0014] Durch Umsetzung der translatorischen in eine Hub- bzw. Absenkbewegung wird der gewünschte
Bewegungsablauf auf besonders einfache Weise erzielt.
[0015] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird der untere Schieber zum
Anheben der Roste vom Ofenboden in der Hubphase entgegen der Transportrichtung verschoben,
während der obere Schieber an einem ersten Festanschlag anschlägt und wobei der untere
Schieber zum Absenken der Roste auf den Ofenboden in der Absenkphase in Transportrichtung
verschoben wird, während der obere Schieber an einem zweiten Festanschlag anschlägt.
[0016] Diese Verfahrensvariante weist den besonderen Vorteil auf, daß das Anheben und Absenken
der Roste auf besonders einfache Weise, nämlich durch Verschieben entweder des oberen
Schiebers oder des unteren Schiebers, erfolgt.
[0017] Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung besteht
aus einem Ofen zur Wärmebehandlung von Werkstücken, mit mindestens einer Ofenkammer,
mit Rosten zur Aufnahme der Werkstücke und mit einer Transporteinrichtung zum Transport
der Roste durch die Ofenkammer, wobei die Transporteinrichtung erfindungsgemäß mindestens
zwei unterhalb der Roste übereinander angeordnete Schieber aufweist, der obere Schieber
gegenüber dem unteren Schieber anhebbar ist, um die Roste vom Ofenboden abzuheben,
und wobei die beiden Schieber in der angehobenen Position gemeinsam zum Transport
der Roste verschiebbar sind.
[0018] Da die Roste zum Transport vom Ofenboden abgehoben werden, besteht ein besonderer
Vorteil dieser Anordnung darin, daß der Ofenboden nicht als ebene Fläche ausgebildet
sein muß. So ist es z.B. möglich, im Ofenboden Kanäle quer zur Transportrichtung vorzusehen.
Dadurch kann die Luftführung bei Glüh- und Anlaßöfen bzw. die Gasatmosphärenführung
bei Aufkohlungsöfen erheblich verbessert werden.
[0019] In bevorzugter Ausführung des Ofens weisen die Schieber aufeinanderliegende Führungsflächen
zum Anheben und Absenken des oberen Schiebers auf.
[0020] Dabei können die Führungflächen so aufeinander abgestimmt werden, daß sich die gewünschte
Verschiebung in Vertikalrichtung ergibt.
[0021] Auf besonders einfache Weise kann die Umsetzung einer Bewegung in Horizontalrichtung
in eine Bewegung in Vertikalrichtung dadurch erreicht werden, daß die Führungsflächen
als zueinander parallele schiefe Ebenen des oberen Schiebers bzw. unteren Schiebers
ausgebildet sind.
[0022] Bei der Verwendung von Führungsflächen in Form von schiefen Ebenen oder auch anders
geformter Führungsflächen tritt zwar ein reibschlüssiger Kontakt der Führungsflächen
bei einer Relativbewegung der Schieber auf, jedoch sind die Reibkräfte auf die Führungsflächen
beschränkt, die dazu entsprechend ausgelegt sein können. Dagegen werden die Roste
verschleißfrei gegenüber dem Ofenboden bewegt.
[0023] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können zum Anheben und Absenken des
oberen Schiebers Exzenterelemente zwischen den beiden Schiebern vorgesehen sein.
[0024] Auf diese Weise wird ein Reibkontakt zwischen den beiden Schiebern und damit reibungsbedingter
Verschleiß gänzlich vermieden. Die Verwendung von Exzenterelementen bedeutet zwar
einen etwas komplizierteren Aufbau der Mechanik, ohne daß jedoch die Betriebssicherheit
darunter leidet. Die Verstellbewegung der Exzenter kann über einen separaten Antrieb
erfolgen, daneben können die Exzenter auch mit einem gemeinsamen Gestänge gekoppelt
sein, daß durch Verschieben der Schieber in Längsrichtung ein Verdrehen der Exzenter
und damit eine Hub- oder Absenkbewegung auslöst.
[0025] In einer weiteren Ausführung kann zwischen den beiden Schiebern eine Kulissenführung
vorgesehen sein, in die ein Nocken eingreift.
[0026] Auf diese Weise lassen sich beliebige Bewegungskurven während der Hub- und Absenkphase
erzielen.
[0027] In einer weiteren Ausführung ist zum Vorschub der Schieber ein Durchstoßer vorgesehen.
[0028] Wird der Durchstoßer mit entsprechenden Führungsflächen zum Anheben und Absenken
des oberen Schiebers bzw. mit Exzenterelementen kombiniert, so kann durch den Durchstoßer
einerseits die Hubbewegung des oberen Schiebers bewirkt werden und andererseits die
Vorschubbewegung beider Schieber in der Vorschubphase erreicht werden, wenn der Durchstoßer
auch am unteren Schieber anschlägt.
[0029] In zusätzlicher Weiterbildung ist auf der dem Durchstoßer gegenüberliegenden Seite
des Ofens ein Rückschieber zum Rücktransport beider Schieber in ihre Ausgangsstellung
vorgesehen.
[0030] Der Rückschieber ermöglicht einerseits ein Gegenhalten des unteren Schiebers, wenn
der obere Schieber in der Hubphase nach oben verschoben wird, andererseits können
mittels des Rückschiebers beide Schieber gemeinsam in ihre Ausgangsposition zurückgeschoben
werden, sobald die Absenkphase beendet ist und die Roste auf dem Ofenboden abgesetzt
sind.
[0031] In zusätzlicher Weiterbildung kann zum Absenken des oberen Schiebers auf den unteren
Schieber ein Abschieber auf der dem Durchstoßer gegenüberliegenden Seite der Ofenkammer
vorgesehen sein.
[0032] Mittels des Abschiebers kann der obere Schieber nach der Vorschubphase zurückgeschoben
werden, bis dieser wieder auf den unteren Schieber abgesenkt ist und anschließend
beide Schieber mittels des Rückschiebers in ihre Ausgangstellung zurückgeschoben werden.
[0033] Ein besonderer Vorteil der Kombination eines Durchstoßes mit einem Abschieber und
einem Rückschieber ist darin zu sehen, daß der gesamte Bewegungsablauf des Transportsystems
über schiebende Teile gesteuert werden kann, wodurch sich eine äußerst einfache, wenig
störanfällige Mechanik ergibt.
[0034] In einer alternativen Ausführung kann auf den Abschieber und den Rückschieber verzichtet
werden, und die Hub-, Vorschub-, Absenk- und Rückbewegung lediglich mit Hilfe des
Durchstoßers erzeugt werden, indem dieser in eine Klinkeneinrichtung des oberen bzw.
unteren Schiebers eingreift, um dienen entgegen der Transportrichtung zurückzubewegen.
[0035] Bei einer weiteren alternativen Ausführung ist dem oberen Schieber ein erster Festanschlag
zur Begrenzung des Verschiebeweges des oberen Schiebers entgegen der Transportrichtung
zugeordnet, während dem unteren Schieber ein zweiter Festanschlag zur Begrenzung des
Verschiebeweges des unteren Schiebers in Transportrichtung zugeordnet ist. Bei dieser
Ausführung wird die Bewegung der Roste lediglich über einen Durchstoßer und einen
Rückschieber gesteuert, so daß auf einen Abschieber verzichtet werden kann. Auf diese
Weise ergibt sich eine besonders einfache Steuerung des Rosttransportes und eine hohe
Zuverlässigkeit, da nur schiebende Teile erforderlich sind.
[0036] In zusätzlicher Weiterbildung sind die Schieber in Führungen am Ofenboden geführt.
[0037] Da hierbei auch eine seitliche Führung möglich ist, ergibt sich hierdurch eine wesentliche
Verbesserung der Betriebssicherheit. Selbst unsymmetrisch beladene Roste, die in einem
herkömmlichen Durchstoßofen auf Grund der unterschiedlichen Reibungskräfte ggf. verdreht
werden könnten und somit zu erheblichen Schäden an der Ofenanlage führen könnten,
lassen sich bei dieser Ausführung problemlos transportieren.
[0038] In einer weiteren Ausführung ist die Transporteinrichtung modular aufgebaut, d.h.
aus einzelnen Modulen zusammengesetzt, die in Transportrichtung hintereinander angeordnet
sind.
[0039] Es sind also einzelne Schieberelemente vorgesehen, aus denen der obere bzw. untere
Schieber modulartig zusammengesetzt ist. Durch diesen modularen Aufbau kann das Transportsystem
an eine gewünschte Ofenlänge, die durch die Anzahl der Rostplätze vorgegeben ist,
problemlos angepaßt werden und die Anzahl der Ersatz- und Verschleißteile reduziert
werden.
[0040] Durch den modularen Aufbau wird ferner die Flexibilität beim Aufbau und beim Betreiben
des Ofens noch erheblich gesteigert. So ist es z.B. möglich, bei einem zweibahnigen
Ofen unterschiedliche Verweilzeiten für die einzelnen Werkstücke im Ofen einzustellen,
indem Roste auf vorherberechnete Lückenplätze der gegenüberliegenden Bahn quergestoßen
werden. So lassen sich nahezu beliebige Verweilzeiten in den Grenzen der Durchlaufzeiten
der verschiedenen Bahnen einstellen.
[0041] Es versteht sich von selbst, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch
zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern
auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen
der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
[0042] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Aufsicht eines erfindungsgemäßen Ofens in schematischer Darstellung;
- Fig. 2a
- einen Querschnitt des Ofens gemäß Fig. 1 mit auf dem Ofenboden abgesenkten Rosten;
- Fig. 2b
- einen Querschnitt gemäß Fig. 2a mit vom Ofenboden abgehobenen Rosten;
- Fig. 3a
- einen Längschnitt durch einen Teil der Ofenkammer gemäß Fig. 1 mit auf dem Ofenboden
aufliegenden Rosten in schematischer Darstellung;
- Fig. 3b
- einen Längsschnitt gemäß Fig. 3a mit vom Ofenboden angehobenen Rosten;
- Fig. 4a
- einen Längsschnitt durch einen Teil der Ofenkammer mit auf dem Ofenboden aufliegenden
Rosten in einer gegenüber Fig. 3 abgewandelten Ausführung in schematischer Darstellung;
- Fig. 4b
- einen Längsschnitt gemäß Fig. 4a in der Hubphase;
- Fig. 4c
- einen Längschnitt gemäß Fig. 4b in der Vorschubphase;
- Fig. 4d
- einen Längsschnitt gemäß Fig. 4c in der Absenkphase;
- Fig. 4e
- einen Längsschnitt gemäß Fig. 4d in der Rückschubphase;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch den Teil einer Ofenkammer in einer weiteren, gegenüber Fig.
4 abgewandelten Ausführung und
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch den Teil einer Ofenkammer in einer weiteren, gegenüber Fig.
5 abgewandelten Ausführung.
- Fig. 7a-e
- einen Längsschnitt durch einen Teil der Ofenkammer in den Bewegungsphasen gemäß Fig.
4a-e, jedoch in leicht abgewandelter Ausführung.
[0043] Fig. 1 zeigt einen insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichneten Ofen. Durch ein Ofengehäuse
12 wird eine Ofenkammer 26 umschlossen, durch die mehrere Roste 24 mittels einer Transporteinrichtung
14 bewegbar sind.
[0044] Die Roste 24 sind über einen Einstoßer 18 und eine Einlauftür 16 in die Ofenkammer
26 einschiebbar und über einen Ausstoßer 22 und eine Auslauftür 20 am anderen Ende
der Ofenkammer 26 aus dieser ausfahrbar. Zum Vorschub der Roste 24 ist ein Durchstoßer
28 vorgesehen, zum Rückschieben bzw. Abschieben sind am Auslauf der Ofenkammer 26
ein Rückschieber 32 bzw. ein Abschieber 30 vorgesehen, deren Funktion im folgenden
noch erläutert wird.
[0045] Das Funktionsprinzip des Transportsystems 14 ist aus den Figuren 2a und b ersichtlich.
Während die Roste 24 in der Grundstellung gemäß Fig. 2a auf den Ofenboden 34 aufgesetzt
sind, werden sie gemäß Fig. 2b vom Ofenboden 34 zum Vorschub abgehoben.
[0046] Das Transportsystem 14 weist einen unteren Schieber 38 und einen oberen Schieber
36 auf, die unterhalb der Roste 24 angeordnet sind und wobei sich der obere Schieber
36 auf dem unteren Schieber 38 abstützt.
[0047] Gemäß den Figuren 3a und b sind am unteren Schieber 38 und am oberen Schieber 36
zueinander parallele Führungsflächen in Form schiefer Ebenen 44 und 42 vorgesehen.
Die schiefen Ebenen 42, 44 sind durch zum Ofenboden 34 parallele Auflageflächen 45
bzw. 43 des oberen Schiebers 36 bzw. des unteren Schiebers 38 verbunden, so daß beide
Schieber 36, 38 im Längsschnitt eine Sägezahnform aufweisen. Der obere Schieber 36
und der untere Schieber 38 sind in einzelne Module 40 unterteilt, die hintereinander
in Transportrichtung 46 angeordnet sind. Fig. 3a zeigt die Grundstellung, in der beide
Schieber 36, 38 flächig aufeinander aufliegen und die Roste 24 auf dem Ofenboden 34
stehen.
[0048] In Fig. 3b wurde der obere Schieber 36 gegenüber dem unteren Schieber 38 in Transportrichtung
46 verschoben, wodurch der obere Schieber 36 durch Verschieben seiner schiefen Ebene
42 gegenüber der schiefen Ebene 44 des unteren Schiebers 38 gegenüber letzterem angehoben
wurde, bis beide zum Ofenboden 34 parallele Auflageflächen 43, 45 aufeinander aufliegen.
Anschließend werden in der nächsten (in Fig. 3 nicht dargestellten Phase) zum Transport
beide Schieber 36, 38 in der nachfolgend beschriebenen Weise vorwärtsbewegt.
[0049] In den Figuren 4a-e sind die einzelnen Phasen des Bewegungsablaufes dargestellt.
[0050] Fig. 4a zeigt den oberen Schieber 76 und unteren Schieber 78 des insgesamt mit der
Ziffer 50 bezeichneten Ofens in der Grundstellung, in der die Roste 64 auf dem Ofenboden
74 aufliegen. Der Aufbau des Ofens 50 entspricht dem Aufbau des Ofens 10, wobei sich
lediglich die beiden Schieber 76, 78 dadurch von den zuvor beschriebenen Schiebern
36, 38 unterscheiden, daß zwischen den schiefen Ebenen 82, 84 des oberen Schiebers
76 bzw. unteren Schiebers 78 keine zum Ofenboden 74 parallelen Auflageflächen vorgesehen
sind.
[0051] Auch hierbei bestehen der obere Schieber 76 und der untere Schieber 78 aus einzelnen,
hintereinander angeordneten Modulen 80 (vereinfacht dargestellt). Zum Vorschub der
Schieber 76, 78 in Transportrichtung ist ein von einem Antrieb 69 angetriebener und
geführter Durchstoßer 68 am Eingang der Ofenkammer vorgesehen. Zum Gegenhalten des
unteren Schiebers 78 und zum Rücktransport beider Schieber 76, 78 ist am gegenüberliegenden
Ende der Ofenkammer ein Rückschieber 72 vorgesehen, der von einem Antrieb 73 angetrieben
und geführt ist. Um den oberen Schieber 76 entgegen der Transportrichtung aus einer
angehobenen Stellung zum Absenken in die Grundstellung zurückzuschieben, ist oberhalb
des Rückschiebers 72 ferner ein Abschieber 70 vorgesehen, der von einem Antrieb 71
angetrieben und geführt ist. Die Antriebe 69, 71, 73 sind der Übersichtlichkeit halber
in den nachfolgenden Figuren 4b-e nicht dargestellt.
[0052] Der Durchstoßer 68 weist eine in Transportrichtung vorstehende Nase 66 sowie eine
in Transportrichtung zurückgesetzte vertikale Schubfläche 67 auf. Zum Anheben des
oberen Schiebers 76 gegenüber dem unteren Schieber 78 wird der Durchstoßer 68 über
seinen Antrieb 69 in Transportrichtung bewegt, wobei der untere Schieber 78 über den
Rückschieber 72 in seiner Ausgangsstellung gehalten wird. Die in Transportrichtung
vorstehende Nase 66 des Durchstoßers 68 schiebt den oberen Schieber 76 auf den schiefen
Ebenen 82, 84 schräg nach oben, so daß die Roste 64 gemäß Fig. 4b vom Ofenboden 74
abgehoben werden.
[0053] Sobald die Schubfläche 67 des Durchstoßers 68 am unteren Schieber 78 anschlägt, wird
der Rückschieber 72 gemäß Fig. 4c zurückgezogen, so daß beide Schieber 76, 78 gemeinsam
mittels des Durchstoßers 66 in Transportrichtung vorwärtsbewegt werden können, um
die Roste 64 zu bewegen.
[0054] Gemäß Fig. 4d wird nun der obere Schieber 76 durch Vorschieben des Abschiebers 70
entgegen der Transportrichtung zurückbewegt, so daß sich der obere Schieber 76 nach
unten bewegt.
[0055] Sobald der obere Schieber 76 seine untere Endlage erreicht hat, wird der Abschieber
70 zurückgezogen, und beide Schieber 76, 78 werden durch Vorschieben des Rückschiebers
72 entgegen der Transportrichtung in ihrer Ausgangslage gemäß Fig. 4e zurückbewegt.
[0056] Die Figuren 5 und 6 zeigen einen leicht abgewandelten Aufbau des Ofens.
[0057] Bei dem insgesamt mit der Ziffer 100 bezeichneten Ofen gemäß Fig. 5 sind gleichfalls
ein oberer Schieber 126 und ein unterer Schieber 128 vorgesehen, um die Roste 114
vom Ofenboden 124 abzuheben und vorwärtszubewegen. Anstelle der zuvor beschriebenen
schiefen Ebenen sind zwischen dem oberen Schieber 126 und dem unteren Schieber 128
Exzenterelemente 130 angeordnet, über die der obere Schieber 126 nach oben bewegt
werden kann, um die Roste 114 vom Ofenboden 124 abzuheben. Zur Betätigung der Exzenter
130 kann eine zusätzliche Mechanik vorgesehen sein, jedoch können die Exzenter 130
auch über eine gemeinsame Schubstange 132 verdreht werden, die in Fig. 5 gestrichelt
dargestellt ist und über Gelenke 134 mit den Exzentern verbunden ist. Die Schubstange
kann in Richtung des Durchstoßers hervorstehen, so daß die Exzenter bei Auftreffen
des Durchstoßers auf die Schubstange 132 betätigt werden.
[0058] Fig. 6 zeigt eine weitere Abwandlung des erfindungsgemäßen Ofens, die allgemein mit
der Ziffer 140 bezeichnet ist. Diese Ausführung unterscheidet sich von der Ausführung
gemäß den Figuren 3a und b dadurch, daß anstelle von schiefen Ebenen am unteren Schieber
168 Kulissenführungen 174 vorgesehen sind, in die Nocken 172 des oberen Schiebers
166 eingreifen. Durch die Kulissenführung läßt sich eine vorbestimmte Bewegungskurve
beim Anheben und Absenken des oberen Schiebers 166 gegenüber dem unteren Schieber
168 einstellen. Der übrige Bewegungsablauf entspricht völlig dem Bewegungsablauf bei
der Ausführung gemäß den Figuren 3a und b.
[0059] Die Figuren 7a-e zeigen eine weitere Abwandlung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit den einzelnen Bewegungsphasen, die den Bewegungsphasen gemäß den Figuren 4a-e
entsprechen.
[0060] Fig. 7a zeigt den oberen Schieber 196 und den unteren Schieber 198 des insgesamt
mit der Ziffer 180 bezeichneten Ofens in der Grundstellung, in der die Roste 184 auf
dem Ofenboden 194 aufliegen. Der Aufbau des Ofens 180 entspricht im wesentlichen dem
Aufbau des Ofens gemäß den Figuren 4a-e, wobei jedoch anstelle eines Abschiebers ein
erster Festanschlag 202 am Eingang der Ofenkammer und ein zweiter Festanschlag 204
am Ausgang der Ofenkammer vorgesehen sind, deren Funktion nachfolgend beschrieben
wird. Entsprechend der Vorrichtung gemäß den Figuren 4a-e bestehen der obere Schieber
196 und der untere Schieber 198 aus einzelnen, hintereinander angeordneten Modulen
200 (vereinfacht dargestellt). Zum Vorschub der Schieber 196, 198 in Transportrichtung
ist ein Durchstoßer 188 am Eingang der Ofenkammer vorgesehen. Zum Rücktransport der
Schieber 196, 198 ist am gegenüberliegenden Ende der Ofenkammer ein Rückschieber 192
vorgesehen.
[0061] Bei dieser Anordnung geschieht der Vorschub der Roste auf folgende Weise:
In der ersten Bewegungsphase gemäß Fig. 7a stehen die Roste 184 auf dem Ofenboden
194. Die beiden Schieber 196, 198 befinden sich in der Grundstellung, in der der obere
Schieber 196 mit seiner schiefen Ebene 206 vollständig auf den unteren Schieber 198
mit seiner schiefen Ebene 208 abgesenkt ist.
[0062] In der zweiten Bewegungsphase gemäß Fig. 7b wird nun der untere Schieber 198 über
den Rückschieber 192 entgegen der Transportrichtung 46 verschoben. Dabei gleitet der
obere Schieber 196 mit seiner schiefen Ebene 206 auf dem unteren Schieber 198 mit
seiner schiefen Ebene 208. Da der obere Schieber 196 am ersten Festanschlag 202 anschlägt,
bewegt sich der obere Schieber 196 senkrecht nach oben, wodurch die Roste 184 vom
Ofenboden 194 abgehoben werden.
[0063] In der dritten Bewegungsphase erfolgt gemäß Fig 7c der Transport der Roste 184 in
Transportrichtung 46. Der Rückschieber 192 wird hierzu in seine Ausgangsstellung zurückbewegt,
während der obere Schieber 196 und der untere Schieber 198 gemeinsam mit Hilfe des
Durchstoßers 198 in Transportrichtung 46 verschoben werden, wodurch die Roste 184
transportiert werden.
[0064] Am Ende dieser Bewegungsphase schlägt der obere Schieber 196 am zweiten Festanschlag
204 am Ofenausgang an, wodurch die dritte Bewegungsphase, nämlich die Rücktransportphase
gemäß Fig. 7d, eingeleitet wird. Sobald der obere Schieber 196 am zweiten Festanschlag
204 anschlägt und der Durchstoßer 188 weiterbewegt wird, werden die Roste 184 wieder
auf den Ofenboden 194 abgesenkt.
[0065] Nach dem vollständigen Absenken der Roste 184 wird der Durchstoßer 188 in der Rücktransportphase
gemäß Fig. 7e zurückgezogen, während beide Roste 196, 198 gemeinsam über den Rückschieber
192 in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt werden.
1. Verfahren zur Wärmebehandlung von Werkstücken, bei dem die Werkstücke auf Rosten (24,
64, 114, 154, 184) durch mindestens eine Ofenkammer (26) eines Ofens (10, 50, 100,
140, 180) bewegt werden, die Roste (24, 64, 114, 154, 184) zum Vorschub während einer
Hubphase vom Ofenboden (34, 74, 124, 164, 194) abgehoben werden und während einer
Absenkphase wieder auf dem Ofenboden (34, 74, 124, 164, 194) abgesetzt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Roste (24, 64, 114, 154, 184) nach dem Abheben vom Ofenboden
(34, 74, 124, 164, 194) während einer Vorschubphase translatorisch in Transportrichtung
(46) bewegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Roste (24, 64,
114, 154, 184) zwei Schieber (36, 38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196, 198) angeordnet
sind, wobei sich der obere Schieber (36, 76, 126, 166, 196) auf dem unteren Schieber
(38, 78, 128, 168, 198) abstützt, daß zum Vorschub der Roste (24, 64, 114, 154, 184)
zunächst der obere Schieber (36, 76, 126, 166, 196) in der Hubphase angehoben wird,
bis die Roste (24, 64, 114, 154, 184) vom Ofenboden (34, 74, 124, 164, 194) abgehoben
sind, daß in der anschließenden Vorschubphase beide Schieber (36, 38; 76, 78; 126,
128; 166, 168; 196, 198) vorgeschoben werden, um die Roste (24, 64, 114, 154, 184)
zu bewegen, daß in der anschließenden Absenkphase der obere Schieber (36, 76, 126,
166, 196) auf den unteren Schieber (38, 78, 128, 168, 198) abgesenkt wird, und daß
beide Schieber (36, 38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196, 198) in einer anschließenden
Rückschubphase in ihre Ausgangsposition zurückbewegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben und Absenken
des oberen Schiebers (36, 76, 126, 166, 196) dieser relativ zum unteren Schieber (38,
78, 128, 168, 198) verschoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schieber (198) zum
Anheben der Roste (184) vom Ofenboden (194) in der Hubphase entgegen der Transportrichtung
(46) verschoben wird, während der obere Schieber (196) an einem ersten Festanschlag
(202) anschlägt, und daß der untere Schieber (198) zum Absenken der Roste (184) auf
dem Ofenboden (194) in der Absenkphase in Transportrichtung (46) verschoben wird,
während der obere Schieber (196) an einem zweiten Festanschlag (204) anschlägt.
5. Ofen zur Wärmebehandlung von Werkstücken, insbesondere durch Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1, mit mindestens einer Ofenkammer (26), mit Rosten (24, 64, 114, 154,
184) zur Aufnahme der Werkstücke und mit einer Transporteinrichtung (14) zum Transport
der Roste (24, 64, 114, 154, 184) durch die Ofenkammer (26), dadurch gekennzeichnet,
daß die Transporteinrichtung (14) mindestens zwei unterhalb der Roste (24, 64, 114,
154, 184) übereinander angeordnete Schieber (36, 38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196,
198) aufweist, daß der obere Schieber (36, 76, 126, 166, 196) gegenüber dem unteren
Schieber (38, 78, 128, 168, 198) anhebbar ist, um die Roste (24, 64, 114, 154, 184)
vom Ofenboden (34, 74, 124, 164, 194) abzuheben, und daß die beiden Schieber (36,
38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196, 198) in der angehobenen Position gemeinsam zum
Transport der Roste (24, 64, 114, 154, 184) verschiebbar sind.
6. Ofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (36, 38; 76, 78; 166,
168; 196, 198) aufeinander aufliegende Führungsflächen zum Anheben und Absenken des
oberen Schiebers (36, 76, 166, 196) aufweisen.
7. Ofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen als zueinander
parallele schiefe Ebenen (42, 82; 44, 84; 206, 208) des oberen Schiebers bzw. unteren
Schiebers (36, 76, 166, 196; 38, 78, 168, 198) ausgebildet sind.
8. Ofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben und Absenken des oberen
Schiebers (126) Exzenterelemente (130) zwischen den beiden Schiebern (126, 128) vorgesehen
sind.
9. Ofen nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben und Absenken
des oberen Schiebers (166) eine Kulissenführung (174) zwischen den beiden Schiebern
(166, 168) vorgesehen ist, in die ein Nocken (172) eingreift.
10. Ofen nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorschub der
Schieber (36, 38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196, 198) ein Durchstoßer (28, 68, 188)
vorgesehen ist.
11. Ofen nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Rücktransport
beider Schieber (36, 38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196, 198) in ihre Ausgangsstellung
auf der dem Durchstoßer (28, 68, 188) gegenüberliegenden Seite der Ofenkammer (26)
ein Rückschieber (32, 72, 192) vorgesehen ist.
12. Ofen nach einem der Ansprüche 4 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem oberen Schieber
(196) ein erster Festanschlag (202) zur Begrenzung des Verschiebeweges des oberen
Schiebers (196) entgegen der Transportrichtung (46) zugeordnet ist, und daß dem unteren
Schieber (198) ein zweiter Festanschlag (204) zur Begrenzung des Verschiebeweges des
unteren Schiebers (198) in Transportrichtung (46) zugeordnet ist.
13. Ofen nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Absenken des
oberen Schiebers (36, 76, 126, 166) auf den unteren Schieber (38, 78, 128, 168) ein
Abschieber (30, 70) auf der dem Durchstoßer (28, 68) gegenüberliegenden Seite der
Ofenkammer (26) vorgesehen ist.
14. Ofen nach einem der Ansprüche 4 bis 11 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen
Schieber und unteren Schieber Klinkeneinrichtungen vorgesehen sind, über die der obere
bzw. untere Schieber entgegen der Transportrichtung (46) zurückbewegbar ist.
15. Ofen nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (36,
38; 76, 78; 126, 128; 166, 168; 196, 198) in Führungen (39) am Ofenboden (34, 74,
124, 164, 194) geführt sind.
16. Ofen nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung
(14) aus einzelnen Modulen (40, 80, 200) zusammengesetzt ist, die in Transportrichtung
(46) hintereinander angeordnet sind.